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Wenn die Kinder im alten Rom gut und ruhig schlafen sollten, dann riefen die Mütter die Göttin Cuba an, denn sie wachte im antiken Rom über die Kinder im Bett und sorgte für deren guten und gesunden Schlaf.

Die Schlaf-Bringerin

Wenn die Kinder im alten Rom gut und ruhig schlafen sollten, dann riefen die Mütter die Göttin Cuba an, denn sie wachte im antiken Rom über die Kinder im Bett und sorgte für deren guten und gesunden Schlaf. Ihr Name lässt sich auf das lateinische Verb „cuba“ (schlafen legen, hinlegen, im Bett liegen) zurückführen, verwandt mit dem Wort „cubiculum“ (Schlafzimmer).
Es geht hier um Kinder, die tatsächlich schon in einem Bett schlafen.
Denn Cuba übernimmt die Kinder von der Göttin Cunina, die für den besonderen Schutz der Säuglingen zuständig ist, die noch in der Wiege liegen.
Cuba wurde von Müttern nicht nur gebetet, ihren Kindern beim Einschlafen zu helfen und sie während des Schlafens zu schützen, sondern sie auch im Schlaf zu segnen.
Darüber hinaus wurde sie auch bei kranken Kinder angerufen, um heilenden Schlaf zu bringen, denn sie war auch für die Genesung zuständig und half Kindern wieder gesund zu werden.

Die Göttin ist die Schwester der Rumina, der Göttin der Muttermilch und des Stillens.
Die Tatsache, dass es mehrere römische Göttinnen, wie Cunina, RuminaPotina und Educa gibt, die bestimmten Kindheitsthemen gewidmet sind, ist ein Hinweis auf eine prekäre Kindheit in der Antike. Vor den Tagen der Impfungen und Antibiotika hat jedes vierte Kind sein erstes Lebensjahr nicht überlebt.

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