Dione – Griechische, vorhellenistische Meeresgöttin

Dione war eine sehr mächtige Göttin und war neben ihrer Funktion als Meeresgöttin auch eine Göttin der Erde und der Natur, der Inspiration und der Sexualität.

Die mächtige Prophetin

Als Tochter der Titanin Thethys und des Meeresgottes Okeanos, ist Dione eine Ozeanide bzw. Meeresgöttin.
In einer anderen, späteren Version ist sie die Tochter der Gaia und des Uranos. 

Ihr Name ist eigentlich die weibliche Form von Gott (dios). Dione war eine sehr mächtige Göttin und war neben ihrer Funktion als Meeresgöttin auch eine Göttin der Erde und der Natur, der Inspiration und der Sexualität. Sie war die Gefährtin von Zeus, bevor Hera dessen Frau wurde.

Nach einer der verschiedenen Versionen um die Herkunft von Aphrodite ist sie deren Mutter. In anderen Sagen ist sie die Gattin des Tantalos und somit die Mutter von Broteas, Pelops und deren Schwester Niobe, der ersten sterblichen Geliebten des Zeus. Dione hat den Orakeltempel von Dodona in Thesprotia begründet.

Drei alte Prophetinnen bzw. Priesterinnen, die auch die „drei Tauben“ genannt wurden, interpretierten dort das Rauschen eines Baumes auf Fragen zu persönlichen Angelegenheiten, niemals jedoch zu staatlichen oder religiösen Dingen und sprachen im Namen der Göttin Prophezeiungen aus.

Dione gab später wahrscheinlich der römischen Diana ihre Inspiration.

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