Lassair – Irische Göttin des Feuers und des Mittsommers

Lassair regiert als ein Aspekt der dreifachen Erntezyklusgöttin die Zeit um die Mittsommernacht. Ihr Name bedeutet „Flamme“. Jetzt erblüht die rote Kraft der Fruchtbarkeit.

Rote, feurige Fruchtbarkeit

Lassair regiert als ein Aspekt der dreifachen Erntezyklusgöttin die Zeit um die Mittsommernacht. Ihr Name bedeutet „Flamme“. Jetzt erblüht die rote Kraft der Fruchtbarkeit.

Ihre Schwestern sind Inghean Bhuidhe, die Göttin des Sommerbeginns und des immer reifer werdenden Getreides und Latiaran, Göttin der Ernte, die auch den Todesaspekt der „sterbenden Felder“ verkörpert.

Lassair lebt in einem roten Schloss. Rot ist die Farbe der feurigen Fruchtbarkeit. Jetzt — in der Zeit, in der Laissair regiert — kommt alles zur Reife, jetzt entdecken auch die Menschen wieder die feurige Leidenschaft.

Lassair hat schwarze lange Haare, sie trägt eine silberne Krone und silbernen Schmuck. Silber ist an sich das Zeichen, dass sie noch in der Blüte und noch nicht in der vollen goldenen Reife ist. Der Gott Flann schenkt ihr allerdings die Rose der Anmut, die nie verwelkt, den Kamm der Üppigkeit und den Gürtel der Wahrheit. Damit wird der Übergang zum Hochsommer und der vollen Reife symbolisiert.

Die Jahreszeit von Laissar, der Sommer besticht durch seine Kraft, die in allen Pflanzen zu spüren ist. Was zur Zeit der Göttin Latiaran gestorben und abgeschnitten wurde und zur Zeit der Inghean Bhuidhe erblüht und herangewachsen ist, kommt jetzt zur vollen. prallen Reife.

Wie die ihr geschenkte unwelkbare Rose andeutet, kann man sich zu dieser Zeit gar nicht vorstellen, dass diese üppige, pralle Pracht jemals ein Ende nimmt.

auch: Lasair, Lassi, Lassar Fhína, Lasairíona (feuriger Wein), Crobh Dearg (die Rotkrallige) ausgesprochen: LOH-seer, LOS-er-EE-na

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