Habondia – Angelsächsische, keltische Erdgöttin

Oft wird die Göttin Habondia als „Dame der Blumen und des Vergnügens“ angerufen. Sie bringt alles, was uns nährt — auf physischer, geistiger und emotionaler Ebene.

Reichliche Ernte

Oft wird die Göttin Habondia als „Dame der Blumen und des Vergnügens“ angerufen. Sie bringt alles, was uns nährt — auf physischer, geistiger und emotionaler Ebene. Die Mutter Erde hat einen reich gedeckten Tisch, von dem sie uns gerne abgibt, sobald wir verantwortungsvoll damit umgehen.

Habondia bringt als reife sommerliche Erdgöttin Fülle und damit Wohlstand und Überfluss, sie ist eine Schicksals- und Glücksgöttin.

Die Göttin Habondia sichert als Erd- und Fruchtbarkeitsgöttin reichliche Ernte und fruchtbares Vieh. Von ihr leitet sich auch das englische Wort „abundance“ = Fülle ab.

Es ist immer alles da

Oft wird sie mit einem Füllhorn dargestellt, aus dem im Überfluss Früchte, Gemüse, Blumen, Kräuter und Getreide hervorquillt.

Ihre Botschaft ist: Es ist immer für alle alles da!
Während du einen Apfel isst, ist die Göttin, ist Mutter Natur gerade dabei, einen weiteren Apfel wachsen und reifen zu lassen.
Das Füllhorn der Habondia ist meist spiralförmig gedreht, was auf deren zyklische Kraft hinweisen soll.

Aus ihm fließen nicht nur materielle Dinge sondern auch Ideen, Gedanken, Möglichkeiten, Erkenntnisse und Visionen. Ein unerschöpflicher Vorrat an all dem, was das Leben lustvoll macht und zur Erleuchtung bringen kann.

Das Bier, das die Seele singen lässt

In Wales gibt es einen Brauch, dass am ersten Juli-Montag zu Ehren der Göttin ein Mahl bereitet wird in dessen Mittelpunkt ein Bier steht, das vor acht Monaten gebraut wurde. Dieses wird mit großem Vergnügen in der ganzen Stadt herumgereicht und ein Schluck davon soll Freude, Wohlstand und ein langes Leben bringen sowie das Wohlwollen der Göttin sicherstellen.

Es wird mit rituellen Trinksprüchen genossen, wie z.B.: „Habonde bring Fülle, Habonde bring Gesundheit und Glück. Wenn diese heilige Flüssigkeit über meine Lippen rinnt, dann lasse meine Seele singen.“

Speziell zu Lammas (das Fest Anfang August) bitten Frauen die Göttin, an ihrem Überfluss, an Wachstum und Fülle teilhaben zu dürfen. Ihr Überfluss beinhaltet nicht nur finanziellen und materiellen Reichtum, sondern auch Gefühle, Liebe, Anteilnahme etc.

auch: Habondias, Habundia, Habonde, Abondia, Abunciada, Abundantia 

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