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	<title>Erotik Archive - artedea</title>
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	<description>Göttinnen-Geschichten</description>
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	<title>Erotik Archive - artedea</title>
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		<title>Išḫara – Syrisch-hurritische Göttin der Eide, der Medizin und der Erotik</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Jan 2019 09:05:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erotik]]></category>
		<category><![CDATA[Heilung]]></category>
		<category><![CDATA[Himmel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In hurrischen und semitischen Traditionen ist Išḫara eine Liebesgöttin, die häufig mit Ischtar identifiziert wird. Išḫara war auch die „Göttin der Medizin“ und wurde auch „Gebieterin des Eides“ genannt. Die allumfassende Skorpion-Göttin Išḫara war ursprünglich eine syrische Göttin, deren Kult sich nach Sumer und Anatolien ausbreitete. Sie wurde vor allem in Ebla, einer antiken Stadt im Norden Syriens ab der ... <a title="Išḫara – Syrisch-hurritische Göttin der Eide, der Medizin und der Erotik" class="read-more" href="https://artedea.net/is%e1%b8%abara-syrisch-hurritische-goettin-der-eide-der-medizin-und-der-erotik/" aria-label="Mehr Informationen über Išḫara – Syrisch-hurritische Göttin der Eide, der Medizin und der Erotik">Weiterlesen ...</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/is%e1%b8%abara-syrisch-hurritische-goettin-der-eide-der-medizin-und-der-erotik/">Išḫara – Syrisch-hurritische Göttin der Eide, der Medizin und der Erotik</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In hurrischen und semitischen Traditionen ist Išḫara eine Liebesgöttin, die häufig mit Ischtar identifiziert wird. Išḫara war auch die „Göttin der Medizin“ und wurde auch „Gebieterin des Eides“ genannt.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Die allumfassende Skorpion-Göttin</strong></h2>
<p>Išḫara war ursprünglich eine <strong>syrische Göttin</strong>, deren Kult sich nach Sumer und Anatolien ausbreitete.<br />
Sie wurde vor allem in <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ebla" target="_blank" rel="noopener">Ebla</a>, einer antiken Stadt im Norden Syriens ab der Mitte des dritten Jahrtausends v.u.Z. zu einer wichtigen Göttin. Bis zum Ende des dritten Jahrtausends war ihr Kult so weit verbreitet, dass sie in mächtigen alten Städten wie Nippur, Sippar, Kish, Harbidum, Larsa und Urum Tempel hatte. Ihre Popularität wuchs und sie wurde zur großen Göttin der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hurriter" target="_blank" rel="noopener">hurritischen Zivilisation.</a></p>
<p>Im Vertrag zwischen den beiden Königen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/%C5%A0uppiluliuma_I." target="_blank" rel="noopener">Šuppiluliuma</a> und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/%C5%A0attiwazza" target="_blank" rel="noopener">Šattiwazza</a> wird sie in einer Fluchformel ausdrücklich als <strong>„Gebieterin des Eides“</strong> genannt.<br />
Ishara ist auch das hethitische Wort für <strong>„Vertrag, verbindliches Versprechen“</strong>, auch personifiziert als Göttin des Eides.<br />
Alle Eide, die ihr entgegengebracht wurden, waren heilig und sie beschützte diese und überwachte sozusagen von höchster Stelle deren Einhaltung.<br />
Bekannt ist Išḫara auch als Göttin der <strong>Omen</strong> und der <strong>Zeichendeutung</strong>.</p>
<p>Ihr Mythos erzählt, dass sie auch als <strong>Richterin</strong> in Menschenangelegenheiten angerufen wurde. Kraft ihrer festen Grundregeln hatte, wurde sie als fair und unparteiisch betrachtet.</p>
<h2>Nimmt und bringt Krankheiten</h2>
<p>Išḫara war auch die <strong>„Göttin der Medizin“</strong>. Als solche wurde sie um Hilfe und Beistand angerufen, wenn Menschen krank waren. Sie konnte aber auch mit <strong>Krankheit strafen</strong>. So verhängte sie schwerwiegende Strafen und gesundheitliche Probleme über all jene, die einen Eid brechen.<br />
Es gab sogar ein Verb, „isharis“ (von der Krankheit von Išḫara betroffen sein).<br />
Die schweren Krankheiten innerer Organe, die Išḫara zugeschrieben wurden, verliefen meist tödlich. Es ist überliefert, dass auf Grund eines Išḫara-Fluches die Gemahlin des hethitischen Großkönigs <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mur%C5%A1ili_II." target="_blank" rel="noopener">Muršili</a> II.starb. Die alte Königin hat die Göttin gegen ihren Gemahl und dessen Familie angerufen. Der Fluch traf in seinem vollen Ausmaß allerdings nur sie selbst.<br />
In den Texten wird auch beschrieben, dass die „Kinder der Išḫara“ als <strong>Krankheitsdämonen</strong> bezeichnet werden.<br />
Aufgrund der Beschreibungen kann nicht festgestellt werden, um welche Art von Krankheit es sich hier gehandelt hat. Beschreibungen wie „sein Inneres soll anschwellen“, „seine Hand hält vorne den Bauch hoch“ und „sie sollen fressen“ lassen auf <strong>Wurmbefall</strong> schließen. Möglicherweise sind die „Kinder der Išḫara“ Würmer.</p><div id="arted-3368692294" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div>
<h2>Liebe und Potenz und die Skorpion-Kraft</h2>
<p>In hurrischen und semitischen Traditionen ist Išḫara eine <strong>Liebesgöttin</strong>, die häufig mit <a href="https://artedea.net/ischtar-mutter-des-wiederwerdens/">Ischtar</a> identifiziert wird.<br />
Im <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gilgamesch-Epos" target="_blank" rel="noopener">Epos von Gilgamesh</a> (Tafel II, Spalte 28) heißt es: <em>„Für Išḫara wird das Bett gemacht“</em> und im <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Atra%E1%B8%ABasis-Epos" target="_blank" rel="noopener">Atraḫasis-Epos</a> (I 301-304) wird sie aufgerufen, Paare auf den Flitterwochen zu segnen.<br />
In einem vorsargonischen Text von Ebla kommt sie als Göttin der Liebe in alten <strong>akkaddischen Potenzbeschwörungen</strong> vor. Hier mischt sich die Liebe mit der Medizin.</p>
<p>In altbabylonischer Zeit war ihr Attribut die <strong>Schlange</strong>, in der Kassitenzeit der <strong>Skorpion</strong>.<br />
Im antiken Syrien wurde Išḫara speziell in Form eines Skorpions verehrt, besonders von jenen, die ihr <strong>sexuelles Können</strong>, die Potenz oder die <strong>Leidenschaft</strong> verbessern wollten. Sie ist als Skorpiongöttin für ihre<strong> feurige Natur</strong> bekannt und sie wurde auch in allen brennenden und heißen Gegenstände kultisch verehrt.<br />
Skorpione gelten auch als traditionelle Symbole der <strong>Romantik</strong>, deren Stich den Pfeilen Amors entspricht. Išḫara war damit die <strong>erotische Skorpionsgöttin</strong> in Mesopotamien.</p>
<h2>Unterwelt, Himmel und Erde</h2>
<p>Išḫara wird sowohl mit der <strong>Unterwelt</strong> wie mit dem <strong>Himmel</strong> in Verbindung gebracht. Ihre astrologische Verkörperung ist das <strong>Sternbild Skorpion.</strong><br />
Sie ist die Mutter der Sebitti, einer Gruppe sieben kleinerer Gottheiten in der babylonischen und akkadischen Tradition. Sebitti heißt auch ein <strong>Siebengestirn</strong>.<br />
Als „Sternengöttin“ ist Išḫara eng mit den Göttinnen <a href="https://artedea.net/ischtar-mutter-des-wiederwerdens/">Ischtar</a> und auch mit <a href="https://artedea.net/astarte-d1/">Astarte</a> verbunden. Die Mythen dieser drei Göttinnen verschmelzen oft miteinander.<br />
Als <strong>Fruchtbarkeits- und Vegetationsgöttin</strong> ist Išḫara aber auch durch und durch erdverbunden. In Ebla ist der 11. Monat, das ist der <strong>Monat der Aussaat</strong> nach ihr benannt.</p><div id="arted-2807854936" class="arted-raeucher-ebook arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<p>Etymologisch könnte sich ihr Namen vom akkadischen Wort „šeru(m) für <strong>Morgen</strong> ableiten, ugaritisch šhr und hebräisch šahar – Morgenröte.</p>
<h2>Der Reichtum ihrer Tempel</h2>
<p>Es gibt Aufzeichnungen, die sowohl <strong>Tempel</strong>, wie auch <strong>Rituale</strong> für die Göttin Išḫara belegen. Dazu gehören auch lange Bestandslisten an Material, denn zu ihren Tempeln gehörten auch Weingärten, Olivenhaine, Gemüsegärten sowie Getreidefelder und Viehherden. Die Bestandslisten umfassen auch Tempelgerätschaften, wie Kleider und Bronzegegenstände für die Göttin und auch ihre Priesterinnen und Priester wurden reichlich mit Silber und kostbaren Gewändern versorgt.<br />
Einem Kultreformtextes des Königs <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/%C5%A0uppiluliuma_I." target="_blank" rel="noopener">Šuppiluliuma</a> zufolge trägt die Statue der Išḫara von Niriša wertvolle Kleidung und ist mit <strong>Gold und Silber</strong> verziert. Im hethitischen (h)išuwa-Festritual trägt sie <strong>rotes Gewand</strong> – die Farbe der <strong>Lebenskraft</strong>.<br />
Texte aus <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ebla" target="_blank" rel="noopener">Ebla</a> führen folgenden Materialien zur Herstellung eines Išḫara-Bildnisses auf: 10 Sekel Silber, 1,5 Sekel Gold, zusätzlich 7 Sekel Silber für ihr Angesicht, ihren Gürtel und ihre Bänder, 2 große Ohrringe und feine Stoffe und Gewänder.</p>
<p><em><strong>auch: Ašhara, Ishkhara, Ishhara, Ishara, Ušḫara</strong></em></p>
<div id="arted-2277366476" class="arted-nach-dem-inhalt-2 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782446" aria-label="lammas banner2022-schmal"><img decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal.jpg 1026w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-800x222.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-1024x284.jpg 1024w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-400x111.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-768x213.jpg 768w" sizes="(max-width: 1026px) 100vw, 1026px" width="1026" height="285"   /></a></div><div id="arted-1549841262" class="arted-nach-dem-inhalt-4 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><div id="arted-3656524727" class="arted-nach-dem-inhalt-6 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div><p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/is%e1%b8%abara-syrisch-hurritische-goettin-der-eide-der-medizin-und-der-erotik/">Išḫara – Syrisch-hurritische Göttin der Eide, der Medizin und der Erotik</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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		<title>Quades &#8211; Ägyptisch-syrische Fruchtbarkeitsgöttin</title>
		<link>https://artedea.net/quades-aegyptisch-syrische-fruchtbarkeitsgoettin/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jan 2019 20:02:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erotik]]></category>
		<category><![CDATA[Fruchtbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Schlangen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die ägyptische Fruchtbarkeitsgöttin hat ihren Ursprung wahrscheinlich in Syrien. Sie wird (ähnlich wie die Göttin Inanna) meist nackt auf dem Rücken eines Löwen dargestellt. Weibliche Erotik Die ägyptische Fruchtbarkeitsgöttin hat ihren Ursprung wahrscheinlich in Syrien. In Ägypten wurde sie von den Fruchtbarkeits- bzw. Schöpfungsgöttern Min und Resep adoptiert. Quades verkörpert die weibliche Erotik und wird in ... <a title="Quades &#8211; Ägyptisch-syrische Fruchtbarkeitsgöttin" class="read-more" href="https://artedea.net/quades-aegyptisch-syrische-fruchtbarkeitsgoettin/" aria-label="Mehr Informationen über Quades &#8211; Ägyptisch-syrische Fruchtbarkeitsgöttin">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die ägyptische Fruchtbarkeitsgöttin hat ihren Ursprung wahrscheinlich in Syrien. Sie wird (ähnlich wie die Göttin Inanna) meist nackt auf dem Rücken eines Löwen dargestellt.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Weibliche Erotik</strong></h2>
<p>Die ägyptische <strong>Fruchtbarkeitsgöttin</strong> hat ihren Ursprung wahrscheinlich in <strong>Syrien</strong>. In Ägypten wurde sie von den Fruchtbarkeits- bzw. Schöpfungsgöttern Min und Resep adoptiert.<br />
Quades verkörpert die <strong>weibliche Erotik</strong> und wird in ihrer freizügigen <strong>Sexualität</strong> oft mit <a href="https://artedea.net/astarte-d1/">Astarte</a> gleichgesetzt.<br />
Teilweise wird sie auch mit der Göttin <a href="https://artedea.net/hathor/">Hathor</a> in Verbindung gebracht.</p>
<p>Quades wird (ähnlich wie die Göttin <a href="https://artedea.net/inanna/">Inanna</a>) meist nackt auf dem<strong> Rücken eines Löwen</strong> dargestellt. Sie steht dabei zwischen Min, der ihr eine <strong>Lotosblüte</strong> anbietet und Resep für den sie <strong>Schlangen</strong> trägt.</p>
<p>Ihr Kult folgte dem typisch alten nahöstlichen Muster einer <strong>heiligen Ehe</strong>, die von ihren Priesterinnen und ihren Priestern oder Königen durchgeführt wurde.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Ašratum &#8211; Babylonische Göttin der sexuellen Erfüllung</title>
		<link>https://artedea.net/asratum-babylonische-gottin-der-sexuellen-erfullung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Nov 2013 13:35:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erotik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Über Ašratum ist nicht sehr viel bekannt, außer dass sie auch als „Ašratum-ummi&#8220; (=Ašratum ist meine Mutter&#8220;) überliefert ist. Sie verschmilzt sehr mit den Göttinnen ihres Kulturkreises wie Ischtar, Astarte, Aschera und Athirat. Jedoch ist sie als eigenständige Göttin seit der altbabylonischen Zeit in den Listen der Gottheiten belegt. Gebieterin der Freude  Über Ašratum ist ... <a title="Ašratum &#8211; Babylonische Göttin der sexuellen Erfüllung" class="read-more" href="https://artedea.net/asratum-babylonische-gottin-der-sexuellen-erfullung/" aria-label="Mehr Informationen über Ašratum &#8211; Babylonische Göttin der sexuellen Erfüllung">Weiterlesen ...</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Über Ašratum ist nicht sehr viel bekannt, außer dass sie auch als „Ašratum-ummi&#8220; (=Ašratum ist meine Mutter&#8220;) überliefert ist. Sie verschmilzt sehr mit den Göttinnen ihres Kulturkreises wie Ischtar, Astarte, Aschera und Athirat. Jedoch ist sie als eigenständige Göttin seit der altbabylonischen Zeit in den Listen der Gottheiten belegt.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Gebieterin der Freude </strong></h2>
<p>Über Ašratum ist nicht sehr viel bekannt, außer dass sie auch als „Ašratum-ummi&#8220; (=Ašratum ist meine Mutter&#8220;) überliefert ist.</p>
<p>Sie verschmilzt sehr mit den Göttinnen ihres Kulturkreises wie <a href="https://artedea.net/ischtar-mutter-des-wiederwerdens/">Ischtar, </a><a href="https://artedea.net/astarte-d1/">Astarte</a>, <a href="https://artedea.net/ascherah/">Aschera</a> und <a title="athirat" href="https://artedea.net/athirat-ugaritische-meeres-und-himmelsgottin/">Athirat</a>. Jedoch ist sie als eigenständige Göttin seit der altbabylonischen Zeit (1. Dynastie von Babylon) in den Listen der Gottheiten belegt.</p>
<p>Bekannt sind auch noch zwei Beinamen von Ašratum: „bēlet ṣēri&#8220; &#8211; <strong>Gebieterin der Steppe</strong>. <a title="Hammurapi" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hammurapi" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hammurapi </a>nennt sie „kallat šar šamī,&#8220; &#8211; Braut des Herrn der Himmel sowie „bēlet kuzbi u ulṣi&#8220; &#8211; <strong>Gebieterin der Freude</strong> und der <strong>sexuellen Erfüllung</strong>. Daran konnte sich wahrscheinlich ihr Göttergatte Amurrum erfreuen.</p>
<p><em><strong>auch: Ašratu, Ašratum-ummi</strong></em></p><div id="arted-3368692294" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Willendorferin &#8211; Urgöttin aus der jüngeren Altsteinzeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Nov 2012 19:56:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Erotik]]></category>
		<category><![CDATA[Fruchtbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Erdgöttinnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Auffassung, dass die Willendorferin eine Verkörperung von Mutter Erde ist, wird dadurch verstärkt, dass sie keine Füße und im Verhältnis zu ihrem Körper nur sehr zierliche Beine hat. Die Erde muss sich nicht erden, denn sie ist selbst die Erde. Urahnin der puren Weiblichkeit Am 7. August 1908 wurde bei Gleisbauarbeiten in Willendorf (Wachau ... <a title="Willendorferin &#8211; Urgöttin aus der jüngeren Altsteinzeit" class="read-more" href="https://artedea.net/willendorferin-urahnin-der-puren-weiblichkeit/" aria-label="Mehr Informationen über Willendorferin &#8211; Urgöttin aus der jüngeren Altsteinzeit">Weiterlesen ...</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Auffassung, dass die Willendorferin eine Verkörperung von Mutter Erde ist, wird dadurch verstärkt, dass sie keine Füße und im Verhältnis zu ihrem Körper nur sehr zierliche Beine hat. Die Erde muss sich nicht erden, denn sie ist selbst die Erde.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Urahnin der puren Weiblichkeit</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-4172 aligncenter" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/10/willendorferin3.jpg" alt="willendorferin3" width="502" height="648" srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/10/willendorferin3.jpg 1584w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/10/willendorferin3-800x1033.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/10/willendorferin3-1024x1323.jpg 1024w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/10/willendorferin3-400x517.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/10/willendorferin3-768x992.jpg 768w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/10/willendorferin3-1189x1536.jpg 1189w" sizes="auto, (max-width: 502px) 100vw, 502px" /></p>
<p>Am 7. August 1908 wurde bei Gleisbauarbeiten in Willendorf (<a title="Wachau" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wachau" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wachau</a> / Österreich) eine rund elf Zentimeter große Kalksteinfigur gefunden. Die <strong>kleine weibliche Figur</strong> ist nackt und hat ausladende Brüste und Hüften. Sie besitzt weder Gesicht noch Füße, dafür Armreife und eine Lockenfrisur.</p>
<p>Die uralte Muttergöttin aus der Wachau ist zwischen <strong>25.000 und 35.000 Jahre alt</strong>, das macht sie besonders unwider­steh­lich.</p>
<p>In ganz Europa wurden Figuren von Frauen aus dieser Zeit gefunden. Die Willendorferin gilt jedoch als die detailgenaueste und am besten erhaltene. Auffallend ist vor allem die sehr fein gearbeitete Ausführung der Figur, die aus Kalkstein mithilfe eines Feuersteinstichels gefertigt wurde, und die ursprünglich dick mit rotem Ocker bemalt war. Rötelreste belegen eine ursprünglich vorhandene Bemalung.</p>
<p>Das Material, aus dem die Statuette geschnitzt wurde, kommt in der Region Willendorf nicht vor — also wurde entweder die Figur oder der Kalkstein importiert. Es wird vermutet, dass das Material aus dem <strong>Kalksteinmassiv <a title="Stránská skála" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Str%C3%A1nsk%C3%A1_sk%C3%A1la" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Stránska Skála</a></strong> nahe der tschechischen Stadt Brünn, rund 260 Kilometer von Willendorf entfernt, stammt.</p><div id="arted-3368692294" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div>
<h2>Der Venus-Begriff</h2>
<p>Die auf die Entdeckung der Willendorferin folgende Ausgrabung legte verschiedene Schichten frei, die bis zu 40.000 Jahre alt waren. Aus diesen Schichten wurden nicht nur Knochen und Steinwerkzeuge sondern auch zwei weitere weiblichen Statuetten geborgen, die allerdings erheblich schlechter ausgearbeitet sind.</p>
<p>Die Gleisbauarbeiter haben der Figur, die schon zu Beginn des 19. Jahrhunderts so gar nicht dem Schönheitsideal entsprach, scherzhaft den Namen „<a href="https://artedea.net/venus/">Venus</a>&#8220; gegeben.</p>
<p>Diese Bezeichnung hat sich erhalten, ist aber eher als Verhöhnung aufzufassen.</p><div id="arted-2807854936" class="arted-raeucher-ebook arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<p>Zumal es auch eine hässliche Vorgeschichte des Venus-Begriffs in Archäologie gibt:</p>
<p>Die 1815 verstorbene <strong>Südafrikanerin </strong><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sarah_Baartman" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Sarah Baartman</strong></a> wurde aufgrund ihres ausladenden Körpers als „Vénus hottentote“ in Europa zur Schau gestellt und verhöhnt. Sie gehörte zum Stamm der Khoikhoi, in Europa besser bekannt unter dem Namen „Hottentotten“. Interessant war es für die weißen europäischen Männer nicht nur, eine schwarze nackte Frau zu sehen, die ihre erotischen Phantasien beflügelte. Die Khoikhoi-Frauen fallen auch durch ein enorm ausgeprägtes Gesäß auf, es gibt auch das Gerücht, dass deren inneren Schamlippen ungewöhnlich ausgeprägt seien. Das Phänomen existiert freilich nur in der Phantasie europäischer Männer so.<br />
Aufgrund ihres ausladenden Körpers wurde sie als<strong> „Vénus hottentote“</strong> und verhöhnt. Als entwürdigenden Höhepunkt dürfen sich die Zuschauer durch Betatschen von der Echtheit des überdimensionalen Gesäßes überzeugen.<br />
Die Erniedrigung ging auch nach ihrem Tod 1815 weiter: Nachdem von ihrem Körper ein Gipsabdruck angefertigt worden war, wurde er vermessen und seziert, Skelett, Gehirn und Geschlechtsteil konserviert. Der bemalte Gipsabdruck und das Skelett wurden im Muséum national d’histoire naturelle in Paris ausgestellt. Nach jahrelangem Insistieren von Nelson Mandela wurde ihr Skelett 2002 nach Südafrika gebracht und dort in einer großen Zeremonie beigesetzt. Der Gipsabdruck ihres Körpers ist heute immer noch im „Musée de l’Homme“ in Paris ausgestellt.</p>
<p>1894 stellte Archäologe Édouard Piette einen Bezug zwischen der „Hottentotten-Venus&#8220; und <strong>eiszeitlichen Frauenfiguren </strong>her.<br />
Bei beiden glaubte der Rassist Piette, einen typischen „abnormen&#8220; Körperbau feststellen zu können – angeblicher Beleg für die geistige und sittliche Rückständigkeit der „Urmenschen&#8220;.</p>
<p>In feministischen Kreisen und einer Ernst zu nehmenden archäologisch-wissenschaftlicher Sprache wird daher die Venus-Bezeichnung mittlerweile durch andere Bezeichnungen ersetzt. Die Figuren werden „Frau von …. “ oder „Urmutter von …. “ (Dolní Véstonice, Hohlefels, Lespugue, Laussel, Kostienki, Galgenberg etc.) genannt.</p>
<p>Oder einfach „Die Willendorferin&#8220; genannt.</p>
<h2>Symbol der weiblichen Lebenskraft</h2>
<p>Zahlreiche Vermutungen zu ihrer Bedeutung ranken sich um diese kleine Statuette: Der Bogen spannt sich von der Abbildung einer <strong>Erdgöttin</strong> oder einer <strong>Mutterfigur</strong>, einem <strong>Fruchtbarkeitssymbol</strong>, einem Glücksbringer bzw. einem magischen <strong>Kraftobjekt</strong>, von dem sich Frauen bei Ritualen oder bei Geburten Energie geholt haben, einem <strong>Kinderspielzeug</strong>, also einer steinzeitlichen Puppe bis hin zu einer<strong> frühen Pornodarstellung</strong>.</p>
<p>Die Vermutung, dass es sich hier um die Darstellung einer Göttin und nicht einer menschlichen Frau handelt, beruft sich darauf, dass sie hat<strong> kein Gesicht</strong> hat, das auf eine individuelle Person hinweisen würde. Daher scheint die Willendorferin also eher eine (göttliche) Energieform, eine archetypische Figur oder das Symbol der weiblichen Lebenskraft als Teil der Schöpfung darzustellen.</p>
<p>Die Auffassung, dass die Willendorferin eine Verkörperung von <strong>Mutter Erde</strong> ist, wird dadurch verstärkt, dass sie keine Füße und im Verhältnis zu ihrem Körper nur sehr zierliche Beine hat. Die Erde muss sich nicht erden, denn sie ist selbst die Erde.</p>
<p>Vermutet wird auch, dass sich hier eine Frau selbst dargestellt hat. Sie blickt an sich herunter. Dabei kann sie natürlich ihr eigenes Gesicht nicht sehen, das Verhältnis der <strong>Proportionen</strong> der Brüste zu den kleinen Beinen kann auch aus der <strong>perspektivischen Verzerrung</strong> heraus entstanden sein, die gegeben ist, wenn eine Frau ihren eigenen Körper betrachtet.</p>
<p>Ihre Körperfülle lässt durchaus auf ein Fruchtbarkeitssymbol schließen – Fruchtbarkeit der Frauen sowie jener der Erde selbst: Je fetter die Erde ist, je dicker ihre Humusschicht, umso üppiger ist die Vegetation, das Leben, die Nahrung für die Menschen.<br />
Die großen <strong>Brüste</strong> lassen aber mehr auf eine gerade <strong>stillende</strong> als auf eine aktuell fruchtbare Frau schließen, daher hat die Willendorferin auch einen starken <strong>nährenden Aspekt</strong>.</p>
<h2>Absurd in der Steinzeit – weibliches Schönheitsideal von heute</h2>
<p>Die Figur entstand in einer Zeit, in dem die Menschen ständig von <strong>Nahrungsmangel</strong> bedroht waren. Bei Naturvölkern findet man kaum extrem dicke Menschen, schon gar nicht in der Steinzeit: anstrengende Arbeit mit einfachen Werkzeugen, großer Kraft- und Zeitaufwand für Nahrungserwerb und -zubereitung, die Sorge um Behausung, Kleidung oder Brennmaterial sind kräfte- und fettraubend.</p>
<p>In der Steinzeit wäre unser heutiges weibliches Schönheitsideal mit wenigen oder gar keinen Fettreserven geradezu absurd. Eine Frau mit dem heute erstrebenswerten Body-Mass-Index würde in einer Periode des Nahrungsmangels verhungern und mit ihr auch ihre Kinder. Zudem ist ein starkes Unterhautfettgewebe ein guter <strong>Kälteschutz</strong>.</p>
<p>Durch seine Korpulenz und die überbetonten sekundären Geschlechtsmerkmale, kann also davon ausgegangen werden, dass dieses archaische Frauenidol die Fruchtbarkeit und Fortdauer einer eiszeitlichen Mammutjägersippe beschwor. Oder auch den Wunsch oder die Bitte an eine höhere, göttliche Instanz zum Ausdruck brachte, dass immer genug zum Essen da sei.</p>
<h2>Nicht nur Muttergöttin sondern auch Ausdruck aktiver Sexuali­tät</h2>
<p>Besonders charmant ist daher an der Willendorferin, dass sie aus einer Zeit kommt, in der Körperfülle so er­strebenswert war, dass üppige Frauen in Kult­statuetten rituell verehrt wurden. Denn sie ist nicht nur Frucht­bar­keits­symbol und Muttergöttin sondern auch Ausdruck aktiver Sexuali­tät.</p>
<p>Dies findet seinen künst­leri­schen Ausdruck darin, dass vor allem bei ihren primären und sekundären <strong>Geschlechts­merk­ma­len</strong> besonderer Wert auf Genauigkeit in Details gelegt, Gesicht, Arme und Füße hingegen eher ver­nachlässigt wurden. Die Figur ist – obwohl sehr rundlich – offenbar nicht schwanger. Wäre sie das, so wäre das ein eindrücklicher Beweis der Fruchtbarkeit. So fordert sie eher – zumal sie mit <strong>aufreizend roter Farbe</strong> bemalt war – recht eindeutig zu <strong>sexuellen</strong> <strong>Aktivitäten</strong> auf.</p>
<p>Wie dem auch immer sei, welche Bedeutung die Willendorferin vor Jahrtausenden auch hatte: Diese <strong>Urahnin</strong> zwinkert Frauen über die Zeiten hinweg zu und lässt sie allen Diätwahn, standardisierte Körper von Supermodells und Silikon-Formungen relativieren. Erotisch ist und bleibt einfach immer noch die <strong>pure</strong> <strong>Weiblichkeit</strong>.</p>
<h2>Wird von Hand zu Hand weitergeben</h2>
<p>Sehr typisch für die heutige Zeit und die (männlich geprägte) Wissenschaft ist im übrigen die Tatsache, dass die Willendorferin, wie auch viele andere kleine <strong>Frauenstatuetten</strong> in Museen in aufrechter Haltung (oft auch noch auf einer kleinen Stange zwischen ihren Beinen aufgespießt) gezeigt werden. Die handliche Größe und die handgerechte Form ist jedoch unmissverständliches Zeichen dafür, dass diese Figuren in der Hand gehalten worden sind, von Hand zu Hand weitergeben und zwischendurch auch abgelegt wurden, keinesfalls jedoch irgendwo hin- oder aufgestellt wurden.</p>
<p>Die vielen Repliken der Willendorferin haben jedoch in zahlreichen „Frauenzimmern&#8220;, auf Altären, bei Ritualen und gut eingebettet in Schatz- und Zauberkistchen Einzug gehalten und ihre „Handhabung&#8220; knüpft tausendfach sehr individuell an jener unserer Vorfahrinnen an.</p>
<p>Zu prähistorischen Frauenfiguren siehe auch: Urmutter aus <a href="https://artedea.net/urmutter-aus-dolni-vestonice-mahrische-frau-aus-dem-jungpalaolithikum/">Dolní Véstonice</a></p>
<div id="arted-2277366476" class="arted-nach-dem-inhalt-2 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782446" aria-label="lammas banner2022-schmal"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal.jpg 1026w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-800x222.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-1024x284.jpg 1024w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-400x111.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-768x213.jpg 768w" sizes="(max-width: 1026px) 100vw, 1026px" width="1026" height="285"   /></a></div><div id="arted-1549841262" class="arted-nach-dem-inhalt-4 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><div id="arted-3656524727" class="arted-nach-dem-inhalt-6 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div><p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/willendorferin-urahnin-der-puren-weiblichkeit/">Willendorferin &#8211; Urgöttin aus der jüngeren Altsteinzeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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		<title>Stimula &#8211; Römische Göttin, die zu heftigem Tun antreibt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Oct 2012 11:52:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erotik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Stimula ist jene Göttin, die den Menschen eine Tat beginnen lässt. Sie gibt ihnen sowohl Antriebskraft wie auch Ausdauer. Lustvolle Antriebskraft  Stimula ist jene Göttin, die den Menschen eine Tat beginnen lässt. Sie gibt ihnen sowohl Antriebskraft wie auch Ausdauer. Beides ist wichtig, um im Leben etwas zu erreichen. Die Antriebskraft steht ja nicht nur ... <a title="Stimula &#8211; Römische Göttin, die zu heftigem Tun antreibt" class="read-more" href="https://artedea.net/stimula-lustvolle-antriebskraft/" aria-label="Mehr Informationen über Stimula &#8211; Römische Göttin, die zu heftigem Tun antreibt">Weiterlesen ...</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Stimula ist jene Göttin, die den Menschen eine Tat beginnen lässt. Sie gibt ihnen sowohl Antriebskraft wie auch Ausdauer.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Lustvolle Antriebskraft </strong></h2>
<p>Stimula ist jene Göttin, die den Menschen eine Tat beginnen lässt. Sie gibt ihnen sowohl <strong>Antriebskraft</strong> wie auch <strong>Ausdauer</strong>. Beides ist wichtig, um im Leben etwas zu erreichen. Die Antriebskraft steht ja nicht nur am Beginn einer Aktivität, sie wird auch immer wieder zwischendurch benötigt, das nennen wir dann Ausdauer.</p>
<p>Die Göttin, die Menschen dann eine Tat dann zügig und mit großer Entschlossenheit erledigen lässt, ist <a title="strenia" href="https://artedea.net/strenia-die-hurtig-tatkraftige/">Strenia</a>.<br />
Wenn man sich also das Wohlwollen dieser beiden Göttinnen versichert, dann kann eigentlich bei <strong>Unternehmungen aller </strong>Art nicht mehr viel schief gehen.</p>
<p>Stimula weckt darüber hinaus auch die <strong>Leidenschaft</strong> der Frauen. Was sowohl die <strong>Lust</strong> an<strong> verschiedenen Tätigkeiten</strong> wie auch in <strong>erotischen Belangen</strong> betrifft. Ovid erwähnte den Hain der Stimula in der Nähe der Tibermündung, im Bericht des Titus Livius über den Bacchanalienskandal erscheint der Hain der Stimula als <strong>Ort nächtlicher Orgien.</strong></p>
<p>Vermutlich geht die römische Stimula auf die griechisch-kleinasiatische <a title="semele" href="https://artedea.net/semele-die-wiedergeburts-gottin/">Semele</a> zurück.</p><div id="arted-3368692294" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div>
<p><em><strong>auch: Simila</strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="arted-2277366476" class="arted-nach-dem-inhalt-2 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782446" aria-label="lammas banner2022-schmal"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal.jpg 1026w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-800x222.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-1024x284.jpg 1024w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-400x111.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-768x213.jpg 768w" sizes="(max-width: 1026px) 100vw, 1026px" width="1026" height="285"   /></a></div><div id="arted-1549841262" class="arted-nach-dem-inhalt-4 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><div id="arted-3656524727" class="arted-nach-dem-inhalt-6 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div><p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/stimula-lustvolle-antriebskraft/">Stimula &#8211; Römische Göttin, die zu heftigem Tun antreibt</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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		<title>Rati &#8211; Indisch-hinduistische Göttin der Wollust und der sexuellen Begierde</title>
		<link>https://artedea.net/rati-ausufernde-sexualitat/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Sep 2012 15:46:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erotik]]></category>
		<category><![CDATA[Fruchtbarkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Rati ist die Göttin der ausufernden Sexualität, der überfließenden Fruchtbarkeit, jeglichen erotischen Vergnügens. Sie ist die Muse der erotischen Poesie und der Liebeslieder und -gedichte. Ausufernde Sexualität Rati ist die Göttin der ausufernden Sexualität, der überfließenden Fruchtbarkeit, jeglichen erotischen Vergnügens. Sie ist die Muse der erotischen Poesie und der Liebeslieder und -gedichte. Oft wird sie ... <a title="Rati &#8211; Indisch-hinduistische Göttin der Wollust und der sexuellen Begierde" class="read-more" href="https://artedea.net/rati-ausufernde-sexualitat/" aria-label="Mehr Informationen über Rati &#8211; Indisch-hinduistische Göttin der Wollust und der sexuellen Begierde">Weiterlesen ...</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Rati ist die Göttin der ausufernden Sexualität, der überfließenden Fruchtbarkeit, jeglichen erotischen Vergnügens. Sie ist die Muse der erotischen Poesie und der Liebeslieder und -gedichte.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Ausufernde Sexualität</strong></h2>
<p>Rati ist die Göttin der <strong>ausufernden Sexualität</strong>, der <strong>überfließenden Fruchtbarkeit</strong>, jeglichen <strong>erotischen Vergnügens</strong>. Sie ist die Muse der erotischen Poesie und der Liebeslieder und -gedichte.</p>
<p>Oft wird sie als <strong>himmlische Göttin</strong> bezeichnet, was wahrscheinlich nicht nur den Himmel betrifft sondern auch die himmlischen Gefühle und Zustände, die sie bringt. Dargestellt wird sie meist mit <strong>großen Brüsten</strong>, einem <strong>schwangeren Bauch</strong> und einem <strong>Mund</strong>, der an einer Seite gebogen ist und der an die Form einer <strong>Vulva</strong> erinnert.</p>
<p>Ihr Gefährte ist Kāma, der Gott der Liebe, deren Mutter die Göttin <a title="lakshmi" href="https://artedea.net/lakshmi-indisch-hinduistische-gottin-der-anmut-der-schonheit-und-liebe/">Lakshmi</a> ist. Dieser wird auch Kāma Ananga (Kama &#8211; der Körperlose) genannt. Er wollte den Gott Shiva bei einer Meditation stören, indem er ihn mit einer Waffe attackierte. Daraufhin öffnete Shiva sein drittes Auge und sein Blick war so energiegeladen zornig, dass Kāmas Körper sofort zu Asche zerfiel. Shiva hatte allerdings Erbarmen mit der Göttin Rati und belebte ihren Mann Kāma wieder, allerdings ohne Körper sondern nur als <strong>geistiges Bild.</strong><br />
So wurde Kāma der Inbegriff der Liebe als ein geistiger Zustand, während Rati die <strong>körperliche Seite der Liebe</strong> mit aller Lust, Begierde und Sinnlichkeit repräsentiert.</p>
<p><strong><em>auch: Rūpiņī</em></strong></p><div id="arted-3368692294" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div>
<p>&nbsp;</p>
<div id="arted-2277366476" class="arted-nach-dem-inhalt-2 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782446" aria-label="lammas banner2022-schmal"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal.jpg 1026w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-800x222.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-1024x284.jpg 1024w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-400x111.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-768x213.jpg 768w" sizes="(max-width: 1026px) 100vw, 1026px" width="1026" height="285"   /></a></div><div id="arted-1549841262" class="arted-nach-dem-inhalt-4 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><div id="arted-3656524727" class="arted-nach-dem-inhalt-6 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div><p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/rati-ausufernde-sexualitat/">Rati &#8211; Indisch-hinduistische Göttin der Wollust und der sexuellen Begierde</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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		<title>Qadshu &#8211; Persische, syrische bzw. ägyptische Göttin der Sinnlichkeit, des sexuellen Vergnügens und der heiligen Ekstase</title>
		<link>https://artedea.net/qadshu-die-reine-die-geweihte/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Sep 2012 09:28:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erotik]]></category>
		<category><![CDATA[Fruchtbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Himmel]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Schlangen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Kult der Qadshu kommt aus dem heutigen Nahen Osten. Sie wurde ursprünglich im syrisch-kanaanäischen Raum verehrt. Dort wurde sie zu einer eigenständigen Heils− und Fruchtbarkeitsgöttin und auch als „Gebieterin des Himmels&#8220;, „Gebieterin aller Gottheiten&#8220; oder „Sonnenauge des Ra&#8220; bezeichnet. Die Reine, die Geweihte  Der Kult der Qadshu kommt aus dem heutigen Nahen Osten. Sie ... <a title="Qadshu &#8211; Persische, syrische bzw. ägyptische Göttin der Sinnlichkeit, des sexuellen Vergnügens und der heiligen Ekstase" class="read-more" href="https://artedea.net/qadshu-die-reine-die-geweihte/" aria-label="Mehr Informationen über Qadshu &#8211; Persische, syrische bzw. ägyptische Göttin der Sinnlichkeit, des sexuellen Vergnügens und der heiligen Ekstase">Weiterlesen ...</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Kult der Qadshu kommt aus dem heutigen Nahen Osten. Sie wurde ursprünglich im syrisch-kanaanäischen Raum verehrt. Dort wurde sie zu einer eigenständigen Heils− und Fruchtbarkeitsgöttin und auch als „Gebieterin des Himmels&#8220;, „Gebieterin aller Gottheiten&#8220; oder „Sonnenauge des Ra&#8220; bezeichnet.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Die Reine, die Geweihte </strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-18954 aligncenter" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2012/09/quadshu-800x1053.jpg" alt="" width="441" height="580" srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2012/09/quadshu-800x1053.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2012/09/quadshu-1024x1348.jpg 1024w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2012/09/quadshu-400x527.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2012/09/quadshu-768x1011.jpg 768w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2012/09/quadshu-1167x1536.jpg 1167w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2012/09/quadshu-1556x2048.jpg 1556w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2012/09/quadshu-scaled.jpg 1945w" sizes="auto, (max-width: 441px) 100vw, 441px" /></p>
<p>Der Kult der Qadshu kommt aus dem heutigen Nahen Osten. Sie wurde ursprünglich im syrisch-kanaanäischen Raum verehrt. In Ägypten ist ihre Verehrung ab der 18. Dynastie nachweisbar.</p>
<p>Dort wurde sie zu einer eigenständigen <strong>Heils− und Fruchtbarkeitsgöttin</strong> und auch als „<strong>Gebieterin des Himmels&#8220;</strong>, „Gebieterin aller Gottheiten&#8220; oder „Sonnenauge des Ra&#8220; bezeichnet.</p>
<h2>Qadshu auf dem Rücken eines Löwen</h2>
<p>Meist ist diese Göttin frontal als <strong>nackte Frau</strong> dargestellt, die aufrecht auf dem Rücken eines Löwen steht. Begleitet wird sie dabei häufig vom ägyptischen Fruchtbarkeitsgott Min und dem vorderasiatischen Kriegsgott Reschef, die oft auf Darstellungen neben dem Löwen stehen.</p>
<p>Diese Frontalansicht der Qadshu ist für ägyptische Darstellungen ganz unüblich. Daher wird vermutet, dass sie semitischen Wurzeln hat. In einer Hand hält Qadshu meist drei <strong>Lotosblumen</strong>, in der anderen <strong>Schlangen</strong> (schwarz-weiß gefleckt) oder Papyrusstengel. Schlange und Blumen weisen eindeutig auf ihren <strong>Fruchtbarkeitsaspekt</strong> hin.</p><div id="arted-3368692294" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div>
<p>Der Ritt auf dem Löwen verdeutlicht die <strong>kriegerischen, kämpferischen und mutigen Aspekte</strong>. Auf dem Kopf trägt sie meist eine <strong>Krone</strong>. Ihre Haare fallen gelockt auf ihre Schultern. Kopfschamuck und Frisur erinnern dabei an Darstellungen der Göttin <a title="hathor" href="https://artedea.net/hathor/">Hathor</a>.<br />
Darüber hinaus wird Qadshu oft auch mit <a title="anath" href="https://artedea.net/anath/">Anath</a>, <a title="astarte" href="https://artedea.net/astarte/">Astarte</a> bzw. <a title="ischtar" href="https://artedea.net/ischtar-mutter-des-wiederwerdens/">Ischtar</a> in Verbindung gebracht.</p>
<h2>In Form von Sinnlichkeit und Sexualität verehrt</h2>
<p>Der Kult von Qadshu involvierte auch die <strong>„Heilige Hochzeit&#8220;</strong>, in der Priesterinnen und ihre Begleiter die Verbindung von Göttin und Gott (wahrscheinlich Reschef) nachvollzogen &#8211; für gewöhnlich als <strong>Riten im Laufe der Jahreszeiten</strong>, als heiliger Ursprung des Lebens und zur Beschwörung der Fruchtbarkeit des Landes.</p>
<p>Sie wird daher auch mit der sogenannten Tempelprostitution in Verbindung gebracht, bei der die Göttin in Form von Sinnlichkeit und der Feier der Sexualität verehrt wurde. Im Gegensatz zum heutigen Begriff der Prostitution wurden die „Tempelprostituierten&#8220; der Qadshu als die <strong>„Reinen&#8220;</strong> bzw. die <strong>„Reinigenden&#8220;</strong> verehrt.</p><div id="arted-2807854936" class="arted-raeucher-ebook arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<p>Auch der Wortstamm im Ausdruck „qadištu&#8220; deutet auf <strong>„</strong><strong>Reine/Geweihte&#8220;</strong>. Erst im Alten Testament wurden die Qadshu-Priesterinnen abfällig als „Huren&#8220; bezeichnet. Das hebräische Wort „Kedesh&#8220; bedeutet <strong>„die Heilige&#8220;</strong>. Im Ugaritischen findet man das Wort „qdš&#8220; als Adjektiv mit der Bedeutung „heilig&#8220; und als Bezeichnung für „Heiligtum&#8220; oder „heilige Stätte&#8220;.</p>
<p><strong><em>auch: Qadschu, Qadesh, Qadesha, Qadesch, Qudschu, Qadashu, Quadchou, Qetesh, Qedeschet, Qedeshet, Qetesh, Koudchou, Kadesh, Kadesch, Kedesh, Qadesh, Qadesch, Qodesh, Qudshu, Qudschu</em></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="arted-2277366476" class="arted-nach-dem-inhalt-2 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782446" aria-label="lammas banner2022-schmal"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal.jpg 1026w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-800x222.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-1024x284.jpg 1024w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-400x111.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-768x213.jpg 768w" sizes="(max-width: 1026px) 100vw, 1026px" width="1026" height="285"   /></a></div><div id="arted-1549841262" class="arted-nach-dem-inhalt-4 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><div id="arted-3656524727" class="arted-nach-dem-inhalt-6 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div><p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/qadshu-die-reine-die-geweihte/">Qadshu &#8211; Persische, syrische bzw. ägyptische Göttin der Sinnlichkeit, des sexuellen Vergnügens und der heiligen Ekstase</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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		<title>Kandisha &#8211; Berbergöttin, nordmarokkanische Dämonin, Geistwesen, Nymphe bzw. Dschinnīya</title>
		<link>https://artedea.net/kandisha-die-erotische-verfuhrerin/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Sep 2012 07:39:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erotik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kandisha, auch Aisha Kandisha, ist eine alte Berbergöttin, die das Volk dafür rächt, dass es die alten Gottheiten vergessen und den Islam angenommen hat. Sie wird daher meist als bösartige Dämonin wahrgenommen. Die ziegenbeinige erotisch-gefährliche Verführerin Kandisha, auch Aisha Kandisha, ist eine alte Berbergöttin, die das Volk dafür rächt, dass es die alten Gottheiten vergessen ... <a title="Kandisha &#8211; Berbergöttin, nordmarokkanische Dämonin, Geistwesen, Nymphe bzw. Dschinnīya" class="read-more" href="https://artedea.net/kandisha-die-erotische-verfuhrerin/" aria-label="Mehr Informationen über Kandisha &#8211; Berbergöttin, nordmarokkanische Dämonin, Geistwesen, Nymphe bzw. Dschinnīya">Weiterlesen ...</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/kandisha-die-erotische-verfuhrerin/">Kandisha &#8211; Berbergöttin, nordmarokkanische Dämonin, Geistwesen, Nymphe bzw. Dschinnīya</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Kandisha, auch Aisha Kandisha, ist eine alte Berbergöttin, die das Volk dafür rächt, dass es die alten Gottheiten vergessen und den Islam angenommen hat. Sie wird daher meist als bösartige Dämonin wahrgenommen.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Die ziegenbeinige erotisch-gefährliche Verführerin</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-3780 aligncenter" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/10/Kandisha1.jpg" alt="Kandisha1" width="406" height="507" srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/10/Kandisha1.jpg 555w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/10/Kandisha1-400x499.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 406px) 100vw, 406px" /></p>
<p>Kandisha, auch Aisha Kandisha, ist eine <strong>alte Berbergöttin</strong>, die das Volk dafür rächt, dass es die alten Gottheiten vergessen und den Islam angenommen hat. Sie wird daher meist als bösartige Dämonin wahrgenommen. Sie gilt als uralte Göttin oder Geistwesen und ist in ganz Marokko noch heute wohlbekannt und auch gefürchtet. Es heißt, dass sie ganz Nordafrika verflucht hat, weil die Menschen hier ihren alten Glauben verraten haben. Aus diesem Grund rächt sie sich, indem sie Männer ermordet und ganze Familien in den Wahnsinn treibt.</p>
<p>Ursprünlich ist Kandisha eine Figur aus der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Maghreb" target="_blank" rel="noopener">maghrebinischen</a> Folklore. Sie gilt als <span lang="ar-Latn"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Dschinn" target="_blank" rel="noopener">Dschinnīya</a>, in der islamischen Vorstellung ein Geistwesen, das aus „rauchlosem Feuer“ erschaffen ist. Sie </span>soll ihre Wohnstätten in der Nähe von Wasserläufen und Feuchtgebieten haben, daher der Name Aïcha Molat el-Marja („Aïcha [die Herrin] der Sümpfe“). In manchen Volkskulten wird sie als wohlwollende Dschinn-Marabout unter dem Namen Lalla Aïcha ( arabisch : لالة عيشة ) dargestellt.</p>
<p>Ihre Herkunft variiert je nach Version aus der berberischen, portugiesischen oder sudanesischen Kultur. Der marokkanischen Version zufolge stammte sie aus <a href="https://fr.wikipedia.org/wiki/El_Jadida" target="_blank" rel="noopener">El Jadida</a>, einer Küstenstadt in Marokko, 96 km südwestlich von <a href="https://fr.wikipedia.org/wiki/Casablanca" target="_blank" rel="noopener">Casablanca</a>,</p>
<p>Ihr Spitzname Kandisha könnte vom portugiesischen condessa („Gräfin“) (kandisha oder kadissa auf Arabisch قديسة) oder vom hebräischen qadesha (bezogen auf heilige Prostituierte) stammen. Aïcha Kandisha könnte auch <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kanaan" target="_blank" rel="noopener">kanaanäischen</a> Ursprungs sein und wurde möglicherweise mit <a href="https://artedea.net/astarte-d1/">Astarte</a>, der Göttin der Fruchtbarkeit, in Verbindung gebracht.</p><div id="arted-3368692294" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div>
<h2>Getränkt mit vielerlei „Säften&#8220;</h2>
<p>Von Kandisha sagt man, sie hätte ein wunderschönes Gesicht, üppige Brüste und lange Beine.<br />
Sie gilt als <strong>lüstern </strong>und verführt gerne jüngere Männer. An der nordmarokkanischen Küste wird immer wieder eine <strong>Geist-Frau</strong> gesehen.</p>
<p>Es wird gesagt, dass jeder Marokkaner (hier bewusst in männlicher Form) mindestens einmal mir ihr Kontakt gehabt hat — auf die eine oder andere Weise. Sie ist nicht wirklich eine Göttin, obwohl viele Männer von ihr berichten, dass es nichts Göttlicheres gibt als das Zusammensein mit ihr.</p>
<p>Gewöhnlich erscheint sie nachts, um Männer zu verführen und sie dann in Seen oder im Meer zu ertränken. Man erkennt sie an ihren Ziegenbeinen, die sie jedoch stets verhüllt und nur jenen zeigt, die nicht morden wollen. Die Ziegenbeine sind ein typisches Merkmal der Berbergöttinnen und -götter.</p><div id="arted-2807854936" class="arted-raeucher-ebook arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<p>Ihr Name bedeutet übersetzt in etwa <em>„die es liebt, getränkt zu werden&#8220;</em>. Damit ist nicht nur <strong>Wasser</strong> und köstliche Säfte sondern vor allem auch<strong> männliches Ejakulat</strong> gemeint.<br />
Ihr berauschend schönes Gesicht, ihr Körper mit üppigen Brüsten und verführerischen Hüften, ihre langen Beine (die manchmal auch als Ziegenbeine erkannt werden) raubt offenbar jedem Mann die Sinne.</p>
<p>Deswegen haben viele — auch wenn sie sich von ihr hingezogen fühlen, auch Angst vor ihr.<br />
Gilt sie doch als <strong>gierige Zauberin</strong>, die von <strong>erotischen Abenteuern</strong> mit sterblichen Männern nicht genug kriegen kann.</p>
<h2>35.000 Marokkaner als Ehemänner der Kandisha</h2>
<p>Die Geschichten um Kandisha sind Legion, sie ist äußerst vielgestaltig. Einem Bericht zufolge sollen vor etwa 25 Jahren 35.000 Männer in <a title="Marokko" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Marokko" target="_blank" rel="noopener">Marokko </a>mit ihr verheiratet gewesen sein. Viele Insassen der psychiatrischen Klinik Ber Rechid behaupten, dass sie Kandisha geheiratet haben.</p>
<p>Sie scheint viele an den Rande des <strong>Wahnsinns</strong> gebracht haben. Viele Männer wirken nach einer Zusammenkunft mit Kandisha wie gelähmt, sie behaupten, das Blut wäre ihnen zu Eis gefroren.<br />
Allein dadurch, dass ein Mann sie erblickt — so die Legende — bedeutet, dass man mit ihr verheiratet ist. Viele Männer fangen dann an, sich sehr fremdartig und seltsam zu verhalten. Andere Männer, die von ihrem <strong>Liebeszauber</strong> gehört haben, wandern an Bächen und Flussufern entlang, in der Hoffnung, sie zu sehen oder wenigstens ihre Stimme zu hören. Die beste Chance hat man bei Sonnenauf- bzw. -untergang.</p>
<p>Allerdings kann das Antlitz von Kandisha mit dem Hintergrund des Meeres oder anderer Gewässer so verschwimmen, dass man sie oft nicht genau zu sehen, sondern nur eine Ahnung von ihr bekommt.</p>
<p>Um dem Bann der Kandisha wieder zu entkommen, sollen allein ausführliche und sehr komplizierte <strong>Trance-Zeremonien</strong> helfen. Diese Heilungs-Rituale haben sehr lange Tradition und „behandeln&#8220; die Männern mit heißen Rhythmen, rasenden Tänzen bzw. auch mit Selbstgeißelung .</p>
<h2>Ein wenig Kandisha in jeder Frau</h2>
<p>Für <strong>Frauen </strong>ist die Energie von Kandisha oft gleichermaßen anziehend wie fremd bzw. befremdlich. Doch es gibt keine Frau, die nicht einen kleinen Anteil von jeder Göttin dieser Erde in sich trägt.<br />
Gerade Frauen, die sich ihrer <strong>erotischen Anziehungskraft </strong>nicht sicher sind oder die Probleme mit ihrer Lust, ihrer „Saftigkeit“ oder mit ihrer <strong>selbstbestimmten Sexualität </strong>haben, kann Kandisha neue, unerwartete, erquickliche Lebenswelten öffnen.<br />
Es lohnt sich, mit der Kandisha-Energie zu spielen und zu experimentieren.</p>
<p><strong><em>auch: Aisha Kandisha, <b>Aïcha Kandisha, Aïcha Quendicha, Aïcha Qondicha, Aïcha die Condessa, Lalla Aïcha, Aicha Al Hamdouchia, Aïcha al-Dghoughiya, Aïcha el-Soudaniyya, Aïcha l&#8217;gnaouia, Aïcha Hasnawiya, Aïcha Molat el-Marja, Harrouda, </b>Qandisa, Qandisha</em></strong></p>
<div id="arted-2277366476" class="arted-nach-dem-inhalt-2 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782446" aria-label="lammas banner2022-schmal"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal.jpg 1026w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-800x222.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-1024x284.jpg 1024w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-400x111.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-768x213.jpg 768w" sizes="(max-width: 1026px) 100vw, 1026px" width="1026" height="285"   /></a></div><div id="arted-1549841262" class="arted-nach-dem-inhalt-4 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><div id="arted-3656524727" class="arted-nach-dem-inhalt-6 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div><p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/kandisha-die-erotische-verfuhrerin/">Kandisha &#8211; Berbergöttin, nordmarokkanische Dämonin, Geistwesen, Nymphe bzw. Dschinnīya</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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		<title>Hnoss &#8211; Germanisch-nordisch-skandinavische jugendliche Göttin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Sep 2012 05:24:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erotik]]></category>
		<category><![CDATA[Schönheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sie ist durch und durch liebreizend, sinnlich, verführerisch. Ihr Name ist altnordisch und bedeutet „Kostbarkeit, Kleinod, Juwel&#8220;. Schönes Juwel Hnoss ist eine Tochter der Freya. Sie weiß um die jugendlichen Geheimnisse weiblicher Verführungskunst. Ihr Name ist altnordisch und bedeutet „Kostbarkeit, Kleinod, Juwel&#8220;. Sie ist durch und durch liebreizend, sinnlich, verführerisch — das jugendliche Selbst ihrer ... <a title="Hnoss &#8211; Germanisch-nordisch-skandinavische jugendliche Göttin" class="read-more" href="https://artedea.net/hnoss-schones-juwel/" aria-label="Mehr Informationen über Hnoss &#8211; Germanisch-nordisch-skandinavische jugendliche Göttin">Weiterlesen ...</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sie ist durch und durch liebreizend, sinnlich, verführerisch. Ihr Name ist altnordisch und bedeutet „Kostbarkeit, Kleinod, Juwel&#8220;.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Schönes Juwel</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-3725" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/10/Hnoss1.jpg" alt="Hnoss1" width="220" height="545" />Hnoss ist eine Tochter der <a href="https://artedea.net/freya-germanisch-nordisch-skandinavische-goettermutter2/">Freya</a>. Sie weiß um die jugendlichen Geheimnisse<strong> weiblicher Verführungskunst</strong>.<br />
Ihr Name ist altnordisch und bedeutet „Kostbarkeit, Kleinod, Juwel&#8220;.</p>
<p>Sie ist durch und durch <strong>liebreizend, sinnlich, verführerisch</strong> — das jugendliche Selbst ihrer Mutter <a href="https://artedea.net/freya-germanisch-nordisch-skandinavische-goettermutter2/">Freya</a>, der Göttin der Liebe und Sinnlichkeit.</p>
<p>Der altisländische Dichter <a title="Snorri_Sturluson" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Snorri_Sturluson" target="_blank" rel="noopener">Snorri Sturluson</a> bezeichnet Hnoss als so schön, dass ihr Name eine Bezeichnung für alles ist, was schön und kostbar ist.<br />
Besonders wertvolle <strong>Steine</strong> mit <strong>magischer Ausstrahlung</strong> werden Hnoss genannt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="arted-2277366476" class="arted-nach-dem-inhalt-2 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782446" aria-label="lammas banner2022-schmal"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal.jpg 1026w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-800x222.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-1024x284.jpg 1024w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-400x111.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-768x213.jpg 768w" sizes="(max-width: 1026px) 100vw, 1026px" width="1026" height="285"   /></a></div><div id="arted-1549841262" class="arted-nach-dem-inhalt-4 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><div id="arted-3656524727" class="arted-nach-dem-inhalt-6 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div><p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/hnoss-schones-juwel/">Hnoss &#8211; Germanisch-nordisch-skandinavische jugendliche Göttin</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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		<title>Mylitta &#8211; Babylonisch-phönizisch-sumerische Göttin des Mondes und der Fruchtbarkeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Sep 2012 14:58:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erotik]]></category>
		<category><![CDATA[Fruchtbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Mond]]></category>
		<category><![CDATA[Muttergöttin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mylitta ist für die Zeugung und die Geburt, für Wohlstand und (sexuelle) Liebe zuständig. Sie ist die weibliche Hauptgottheit Babyloniens. Die geschickte Zauberin Mylitta ist für die Zeugung und die Geburt, für Wohlstand und (sexuelle) Liebe zuständig. Sie ist die weibliche Hauptgottheit Babyloniens und ist möglicherweise identisch mit Ascherah. Ihr Heiligtum war neben der heiligen ... <a title="Mylitta &#8211; Babylonisch-phönizisch-sumerische Göttin des Mondes und der Fruchtbarkeit" class="read-more" href="https://artedea.net/mylitta-die-geschickte-zauberin/" aria-label="Mehr Informationen über Mylitta &#8211; Babylonisch-phönizisch-sumerische Göttin des Mondes und der Fruchtbarkeit">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Mylitta ist für die Zeugung und die Geburt, für Wohlstand und (sexuelle) Liebe zuständig. Sie ist die weibliche Hauptgottheit Babyloniens.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Die geschickte Zauberin</strong></h2>
<p style="text-align: left;"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-3054 alignleft" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/10/mylitta3.jpg" alt="mylitta3" width="260" height="535" />Mylitta ist für die <strong>Zeugung</strong> und die <strong>Geburt</strong>, für <strong>Wohlstand</strong> und (sexuelle) <strong>Liebe</strong> zuständig. Sie ist die <strong>weibliche Hauptgottheit Babyloniens</strong> und ist möglicherweise identisch mit <a title="asherah" href="https://artedea.net/ascherah/">Ascherah</a>.</p>
<p>Ihr Heiligtum war neben der heiligen Quelle von Afka. Es heißt, dass in diese Quelle regelmäßig Feuer fiel. Dies erneuerte die <strong>Jugendkraft</strong> der Göttin. Mylitta war damit fähig, die <strong>Kraft des strömenden Wassers</strong> mit der Energie des<strong> himmlischen Feuers</strong> zu verbinden. Dies war der Inbegriff der <strong>höchsten sexuellen Energie</strong>, der von Mylitta und ihren Tempelpriesterinnen verkörpert wurde.</p>
<p>Dieser unglaublich magische, spirituelle und alchemische Akt wurde offenbar in ihren Tempeln auf körperliche Art nachvollzogen und gefeiert. Ihr Beiname ist daher auch die <strong>„geschickte Zauberin</strong>“.</p>
<h2>Feier des Lebens und der Sexualkraft in ihren Tempeln</h2>
<p>In herkömmlichen Beschreibungen wird Mylitta daher zuallererst immer gleich mit<strong> „Tempelprostitution</strong>“ in Verbindung gebracht.</p><div id="arted-3368692294" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div>
<p>Nach den Aufzeichnungen von Herodot und nach hebräischen Schriften musste sich jede babylonische Jungfrau zu Ehren der Göttin Mylitta einmal im Leben in Tempel für „Liebesdienste“ hingeben &#8211; für eine Summe an Geld, die vom Tempel bestimmt wurde und dem Tempel zugute kam. Herodot beschreibt, wie sich babylonische Priesterinnen mit bekränzten Häuptern in Weihrauchdüften Fremde erwarteten, um mit ihnen <strong>heilige Riten</strong> <strong>der Liebe</strong> zu vollziehen. Reisende aus Griechenland und Rom, die in den Genuss dieser Tempelfreuden kamen, sahen all dies allerdings aus männlicher Sicht, und nannten Mylitta daher die <strong>Göttin des Verlangens</strong>, die sie mit <a title="aphrodite" href="https://artedea.net/aphrodite/">Aphrodite</a> und <a title="venus" href="https://artedea.net/venus/">Venus</a> gleichsetzten.</p>
<p>Der zugrunde liegende heilige Akt blieb den Männern offenbar verborgen. Es scheint sich dabei nämlich, wie bei vielen anderen Göttinnen, deren Priesterinnen „Tempelprostitution“ zugeschrieben wird, um die Feier des Lebens und der <strong>Sexualkraft</strong> gehandelt zu haben, ein <strong>Fruchtbarkeitsritual</strong> bzw. um einen Göttinnendienst, bei dem das <strong>höchste Gut der Menschheit</strong> — nämlich die <strong>Fähigkeit zur</strong> <strong>Fortpflanzung</strong> und zur Lust — zelebriert wurde. Erst in patriarchalen Gesellschaften wurde dies mit Prostitution bezeichnet und bekam eine abfällige Wertung.</p>
<p>Ihre ursprünglichen Namen sind Mulitta bzw. Mu&#8217;Allidtu, da diese Göttin besonders durch die Beschreibungen von Herodot über die Kultur des alten Phöniziens bekannt ist, kennt man vor allem ihren ins Griechische übersetzten Namen Mylitta.</p><div id="arted-2807854936" class="arted-raeucher-ebook arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<h2>Haarschnitt zu Ehren der Göttin</h2>
<p>Die Anhängerinnen der Mylitta schnitten sich bei Eintritt ihrer Geschlechtsreife ihre Haare kurz, um der Göttin ihre Jugendlocken zu opfern.</p>
<p>Die heiligen Tiere der Mylitta sind Fische und Tauben. Die Taube weist ihr auch den Status einer <strong>Muttergöttinnen</strong> zu, deren Zeichen in vielen Kulturen die Taube ist (siehe auch <a title="sophia" href="https://artedea.net/sophia-alttestamentarische-goettin-der-weisheit/">Sophia</a>, <a title="anahita" href="https://artedea.net/anahita/">Anahita</a>, <a title="aphrodite" href="https://artedea.net/aphrodite/">Aphrodite</a>, <a title="astarte" href="https://artedea.net/astarte/">Astarte</a>).</p>
<p>Manche Darstellungen zeigen sie als nackte, bärtige Frau, die auf einer Schildkröte oder einem Ziegenbock reitet.<br />
Als <strong>Mondgöttin</strong> war sie für die zyklische Kraft der Fruchtbarkeit (von Menschen, Tieren und Pflanzen) zuständig.</p>
<p><em><strong>auch: Mulitta, Mu&#8217;Allidtu, Alitta</strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="arted-2277366476" class="arted-nach-dem-inhalt-2 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782446" aria-label="lammas banner2022-schmal"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal.jpg 1026w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-800x222.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-1024x284.jpg 1024w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-400x111.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-768x213.jpg 768w" sizes="(max-width: 1026px) 100vw, 1026px" width="1026" height="285"   /></a></div><div id="arted-1549841262" class="arted-nach-dem-inhalt-4 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><div id="arted-3656524727" class="arted-nach-dem-inhalt-6 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div><p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/mylitta-die-geschickte-zauberin/">Mylitta &#8211; Babylonisch-phönizisch-sumerische Göttin des Mondes und der Fruchtbarkeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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		<title>Walburg &#8211; Germanisch-angelsächische Maikönigin und Göttin der Sinnlichkeit, Seherin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Sep 2012 15:07:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erotik]]></category>
		<category><![CDATA[Fruchtbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Frühling]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Walburg ist die Göttin des blühenden Monats Mai. Die Herkunft des Namens könnte von Wald-Burga abzuleiten sein, was soviel wie Schutz des Waldes heißen soll. Die Figur der Walburg könnte auch auf eine germanischen Seherin aus dem 2. Jahrhundert n.d.Z. hinweisen, die dem Volksstamm der SemnonInnen angehörte und Waluburg geheißen haben soll.  Fruchtbare Frühlingskraft Walburg ... <a title="Walburg &#8211; Germanisch-angelsächische Maikönigin und Göttin der Sinnlichkeit, Seherin" class="read-more" href="https://artedea.net/walburg-fruchtbare-fruhlingskraft/" aria-label="Mehr Informationen über Walburg &#8211; Germanisch-angelsächische Maikönigin und Göttin der Sinnlichkeit, Seherin">Weiterlesen ...</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Walburg ist die Göttin des blühenden Monats Mai. Die Herkunft des Namens könnte von Wald-Burga abzuleiten sein, was soviel wie Schutz des Waldes heißen soll. Die Figur der Walburg könnte auch auf eine germanischen Seherin aus dem 2. Jahrhundert n.d.Z. hinweisen, die dem Volksstamm der SemnonInnen angehörte und Waluburg geheißen haben soll.</p>
<h2 style="text-align: center;"> <strong>Fruchtbare Frühlingskraft</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-4169 aligncenter" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/10/walburg3.jpg" alt="walburg3" width="573" height="428" srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/10/walburg3.jpg 2000w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/10/walburg3-800x598.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/10/walburg3-1024x766.jpg 1024w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/10/walburg3-400x299.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/10/walburg3-768x574.jpg 768w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/10/walburg3-1536x1149.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 573px) 100vw, 573px" /></p>
<p><span style="text-align: left;">Walburg ist die Göttin des blühenden </span><strong style="text-align: left;">Monats Mai</strong><span style="text-align: left;">.</span></p>
<p>Die Herkunft des Namens könnte von Wald-Burga abzuleiten sein, was soviel wie <strong>„Schutz des Waldes“</strong> heißen soll. Was auf eine <strong>Erd- bzw. Waldgöttin</strong> hinweisen könnte.<br />
Die Figur der Walburg könnte auch auf eine<strong> germanische Seherin </strong>aus dem 2. Jahrhundert n.d.Z. hinweisen, die dem Volksstamm der SemnonInnen angehörte und Waluburg geheißen haben soll.</p>
<p>Auf griechischen Tonscherben ist eine „Waluburg Semnoni Sibylla“ erwähnt, übersetzt „Waluburg, die Seherin der Semnonen“.  Die Silbe „wal“ würde in diesem Fall auf das Wort „walus“ verweisen – den <strong>Stab oder Zauberstab</strong>, ein wichtiges Attribut dieser Seherinnen. Es könnte auch an „Vala&#8220; (= ahd. walawa, wala) angelehnt sein, der Bezeichnung für die germanischen Zauberinnen oder Seherinnen, auch <a href="https://artedea.net/volva-die-grose-seherin/">Völva</a>, die nordgermanische „Allwissende“ (siehe auch <a href="https://artedea.net/gullveig/">Gullveig</a>).</p>
<p>Walaruna ist ein Eigenname und heißt „die Seherin, die die Geheimnisse kennt“. Ein weiterer wichtiger Anknüpfungspunkt sind die <strong>Walküren</strong>, die ja auch das „Wala“ in ihrer ersten Silbe haben.</p><div id="arted-3368692294" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div>
<p>Der Walburg-Kult, vor allem jener vom <strong>30. April auf den 1. Mai</strong> („Walpurgisnacht“) war so tief verwurzelt, dass sie – wie viele andere Göttinnen auch – von christlichen Kirchenvätern vereinnahmt wurde.</p>
<p>Durch eine<strong> fadenscheinige Heiligsprechung</strong> wurde aus ihr eine Heilige namens Walpurga, die im achten Jahrhundert als Äbtissin ein Doppelkloster geleitet haben soll. Interessanterweise soll dieses Kloster ausgerechnet in „Heidenheim“ gewesen sein. Allerdings gibt es keinerlei zeitgenössische Berichte über die Lebens- oder Amtszeit dieser heilig gesprochenen Äbtissin Walpurga.</p>
<h2>Doppelklöster mit alten Traditionen, Kulten und Heilkünsten</h2>
<p>Bekannt sind allerdings ganz spezielle Doppelklöster. Diese waren klösterliche Gemeinschaften von Nonnen und Mönchen am gleichen Ort. Unter einem <strong>dünnen christlichen Schleier</strong> wurden in diesen Klöstern unter weiblicher Führung die alten Traditionen, Kulte und Heilkünste fortgeführt.</p><div id="arted-2807854936" class="arted-raeucher-ebook arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<p>Wahrscheinlich gehörten dazu auch <strong>Sexualriten</strong>, wie sie auch zum Fest der Walpurgis üblich waren. Die Göttin Walburg bzw. auch die Heilige Walpurga wurde meist als weiße Frau mit <strong>feurigen Schuhen</strong> (Erwärmung der Erde) und einer <strong>goldenen Krone</strong> (Sonne) dargestellt. Für gewöhnlich hält sie einen <strong>Spiegel</strong> (als Symbol für die Seele „Seelenspiegel&#8220;) und eine <strong>Spindel</strong> (Spinnen des Schicksals) in ihren Händen. Oft ist sie auch mit einer Ölflasche, bzw. mit drei Ähren zu sehen, was auf die dreigestaltige Göttin der <strong>Nahrung</strong> und der <strong>Heilkünste</strong> hinweist.</p>
<h2>Wunder wirkendes Öl</h2>
<p>Aus dem sogenannten <strong>Sankt-Walpurgis-Öl</strong> schlug die Kirche auch gut Kapital. So soll der Felsen unter dem die Heilige Walpurga begraben sein soll, ein Wunder wirkendes Öl abgesondert haben, das gegen alle möglichen Krankheiten empfohlen und daher gut vermarktet werden konnte.</p>
<p>Darüber hinaus wurde Walburg auch als Beschützerin der <strong>Seeleute</strong> verehrt und sie soll auch vor bösen Geistern und „Hexen“ schützen.</p>
<h2>Gute Nacht für Empfängnis jeder Art</h2>
<p>Das große Fest der Walburg wird in der (offiziell) letzten Nacht der dunklen Jahreshälfte, also vom 30. April auf den 1. Mai gefeiert. Es ist dies eine „hohe Zeit&#8220;, in der auch bei <strong>Feldfeuern</strong> die <strong>Heilige Hochzeit</strong> zwischen der jungen Frühlingsgöttin und des wieder zu Kräften gekommenen Sonnengotts (bzw. deren menschlichen StellvertreterInnen) gefeiert wurde und mittlerweile auch immer mehr wieder wird (vgl. auch <a title="belena" href="https://artedea.net/belena/">Belena</a>).</p>
<p>Auch die Brautschau und Brautwahl ist mit dieser Kultnacht verbunden. Nicht von ungefähr werden auch heute noch die meisten Hochzeiten im Mai gefeiert.</p>
<p>Die Fest-Bezeichnung „Walpurgis“ allerding ist römisch und damit eine Außenbetrachtung der Riten rund um die germanische Göttin.<br />
Auch <strong>„Walpurgisnacht“</strong> ist vermutlich keine traditionelle alte Bezeichnung, sondern wurde von Goethe erfunden.</p>
<p>Vermutet werden viele alte <strong>Kraft- und Feierplätze</strong>, an denen Frauen sich trafen. Diese wurden auf diskriminierende Weise „Hexentanzplätze“ genannt.<br />
Der bekannteste, auch durch den Dichter Goethe in seinem Werk „Faust“ überlieferte sogenannte Hexentanzplatz ist der <strong>Brocken</strong>, der höchste Berg im Harz (1142 m).<br />
Im Volksmund erlangte er als „Blocksberg“ bis in die heutige Zeit Berühmtheit.<br />
Goethe war 1777 dort und er hat diesen Ort in seinen Faust mit aufgenommen, in dem er eine solche Walpurgisnacht beschreibt.<br />
Die „Erste Walpurgisnacht“ ist eine im Mai 1799 verfasste Ballade von Johann Wolfgang von Goethe, die Felix Mendelssohn Bartholdy in Musik gesetzt hat.</p>
<p>Da Walburg bzw. der Heiligen Walpurga <strong>große (hell-)seherische Kräfte</strong> zugeschrieben wurde, sollen sich in dieser Nacht auch die <strong>Türen zur Anderswelt</strong> öffnen. Die Schleier zwischen den Welten werden dünn und Wesen bzw. Gefühle, Gedanken, Informationen oder auch Antworten auf lang gestellte Fragen können zwischen den Welten wandeln.</p>
<p>Es ist dies daher eine gute Nacht für <strong>Empfängnis</strong> jeder Art – auf physischer, geistiger bzw. emotioneller Ebene. Gut ist es daher, bewusst mit Fragen, Eingebungen und Träumen umzugehen.<br />
Im Volksmund wurden früher <strong>Seherinnen</strong>, also weise Frauen, die Dinge und Umstände aus einer anderen Perspektive wahrnahmen (wie etwa Krankheitsbilder – und damit auch die Fähigkeit Heilung oder Schmerzlinderung) auch Walburgen genannt.</p>
<p>Im Volksglauben ist von dieser Nacht noch überliefert, dass unterirdische Schätze hochsteigen und glühen sollen. Aus den Brunnen soll Wein statt Wasser fließen, Weidenzweige werden zu Wünschelruten.</p>
<p>Von der weißen Frau fällt der <strong>Tau auf die Erde</strong> und befruchtet diese. Daher sollte in dieser besonderen Nacht reichlich Tau fallen. Noch heute werden in manchen Volksbräuchen  junge Frauen mit Wasser begossen, denn Maitau macht schön und erhält gesund.</p>
<p>Da den christlichen Kirchenvätern das durch die erblühende Natur angeheizte Fest der Walburg offenbar zu sinnesfroh war, wurde der Ehrentag der Heiligen Walpurga auf den 25. Februar vorverlegt.<br />
Was die Menschen und vor allen die Frauen nicht daran hinderte, weiter ihren Walburg-Ritualen nachzugehen. Darauf hin wurde vielenorts die keusche <a title="maria" href="https://artedea.net/maria-madonna-muttergottin/">Maria</a> als <strong>Maienkönigin</strong> eingesetzt bzw. die Behauptung aufgestellt, am 1. Mai seien die Gebeine der Walpurga überführt worden und die Feste seien nichts anderes als <strong>Prozessionen</strong> in Verbindung mit der Überführung des Reliquiensch<br />
reins.</p>
<h2>Der Frauenbuscheltag am 15. August</h2>
<p>Ein weiterer Stichtag der Walburg ist der 15. August, der sogenannte <strong>Frauenbuscheltag</strong>. Zu dieser Zeit, Ende des Sommers wird sie gerufen, damit sie den jetzt zu erntenden Kräutern und den daraus gewonnenen Ölen Heilkraft verleiht. Rein „zufällig&#8220; fällt auch auf dieses Datum ein christlicher Feiertag: <strong>Mariä Himmelfahrt</strong>.</p>
<p>Alles, was mit den traditionellen Walburg-Feiern in Verbindung gebracht wurde, wurde von den christlichen Kirchenvätern mit allen möglichen wilden Interpretationen und Geschichten versehen.</p>
<p>Allen voran die Mär, dass in der Walpurgisnacht die <strong>Hexen</strong> auf ihren <strong>Besen zum Hexensabbat</strong> reiten, der auf dem <strong>Brocken</strong> stattfinden soll. Schlimmer noch – die Maikönigin Walburg, die aus dem frischen Grün der Haine in die Dörfer einzog und <strong>Fruchtbarkeit</strong>, Frohsinn, Lebenslust und Sonnenschein mitbrachte, wurde zur <strong>entsetzlichen Nachtkönigin</strong>, die von finsterer Berghöhe Hagel, Misswuchs und Seuche braut und unkeusche Satanstänze abhält – eine Feindin des Wachstums und der Zeugung.</p>
<h2>Die Mär von den fliegenden Hexen</h2>
<p>Fliegende Hexen hat man jedoch weder damals noch heute gesehen.<br />
Allerdings gibt es Frauen, die speziell zu diesen heiligen Zeiten der <strong>alten Urgöttinnen</strong> besonders hellsichtig werden, deren Gedanken Flügel bekommen, die leichten Herzens und frohen Mutes <strong>in den Frühling hineintanzen</strong> bzw. die mit ihren Besen —  magischen Instrumenten gleich – alte Energie aus dem Haus und aus ihren Sinnen fegen, um neue Inspirationen zu bekommen.<br />
Walburg oder Walpurga tanzen dabei immer noch gerne mit!</p>
<p><strong><em>auch: Walpurg, Walpurga, Walburga, Walpurgis </em></strong></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Mehr Hintergrund-Infos zu den Feiern der Walburg finden sich im<br />
<a href="http://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef/Products/e-Beltane" target="_blank" rel="noopener">E-Book </a></strong></span><span style="color: #ff0000;"><strong><a href="http://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef/Products/e-Beltane" target="_blank" rel="noopener">„Beltane / Fest der Walburg“</a><br />
wo auch viele Anregungen zu finden sind, wie diese Feste gefeiert werden können</strong></span></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><b>Gedanken zur Walpurgis-Nacht sind auch auf dem artedea-Blog: </b></span><br />
<a href="https://artedeablog.wordpress.com/2015/04/30/die-walpurgis-nacht-gibts-nicht/">Die Walpurgis-Nacht gibt’s nicht!</a><br />
<a href="https://artedeablog.wordpress.com/2015/05/01/tremate-tremate-le-streghe-son-tornate-zittert-die-hexen-sind-zuruck/">Tremate, tremate, le streghe son tornate – Zittert, die Hexen sind zurück</a></p>
<div id="arted-2277366476" class="arted-nach-dem-inhalt-2 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782446" aria-label="lammas banner2022-schmal"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal.jpg 1026w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-800x222.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-1024x284.jpg 1024w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-400x111.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-768x213.jpg 768w" sizes="(max-width: 1026px) 100vw, 1026px" width="1026" height="285"   /></a></div><div id="arted-1549841262" class="arted-nach-dem-inhalt-4 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><div id="arted-3656524727" class="arted-nach-dem-inhalt-6 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div><p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/walburg-fruchtbare-fruhlingskraft/">Walburg &#8211; Germanisch-angelsächische Maikönigin und Göttin der Sinnlichkeit, Seherin</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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		<title>Volupia &#8211; Römische Göttin des vergnüglichen, behaglichen Wohlseins und der Lust</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Sep 2012 05:44:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erotik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Volupia gilt als göttliche Personifikation der Lebenslust und sexuellen Lust. Die Wollustige Volupia gilt als göttliche Personifikation der Lebenslust und sexuellen Lust. Bekannt ist sie v. a. aus der Erzählung von Amor und Psyche, die Apuleius in seinen Roman „Der goldene Esel&#8220; eingebettet hat. Demnach ist Volupia die Tochter von Psyche und Amor. Der deutsche Begriff ... <a title="Volupia &#8211; Römische Göttin des vergnüglichen, behaglichen Wohlseins und der Lust" class="read-more" href="https://artedea.net/volupia-die-wollustige/" aria-label="Mehr Informationen über Volupia &#8211; Römische Göttin des vergnüglichen, behaglichen Wohlseins und der Lust">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Volupia gilt als göttliche Personifikation der Lebenslust und sexuellen Lust.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Die Wollustige</strong></h2>
<p>Volupia gilt als göttliche <strong>Personifikation der Lebenslust</strong> und sexuellen Lust.<br />
Bekannt ist sie v. a. aus der Erzählung von Amor und Psyche, die Apuleius in seinen Roman „Der goldene Esel&#8220; eingebettet hat.<br />
Demnach ist Volupia die Tochter von Psyche und Amor. Der deutsche Begriff <strong>Wollust</strong> (voluptuös) hat seinen Ursprung im selben Wortstamm wie der Name dieser Göttin.</p>
<p>In ihrem Tempel in Rom stand immer eine Statue von <a title="angerona" href="https://artedea.net/angerona/">Angerona</a>, Göttin der Stille und Verschwiegenheit. Diese beiden Göttinnen bilden sozusagen eine gute Balance – sie beherrschen einander gleichsam gegenseitig.<br />
Bei den Gaben der jeweiligen Göttin sollte jeweils zumindest eine Prise der anderen inkludiert sein – Stille mit ein wenig Vergnügen bzw. Vergnügen mit ein wenig Bedachtsamkeit.</p>
<p>Die griechische Entsprechung der Göttin Volupia ist <a title="hedone" href="https://artedea.net/hedone-tochter-der-liebe/">Hedone</a>.</p>
<p><strong><em>auch: Voluptas</em></strong></p><div id="arted-3368692294" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div>
<p>&nbsp;</p>
<div id="arted-2277366476" class="arted-nach-dem-inhalt-2 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782446" aria-label="lammas banner2022-schmal"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal.jpg 1026w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-800x222.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-1024x284.jpg 1024w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-400x111.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-768x213.jpg 768w" sizes="(max-width: 1026px) 100vw, 1026px" width="1026" height="285"   /></a></div><div id="arted-1549841262" class="arted-nach-dem-inhalt-4 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><div id="arted-3656524727" class="arted-nach-dem-inhalt-6 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div><p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/volupia-die-wollustige/">Volupia &#8211; Römische Göttin des vergnüglichen, behaglichen Wohlseins und der Lust</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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