Doris – Vorhellenische, griechische Meeresgöttin

Doris ist eine der 3.000 Okeaninen, der Töchter von Thethys und Okeanos. Okeaniden sind Nymphen bzw. Göttinnen, die über die Meere herrschen. Sie ist vor allem auch die Muttergöttin der Dorier und Dorierinnen, die sich auf sie als große Göttin beziehen.

Die Schenkende

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Doris ist eine der 3.000 Okeaninen, der Töchter von Thethys und Okeanos. Okeaniden sind Nymphen bzw. Göttinnen, die über die Meere herrschen, mit Ausnahme des Mittelmeeres, das den Nereiden gehört.

Beschenkt Menschen mit Meeresgaben

Sie ist vor allem auch die Muttergöttin der Dorier und Dorierinnen, die sich auf sie als große Göttin beziehen. Der Name dieses Stammes und auch der Göttin hat wahrscheinlich eine Beziehung zum Wort „doron“ (Geschenk).

Übersetzt wird der Name Doris auch als die „Mildtätige“, „die Gnädige“ oder „die Gebende“. Schenkt sie doch den Menschen viele kostbare Schätze und Nährendes, das aus dem Meer kommt.

Trotz dieses mildtätigen Charakters ist Doris nicht ohne. Zählte sie auch zu den griechischen Amazonen und bewährte sich als Speer-Spezialistin.

Doris hat mit dem Gott Nereus fünfzig zauberhafte Meeresnymphen als Töchter. Diese sind entweder nach dem Vater unter Nereiden bekannt, seltener auch nach der Mutter Doriden benannt. U. a. sind dies Amphritite, Galatea und Thetis (nicht zu verwechseln mit Thethys, ihrer Mutter.)

Von den Nereiden wird berichtet, dass sie den Menschen und vor allem den Seeleuten wohlgesonnen sind. Doris herrscht auch über den breiten sagenumwobenen Strom, der die Erdscheibe kreisförmig umschließt.

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