Thalia ist einer der drei Chariten (römisch: Grazien). Sie ist die Grazie des blühenden Glückes.

Blühendes Glück

Thalia ist einer der drei Chariten (römisch: Grazien).
Ihr Name leitet sich vom altgriechischen θάλλειν thállein = „blühen“ bzw. Θάλεια = „üppig wachsen“ her. Sie ist die Grazie des blühenden Glückes.
Gemeinsam mit ihren Schwestern Euphrosyne, die für Fröhlichkeit und gute Laune steht und Aglaia, die den den Glanz verkörpert, gehört Thalia zu den Grazien. Sie werden in der griechischen Mythologie Chariten genannt und sind die Göttinnen der Anmut und der Lebensfreude.

Zuerst einmal muss alles blühen und diese Blüte, besonders bei Obstbäumen, verheißt schon großes Glück. Daher ist Thalia ja auch die Grazie des blühenden Glücks. Dann kommt es zur Reife und damit verkörpert Thalia die Üppigkeit, insbesondere bei Festen und Schmausereien. Sie steht damit für Überfluss und bestes Wohlergehen aller Art.

Sie ist auch die Muse des Lust- und Schauspiels, der komischen Dichtung und der Unterhaltung. Damit wird sie auch als die Beschützerin aller Theaterspielstätten angesehen. Gewöhnlich wird sie in dieser Funktion stehend oder sitzend abgebildet, in der Hand hält sie eine komische Maske, oft auch einen Efeukranz bzw. einen der Krummstab, in der Art wie ihn Schäferinnen oder Schäfer haben, manchmal eine Trommel oder ein Tamburin.

Thalias Name bedeutet auch „gute Laune“ und diese verbreitet sie mit ihren hoffnungsfrohen Blühen, der üppigen Reife und dem Schauspiel und der Unterhaltung.


auch: Thaleia 

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