Pidray konnte offenbar mehrere meteorologische Erscheinung hervorbringen bzw. sich in diese verwandeln. Da alle diese Wetterlagen für das Leben und die Fülle auf der Erde wichtig sind, war sie eine hochangesehene Göttin, die auch die „berühmte Jungfrau“ genannt wurde

Die dicke Jungfrau

Pidray

Pidray konnte offenbar mehrere meteorologische Erscheinung hervorbringen bzw. sich in diese verwandeln.

Da alle diese Wetterlagen für das Leben und die Fülle auf der Erde wichtig sind, war sie eine hochangesehene Göttin, die auch die „berühmte Jungfrau“ genannt wurde.

Sie ist die älteste der drei Töchter des Ba’al, des Gott des Sturms. Die Legende erzählt, dass sie und ihre Schwestern Tallaya und Arsay wunderbare Paläste hatten, was ihren Vater neidisch machte, da er in keinen solchen Palast sein Eigen nennen konnte.

Durch das Fenster geflüchtet

In einer anderen Version der Geschichte war Ba’al mit dem Bau seines Palastes fast fertig. Er wollte keine Fenster machen, weil er Angst hatte, dass sein Hauptgegner Yam, der Meeresgott seine Töchter entführen würde. Allerdings wurde Ba’al vom Gott der Weisheit und Schlauheit Kothar-u-Khasis überzeugt, doch Fenster zu machen.

Als er zum ersten Mal ein Fenster öffnete, machte er damit auch eine Spalte in den Wolken auf, aus der sofort Blitz und Donner hervor kamen. Dies erschreckte zwar einerseits seine Feinde, andererseits ermöglichte es auch seinen Töchtern aus dem väterlichen Palast zu fliehen, in dem sie bislang eingesperrt waren. Pidray konnte es nun endlich regnen lassen, was der Erde Leben und Fruchtbarkeit brachte.

Sie wird daher oft auch die „dicke Jungfrau“ genannt, was eine Ehrenbezeichnung ist. Einerseits beschreibt es ihr Erscheinungsbild, was dem Schönheitsideal dieser Epoche entsprach, andererseits ist diese Bezeichnung ein Ausdruck für das ergiebige Land, das durch ihre Segnungen fette Früchte hervorbrachte.

Pidray ist sehr romantisch mit Athtar verbunden, dem Sohn der Atharath, die identisch mit der semitischen Asherah ist.
Ihr voller Name „Pidraya bat ‚Ar“ wird mit „glänzender Blitz, Tochter des Lichts und des Nebels“ übersetzt.

auch: Pidraya, Pidraya bat ‚Ar, Pidrai, Padriya, Pdry

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