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	<title>Wolken Archive - artedea</title>
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	<title>Wolken Archive - artedea</title>
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		<title>Dodola – Slawische Wolken- und Regengöttin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Apr 2023 17:00:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Himmel]]></category>
		<category><![CDATA[Luft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dodola ist die slawische Göttin des Regens. Ihr Mythos erzählt, dass es regnet, wenn sie ihre himmlischen Kühe (die Wolken) melkt. In manchen Interpretationen ist der Regen auch die Muttermilch der Göttin Dodola selbst. Die Wolken-Melkerin Dodola ist die slawische Göttin des Regens. Ihr Mythos erzählt, dass es regnet, wenn sie ihre himmlischen Kühe (die ... <a title="Dodola – Slawische Wolken- und Regengöttin" class="read-more" href="https://artedea.net/dodola-slawische-wolken-und-regengoettin/" aria-label="Mehr Informationen über Dodola – Slawische Wolken- und Regengöttin">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: 400;">Dodola ist die slawische Göttin des Regens. Ihr Mythos erzählt, dass es regnet, wenn sie ihre himmlischen Kühe (die Wolken) melkt. In manchen Interpretationen ist der Regen auch die Muttermilch der Göttin Dodola selbst.</span></p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Die Wolken-Melkerin</strong></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Dodola ist die slawische <strong>Göttin des Regens</strong>. Ihr Mythos erzählt, dass es regnet, wenn sie ihre <strong>himmlischen Kühe</strong> (die Wolken) melkt. In manchen Interpretationen ist der Regen auch die Muttermilch der Göttin Dodola selbst.</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Sie ist auch eine <strong>Göttin der Luft und der Wolken</strong>, die ihr Reich mit einem Streitwagen bereist, der von weißen Pferden gezogen wird. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Jeden <strong>Frühling</strong>, so sagt man, fliegt Dodola über Wälder, Wiesen und Felder, um <strong>Frühlingsgrün</strong> zu verbreiten und die Bäume mit Blüten zu schmücken. Im <strong>Herbst</strong> wird sie mit der Ernte und dem Herbstregen in Verbindung gebracht. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Besonders wichtig wird sie in <strong>Zeiten der Dürre</strong>. Da gibt es in der Tradition von südslawischen Ländern (Bulgarien, Kroatien, Nordmazedonien, Montenegro und Serbien, sowie in der Nähe von Albanien, Griechenland, Ungarn, Moldawien und Rumänien) ein bedeutendes Ritual, das Dodo-le, bzw. Perperuna genannt wird, bei dem die Göttin Dodola um Regen gebeten wird.</span></p>
<h2>Die Tradition des <span style="font-weight: 400;">Regenmachens </span></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Dabei singen junge, mit Blättern und kleinen Zweigen bedeckte Frauen bestimmte Lieder für Dodola und begleiten dies mit einem Tanz. Die<strong> Praxis des Regenmachens</strong> ist eine gemeinsame Tradition unter den Völkern des Balkans, die bis ins 20. Jahrhundert aktiv praktiziert wurden. In Kroatien und Serbien wird das Ritual Dodole heute oft noch von Folkloregruppen aufgeführt.</span></p><div id="arted-91861495" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div>
<p><span style="font-weight: 400;">In der Gegend von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Turopolje" target="_blank" rel="noopener">Turopolje</a>, einer Region in Mittelkroatien, wird am Jurjevo-Tag (dem Georgstag am 23. April) ein Frühlingsfest gefeiert, bei dem die fünf schönsten Mädchen ausgewählt werden, um die Göttin Dodola in Blätterkleidern darzustellen und bis zum Ende des Feiertages Lieder für das Dorf zu singen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">In Zeiten besonderer Trockenheit wurde früher auch eine junge Frau, die nur mit <strong>Grün und Blumen</strong> bekleidet war, durch das Dorf geführt, während die Menschen die speziellen „Dodola“-Lieder sangen, die die Göttin dazu bewegen sollte, Regen auf die Erde zu schicken. Danach tanzt und dreht sich die junge Frau, während andere Frauen sie mit Wasser übergießen. Es wird angenommen, dass diese Praxis die himmlischen Frauen, also die Wolken, davon überzeugt, auf die Erde zu regnen, dargestellt durch das Grün. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Dieser Brauch hat sich im polnischen Osterbrauch „Dyngus-smigus“ erhalten. </span><span style="font-weight: 400;">In der Tschechischen Republik er als „Šmigrust“ oder „oblévacka“ bekannt. „Smigus-Dyngus“ wird auch in einigen Regionen der Westukraine praktiziert. In der Slowakei ist er als „nasser Montag“ („obliévacka“ oder „kúpacka“) bekannt. Der „nasse Montag“ wird auch in Ungarn bis heute gefeiert, dabei übergießen sich Menschen mit Wasser oder manchmal sogar mit Parfüm und Eau de Cologne.<br />
</span><span style="font-weight: 400;">Ein verwandter slawischer Brauch ist der balkanische Ritus des Regenbringens, der <strong>Peperuda</strong> genannt wird. Auch hier wird ein auserwähltes Mädchen bzw. eine junge Frau, die Dodola oder Perperuna (eine andere Bezeichnung dieser Göttin) verkörpert, großzügig mit Wasser übergossen. </span></p><div id="arted-2361133034" class="arted-raeucher-ebook arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<h2>Die bestrafenden Blitze</h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Dodola ist mit dem Donnergott Perun verheiratet und hat nicht nur die Kontrolle über den Regen, sondern auch über die <strong>Blitze</strong>. Sie soll ihren Ehemann erhellen, um diejenigen zu bestrafen, die <strong>gewalttätig oder respektlos</strong> gegenüber ihren Ehefrauen und Frauen ganz im allgemeinen sind.<br />
Sie benutzt auch Blitze, um diejenigen zu bestrafen, die <strong>Eide</strong> brechen, die in ihrem oder dem Namen ihres Mannes abgelegt wurden. Darauffolgende Eide, insbesondere solche im Zusammenhang mit Schulden und der Bereitstellung von Nahrung und Unterkunft, müssen in den letzten Tagen des Herbstes erfüllt werden, was früher in der Welt, in der der Winter noch sehr oft den Tod brachte, von großer Bedeutung war.  </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Der Name Dodola stammt vom litauischen Wort für Donner (dundulis), während der Name Perunitsa die feminisierte Form von Perun ist und dieselben Wurzeln hat. Oft wird die Göttin auch unter dem Doppelnamen Dodola Perunitsa erwähnt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Dodola kann aber auch in Verbindung mit „doit“ (= Milch geben) gebracht werden, weil der Regen als die <strong>Milch der himmlischen Kühe</strong>, die die Göttin melkt, angesehen wird.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Perunitsa ist etymologisch auch verwandt mit <a href="https://artedea.net/persephone-die-auferstandene/">Persephone.</a> Dies nicht von ungefähr, denn auch im slawischen Mythos gibt es eine Geschichte, in der die Göttin in die Unterwelt entführt wurde, was eine <strong>große Dürre</strong> auf der Erde verursachte,</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Sowohl die Regengöttin Dodola als auch der Donnergott Perun waren einst sehr beliebte Gottheiten, denen man vertraute, mehr offenbar, als der christlichen Dreifaltigkeit, besonders was die, für die Landwirtschaft wichtigen, <strong>Wetterverhältnisse</strong> angeht. Das missfiel den christlichen Kirchenvätern, und sie wurden von diesen in eine Schlange bzw. einen Drachen umgedeutet.</span></p>
<p><em><strong>auch: Doda, Dodole, Dudulya, Didilya, Dudola, Dudula<br />
sowie Perperuna, Peperuda, Preperuda, Preperuša, Perunica, Perunitsa, Prporuša, Papaluga</strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="arted-1192669749" class="arted-nach-dem-inhalt-2 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782446" aria-label="lammas banner2022-schmal"><img decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal.jpg 1026w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-800x222.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-1024x284.jpg 1024w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-400x111.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-768x213.jpg 768w" sizes="(max-width: 1026px) 100vw, 1026px" width="1026" height="285"   /></a></div><div id="arted-898361704" class="arted-nach-dem-inhalt-4 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><div id="arted-1279838117" class="arted-nach-dem-inhalt-6 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div><p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/dodola-slawische-wolken-und-regengoettin/">Dodola – Slawische Wolken- und Regengöttin</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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		<title>Orihime &#8211; Japanische Sternengöttin und himmlische Weberin</title>
		<link>https://artedea.net/orihime-japanische-sternengoettin-und-himmlische-weberin/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Jan 2019 18:59:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Himmel]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Sterne]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Japan gibt es mehrere bekannte Mythen der Weberei, eine davon handelt von Orihime, der webenden Himmelsprinzessin. Ihre Aufgabe war es, am Ufer der Amanogawa (Milchstraße, wörtlich „himmlischer Fluss&#8220;) schöne Kleider zu weben. Die webende Himmelsprinzessin In Japan gibt es mehrere bekannte Mythen der Weberei, eine davon handelt von Orihime, der webenden Himmelsprinzessin. Orihime ist in den japanischen ... <a title="Orihime &#8211; Japanische Sternengöttin und himmlische Weberin" class="read-more" href="https://artedea.net/orihime-japanische-sternengoettin-und-himmlische-weberin/" aria-label="Mehr Informationen über Orihime &#8211; Japanische Sternengöttin und himmlische Weberin">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In Japan gibt es mehrere bekannte <strong>Mythen der Weberei</strong>, eine davon handelt von Orihime, der webenden Himmelsprinzessin. Ihre Aufgabe war es, am Ufer der Amanogawa (Milchstraße, wörtlich „himmlischer Fluss&#8220;) schöne Kleider zu weben.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Die webende Himmelsprinzessin</strong></h2>
<p>In Japan gibt es mehrere bekannte <strong>Mythen der Weberei</strong>, eine davon handelt von Orihime, der webenden Himmelsprinzessin.<br />
Orihime ist in den japanischen Mythen die Tochter des Tentei, der als Himmelskönig bzw. als das gesamte Universum angesehen wird.<br />
Ihre Aufgabe war es, am Ufer der Amanogawa (Milchstraße, wörtlich „himmlischer Fluss&#8220;) <strong>schöne Kleider</strong> zu weben. Diese bekleideten die Gottheiten und auch den Himmel in den schönsten Farben.<br />
Ihr Vater liebte das von ihr gewebte Tuch und so arbeitete sie jeden Tag hart daran, es aus Wolken zu weben.<br />
Orihime war jedoch traurig, dass sie sich aufgrund ihrer harten Arbeit niemals mit jemandem treffen und verlieben konnte.<br />
Besorgt über den Kummer seine Tochter arrangierte Tentei, dass sie Hikoboshi (einen Kuhhirten) trifft, der auf der anderen Seite der Milchstraße lebte und arbeitete. (In einer anderen Version heißt er Kengyu – wörtlich der „Zieher der Rinder“).</p>
<h2>Die vernachlässigten Pflichten der Verliebten</h2>
<p>Als sich die beiden trafen, <strong>verliebten</strong> sie sich sofort ineinander und heirateten kurz danach. Sie erfreuten sich aneinander und vergaßen darüber all ihre Pflichten. Sobald Orihime verheiratet war, webte er sie kein Tuch mehr und daher hatten die Gottheiten keine neue Kleidung mehr zur Verfügung und müssen in Fetzen herum laufen. Hikoboshi wiederum ließ die Rinder verwildern und erlaubte ihnen, den ganzen Himmel abzugrasen.<br />
Das erzürnte Tentei derart, dass er die beiden Liebenden trennte und ihnen verbot, sich zu wieder zu treffen. Fortan waren sie wieder durch die <strong>Milchstraße</strong> getrennt.<br />
Orihime war so verzweifelt über den<strong> Verlust ihres Mannes</strong> und bat ihren Vater, sie wieder treffen zu lassen.<br />
Tentei wurde von den Tränen seiner Tochter bewegt und erlaubte den beiden, sich jeweils am <strong>siebten Tag des siebten Mondmonats</strong> zu treffen, wenn sie hart arbeitete und nachdem sie ihr Weben beendet hatte.<br />
Beim ersten Treffen konnte Orihime den Fluss der Milchstraße jedoch nicht überqueren, da keine Brücke vorhanden war. Sie versuchte, mit einer Schöpfkelle den Fluss trocken zu legen, doch die Milchstraße war dafür zu breit und zu gewaltig. Orihime weinte in ihrer Verzweiflung so sehr, dass eine große Schar <strong>Elstern</strong> kam und versprach, mit ihren Flügeln eine Brücke zu bauen, damit sie den Fluss überqueren konnte. So konnte sich das Paar zumindest einmal im Jahr treffen.</p>
<h2>Die Sterne Vega und Altair</h2>
<p>Man sieht die beiden Liebenden noch immer oben am Sternenhimmel: Orihime ist <strong>Vega</strong>, der hellste Stern im Sternbild der Leier. Hikoboshi ist <strong>Altair</strong>, der hellste Stern im Aquila, dem Adler. Die beiden Sterne liegen tatsächlich an den entgegengesetzten Enden der Milchstraße.</p>
<p>Die schwarz-weißen Elstern, die die Himmelsbrücke bilden, sind <strong>Mond-Vögel</strong>, denn der Mond ist ja auch schwarz und weiß.<br />
In Japan wird zu Ehren des Himmelspaares am siebten Tag des siebten Monats im Mondkalender das <strong>Weberinnen-Fest Tanabata </strong>gefeiert (was „Abend des siebten“ bedeutet).<br />
In der Zeit der Einführung das Tanabata Festes in Japan um 1000 n.u.Z. stand die <strong>Mondsichel</strong> zwischen den beiden Sternen Vega und Altair und bildete das Boot oder die Brücke, ermöglichte also die Verbindung der beiden Liebenden.</p><div id="arted-91861495" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div>
<p>Im heutigen Japan feiern die Menschen diesen Tag meist, indem sie auf kleinen, meist fünf-farbigen Papierstücken Wünsche schreiben, manchmal in Form von Gedichten, und diese auf Bambus hängen. Der Bambus und die Dekorationen werden oft an einem Fluss auf das Wasser gesetzt, der für den Himmelsfluss steht. Oder sie werden nach dem Festival um Mitternacht oder am nächsten Tag verbrannt. In dieser Nacht sollen Orihime und Hikoboshi die Wünsche der Menschen erfüllen. Dieser Tag ist mit unserem <strong>Valentinstag</strong> zu vergleichen.</p>
<p>Man sagt, wenn es zu Tanabata regnet, können die Elstern nicht kommen und die beiden Liebenden müssen ein weiteres Jahr warten, um sich zu sehen.<br />
Der Regen dieses Tages heißt „<strong>Die Tränen von Orihime und Hikoboshi&#8220;.</strong></p>
<h2>Yin und Yang, Niere und Herz</h2>
<p>Aber die Himmelsweberin und der Kuhhirte sind nicht nur Sterne am Himmel. Nach der daoistischen chinesischen Medizin haben sie ihren Sitz auch im <strong>menschlichen Körper:</strong><br />
Die Himmelsweberin ist in der linken <strong>Niere</strong> lokalisiert, dem Sitz der Sexualität und des wässrigen <strong>Yin</strong>. Der Kuhhirte ist die Energie der Liebe im <strong>Herzen</strong> und feuriges <strong>Yang</strong>.<br />
Aus der Verbindung der triebhafter Sexualität der Niere und der feurigen Liebe im Herzen entsteht das himmlische Kind, der Stein der Weisen oder das Reiskorn, das den gesamten Kosmos in sich birgt.<br />
So ist die Trennung der beiden die <strong>Spaltung von Liebe und Sexualität</strong>, die erst mit viel Mühe wieder zusammenfinden können.<br />
Am Tanabata-Fest ist die Trennung aufgehoben und die Liebe wird möglich.</p><div id="arted-2361133034" class="arted-raeucher-ebook arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<p>Der Ursprung dieser Geschichte liegt im chinesischen Mythos von<a href="https://artedea.net/zhi-nu-chinesische-goettin-des-spinnens-und-webens-der-wolken-und-der-liebe/"> Zhi Nu</a> und Niu Lang, der vor rund tausend Jahren nach Japan transferiert wurde.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Zhi Nu &#8211;  Chinesische Göttin des Spinnens und Webens, der Wolken und der Liebe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Jan 2019 16:08:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Himmel]]></category>
		<category><![CDATA[Sterne]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Spinnen + Weben]]></category>
		<category><![CDATA[Wolken]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zhi Nu ist in der chinesischen Mythologie die himmlische Weberin, die aus Wolken nahtlose Brokat-Gewänder für ihren Vater, den Jadekaiser und andere Gottheiten herstellt. Aus den feinsten Dunstwolken webte sie Wandteppiche, die wahre Kunstwerke waren und im Abend- und Morgenrot noch zu sehen sind. Sie ist vor allem für ihre traurige Liebesgeschichte bekannt. Die Wolkenweberin ... <a title="Zhi Nu &#8211;  Chinesische Göttin des Spinnens und Webens, der Wolken und der Liebe" class="read-more" href="https://artedea.net/zhi-nu-chinesische-goettin-des-spinnens-und-webens-der-wolken-und-der-liebe/" aria-label="Mehr Informationen über Zhi Nu &#8211;  Chinesische Göttin des Spinnens und Webens, der Wolken und der Liebe">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Zhi Nu ist in der chinesischen Mythologie die himmlische Weberin, die aus Wolken nahtlose Brokat-Gewänder für ihren Vater, den Jadekaiser und andere Gottheiten herstellt. Aus den feinsten Dunstwolken webte sie Wandteppiche, die wahre Kunstwerke waren und im Abend- und Morgenrot noch zu sehen sind. Sie ist vor allem für ihre traurige Liebesgeschichte bekannt.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Die Wolkenweberin</strong></h2>
<p>Zhi Nu ist in der chinesischen Mythologie die himmlische Weberin, die aus <strong>Wolken</strong> nahtlose Brokat-Gewänder für ihren Vater, den Jadekaiser und andere Gottheiten herstellt. Aus den feinsten <strong>Dunstwolken</strong> webte sie Wandteppiche, die wahre Kunstwerke waren und im <strong>Abend- und Morgenrot</strong> noch zu sehen sind. Sie ist vor allem für ihre traurige <strong>Liebesgeschichte </strong>bekannt. Ihr Jahrtausende alter Mythos berührt in China noch immer sehr die Verliebten.</p>
<p>Es gibt die Geschichte in<strong> einigen Varianten:</strong></p>
<p>Der Mythos erzählt, dass in uralten Zeiten der Himmel <strong>azurblau</strong> aussah, von Wolken war damals noch nichts zu sehen. Der oberste Jadekaiser, also der Himmelsgott fand dies allzu eintönig und ließ seine <strong>sieben Töchter</strong> spinnen und weben, um eine Art <strong>Kleidung für den Himmel</strong> anzufertigen. Die Farben der Stoffe waren grau und weiß, womit der Jadekaiser immer noch nicht zufrieden war.<br />
Zhi Nu, die <strong>jüngste Tochter</strong> des Himmelsgottes aber war bedachtsam, umsichtig und kreativ. Und sie fand eines Tages im Garten eine siebenfärbige Blume und pflückte deren Blüten. Damit färbte sie das Garn bunt und wob dann farbenfrohe Stoffe. Das stimmte den Himmelsgott sehr froh und er gab den Auftrag, dass der Himmel an normalen Tagen weiße Kleider, an regnerischen Tagen graue Kleider und am Morgen bzw. Abend bunte Kleider zu tragen hat. Diese wurden von Zhi Nu gewebt. Sie arbeitete fleißig und hatte große Freude daran.</p>
<p>Um sich ihre Kunstwerke von der <strong>Erde</strong> ansehen zu können, bekam Zhi Nu eines Tages die Erlaubnis, von ihrem Wolken-Himmelsreich herabzusteigen und die Erde zu besuchen. Als sie in einem Fluss badete, wurde sie vom <strong>Kuhhirten Niu Lang</strong> entdeckt, der ihr die Kleider stahl. Er war so fasziniert von ihrer Schönheit, dass er sich sofort in sie verliebte. Ohne ihre Kleider konnte Zhi Nu nicht in ihr Wolkenreich zurückkehren, zumindest nicht ohne einige sehr peinliche Fragen beantworten zu müssen.<br />
Aber auch sie verliebte sich in ihn, weil Niu Lang süß und sanft war.<br />
Sie heiratete ihn und dachte nicht mehr an den Himmel und ihre Aufgabe als Wolkenweberin. Als sie schließlich doch in ihr himmlisches Zuhause zurückkehrte, wurde sie von ihrem Ehemann begleitet. Ihr Vater, der Jadekaiser war sehr wütend darüber, dass seine Tochter das Weben der Gewänder so lange vernachlässigt hatte. Als <strong>Strafe</strong> trennte der die Liebenden und verbannte sie jeweils auf die gegenüberliegenden Seiten der unpassierbaren <strong>Milchstraße</strong>.<br />
Dort kann oben man sie immer noch dort sehen.<br />
Sie ist <strong>Vega</strong>, der Hauptstern des Sternbildes Leier (Lyra) und er ist Altair, der auffallend helle Hauptstern im Sternbild des Adlers (Aquila). Die beiden Sterne liegen tatsächlich an den entgegengesetzten Enden der Milchstraße.</p><div id="arted-91861495" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div>
<p>Nur einmal im Jahr, am <strong>siebten Tag des siebten Mondmonats</strong>, darf Zhi Nu ihren Mann treffen. An diesem Tag fliegen <strong>Elstern</strong> zur Milchstraße, um eine Brücke zu bilden, auf der die Liebenden hinübergehen können, um ihre unsterbliche Liebe zueinander zu erneuern. Ihre glücklichen <strong>Tränen</strong> verursachen oft <strong>Regen</strong> auf der Erde.<br />
Für den Rest des Jahres leben sie getrennt und sie ist als himmlische Spinnerin nicht mehr nur für Kleidung und Wandteppiche zuständig. Es heißt sie spinnt im Himmel auch alle<strong> glücklichen Ehen.</strong></p>
<h2>Der kluge Rat der Kuh</h2>
<p>Eine etwas <strong>andere Variante</strong> des Mythos ist folgende:<br />
Zhi Nu war die jüngste von <strong>sieben Schwestern</strong>, die alle die Enkelinnen der <strong>Himmelskönigin</strong> waren.<br />
Vor langer, langer Zeit waren Zhi Nu und Niu Lang Sterne am Nachthimmel. Sie waren sehr verliebt ineinander, aber diese Liebe hat die Himmelskönigin (aus welchen Gründen auch immer) verboten. Als diese dann doch davon erfuhr, beschloss sie, das Liebespaar zu trennen.<br />
Zhi Nu wurde vom Exil verschont, aber Niu Lang wurde aus dem Himmel geworfen und dazu verurteilt, auf der Erde als <strong>Kuhhirte</strong> zu leben. Zhi Nu sollte fortan schöne Wolken am Himmel weben.<br />
Obwohl Zhi Nu ihre Tätigkeit liebte, litt sie sehr daran, von ihrem geliebten Menschen getrennt zu sein. Ihr Gesicht war immer voller <strong>Tränen</strong>, wenn diese zu viel wurden, regnet es aus ihren Wolken. Sie hoffte, dass Niu Lang eines Tages wieder in den Himmel zurückkehren würde.<br />
Eines Tages, Jahre nachdem Zhi Nu und Niu Lang getrennt worden waren, baten sechs Schwestern von Zhi Nu die Himmelskönigin um Erlaubnis, zur Erde zu gehen und im <strong>Lotusgarten zu baden.</strong> Zum Glück war die Großmutter gut gelaunt, also ließ sie sie gehen. Bevor sie den Himmel verließen, sahen sie, wie Zhi Nu Wolken webte. Sie waren voller Mitleid für die arme Schwester und beschworen die Himmelskönigin, ihnen zu gestatten, Zhi Nu auf ihrer Reise mitzunehmen. Als sie sah, wie traurig ihre Enkelin geworden war, empfand sie ein seltenes Mitleid mit ihr und ließ Zhi Nu mit den anderen reisen, um den Lotusgarten zu besuchen.<br />
Niu Lang war die ganze Zeit als Sohn einer armen Bauernfamilie auf der Erde gewesen. Sein Leben war hart und wurde noch schwieriger, als seine neue Mutter und sein Vater starb und er zu seinem älteren Bruder geschickt wurde. Niu Lang wurde sehr schlecht behandelt und sein Bruder nahm sein gesamtes Geld und ließ ihn nur seine <strong>Kuh</strong> und einen alten Karren, bevor er ihn in die Welt schickte, um für sich selbst zu sorgen.<br />
Niu Lang und die Kuh hingen voneinander ab, um zu überleben. Zusammen bauten sie ein kleines Haus und lebten dort alleine ohne andere Gesellschaft. Sie pflügten das Land und überlebten, so gut sie konnten.<br />
Jahre vergingen in dem kleinen Haus, bis eines Tages die Kuh mit Niu Lang sprach:<em> „Heute sollst du in den Lotusgarten gehen. Dort wirst du Engel baden sehen. Du musst jene Roben finden, die rot sind, und diese stehlen und sie verstecken.“</em><br />
Als Niu Lang fragte, warum er die <strong>roten Roben</strong> stehlen müsse, sagte die Kuh: <em>„Die roten Roben gehören deiner zukünftigen Frau.&#8220;</em><br />
Also ging Niu Lang in den Lotusgarten, versteckte sich im Gras und wartete darauf, dass die Engel ankamen. Wie die Kuh vorausgesagt hatte, stiegen die schönen Engel vom Himmel herab und begannen im Bach zu baden. Niu Lang war sehr nervös, aber er tat, wie die Kuh es befohlen hatte, und stahl die roten Gewänder, die an der Seite des Flusses abgelegt worden waren. Als er sich wieder verstecken wollte, bemerkten die Engel ihn und zogen sich schnell an, bevor sie wieder in den Himmel flogen. Es blieb nur noch eine übrig, und sie konnte nicht gehen, weil Niu Lang ihre roten Roben versteckt hatte. Das war natürlich Zhi Nu. Niu Lang sagte ihr, dass er ihr ihre Gewänder nur zurückgeben würde, wenn sie versprach, seine Frau zu werden.<br />
Zhi Nu war sehr überrascht, aber merkte, dass er ihr sehr vertraut war. Zu ihrem Unglauben und großen Freude erkannte sie, dass es ihre<strong> lange verlorene Liebe</strong> war.<br />
Das Paar heiratete und lebte glücklich mit ihren beiden Kindern in ihrem kleinen Haus. Zhi Nu webte Baumwolle und Niu Lang pflügte das Land mit seiner treuen Kuh. Das Leben ging auf diese Weise weiter, bis Niu Lang eines Tages von den Feldern mit der Nachricht zurückkehrte, dass seine Kuh gestorben war. Vor seinem Tod hatte die Kuh zu Niu Lang gesagt:<em> „Nachdem ich weg bin, musst du einen Mantel aus meiner Haut machen. Du wirst diesen Mantel brauchen, um fliegen zu können, um Zhi Nu zu fangen.&#8220;</em><br />
Zu diesem Zeitpunkt hatte Niu Lang erkannt, dass seine treue Kuh auch einmal ein <strong>Sternbild am Himmel</strong> gewesen war – der <strong>Stier</strong>.<br />
Die beiden waren einst im Himmel enge Freunde gewesen und der Stier hatte die Himmelskönigin gebeten, Niu Lang nicht aus dem Himmel zu werfen. Darüber war diese so verärgert, dass sie ihn in eine Kuh verwandelte und ebenfalls auf die Erde warf, genau wie sie es mit Niu Lang getan hatte.<br />
Auf der Erde hatte der Stier nach seinem Freund Ausschau gehalten und ihn schließlich die ganze Zeit begleitet und beschützt. Nun war er tot und hatte Niu Lang angewiesen, einen Mantel aus seiner Haut zu machen. Niu Lang tat, wie sein alter Freund es wies.</p>
<h2>Trennung durch die Milchstraße</h2>
<p>Gleich am nächsten Tag schickte die Himmelskönigin einen <strong>starken Wind,</strong> um Zhi Nu und ihre Kinder in den Himmel zu fegen. Niu Lang erinnerte sich an die Worte seines Freundes, zog seinen Mantel an und flog hoch, um seine geliebte Frau und seine Kinder zu erwischen. Aber die Himmelskönigin entfernte ihre goldene Haarnadel und erzeugte mit einem einzigen Schlag einen Fluss in den Himmel, der Zhi Nu und Niu Lang für immer trennen würde. Diesen Fluss sehen wir immer noch als <strong>Milchstraße</strong>. Im Moment der Trennung schrie das Paar mit aller Leidenschaft einander seine große Liebe zu. Die Himmelskönigin war von ihrer Liebe zu einander dann doch so bewegt, dass sie sich entschied, Nu Lang wieder im Himmel aufzunehmen, aber er durfte nicht bei seiner Frau und seinen Kindern bleiben.<br />
Nur einmal im Jahr, am <strong>siebten Tag des siebten Monats im Mondkalender</strong>, wird Niu Lang mit Zhi Nu und seinen Kindern wieder vereint. Ein Schwarm <strong>Elstern</strong> bildet eine Brücke zwischen den Sternen von Vega und Altair, die es Niu Lang ermöglichen, den Fluss zu überqueren und bei seinen Lieben zu sein. Diese Brücke ist am Nachthimmel zu sehen. Diese Geschichte wurde von Generation zu Generation weitergegeben.</p><div id="arted-2361133034" class="arted-raeucher-ebook arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<p>Dies sind zwei Varianten des Mythos von der<strong> Himmelsweberin und dem Kuhhirten</strong>, der in zahlreiche anderen Varianten in Asien z.B. in Japan, Korea, Vietnam erzählt wird. Jede chinesische Provinz hat ihre <strong>eigene traurige Liebesgeschichte</strong>, wie und warum die beiden Liebenden durch die Milchstraße getrennt wurden. Allen gemeinsam ist das Treffen einmal im Jahr am siebten Tag des siebten Monats, das durch die<strong> Elstern-Brücke</strong> ermöglicht wird.</p>
<h2>Das Fest der sieben Schwestern</h2>
<p>An diesem Tag (der nach unserem Kalender in den Juli bzw. August fällt) gibt es in einigen Teilen <strong>Chinas </strong>sowie in <strong>Korea, Taiwan und Hongkong</strong> ein großes jährliches Fest, bei dem sich Liebende zu Ehren dieser astralen Gottheiten treffen. Junge Frauen beobachten den Sternenhimmel und wünschen sich für die Zukunft eine gute Ehe, Liebende halten in dieser Nacht einander an den Händen und schauen in den Nachthimmel zu den beiden leuchtenden Sternen. Dieser Tag ist mit unserem <strong>Valentinstag</strong> zu vergleichen.<br />
Es heißt auch <strong>„Seven Sisters Festival“</strong>, weil die sieben Schwestern ja am siebten Tag des siebten Mondmonats gemeinsam auf die Erde kamen. Das Festival wird traditionell mit <strong>Handarbeitswettbewerben</strong> gefeiert, da Zhi Nu ja die Göttin der Handarbeiten und des Kunsthandwerks ist.<br />
Das traditionelle Fest gibt es bereits seit 1.500 Jahren. Es wurde im Laufe der Zeit auch mit vielen auch westlich anmutenden Elementen ergänzt. Gefeiert wird mit Feuerwerk, Festmahlen, Löwen- und Drachentänzern, Weihrauch, Wahrsagen, Umzüge, die an unseren Karneval erinnern usw.</p>
<p>In <strong>Japan</strong> wird das <strong>Weberinnen-Fest Tanabata</strong> gefeiert (was „Abend des siebten&#8220; bedeutet). Die Geschichte ist die gleiche, wie der chinesische Mythos, nur dass die Wolken-Weber-Sternen-Göttin <a href="https://artedea.net/orihime-japanische-sternengoettin-und-himmlische-weberin/">Orihime</a> und ihr Mann Hikoboshi heißen. Im heutigen Japan feiern die Menschen diesen Tag meist, indem sie auf kleinen, meist fünf-farbigen Papierstücken Wünsche schreiben, manchmal in Form von Gedichten, und diese auf Bambus hängen. Der Bambus und die Dekorationen werden oft an einem Fluss auf das Wasser gesetzt, der für den Himmelsfluss steht. Oder sie werden nach dem Festival um Mitternacht oder am nächsten Tag verbrannt. In dieser Nacht sollen <a href="https://artedea.net/orihime-japanische-sternengoettin-und-himmlische-weberin/">Orihime</a> und Hikoboshi die Wünsche der Menschen erfüllen.</p>
<p>Zhi Nu ist damit auch die Sternen-Göttin der <strong>Liebe</strong>, der (unglücklichen und unerfüllten) Beziehungen, sowie der <strong>Treue</strong> und Hingabe.<br />
Ihre Symbole sind Sterne, Wolken und Silbergegenstände, die den <strong>Silberfluss der Milchstraße</strong> symbolisieren, den die Liebenden einmal im Jahr überqueren dürfen.</p>
<p><strong><em>auch: Chih Nu, Zhinü, Zhinu, Chi Nü, <a href="https://artedea.net/orihime-japanische-sternengoettin-und-himmlische-weberin/">Orihime</a> (japanisch)</em></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="arted-1192669749" class="arted-nach-dem-inhalt-2 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782446" aria-label="lammas banner2022-schmal"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal.jpg 1026w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-800x222.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-1024x284.jpg 1024w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-400x111.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-768x213.jpg 768w" sizes="(max-width: 1026px) 100vw, 1026px" width="1026" height="285"   /></a></div><div id="arted-898361704" class="arted-nach-dem-inhalt-4 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><div id="arted-1279838117" class="arted-nach-dem-inhalt-6 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div><p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/zhi-nu-chinesische-goettin-des-spinnens-und-webens-der-wolken-und-der-liebe/">Zhi Nu &#8211;  Chinesische Göttin des Spinnens und Webens, der Wolken und der Liebe</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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		<title>Elektra &#8211; Griechische Göttin der Wolken und Gewitter mit einem Silberstreif am Horizont</title>
		<link>https://artedea.net/elektra-die-goldhelle/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Nov 2012 18:49:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sonne]]></category>
		<category><![CDATA[Wolken]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Elektra steht für die (elektrischen) Gewitterwolken, die durch die wiederkehrende Sonne beleuchtet sind. Damit sind diese Wolken zwar sehr bedrohlich, doch man weiß, dass es auch bald wieder hell wird. Sie wird daher auch als „die Goldhelle&#8220; bezeichnet.  Die Goldhelle Elektra steht für die (elektrischen) Gewitterwolken, die durch die wiederkehrende Sonne beleuchtet sind. Damit sind ... <a title="Elektra &#8211; Griechische Göttin der Wolken und Gewitter mit einem Silberstreif am Horizont" class="read-more" href="https://artedea.net/elektra-die-goldhelle/" aria-label="Mehr Informationen über Elektra &#8211; Griechische Göttin der Wolken und Gewitter mit einem Silberstreif am Horizont">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Elektra steht für die (elektrischen) Gewitterwolken, die durch die wiederkehrende Sonne beleuchtet sind. Damit sind diese Wolken zwar sehr bedrohlich, doch man weiß, dass es auch bald wieder hell wird. Sie wird daher auch als „die Goldhelle&#8220; bezeichnet.</p>
<h2 style="text-align: center;"> <strong>Die Goldhelle</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-18445 aligncenter" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2012/11/elektra-b-800x1224.jpg" alt="" width="432" height="661" srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2012/11/elektra-b-800x1224.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2012/11/elektra-b-1024x1566.jpg 1024w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2012/11/elektra-b-400x612.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2012/11/elektra-b-768x1175.jpg 768w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2012/11/elektra-b-1004x1536.jpg 1004w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2012/11/elektra-b-1339x2048.jpg 1339w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2012/11/elektra-b-scaled.jpg 1674w" sizes="auto, (max-width: 432px) 100vw, 432px" /></p>
<p>Elektra steht für die (elektrischen) Gewitterwolken, die durch die wiederkehrende Sonne beleuchtet sind. Damit sind diese Wolken zwar sehr bedrohlich, doch man weiß, dass es auch bald wieder hell wird. Sie wird daher auch als „die Goldhelle&#8220; bezeichnet. Sie ist eine<strong> kraftvolle Lebensbringerin </strong>und bringt mit den Gewittern das lebensnotwendige Wasser. Sie steht auch für elektrische Ladung, die sich in den Blitzen äußert. Und ist im übertragenen Sinne auch der <strong>„zündende Funken&#8220;</strong>, der Ideen und Projekte in Gang bringt.</p>
<p>Unter dem Namen Elektra sind <strong>mehrere Frauengestalten</strong> der griechischen Mythologie bekannt.<br />
Eine davon ist eine Okeanide — eine Tochter der <a title="thethys" href="https://artedea.net/thethys-urquell-allen-lebens/">Thethys</a> und des Okeanos.</p>
<p>Diese Elektra ist mit Thaumas verheiratet und Mutter der <a title="iris" href="https://artedea.net/iris-fuhrerin-und-beraterin/">Iris</a>, des Iasios sowie der Windgöttinnen <a title="harpyien" href="https://artedea.net/harpyien-schneller-als-der-wind/">Harpyien</a>, deren Zahl je nach Überlieferung zwischen zwei und fünf schwankt.</p>
<p>Namentlich sind folgende <a title="harpyien" href="https://artedea.net/harpyien-schneller-als-der-wind/">Harpyien</a> in der <a title="Aeneis" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aeneis" target="_blank" rel="noopener">Aeneis</a> erwähnt: Aello (Windbö, Sturm), Ocypetes (die Stromschnelle, Schnellfüßige), Podarge (die Schnellfliegende, leichte Flügel), Kelaino bzw. Celaeno (die Dunkle). Elektra soll auch die Mutter von <a title="harmonia" href="https://artedea.net/harmonia-ausgleich-der-gegensatze/">Harmonia</a> gewesen sein, deren Vater Zeus war.</p><div id="arted-91861495" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div>
<p>Andererseits gilt Elektra als eine der <a title="plejaden" href="https://artedea.net/plejaden-sieben-himmlische-schwestern/">Plejaden</a> und damit als Tochter der <a title="pleione" href="https://artedea.net/pleione-die-segelnde-gottin/">Pleione</a> und ihrem Mann, dem Titanen Atlas, jenem der im Norden das Himmelsgewölbe trägt. Ihre Schwestern in dieser Konstellation sind: <a title="merope" href="https://artedea.net/merope-die-schuchterne-schwester/">Merope</a>, die Eloquente, Alkyone, die dem Sturm gewahr ist, Asterope, die Funkelnde, Celaeno, die Dunkelhäutige sowie <a title="maia" href="https://artedea.net/maia-die-majestatische/">Maia</a>, die Mutter bzw. Amme oder Nährende und <a title="taygete" href="https://artedea.net/taygete-damhirschkuh-mit-goldhornen/">Taygete</a>. die mit dem langen Hals genannt.</p>
<p>Elektra ist die Mutter von Dardanos, des legendären Begründers von <a title="Troja" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Troja" target="_blank" rel="noopener">Troja</a>, dessen Name noch heute in den <a title="Dardanellen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dardanellen" target="_blank" rel="noopener">Dardanellen</a> enthalten ist.</p>
<h2>Sonne durch Gewitterwolken</h2>
<p>Als Göttin der stürmischen Wolken ist sie bedrohlich, doch sie ist auch für den sprichwörtlichen <strong>Silberstreifen</strong> am Horizont verantwortlich. Man kann sie erkennen, wenn die Sonne durch die Gewitterwolken scheint. Wenn das Unwetter vorbei ist, dann bringt sie <strong><a href="https://artedea.net/iris-fuhrerin-und-beraterin/">Iris</a> </strong>zu Welt und damit ist sie die Mutter der Regenbogengöttin, die die Hoffnung wieder bringt.<br />
Der Name Elektra, von dem sich das Wort <strong>Elektrizität</strong> ableitet, stammt von der Bezeichnung dieser Gewitterwolken, da in ihnen oft Blitze zu sehen waren. Ursprünglich bedeutete der Name, der aus dem Griechischen stammt<span style="font-size: inherit;"> „die Strahlende“, die „Helle“ oder die „Brillante“. </span></p><div id="arted-2361133034" class="arted-raeucher-ebook arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<h2>Die typische „Vatertochter&#8220;</h2>
<p>Darüber hinaus gibt es in der griechisch-römischen Sage eine Elektra als Tochter der Klytaimnestra und des Agamemnon von Mykene. Nach der Ermordung ihres Vaters durch ihre Mutter und deren Liebhaber Aigisthos. rettete sie ihren Bruder Orestes. Klytaimnestra empfand keinerlei Reue über den Mord an ihrem Mann, da er ihrer Meinung nach Tod verdient habe, da er ihre andere Tochter Iphigenie am Altar der <a title="artemis" href="https://artedea.net/artemis/">Artemis</a> opferte.</p>
<p>Elektra jedoch —  in tiefer Trauer um ihren Vater —  wollte in Orestes einen Rächer jenes Mordes an ihrem Vater erziehen lassen. Sie selbst wurde von Aigisthos aufs schmachvollste behandelt und an einen geringen Mann aus Argos verheiratet, der sie jedoch nicht berührte. Als Orestes zurückkehrte, war sie diesem behilflich, an Aigisthos und Klytaimnestra Rache zu nehmen.</p>
<p>Nach Vollstreckung dieser Tat wurde sie mit Pylades, dem treuen Freund ihres Bruders, vermählt und bekam zwei Söhne Medon und Strophios.</p>
<p>Ihre Geschichte ist von Äschylos, Sophokles und Euripides dramatisch behandelt worden. Und auf der Tragödie von Sophokles beruht auch das Libretto für die Oper <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Elektra_(Strauss)" target="_blank" rel="noopener">„Elektra&#8220; von Richard Strauss.</a><br />
Man meint daher, dass diese Elektra eine <strong>rein literarische Erfindung</strong> ist, die jeden mythologischen oder historischen Hintergrund entbehrt. Da sie aber eine <strong>zentrale Figur</strong> in der griechischen Mythologie ist, ist das wohl nicht ganz zutreffend. Verschiedene Naturereignisse, wie eben Gewitter und Blitze wurden sehr oft mit Gottheiten in Verbindung gebracht. Elektra ist als personifiziertes Gewitter eine Göttin. Und die literarische Bearbeitung durch die griechischen Tragödiendichter fußt offenbar auf einer archaischen Frauenfigur, der Göttin Elektra.</p>
<p>In der Psychologie nennt man <strong>„Elektra-Frauen&#8220;</strong> jene, die ein übersteigertes Abhängigkeitsverhältnis zu ihrem Vater haben.</p>
<p><strong><em>auch: Electra, Elektre</em></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Hi&#8217;iaka &#8211; Hawaiianisch-polynesische Göttin der Wolken und des Windes</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Jul 2008 20:46:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heilung]]></category>
		<category><![CDATA[Luft]]></category>
		<category><![CDATA[Magie]]></category>
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		<category><![CDATA[Magie + Zauberei]]></category>
		<category><![CDATA[Wolken]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hi&#8217;iaka ist eine Heilungsgöttin, die Göttin des Hulas, der Gesanges, der Zauberei und Schutzgöttin der großen Insel von Hawaii. Sie ist die Tochter von Hawumea, die aus einem Ei in ihrer rechten Handfläche geschlüpft sein soll. Die Wolkengöttin Hi&#8217;iaka ist eine Heilungsgöttin, die Göttin des Hulas, der Gesanges, der Zauberei  und Schutzgöttin der großen Insel von ... <a title="Hi&#8217;iaka &#8211; Hawaiianisch-polynesische Göttin der Wolken und des Windes" class="read-more" href="https://artedea.net/hiiaka-wolkengottin/" aria-label="Mehr Informationen über Hi&#8217;iaka &#8211; Hawaiianisch-polynesische Göttin der Wolken und des Windes">Weiterlesen ...</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/hiiaka-wolkengottin/">Hi&#8217;iaka &#8211; Hawaiianisch-polynesische Göttin der Wolken und des Windes</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Hi&#8217;iaka ist eine Heilungsgöttin, die Göttin des Hulas, der Gesanges, der Zauberei und Schutzgöttin der großen Insel von Hawaii. Sie ist die Tochter von Hawumea, die aus einem Ei in ihrer rechten Handfläche geschlüpft sein soll.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Die Wolkengöttin</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-4347 aligncenter" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/11/Hiiaka.jpg" alt="Hi'iaka" width="535" height="541" srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/11/Hiiaka.jpg 2000w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/11/Hiiaka-800x808.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/11/Hiiaka-1024x1035.jpg 1024w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/11/Hiiaka-400x404.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/11/Hiiaka-768x776.jpg 768w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/11/Hiiaka-1520x1536.jpg 1520w" sizes="auto, (max-width: 535px) 100vw, 535px" /></p>
<p>Hi&#8217;iaka ist eine <strong>Heilungsgöttin</strong>, die Göttin des Hulas, der Gesanges, der Zauberei  und Schutzgöttin der großen Insel von <a title="Hawaii" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hawaii" target="_blank" rel="noopener">Hawaii</a>.<br />
Sie ist die Tochter von <a title="hawumea" href="https://artedea.net/hawumea-mutter-von-hawaii/">Hawumea</a>, die aus einem Ei in ihrer rechten Handfläche geschlüpft sein soll.</p>
<p>Sie ist die Lieblingsschwester von <a title="pele" href="https://artedea.net/pele/">Pele</a> — trotz ihrer zeitweiligen Wutanfälle. Oft wird auch von mehreren Schwestern der <a title="pele" href="https://artedea.net/pele/">Pele</a> gesprochen, entweder von zwölf, in manchen Geschichten auch 40 Schwestern.</p>
<p>Die Hi&#8217;iaka-Schwestern erschienen allesamt in <strong>Wolkenform</strong>. Da gibt es Hi&#8217;iaka-wawahi-lani (Hüterin der dem Himmel entrissene Wolke), Hi&#8217;iaka-kapu-enaena (Hüterin der roten heißen Bergwolke), Hi&#8217;iaka noho-lani (Hüterin der im Himmel wohnenden Wolke), und so weiter.</p>
<p>Das Wort hi&#8217;iaka hat in hawaiianischen Wörterbüchern keine eigenständige Bedeutung, aber „hi&#8217;i“ bedeutet „etwas tragen&#8220; bzw. „etwas heben“, „aka“ bedeutet „Schatten“. Hi&#8217;iaka könnte auch mit „die Schatten Hebende“ bedeuten. „ka&#8217;a“ bedeutet auch „sich wie eine Wolke voranbewegen&#8220;.</p><div id="arted-91861495" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div>
<p>Hi&#8217;iaka kommt ursprünglich aus <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Tahiti">Tahiti</a> und ist in Form eines Eies von ihrer Schwester Pele nach Hawaii gebracht worden. Pele hat dieses Ei zwischen ihren Brüsten ausgebrütet. Nachdem sie geschlüpft ist, bekam sie ihren vollen Namen Hiʻiaka-i-ka-poli-o-Pele, das bedeutet „Hiʻiaka im Busen der Pele“ oder „Hi&#8217;iaka im Herzen von Pele“.</p>
<p>Ihre Botschafterinnen sind <strong>Eulen </strong>und daher ihre heiligen Vögel.</p>
<p>Hi&#8217;iaka und ihre Mutter <a title="hawumea" href="https://artedea.net/hawumea-mutter-von-hawaii/">Hawumea</a> gelten als<strong> Verbündete der hawaiianischen Frauen</strong> und vor allem der Priesterinnen.</p><div id="arted-2361133034" class="arted-raeucher-ebook arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<p>Als Wolke hat die Göttin Hi&#8217;iaka viele <strong>Reisen</strong> unternommen und beschützt daher auch Reisende. Hi&#8217;iaka lehrt gemeinsam mit ihrer Schwester <a title="laka" href="https://artedea.net/laka/">Laka</a> die Menschen zu <strong>tanzen</strong> (hula), damit <strong>Lebensfreude</strong> zu erleben und viele Krankheiten zu heilen.</p>
<p><em><strong>auch: Hilaka, Hiʻiaka-i-ka-poli-o-Pele, Hi`iakaikapoliopele, Hi&#8217;iaka i ka poli o Pele</strong></em></p>
<div id="arted-1192669749" class="arted-nach-dem-inhalt-2 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782446" aria-label="lammas banner2022-schmal"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal.jpg 1026w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-800x222.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-1024x284.jpg 1024w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-400x111.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-768x213.jpg 768w" sizes="(max-width: 1026px) 100vw, 1026px" width="1026" height="285"   /></a></div><div id="arted-898361704" class="arted-nach-dem-inhalt-4 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><div id="arted-1279838117" class="arted-nach-dem-inhalt-6 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div><p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/hiiaka-wolkengottin/">Hi&#8217;iaka &#8211; Hawaiianisch-polynesische Göttin der Wolken und des Windes</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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