Egeria wurde als weissagende Geburtsgöttin verehrt. Schwangeren Frauen brachten Weihegaben dieser Schutzgöttin der Geburt, um leichter zu entbinden (lat.: egerere bedeutet heraustragen). Sie sprach für die neugeborenen Kinder Orakel.

Weissagende Geburtsgöttin

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Egeria wurde als weissagende Geburtsgöttin verehrt. Schwangeren Frauen brachten Weihegaben dieser Schutzgöttin der Geburt, um leichter zu entbinden (lat.: egerere bedeutet heraustragen). Sie sprach für die neugeborenen Kinder Orakel.

Egeria als Wassergöttin war dafür verantwortlich, dass Kinder in den Fluss des Lebens kommen, also dass sie auf ihrem Fruchtwasser gut aus dem Mutterleib in die Welt hinaus schwimmen und auch dafür, dass die nährende Muttermilch gut fließt.
So wird sie von Frauen auch immer dann angerufen, wenn etwas in Fluss kommen soll.

In eine Quelle verwandelt

Egeria liebte den zweiten König von Rom, Numa Pompilius. Sie soll ihm Nachts erschienen sein und ihn beraten haben. Andere Überlieferungen sprechen von einem geheimen Treffpunkt in einem heiligen Hain bei einer Heilquelle.

Als Orakelgöttin offenbarte sie ihm den Willen der Gottheiten und wies ihm so den Weg zu weiser Herrschaft. Als Numa Pompilius starb (673 v.d.Z.), soll Egeria so unglücklich über den Verlust gewesen sein, dass sie sich in den Hain bei Aricia zurückzog und dort unendlich viele Tränen vergoss.

Mitleidig mit der Unglücklichen verwandelte die Göttin Diana sie in eine Quelle. (Anderen Überlieferungen zufolge, ist Egeria ein Aspekt der Diana.) Egeria wird daher oft als Quellnymphe dargestellt.

Egeria gehörte den sogenannten Carmenae an, später Sybillen genannt. Dies waren Nymphen, die vor allen an Heilquellen wohnten und im Besitz höherer Wissenschaft vor allem der Gabe der Heilkunde und der Weissagung waren.

auch: Aegeria

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