Asteria – Griechische Göttin der Sterne und der nächtlichen Orakel

Als Tochter der Lichtgöttin Phoibe ist Asteria für die nächtlichen Lichter, die Sterne zuständig. Sie ist auch für die Sternenkunde, also die Wissenschaft der Sterne (Astronomie) und das Deuten der Gestirne (Astrologie) zuständig.

Die Sternenkundige

Als Tochter der Lichtgöttin Phoibe ist Asteria für die nächtlichen Lichter, die Sterne zuständig. Ist ihre Mutter (u.a. auch Gebieterin über das Orakel von Delphi) für das „helle Sehen“ zuständig, so wacht Asteria über die nächtlichen Orakel, die auch prophetische Träume beinhalten.

Sie ist auch für die Sternenkunde, also die Wissenschaft der Sterne (Astronomie) und das Deuten der Gestirne (Astrologie) zuständig.
Darüber hinaus beschützt sie die Zauberei

Asteria ist Mutter der Göttin Hekate, deren Vater Perses war, der als klügster Titan und gleichzeitig als Gott der Zerstörung galt.

Asteria als Geburtshilfe-Insel ihrer Schwester

Jene Kykladen-Insel im Ägäischen Meer, die früher als Ortygia, heute als Delos bekannt ist, soll in Wahrheit die Göttin Asteria sein.

Das ist jene Insel, auf der ihre Schwester Letho einen Platz für die Geburt von Artemis und Apollon fand. Das kam so: Sowohl von Letho  als auch von ihrer Schwester Asteria gibt es die Geschichte, dass sie sich auf Flucht vor Zeus in eine Wachtel verwandelt haben sollen. Nachdem er Letho geschwängert hatte, soll der Göttervater auch deren Schwester nachgestellt haben. Asteria floh daraufhin als Wachtel über das Meer.

Zeus, der sie verfolgte, verwandelte sich in einen Adler und setze ihr nach, weshalb sie sich in einen Felsen verwandelte, der ins Meer hinabstürzte. Als sie nach einiger Zeit wieder auftauchte, tat sie das als Insel, die den Namen Ortygia (gr. Wachtel) erhielt.

Dies war für ihre Schwester ein großes Glück, weil auf der Hochschwangeren der Bann lag Letho. Davon gibt es zwei verschiedene Varianten.
Zum einen sollte Letho ihre Kinder nur auf einem Land zur Welt bringen können, das noch nie von der Sonne beschienen. Eine andere Version des Mythos erzählt, dass Letho an einer Niederkunft auf jederlei festem Boden gehinderte war. In beiden Fällen kam ihr da ihre Insel gewordene Schwester zur Hilfe:

Sie war — gerade aus den Meeresfluten als Insel aufgetaucht — das einzige Land, das noch nicht von der Sonne beschienen war. Als vom Himmel gefallener Felsen galt Ortygia bzw. Delos als schwimmende Insel auf dem Meer und damit nicht als fester Boden. Nach der Entbindung von Letho soll Poseidon die Insel an vier diamantenen Säulen befestigt haben.

auch: Asterie

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