Ala – Afrikanische Erdgöttin der Ibo in Ostingeria

Ala repräsentiert den zweifachen Aspekt der Erde: Fruchtbarkeit und Tod. Sie wird oft als „Große Mutterschlange“ dargestellt und wird von Volk der Ibo als Mutter aller Dinge verehrt.

Große Mutterschlange

Ala repräsentiert den zweifachen Aspekt der Erde: Fruchtbarkeit und Tod. Sie wird oft als „Große Mutterschlange“ dargestellt und wird von Volk der Ibo als Mutter aller Dinge verehrt.

Die Schlange ist mit der Fähigkeit sich zu häuten das Symbol des ewigen Wandels von Geburt, Tod und Wiedergeburt. Sie ist für die Fruchtbarkeit von Menschen und Tieren zuständig und wird auch um fruchtbares Land und gute Ernte gebeten.

Das Volk der Ibo glaubt, dass Ala die Kinder im Mutterleib wachsen lässt. Nach der Geburt bleibt sie nahe bei den Kindern und bewacht sie bis sie erwachsen sind. Wenn ein Mensch stirbt, empfängt ihn Ala als Unterweltsgöttin in ihrem Mutterleib.

Ala wird immer wieder als sich selbst in den Schwanz beißende Schlange dargestellt. Dieses Symbol, auch Ouroboros genannt, steht für Tradition, Ewigkeit und Kontinuität. Dort, wo das Ende ist, geht es gleich wieder in den Kopf – was für die zyklische Kraft steht. Zu Als wird auch gesagt: Allem Zukünftigen beißt das Vergangene in den Schwanz.

Ala hat die menschlichen Gesetze gemacht und zeigt den Menschen, wie sie ein gutes Leben führen können.

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