Gullveig – Altnordisch-norwegisch-germanische Göttin des Goldes

Ihr Name bedeutet soviel wie die Goldreiche, Glänzende wird aber auch teilweise mit Goldrausch übersetzt. In der germanischen Mythologie ist sie eine Seherin, Zauberin und Weise Frau bzw. Hexe, die zu den Vanen gehört.

Hüterin der Schätze 

Ihr Name bedeutet soviel wie die Goldreiche, Glänzende wird aber auch teilweise mit Goldrausch übersetzt. In der germanischen Mythologie ist sie eine Seherin, Zauberin und Weise Frau bzw. Hexe, die zu den Vanen gehört.

Zu Gullveigs Aufgaben gehören das Hüten von Schätzen und die Zauberei „Seidr“, die Weissagetechnik und ein Zauberverfahren der Vanen (siehe auch Freya, Skuld, Völva)

Die Geschichte von der dämonischen Zauberfrau „Goldmacht“ ist ein besonders geheimnisvoller Teil der nordischen Mythologie. Gullveig wurde von den Vanen zu den Asen geschickt.
Diese erlagen der Goldgier und verlangten von Gullveig, dass sie den Ursprung des Reichtums enthülle. Gullveig verweigerte dieses, also versuchten die Asen dreimal, Gullveig zu foltern und zu verbrennen.

So kam es zum Krieg zwischen Asen und Vanen und damit der Krieg in die Welt, bis endlich nach zehn Jahren Ragnarök eine Zeit des Friedens einkehren wird. Gullveig wird daher oft als Symbol der verderbenden Macht des Reichtums und gesehen und ihr Namen als „trunken von Gold“ gedeutet.

Andere historische Auslegungen besagen, dass die Vanen die Götter eines eindringenden Fremdvolkes gewesen seien und Gullveig dessen mächtigste Göttin. Die Asen sollen sich demnach ganz zu Recht verteidigt haben.

Gullveig überlebte die dreimalige Verbrennung und soll als Hexe aus dem Feuer herausgegangen sein. Sie nannte sich dann Heid oder Heidr (die Hell-Strahlende) und soll erst dann die Hexenkraft Seidr bekommen haben. Als Hexe steht sie auch für Heilung und Prophezeiungen.

auch: Gulltwei, Heidr, Heid, Völva

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