Enyo – Kriegsgöttin in der griechischen Mythologie, Göttin des blutigen Nahkampfs

Enyo wird bereits in der Ilias des Homer erwähnt. Was man von ihr weiß, ist dass sie die Personifikation des wilden Kampfgeschehens gewesen sein soll.

Wildes Kampfgeschehen

Enyo wird bereits in der Ilias des Homer erwähnt. Was man von ihr weiß, ist dass sie als Personifikation des wilden Kampfgeschehens die blutgierige Gefährtin des Schlachtengottes „Enyalios“ gewesen sein soll — ein Gott von dem man nicht recht weiß, ob er tatsächlich als eigenständiger Gott verstanden werden soll oder nur eine Ausprägung des Ares ist.

Sonst ist über diese Göttin wenig überliefert. Vom Kriegsgott Ares wird überliefert, dass man ihn häufig man in Begleitung seiner Schwestern Enyo, Eris (Göttin der Zwietracht) und Phobos (Furcht) sah.

In der griechischen Sage ist auch von den Graien, den „Greisinnen“ die Rede —  drei schreckliche Ungeheuer namens Enyo, Pephredo und Deino, die von Geburt an schönwangig, aber greisenhaft waren.

Zusammen hatten sie nur ein Zahn und ein Auge, und sie allein wussten den Weg zu den Nymphen, welche die Ausrüstung bewachten, deren Perseus bedurfte, um die Medusa zu töten. Für gewöhnlich wird Enyo mit ihrer römischen „Kollegin“ Bellona gleichgesetzt.

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