Zirna – Etruskische Göttin, die den zu­nehmen­den Mond repräsentiert

Zirna ist die jugendliche Form der Mondgöttin, sie steht damit am Ursprung des Kreislaufs, in dem Leben stattfindet.

Am Ursprung des Kreislaufs

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Zirna ist die jugendliche Form der Mondgöttin, sie steht damit am Ursprung des Kreislaufs, in dem Leben stattfindet.

Zirna, die Mond-, Turan, die Liebes- und Alpan die Schicksalsgöttin sind als dreifache Göttin bzw. drei Freundinnen im Gefolge der Aphrodite zu finden.
In anderen Auslegungen gilt Turan als männlicher Liebesgott, dessen Gefährtin Zirna ist.

Als Zeichen für den zunehmenden Mond wird Zirna mit einer Mondsichel um ihren Hals dargestellt. Frauen ehren sie und verbinden sich mit ihrer Kraft, indem sie einen halbmondförmigen Schmuck um ihren Hals tragen.

Zirna ist „mondsüchtig“, das heißt, sie ist eine große Seherin, die all jenes sieht, das nicht vom Tageslicht beschienen ist, das im Ver­borgenen, in der Traumzeit liegt.
Diese Gabe verleiht sie auch Frauen, die im Mondlicht tanzen und Dingen auf den Grund gehen wollen.

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