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Vermutlich leitet sich der Name der Göttin Beda vom proto-keltischen Wort „Bed-a“, was Begräbnis bedeutet. Eine andere Bedeutung könnte in Bodþings „einberufenes Thing“ liegen.

Begräbnis, Kampf und Gerechtigkeit

Beda ist eine der sogenannten Alaisiagae – germanische bzw. friesische Göttinnen, die im römischen Britannien vor allem von Soldaten des germanischen Stammes der Tuihanten verehrt wurden. Es handelt sich dabei um walkürenartige mythische Figuren, die mit Kampf, Verteidigung und Rechtssprechung zu tun hatten.

Der Name der Beda ähnelt jenem der Badb, einer keltischen Kriegsgöttin der mittelalterlichen irischen Sagenwelt. Sie hatte möglicherweise eine ähnliche Funktion wie diese Göttin aus der irischen Sagenwelt.

Vermutlich leitet sich ihr Name vom proto-keltischen Wort „Bed-a“, was Begräbnis bedeutet.
Eine andere Bedeutung könnte in Bodþings „einberufenes Thing“ liegen. Als Thing oder Ding wurden Volks- und Gerichts­versammlungen nach altem germanischen Recht bezeichnet. Damit ist sie möglicherweise die Gebieterin über Gerichtsversammlungen, eine Göttin der Gerechtigkeit und des Gemeinwohls.

Auf einer Inschrift auf einem Votivstein aus dem 2. Jahrhundert am Hadrianswall wird Beda als Begleiterin neben dem Gott Mars Thincsus als eine der Alaisiagae zusammen mit der Göttin Fimmilena genannt:

„Deo / Marti / Thincso / et duabus / Alaisiagis / Bede et Fi/mmilene / et N(umini) Aug(usti) Ger/m(ani) cives Tu/ihanti / v(otum) s(olverunt) l(ibentes) m(erito).“
„Dem Gott Mars Thincsus und den zwei Alaisiagen Beda und Fimmilena und der Göttlichkeit des Kaisers die Germanen vom Stamm der Tuihanten, die willig und gern ihren Eid erfüllten.“

Die Stadt „Beda Vicus“ (heute Bitburg in der Nähe der deutsch-belgischen Grenze) war vermutlich ein Zentrum des Kultes rund um die Göttin Beda.

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