In der Sprache Nahuatl, die im alten aztekischen Reich gesprochen wurde, setzt sich der Name dieser Göttin aus „ayauitl“ (=Nebel) und „teotl“ (= Göttin) zusammen. Ayauhteotl repräsentiert alle Zustände, die Wasser in Verbindung mit Luft eingeht.

 Die Vernebelnde 

In der Sprache Nahuatl, die im alten aztekischen Reich gesprochen wurde, setzt sich der Name dieser Göttin aus „ayauitl“ (=Nebel) und „teotl“ (= Göttin) zusammen.

In der aztekischen Mythologie ist sie eine Manifestation der Wassergöttin Chalchiuhtlicue. Ist Chalchiuhtlicue eine allumfassende Wassergöttin, so repräsentiert Ayauhteotl alle Zustände, die Wasser in Verbindung mit Luft eingeht: Das ist vor allem der Nebel – ganz besonders der nächtliche Nebel und der Dunst des Morgens.

Nebel hat immer etwas Verschleierndes. Daher schrieb man Ayauhteotl auch einen zwielichtigen Charakter zu. Damit wurde sie auch zur Göttin der Eitelkeit und des Ruhms.

Sie ist sehr mysteriös, kann einhüllen, verstecken und damit auch schützen.

Für viele Pflanzen und Lebewesen ist Nebel und Morgendunst die wichtigste oder auch einzige Möglichkeit, Flüssigkeit aufzunehmen. Daher sorgt sie mit ihrer Gabe für Balance und Artenvielfalt in der Natur.

Sie ist die Tochter von Teteoinnan und die Schwester von Tlazolteotl und Itzpapalotl.  

 

%d Bloggern gefällt das: