Habetrot – Keltisch-altenglische Göttin des Spinnen und des Webens

Habetrot hat die Welt und alles Lebens auf der Erde „ersponnen“ und „erwoben“. Sie hilft den Frauen beim Führen des Haushaltes und beim Heilen.

Die Zauberweberin 

Habetrot hat die Welt und alles Lebens auf der Erde „ersponnen“ und „erwoben“. Sie hilft den Frauen beim Führen des Haushaltes und beim Heilen.

Sie webt Zauberei in die Kleider und jene, die diese tragen, werden nicht krank. Sie dreht das Spinnrad und das Rad des Jahres. Wenn Frauen „spinnen“ können, dann können sie auch zaubern und hellsehen. Das Drehen des Spinnrades hat ja etwas sehr Meditatives, das Frauen in andere Bewusstseinszustände bringen kann.

Habetrot ist daher auch die Göttin der Wahrsagerei. In vielen Mythen und Märchen (Dornröschen, Rumpelstilzchen …) sitzen alte und junge Frauen am Spinnrad, von ihnen geht immer etwas Faszinierendes, oft sogar etwas Bedrohliches aus. Beim Verspinnen werden die lose und ungeordnete Fasern zu einem Faden verarbeitet.

Es geht also um Struktur, um den (Lebens-)Faden in der Hand zu halten. Diese Spinnerinnen transformieren (z.B. Stroh zu Gold), sie drehen das Rad und denken daher nicht linear sondern in Zyklen, sie erkennen damit Zusammenhänge, die anderen verborgen bleiben. All diese Hexen, Feen, Zauberfrauen sind Personifikationen der Göttin Habetrot.

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