Fand – Irische Feenkönigin, Meeresgöttin und eine Göttin der irdischen Vergnügungen

Der Mythos von Fand besagt, dass sie gleichermaßen in der Anderswelt als auch der irdischen Welt (die in ihrem Fall die Insel Man ist) daheim ist. Sie wird auch als die „Perle der Schönheit“ bezeichnet.

Perle der Schönheit

Der Mythos von Fand besagt, dass sie gleichermaßen in der Anderswelt als auch der irdischen Welt (die in ihrem Fall die Insel Man ist) daheim ist. Sie wird auch als die „Perle der Schönheit“ bezeichnet.

Ihre Mutter war vermutlich Flidhais. Gemeinsam mit ihrer Schwester Liban ist Fand für Gesundheit und alle irdischen Vergnügungen zuständig. Sie soll allerdings auch als Seejungfrau in ihren Wassern auf der Lauer liegen und Sterbliche zu sich locken — und damit in den Tod.

Sie betörte Männer auch als wunderschöne Welle oder als Seevogel, der Männer in hoffnungsvolle Liebe zu ihr verstricken. Die Geschichte erzählt, dass Fand einst mit dem Meeresgott Manann verheiratet war. Als er sie verließ, wurde sie geraubt und in die Schlacht um die Irische See verstrickt.

Ihre einzige Hoffnung aus dieser misslichen Lage zu kommen war, den Helden Cuchulainn zur Hilfe zu rufen. Er wollte dem aber nur zustimmen, wenn Fand ihn anschließend heiraten würde. Widerstrebend willigte sie ein. Als sie ihn allerdings sah, verliebte sie sich unsterblich in ihn.

Jedoch sind Beziehungen zwischen Sterblichen und Feen gefährlich — vor allem für die Feen, die von so einer Verbindung zerstört werden können. Nun kommt wieder der Meeresgott Manann ins Spiel, der die Erinnerungen beider Liebenden löschte.

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