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Die herzlich Willkommen Heißende

Immer wenn du Gastfreundschaft genießt, wenn du wo herzlich Willkommen geheißen wirst, dann kannst du die Qualität von Philophrosyne spüren. Denn sie ist die alte griechische Göttin der Begrüßung, der Freundlichkeit, der Herzlichkeit und der Gastfreundschaft.
Philophrosyne ist eine der jüngeren Grazien, Tochter einer der älteren Grazien, nämlich der Göttin Aglaia. Ihr Vater ist Hephaistos. Ihre Schwestern sind Euthenia, Eukleia und  Eupheme.
Philophrosyne gehörte einer Gruppe von Göttinnenschwestern an, die im antiken Griechenland herumreisten, um die Gastfreundschaft zu fördern.
Das Gastrecht und die Gastfreundschaft ist ein Grundpfeiler menschlicher Gemeinschaften und ein wichtiger Bestandteil der Kultur. In den meisten Religionen und alten Kulturen galten Gäste als heilig.
Diese Empathie mit den schutzbedürftigen Reisenden fern der Heimat ist tief in der menschlichen Kultur und Geschichte verwurzelt. So hat Platon in seinen „Gesetzen“, den „Nomoi“, um die Mitte des 4. Jahrhunderts v.u.Z. das Gastrecht als höchste ethische Pflicht verankert.
Man wusste: Gastfreundschaft ermöglicht (Über-)Leben, sie bewahrt Menschen, die sich auf einer Wanderung oder Reise befinden, vor Lebensgefahren wie Verdursten und Verhungern, Erfrieren und Verfolgung.
Man gewährt fremden Menschen das Gastrecht, denn irgendwann könnte man ja selbst auf Gastfreundschaft angewiesen sein. 
Deswegen gab es im antiken Griechenland mit Philophrosyne dafür auch extra eine Göttin.

Einer der Jupitermonde wurde nach dieser Göttin benannt, dies weil die Namen der Jupitermonde alle einen mythologischen Bezug zu Jupiter bzw. seinem griechischen Vorfahren Zeus haben sollen. Philophrosynes Vater Hephaistos war Sohn der Hera und des Zeus. Damit ist Philophrosynes die Enkeltochter des Zeus.

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