Grian – Irisch-keltische Sonnengöttin bzw. Feenkönigin

Der Sage nach wurde die Sonne von dieser frühen irischen Göttin regiert. Sowohl die Sonne, wie auch die Göttin hatten den Namen Grian.

Mütterliche Sonne

Der Sage nach wurde die Sonne von dieser frühen irischen Göttin regiert. Sowohl die Sonne, wie auch die Göttin hatten den Namen Grian.

Die Göttin hat neun Töchter, diese lebten als irische Frauen in offenen Häusern, die Griannonn (Sonnenhäuser) genannt wurden. Auf diese und auf alle anderen Menschen blickt Grian herab und erscheint mitunter den Menschen als Fee, wenn ihre Hilfe benötigt wird.

Es wird von ihr gesagt, dass sie Menschen dabei unterstützt, ihre Lebensziele zu erreichen. Also sie erfüllt offenbar nicht wie die sprichwörtliche „Gute Fee“ Wünsche, sondern gibt offenbar eher „Hilfe zur Selbsthilfe“.

Besonders verehrt wird Grian in der irischen Grafschaft Tipperary, wo sie immer noch leben und den Menschen erscheinen soll. Einer Überlieferung nach hat Grian eine Zwillingsschwester – die irische Feenkönigin, Mutter- und Sonnengöttin Aine.

Wahrscheinlich ist, dass sie sich ihre Aufgaben teilen. Entweder verkörperte die eine Göttin die schwache Wintersonne, die andere die mächtigere Sonne des Sommers. Oder aber ist immer eine die Sonnengöttin, während die jeweils andere auf der Erde als Feenkönigin wandelt.

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