Abnoba – Keltische Göttin der Wälder, Quellen und Flüsse

Abnoba ist der personifizierte Schwarzwald mit seinen Pflanzen, Tieren, Hügeln, Quellen und Flüssen, der in der Antike den Namen „Abnoba mons“ trug.

Die Schwarzwaldgöttin 

abnoba

Abnoba ist der personifizierte Schwarzwald mit seinen Pflanzen, Tieren, Hügeln, Quellen und Flüssen, der in der Antike den Namen „Abnoba mons“ trug.

In eben diesem Schwarzwald ist die Schutzgöttin der Jagd und des Wildes. Speziell die Heilquellen in Badenweiler (30 Kilometer südlich von Freiburg, in den ersten Hügeln des Südschwarzwaldes) werden mit ihr in Verbindung gebracht. Dort wurde sie von den BesucherInnen vor allem wegen  ihrer Funktion als Fruchtbarkeitsgöttin aufgesucht. Damit gilt sie wohl auch Heilungsgöttin und Erfüllerin von Kinderwunsch und als Geburtsgöttin.
Auch Flüsse in England, wie der Avon wurden ihr zu Ehren so benannt.

Ein in St. Georgen aufgefundenes Bildwerk an der Brigachquelle zeigt Abnoba mit einem Hasen, dem Symbol für Fruchtbarkeit.

Ihre römische Bezeichnung Dianae Abnobae lässt darauf schließen, dass sie eine ähnliche Funktion wie Diana innehatte.

Wahrgenommen wird Abnoba in ganz kurzen Augenblicken, wenn man durch einen Wald geht. Oft hat man das Gefühl, ihre Augen durch das Dickicht wahrzunehmen. Wenn man genau hinschaut, ist sie schon wieder verschwunden. Zumindest kann man sie nicht sehen, aber ihre Anwesenheit und ihre Energie spüren.

Will man mit ihr in Kontakt kommen, dann ist eine gute Möglichkeit dazu, genauso wie sie mit dem Wald, der wilden Natur zu verschmelten, inne zu halten, alle Gerüche, Geräusche des Waldes aufzunehmen, sich zu verwurzeln und eins mit dem Blätterrauschen hoch droben zu werden.

auch: Abnova, Avnova, Abna, Dianae Abnobae, Dea Abnoba  

 

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