In der aztekischen Mythologie ist Itzpapalotl der „Obsidianschmetterling“ – ein Mischwesen aus Frau und Schmetterling.

Obsidianschmetterling

In der aztekischen Mythologie ist Itzpapalotl der „Obsidianschmetterling“ – ein Mischwesen aus Frau und Schmetterling. Da aus Obsidian Messer hergestellt werden ist sie die Gebieterin über Messer.

Ihr Name ist auch „Klauenschmetterling. Sie erscheint wie ein Fabelwesen – mit Fängen eines Jaguars und auch in der Gestalt bzw. dem Kopf eines Geiers. Dies weist vor allem auf Hungersnot und Tod hin.

Erstaunlich, weil sie auch eine Landwirtschaftsgöttin ist. Aber offenbar wird damit ausgedrückt, dass ihre Gaben nicht selbstverständlich sind. Ihr Schmetterlingswesen wird oft auch als Drachengestalt oder als Fledermaus interpretiert. Sie wird auch als Dämonin angesehen.

Ihr Zuständigkeitsbereich ist weit gestreut: Sie ist Feuer- wie auch Schicksals- und Sternengöttin. Sie steht für Heilung und Schönheit.

Sie gebietet über Tamoanchan, eine Art Paradies, in dem die ersten Menschen erschaffen wurden und wo die Seelen der totgeborenen Kinder und der Frauen, die bei einer Geburt sterben hingehen.

Sie ist einer der Töchter von Teteoinnan und Schwester von Tlazolteotl und Ayauhteotl.

auch: Itzpzpapalotl, Itzpaplotl  

 

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