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Keltisch-irisch-schottische Göttin der Kriegskunst,
der Magie, der Heilung

 

Skatha ist auch die Göttin der Prophetie und der Hufschmiedekunst, als Unterweltsgöttin wird sie auch „Mutter Tod“ genannt.
Sie wird auch die Schattige, die, die die Angst besiegt und die dunkle Göttin genannt.

Angeblich soll sie in Realität auf der Insel Skye vor der Küste Schottlands als Kriegerkönigin geherrscht haben.
HeldInnen aus allen keltischen Stämme kamen zu ihr, um von ihr Kriegskunst zu lernen. Denn nur sie kannte die Magie der Schlachtfelder wozu grimmige Schlachtrufe, Furcht erregende Sprünge und strategische Bewegungen zählen.
Sie ist die Göttin der Selbstverteidigung und der Kriegslist und speziell in dieser Funktion ist sie vor allem auch für Frauen sehr wertvoll. Sie gibt ihnen das Selbstbewusstsein, dass sie stark sind und ermutigt sie, ihr volles Potential auszuschöpfen und sich auch ihrer körperlichen Kraft bewusst zu werden. Frauen ehren Skatha vor allem, wenn sie irgendeine Art von Kampfkunst lernen, Bewusstseinsübungen machen und sich trauen, auf andere Frauen zu achten und sich für sie gegebenen Falls einsetzen, sie zu schützen, zu verteidigen – wortgewaltig oder auch mit körperlichem Einsatz.

Heilungspotential in aggressivem Aspekt

Skatha ist damit als Göttin auch für Heilung zuständig. Ihr aggressiver Aspekt beinhaltet auch ein wichtiges Heilungspotential. Heilung ist nicht immer nur sanft, sondern erfordert oft auch ein rigoroses Vorgehen – das bedeutet im Extremfall sich von Körperteilen, Angewohnheiten, Glaubenssätzen, Menschen zu trennen.
Als Göttin der Prophetie fordert und fördert sie vor allem Wachsamkeit. Denn oft sind Prophezeiungen nichts anders als das wachsame Beobachten der Umwelt und das Ziehen von richtigen Schlüssen daraus.
Skatha trägt auf ihrem Helm eine Gans, weil Gänse aggressiv, aufmerksam und wachsam sind und Gefahren durch lautes Schnattern melden.

auch: Scatha, Scathach, Sgathaich, Scota, Scath, Scota
ausgesprochen: Scau-ahch

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