Adrasteia – Jungfräuliche Berggöttin in der griechischen Mythologie, Göttin der Gerechtigkeit

Ihr Name bedeutet „die Unausweichliche“, aber auch die „Rächerin“ bzw. „die Unentfliehbare“. Sie ist kleinasiatischen Ursprungs und wurde später auch in Griechenland verehrt.

 Die Unausweichliche

Ihr Name bedeutet „die Unausweichliche„, aber auch „die Rächerin“ bzw. „die Unentfliehbare„. Sie ist kleinasiatischen Ursprungs und wurde später auch in Griechenland verehrt.

Auf Befehl der Rheia pflegt und beschützt sie zusammen mit ihrer Schwester Ida den jungen Zeus in der Diktäischen Höhle, die heute als Höhle von Psychro bekannt ist. Siehe auch Dictynna. Zum Dank soll Zeus seine beiden Beschützerinnen Adrasteia und Ida in den Himmel versetzt haben, wo sie immer noch als Ursa Major und Ursa Minor (Kleine und Große Bärin) zu sehen sind.

Nach Adrasteia ist auch der zweitinnerste bekannte Mond des Planeten Jupiter benannt. Vor dieser Höhle im kretischen Ida-Gebirge, wo sie einst Zeus beschützte, soll Adrasteia immer noch sitzen und unaufhörlich die Trommel im Rhythmus der Gerechtigkeit schlagen.

Besonders verbunden ist sie mit der Göttin Nemesis, gemeinsam sorgen sie für die Bestrafung von Unrecht. Als Mutter der Adrasteia gilt die Schicksalsgöttin Ananke, mit der sie aber auch gleichgesetzt wird.

auch: Adrastea, Adrastia, Adrestea, Adastreia

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