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Der Name der Fimmilena hat seine Wurzel im altfriesischen Wort „Fimelþing („Gericht“), Sie wird als die Bewegliche der Alaisiagae angesehen.

Die bewegliche Gerechte

Fimmilena ist eine der sogenannten Alaisiagae – germanische bzw. friesische Göttinnen, die im römischen Britannien vor allem von Soldaten des germanischen Stammes der Tuihanten verehrt wurden. Es handelt sich dabei um walkürenartige mythische Figuren, die mit Kampf, Verteidigung und Rechtssprechung zu tun hatten.

Auf einer Inschrift auf einem Votivstein aus dem 2. Jahrhundert am Hadrianswall wird Fimmilena als Begleiterin neben dem Gott Mars Thincsus als eine der Alaisiagae zusammen mit der Göttin Beda genannt:

„Deo / Marti / Thincso / et duabus / Alaisiagis / Bede et Fi/mmilene / et N(umini) Aug(usti) Ger/m(ani) cives Tu/ihanti / v(otum) s(olverunt) l(ibentes) m(erito).“
„Dem Gott Mars Thincsus und den zwei Alaisiagen Beda und Fimmilena und der Göttlichkeit des Kaisers die Germanen vom Stamm der Tuihanten, die willig und gern ihren Eid erfüllten.“

Der Name der Fimmilena hat seine Wurzel im altfriesischen Wort „Fimelþing („Gericht“), Sie wird als die Bewegliche der Alaisiagae angesehen.
Das hat möglicherweise einem „Umzugsgericht“ zu tun. Damit wachte sie über die Volks- und Gerichts­versammlungen Thing oder Ding genannt, die nicht an bestimmten festgelegten Plätzen stattfanden, sondern auf Reisen oder Feldzügen abgehalten wurden.

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