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	<title>Mond Archive - artedea</title>
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	<description>Göttinnen-Geschichten</description>
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	<title>Mond Archive - artedea</title>
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		<title>Branwen &#8211; Keltisch-walisische Göttin der Liebe und der Schönheit</title>
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		<pubDate>Tue, 21 May 2024 23:20:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Mond]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Branwen ist die keltische bzw. walisische Göttin der Liebe und der Schönheit. Die alten WaliserInnen verehrten sie als Tochter des Meeres und als Göttin des Mondes und der Liebe. Die unterdrückte Hohe Matriarchin Branwen ist die keltische bzw. walisische Göttin der Liebe und der Schönheit. Die alten WaliserInnen verehrten sie als Tochter des Meeres und ... <a title="Branwen &#8211; Keltisch-walisische Göttin der Liebe und der Schönheit" class="read-more" href="https://artedea.net/branwen-keltisch-walisische-goettin-liebe-schoenheit/" aria-label="Mehr Informationen über Branwen &#8211; Keltisch-walisische Göttin der Liebe und der Schönheit">Weiterlesen ...</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/branwen-keltisch-walisische-goettin-liebe-schoenheit/">Branwen &#8211; Keltisch-walisische Göttin der Liebe und der Schönheit</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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<p>Branwen ist die keltische bzw. walisische Göttin der Liebe und der Schönheit. Die alten WaliserInnen verehrten sie als Tochter des Meeres und als <strong>Göttin des Mondes</strong> und der Liebe.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Die unterdrückte Hohe Matriarchin</strong></h2>
<p>Branwen ist die keltische bzw. walisische Göttin der Liebe und der Schönheit. Die alten WaliserInnen verehrten sie als Tochter des Meeres und als <strong>Göttin des Mondes</strong> und der Liebe. Ihre Geschichte wurde im frühen Mittelalter aufgezeichnet, wobei ausdrücklich erwähnt wird, dass sie eine „Hohe Matriarchin&#8220; war. Die Geschichte von Branwen lässt sich höchstwahrscheinlich auf die <strong>Bronzezeit</strong> datieren. Es ist davon auszugehen, dass sie eine historische Stammesfürstin war, die in den Mythen als Göttin eingegangen ist.</p>
<p>Ihr Name dürfte in der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Walisische_Sprache" target="_blank" rel="noopener">kymrischen</a> Sprache <strong>Weißer Rabe</strong> bedeuten, allerdings wird auch vermutet, dass die ursprüngliche Variation Bronwen gelautet haben kann, was sich vom kymrischen bron („Brust&#8220;) und qwyn („weiß&#8220;) herleitet, also <strong>„die Weißbrüstige&#8220;</strong> meinen könnte.<br />Im Walisischen und anderen keltischen Sprachen bedeutet „weiß&#8220; in diesem Zusammenhang Wissen, was <strong>reines Wissen</strong> aus göttlicher Inspiration bedeutet.</p><div id="arted-1303069104" class="arted-raeucher-ebook arted-entity-placement" style="margin-top: 10px;margin-bottom: 10px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782340" aria-label="ostara 2023"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<p>Branwen erscheint im zweiten Zweig des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mabinogion" target="_blank" rel="noopener">Mabinogi</a> , einem alten walisischen Text, der viele Geschichten aus der keltischen Mythologie beschreibt.</p><div id="arted-365420258" class="arted-juni-kombi arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 8px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=23771016" aria-label="Weibliche Urkräfte zur Osterzeit"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase.jpg" alt="Weibliche Urkräfte zur Osterzeit"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<p>Sie wird als eine der wichtigsten Göttinnen Britanniens angesehen und gehört gemeinsam mit <a href="https://artedea.net/rhiannon-gebieterin-der-naturgeister/">Rhiannon</a> und <a href="https://artedea.net/arianrhod/">Arianrhod</a> zum Göttinnen-Trio von Avalon, bei dem sie die jungen Aspekt verkörpert.</p>
<div id="arted-4070662038" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef/Products/e-matriarchat" aria-label="Matriarchat Banner"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg" alt="Matriarchat Banner"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><h2>Von der Königin zur Küchenmagd</h2>
<p>Bekannt ist von ihr vor allem die Geschichte von ihrer <strong>Ehe mit Matholwch</strong>, dem König von Irland. Er hat sich unsterblich in die schöne Waliserin verliebt. Allerdings hatte noch nie zuvor ein Frau aus ihrem Geschlecht einen Fremden geheiratet. Sie, sowie ihre Familie war aber mit der Vermählung einverstanden. Branwen ging mit ihm nach Irland und bekommt einen Sohn, den sie Gwern nennt, den künftigen König von Wales und Matholwch hoffte, dass dieser auch über Irland herrschen würde.</p>
<p>Allerdings ist Branwens Halbbruder Efnisien von Anfang an gegen diese Verbindung, weil er nicht um Erlaubnis gefragt wurde. Aus Rache verstümmelt er Matholwchs Pferde, wodurch es fast zum Kampf zwischen den beiden kommt. Branwens Bruder Bran gelingt es aber, die erhitzten Gemüter wieder zu beruhigen, indem er den Iren neue Pferde und einen <strong>Kessel</strong> schenkt, der Tote wieder zum Leben erweckt. Dieser Kessel wird immer wieder als weiblicher Schoßkessel bzw. Gebärmutter interpretiert aus der ständig neues Leben kommt, vergleichbar mit dem Kessel der <a href="https://artedea.net/cerridwen-magische-kesselkraft/">Cerridwen</a>.</p>
<p>Die Iren gaben sich mit den Geschenken aber nicht zufrieden und forderten, dass Branwen bestraft werden müsse. Matholwch gab dem Druck seines Volkes nach und verbannte Branwen darauf in die <strong>Küche</strong>, wo sie hart arbeiten muss und geschlagen wird. Um davon keine Kunde nach Wales dringen zu lassen, wird ein allgemeines Verbot von Schiffsfahrten von Irland nach Wales erlassen.</p>
<h2>Vogel als Botschafter</h2>
<p>Eines Tages fand sie schließlich ein verwundetes <strong>Starenbaby</strong>. Sie erinnerte sich an die Stare ihrer Mutter, denen sie als junges Mädchen das Sprechen beigebracht hatte. Da entstand eine Idee in ihrem Kopf und die Hoffnung wurde neu geboren. Sie pflegte den Star wieder gesund und brachte ihm langsam bei, wohin er gehen, wen er finden und was er sagen sollte. Der Vogel fliegt schließlich über die Irische See zu ihrem Bruder Bran, um ihm eine Botschaft zu überbringen.<br />Auf Walisisch lautet das Wort für Star „drudwen&#8220; und bedeutet „schön, gesegnet, weiß&#8220;, was die Bedeutung von Branwen widerspiegelt; „bran&#8220; bedeutet „Rabe&#8220; und „gwen&#8220; bedeutet „gesegnet&#8220;.</p>
<p>Branwens Fähigkeit, dem Vogel das Sprechen beizubringen oder die Sprache der Vögel zu verstehen, spielt auf ihre „gesegnete&#8220; oder „schöne&#8220; Natur an &#8211; was in der keltischen Gesellschaft immer auf jemanden mit göttlichem Wissen anspielte.</p>
<h2>Der große Kampf</h2>
<p>Entsetzt über das Schicksal seiner Schwester, sammelt Bran seine Männer um sich und zieht nach Irland. Als König Matholwch Gerüchte von einem „wandernden Berg&#8220; erreichen, bekommt er Angst, denn er ahnt, dass es der Riese Bran ist, der durch die See wandert. Er flieht mit seinem Heer hinter den Linon (wahrscheinlich der Fluss Liffey). Um Bran milde zu stimmen, lässt Matholwch einen Palast bauen, der erstmals groß genug für den Riesen ist. Zudem verspricht er, Branwens Sohn Gwern die Königswürde zu überlassen.</p>
<p>Bei einer Feier im neugebauten Palast verstecken sich irische Adelige, die mit all dem nicht einverstanden waren, in Mehlsäcken, um die Waliser zu überwältigen. Doch der Plan wurde aufgedeckt und es bricht, nachdem Gwern ins Feuer geworfen wurde, ein erbitterter Kampf aus. Dies trotz Branwens eindringlicher Apelle, den <strong>Frieden</strong> zu wahren. Diesen Kampf überlebten schließlich nur sieben Waliser. Die Iren legten ihre Tote in den magischen Kessel, der Tote wieder zum Leben erweckt.</p>
<p>Branwen kehrt mit den Überlebenden nach Aber Alaw in Anglesey zurück, doch sie stirbt vor an gebrochenem Herzen, als ihr klar wird, dass zwei Länder ihretwegen fast völlig zerstört wurden.</p>
<h2>Weibliche Autonomie wich einer von Männern dominierten Welt</h2>
<p>Am <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Afon_Alaw" target="_blank" rel="noopener">Afon Alaw</a> bei Elim auf Anglesey findet sich ein Rundcairn namens <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bedd_Branwen" target="_blank" rel="noopener">Bedd Branwen</a>, wo Branwen begraben liegen soll. Um 1800 wurde der Stein erstmals ausgegraben. Bei weiteren Ausgrabungen in den 1960er Jahren wurden Urnen mit menschlichen Überresten gefunden, die per Kohlenstoff in die Bronzezeit datiert werden konnten. So liegt die Vermutung nahe, dass die Geschichte von Branwen auf einer wahren Begebenheit beruht, die während der britischen Bedd Branwen Periode der Bronzezeit stattfand.</p>
<p>Es lassen sich Parallelen zur Geschichte von <a href="https://artedea.net/rhiannon-gebieterin-der-naturgeister/">Rhiannon</a> aus dem ersten Zweig des Mabinogion ziehen, in der beide Göttinnen bzw. Frauengestalten fälschlicherweise beschuldigt werden und nach ihrer Heirat mit Männern aus einem anderen Reich übel mitgespielt wurde. Solche Geschichten scheinen Zeugnis vom Übergang des <strong>Matriarchats</strong> in das Patriarchat zu geben, denn sie spielen in einer Zeit, in der der alte Weg der weiblichen Autonomie und Souveränität einer von Männern dominierten Welt wich.</p>
<p>Seltsam ist, dass Branwens gerne als keltische <strong>Liebesgöttin</strong> dargestellt wird, ist ihre Geschichte doch voll von Unterdrückung, Herzschmerz, Trauer und Verlust.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="arted-533913622" class="arted-nach-dem-inhalt-11 arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 8px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=23771016" aria-label="Weibliche Urkräfte zur Osterzeit"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase.jpg" alt="Weibliche Urkräfte zur Osterzeit"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><div id="arted-331595132" class="arted-nach-dem-inhalt-10 arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef/Products/e-matriarchat" aria-label="Matriarchat Banner"><img decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg" alt="Matriarchat Banner"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><div id="arted-3758685103" class="arted-nach-dem-inhalt-9 arted-entity-placement" style="margin-top: 10px;margin-bottom: 10px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782340" aria-label="ostara 2023"><img decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/branwen-keltisch-walisische-goettin-liebe-schoenheit/">Branwen &#8211; Keltisch-walisische Göttin der Liebe und der Schönheit</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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		<title>Kuutar – Finnisch-baltische Mondgöttin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 May 2024 15:24:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Göttinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Mond]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kuutar wörtlich „Jungfrau des Mondes“ oder einfach Kuu (finnisch: Mond) ist die Göttin des Mondes in der finnischen Mythologie. Die mondstrahlende Schönheit Kuutar wörtlich „Jungfrau des Mondes“ oder einfach Kuu (finnisch: Mond) ist die Göttin des Mondes in der finnischen Mythologie. Als der Göttin Ilmatar das Ei eines Entenvogels vom Knie rutschte und zerbrach, entstand ... <a title="Kuutar – Finnisch-baltische Mondgöttin" class="read-more" href="https://artedea.net/kuutar-finnisch-baltische-mondgoettin/" aria-label="Mehr Informationen über Kuutar – Finnisch-baltische Mondgöttin">Weiterlesen ...</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/kuutar-finnisch-baltische-mondgoettin/">Kuutar – Finnisch-baltische Mondgöttin</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div>Kuutar wörtlich „Jungfrau des Mondes“ oder einfach Kuu (finnisch: Mond) ist die Göttin des Mondes in der finnischen Mythologie.</div>
<div></div>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Die mondstrahlende Schönheit</strong></h2>
<div>Kuutar wörtlich „Jungfrau des Mondes“ oder einfach Kuu (finnisch: Mond) ist die <strong>Göttin des Mondes</strong> in der finnischen Mythologie.</div>
<div>Als der Göttin <strong><a href="https://artedea.net/ilmatar-kreative-schopfungskraft/">Ilmatar</a> </strong>das Ei eines Entenvogels vom Knie rutschte und zerbrach, entstand aus dem Dotter <strong><a href="https://artedea.net/paeivaetaer/">Päivätär</a></strong>, die Sonne und aus dem Eiweiß wurde <strong>Kuutar</strong>, die Mondgöttin. Die kleinen Stücke der Eierschale bildeten die Sterne.</div>
<div></div>
<div>Interessanter Weise besitzt Kuutar das <strong>Gold des Mondes</strong> und <a href="https://artedea.net/paeivaetaer/">Päivätär</a> das Silber der Sonne. Sie spinnen goldene und silberne Garne und weben daraus wunderschöne Gewänder.</div>
<div>Dem finnischen Nationalepos <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kalevala#:~:text=Das%20Kalevala%20%5B%CB%88k%C9%91l%C9%9B%CA%8B%C9%91l%C9%91%5D%20ist%20ein,literarischen%20Werken%20in%20finnischer%20Sprache." target="_blank" rel="noopener">Kalevala</a> zufolge bitten junge Frauen <a href="https://artedea.net/paeivaetaer/">Päivätär</a> und Kuutar, ihnen etwas von ihrem goldenen und silbernen Schmuck und ihrer Kleidung zu geben.</div>
<div>Kuutar wird als <strong>große Schönheit</strong> beschrieben und Frauen gehen in den Mondnächten hinaus, um von ihrem Glanz beschienen zu werden, damit sie auch in Schönheit erstrahlen.</div>
<div></div>
<div>Päivätär und Kuutar sind <a href="https://finnish-folklore.fandom.com/wiki/Emuu" target="_blank" rel="noopener">Emuus</a> (Urmütter) von Bienen, Wespen und Hornissen und erscheinen in Zaubersprüchen, die gesungen wurden, um das Stechen dieser Insekten zu verhindern.</div>
<div></div>
<div>Es gibt auch einen <strong>Zauberspruch</strong> aus dem finnischen Karelien, der besagt, dass der <strong>Weltenbaum</strong> aus den goldenen und silbernen Tränen von Kuutar und Päivätär wuchs.</div>
<div>
</div>
<div></div>
<div><em><strong>auch: Kuu, Kun</strong></em></div>
<div></div>
<div id="arted-2376647539" class="arted-nach-dem-inhalt-11 arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 8px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=23771016" aria-label="Weibliche Urkräfte zur Osterzeit"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase.jpg" alt="Weibliche Urkräfte zur Osterzeit"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><div id="arted-4204119548" class="arted-nach-dem-inhalt-10 arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef/Products/e-matriarchat" aria-label="Matriarchat Banner"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg" alt="Matriarchat Banner"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><div id="arted-132089102" class="arted-nach-dem-inhalt-9 arted-entity-placement" style="margin-top: 10px;margin-bottom: 10px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782340" aria-label="ostara 2023"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/kuutar-finnisch-baltische-mondgoettin/">Kuutar – Finnisch-baltische Mondgöttin</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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		<title>Olapa &#8211; Mondgöttin der Massai</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Apr 2023 06:41:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mond]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Olapa ist in der Mythologie des afrikanischen Volkes der Massai die Göttin des Mondes und zwar im Speziellen des Schwarzmondes. Ihr Wohnsitz, so heißt es, ist entweder am Gipfel des Mount Kenya oder einfach im Himmel. Das vernarbte Mondgesicht Olapa ist in der Mythologie des afrikanischen Volkes der Massai die Göttin des Mondes und zwar ... <a title="Olapa &#8211; Mondgöttin der Massai" class="read-more" href="https://artedea.net/olapa-mondgoettin-der-massai/" aria-label="Mehr Informationen über Olapa &#8211; Mondgöttin der Massai">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: 400;">Olapa ist in der Mythologie des afrikanischen Volkes der Massai die Göttin des Mondes und zwar im Speziellen des Schwarzmondes. Ihr Wohnsitz, so heißt es, ist entweder am Gipfel des Mount Kenya oder einfach im Himmel.</span></p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Das vernarbte Mondgesicht</strong></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Olapa ist in der Mythologie des afrikanischen Volkes der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Massai" target="_blank" rel="noopener">Massai</a> die <strong>Göttin des Mondes</strong> und zwar im Speziellen des <strong>Schwarzmondes</strong>. Ihr Wohnsitz, so heißt es, ist entweder am Gipfel des Mount Kenya oder einfach im Himmel.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Sie ist mit Enkai, dem Sonnengott verheiratet. Die beiden hatten eine schwierige, kämpferische Beziehung. Es heißt, Olapa sei ziemlich cholerisch gewesen. Allerdings ist eine Ehe mit dem Sonnengott wahrscheinlich auch nicht gerade einfach. Das wissen vermutlich viele Frauen, die mit einem „Strahlemann“ verheiratet sind, der sich für einen Sonnengott hält und alles in den Schatten stellt, was ihn umgibt.</span></p><div id="arted-581471645" class="arted-raeucher-ebook arted-entity-placement" style="margin-top: 10px;margin-bottom: 10px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782340" aria-label="ostara 2023"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<p><span style="font-weight: 400;">Eines Tages brachte Enkai seine Frau so in Rage, dass es zu einem <strong>Kampf</strong> zwischen ihnen kam, aus dem beide zahlreiche <strong>Narben</strong> im Gesicht davon trugen.<br />
</span><span style="font-weight: 400;">Enkai war so verlegen, dass er anfing, so hell wie möglich zu leuchten, sodass niemand auf sein Gesicht schauen und seine Narben sehen konnte. </span></p><div id="arted-2232288379" class="arted-juni-kombi arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 8px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=23771016" aria-label="Weibliche Urkräfte zur Osterzeit"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase.jpg" alt="Weibliche Urkräfte zur Osterzeit"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<div id="arted-1590389258" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef/Products/e-matriarchat" aria-label="Matriarchat Banner"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg" alt="Matriarchat Banner"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><h2>Nichts, wofür sich Frauen zu schämen brauchen</h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Olapa hingegen schämte sich nicht für ihre Narben und diese kann man noch deutlich sehen, besonders bei Vollmond.<br />
</span><span style="font-weight: 400;">Dieser Massai-Mythos beinhaltet eine wichtige Mitteilung an alle Frauen: Zeigt eure Wunden und Narben, die euch von euren Männern zugefügt wurden. Vertuscht oder überschminkt sie nicht. Es gibt nichts, für das sich ein Opfer von männlicher Gewalt zu schämen braucht. Schämen muss sich der Gewalttäter.<br />
</span><span style="font-weight: 400;">Allerdings kann dies zu <strong>weiterer Gewalt</strong> führen, wie der Mythos auch erzählt. Dass Olapa die Spuren ihres Kampfes ungeniert und deutlich zur Schau trägt, erzürnte Enkai und er schlug aus Rache seiner Frau eines ihrer <strong>Augen</strong> aus. Auch das ist heute bei Vollmond zu sehen. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Dann geht es darum, sich aus dem männlichen Einflussbereich zurückzuziehen. Deswegen erscheint Opala auch nicht mehr gleichzeitig mit ihrem Mann, dem Sonnengott tagsüber am Himmel, sondern zieht die Nachtstunden vor, für das die Menschen sehr dankbar sind, weil sie die<strong> Dunkelheit erhellt.</strong></span></p>
<h2>Kräfte schonen und lange leben</h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Olapa ist klug. Im Gegensatz zu ihrem Mann, der unter großen Anstrengungen ständig hell leuchtet, schont sie ihre <strong>Kräfte</strong>. Sie leuchtet zum einen nicht so hell und ermöglicht damit den Menschen, ihr ins Antlitz schauen zu können. Zum anderen zeigt sie nur einmal im Monat ihr volles Gesicht. Und einmal im Monat verschwindet sie ganz, dann ist <strong>Schwarzmond</strong>, um kurz darauf als schmale Sichel wieder zu erscheinen, das nennt man dann Neumond.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Menschen glauben, dass dieser guter Umgang mit den Kräften zu <strong>Langlebigkeit</strong> führen kann. Deswegen bitten sie die Mondgöttin bei Schwarzmond ihnen ein langes Leben zu gewähren. Schwangere bitten sie darüber hinaus auch um eine leichte <strong>Geburt</strong>.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Chaxiraxi &#8211; Hauptgöttin der Guanchen auf Teneriffa</title>
		<link>https://artedea.net/chaxiraxi-teneriffa/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Feb 2019 19:18:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fruchtbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Göttinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Himmel]]></category>
		<category><![CDATA[Mond]]></category>
		<category><![CDATA[Sonne]]></category>
		<category><![CDATA[Sterne]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Chaxiraxi ist die Hauptgöttin der Guanchen, UreinwohnerInnen der Insel Teneriffa (Kanarische Inseln). Einerseits ist Chaxiraxi eine Göttin, die mit dem Mond und der Fruchtbarkeit zusammenhängt, andererseits ist sie mit der Sonne verbunden. Sie ist auch als Mutter der Sonne bekannt. Die das Firmament hält Chaxiraxi ist die Hauptgöttin der Guanchen, UreinwohnerInnen der Insel Teneriffa (Kanarische Inseln). Einerseits ist Chaxiraxi eine ... <a title="Chaxiraxi &#8211; Hauptgöttin der Guanchen auf Teneriffa" class="read-more" href="https://artedea.net/chaxiraxi-teneriffa/" aria-label="Mehr Informationen über Chaxiraxi &#8211; Hauptgöttin der Guanchen auf Teneriffa">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Chaxiraxi ist die Hauptgöttin der Guanchen, UreinwohnerInnen der Insel <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Teneriffa" target="_blank" rel="noopener"><strong>Teneriffa </strong></a>(Kanarische Inseln).<br />
Einerseits ist Chaxiraxi eine Göttin, die mit dem Mond und der Fruchtbarkeit zusammenhängt, andererseits ist sie mit der Sonne verbunden. Sie ist auch als Mutter der Sonne bekannt.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Die das Firmament hält</strong></h2>
<h1 style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-15881 size-thumbnail" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2019/02/Chaxiraxi-xl-artedea-400x392.jpg" alt="Chaxiraxi-xl -artedea Göttinnen" width="400" height="392" srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2019/02/Chaxiraxi-xl-artedea-400x392.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2019/02/Chaxiraxi-xl-artedea-800x784.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2019/02/Chaxiraxi-xl-artedea-768x753.jpg 768w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2019/02/Chaxiraxi-xl-artedea.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></h1>
<p>Chaxiraxi ist die Hauptgöttin der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Guanchen" target="_blank" rel="noopener">Guanchen</a>, UreinwohnerInnen der Insel <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Teneriffa" target="_blank" rel="noopener"><strong>Teneriffa </strong></a>(Kanarische Inseln).<br />
Einerseits ist Chaxiraxi eine Göttin, die mit dem <strong>Mond</strong> und der Fruchtbarkeit zusammenhängt, andererseits ist sie mit der <strong>Sonne</strong> verbunden. Sie ist auch als Mutter der Sonne bekannt.<br />
Das lässt darauf schließen, dass sie eine <strong>Himmelsgöttin</strong> ist, eine Göttin des gesamten <strong>Universums</strong>. Das ergibt sich auch aus der Urform ihres Namens, der aus der Guanchen-Sprache stammt: „ta-γir-aγi“ , das bedeutet übersetzt in etwa „diejenige, die das Firmament lädt oder hält“, „die Mutter des Erhaltens von Himmel und Erde“ bzw. „die Mutter, der Geist, der das Universum erhält&#8220;.<br />
Diese kosmische Bedeutung äußert sich auch darin, dass Chaxiraxi mit dem Stern <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Canopus" target="_blank" rel="noopener">Canopus</a> in Verbindung gebracht wird. Das ist der hellste Stern im Sternbild Kiel des Schiffs.<br />
Er ist nach Sirius der zweithellste Stern am Nachthimmel, steht aber so weit südlich, dass er von Mitteleuropa aus nicht zu sehen ist. Lediglich vom südlichsten Teil Europas (Gibraltar, Malta, Kreta oder eben auch Teneriffa) aus kann er beobachtet werden. In Mythen heißt es, dass Canopus der Hauptstern des Himmels sei, der älteste, die <strong>Mutter von allen Sternen</strong>.<br />
Da angenommen wird, dass die UreinwohnerInnen der Kanarischen Inseln ursprünglich aus der nordafrikanischen Zivilisation der BerberInnen stammen, wird vermutet, dass Chaxiraxi von der punischen Berbergöttin <strong><a href="https://artedea.net/tanit-frohliche-muttergottin/">Tanit </a></strong>übernommen wurde und einen anderen Namen und eine Reihe eigenständiger Attribute erhielt. Besonders lang hielt sich der Tanit-Kult auf der <a title="Balearische_Inseln" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Balearische_Inseln" target="_blank" rel="noopener">Balearen-Insel</a> <a title="Ibiza" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ibiza" target="_blank" rel="noopener">Ibiza</a>, wo die Göttin noch lange nach der Christianisierung der Inselbevölkerung im 2. Jahrhundert n.u.Z. verehrt wurde.</p>
<p>In Verbindung gebracht wird Chaxiraxi auch mit den Candomblé-Göttinnen <strong><a href="https://artedea.net/oya/">Oya</a> </strong>bzw.<strong> <a href="https://artedea.net/iansa/">Iansa</a>,</strong> die von Afrika über das von Spanien eroberten Teneriffa bis nach Südamerika verschleppt wurden.</p><div id="arted-2807880467" class="arted-raeucher-ebook arted-entity-placement" style="margin-top: 10px;margin-bottom: 10px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782340" aria-label="ostara 2023"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<p><span class="">Über die Religion der Guanchen ist nicht viel bekannt, in ihren Mythen wird aber erzählt, dass ihre Gottheiten in den Bergen leben und herabsteigen, um die Gebete der Menschen zu hören. </span>Die Menschen beteten im Freien, unter Bäumen, in Höhlen oder in der Nähe von Bergen, mit besonders inbrünstigen Gebeten in Zeiten der Dürre.<br />
<span style="font-weight: 400;">Chaxiraxi war ihre <strong>Muttergöttin</strong>, von der es heißt, dass die Menschen am </span><b>15. August</b><span style="font-weight: 400;"> am Ende der </span><b>Erntezeit </b><span style="font-weight: 400;">ein besonderes Fest zu ihren Ehren feierten, und dabei Lebensmittel wie Milch, Mehl aus gerösteten Körnern und Schaf- und Ziegenfleisch geteilt wurden.</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Wobei anzumerken ist, dass dieses exakte Datum des 15. August möglicherweise schon unter christlichem Einfluss entstand, da dies ja Mariä Himmelfahrt ist. Viel mehr ist anzunehmen, dass die Göttin Chaxiraxi am Ende der Erntezeit, z.B. zu Vollmond gefeiert wurde.</span></p><div id="arted-4234381375" class="arted-juni-kombi arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 8px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=23771016" aria-label="Weibliche Urkräfte zur Osterzeit"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase.jpg" alt="Weibliche Urkräfte zur Osterzeit"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<div id="arted-712827859" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef/Products/e-matriarchat" aria-label="Matriarchat Banner"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg" alt="Matriarchat Banner"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><h2>Die rätselhafte Frauenstatue am Strand</h2>
<p>Vor allem aber gibt es hier einen Synkretismus mit der sogenannten <strong>Jungfrau von Candelari</strong>, der wichtigsten Heiligen auf Teneriffa.<br />
Die Legende erzählt, dass zwei Viehhirten an einem 2. Februar Ende des 14. Jahrhunderts am Strand von Chimisay (heute Socorro) eine etwa einen Meter große <strong>Frauenstatue</strong> entdeckten. Sie erschraken und waren sich nicht sicher, womit sie es hier zu tun haben. Mit einem Menschen, einer Statue, einem Geist?<br />
Sie sahen auf jeden Fall eine prachtvoll gekleidete Dame, die ein gekröntes Baby auf dem rechten Arm und eine Kerze in der linken Hand hielt. Es war Männern in dieser Kultur verboten, einsame Frauen anzusprechen, daher versuchten die beiden es vorerst mit Zeichensprache. Doch ihr Gegenüber rührte sich nicht.<br />
Ihr anfängliches Erstaunen schlug zunehmend in Zorn um. Der eine Hirte versuchte darauf hin, einen Stein nach diesem unbekannten Wesen zu werfen, worauf sofort sein Arm erstarrte. Der andere stürzte mit einem Faustkeil auf die Unbekannte und zog sich dabei selbst Schnittwunden zu. Beides heilte aber unmittelbar nachdem die Figur in Sicherheit gebracht worden ist.<br />
In Panik stürzten die beiden vorerst einmal vom Ort des Geschehens und informierten ihren Mencey (Stammesführer). Dieser erkannte, dass es sich um eine Holzschnitzerei handelt und spürte sogleich die <strong>magische Aura der Figur.</strong><br />
Er nahm diese mit in seine Residenz, die Höhle Chinguaro. Es schien klar zu sein, dass es sich hierbei um ein Bildnis der hochgeschätzten Göttin Chaxiraxi handelt.<br />
Wie diese Frauenfigur auf den Strand gelangte, ist unbekannt. Möglicherweise wurde sie von einem vorbeifahrenden Schiff über Bord geworfen und an den Strand gespült. Einige Theorien sprechen davon, dass diese Figur absichtlich an Land gebracht wurde, um den Boden für die <strong>Missionierung und Eroberung</strong> vorzubereiten.<br />
Denn Teneriffa wurde im 15. Jahrhundert von den Spaniern erobert und im Zuge dessen christlich missioniert. Damit wurden die Guanchen zum Christentum „bekehrt“. Im Jahre 1446, fünfzig Jahre vor dem Abschluss der Eroberung der Insel Teneriffa, will Antón den Mencey, ein getaufter Guanche, erkannt haben, dass es sich bei der Statue um die <strong>heilige Gottesmutter <a href="https://artedea.net/maria-madonna-muttergottin/">Maria</a></strong> handelt. Sie war auf Grund der dunklen Holzfarbe eine <strong>„schwarze Madonna“</strong>. Er setzte durch, in der Höhle Achbinico einen Ort der Verehrung für die Marienfigur zu schaffen.<br />
Besonders wichtig war es ihm dabei, dass es sich hierbei nicht um die alte („heidnische“) Göttin Chaxiraxi, sondern um eine Marienfigur handelt – und so kam es zur<strong> „Jungfrau von Candelaria“</strong>.<br />
Eine Heilige, auf spanisch „La Virgen de Candelaria“.</p>
<h2>Die Kerzenheilige</h2>
<p>Nach der Eroberung der Insel erklärte Papst Clemens VIII. im Jahre 1559 diese „Virgen de Candelaria“ zur Haupt- und Schutzheiligen der Kanarischen Inseln.<br />
Candelaria bezieht sich auf <strong>Kerzen</strong> und das wiederum hat mit dem angeblichen Auffindungsdatum<strong> 2. Februar</strong> zu tun. Dieses exakte Datum erscheint schon etwas seltsam. Kaum vorstellbar, dass die einfachen Inselbewohner der Insel damals nach genauen Zeitangaben eines Kalenders gelebt haben.<br />
Es ist daher zu vermuten, dass dieser Teil der Legende von der katholischen Kirche im Zuge der Umwandlung der Göttin in eine Heilige hinzugefügt wurde. Denn am 2. Februar wird in der katholischen Welt <strong>„Mariä Lichtmess“</strong> gefeiert – mit vielen Kerzen-Ritualen. Dies wiederum ist das christianisierte Fest der alten irischen <strong>Muttergöttin <a href="https://artedea.net/brigid/">Brigid</a>.</strong><br />
Und die Erscheinung einer Frauenfigur genau zu Lichtmess, das hat schon etwas magisch-Mystisches.<br />
Der <strong>2. Februar</strong> wird auf Teneriffa groß gefeiert. Tausende Menschen pilgern am Abend mit flackernden Kerzen zur Kirche von Candelaria.<br />
<em>„Felicidades a las Candelarias y a las Chaxiraxis por su onomástica“</em> – das ist der fromme Wunsch an diesem wichtigen Feiertag. Und damit wird gleichzeitig der Jungfrau Maria und einer, sagen wir einmal, „Heiligen der Guanchen“ namens Chaxiraxi viel Glück und alles Gute zum Namenstag gewünscht.</p>
<p>Ein weiterer Festtag der „Jungfrau von Candelaria“ ist der <strong>15. August</strong> – derselbe Tag wie Chaxiraxis Fest, das mit Mariä Himmelfahrt zusammenfällt.</p>
<p>Der Blick in die Chronologie zeigt, dass das wundersame Marienbildnis im 16. Jahrhundert von der Grotte in eine Kapelle abwanderte und zur großen Heiligen der Kanaren aufstieg. Aus dem Kirchlein erwuchs ein stattliches Heiligtum der Dominikaner, das allerdings 1789 einer Feuersbrunst zum Opfer fiel. Einzig die Skulptur überstand die Katastrophe, doch 1826 verschwand sie während eines starken Sturms und eine darauf folgenden verhängnisvollen Überschwemmung der Insel. Es gab jedoch Kopien davon, und kurz darauf schuf der Künstler Fernando Estevez in Anlehnung an das alte Bildnis ein neues, was dem Glauben aber keinen Abbruch tat. Heute nimmt es im Altarraum der 1959 geweihten Basilika den Ehrenplatz ein und wird vom Volksmund liebevoll „La Morenita“, also <strong>„die kleine Braune“</strong>, genannt.<br />
Die Himmelsgöttin Chaxiraxi soll einen Sohn Namens Chijoraji gehabt haben. Der Name dieses Sohnes wird, wenn es um die „Virgen de Candelaria“ geht, mit Jesus übersetzt.</p>
<p><em><strong>auch: Chaciraxi, Chijoragi,Chijoraji, Chirijoraji, Achmayex Guayaxerax </strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Blutige Luz &#8211; Alpenländische Rauhnachtsgöttin</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Dec 2018 09:55:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Menstruation]]></category>
		<category><![CDATA[Mond]]></category>
		<category><![CDATA[Rauhnächte]]></category>
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		<category><![CDATA[Mondblut / Menstruation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Blutige Luz ist eine Form bzw. Weiterentwicklung der Heiligen Lucia, die sich wiederum von der römischen Göttin Lucina herleitet. Die Blutige Luz ist eine sehr eigenständige Gestalt geworden, die oftmals mit der Licht bringenden Gestalt der Lucia/Lucina gar nicht mehr in Verbindung gebracht wird. Die wilde rote Kraft Die Blutige Luz ist eine Form ... <a title="Blutige Luz &#8211; Alpenländische Rauhnachtsgöttin" class="read-more" href="https://artedea.net/blutige-luz-alpenlaendische-rauhnachtsgoettin/" aria-label="Mehr Informationen über Blutige Luz &#8211; Alpenländische Rauhnachtsgöttin">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Blutige Luz ist eine Form bzw. Weiterentwicklung der Heiligen Lucia, die sich wiederum von der römischen Göttin Lucina herleitet. Die Blutige Luz ist eine sehr eigenständige Gestalt geworden, die oftmals mit der Licht bringenden Gestalt der Lucia/Lucina gar nicht mehr in Verbindung gebracht wird.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Die wilde rote Kraft</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-15887 size-thumbnail" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/12/blutige-luz-artedea-400x405.jpg" alt="Blutige Luz - artedea Göttinnen" width="400" height="405" srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/12/blutige-luz-artedea-400x405.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/12/blutige-luz-artedea-800x810.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/12/blutige-luz-artedea-768x778.jpg 768w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/12/blutige-luz-artedea.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Die Blutige Luz ist eine Form bzw. Weiterentwicklung der <strong>Heiligen Lucia</strong>, die sich wiederum von der römischen Göttin <strong><a href="https://artedea.net/lucina-romische-mondgottin-geburts-und-lichtgottin/">Lucina</a> </strong>herleitet. Die Blutige Luz ist eine sehr eigenständige Gestalt geworden, die oftmals mit der Licht bringenden Gestalt der Lucia/<a href="https://artedea.net/lucina-romische-mondgottin-geburts-und-lichtgottin/">Lucina</a> gar nicht mehr in Verbindung gebracht wird.<br />
In vielen <strong>Rauhna</strong><strong>chtsbräuchen</strong> und <strong>Perchtenumzügen</strong> darf sie nicht fehlen, die blutige Luz, die wilde Luzifrau, das grausige Lutzl, das „schiache Lutscherl“ &#8230;</p>
<p>Sie ist eine Form bzw. Weiterentwicklung der <strong>Heiligen Lucia</strong>, die sich wiederum von der römischen Göttin <strong><a href="https://artedea.net/lucina-romische-mondgottin-geburts-und-lichtgottin/">Lucina</a> </strong>herleitet. Die Blutige Luz ist eine sehr eigenständige Gestalt geworden, die oftmals mit der Licht bringenden Gestalt der Lucia/<a href="https://artedea.net/lucina-romische-mondgottin-geburts-und-lichtgottin/">Lucina</a> gar nicht mehr in Verbindung gebracht wird.</p><div id="arted-3069987982" class="arted-raeucher-ebook arted-entity-placement" style="margin-top: 10px;margin-bottom: 10px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782340" aria-label="ostara 2023"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<p>Zu ihrer <strong>Herkunftsgeschichte</strong>: <a href="https://artedea.net/lucina-romische-mondgottin-geburts-und-lichtgottin/">Lucina</a> ist eine römische Mondgöttin, Geburts- und Lichtgöttin. Eine wichtige mythologische Frauenfigur, die vor allem auch mit der <strong>Geburt von Kindern</strong> in Verbindung gebracht wird. Sie bringt den Menschen in der dunklen Winterzeit das <strong>Licht</strong>, in der Nacht das <strong>Mondlicht</strong> und vor allem auch die Kinder ans Licht der Welt. Das <strong>Gebären</strong> von Kindern stand noch lange nach ihrer Zeit im antiken römischen Reich unter dem Schutz der <a href="https://artedea.net/lucina-romische-mondgottin-geburts-und-lichtgottin/">Lucina</a>. Eine Göttin, auf die Frauen vertrauten. Und für die sie auch als <strong>Göttin der Mondmysterien</strong> wahrscheinlich zu Vollmond ihre Rituale abhielten.</p><div id="arted-4285203363" class="arted-juni-kombi arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 8px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=23771016" aria-label="Weibliche Urkräfte zur Osterzeit"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase.jpg" alt="Weibliche Urkräfte zur Osterzeit"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<div id="arted-8901265" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef/Products/e-matriarchat" aria-label="Matriarchat Banner"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg" alt="Matriarchat Banner"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><h2>Die erste Verwandlung – Von der Göttin zur Heiligen</h2>
<p>Das alles missfiel den christlichen Kirchenväter und wie in vielen anderen Fällen auch, wurde daher eine alte Göttin in eine <strong>christliche Heilige</strong> umgewandelt, denn ganz auslöschen konnte man die Kraft und den Glauben an die alten Göttinnen ja nicht. Und diese Umwandlung sollte nach und nach die Erinnerung an die alten mythologischen Figuren auslöschen.</p>
<p>Damit nun aus der Göttin <a href="https://artedea.net/lucina-romische-mondgottin-geburts-und-lichtgottin/">Lucina</a> die Heilige Lucia werden konnte, musste eine grauenvolle <strong>Martyriumsgeschichte</strong> erfunden werden, die mit zahlreichen christlichen Wundern ausgeschmückt wurde. Keine der <strong>Folterarten</strong> konnten ihr etwas anhaben. Sie sollte verbrannt werden, aber entstieg den Flammen unversehrt. Darauf wurde sie enthauptet, aber auch daran starb sie nicht. Worauf die Todes- und Folterarten auf vielfache Weise jedoch erfolglos weitergeführt wurden (Kehle mit Schwert durchstoßen, mit siedendem Öl übergossen, Augen ausgestochen und noch weitere Unglaublichkeiten).</p>
<p>Abgesehen von der christlichen Faszination an solchen Brutalitäten, könnte das alles auch damit erklärt werden, dass es sich gar nicht um eine menschliche Figur sondern um eine <strong>unsterbliche Göttin</strong> handelt. Allein die Tatsache, dass sie unversehrt aus dem Feuer entstiegen ist, zeigt ihre eigentliche Funktion als Licht- und damit auch <strong>Feuergöttin</strong>, der dieses Element nichts anhaben kann, weil sie es ja selbst ist.</p>
<p>Dieses ganze Martyrium legitimierte schließlich Lucia, eine jungen Frau aus Syrakus zu Beginn des 4. Jahrhunderts dazu, heilig gesprochen zu werden. Eine Legende übrigens, die historisch durch keinerlei Fakten bewiesen ist.</p>
<p>Die Gestalt der Heiligen Lucia wird meist als reine, weiße junge Frau mit <strong>Lichterkrone</strong> am Kopf dargestellt und besonders in den skandinavischen Ländern am 13. Dezember gefeiert.</p>
<h2>Die zweite Verwandlung – Von der zarten hellen Heiligen in ein rotes wildes Weib</h2>
<p>Sancta Lucia sollte aber nicht nur die alte Mondgöttin <a href="https://artedea.net/lucina-romische-mondgottin-geburts-und-lichtgottin/">Lucina</a> ersetzen, sie sollte auch von einer anderen wichtigen <strong>Muttergöttin</strong> ablenken, die in der Winterzeit vor allem in den Alpen sehr populär ist – die <strong><a href="https://artedea.net/percht-die-ge-barmutter/">Percht</a></strong>.</p>
<p>Dieses Vorhaben ist allerdings gründlich misslungen.<br />
Die Menschen vertrauten in den Rauhnächten nicht der zarten, blonden, lichtvollen, heiligen Lucia, der Lichtbringerin im weißen dünnen Kleidchen.<br />
Sie wollten vielmehr – den äußeren Gegebenheiten im Dezember entsprechend – die wilde <strong><a href="https://artedea.net/percht-die-ge-barmutter/">Percht</a>, </strong>die mit ihrer Kraft durch die Lande braust und mit den Winterkräften ringt.<br />
So wurde die mythologische Figur angepasst, und heilige Lucia ihrerseits wurde von den Menschen wieder verwandelt: in die <strong>„blutige Luz“.</strong></p>
<p>Offenbar vertrauten die Menschen wohl eher darauf, dass sie gegen die Dämonen der dunklen Dezembernächte eher gewappnet sind, wenn sie die grausige Luzl an ihrer Seite haben – <strong>rot, stark und wild </strong>und nicht weiß, scheu und rein wie die Heilige.</p>
<h2>Die Doppelgestaltige</h2>
<p>Wie bei der alten Muttergöttin <a href="https://artedea.net/percht-die-ge-barmutter/">Percht</a> haben wir es auch bei Lucia/Luz mit<strong> zwei Aspekten</strong> ein und derselben Figur zu tun: Die helle, strahlende, weiße Seite und die Furcht erregende, gefährliche, finstere Seite.<br />
Bei den Perchtenläufen dreht sich die <a href="https://artedea.net/percht-die-ge-barmutter/">Percht </a>ja ununterbrochen und symbolisiert damit die<strong> zyklische Energie</strong> der alten <strong>Mutter-, Erd- und Vegetationsgöttin</strong>. Die helle und die dunkle Jahreszeit, die in ständigem Wechsel sind. Das neue Licht, das zur Wintersonnenwende aus der längsten Nacht heraus geboren wird.</p>
<p>Die <a href="https://artedea.net/percht-die-ge-barmutter/">Percht</a> selbst zeigt mit ihrem doppelgestaltigen Antlitz die mädchenhafte wie die greisenhafte Seite, wie auch die unterschiedlichen Figuren in den Perchtenläufen die helle und die dunkle, die alte und die junge, die schöne und die hässliche Energie versinnbildlichen.</p>
<p>Als uralte Göttinnen der Zeit um die <strong>Wintersonnenwende</strong> repräsentieren sowohl die Percht sowie Lucia/Luz beide Eigenschaften: Den bitterkalten, unbarmherzigen Winter, wo alles erfriert und stirbt. Gleichzeitig werden aber gerade jetzt, in den Rauhnächten die Tage wieder länger, das Licht ist zu Winterbeginn neu geboren, die Sonne nimmt wieder an Kraft zu.</p>
<p>Vordergründig scheint es, als wären die Lichtgestalt der Lucia und die blutig-dunkle Luz zwei verschiedene Frauenfiguren, die unterschiedlicher nicht geartet sein könnten. Und dennoch sind sie ein und die selbe in <strong>unterschiedlichen „Wandlungsphasen“</strong>– untrennbar miteinander verbunden wie Sommer und Winter.</p>
<p>Hatte die alte Mondgöttin <a href="https://artedea.net/lucina-romische-mondgottin-geburts-und-lichtgottin/">Lucina</a> noch beide Qualitäten in sich vereint – die dunkle Göttin, die das Licht bringt, so sollte die christliche Lucia nur mehr strahlend-hell, weiß und rein sein, sanftmütig und lieblich.</p>
<h2>Die Zerstückelung der Göttinnen und die Schwächung der Frauen</h2>
<p>Die freundlichen, milden und gütigen Seiten der alten Göttinnen passen ja ganz gut ins <strong>Frauenbild des Patriarchats</strong> und wurden daher bei ihrer Umwandlung in christliche Heiligen beibehalten bzw. hervor gestrichen. Ganz anders verhält es sich mit deren selbstbewussten, wilden und eigenständigen Zügen, die für die christlichen Kirchenväter Bedrohung und Gefahr waren und damit <strong>tabuisiert</strong> bzw. <strong>dämonisiert</strong> wurden.</p>
<p>Damit sind wir bei einem entscheidenden Thema: <strong>Patriarchale Strömungen</strong> vieler Kulturen, wie der griechischen, der römischen oder der germanischen waren bestrebt, die <strong>unterschiedlichen Aspekte</strong> der universalen, allumfassenden Göttinnen zu trennen, sie sozusagen in verschiedene Bestandteile zu zerstückeln. Was in den alten Kulturen begonnen wurde, vollendete die <strong>christliche Dämonologie.</strong></p>
<p>Mit der Entzweiung der Eigenschaften der Göttinnen verfolgten die patriarchalen geistlichen und weltlichen Machthaber letztendlich ein für sie wichtiges Ziel: Die <strong>Schwächung aller Frauen</strong>. Denn mit der Manipulation an wichtigen <strong>weiblichen Identifikationsfiguren</strong> konnten sie auch die umfassende und vielfältige Kraft aller Frauen aufspalten – in die Brave, Liebliche, Gefällige, Harmlose einerseits und in die Wilde, Hässliche, Gefährliche, Dämonische andererseits.<br />
Deutlich zeigt sich das in viele unserer bekannten Märchen, die sich ja oft um das Thema „schöne junge Prinzessin – böse, alte Hexe“ ranken.</p>
<p>Ein<strong> „dazwischen“</strong> gibt es nicht und schon gar nicht ein <strong>„sowohl – als auch“</strong>.<br />
Und dennoch zeigen die alten Mythen, dass beides möglich ist: So zeigt sich die <a href="https://artedea.net/percht-die-ge-barmutter/">Percht</a> sowohl als „zwiedere“ alte Vettel, die grimmig mit ihrer Wilden Jagd durch die Rauhnächte zieht und die man auf gar keinen Fall erzürnen sollte, wie auch als gütige, mütterliche und Segen bringende Strahlende.<br />
Und auch die Luz erscheint „schiach“, garstig und dämonisch, kommt aber am Morgen des 13. Dezembers als engelsgleichen Lichtgestalt daher.</p>
<p>Durch die Aufspaltung der Göttinnen und mythologischen Frauenfiguren in ihre Wesensanteile wurden daher also auch Frauen gezwungen, sich für einen Wesensanteil zu entscheiden. Wie sollen sie das aber?<br />
Wussten sie doch immer schon, dass <strong>beide Teile</strong> (und natürlich alle Nuancen dazwischen) in ihnen vorhanden sind, ganz selbstverständlich. Das hat allein schon mit ihren <strong>Menstruationszyklen</strong> zu tun, die sie um die Zeit des Eisprungs empfänglich und damit auch liebreizend und sanft macht, um sie bald darauf zur (Ei-)abstoßenden, mürrischen, gereizten, blutigen Furie werden zu lassen.</p>
<h2>Das dämonisierte Schreckensweib</h2>
<p>Die <strong>wilde Kraft</strong> der roten, der blutenden Frau, unerbittlich und kraftvoll sollte also bei der christlichen Lucia möglichst ausgeblendet werden. Einzig ihr <strong>roter Gürtel</strong> über dem engelsgleichen weißen Kleid erinnert noch an die ursprüngliche Macht der allumfassenden Göttin <a href="https://artedea.net/lucina-romische-mondgottin-geburts-und-lichtgottin/">Lucina</a>, die über Mond und damit über das <strong>Mondblut</strong> gebietet.</p>
<p>Doch ohne die kraftvolle, wilde und rote Seite ist Sancta Lucia unvollständig. Das „gemeine Volk“ ließ sich aber nicht so leicht täuschen und sehr schnell kam diese Kraft in Form der <strong>„blutigen Luz“</strong> ins Brauchtum zurück.<br />
Diese war aber bereits abgespalten von der hellen, freundlichen Seite und wurde damit mehr und mehr zur grauenhaften Figur, die oftmals als Kinderschreck herhalten musste.<br />
Damit wurden der „blutigen Luz“ auch die <strong>schauerlichsten Geschichten</strong> angedichtet:<br />
Ungezogenen Kindern soll sie den Bauch aufschlitzen, dass die Gedärme nur so herausquellen, ihnen mit Glasscherben die Zunge oder die ganze Haut abschaben oder von der Ferse ein dreieckiges Stück Fleisch herausschneiden.<br />
Bei den Luzienzügen innerhalb der Perchtenläufe präsentiert sie oft auch ein <strong>blutiges Menschenhaupt</strong> auf einem Teller und verlangt nach einem <em>„Mölterl voll Bluat</em>“ und einem <em>„Schwingerl voll Därm“.</em></p>
<p>Auf jeden Fall läuft sie in alten, zerfetzten und schmutzigen Kleidern herum und hat ein gruseliges Gesicht. Auf zerzausten Haaren sitzt oftmals ein spitzer Hut, sie ist in einen roten Mantel gehüllt und trägt eine <strong>Sichel</strong>, die sie wetzt.<br />
Oder sie watschelt als <strong>„Lutscherl“</strong> auf Gänsefüßen, hat dabei die Gestalt einer <strong>hässlichen, dicken Hexe</strong> mit zottigem Fell. Das ganze Jahr über lebt sie im Dickicht des Waldes und bedroht mit ihren scharfen Krallen Menschen, die ihr z.B. beim Beeren- oder Pilzsuchen zu nahe kommen, sowie Jäger und Hirten. In den Rauhnächten kommt sie heraus, nähert sich den Häusern, läuft bei den Perchtenumzügen mit und verbreitet als <strong>Schicksals-Mahnerin</strong> Angst und Schrecken.</p>
<p>Die​ ​gruselig-kraftvoll-rote​ ​Form​ ​der​ ​Lucia​ ​tritt​ ​–​ ​je​ ​nach​ ​Region​ ​–​ ​in verschiedenen​ ​Gestalten​ ​auf:​ ​Als​ ​Lutzelfrau,​ ​Pudelmutter,​ ​Butzenlutz, Schnabelpercht​ ​oder​ ​Lucka​ ​(was​ ​auf​ ​das​ ​<strong>Glück</strong>​ ​hinweisen​ ​könnte,​ ​das​ ​man​ ​sich von​ ​ihr​ ​erwartete​ ​–​ ​engl.​ ​„luck”). In​ ​manchen​ ​Dörfern​ ​heißt​ ​sie​ ​auch​ ​Heiluze,​ ​was​ ​möglicherweise​ ​mit​ ​Heu​ ​aber auch​ ​mit​ ​<strong>Heilung</strong>​ ​zu​ ​tun​ ​hat.<br />
In​ ​Altbayern​ ​ging​ ​früher​ ​am​ ​13.​ ​Dezember​ ​eine​ ​wilde​ ​Gestalt​ ​mit​ ​Hörnern, rotem​ ​Gesicht,​ ​gehüllt​ ​in​ ​lumpigen​ ​Gewändern,​ ​mit​ ​grimmigen​ ​Gesicht, zottligen​ ​Haaren​ ​und​ ​blutigen​ ​Händen,​ ​durchs​ ​Dorf​ ​und​ ​wetzte​ ​dabei​ ​eine Sichel​ ​oder​ ​ein​ ​langes​ ​Messer.​ ​Sie​ ​stach​ ​gegen​ ​fest​ ​verriegelte​ ​Türen​ ​und Fenster. Im​ ​Bayerischen​ ​Wald​ ​wird​ ​die​ ​blutrote​ ​Luz​ ​vom​ ​alten​ ​<strong>Mehlweibl</strong>​ ​begleitet​ ​– und​ ​damit​ ​sind​ ​wir​ ​wieder​ ​bei​ ​der​ ​weißen​ ​Gestalt.</p>
<h2>Kinderschreck und Luzifer</h2>
<p>Vor allem auf <strong>Kinder</strong> hat es die Luz abgesehen, denen sie Übles antun will. Das ist allerdings ein Auswuchs jener <strong>Erziehungsmethoden</strong>, die es für richtig hielten, Kinder mit solchen Schreckensfiguren einzuschüchtern.<br />
Ziel war es, nicht nur Kinder mit den Erzählungen, dass die „bluadige Luz“ ums Haus geht und sie holen will, zu Gehorsam und Bravsein anzuhalten. Die Auswirkung sowohl auf Mädchen wie auch auf Buben sollten auch sehr <strong>nachhaltig</strong> bis ins Erwachsenenalter anhalten. <strong>Mädchen</strong> wird hier eine <strong>Frauenfigur</strong> präsentiert, die sie unter keinen Umständen selbst werden wollen und <strong>Buben</strong> wird schon früh eingeprägt, wozu die Weiber imstande sein können, und dass sie sich daher vor Frauen ganz grundsätzlich in Acht nehmen und diese gleich einmal frühzeitig unterdrücken und deren Kraft brechen sollten.</p>
<p>Auffallend ist der<strong> Wortstamm Luz</strong>, der auch im Namen <strong>Luzifer </strong>steckt, jenem Gegenspieler Gottes, der interessanter Weise ja auch – wie die Göttin <a href="https://artedea.net/lucina-romische-mondgottin-geburts-und-lichtgottin/">Lucina</a> – das Licht bringt.<br />
Die „blutige Luz“ kam auf ähnliche Art wie Luzifer (dem „Lichtbringer“) zu ihrem<strong> „schlechten Ruf“</strong>, denn in der christlichen Welt sind neben Gottvater und -Sohn halt andere lichtvolle Gestalten nicht so gerne gesehen, selbst wenn sie, wie Lucia, heilig gesprochen wurden.</p>
<h2>Was hat uns die blutige Luz zu sagen?</h2>
<p>Wie kann nun der Anteil der <strong>blutigen Luz</strong> am <strong>Gesamtbild der <a href="https://artedea.net/lucina-romische-mondgottin-geburts-und-lichtgottin/">Lucina</a>/Lucia</strong> mythologisch gedeutet werden:</p>
<p>Wichtig erscheint zuerst einmal ihr <strong>blutiger Charakter</strong>. Sie ist damit Ausdruck der „blutigen“, der <strong>menstruierenden Frau</strong>. Sie zerfetzt mit ihrer Sichel die Bäuche, dass die Eingeweide nur so heraushängen. Und viele Frauen kennen ja die stechenden Menstruationsschmerzen, die sich oft so anfühlen, als würde ihnen mit einem Messer im Bauch herum gewühlt werden. Blut fließt!<br />
Die menstruierende Frau hat auch etwas <strong>Unerbittliches</strong>: Denn sie ist nicht schwanger! Sie muss sich daher nicht der Fürsorge und des Beistands eines Mannes bzw. ihrer Familie oder Gemeinschaft versichern, die notwendig wäre, würde sie ein Kind bekommen. Und damit muss sie auch nicht freundlich und gefügig sein. Ein durch und durch archaisches Thema!</p>
<p>Die Menstruation ist jener Zeitpunkt im Monat, in dem eine Frau weiß, dass sie ihre <strong>Entscheidungen</strong> ganz für sich eigenständig, selbstbestimmt treffen kann und nicht Rücksicht auf ein eventuell zu erwartendes Kind nehmen muss.<br />
Die <strong>Sense</strong>, die die Luz immer mit sich trägt, symbolisiert nicht nur den <strong>Mond</strong> der alten Mondgöttin, sondern vor allem auch den<strong> radikalen Schnitt der Trennung</strong>, der nun vollzogen werden kann.</p>
<p>Oft wird die Luz als <strong>alte Frau</strong> dargestellt, eine, die ihre <strong>fruchtbare Zeit</strong> hinter sich hat, sich also sozusagen permanent in diesem machtvollen, eigenverantwortlichen Zustand wie menstruierende Frauen befindet. Das sind jene „wilden Alten“, die ihr eigenes Ding zu machen, sich nicht mehr um Konventionen scheren, nicht mehr gefällig sein wollen und auch ungeschminkt sagen, was Sache ist.</p>
<p>Es ist zu vermuten, dass bei den Menschen die christliche Heilige mit den <strong>wilden, kraftvollen Göttinnen der Wintersonnenwende</strong>, die von Landstrich zu Landstrich andere Namen und Ausprägungen hatten, in direkter Konkurrenz stand.<br />
Doch das Volk hat die alten Bräuche und die neu hinzugekommenen christlichen Lehren immer gut zu vermischen gewusst. Denn so leicht lassen sich kollektive spirituelle Inhalte nicht umkrempeln und austauschen, also kommt es zu dem, was <strong>Synkretísmus</strong> genannt wird – zur Vermengung von Symbolen und Bedeutungen und damit zu neuen Traditionen und Bräuchen.</p>
<p>Und so wurde die <strong>zarte Heilige</strong> bald wieder zur <strong>wilden, blutigen, winterlichen Rauhnachtsgestalt</strong>. Kein Wunder eigentlich angesichts der grauenhaften, <strong>blutrünstigen Foltergeschichte</strong>, die der Heiligen Lucia in ihrer Legende angedichtet wurde.</p>
<p>So ist die <strong>Luz</strong> wieder das, was <strong><a href="https://artedea.net/lucina-romische-mondgottin-geburts-und-lichtgottin/">Lucina</a> </strong>in ihrem Ursprung war – als Mondgöttin die Gebieterin über das weibliche Blut und damit über die <strong>weibliche Kraft.</strong></p>
<p>Ihr mächtiges Zepter ist die <strong>Mond-Sichel</strong>, sie tanzt ihren wilden Tanz an der <strong>Schwelle zwischen Licht und Dunkelheit</strong> und erinnert die Frauen an ihre zyklische Kraft, die das <strong>gesamte Spektrum ihres Seins</strong> beinhaltet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong>auch:  Wilde Luzifrau, grausiges Lutzl, schiaches Lutscherl, bluadige Lutz, Heiluze, Lutzelfrau,​ ​Pudelmutter,​ ​Butzenlutz, Schnabelpercht​,​ ​Lucka​</strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Yang’asha &#8211; Mond- und Schönheitsgöttin der chinesischen Miao</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Apr 2017 05:50:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mond]]></category>
		<category><![CDATA[Schönheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Mythos rund um die Göttin Yang’asha symbolisiert das Lobpreisen der Liebe sowie das Staunen über das Leben der Miao-Nationalität. 2017 wurde am Ufer des Yang&#8217;asha-Sees eine 88 Meter hohe Statue der Göttin fertiggestellt. Die silberne Göttin Beim indigenen Volk der Miao, das hauptsächlich in den bewaldeten Berggebieten Südchinas lebt, gilt Silber als heilig. Frauen ... <a title="Yang’asha &#8211; Mond- und Schönheitsgöttin der chinesischen Miao" class="read-more" href="https://artedea.net/yang-asha-mond-und-schonheitsgottin-der-chinesischen-miao/" aria-label="Mehr Informationen über Yang’asha &#8211; Mond- und Schönheitsgöttin der chinesischen Miao">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Mythos rund um die Göttin Yang’asha symbolisiert das Lobpreisen der Liebe sowie das Staunen über das Leben der Miao-Nationalität. 2017 wurde am Ufer des Yang&#8217;asha-Sees eine 88 Meter hohe Statue der Göttin fertiggestellt.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Die silberne Göttin</strong></h2>
<p>Beim indigenen Volk der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Miao" target="_blank" rel="noopener">Miao</a>, das hauptsächlich in den bewaldeten Berggebieten Südchinas lebt, gilt <strong>Silber </strong>als heilig. Frauen tragen bei Festen und traditionellen Anlässen einen gewaltigen Kopfschmuck aus Silber, der Hörner zeigt, welche denen eines Wasserbüffels ähneln, sowie lange Gewänder mit reichen, aus Silber gefertigten Verzierungen.<br />
Diese silbernen Hörner können natürlich auch als <strong>Mondsichel </strong>interpretiert werden und das weist auf die Große Göttin der Miao hin – Yang’asha.<br />
Als Mondgöttin ist Yang’asha vor allem Symbol für <strong>Schönheit und Lebenskraft</strong>.<br />
Um diese Göttin gibt es eine sehr<strong> lebendige Tradition </strong>mit großen Festen mit Musik und einen alten sehr typischen Tanz zu Trommeln.</p>
<p>In den Mythen erzählt man sich, dass Yang’asha von einer goldenen und einer silbernen Säule geboren wurde. Gold uns Silber waren also ihre Eltern.<br />
Allerdings lieben die Miao Silber und verschmähen Gold. Ein großer Schöpfungsgott hätte aus Gold die Sonne und aus Silber den Mond gefertigt. Die Miao fühlen sich innig mit dem <strong>silbrigen Mond</strong> verbunden, was sie in ihrem Schmuck und vielen Liedern zum Ausdruck bringen. Daher würden sie niemals Gold tragen.</p><div id="arted-3865577238" class="arted-raeucher-ebook arted-entity-placement" style="margin-top: 10px;margin-bottom: 10px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782340" aria-label="ostara 2023"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<p>Die Geschichte der Yang’asha ist in den Gebieten des Kreises Jianhe in der Provinz <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Guizhou" target="_blank" rel="noopener">Guizhou </a>weit verbreitet und sehr bekannt. Sie wurde 2008 zum nationalen immateriellen Kulturerbe erklärt.</p><div id="arted-3580145234" class="arted-juni-kombi arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 8px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=23771016" aria-label="Weibliche Urkräfte zur Osterzeit"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase.jpg" alt="Weibliche Urkräfte zur Osterzeit"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<p>Der Mythos rund um die Göttin symbolisiert das <strong>Lobpreisen der Liebe</strong> sowie das Staunen über das Leben der Miao-Nationalität.<br />
2017 wurde  am Ufer des Yang&#8217;asha-Sees eine 88 Meter hohe Statue der Göttin fertiggestellt.<br />
Die ganze Statue besteht aus zwei Teilen: einer 22 Meter hohen Grundplatte und der Frauenfigur mit einer Höhe von 66 Metern, was die traditionellen Miao-Feste des „2. Februar“ und des „6. Juni“ symbolisiert und deshalb kulturelle Bedeutung für die Miao-Nationalität hat. Mit dieser Statue soll die Kultur der Miao-Nationalität verbreitet und der Tourismus gefördert werden.</p>
<p><a href="http://en.people.cn/n3/2017/0417/c90000-9203828.html" target="_blank" rel="noopener">Bilder zur Errichtung der Statue von Yang’asha</a></p>
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		<title>Mensa &#8211; Etruskisch-römische Göttin der Zahlen und des Kalenders</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Mar 2017 16:25:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Menstruation]]></category>
		<category><![CDATA[Mond]]></category>
		<category><![CDATA[Mondblut / Menstruation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei den EtruskerInnen sowie im antiken Rom galten Zahlen, Kalender, Berechnungen, Aufzeichnungen und Tabellen aller Art als magisch und heilig. Personifiziert werden diese als die Göttin Mensa. Die Taktgeberin Bei den EtruskerInnen sowie im antiken Rom galten Zahlen, Kalender, Berechnungen, Aufzeichnungen und Tabellen aller Art als magisch und heilig. Personifiziert werden diese als die Göttin ... <a title="Mensa &#8211; Etruskisch-römische Göttin der Zahlen und des Kalenders" class="read-more" href="https://artedea.net/mensa-etruskisch-romische-gottin-der-zahlen-und-des-kalenders/" aria-label="Mehr Informationen über Mensa &#8211; Etruskisch-römische Göttin der Zahlen und des Kalenders">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Bei den EtruskerInnen sowie im antiken Rom galten Zahlen, Kalender, Berechnungen, Aufzeichnungen und Tabellen aller Art als magisch und heilig. Personifiziert werden diese als die Göttin Mensa.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Die Taktgeberin</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-10429 size-thumbnail" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2017/03/mensa-400x401.jpg" alt="Mensa - artedea Göttinnen" width="400" height="401" srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2017/03/mensa-400x401.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2017/03/mensa.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Bei den EtruskerInnen sowie im antiken Rom galten Zahlen, Kalender, Berechnungen, Aufzeichnungen und Tabellen aller Art als magisch und heilig. Personifiziert werden diese als die Göttin Mensa.<br />
Das lateinische Wort „mensa“ bedeutet übersetzt <strong>„Tabelle“ </strong><br />
Auffällig ist der gemeinsame <strong>Wortstamm </strong>einerseits mit „mensis“ &#8211; „Monat“ sowie „mens“ &#8211; Geist und natürlich auch mit „Menstruation“.<br />
Im alten Rom wurde die <strong>Zeitberechnung </strong>„Menstruation“ genannt, was soviel bedeutet wie das Wissen von der Menses.<br />
Frauen orientieren sich zeitlich meist wesentlich besser als Männer, weil sie Zeitstrukturen und -abläufe alleine schon durch ihren Menstruationszyklus verinnerlicht haben. Das ist die Gabe der Göttin Mensa: Sie lässt Frauen genau spüren, in welcher Phase sie innerhalb eines Monats sind, in der weißen, der roten oder der schwarzen.<br />
Durch die Beobachtung von Menstruation und Mond entstand der <strong>Mondkalender </strong>– in vielen Kulturen der älteste Kalender, nach denen sich die Menschen richteten und ihre Zeit einteilten.</p>
<p>Der Mond und der Menstruationszyklus waren taktgebend und daraus ergaben sich folglich auch <strong>Wissenschaften </strong>wie Astrologie, Astronomie und Mathematik. Und es erschien nur allzu logisch, dass all diese Wissenschaften auf eine Göttin und nicht auf einen Gott zurückzuführen sind.</p><div id="arted-3545296180" class="arted-raeucher-ebook arted-entity-placement" style="margin-top: 10px;margin-bottom: 10px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782340" aria-label="ostara 2023"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<p>Heute versteht man unter Mensa vor allem einen Universitätsmittagstisch bzw. die Kantine einer Hochschule. Das streicht den nährenden Aspekt der Göttin hervor. Für den „Mens“ (Geist) braucht es auch Nahrung – und diese kommt von der Mensa. Dann fällt auch das Studieren der Wissenschaften der Göttin, wie z.B. Mathematik leichter ;o)</p><div id="arted-1430988189" class="arted-juni-kombi arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 8px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=23771016" aria-label="Weibliche Urkräfte zur Osterzeit"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase.jpg" alt="Weibliche Urkräfte zur Osterzeit"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<p>Die ursprünglich etruskische Göttin Mensa könnte später in die römische Göttin <strong><a href="https://artedea.net/minerva/">Minerva </a></strong>übergegangen sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="arted-1898453290" class="arted-nach-dem-inhalt-11 arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 8px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=23771016" aria-label="Weibliche Urkräfte zur Osterzeit"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase.jpg" alt="Weibliche Urkräfte zur Osterzeit"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><div id="arted-1237928150" class="arted-nach-dem-inhalt-10 arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef/Products/e-matriarchat" aria-label="Matriarchat Banner"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg" alt="Matriarchat Banner"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><div id="arted-3925629825" class="arted-nach-dem-inhalt-9 arted-entity-placement" style="margin-top: 10px;margin-bottom: 10px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782340" aria-label="ostara 2023"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/mensa-etruskisch-romische-gottin-der-zahlen-und-des-kalenders/">Mensa &#8211; Etruskisch-römische Göttin der Zahlen und des Kalenders</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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		<title>Nokomis &#8211; Nordamerikanische Erdgöttin</title>
		<link>https://artedea.net/nokomis-nordamerikanische-erdgottin/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Dec 2015 21:58:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Mond]]></category>
		<category><![CDATA[Muttergöttin]]></category>
		<category><![CDATA[Erdgöttinnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die nordamerikanischen Stämme der Algonquin haben mit Nokomis eine gemeinsame Urgöttin. Das Wort Nokomis bedeutet einfach Großmutter. Sie ist die große Mutter, die ganz am Anfang schon da war, sie ist Beginn und Ende allen Lebens, der weibliche schöpferische Geist. Großmutter Erde Die nordamerikanischen Stämme der Algonquin haben mit Nokomis eine gemeinsame Urgöttin. Das Wort ... <a title="Nokomis &#8211; Nordamerikanische Erdgöttin" class="read-more" href="https://artedea.net/nokomis-nordamerikanische-erdgottin/" aria-label="Mehr Informationen über Nokomis &#8211; Nordamerikanische Erdgöttin">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die nordamerikanischen Stämme der Algonquin haben mit Nokomis eine gemeinsame Urgöttin. Das Wort Nokomis bedeutet einfach Großmutter. Sie ist die große Mutter, die ganz am Anfang schon da war, sie ist Beginn und Ende allen Lebens, der weibliche schöpferische Geist.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Großmutter Erde</strong></h2>
<p>Die nordamerikanischen Stämme der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Algonkin" target="_blank" rel="noopener">Algonquin</a> haben mit Nokomis eine gemeinsame Urgöttin.</p>
<p>Das Wort Nokomis bedeutet einfach <strong>Großmutter</strong>. Sie ist die große Mutter, die ganz am Anfang schon da war, sie ist Beginn und Ende allen Lebens, der <strong>weibliche schöpferische Geist</strong>. Nokomis erschafft alle Elemente, die Jahreszeiten, die Menschen, Tiere und Pflanzen. Als <strong>Schöpfungsgöttin</strong> gebietet sie über die Welt und alles, was darauf wächst und lebt.</p><div id="arted-2792366892" class="arted-raeucher-ebook arted-entity-placement" style="margin-top: 10px;margin-bottom: 10px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782340" aria-label="ostara 2023"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<p>Als <strong>Erdgöttin</strong> bringt sie für die von ihr geborenen Wesen alle <strong>Nahrung</strong> hervor. Die Menschen haben verstanden, dass alle Nahrung aus der <strong>tiefsten Substanz der Erde</strong> kommt und haben Nokomi für ihre <strong>Zyklen</strong> von Leben, Tod und Wiedergeburt geehrt.</p><div id="arted-1599276770" class="arted-juni-kombi arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 8px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=23771016" aria-label="Weibliche Urkräfte zur Osterzeit"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase.jpg" alt="Weibliche Urkräfte zur Osterzeit"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<div id="arted-1832585218" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef/Products/e-matriarchat" aria-label="Matriarchat Banner"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg" alt="Matriarchat Banner"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><h2>Vom Mond gefallen</h2>
<p>Für das Volk der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ojibwe_(Sprache)" target="_blank" rel="noopener">Ojibwe</a> ist Nokomis eine wichtige Figur in den Mythen und Geschichten. Es wird erzählt, dass sie eine <strong>Mondtochter</strong> ist, die eines Nachts bei Vollmond auf die Erde in das Urmeer gefallen ist.<br />
Dort erkannte sie, dass es keine Nahrung gab, daher verwandelte sie sich in die <strong>fruchtbare Erde </strong>selbst. Damit entstand das Land, das durch Nokomis bevölkert wurde. Da sie ja auch alle Nahrung aus sich hervorbringt, konnten sich die Menschen gut vermehren. Immer noch wird die Erde von der Mondmutter beschienen, die ihr den Takt der Zyklen gibt.</p>
<h2>Die Tochter in der Unterwelt</h2>
<p>Nokomis selbst bekam eine <strong>Tochter</strong> der sie den Namen Oniata gab. Sie ist das <strong>Kornmädchen</strong>, die Essenz, die in jedem Getreidekorn lebt. Der Mythos von Mutter und Tochter gleicht jenem der griechischen Göttin <strong><a href="https://artedea.net/demeter-die-weise-der-erde/">Demeter</a></strong> mit ihrer Tochter <strong><a href="https://artedea.net/persephone-die-auferstandene/">Persephone</a></strong>, der ja ein Symbol für die Phasen der Jahreszeiten ist.<br />
Als Oniata über das Land wandert, um nach Morgentau zu suchen, wird sie von Mudjekeewis, dem Geist des Westwinds ver- und in die <strong>Unterwelt</strong> entführt. Was von ihr übergeblieben ist, sind alle Wildblumen des Frühlings.<br />
Die Geschichte von Nokomi und Oniata geht nicht so gut aus wie jene von Demeter und Persephone. Die Mutter kann die Tochter nicht retten. Oniata wird schwanger und stirbt bei der Geburt ihres Sohnes Hiawatha.<br />
Nokomi kümmert sich allerdings um ihren Enkelsohn und war für seine Erziehung verantwortlich. So ging das Leben weiter.</p>
<p>Nokomis steht für Wohlstand, Fruchtbarkeit, Glück, Fürsorge, Fülle und allen Reichtum, den die Erde aus sich hervorbringt.</p>
<p>Die Irokesen kennen diese Göttin als <a href="https://artedea.net/eithinoha-erdgottin-der-irokesinnen/">Eithinoha</a>, von der ein ähnlicher Mutter-Tochter-Mythos erzählt wird.</p>
<p>Nach der Göttin Nokomis wurden mehrere Orte in den Vereinigten Staaten benannt.</p>
<p><em><strong>auch: Nokomi, Noogumee, Nok-a-mi</strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="arted-3526707526" class="arted-nach-dem-inhalt-11 arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 8px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=23771016" aria-label="Weibliche Urkräfte zur Osterzeit"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase.jpg" alt="Weibliche Urkräfte zur Osterzeit"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><div id="arted-2999812965" class="arted-nach-dem-inhalt-10 arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef/Products/e-matriarchat" aria-label="Matriarchat Banner"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg" alt="Matriarchat Banner"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><div id="arted-3192896000" class="arted-nach-dem-inhalt-9 arted-entity-placement" style="margin-top: 10px;margin-bottom: 10px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782340" aria-label="ostara 2023"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/nokomis-nordamerikanische-erdgottin/">Nokomis &#8211; Nordamerikanische Erdgöttin</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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		<title>Luna &#8211; Römische Mondgöttin</title>
		<link>https://artedea.net/luna-romische-mondgottin/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jul 2015 09:39:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magie]]></category>
		<category><![CDATA[Menstruation]]></category>
		<category><![CDATA[Mond]]></category>
		<category><![CDATA[Magie + Zauberei]]></category>
		<category><![CDATA[Mondblut / Menstruation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die römische Mondgöttin Luna gibt in der italienischen Sprache immer noch dem Mond ihren Namen. Sie ist das Licht der Nacht und die Hüterin des Zaubers und der Magie. Bei Neumond zieht sie sich zurück, um sich zu erneuern. Frau Mondin Die römische Mondgöttin gibt in der italienischen Sprache immer noch dem Mond ihren Namen. ... <a title="Luna &#8211; Römische Mondgöttin" class="read-more" href="https://artedea.net/luna-romische-mondgottin/" aria-label="Mehr Informationen über Luna &#8211; Römische Mondgöttin">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die römische Mondgöttin Luna gibt in der italienischen Sprache immer noch dem Mond ihren Namen. Sie ist das Licht der Nacht und die Hüterin des Zaubers und der Magie. Bei Neumond zieht sie sich zurück, um sich zu erneuern.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Frau Mondin</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-2908" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2015/07/luna2.jpg" alt="Luna - artedea Göttinnen" width="245" height="616" srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2015/07/luna2.jpg 556w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2015/07/luna2-400x1005.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 245px) 100vw, 245px" />Die römische Mondgöttin gibt in der italienischen Sprache immer noch dem Mond ihren Namen.<br />
Das nächtliche Gestirn am Himmel wurde in vielen Kulturen selbst als Göttin angesehen. Sie ist das <strong>Licht der Nacht</strong> und die <strong>Hüterin des Zaubers</strong> und der Magie. Bei Neumond zieht sie sich zurück, um sich zu erneuern.</p>
<p>Luna gebietet über <strong>Ebbe und Flut</strong> über die <strong>Menstruationszyklen</strong>, über das Ansteigen und Abschwellen der Körperflüssigkeiten und Pflanzensäfte.</p><div id="arted-560092952" class="arted-raeucher-ebook arted-entity-placement" style="margin-top: 10px;margin-bottom: 10px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782340" aria-label="ostara 2023"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<p>Der römische Tag der Mondgöttin „lunae dies“ (italienisch „lunedí“, französisch „lundi“) wurde als Montag (Mond-Tag) ins Deutsche übernommen.</p><div id="arted-1355938321" class="arted-juni-kombi arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 8px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=23771016" aria-label="Weibliche Urkräfte zur Osterzeit"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase.jpg" alt="Weibliche Urkräfte zur Osterzeit"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<p>Vieles an ihrem Mythos wurde von der griechischen Mondgöttin <a href="https://artedea.net/selene-konigin-der-nacht/">Selene </a>übernommen.<br />
Sowohl in der griechischen wie der römischen Mythologie ist sie die Tochter der TitanInnen <a href="https://artedea.net/theia-die-lichtvolle/">Theia </a>und Hyperion. Ihre Schwester ist die Göttin der Morgenröte <a href="https://artedea.net/aurora/">Aurora</a>.<br />
Wie auch ihr Bruder, der Sonnengott Sol war auch Luna eine <strong>Schutzgottheit </strong>des römischen Zirkus. Beide zusammen, er aufsteigend, sie herabsteigend, dienten als bildliche Vorstellung der Ewigkeit.</p>
<p>Im antiken Rom war Luna ein Tempel auf dem<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Aventin"> Aventin-Hügel</a> geweiht, wo sie als Monatsgöttin am letzten Tag des März verehrt wurde — der erste Monat im altrömischen Jahr.<br />
Als Luna Noctiluca („Beleuchterin der Nacht“) war ihr ein Tempel auf dem <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Palatin_(Rom)">Palatin-Hügel </a>geweiht, der nachts erleuchtet war.</p>
<div id="arted-3497380934" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef/Products/e-matriarchat" aria-label="Matriarchat Banner"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg" alt="Matriarchat Banner"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><h2>Die magische Göttinnen-Triade</h2>
<p>Häufig wird Luna auch mit <a href="https://artedea.net/diana/">Diana </a>gleichgesetzt, die den Beinamen Noctiluca (die Nachtleuchtende) trug.<br />
Gemeinsam mit <a href="https://artedea.net/diana/">Diana</a> und <a href="https://artedea.net/hekate/">Hekate </a>(die aus der griechischen Mythologie entlehnt ist), formt Luna eine Göttinnen-Triade: Luna als Himmelsgöttin, <a href="https://artedea.net/diana/">Diana</a> als Erdgöttin und <a href="https://artedea.net/hekate/">Hekate </a>als Göttin der Unterwelt. Die Mondphasen zeigen diese Erscheinungsweisen sehr deutlich.</p>
<p>Allen drei Göttinnen wurden besondere <strong>Zauberkräfte </strong>zugeschrieben, die einen besonderen Anreiz auf die Menschen ausübten, was sich auch lange nach der Etablierung des Christentums hielt.<br />
Die magische Kraft der Göttin Luna drückt sich auch in den in der Antike sehr gebräuchlichen <strong>halbmondförmigen Amuletten</strong> aus — „luna“ oder „lunula“ (Mondchen) bezeichnet, die ihre beschützende Kraft nicht aus dem Material, sondern der Form schöpfen.<br />
Vielfach fanden sich „lunulae“ am Pferdeschmuck —  teilweise in der Form eines halbmondförmigen Eckzahns. Diese findet man bis hinein in die Moderne bei Zugpferden als Schutzzeichen der Mondgöttin.</p>
<p>Luna selbst wird ja auch oft als Lenkerin eines silbernen Zweigespanns —  einer so genannten biga —  dargestellt. Gezogen von weißen Pferden oder Ochsen fährt sie damit über den Himmel.</p>
<h2>Beschützerin der Fahrenden und Seeleute</h2>
<p>Bis in das Mittelalter hinein gewährte Luna allen <strong>Fahrenden </strong>und auch den <strong>Seeleuten</strong>, die sich nächtens an den Gestirnen orientieren, Schutz und Schirm.</p>
<p>Ihre Attribute waren eine <strong>Fackel</strong>, die Mondsichel und hin und wieder auch ein Horn.</p>
<p>In der englischen Sprache kommt Luna noch in den Worten „lunacy“ bzw. „lunatic“ — für „Wahnsinn“ oder „verrückt“ vor: Was ganz offensichtlich den starken Einfluss des Mondes und seiner Göttin auf die Erdenmenschen verdeutlicht.</p>
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		<title>Mari – Baskische Muttergöttin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Feb 2015 21:12:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Mond]]></category>
		<category><![CDATA[Muttergöttin]]></category>
		<category><![CDATA[Schlangen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die alte baskische pre-patriarchale Mythologie kennt eine Große Göttin, die wegen ihrer hellen Erscheinung oft als Mondgöttin beschrieben wird. Doch sie ist viel mehr als das: Mari personifiziert die Erde und gebietet über die Sonne, den Mond, die Sterne, den Regen, Wetter und Wind sowie über alle Naturwesen. Sie gilt als Muttergöttin von allem Lebendigen. ... <a title="Mari – Baskische Muttergöttin" class="read-more" href="https://artedea.net/mari-baskische-muttergottin/" aria-label="Mehr Informationen über Mari – Baskische Muttergöttin">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die alte baskische pre-patriarchale Mythologie kennt eine Große Göttin, die wegen ihrer hellen Erscheinung oft als Mondgöttin beschrieben wird. Doch sie ist viel mehr als das: Mari personifiziert die Erde und gebietet über die Sonne, den Mond, die Sterne, den Regen, Wetter und Wind sowie über alle Naturwesen. Sie gilt als Muttergöttin von allem Lebendigen.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Die „weiße Dame“</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-2871 alignleft" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/10/mari7.jpg" alt="mari7" width="209" height="562" srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/10/mari7.jpg 762w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/10/mari7-400x1075.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/10/mari7-572x1536.jpg 572w" sizes="auto, (max-width: 209px) 100vw, 209px" />Die alte baskische pre-patriarchale Mythologie kennt eine <strong>Große Göttin</strong>, die wegen ihrer hellen Erscheinung oft als <strong>Mondgöttin</strong> beschrieben wird.<br />
Doch sie ist viel mehr als das: Mari personifiziert die <strong>Erde</strong> und gebietet über die Sonne, den Mond, die Sterne, den Regen, Wetter und Wind sowie über alle Naturwesen. Sie gilt als Muttergöttin von allem Lebendigen.</p>
<p>Sie beschützt Wandersleute und Tierherden und behütet Menschen vor Diebstahl, Lüge und Respektlosigkeit.<br />
Wie aus ihrem Namen schon zu erkennen ist, hat sie auch eine starke <strong>Verbindung zum Meer</strong> (spanisch: „mar“, französisch: „mere“,  italienisch: „mare”, gälisch: „mor“) und erscheint in ihrer Funktion als Meermutter mit einer blaue Robe und einem Perlen-Diadem.</p><div id="arted-3965703904" class="arted-raeucher-ebook arted-entity-placement" style="margin-top: 10px;margin-bottom: 10px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782340" aria-label="ostara 2023"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<div id="arted-2178108252" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef/Products/e-matriarchat" aria-label="Matriarchat Banner"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg" alt="Matriarchat Banner"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><h2>Lebt alle sieben Jahre in einer anderen Höhle</h2>
<p>Als Göttin des gesamten Landes wohnt Mari im <strong>Erdinnern</strong>. Vor allem werden ihr „Wohnorte” zugeschrieben, die in Höhlen von hohen Bergen liegen, darunter <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Amboto" target="_blank" rel="noopener">Amboto</a>, Aketegi (in <a href="http://tourismus.euskadi.eus/de/naturgebiete/naturpark-von-aizkorri-aratz/aa30-12375/de/" target="_blank" rel="noopener">Aizkorri</a>), <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Txindoki" target="_blank" rel="noopener">Txindoki</a> (in Aralar). Von dort aus steigt Mari an die Erdoberfläche und beschützt das Land.<br />
Alle sieben Jahre soll Mari von einer Höhle zur nächsten ziehen. Dabei schwebt sie entweder eingehüllt in einen Lichtstrahl durch die Luft oder fährt in einer vierspännigen, von Pferden gezogenen Kutsche durch die Luft.<br />
Die wohl bekannteste Höhle, in der Mari zuhause ist, ist die<strong> Grotte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lourdesgrotte" target="_blank" rel="noopener">Massabielle in Lourdes</a>,</strong> just jener Ort, wo der 14-jährigen Bernadette Soubirous im Jahre 1858 eine „weiße Dame” erschienen ist, die dann als Jungfrau <a href="https://artedea.net/maria-madonna-muttergottin/">Maria</a> interpretiert wurde. Sie selbst sprach nie davon, dass ihr Maria erschienen ist, sondern berichtete immer von der „weißen Dame”.<br />
Es kann vermutet werden, dass diese Erscheinung auf die alte Muttergöttin Mari hinweist, die meist als elegante Dame dargestellt und beschrieben wird, deren Haupt vom <strong>Vollmond</strong> wie von einem Heiligenschein eingerahmt ist. (Bei Marienerscheinungen können wir ja immer davon ausgehen, dass diese auf die ihr zugrunde liegende viel ältere Göttin dieser Region hinweisen, siehe z.B auch <a href="https://artedea.net/tonantzin-aztekische-gottin-der-erde-und-des-getreides/">Tonantzin </a>— die  „Jungfrau von Guadalupe“)</p><div id="arted-2443058438" class="arted-juni-kombi arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 8px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=23771016" aria-label="Weibliche Urkräfte zur Osterzeit"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase.jpg" alt="Weibliche Urkräfte zur Osterzeit"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<p>Ihr Symbol ist auch die (mondförmige) Sichel. Ihr Haar kämmt sich Mari für gewöhnlich mit einem goldenen Kamm.</p>
<p>Die <strong>Höhlen als Wohnstätten</strong> von Mari verweisen vermutlich auf eine sehr alte Göttin mit paläolithischen Wurzeln.<br />
Höhlen galten ja schon immer als „Bauch der Erdgöttin”, ihr Zugang erinnert vielfach an die Form einer Vulva. Nicht von ungefähr werden Marien-Darstellungen in einer Mandorla gezeigt, die Bilder der<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Our_Lady_of_Lourdes#mediaviewer/File:VirgendeLourdes.JPG" target="_blank" rel="noopener"> „Maria von Lourdes”</a> in ihrer Grotte sprechen ja auch eine sehr eindeutige Sprache.<br />
Mari wird auch Amari genannt, wobei „Ama” für „Mutter” steht.</p>
<h2>Schlange und Widder</h2>
<p>Ihr Begleittier ist eine <strong>Schlange</strong>, was auf ihre Funktion als Erdgöttin hinweist. In patriarchal gefärbten Überlagerungen der Mythen schreibt man dieser Schlange wegen ihrer phallischen Form die Rolle eines männlichen Pendant oder männlichen Begleiters, ja sogar des Ehemanns von Mari zu.<br />
In ihrer älteren Interpretation sind Schlangen immer das Symbol für die <strong>matrilineare Nabelabstammung</strong>, was der Grund ist, warum sie im Patriarchat so dämonisiert werden.<br />
Mari soll auch selbst die Gestalt von Tieren annehmen können, vor allem jene einer Schlange. Ihr Beiname ist dann „Die große Schlange“.<br />
Wenn man in einer Höhle einen Stalagmiten sieht, könnte dies Mari sein, die sich in ihrer Schlangengestalt gerade ruhig verhält.<br />
Auf Darstellungen sieht man sie auch beim <strong>Spinnen</strong>, beim Fadenabwickeln wird sie von einem Widder unterstützt, der das Fadenknäuel auf seinen Hörnern hält.</p>
<h2>Maria oder Mari oder ein böser Geist ?</h2>
<p>Ihr Name ist die Grundlage für viele andere Göttinnen und weiblichen mythologischen Figuren wie Marian, Mariamne, Myrrhine, Myrrha, Marratu, Maerin, Mariana and Marina und natürlich vor allem auch <a href="https://artedea.net/maria-madonna-muttergottin/">Maria</a>.<br />
Diese sollte mit einem <strong>A</strong> mehr in ihrem Namen die alte Muttergöttin des Baskenlandes verdrängen und ersetzen.<br />
Es gab im Zuge der Christianisierung große Bemühungen, Mari zu den „bösen Geistern” zuzuordnen, das hat wahrscheinlich den Ursprung, dass Mari ja auch die <strong>Beschützerin aller Naturwesen</strong> war.<br />
Diese Naturwesen, die ja Teil der sogenannten „heidnischen Kulte“ waren, können ja dem Christentum ja auch ganz schön „gefährlich“ werden.</p>
<p>Dazu kommt, dass im Laufe des zunehmend aggressiven Einfluss des patriarchalen Christentums Höhlen von der <strong>beschützenden Grotte der Muttergöttin </strong>uminterpretiert und als Wohnstätten böser Geister, Dämonen oder gefährlicher Drachen (Schlangen) dargestellt wurden.</p>
<p>Zu den Naturgeistern gehören auch <strong>Quellnymphen</strong>. Bernadette wurde der Überlieferung nach von der „weißen Dame” zum Trinken aufgefordet. Da in der Grotte kein Wasser zu sehen war, kratzte Bernadette etwas Erde weg, plötzlich entsprang der Stelle klares Wasser. „<a href="https://artedea.net/maria-madonna-muttergottin/">Maria</a>” offenbarte ihr darauf hin die Heilkraft der Quelle.</p>
<p><em><strong>auch: Amari</strong></em></p>
<p style="text-align: center;">********************</p>
<p><strong><em>Anmerkungen:</em><br />
Viele Anregungen und interessante Details zur baskischen Mythologie und zur Göttin Mari finden sich im Buch von Kirsten Armbruster <a href="https://kirstenarmbruster.wordpress.com/tag/baskische-gottin-mari/" target="_blank" rel="noopener">„Der Muschelweg – Auf den Spuren von Gott der MUTTER“</a> </strong></p>
<p><strong>Zur Erscheinung von Lourdes und der Göttin Mari gibt es auch diesen <a href="https://artedeablog.wordpress.com/2015/02/11/groser-lourdes-feiertag-wer-ist-hier-eigentlich-wirklich-erschienen/" target="_blank" rel="noopener">artedea-Blog-Post</a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Mitra &#8211; Persische Mutter- und Naturgöttin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Dec 2014 19:57:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mond]]></category>
		<category><![CDATA[Muttergöttin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mitra wird oft als persische Version der Mylitta, der babylonisch-phönizisch-sumerische Göttin des Mondes und der Fruchtbarkeit angesehen. Sie galt im alten persischen Reich als erste und höchste Mutter und ist damit auch vergleichbar der phönizischen Astarte oder der griechischen Aphrodite. Erste und höchste Mutter Mitra wird oft als persische Version der Mylitta, der babylonisch-phönizisch-sumerische Göttin ... <a title="Mitra &#8211; Persische Mutter- und Naturgöttin" class="read-more" href="https://artedea.net/mitra-persische-mutter-und-naturgottin/" aria-label="Mehr Informationen über Mitra &#8211; Persische Mutter- und Naturgöttin">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Mitra wird oft als persische Version der Mylitta, der babylonisch-phönizisch-sumerische Göttin des Mondes und der Fruchtbarkeit angesehen. Sie galt im alten persischen Reich als erste und höchste Mutter und ist damit auch vergleichbar der phönizischen Astarte oder der griechischen Aphrodite.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Erste und höchste Mutter</strong></h2>
<p>Mitra wird oft als persische Version der <a href="https://artedea.net/mylitta-die-geschickte-zauberin/">Mylitta</a>, der babylonisch-phönizisch-sumerische Göttin des Mondes und der Fruchtbarkeit angesehen.</p>
<p>Sie galt im alten persischen Reich als <strong>erste und höchste Mutter</strong> und ist damit auch vergleichbar der phönizischen <a href="https://artedea.net/astarte/">Astarte </a>oder der griechischen <a href="https://artedea.net/aphrodite/">Aphrodite</a>.</p><div id="arted-3819983501" class="arted-raeucher-ebook arted-entity-placement" style="margin-top: 10px;margin-bottom: 10px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782340" aria-label="ostara 2023"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<p>Mitra bzw. Metra wurde als die (Mond-)Mutter angesehen, deren Liebe alles durchdringt.</p><div id="arted-2240227980" class="arted-juni-kombi arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 8px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=23771016" aria-label="Weibliche Urkräfte zur Osterzeit"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase.jpg" alt="Weibliche Urkräfte zur Osterzeit"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<div id="arted-682398010" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef/Products/e-matriarchat" aria-label="Matriarchat Banner"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg" alt="Matriarchat Banner"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><h2>Göttin oder Gott?</h2>
<p>Interessant ist die Namensähnlichkeit der Göttin mit Mithra, dem altpersi­sche Son­nen- und Licht­gott, dessen (viel älterer) Kult in großen Zügen dem christlichen ähnelt.<br />
Er er­blickte vor ca. 2.600 Jahren just an einem 25. De­zem­ber das Licht der Welt und zwar in einem Stall bzw. einer Fel­sen­höhle in der Ge­gen­wart von Schäfern und Tieren.<br />
Seine Mutter war na­türlich eine Jung­frau — in der indischen Version ist dies die Göttin <strong><a href="https://artedea.net/aditi/">Aditi</a></strong>. Im per­si­schen My­thos wurde Mith­ra von der gött­li­chen Jung­frau <strong><a href="https://artedea.net/anahita/">Anahita </a></strong>gebo­ren.<br />
Eine Variante des My­thos be­sagt, Mi­thra hät­te kei­ne Mut­ter im übli­chen Sinn, son­dern sei in wun­der­sa­mer Wei­se einem <strong>weib­li­chen Felsen</strong> ent­sprun­gen, dem „petra gene­tix“.<br />
Nach seinem Tod wur­de er in einem Felsen­grab beige­setzt – das heilige Grab, das den Schoß seiner Mutter sym­bo­li­siert. Aus die­sem ist er wiederum her­aus­gekommen, um erneut zu leben.<br />
Das zeigt sehr schön die Symbolik von der Ge­stalt eines Sohnes, der aus der <strong>Erdgöttin </strong>her­vorgeht, in sie zu­rückkehrt, eine Weile in ihr bleibt, um dann neu aus ihr heraus geboren zu werden. Zu diesem Zeitpunkt ist die Erde in ihrer früh­lings­haften Periode (Ostern) und na­türlich „jung­fräulich“.<br />
Wie und von wem immer er geboren wurde, die Legende erzählt jedenfalls, dass drei Magier zur Ge­burts-Höhle ziehen und Mith­ra ihre Kronen zu Füßen legen.</p>
<p>Die Rituale zu Ehren des Mith­ra bestanden u.a. aus dem <strong>Bre­chen und Verzehren von Brot­laiben</strong>, welche die Form eines Kreu­zes (ein Mithrai­sches Sym­bol) ein­geprägt hat­ten sowie dem Trin­ken von <strong>Wein </strong>mit Was­ser ge­mischt.<br />
Mithra ist von einem Vater­gott ausgeschickt worden – als Mitt­ler zwischen dem Sonnen­gott und Erden­mensch­heit, als Licht­figur, um das Dunkle und Böse in der Welt zu überwin­den.<br />
Bezeichnet wurde er als „das Licht“, „der Sohn Gottes“ oder auch als „gu­ter Hirte“, der oft abgebildet wurde, wie er ein Lamm auf seinen Schultern trägt.<br />
Mit zwölf seiner Anhänger, wel­che die zwölf Tierkreis-Zeichen darstellten, hat Mithra ein letz­tes Abendmahl gehalten bevor er starb, begraben wurde und von den Toten aufer­stan­den ist.<br />
Die großen Feste im mithräi­schen Kult waren die Geburt des „Sol Invictus“ am 25. De­zem­ber (dem Abend der Win­tersonnenwende) und den Tod und die Auferstehung Mithras zur Frühlings-Tag-und-Nachtgleiche.</p>
<h2>Gefährtin oder Vorgängerin?</h2>
<p>Der mithräische Kult war ein rein männlicher, Frauen wa­ren von allen ri­tuel­len Hand­lung­en und dem Erleben der My­sterien aus­ge­schlossen.<br />
Dennoch soll dem Sonnengott eine Göttin – nämlich Mitra zur Seite gestellt worden sein. Sie ist sowohl die <strong>allumfassende Natur </strong>wie auch die <strong>Mondgöttin</strong>. Und das ist natürlich wichtig, denn wen soll ein Sonnen- und Lichtgott bestrahlen, wenn es da nicht etwas gäbe, auf das sein Licht fallen kann.<br />
Doch die von einem Gott bestrahlte Göttin ist eine wahrscheinlich ein späterer Erklärungsversuch zum Rang der weiblichen Figur.<br />
Vermutlich war zuerst sie, die <strong>Muttergöttin </strong>da, die sich einen Gefährten gesucht hat bzw. vermännlicht wurde.</p>
<p>Das zeigt schon allein ihr Name, der sehr eindeutig auf „mater“, „mother“, „Mutter“ hinweist.</p>
<p>Die Sprachwurzel von Mithra bzw. Mitra geht auf „math“ bzw. „maithe“ zurück – griech.: meter, lat.: mater.</p>
<p>Der Meter, das Metermaß, die Mathematik ist ist immer noch all das, wonach gemessen wird, nach dem mütterlichen Maßstab der Göttin.</p>
<p><em><strong>auch: Metra, Mithra</strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Chia &#8211; Kolumbianische Mondgöttin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Oct 2013 16:49:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mond]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der kolumbianischen Mythologie ist Chia die Mondgöttin, die vor allem in den Anden beim Volk der Muisca bekannt war. In deren Sprache bedeutet der Name der Göttin „die wie der Mond ist&#8220;.  Die wie der Mond ist In der kolumbianischen Mythologie ist Chia die Mondgöttin, die vor allem in den Anden beim Volk der ... <a title="Chia &#8211; Kolumbianische Mondgöttin" class="read-more" href="https://artedea.net/chia-die-wie-der-mondi-ist/" aria-label="Mehr Informationen über Chia &#8211; Kolumbianische Mondgöttin">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In der kolumbianischen Mythologie ist Chia die Mondgöttin, die vor allem in den Anden beim Volk der Muisca bekannt war. In deren Sprache bedeutet der Name der Göttin „die wie der Mond ist&#8220;.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong> Die wie der Mond ist</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" size-full wp-image-3496 aligncenter" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/10/chia1.jpg" alt="chia1" width="488" height="600" srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/10/chia1.jpg 488w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/10/chia1-400x492.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 488px) 100vw, 488px" /></p>
<p>In der kolumbianischen Mythologie ist Chia die Mondgöttin, die vor allem in den Anden beim Volk der <a title="muisca" href="http://www.indianerwww.de/indian/muisca.htm" target="_blank" rel="noopener">Muisca </a>und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Chibcha" target="_blank" rel="noopener">Chibca </a>bekannt war. In deren Sprache bedeutet der Name der Göttin „<strong>die wie der Mond ist</strong>&#8222;.</p>
<p>Ihre Geschichte erzählt, dass sie einst auf der Erde gelebt haben soll. Sie war für die Freude und das Vergnügen zuständig, was sie bei den meisten Menschen sehr beliebt machte. Ihr Gegenspieler war der männliche Gott Bochica, der für die harte und ernsthafte Arbeit steht.<br />
Mit diesem lag Chia in ständigem Streit.</p><div id="arted-777736102" class="arted-raeucher-ebook arted-entity-placement" style="margin-top: 10px;margin-bottom: 10px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782340" aria-label="ostara 2023"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<p>Um seine Anhänger und damit auch ihn zu vernichten, hat sie immer wieder so <strong>große Fluten</strong> verursacht, dass die ganze Erde überschwemmt war. Er rächt sich, indem er sie auf den Mond verbannte.</p><div id="arted-1489722140" class="arted-juni-kombi arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 8px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=23771016" aria-label="Weibliche Urkräfte zur Osterzeit"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase.jpg" alt="Weibliche Urkräfte zur Osterzeit"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<p>So weit weg hatte sie nun „nur mehr&#8220; Einfluss auf die Gezeiten — <strong>Ebbe und Flut</strong>. Damit ist sie aber keine Unbedeutende: Sie bestimmt die <strong>Zyklen</strong> auf der Erde und war daher eine der wichtigsten Göttinnen der prekolumbianischen Zeit.</p>
<p>Ihre PriesterInnen, die „Chyquys&#8220; hüten daher auch den <strong>„heiligen Kalender&#8220;</strong>. Sie leiten die Zeremonien zu Ehren der Göttin, bei denen ihr Gold und Keramikkunstwerke dargebracht wurden.</p>
<p>Ihr <strong>Tempel</strong> in Cundinamarca, der nach ihr benannt wurde, war eines der wichtigsten religiösen Zentren. Sie erscheint als dreifache Göttin &#8211; als zunehmender Mond, Vollmond und abnehmender Mond. Alles Wasser, das vom Himmel kommt, soll ein Geschenk von ihr sein, das sie aus ihren Mondschalen auf die Erde hinabfließen lässt.</p>
<p>Sie erhellt mit ihrem Schein die Nacht und wacht auch über alle Wesen und Tiere der Nacht. Daher wird sie selbst oft auch als <strong>Eule</strong> dargestellt.</p>
<p><em><strong>auch: Huitaca</strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="arted-900058675" class="arted-nach-dem-inhalt-11 arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 8px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=23771016" aria-label="Weibliche Urkräfte zur Osterzeit"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase.jpg" alt="Weibliche Urkräfte zur Osterzeit"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><div id="arted-3684561515" class="arted-nach-dem-inhalt-10 arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef/Products/e-matriarchat" aria-label="Matriarchat Banner"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg" alt="Matriarchat Banner"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><div id="arted-2216623435" class="arted-nach-dem-inhalt-9 arted-entity-placement" style="margin-top: 10px;margin-bottom: 10px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782340" aria-label="ostara 2023"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/chia-die-wie-der-mondi-ist/">Chia &#8211; Kolumbianische Mondgöttin</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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