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	<title>Mondblut / Menstruation Archive - artedea</title>
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	<title>Mondblut / Menstruation Archive - artedea</title>
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		<title>Blutige Luz &#8211; Alpenländische Rauhnachtsgöttin</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Dec 2018 09:55:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Menstruation]]></category>
		<category><![CDATA[Mond]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Blutige Luz ist eine Form bzw. Weiterentwicklung der Heiligen Lucia, die sich wiederum von der römischen Göttin Lucina herleitet. Die Blutige Luz ist eine sehr eigenständige Gestalt geworden, die oftmals mit der Licht bringenden Gestalt der Lucia/Lucina gar nicht mehr in Verbindung gebracht wird. Die wilde rote Kraft Die Blutige Luz ist eine Form ... <a title="Blutige Luz &#8211; Alpenländische Rauhnachtsgöttin" class="read-more" href="https://artedea.net/blutige-luz-alpenlaendische-rauhnachtsgoettin/" aria-label="Mehr Informationen über Blutige Luz &#8211; Alpenländische Rauhnachtsgöttin">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Blutige Luz ist eine Form bzw. Weiterentwicklung der Heiligen Lucia, die sich wiederum von der römischen Göttin Lucina herleitet. Die Blutige Luz ist eine sehr eigenständige Gestalt geworden, die oftmals mit der Licht bringenden Gestalt der Lucia/Lucina gar nicht mehr in Verbindung gebracht wird.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Die wilde rote Kraft</strong></h2>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-15887 size-thumbnail" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/12/blutige-luz-artedea-400x405.jpg" alt="Blutige Luz - artedea Göttinnen" width="400" height="405" srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/12/blutige-luz-artedea-400x405.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/12/blutige-luz-artedea-800x810.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/12/blutige-luz-artedea-768x778.jpg 768w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/12/blutige-luz-artedea.jpg 1000w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Die Blutige Luz ist eine Form bzw. Weiterentwicklung der <strong>Heiligen Lucia</strong>, die sich wiederum von der römischen Göttin <strong><a href="https://artedea.net/lucina-romische-mondgottin-geburts-und-lichtgottin/">Lucina</a> </strong>herleitet. Die Blutige Luz ist eine sehr eigenständige Gestalt geworden, die oftmals mit der Licht bringenden Gestalt der Lucia/<a href="https://artedea.net/lucina-romische-mondgottin-geburts-und-lichtgottin/">Lucina</a> gar nicht mehr in Verbindung gebracht wird.<br />
In vielen <strong>Rauhna</strong><strong>chtsbräuchen</strong> und <strong>Perchtenumzügen</strong> darf sie nicht fehlen, die blutige Luz, die wilde Luzifrau, das grausige Lutzl, das „schiache Lutscherl“ &#8230;</p>
<p>Sie ist eine Form bzw. Weiterentwicklung der <strong>Heiligen Lucia</strong>, die sich wiederum von der römischen Göttin <strong><a href="https://artedea.net/lucina-romische-mondgottin-geburts-und-lichtgottin/">Lucina</a> </strong>herleitet. Die Blutige Luz ist eine sehr eigenständige Gestalt geworden, die oftmals mit der Licht bringenden Gestalt der Lucia/<a href="https://artedea.net/lucina-romische-mondgottin-geburts-und-lichtgottin/">Lucina</a> gar nicht mehr in Verbindung gebracht wird.</p>
<p>Zu ihrer <strong>Herkunftsgeschichte</strong>: <a href="https://artedea.net/lucina-romische-mondgottin-geburts-und-lichtgottin/">Lucina</a> ist eine römische Mondgöttin, Geburts- und Lichtgöttin. Eine wichtige mythologische Frauenfigur, die vor allem auch mit der <strong>Geburt von Kindern</strong> in Verbindung gebracht wird. Sie bringt den Menschen in der dunklen Winterzeit das <strong>Licht</strong>, in der Nacht das <strong>Mondlicht</strong> und vor allem auch die Kinder ans Licht der Welt. Das <strong>Gebären</strong> von Kindern stand noch lange nach ihrer Zeit im antiken römischen Reich unter dem Schutz der <a href="https://artedea.net/lucina-romische-mondgottin-geburts-und-lichtgottin/">Lucina</a>. Eine Göttin, auf die Frauen vertrauten. Und für die sie auch als <strong>Göttin der Mondmysterien</strong> wahrscheinlich zu Vollmond ihre Rituale abhielten.</p>
<h2>Die erste Verwandlung – Von der Göttin zur Heiligen</h2>
<p>Das alles missfiel den christlichen Kirchenväter und wie in vielen anderen Fällen auch, wurde daher eine alte Göttin in eine <strong>christliche Heilige</strong> umgewandelt, denn ganz auslöschen konnte man die Kraft und den Glauben an die alten Göttinnen ja nicht. Und diese Umwandlung sollte nach und nach die Erinnerung an die alten mythologischen Figuren auslöschen.</p><div id="arted-3470548391" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div>
<p>Damit nun aus der Göttin <a href="https://artedea.net/lucina-romische-mondgottin-geburts-und-lichtgottin/">Lucina</a> die Heilige Lucia werden konnte, musste eine grauenvolle <strong>Martyriumsgeschichte</strong> erfunden werden, die mit zahlreichen christlichen Wundern ausgeschmückt wurde. Keine der <strong>Folterarten</strong> konnten ihr etwas anhaben. Sie sollte verbrannt werden, aber entstieg den Flammen unversehrt. Darauf wurde sie enthauptet, aber auch daran starb sie nicht. Worauf die Todes- und Folterarten auf vielfache Weise jedoch erfolglos weitergeführt wurden (Kehle mit Schwert durchstoßen, mit siedendem Öl übergossen, Augen ausgestochen und noch weitere Unglaublichkeiten).</p>
<p>Abgesehen von der christlichen Faszination an solchen Brutalitäten, könnte das alles auch damit erklärt werden, dass es sich gar nicht um eine menschliche Figur sondern um eine <strong>unsterbliche Göttin</strong> handelt. Allein die Tatsache, dass sie unversehrt aus dem Feuer entstiegen ist, zeigt ihre eigentliche Funktion als Licht- und damit auch <strong>Feuergöttin</strong>, der dieses Element nichts anhaben kann, weil sie es ja selbst ist.</p>
<p>Dieses ganze Martyrium legitimierte schließlich Lucia, eine jungen Frau aus Syrakus zu Beginn des 4. Jahrhunderts dazu, heilig gesprochen zu werden. Eine Legende übrigens, die historisch durch keinerlei Fakten bewiesen ist.</p><div id="arted-2745657009" class="arted-raeucher-ebook arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<p>Die Gestalt der Heiligen Lucia wird meist als reine, weiße junge Frau mit <strong>Lichterkrone</strong> am Kopf dargestellt und besonders in den skandinavischen Ländern am 13. Dezember gefeiert.</p>
<h2>Die zweite Verwandlung – Von der zarten hellen Heiligen in ein rotes wildes Weib</h2>
<p>Sancta Lucia sollte aber nicht nur die alte Mondgöttin <a href="https://artedea.net/lucina-romische-mondgottin-geburts-und-lichtgottin/">Lucina</a> ersetzen, sie sollte auch von einer anderen wichtigen <strong>Muttergöttin</strong> ablenken, die in der Winterzeit vor allem in den Alpen sehr populär ist – die <strong><a href="https://artedea.net/percht-die-ge-barmutter/">Percht</a></strong>.</p>
<p>Dieses Vorhaben ist allerdings gründlich misslungen.<br />
Die Menschen vertrauten in den Rauhnächten nicht der zarten, blonden, lichtvollen, heiligen Lucia, der Lichtbringerin im weißen dünnen Kleidchen.<br />
Sie wollten vielmehr – den äußeren Gegebenheiten im Dezember entsprechend – die wilde <strong><a href="https://artedea.net/percht-die-ge-barmutter/">Percht</a>, </strong>die mit ihrer Kraft durch die Lande braust und mit den Winterkräften ringt.<br />
So wurde die mythologische Figur angepasst, und heilige Lucia ihrerseits wurde von den Menschen wieder verwandelt: in die <strong>„blutige Luz“.</strong></p>
<p>Offenbar vertrauten die Menschen wohl eher darauf, dass sie gegen die Dämonen der dunklen Dezembernächte eher gewappnet sind, wenn sie die grausige Luzl an ihrer Seite haben – <strong>rot, stark und wild </strong>und nicht weiß, scheu und rein wie die Heilige.</p>
<h2>Die Doppelgestaltige</h2>
<p>Wie bei der alten Muttergöttin <a href="https://artedea.net/percht-die-ge-barmutter/">Percht</a> haben wir es auch bei Lucia/Luz mit<strong> zwei Aspekten</strong> ein und derselben Figur zu tun: Die helle, strahlende, weiße Seite und die Furcht erregende, gefährliche, finstere Seite.<br />
Bei den Perchtenläufen dreht sich die <a href="https://artedea.net/percht-die-ge-barmutter/">Percht </a>ja ununterbrochen und symbolisiert damit die<strong> zyklische Energie</strong> der alten <strong>Mutter-, Erd- und Vegetationsgöttin</strong>. Die helle und die dunkle Jahreszeit, die in ständigem Wechsel sind. Das neue Licht, das zur Wintersonnenwende aus der längsten Nacht heraus geboren wird.</p>
<p>Die <a href="https://artedea.net/percht-die-ge-barmutter/">Percht</a> selbst zeigt mit ihrem doppelgestaltigen Antlitz die mädchenhafte wie die greisenhafte Seite, wie auch die unterschiedlichen Figuren in den Perchtenläufen die helle und die dunkle, die alte und die junge, die schöne und die hässliche Energie versinnbildlichen.</p>
<p>Als uralte Göttinnen der Zeit um die <strong>Wintersonnenwende</strong> repräsentieren sowohl die Percht sowie Lucia/Luz beide Eigenschaften: Den bitterkalten, unbarmherzigen Winter, wo alles erfriert und stirbt. Gleichzeitig werden aber gerade jetzt, in den Rauhnächten die Tage wieder länger, das Licht ist zu Winterbeginn neu geboren, die Sonne nimmt wieder an Kraft zu.</p>
<p>Vordergründig scheint es, als wären die Lichtgestalt der Lucia und die blutig-dunkle Luz zwei verschiedene Frauenfiguren, die unterschiedlicher nicht geartet sein könnten. Und dennoch sind sie ein und die selbe in <strong>unterschiedlichen „Wandlungsphasen“</strong>– untrennbar miteinander verbunden wie Sommer und Winter.</p>
<p>Hatte die alte Mondgöttin <a href="https://artedea.net/lucina-romische-mondgottin-geburts-und-lichtgottin/">Lucina</a> noch beide Qualitäten in sich vereint – die dunkle Göttin, die das Licht bringt, so sollte die christliche Lucia nur mehr strahlend-hell, weiß und rein sein, sanftmütig und lieblich.</p>
<h2>Die Zerstückelung der Göttinnen und die Schwächung der Frauen</h2>
<p>Die freundlichen, milden und gütigen Seiten der alten Göttinnen passen ja ganz gut ins <strong>Frauenbild des Patriarchats</strong> und wurden daher bei ihrer Umwandlung in christliche Heiligen beibehalten bzw. hervor gestrichen. Ganz anders verhält es sich mit deren selbstbewussten, wilden und eigenständigen Zügen, die für die christlichen Kirchenväter Bedrohung und Gefahr waren und damit <strong>tabuisiert</strong> bzw. <strong>dämonisiert</strong> wurden.</p>
<p>Damit sind wir bei einem entscheidenden Thema: <strong>Patriarchale Strömungen</strong> vieler Kulturen, wie der griechischen, der römischen oder der germanischen waren bestrebt, die <strong>unterschiedlichen Aspekte</strong> der universalen, allumfassenden Göttinnen zu trennen, sie sozusagen in verschiedene Bestandteile zu zerstückeln. Was in den alten Kulturen begonnen wurde, vollendete die <strong>christliche Dämonologie.</strong></p>
<p>Mit der Entzweiung der Eigenschaften der Göttinnen verfolgten die patriarchalen geistlichen und weltlichen Machthaber letztendlich ein für sie wichtiges Ziel: Die <strong>Schwächung aller Frauen</strong>. Denn mit der Manipulation an wichtigen <strong>weiblichen Identifikationsfiguren</strong> konnten sie auch die umfassende und vielfältige Kraft aller Frauen aufspalten – in die Brave, Liebliche, Gefällige, Harmlose einerseits und in die Wilde, Hässliche, Gefährliche, Dämonische andererseits.<br />
Deutlich zeigt sich das in viele unserer bekannten Märchen, die sich ja oft um das Thema „schöne junge Prinzessin – böse, alte Hexe“ ranken.</p>
<p>Ein<strong> „dazwischen“</strong> gibt es nicht und schon gar nicht ein <strong>„sowohl – als auch“</strong>.<br />
Und dennoch zeigen die alten Mythen, dass beides möglich ist: So zeigt sich die <a href="https://artedea.net/percht-die-ge-barmutter/">Percht</a> sowohl als „zwiedere“ alte Vettel, die grimmig mit ihrer Wilden Jagd durch die Rauhnächte zieht und die man auf gar keinen Fall erzürnen sollte, wie auch als gütige, mütterliche und Segen bringende Strahlende.<br />
Und auch die Luz erscheint „schiach“, garstig und dämonisch, kommt aber am Morgen des 13. Dezembers als engelsgleichen Lichtgestalt daher.</p>
<p>Durch die Aufspaltung der Göttinnen und mythologischen Frauenfiguren in ihre Wesensanteile wurden daher also auch Frauen gezwungen, sich für einen Wesensanteil zu entscheiden. Wie sollen sie das aber?<br />
Wussten sie doch immer schon, dass <strong>beide Teile</strong> (und natürlich alle Nuancen dazwischen) in ihnen vorhanden sind, ganz selbstverständlich. Das hat allein schon mit ihren <strong>Menstruationszyklen</strong> zu tun, die sie um die Zeit des Eisprungs empfänglich und damit auch liebreizend und sanft macht, um sie bald darauf zur (Ei-)abstoßenden, mürrischen, gereizten, blutigen Furie werden zu lassen.</p>
<h2>Das dämonisierte Schreckensweib</h2>
<p>Die <strong>wilde Kraft</strong> der roten, der blutenden Frau, unerbittlich und kraftvoll sollte also bei der christlichen Lucia möglichst ausgeblendet werden. Einzig ihr <strong>roter Gürtel</strong> über dem engelsgleichen weißen Kleid erinnert noch an die ursprüngliche Macht der allumfassenden Göttin <a href="https://artedea.net/lucina-romische-mondgottin-geburts-und-lichtgottin/">Lucina</a>, die über Mond und damit über das <strong>Mondblut</strong> gebietet.</p>
<p>Doch ohne die kraftvolle, wilde und rote Seite ist Sancta Lucia unvollständig. Das „gemeine Volk“ ließ sich aber nicht so leicht täuschen und sehr schnell kam diese Kraft in Form der <strong>„blutigen Luz“</strong> ins Brauchtum zurück.<br />
Diese war aber bereits abgespalten von der hellen, freundlichen Seite und wurde damit mehr und mehr zur grauenhaften Figur, die oftmals als Kinderschreck herhalten musste.<br />
Damit wurden der „blutigen Luz“ auch die <strong>schauerlichsten Geschichten</strong> angedichtet:<br />
Ungezogenen Kindern soll sie den Bauch aufschlitzen, dass die Gedärme nur so herausquellen, ihnen mit Glasscherben die Zunge oder die ganze Haut abschaben oder von der Ferse ein dreieckiges Stück Fleisch herausschneiden.<br />
Bei den Luzienzügen innerhalb der Perchtenläufe präsentiert sie oft auch ein <strong>blutiges Menschenhaupt</strong> auf einem Teller und verlangt nach einem <em>„Mölterl voll Bluat</em>“ und einem <em>„Schwingerl voll Därm“.</em></p>
<p>Auf jeden Fall läuft sie in alten, zerfetzten und schmutzigen Kleidern herum und hat ein gruseliges Gesicht. Auf zerzausten Haaren sitzt oftmals ein spitzer Hut, sie ist in einen roten Mantel gehüllt und trägt eine <strong>Sichel</strong>, die sie wetzt.<br />
Oder sie watschelt als <strong>„Lutscherl“</strong> auf Gänsefüßen, hat dabei die Gestalt einer <strong>hässlichen, dicken Hexe</strong> mit zottigem Fell. Das ganze Jahr über lebt sie im Dickicht des Waldes und bedroht mit ihren scharfen Krallen Menschen, die ihr z.B. beim Beeren- oder Pilzsuchen zu nahe kommen, sowie Jäger und Hirten. In den Rauhnächten kommt sie heraus, nähert sich den Häusern, läuft bei den Perchtenumzügen mit und verbreitet als <strong>Schicksals-Mahnerin</strong> Angst und Schrecken.</p>
<p>Die​ ​gruselig-kraftvoll-rote​ ​Form​ ​der​ ​Lucia​ ​tritt​ ​–​ ​je​ ​nach​ ​Region​ ​–​ ​in verschiedenen​ ​Gestalten​ ​auf:​ ​Als​ ​Lutzelfrau,​ ​Pudelmutter,​ ​Butzenlutz, Schnabelpercht​ ​oder​ ​Lucka​ ​(was​ ​auf​ ​das​ ​<strong>Glück</strong>​ ​hinweisen​ ​könnte,​ ​das​ ​man​ ​sich von​ ​ihr​ ​erwartete​ ​–​ ​engl.​ ​„luck”). In​ ​manchen​ ​Dörfern​ ​heißt​ ​sie​ ​auch​ ​Heiluze,​ ​was​ ​möglicherweise​ ​mit​ ​Heu​ ​aber auch​ ​mit​ ​<strong>Heilung</strong>​ ​zu​ ​tun​ ​hat.<br />
In​ ​Altbayern​ ​ging​ ​früher​ ​am​ ​13.​ ​Dezember​ ​eine​ ​wilde​ ​Gestalt​ ​mit​ ​Hörnern, rotem​ ​Gesicht,​ ​gehüllt​ ​in​ ​lumpigen​ ​Gewändern,​ ​mit​ ​grimmigen​ ​Gesicht, zottligen​ ​Haaren​ ​und​ ​blutigen​ ​Händen,​ ​durchs​ ​Dorf​ ​und​ ​wetzte​ ​dabei​ ​eine Sichel​ ​oder​ ​ein​ ​langes​ ​Messer.​ ​Sie​ ​stach​ ​gegen​ ​fest​ ​verriegelte​ ​Türen​ ​und Fenster. Im​ ​Bayerischen​ ​Wald​ ​wird​ ​die​ ​blutrote​ ​Luz​ ​vom​ ​alten​ ​<strong>Mehlweibl</strong>​ ​begleitet​ ​– und​ ​damit​ ​sind​ ​wir​ ​wieder​ ​bei​ ​der​ ​weißen​ ​Gestalt.</p>
<h2>Kinderschreck und Luzifer</h2>
<p>Vor allem auf <strong>Kinder</strong> hat es die Luz abgesehen, denen sie Übles antun will. Das ist allerdings ein Auswuchs jener <strong>Erziehungsmethoden</strong>, die es für richtig hielten, Kinder mit solchen Schreckensfiguren einzuschüchtern.<br />
Ziel war es, nicht nur Kinder mit den Erzählungen, dass die „bluadige Luz“ ums Haus geht und sie holen will, zu Gehorsam und Bravsein anzuhalten. Die Auswirkung sowohl auf Mädchen wie auch auf Buben sollten auch sehr <strong>nachhaltig</strong> bis ins Erwachsenenalter anhalten. <strong>Mädchen</strong> wird hier eine <strong>Frauenfigur</strong> präsentiert, die sie unter keinen Umständen selbst werden wollen und <strong>Buben</strong> wird schon früh eingeprägt, wozu die Weiber imstande sein können, und dass sie sich daher vor Frauen ganz grundsätzlich in Acht nehmen und diese gleich einmal frühzeitig unterdrücken und deren Kraft brechen sollten.</p>
<p>Auffallend ist der<strong> Wortstamm Luz</strong>, der auch im Namen <strong>Luzifer </strong>steckt, jenem Gegenspieler Gottes, der interessanter Weise ja auch – wie die Göttin <a href="https://artedea.net/lucina-romische-mondgottin-geburts-und-lichtgottin/">Lucina</a> – das Licht bringt.<br />
Die „blutige Luz“ kam auf ähnliche Art wie Luzifer (dem „Lichtbringer“) zu ihrem<strong> „schlechten Ruf“</strong>, denn in der christlichen Welt sind neben Gottvater und -Sohn halt andere lichtvolle Gestalten nicht so gerne gesehen, selbst wenn sie, wie Lucia, heilig gesprochen wurden.</p>
<h2>Was hat uns die blutige Luz zu sagen?</h2>
<p>Wie kann nun der Anteil der <strong>blutigen Luz</strong> am <strong>Gesamtbild der <a href="https://artedea.net/lucina-romische-mondgottin-geburts-und-lichtgottin/">Lucina</a>/Lucia</strong> mythologisch gedeutet werden:</p>
<p>Wichtig erscheint zuerst einmal ihr <strong>blutiger Charakter</strong>. Sie ist damit Ausdruck der „blutigen“, der <strong>menstruierenden Frau</strong>. Sie zerfetzt mit ihrer Sichel die Bäuche, dass die Eingeweide nur so heraushängen. Und viele Frauen kennen ja die stechenden Menstruationsschmerzen, die sich oft so anfühlen, als würde ihnen mit einem Messer im Bauch herum gewühlt werden. Blut fließt!<br />
Die menstruierende Frau hat auch etwas <strong>Unerbittliches</strong>: Denn sie ist nicht schwanger! Sie muss sich daher nicht der Fürsorge und des Beistands eines Mannes bzw. ihrer Familie oder Gemeinschaft versichern, die notwendig wäre, würde sie ein Kind bekommen. Und damit muss sie auch nicht freundlich und gefügig sein. Ein durch und durch archaisches Thema!</p>
<p>Die Menstruation ist jener Zeitpunkt im Monat, in dem eine Frau weiß, dass sie ihre <strong>Entscheidungen</strong> ganz für sich eigenständig, selbstbestimmt treffen kann und nicht Rücksicht auf ein eventuell zu erwartendes Kind nehmen muss.<br />
Die <strong>Sense</strong>, die die Luz immer mit sich trägt, symbolisiert nicht nur den <strong>Mond</strong> der alten Mondgöttin, sondern vor allem auch den<strong> radikalen Schnitt der Trennung</strong>, der nun vollzogen werden kann.</p>
<p>Oft wird die Luz als <strong>alte Frau</strong> dargestellt, eine, die ihre <strong>fruchtbare Zeit</strong> hinter sich hat, sich also sozusagen permanent in diesem machtvollen, eigenverantwortlichen Zustand wie menstruierende Frauen befindet. Das sind jene „wilden Alten“, die ihr eigenes Ding zu machen, sich nicht mehr um Konventionen scheren, nicht mehr gefällig sein wollen und auch ungeschminkt sagen, was Sache ist.</p>
<p>Es ist zu vermuten, dass bei den Menschen die christliche Heilige mit den <strong>wilden, kraftvollen Göttinnen der Wintersonnenwende</strong>, die von Landstrich zu Landstrich andere Namen und Ausprägungen hatten, in direkter Konkurrenz stand.<br />
Doch das Volk hat die alten Bräuche und die neu hinzugekommenen christlichen Lehren immer gut zu vermischen gewusst. Denn so leicht lassen sich kollektive spirituelle Inhalte nicht umkrempeln und austauschen, also kommt es zu dem, was <strong>Synkretísmus</strong> genannt wird – zur Vermengung von Symbolen und Bedeutungen und damit zu neuen Traditionen und Bräuchen.</p>
<p>Und so wurde die <strong>zarte Heilige</strong> bald wieder zur <strong>wilden, blutigen, winterlichen Rauhnachtsgestalt</strong>. Kein Wunder eigentlich angesichts der grauenhaften, <strong>blutrünstigen Foltergeschichte</strong>, die der Heiligen Lucia in ihrer Legende angedichtet wurde.</p>
<p>So ist die <strong>Luz</strong> wieder das, was <strong><a href="https://artedea.net/lucina-romische-mondgottin-geburts-und-lichtgottin/">Lucina</a> </strong>in ihrem Ursprung war – als Mondgöttin die Gebieterin über das weibliche Blut und damit über die <strong>weibliche Kraft.</strong></p>
<p>Ihr mächtiges Zepter ist die <strong>Mond-Sichel</strong>, sie tanzt ihren wilden Tanz an der <strong>Schwelle zwischen Licht und Dunkelheit</strong> und erinnert die Frauen an ihre zyklische Kraft, die das <strong>gesamte Spektrum ihres Seins</strong> beinhaltet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong>auch:  Wilde Luzifrau, grausiges Lutzl, schiaches Lutscherl, bluadige Lutz, Heiluze, Lutzelfrau,​ ​Pudelmutter,​ ​Butzenlutz, Schnabelpercht​,​ ​Lucka​</strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="arted-3209176980" class="arted-nach-dem-inhalt-2 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782446" aria-label="lammas banner2022-schmal"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal.jpg 1026w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-800x222.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-1024x284.jpg 1024w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-400x111.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-768x213.jpg 768w" sizes="(max-width: 1026px) 100vw, 1026px" width="1026" height="285"   /></a></div><div id="arted-90294469" class="arted-nach-dem-inhalt-4 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><div id="arted-3096445278" class="arted-nach-dem-inhalt-6 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div><p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/blutige-luz-alpenlaendische-rauhnachtsgoettin/">Blutige Luz &#8211; Alpenländische Rauhnachtsgöttin</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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		<title>Styx – Griechische Unterwelts-Fluss-Göttin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Aug 2017 15:06:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heilung]]></category>
		<category><![CDATA[Menstruation]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Mondblut / Menstruation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Göttin Styx ist eine Okeanine und älteste Tochter der Thethys und des Okeanos, wird aber auch Tochter der Nyx und des Erebos erwähnt. Am bekanntesten ist sie als Göttin bzw. Nymphe, die über den nach ihr benannten Fluss Styx wacht. Es wird auch gesagt, dass Styx selbst der Fluss ist bzw. sei dieser ihr ... <a title="Styx – Griechische Unterwelts-Fluss-Göttin" class="read-more" href="https://artedea.net/styx-griechische-unterwelts-fluss-goettin/" aria-label="Mehr Informationen über Styx – Griechische Unterwelts-Fluss-Göttin">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<header class="entry-header">Die Göttin Styx ist eine Okeanine und älteste Tochter der Thethys und des Okeanos, wird aber auch Tochter der Nyx und des Erebos erwähnt. Am bekanntesten ist sie als Göttin bzw. Nymphe, die über den nach ihr benannten Fluss Styx wacht. Es wird auch gesagt, dass Styx selbst der Fluss ist bzw. sei dieser ihr Menstruationsblut.</header>
<div class="entry-content">
<h2 style="text-align: center;"><strong>Die, die Tabu ist</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-15897" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2017/08/Styx-artedea-400x380.jpg" alt="Styx - artedea Göttinnen" width="500" height="476" srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2017/08/Styx-artedea-400x380.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2017/08/Styx-artedea-800x761.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2017/08/Styx-artedea-768x730.jpg 768w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2017/08/Styx-artedea.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /></p>
<p>Die Göttin Styx ist eine Okeanine und älteste Tochter der <a title="thethys" href="https://artedea.net/thethys-urquell-allen-lebens/">Thethys</a> und des Okeanos, wird aber auch Tochter der <a title="nyx" href="https://artedea.net/nyx-ursprungliche-finsternis/">Nyx</a> und des Erebos erwähnt. Sie ist mit dem Titanen Pallas verheiratet und hat eine ganzen Reihe an Kindern:</p>
<p>Die bekannteste ihrer Töchter ist die Siegesgöttin <a title="nike" href="https://artedea.net/nike-geflugelter-erfolg/">Nike</a>, weiters ist sie Mutter von <a title="bia" href="https://artedea.net/bia-die-unglaublich-kraftige/">Bia</a> (Gewalt), Zelos (Wetteifer); Kratos (Macht), Vis (Kraft), Invidia (Neid, Missgunst, Eifersucht), Potestas (Macht, Amtsgewalt).</p>
<p>Darüber hinaus brachte sie auch noch Fontes und Lacus – und damit alle Quellen und Seen sowie das Meeresungeheuer Scylla zur Welt. Styx gilt als eine <strong>fruchtbare Göttin,</strong> die fern von den himmlischen Gottheiten in einem Palast unter hohen Felsen wohnt. Ringsum werden diese Felsen von silberne Säulen gestützt, die bis in den Himmel ragen sollen.</p>
<h2>Göttlicher Fluss, der die Lebenden von den Toten trennt</h2>
<p>Am bekanntesten ist sie als Göttin bzw. Nymphe, die über den nach ihr benannten <strong>Fluss </strong>Styx wacht. Es wird auch gesagt, dass Styx selbst der Fluss ist bzw. sei dieser ihr Menstruationsblut. Styx wird auch als das <strong>Menstruationsblut </strong>der Erde angesehen.</p>
<p>Der Fluss Styx entspringt bezeichnender Weise aus einer <strong>heiligen Höhle</strong> bei der <strong>Stadt Clitor</strong>. Nach einer anderen Auslegung des Mythos soll Styx in Arkadien von den Hängen des Chelmos über Felsen zu Tal stürzen und in die Unterwelt strömen. Er ist daher in der griechischen Mythologie neben Acheron, <a title="letho" href="https://artedea.net/letho/">Letho</a>, Kokytos, Phlegethon und Eridanus ein Fluss der Unterwelt.</p><div id="arted-3470548391" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div>
<p>Die Göttin Styx sorgt mit ihrem Fluss, der das <strong>Land der Lebenden</strong> von jenem der <strong>Toten</strong> trennt dafür, dass niemand in die Unterwelt gelangen kann, wenn er nicht zuvor die Qualen des Todes durchlitten hat. Sie wird auch als  «<strong>Die, die tabu ist»</strong> bezeichnet.</p>
<p>Laut der Theogonie, einem Werk vom altgriechischen Dichter Hesiod, (* vor 700 v.d.Z.) soll die Styx insgesamt den zehnten Teil der Gesamtwassermenge auf Erden umfassen. Im Griechischen ist der Fluss Styx weiblich, was für griechische Flussnamen selten ist.</p>
<p>Die Töchter der <a title="thethys" href="https://artedea.net/thethys-urquell-allen-lebens/">Thethys</a> und des Okeanos, die Okeaninen waren ja für die Weltmeere zuständig, während deren Söhne, die Okeaniden alle Flüsse der Erde sind. Styx als weibliche Okeanine und gleichzeitig Fluss bildet hier eine Ausnahme.</p><div id="arted-2745657009" class="arted-raeucher-ebook arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<h2>Das Wasser des Grauens</h2>
<p>Jeder der <strong>Unterweltsflüsse</strong> hat eine <strong>spezielle Funktion</strong>. Styx (übersetzt: „Hass“ oder „Wasser des Grauens“) stellt die Grenze zwischen der Welt der Lebenden und dem Totenreich Hades dar, die auch von der Göttin Styx bewacht wird.</p>
<p>Acheron ist der mythologische Fluss des Leidens, <a title="letho" href="https://artedea.net/letho/">Letho</a> der Fluss des Vergessens, Kokytos ist ein Seitenarm der Styx und der Fluss des Wehklagens, im Fluss Phlegethon fließen statt Wasser Flammen, die alles verbrennen und niemals erlöschen. In einigen Darstellungen wird davon gesprochen, dass er kochendes Blut führt.</p>
<p>Und Eridanus ist der mythologische große Fluss am Ende der Welt, in den Phaeton, der Sohn des Sonnengottes Helios, stürzte, nachdem er die Kontrolle über den Sonnenwagen seines Vaters verloren hatte.</p>
<p>Der Fluss Styx umfließt<strong> neun Mal den Hades</strong>. Der Fährmann Charon bringt die Seelen der Toten über den Fluss. Damit sie diesen bezahlen konnten, wurde den Toten eine Münze (Obolus) unter die Zunge gelegt und somit in den Tod mitgegeben. An anderer Stelle heißt es auch, Styx durchfließe den Hades in sieben Windungen, ehe der Fluss als Alpha neu entspringt.</p>
<p>Die Verknüpfung des Todesflusses mit dem ersten Buchstaben des griechischen Alphabets symbolisiert den <strong>ewigen Kreislauf</strong> von Geburt, Tod und Wiedergeburt und veranschaulicht die Zyklen, die die Welt bestimmen.<br />
Das wird deutlich, wenn der Fluss Styx als Menstruationsfluss der Göttin angesehen wird. Die Menstruation ist immer das Ende eines fruchtbaren Zyklus, mit dem ein Ei abgestoßen wird und gleichermaßen der Anfang, weil sich nur durch diesen gewaltigen Akt der Blutung die Gebärmutter auf neue Fruchtbarkeit vorbereitet.</p>
<h2>Macht unverwundbar, ist giftig und zersetzt fast alles</h2>
<p>Dem Wasser des Flusses Styx wurden verschiedene Eigenschaften zugesprochen: Zum einen konnte es unverwundbar machen. So wurde Achilles, der Held der Ilias von seiner Mutter, der Göttin <a title="thetis" href="https://artedea.net/thetis/">Thetis</a> darin gebadet, was ihn unverwundbar machte.</p>
<p>Das Menstruationsblut gilt in vielen Mythen als die heiligste und <strong>heilendste Substanz</strong>, die es gibt. Sie kann <strong>unsterblich </strong>machen. <a title="thetis" href="https://artedea.net/thetis/">Thetis</a> hielt ihren Sohn an der Ferse fest. Damit war diese die einzige Stelle, die nicht gebadet wurde und daher verwundbar. Diese „Achillesferse“ wurde ihm zum Verhängnis.</p>
<p>Zum anderen gilt das Wasser der Styx als <strong>giftig</strong>. So soll Alexander der Große damit vergiftet worden sein. Darüber hinaus soll das Wasser der Styx jedes Gefäß zersetzen. Zu den wenigen Ausnahmen gehört der goldene Krug der <a title="iris" href="https://artedea.net/iris-fuhrerin-und-beraterin/">Iris</a> (siehe weiter unten), auch der Huf eines Pferdes soll unversehrt bleiben.</p>
<h2>Der Kampf der göttlichen Geschlechter</h2>
<p>Die Göttin Styx eilte mit ihren Kindern, vor allem ihrer Tochter <a title="nike" href="https://artedea.net/nike-geflugelter-erfolg/">Nike</a> dem Zeus in seinem Kampf gegen die Titanen zur Hilfe.</p>
<p>In der griechischen Mythologie gab es lange vor der Entstehung der Menschheit einen elfjährige Krieg zwischen den beiden göttlichen Geschlechtern, der Titanomachie genannt wird. Die Titanen vom Berg Othrys, angeführt von Kronos kämpften gegen die Kinder von Kronos und <a title="rheia" href="https://artedea.net/rheia/">Rheia</a>  unter der Führung des Zeus.</p>
<p>Die Partei des Zeus gewann diesen Kampf, vor allem auch durch die Hilfe der Styx und der <a title="nike" href="https://artedea.net/nike-geflugelter-erfolg/">Nike</a>. Zeus erkannte in diesem Kampf, dass er auf Styx auf jeden Fall und unumstößlich zählen kann.</p>
<p>Daher wurde sie auch zur <strong>Göttin der Eide</strong>. Seither wurde im antiken Griechenland beim Fluss und der Göttin Styx geschworen. Ein solcher Eid waren für Gottheiten wie für Menschen absolut verbindlich.</p>
<h2>Die unumstößlichen Eide der Styx</h2>
<p>Ein Gelübde war für immer und ewig besiegelt, indem man beim Schwur vom eiskalten Wasser der Styx getrunken hat. Wenn Gottheiten dennoch einen solchen Eid verletzten, dann konnte das im schlimmsten Fall zum Verlust ihrer Unsterblichkeit führen.</p>
<p>Wenn es <strong>Streit am <a title="Olymp" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Olymp" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Olymp</a></strong> gab, dann holte die Götterbotin <a title="iris" href="https://artedea.net/iris-fuhrerin-und-beraterin/">Iris</a> im goldenen Krug das Wasser des Styxflusses. Beim Ausgießen der Trankspende aus diesem Krug wurde dann erkannt, welche der Gottheiten einen Meineid geschworen hatte.</p>
<p>Das hatte schwerwiegende Folgen. Zuerst musste der oder die Betroffene ein Jahr lang ohne Atem darniederliegen. In diesem Zeitraum wurden den eidbrüchigen Gottheiten auch Ambrosia und Nektar, jene Gaben der <a title="hebe" href="https://artedea.net/hebe-jugendliche-blute/">Hebe</a> verwehrt, die den Alterungsprozess aufhielten und damit letztlich Unsterblichkeit verliehen. Darauf folgte eine tiefe neunjährige Betäubung und der Ausschluss von der göttlichen Runde für diese Zeit.</p>
<p>Das ist der Grund, warum die Styx den anderen Gottheiten verhasst war. Auch für Menschen hat der mutwillige Bruch eines Eides, der ihm Namen der Styx gesprochen wurde, schwerwiegende Folgen, nämlich den Verlust der Stimme für neun Jahre.</p>
<p>In ganz schlimmen Fällen kann bei Sterblichen, die sich nicht an ihre Schwüre gehalten haben, das einmal getrunkene Wasser der Styx das Blut erstarren lassen.</p>
<p><strong><em>auch: Stynx</em></strong></p>
</div>
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		<title>Mensa &#8211; Etruskisch-römische Göttin der Zahlen und des Kalenders</title>
		<link>https://artedea.net/mensa-etruskisch-romische-gottin-der-zahlen-und-des-kalenders/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Mar 2017 16:25:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Menstruation]]></category>
		<category><![CDATA[Mond]]></category>
		<category><![CDATA[Mondblut / Menstruation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei den EtruskerInnen sowie im antiken Rom galten Zahlen, Kalender, Berechnungen, Aufzeichnungen und Tabellen aller Art als magisch und heilig. Personifiziert werden diese als die Göttin Mensa. Die Taktgeberin Bei den EtruskerInnen sowie im antiken Rom galten Zahlen, Kalender, Berechnungen, Aufzeichnungen und Tabellen aller Art als magisch und heilig. Personifiziert werden diese als die Göttin ... <a title="Mensa &#8211; Etruskisch-römische Göttin der Zahlen und des Kalenders" class="read-more" href="https://artedea.net/mensa-etruskisch-romische-gottin-der-zahlen-und-des-kalenders/" aria-label="Mehr Informationen über Mensa &#8211; Etruskisch-römische Göttin der Zahlen und des Kalenders">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Bei den EtruskerInnen sowie im antiken Rom galten Zahlen, Kalender, Berechnungen, Aufzeichnungen und Tabellen aller Art als magisch und heilig. Personifiziert werden diese als die Göttin Mensa.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Die Taktgeberin</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-10429 size-thumbnail" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2017/03/mensa-400x401.jpg" alt="Mensa - artedea Göttinnen" width="400" height="401" srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2017/03/mensa-400x401.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2017/03/mensa.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Bei den EtruskerInnen sowie im antiken Rom galten Zahlen, Kalender, Berechnungen, Aufzeichnungen und Tabellen aller Art als magisch und heilig. Personifiziert werden diese als die Göttin Mensa.<br />
Das lateinische Wort „mensa“ bedeutet übersetzt <strong>„Tabelle“ </strong><br />
Auffällig ist der gemeinsame <strong>Wortstamm </strong>einerseits mit „mensis“ &#8211; „Monat“ sowie „mens“ &#8211; Geist und natürlich auch mit „Menstruation“.<br />
Im alten Rom wurde die <strong>Zeitberechnung </strong>„Menstruation“ genannt, was soviel bedeutet wie das Wissen von der Menses.<br />
Frauen orientieren sich zeitlich meist wesentlich besser als Männer, weil sie Zeitstrukturen und -abläufe alleine schon durch ihren Menstruationszyklus verinnerlicht haben. Das ist die Gabe der Göttin Mensa: Sie lässt Frauen genau spüren, in welcher Phase sie innerhalb eines Monats sind, in der weißen, der roten oder der schwarzen.<br />
Durch die Beobachtung von Menstruation und Mond entstand der <strong>Mondkalender </strong>– in vielen Kulturen der älteste Kalender, nach denen sich die Menschen richteten und ihre Zeit einteilten.</p>
<p>Der Mond und der Menstruationszyklus waren taktgebend und daraus ergaben sich folglich auch <strong>Wissenschaften </strong>wie Astrologie, Astronomie und Mathematik. Und es erschien nur allzu logisch, dass all diese Wissenschaften auf eine Göttin und nicht auf einen Gott zurückzuführen sind.</p>
<p>Heute versteht man unter Mensa vor allem einen Universitätsmittagstisch bzw. die Kantine einer Hochschule. Das streicht den nährenden Aspekt der Göttin hervor. Für den „Mens“ (Geist) braucht es auch Nahrung – und diese kommt von der Mensa. Dann fällt auch das Studieren der Wissenschaften der Göttin, wie z.B. Mathematik leichter ;o)</p>
<p>Die ursprünglich etruskische Göttin Mensa könnte später in die römische Göttin <strong><a href="https://artedea.net/minerva/">Minerva </a></strong>übergegangen sein.</p><div id="arted-3470548391" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Fluonia – Römische Göttin, die für die Ernährung Föten zuständig war</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Sep 2015 07:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Menstruation]]></category>
		<category><![CDATA[Mondblut / Menstruation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fluonia nährt den Fötus in der Gebärmutter mit Blut. Man glaubte, sie hält im Akt der Empfängnis für die nächsten neun Monate das Blut zurück, das normalerweise als Menstruation fließt. Die mit Blut Nährende Im antiken Rom waren Göttinnen sehr wichtig, die Kinder in allen Phasen ihrer Entwicklung im Mutterleib bis zur Geburt und danach ... <a title="Fluonia – Römische Göttin, die für die Ernährung Föten zuständig war" class="read-more" href="https://artedea.net/fluonia-romische-gottin-der-foten/" aria-label="Mehr Informationen über Fluonia – Römische Göttin, die für die Ernährung Föten zuständig war">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Fluonia nährt den Fötus in der Gebärmutter mit Blut. Man glaubte, sie hält im Akt der Empfängnis für die nächsten neun Monate das Blut zurück, das normalerweise als Menstruation fließt.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Die mit Blut Nährende</strong></h2>
<p>Im antiken Rom waren Göttinnen sehr wichtig, die Kinder in allen <strong>Phasen ihrer Entwicklung im Mutterleib</strong> bis zur Geburt und danach begleiten und beschützen.<br />
Eine davon ist Fluonia, die das Kind in der<strong> Gebärmutter mit Blut nährt</strong>. Man glaubte, sie hält im Akt der Empfängnis für die nächsten neun Monate das Blut zurück, das normalerweise als <strong>Menstruation </strong>fließt.</p>
<p>Sie steht dabei in enger Kooperation mit <a href="https://artedea.net/dea-mena-romische-gottin-der-menstruation/">Dea Mena</a>, der „Vorsteherin der Menstruation“. Der damaligen medizinischen Auffassung nach unterstützt diese die Göttin Fluonia dabei, den monatlichen Blutfluss zurückzuhalten.<br />
Fluonia führt das Blut dem Fötus zu, was bewirkt das dieser im Mutterleib wächst.<br />
Fluonia kooperiert dabei auch mit der Göttin <a href="https://artedea.net/alemonia-romische-gottin-der-ungeborenen-kinder/">Alemonia</a>, die dafür zuständig war, die ungeborene Kinder im Bauch der Mütter zu nähren, damit sie voll entwickelt geboren werden konnten.</p>
<p>Nach ausreichendem Wachstum bestimmen schließlich die drei Schicksalsgöttinnen <a href="https://artedea.net/parzen/">Parca</a>, Nona und Decima die <strong>Geburt zur rechten Zeit</strong>.<br />
Die Göttin <a href="https://artedea.net/lucina-romische-mondgottin-geburts-und-lichtgottin/">Lucina </a>bringt das Kind darauf hin ans Licht der Welt, das dann zu Ehren der Göttin <a href="https://artedea.net/ops/">Ops</a>, die die Neugeborenen beschützt, auf die Erde gelegt wird, damit es von dieser Göttin der Fülle beschenkt wird.</p>
<p>Fluonia <span style="font-weight: 400;">war ursprünglich nur ein Beiname der <a href="https://artedea.net/juno-umfassende-frauen-gottin/">Juno</a></span><span style="font-weight: 400;">, welcher für jenen Aspekt dieser Göttin verantwortlich war, die Menstruation während der Schwangerschaft zu hemmen. Man schrieb ihr damit einen wesentlichen Einfluss auf die Ernährung des Kindes im Mutterleibe zu. </span><span style="font-weight: 400;">Dies erschien so wichtig, dass sie schließlich zu einer eigenständigen Göttin wurde. </span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Ihr Name leitet sich vom „fluo, fluere“ ab (übersetzt: fließen).</span></p><div id="arted-3470548391" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div>
<p><em><strong>auch: Fluviona,  Fluvionia</strong></em></p>
<div id="arted-3209176980" class="arted-nach-dem-inhalt-2 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782446" aria-label="lammas banner2022-schmal"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal.jpg 1026w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-800x222.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-1024x284.jpg 1024w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-400x111.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-768x213.jpg 768w" sizes="(max-width: 1026px) 100vw, 1026px" width="1026" height="285"   /></a></div><div id="arted-90294469" class="arted-nach-dem-inhalt-4 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><div id="arted-3096445278" class="arted-nach-dem-inhalt-6 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div><p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/fluonia-romische-gottin-der-foten/">Fluonia – Römische Göttin, die für die Ernährung Föten zuständig war</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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		<title>Dea Mena &#8211; Römische Göttin der Menstruation</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Sep 2015 07:18:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Menstruation]]></category>
		<category><![CDATA[Mondblut / Menstruation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dea Mena ist die „monatliche Göttin“, die den Frauen das „Mondblut“ bringt und diese auch während ihrer Blutung beschützt. Die „monatliche Göttin“ Dea Mena ist die „monatliche Göttin“, die den Frauen das „Mondblut“ bringt und diese auch während ihrer Blutung beschützt. Dea Mena, oder einfach nur Mena wurde als die Gebieterin bzw. die Vorsteherin der ... <a title="Dea Mena &#8211; Römische Göttin der Menstruation" class="read-more" href="https://artedea.net/dea-mena-romische-gottin-der-menstruation/" aria-label="Mehr Informationen über Dea Mena &#8211; Römische Göttin der Menstruation">Weiterlesen ...</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dea Mena ist die „monatliche Göttin“, die den Frauen das „Mondblut“ bringt und diese auch während ihrer Blutung beschützt.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Die „monatliche Göttin“</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-3546 alignright" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/10/Dea-Mena1.jpg" alt="Dea Mena1" width="312" height="605" srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/10/Dea-Mena1.jpg 1056w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/10/Dea-Mena1-800x1552.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/10/Dea-Mena1-1024x1986.jpg 1024w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/10/Dea-Mena1-400x776.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/10/Dea-Mena1-768x1489.jpg 768w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/10/Dea-Mena1-792x1536.jpg 792w" sizes="auto, (max-width: 312px) 100vw, 312px" /></p>
<p>Dea Mena ist die „monatliche Göttin“, die den Frauen das <strong>„Mondblut“</strong> bringt und diese auch während ihrer Blutung beschützt.<br />
Dea Mena, oder einfach nur Mena wurde als die Gebieterin bzw. die <strong>Vorsteherin der Menstruation </strong>angesehen. Ihr Name ist natürlich mit dem lateinischen Wort „mensis“ für Monat eng verbunden.<br />
Da die Menstruation im gleichen Rhythmus wie die Mondphasen auftritt, wurde Dea Mena mit dem Mond bzw. dessen Auswirkungen auf den <strong>weiblichen Zyklus</strong> in Verbindung gebracht.</p>
<p>Auch im antiken Griechenland war bereits eine Göttin Mene bekannt. Diese war eine der vielen Formen der Mondgöttin <a href="https://artedea.net/selene-konigin-der-nacht/">Selene </a>bzw. einer ihrer Beinamen, da <a href="https://artedea.net/selene-konigin-der-nacht/">Selene </a>ja das Jahr mit ihren Zyklen in Monate einteilt.</p>
<p>Nach dem medizinischen Verständnis im antiken Rom sorgte bei einer <strong>Schwangerschaft </strong>Dea Mena in enger Kooperation mit der Göttin <a href="https://artedea.net/fluonia-romische-gottin-der-foten/">Fluonia </a>dafür, dass das Blut in der Gebärmutter zurückgehalten wird und dem Fötus zugeführt wird, um diesen wachsen zu lassen.</p>
<p><em><strong>auch: Mena, Mens, Menes, Mene, Meni</strong></em></p><div id="arted-3470548391" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div>
<p>&nbsp;</p>
<div id="arted-3209176980" class="arted-nach-dem-inhalt-2 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782446" aria-label="lammas banner2022-schmal"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal.jpg 1026w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-800x222.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-1024x284.jpg 1024w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-400x111.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-768x213.jpg 768w" sizes="(max-width: 1026px) 100vw, 1026px" width="1026" height="285"   /></a></div><div id="arted-90294469" class="arted-nach-dem-inhalt-4 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><div id="arted-3096445278" class="arted-nach-dem-inhalt-6 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div><p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/dea-mena-romische-gottin-der-menstruation/">Dea Mena &#8211; Römische Göttin der Menstruation</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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		<title>Luna &#8211; Römische Mondgöttin</title>
		<link>https://artedea.net/luna-romische-mondgottin/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jul 2015 09:39:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magie]]></category>
		<category><![CDATA[Menstruation]]></category>
		<category><![CDATA[Mond]]></category>
		<category><![CDATA[Magie + Zauberei]]></category>
		<category><![CDATA[Mondblut / Menstruation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die römische Mondgöttin Luna gibt in der italienischen Sprache immer noch dem Mond ihren Namen. Sie ist das Licht der Nacht und die Hüterin des Zaubers und der Magie. Bei Neumond zieht sie sich zurück, um sich zu erneuern. Frau Mondin Die römische Mondgöttin gibt in der italienischen Sprache immer noch dem Mond ihren Namen. ... <a title="Luna &#8211; Römische Mondgöttin" class="read-more" href="https://artedea.net/luna-romische-mondgottin/" aria-label="Mehr Informationen über Luna &#8211; Römische Mondgöttin">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die römische Mondgöttin Luna gibt in der italienischen Sprache immer noch dem Mond ihren Namen. Sie ist das Licht der Nacht und die Hüterin des Zaubers und der Magie. Bei Neumond zieht sie sich zurück, um sich zu erneuern.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Frau Mondin</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-2908" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2015/07/luna2.jpg" alt="Luna - artedea Göttinnen" width="245" height="616" srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2015/07/luna2.jpg 556w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2015/07/luna2-400x1005.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 245px) 100vw, 245px" />Die römische Mondgöttin gibt in der italienischen Sprache immer noch dem Mond ihren Namen.<br />
Das nächtliche Gestirn am Himmel wurde in vielen Kulturen selbst als Göttin angesehen. Sie ist das <strong>Licht der Nacht</strong> und die <strong>Hüterin des Zaubers</strong> und der Magie. Bei Neumond zieht sie sich zurück, um sich zu erneuern.</p>
<p>Luna gebietet über <strong>Ebbe und Flut</strong> über die <strong>Menstruationszyklen</strong>, über das Ansteigen und Abschwellen der Körperflüssigkeiten und Pflanzensäfte.</p>
<p>Der römische Tag der Mondgöttin „lunae dies“ (italienisch „lunedí“, französisch „lundi“) wurde als Montag (Mond-Tag) ins Deutsche übernommen.</p>
<p>Vieles an ihrem Mythos wurde von der griechischen Mondgöttin <a href="https://artedea.net/selene-konigin-der-nacht/">Selene </a>übernommen.<br />
Sowohl in der griechischen wie der römischen Mythologie ist sie die Tochter der TitanInnen <a href="https://artedea.net/theia-die-lichtvolle/">Theia </a>und Hyperion. Ihre Schwester ist die Göttin der Morgenröte <a href="https://artedea.net/aurora/">Aurora</a>.<br />
Wie auch ihr Bruder, der Sonnengott Sol war auch Luna eine <strong>Schutzgottheit </strong>des römischen Zirkus. Beide zusammen, er aufsteigend, sie herabsteigend, dienten als bildliche Vorstellung der Ewigkeit.</p><div id="arted-3470548391" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div>
<p>Im antiken Rom war Luna ein Tempel auf dem<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Aventin"> Aventin-Hügel</a> geweiht, wo sie als Monatsgöttin am letzten Tag des März verehrt wurde — der erste Monat im altrömischen Jahr.<br />
Als Luna Noctiluca („Beleuchterin der Nacht“) war ihr ein Tempel auf dem <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Palatin_(Rom)">Palatin-Hügel </a>geweiht, der nachts erleuchtet war.</p>
<h2>Die magische Göttinnen-Triade</h2>
<p>Häufig wird Luna auch mit <a href="https://artedea.net/diana/">Diana </a>gleichgesetzt, die den Beinamen Noctiluca (die Nachtleuchtende) trug.<br />
Gemeinsam mit <a href="https://artedea.net/diana/">Diana</a> und <a href="https://artedea.net/hekate/">Hekate </a>(die aus der griechischen Mythologie entlehnt ist), formt Luna eine Göttinnen-Triade: Luna als Himmelsgöttin, <a href="https://artedea.net/diana/">Diana</a> als Erdgöttin und <a href="https://artedea.net/hekate/">Hekate </a>als Göttin der Unterwelt. Die Mondphasen zeigen diese Erscheinungsweisen sehr deutlich.</p>
<p>Allen drei Göttinnen wurden besondere <strong>Zauberkräfte </strong>zugeschrieben, die einen besonderen Anreiz auf die Menschen ausübten, was sich auch lange nach der Etablierung des Christentums hielt.<br />
Die magische Kraft der Göttin Luna drückt sich auch in den in der Antike sehr gebräuchlichen <strong>halbmondförmigen Amuletten</strong> aus — „luna“ oder „lunula“ (Mondchen) bezeichnet, die ihre beschützende Kraft nicht aus dem Material, sondern der Form schöpfen.<br />
Vielfach fanden sich „lunulae“ am Pferdeschmuck —  teilweise in der Form eines halbmondförmigen Eckzahns. Diese findet man bis hinein in die Moderne bei Zugpferden als Schutzzeichen der Mondgöttin.</p><div id="arted-2745657009" class="arted-raeucher-ebook arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<p>Luna selbst wird ja auch oft als Lenkerin eines silbernen Zweigespanns —  einer so genannten biga —  dargestellt. Gezogen von weißen Pferden oder Ochsen fährt sie damit über den Himmel.</p>
<h2>Beschützerin der Fahrenden und Seeleute</h2>
<p>Bis in das Mittelalter hinein gewährte Luna allen <strong>Fahrenden </strong>und auch den <strong>Seeleuten</strong>, die sich nächtens an den Gestirnen orientieren, Schutz und Schirm.</p>
<p>Ihre Attribute waren eine <strong>Fackel</strong>, die Mondsichel und hin und wieder auch ein Horn.</p>
<p>In der englischen Sprache kommt Luna noch in den Worten „lunacy“ bzw. „lunatic“ — für „Wahnsinn“ oder „verrückt“ vor: Was ganz offensichtlich den starken Einfluss des Mondes und seiner Göttin auf die Erdenmenschen verdeutlicht.</p>
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		<title>Tiamat &#8211; Sumerisch-babylonische Ur- und Schöpfungsgöttin, Göttin des Chaos und des Unerschaffenen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Oct 2012 06:27:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Menstruation]]></category>
		<category><![CDATA[Muttergöttin]]></category>
		<category><![CDATA[Schöpfung]]></category>
		<category><![CDATA[Mondblut / Menstruation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Tiamat ist der Urzustand, das Allumfassende, die „heilige Tiefe&#8220; – unter diesem Namen kommt sie auch in der Bibel vor (Genesis 1,3). Sie gilt als die Muttergöttin von allem, als „Große Drachin des Chaos&#8220;. Die „heilige Tiefe&#8220; &#160; &#160; Tiamat ist der Urzustand, das Allumfassende, die „heilige Tiefe&#8220; – unter diesem Namen kommt sie auch ... <a title="Tiamat &#8211; Sumerisch-babylonische Ur- und Schöpfungsgöttin, Göttin des Chaos und des Unerschaffenen" class="read-more" href="https://artedea.net/tiamat-die-heilige-tiefe/" aria-label="Mehr Informationen über Tiamat &#8211; Sumerisch-babylonische Ur- und Schöpfungsgöttin, Göttin des Chaos und des Unerschaffenen">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Tiamat ist der Urzustand, das Allumfassende, die „heilige Tiefe&#8220; – unter diesem Namen kommt sie auch in der Bibel vor (Genesis 1,3). Sie gilt als die Muttergöttin von allem, als „Große Drachin des Chaos&#8220;.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Die „heilige Tiefe&#8220;</strong></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4101 aligncenter" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/10/tiamat3.jpg" alt="tiamat3" width="492" height="670" srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/10/tiamat3.jpg 1503w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/10/tiamat3-800x1090.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/10/tiamat3-1024x1395.jpg 1024w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/10/tiamat3-400x545.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/10/tiamat3-768x1046.jpg 768w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/10/tiamat3-1127x1536.jpg 1127w" sizes="auto, (max-width: 492px) 100vw, 492px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Tiamat ist der <strong>Urzustand</strong>, das <strong>Allumfassende</strong>, die „heilige Tiefe&#8220; – unter diesem Namen kommt sie auch in der Bibel vor (Genesis 1,3). Sie gilt als die Muttergöttin von allem, als „<strong>Große Drachin des Chaos&#8220;</strong>.</p>
<p>Sie wird auch meist als Drachen dargestellt und führt auch den Titel „Mummu Hubur&#8220; – Mutter der <strong>Ungeheuer</strong>, weil sie neben den erstgeborenen Gottheiten auch die Mischwesen und Dämonen hervorbrachte.</p>
<h2>Löwenpranken, Pferdekörper, Raubvogelflügel</h2>
<p>Auf babylonischen Reliefs wird sie als <strong>Wasserschlange</strong> dargestellt, auf assyrischen Darstellungen ist sie meist ein <strong>Mischwesen</strong> u.a. mit Löwenpranken, Pferdekörper, Hinterläufen in Adlerform und Raubvogelflügeln, das sehr an einen Drachen erinnert.</p>
<p>Wie Tiamat die <strong>Welt erschaffen</strong> hat, dazu gibt es einige Auslegungen: Tiamat — noch gestaltlos — soll aus sich heraus Himmel und Erde geschaffen haben.<br />
In dem Zusammenhang wird sie auch Tohu Bohu genannt, das kommt als „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tohuwabohu" target="_blank" rel="noopener">Tohuwabohu</a>“ in der Bibel, im ersten Buch Mose vor: „Und die Erde war wüst und leer (tohu vavohu)“ – was auf den Urzustand hinweist.<br />
Tiamat ist daher auch die Gebieterin der <strong>vier weiblichen Ur-Elemente:</strong> Ewigkeit, Nacht, Tiefe, und Wasser.</p><div id="arted-3470548391" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div>
<p>In einer anderen Version soll sie sich selber Form verliehen haben, indem sie sich in ihrer Tochter Mummu materialisierte.</p>
<p>Im „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/En%C5%ABma_eli%C5%A1" target="_blank" rel="noopener">Enuma Elish“</a>, dem ältesten schriftlich erhaltenen <strong>Schöpfungsmythos</strong> wird berichtet, dass sie von ihrem Sohn Marduk erschlagen wurde, der darauf hin ihren Körper in Himmel und Erde geteilt und durch diese Teilung den Horizont geschaffen hat.<br />
Dies kann auch eine Interpretation dafür sein, dass bei der Geburt des Marduk der Mutterleib der Tiamat entzwei gerissen wurde und aus dessen <strong>dunkler Tiefe</strong> durch den <strong>Geburtsakt</strong> das Licht entstanden ist.<br />
Aus den Augen der Tiamat sollen anschließend die Flüsse Euphrat und Tigris geflossen sein, ihr Drachenschwanz habe sich nach oben gebogen und wurde zur <strong>Milchstraße</strong>. Es heißt auch, ihr Sohn Marduk habe von ihr das Heilige Wort erhalten und es in der Bibel festgehalten.</p>
<h2>Muttermord aus Machtgier</h2>
<p>Eine mögliche Interpretation dieses <strong>Muttermords </strong>ist aber auch, dass Marduk, der aus dem Leib der Tiamat geboren wurde, sich nun gegen sie wandte, weil er ihre <strong>Macht </strong>innehaben wollte. Er wollte sich nicht den Gesetzen der Schöpfung beugen, dass das Männliche aus dem Weiblichen kommt und daher die <strong>Mutter als Schöpfungskraft </strong>die Mächtigere ist. Der Sohn wollte die Mutter entmachten. Das kann als einer der Impulse gesehen werden, wie das Matriarchat vom Patriarchat abgelöst wurde.</p><div id="arted-2745657009" class="arted-raeucher-ebook arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<p>Irgendwann ist es ja dann auch „modern“ geworden, dass die Schöpfungskraft männlich ist — so widersinnig das erscheinen mag. Zeus mit seiner Kopfgeburt der <a href="https://artedea.net/athena/">Athena </a>ist dafür ein Beispiel, der jüdisch-christliche Gott ein anderes.</p>
<p>Luisa Francia schreibt in ihrem Buch „Drachenzeit“:</p>
<p style="margin-left: 40px;"><em>Der patriarchale Machtanspruch muss die Macht der Göttin vernichten, um sich durchzusetzen, und was im Mythos der Tiamat überliefert ist, verbreitet sich überall. Der Sohn muss die Mutter töten, die unheimliche, dunkle Kräfte hat. dieses schreckliche Blut, das die Mutter mit mondgleicher Regelmäßigkeit überall auf die Erde tropft, ist Sitz dieser dunklen kraft, über die kein Mann verfügen kann. Blut ist der Mittelpunkt des Lebens und Sterbens, Substanz der alten Macht. </em></p>
<h2>Schöpfungsflüssigkeit Menstruationsblut</h2>
<p>In einer weiteren Version der mesopotamischen Mythologie heißt es, dass in jenen Tagen vor unser Zeit Tiamat als Göttin des <strong>Salzwassers</strong> und Apsu als Gott des <strong>Süßwassers</strong> existiert haben sollen.</p>
<p>Tiamat war ein riesiger Salzwassersee, der bereits vor der Entstehung des Kosmos existierte. Apsu, der Süßwassergott war ihr aber nicht übergeordnet, nicht einmal gleichgestellt. Der wahre Quell, aus dem alles Leben hervorgegangen ist, ist Tiamat, das Salzwasser, die Ozeane. Tiamat soll ganz allein (ohne Zutun von Apsu) die <strong>Schöpfungsflüssigkeit</strong> erzeugt haben, die nicht aus Samenflüssigkeit sondern aus <strong>Menstruationsblut</strong> besteht.<br />
Dieses soll drei Jahre, drei Monate und drei Wochen lang aus der Göttin geflossen sein und das <strong>Rote Meer</strong> gebildet haben. Noch heute wird die Ostküste des Roten Meeres „Tihamat“ genannt.</p>
<p>Der Tiamat-Mythos taucht auch immer wieder im <strong>Alten Testament</strong> auf. Etwa auch an jener Stelle, an dem der jüdische Gott das Rote Meer teilte, das als Synonym für Tiamat steht. Ihr Blut, so sagt man, sei die <strong>Grundlage aller Gewässer</strong>, es verleihe Unsterblichkeit und erhebe Sterbliche zu Königen.<br />
Im hebräischen ist Tiamat als Tehom im Schöpfungslied bekannt.</p>
<h2>Ungeheuer, Monster, Sphinxen, Dämonen aus dem Schoß der Tiamat</h2>
<p>Schließlich nahm sie die Form eines Drachen an und schwamm als dieser in den urzeitlichen Wassern. In einem wahren <strong>Schöpfungsrausch</strong> soll sie in ihrer Drachengestalt viele Wesen geschaffen haben – Ungeheuer, Monster, Sphinxen, Skorpione und anderen Dämonen wie auch Stürme, schließlich kamen alle Gottheiten aus dem <strong>Schoß der Tiamat</strong> hervor. Diese haben sich in einem anderen Teil des Universums angesiedelt, aber einen solchen Radau gemacht, dass sich Apsu gestört gefühlt hat.</p>
<p>Er wollte, dass Tiamat ihre Geschöpfe wieder tötet, was diese in ihrer Mütterlichkeit aber entschieden zurückwies. Nun aber töteten die Gottheiten Apsu, weil sie davon erfuhren, dass er ihnen ans Leben wollte. Dass erzürnte Tiamat allerdings so, dass sie gegen diese Gottheiten einen Krieg begann.</p>
<h2>Verschlingt Geschöpfe, um sich erneut aus sich hervorzubringen</h2>
<p>Wie dieser Krieg ausging, davon gibt es unterschiedliche Versionen: Die eine besagt, dass ihr Sohn Marduk seine Mutter Tiamat tötete und zweiteilte, was der<strong> eigentliche Schöpfungsprozess</strong> gewesen wäre.</p>
<p>In einer anderen Version soll Tiamat als Drache Marduk verschlungen haben. Sie nimmt in tief in die Nacht ihres Universums hinein, um ihn immer wieder von Neuem auszuspucken.</p>
<p>Und schließlich heißt es auch, dass dieser Kampf noch lange nicht beendet ist und immer noch ausgetragen wird. Im ewigen Zyklus des <strong>Werdens und Vergehens</strong> verschlingt Tiamat immer wieder ihre Geschöpfe, um sich erneut aus sich hervorzubringen.</p>
<p><strong><em>auch: Dia Mater, Tamtu </em></strong></p>
<h2></h2>
<h2 style="text-align: center;">Das Bild der Göttin Tiamat ist als hochwertige Replik erhältlich.<br />
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		<title>Atiersang &#8211; Tibetische Göttin des Frauenbluts und der Frauenkraft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Sep 2012 04:40:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heilung]]></category>
		<category><![CDATA[Menstruation]]></category>
		<category><![CDATA[Mondblut / Menstruation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf Thangkas, also spirituellen Rollbildern erscheint immer wieder eine Göttin zwischen zwei Frauen, von denen eine das göttliche Menstruationsblut auffängt, die andere eine Lotusblüte in der Hand hält. Der Name dieser Göttin ist als Atiersang überliefert. Göttliches heilsames Frauenblut Auf Thangkas, also spirituellen Rollbildern erscheint immer wieder eine Göttin zwischen zwei Frauen, von denen eine ... <a title="Atiersang &#8211; Tibetische Göttin des Frauenbluts und der Frauenkraft" class="read-more" href="https://artedea.net/atiersang-gottliches-frauenblut/" aria-label="Mehr Informationen über Atiersang &#8211; Tibetische Göttin des Frauenbluts und der Frauenkraft">Weiterlesen ...</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/atiersang-gottliches-frauenblut/">Atiersang &#8211; Tibetische Göttin des Frauenbluts und der Frauenkraft</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Auf Thangkas, also spirituellen Rollbildern erscheint immer wieder eine Göttin zwischen zwei Frauen, von denen eine das göttliche Menstruationsblut auffängt, die andere eine Lotusblüte in der Hand hält. Der Name dieser Göttin ist als Atiersang überliefert.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Göttliches heilsames Frauenblut</strong></h2>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" style="width: 398px; height: 600px;" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/09/atiersang1.jpg" alt="" /></p>
<p>Auf <a title="Thangka" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Thangka" target="_blank" rel="noopener">Thangkas</a>, also <strong>spirituellen Rollbildern</strong> erscheint immer wieder eine Göttin zwischen zwei Frauen, von denen eine das <strong>göttliche Menstruationsblut</strong> auffängt, die andere eine <strong>Lotusblüte</strong> in der Hand hält. Der Name dieser Göttin ist als Atiersang überliefert.</p>
<p>Sie gibt ihr göttliches <strong>Blut</strong> als <strong>Heilmittel</strong> und <strong>Zaubersubstanz</strong> an andere Frauen weiter. Denn viele <strong>Zaubermittel</strong> der <strong>Bön</strong>, der vorbuddhistischen Einwohnerinnen Tibets, brauchen <strong>Frauenblut</strong>, um wirksam zu sein.<br />
Gilt Menstruationsblut in anderen (patriarchalen) Religionen als <strong>unrein</strong>, ja sogar als <strong>gefährlich</strong>, so wurde hier offenbar die <strong>heilige</strong> und damit auch <strong>heilsame</strong> Kraft geehrt: Das Blut der Göttin, das in allen weiblichen Zyklen schwingt.</p>
<h2>Transportmittel für die Informationen der Weiblichkeit</h2>
<p>Die moderne Wissenschaft hat bewiesen, dass Menstruationsblut nicht nur stark mit Sauerstoff angereichert und damit auch das <strong>reinste Blut</strong> ist, es trägt auch die <strong>entschlüsselte <a title="DNA" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Desoxyribonukleins%C3%A4ure" target="_blank" rel="noopener">DNA</a></strong>. Der hohe Anteil des Sauerstoffs kann die DNS decodieren. Daher wurde es als sehr direktes «<strong>Transportmittel»</strong> für die <strong>Informationen der Weiblichkeit</strong> nicht nur in der <a title="Bön" href="http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%B6n" target="_blank" rel="noopener">Bön</a>-Tradition sondern auch in anderen matriarchalen Kulturen angewandt &#8211; z.B. als Beimischung zu Arzneien, als Düngemittel für essbare Pflanzen, zur Kennzeichnung und Sicherung eines Territoriums.</p>
<p>Die Abbildungen der Atiersang kann als <strong>Aufforderung</strong> der Göttin an die Frauen verstanden werden: Ihr Frauenblut ist etwas ganz besonderes, heiliges. Wenn es Frauen ehren und zu heilenden Zwecken einsetzen, dann kann es zu einer <strong>direkten Energieübertragung</strong> der Göttin kommen.</p><div id="arted-3470548391" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div>
<p>Daher gilt Atiersang im vorbuddhistischen Tibet als die <strong>große Göttin der Frauenkraft</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: center;">Das Bild der Antheia kann als Replik erworben werden.</h2>
<h2 style="text-align: center;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef/Products/atiersang-r" target="_blank" rel="noopener">Hier alle Infos dazu</a></h2>
<p>&nbsp;</p>
<div id="arted-3209176980" class="arted-nach-dem-inhalt-2 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782446" aria-label="lammas banner2022-schmal"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal.jpg 1026w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-800x222.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-1024x284.jpg 1024w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-400x111.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-768x213.jpg 768w" sizes="(max-width: 1026px) 100vw, 1026px" width="1026" height="285"   /></a></div><div id="arted-90294469" class="arted-nach-dem-inhalt-4 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><div id="arted-3096445278" class="arted-nach-dem-inhalt-6 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div><p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/atiersang-gottliches-frauenblut/">Atiersang &#8211; Tibetische Göttin des Frauenbluts und der Frauenkraft</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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		<title>Jahi &#8211; Persischer Beiname der Großen Mutter</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Oct 2008 15:47:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Menstruation]]></category>
		<category><![CDATA[Schlangen]]></category>
		<category><![CDATA[Mondblut / Menstruation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jahi erscheint in persischen Schriften als Schöpferin und Verführerin des ersten Mannes. Sie gebar die Schlange Ahriman und paarte sich dann mit ihr, was auch Lilith oder Eva mit der biblischen Schlange getan haben soll. Die mächtig lustvoll Menstruierende Jahi erscheint in persischen Schriften als Schöpferin und Verführerin des ersten Mannes. Sie gebar die Schlange ... <a title="Jahi &#8211; Persischer Beiname der Großen Mutter" class="read-more" href="https://artedea.net/jahi-die-machtig-lustvoll-menstruierende/" aria-label="Mehr Informationen über Jahi &#8211; Persischer Beiname der Großen Mutter">Weiterlesen ...</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Jahi erscheint in persischen Schriften als Schöpferin und Verführerin des ersten Mannes. Sie gebar die Schlange Ahriman und paarte sich dann mit ihr, was auch Lilith oder <a href="https://artedea.net/eva-die-mythische-urmutter-der-menschheit/">Eva</a> mit der biblischen Schlange getan haben soll.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Die mächtig lustvoll Menstruierende</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-3759 aligncenter" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/10/jahi1.jpg" alt="jahi1" width="489" height="624" srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/10/jahi1.jpg 1447w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/10/jahi1-800x1019.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/10/jahi1-1024x1305.jpg 1024w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/10/jahi1-400x510.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/10/jahi1-768x979.jpg 768w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/10/jahi1-1205x1536.jpg 1205w" sizes="auto, (max-width: 489px) 100vw, 489px" /></p>
<p>Jahi erscheint in <strong>persischen Schriften</strong> als <strong>Schöpferin</strong> und Verführerin des ersten Mannes.</p>
<p>Sie gebar die <strong>Schlange Ahriman</strong> und paarte sich dann mit ihr, was auch <a title="lilith" href="https://artedea.net/lilith-autonome-widerspenstige-unbezahmbare-ahnin/">Lilith</a> oder <a href="https://artedea.net/eva-die-mythische-urmutter-der-menschheit/">Eva</a> mit der biblischen Schlange getan haben soll.</p>
<h2>Mit ihr kam die Menstruation in die Welt</h2>
<p>Nach den Schriften des Zarathustra kam mit Jahi die <strong>Menstruation</strong> in die Welt, denn sie menstruierte zum ersten Mal nach ihrer Vereinigung mit der Schlange. Deshalb verkörpert sie auch den <strong>Mond</strong>, der als die eigentliche Ursache der Menstruation angesehen wurde.</p>
<p>Indem sie den ersten Mann im Urgarten verführte, brachte Jahi auch die <strong>Sexualität</strong> in die Welt und ist <strong>Inbegriff lustvoller und selbst­bestimmter weiblicher Sexualität</strong>. Auch die sumerische Mythologie kennt als Namen für die Große Göttin eine Iahu (= „erhabene Taube&#8220;).</p><div id="arted-3470548391" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div>
<p>Die jüdischen Patriarchen übernahmen wahrscheinlich von persischen Asketen die Vorstellung der <strong>Sündhaftigkeit</strong> der Frauen, die ja alle von Jahi (bzw. <a href="https://artedea.net/eva-die-mythische-urmutter-der-menschheit/">Eva</a>) abstammen. Nach deren Vorstellung sind demnach alle Frauen Huren. Allerdings scheinen die alten Namen des männlichen jüdischen Gottes eine maskuline Form der Jahi, nämlich <strong>Jahweh</strong> oder auch Jahu, Jaho oder Jehova gewesen zu sein.</p>
<p>Manche Mythen weisen darauf hin, dass dieser Gott wie Ahriman eine <strong>Schlangengestalt</strong> hatte und die Große Muttergöttin Jahi sich mit ihm gepaart hat.</p>
<h2>Die Urängste der Männer</h2>
<p>Vor dieser scheinen die Männer großen Respekt zu haben, wird sie auch als <strong>schlimmer Dämon</strong>, der das Böse in die Welt gebracht hat, dargestellt. Mit ihr ist auch die <strong>Menstruation dämonisiert</strong> worden.</p><div id="arted-2745657009" class="arted-raeucher-ebook arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<p>Ganze Abhandlungen finden sich in Schriften über die Epochen hinweg, die beschreiben, wozu menstruierende Frauen fähig wären: Von ihnen berührte Früchte werden nicht mehr reif, Senf verdirbt, Wein und Milch wird sauer, Gras vertrocknet, Eisen verrostet, Messer werden stumpf und die Luft wird düster. Wenn Hunde am Menstruationsblut lecken, so würden sie tollwütig. Und das sind jetzt nur die harmloseren Varianten ihrer Kraft.</p>
<p>Ein Mensch der <strong>blutet</strong>, aber nicht stirbt, der dies immer wieder tut und sich dabei sogar <strong>regeneriert</strong>, das ist schon etwas seltsames. Obacht! Da kann etwas nicht mit rechten Dingen zugehen. Soviel zu den Urängsten der Männer. Im Juden- und Christentum, im Hinduismus, im Islam und einigen anderen Religionen sind Frauen daher während ihrer <strong>Monatsblutung</strong> von <strong>religiösen Riten ausgeschlossen</strong>, weil sie deren Wirkungslosigkeit oder schlimmer, dessen <strong>Umkehrung</strong> bewirken können.</p>
<p>Das, was Frauen über Jahrtausende in vielen Religionen diskriminiert hat, kann natürlich auch von einem anderen Gesichtspunkt gesehen werden.</p>
<h2>Mächtige Wesen, die ihre „Tage&#8220; haben</h2>
<p>Gut so! Könnten Frauen des 21. Jahrhunderts sagen: Wir verderben Senf, Wein und Milch, also haben wir nichts in der Küche verloren. Wir lassen Eisen verrosten, nicht vorstellbar, was unser Menstruationsblut erst mit den Festplatten von Computern anstellen könnte. Also eine Woche Dienstfreistellung in Haushalt und Job und das monatlich.</p>
<p>Und auf die patriarchalen religiösen Zeremonien pfeifen wir sowieso. Wir ziehen uns in unsere Menstruationshütte (oder nach Belieben in einen schicken Wellness-Tempel) zurück und machen unseren eigenen Zauber. Jahi sei Dank sind Frauen mächtige Wesen, besonders, wenn sie ihre „Tage&#8220; haben. <strong>Menstruationsblut</strong> ist ein <strong>starkes magisches Mittel</strong>. Männer seid also auf der Hut! <strong> </strong></p>
<p><strong><em>auch: Jeh, JÄh, JÌÄh, Iahu, <i>Jēh</i>, <i>J̌ēh</i></em></strong></p>
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		<title>Medusa &#8211; Griechische Göttin des Schutzes</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Aug 2008 07:24:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Am meisten gelesen]]></category>
		<category><![CDATA[Menstruation]]></category>
		<category><![CDATA[Schlangen]]></category>
		<category><![CDATA[Schutz]]></category>
		<category><![CDATA[Weisheit]]></category>
		<category><![CDATA[Mondblut / Menstruation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Medusa steht vor allem für den Schutz der Frauen, sie ist die Göttin der Masken, des wilden Blickes und des „weisen Blutes&#8220;. Ursprünglich war sie die Schlangengöttin der libyschen Amazonen und verkörperte das weibliche Wissen. Wilder Blick Medusa steht vor allem für den Schutz der Frauen, sie ist die Göttin der Masken, des wilden Blickes ... <a title="Medusa &#8211; Griechische Göttin des Schutzes" class="read-more" href="https://artedea.net/medusa/" aria-label="Mehr Informationen über Medusa &#8211; Griechische Göttin des Schutzes">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Medusa steht vor allem für den Schutz der Frauen, sie ist die Göttin der Masken, des wilden Blickes und des „weisen Blutes&#8220;. Ursprünglich war sie die Schlangengöttin der libyschen Amazonen und verkörperte das weibliche Wissen.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Wilder Blick</strong></h2>
<p><img decoding="async" class=" alignleft" style="width: 395px;" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/09/medusa.jpg" alt="" height="501" />Medusa steht vor allem für den <strong>Schutz der Frauen</strong>, sie ist die Göttin der <strong>Masken</strong>, des <strong>wilden Blickes</strong> und des „weisen Blutes&#8220;.</p>
<p>Medusa wird mit zwei Figuren der griechischen Mythologie in Verbindung gebracht: Mit einer hell singenden Nymphe der <a title="hesperiden" href="https://artedea.net/hesperiden-bewacherinnen-der-goldenen-apfel/">Hesperiden</a>, die die <strong>Goldenen Äpfel</strong> hüteten bzw. mit einer Gorgo —  einem <strong>Ungeheuer mit Schlangenhaaren</strong>.</p>
<h2>Die Macht des Menstruationsblutes</h2>
<p>Medusa scheint aber nicht der Name von zwei verschiedenen mythologischen Figuren gewesen zu sein, sondern es handelt sich wahrscheinlich vielmehr um ein und die selbe Göttin. Die Gorgonen gehören zu den vorolympischen Gottheiten. Medusa ist die einzige der drei Gorgonen, die sterblich war.</p>
<p>Ursprünglich war sie die <strong>Schlangengöttin</strong> der libyschen Amazonen und verkörperte das <strong>weibliche Wissen</strong>. Ihr Blut soll so mächtig gewesen sein, dass sie damit <strong>Leben kreieren</strong> oder <strong>Tod bringen</strong> kann. Dies wird auch durch die zwei schwarzen Schwäne, die sie begleiten, dargestellt. Sie blicken immer in entgegen gesetzte Richtungen.</p><div id="arted-3470548391" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div>
<p>Mit ihrem Blut ist wahrscheinlich das <strong>Menstruationsblut</strong> gemeint, das in vielen Völkern als <strong>mächtiges Zaubermittel</strong> galt und daher auch (von den Männern) sehr gefürchtet ist. Naturvölker glauben oft, dass der Blick einer menstruierenden Frau einen Mann <strong>in Stein verwandeln</strong> und damit töten kann. In diesem Zustand ist eine Frau auch schließlich eine <strong>Todesgöttin</strong>, da sie das Ei abstößt und kein neues Leben in die Welt bringt.</p>
<p>In diesem Zusammenhang wurde Medusa auch als <strong>Mondgöttin</strong> (vor allem als Göttin des <strong>Vollmonds</strong>) verehrt, die den Feldern den fruchtbaren Regen brachte.</p>
<h2>Schleier verbirgt den Blick in die Zukunft</h2>
<p>Medusa wird als sehr<strong> mächtige Göttin</strong> beschrieben, gleichzeitig als Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Weil sie auch die Zukunft ist, trägt sie einen <strong>Schleier</strong>, denn Sterbliche dürfen nicht wissen, was sich hinter ihrem Schleier (in der Zukunft) verbirgt. Sollte es doch jemanden gelingen, den Schleier zu lüften, so bedeutet dies den sicheren Tod. In dieses zukünftige Angesicht zu blicken, würde einen Menschen sofort vor Schreck versteinern lassen.</p><div id="arted-2745657009" class="arted-raeucher-ebook arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<p>Die Mutter von Medusa ist das Seeungeheuer Keto und wie diese wird Medusa als schönwangig bezeichnet, denn im Mythos war sie anfangs eine Schönheit. Als schöne Gorgonnen-Prinzessin wurde sie zur <a title="hesperiden" href="https://artedea.net/hesperiden-bewacherinnen-der-goldenen-apfel/">Hesperide </a>und bewachte die goldenen Äpfel der <a href="https://artedea.net/hera-vorhellenistische-grosse-goettin-griechische-himmelskoenigin-oberste-olympische-muttergoettin/">Hera</a> in deren Garten am Rande der Erde.</p>
<p>Dabei wäre es auch geblieben, hätte sich Medusa nicht mit Poseidon eingelassen und sich den Zorn der <a title="athena" href="https://artedea.net/athena/">Athena</a> zugezogen.</p>
<h2>Die Umwandlung durch Athena</h2>
<p>Im bekannten Medusa-Mythos legte sich nämlich eines Tages Poseidon, der Gott mit dunklen Locken, zur sterblichen Medusa ins weiche Gras mit hübschen Frühlingsblumen. Diese Erzählung erinnert an den Mythos der <a title="persephone" href="https://artedea.net/persephone-die-auferstandene/">Persephone</a>.</p>
<p>Auch sie wurde zwischen Frühlingsblumen von einem dunklen Gott geraubt und kam, als wäre sie eine Sterbliche, unter die Toten. Von <a title="persephone" href="https://artedea.net/persephone-die-auferstandene/">Persephone</a> sagt man auch, sie solle den Kopf der Medusa denen entgegen schicken, die zu ihr in die Unterwelt eindringen wollen. Das ist gleichsam der andere Aspekt der schönen <a title="persephone" href="https://artedea.net/persephone-die-auferstandene/">Persephone</a>. Es sollte aber nicht beim Gelage im Grase geblieben sein, alles weitere hat angeblich in einem <strong>Tempel der <a title="athena" href="https://artedea.net/athena/">Athena</a> </strong>stattgefunden.</p>
<p>Was immer da genau mit Poseidon passiert ist, <a title="athena" href="https://artedea.net/athena/">Athena</a> war angeblich so wütend, dass sie Medusa in das Wesen verwandelte, als das sie bekannt ist — ein <strong>Ungeheuer</strong>, das vor allem für ihre sich windenden Schlangenhaare und ihren Blick berüchtigt war. Sie hatte den Körper einer Frau, Zähne ähnlich den Hauern eines Ebers, glühenden Augen, eine heraushängender Zunge und messerscharfe Krallen, aber immerhin goldene Flügel.<br />
Fest steht allerdings nicht, auf wen <a title="athena" href="https://artedea.net/athena/">Athena</a> da genau wütend war. Möglicherweise ist Medusa vor dem übergriffigen Poseidon in den Tempel der <a title="athena" href="https://artedea.net/athena/">Athena</a> geflüchtet und diese Verwandlung diente dem Schutz der Medusa.</p>
<p><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=32209920" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class=" size-full wp-image-4683 aligncenter" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/11/500x250-medusa-als-Bild-Contend-Banner.png" alt="500x250 medusa als Bild Contend Banner" width="500" height="250" srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/11/500x250-medusa-als-Bild-Contend-Banner.png 500w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/11/500x250-medusa-als-Bild-Contend-Banner-400x200.png 400w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a></p>
<h2>Anblick verwandelt in Stein</h2>
<p>Jedenfalls genügte ein <strong>kurzer Anblick</strong> der Furcht erregenden Medusa in ihrem Schuppenpanzer, um Menschen<strong> in Stein zu verwandeln</strong>. Niemand überlebte es daher, der Medusa zu begegnen.</p>
<p>Dennoch schaffte es Perseus, einer der sterblichen Söhne des Zeus, sie zu enthaupten. Ohne Hilfe von <a title="athena" href="https://artedea.net/athena/">Athena</a>, Hermes und den Nymphen wäre auch er gescheitert. Diese überließen ihm ein Schild, geflügelte Schuhe, eine Tarnkappe und einen Sack, in dem er das gefährliche Haupt von Medusa verstauen konnte. Mit Hilfe der <strong>Flügelschuhe</strong> erreichte er dann im Flug den Aufenthaltsort von Medusa. Schon aus der Luft konnte er diesem erkennen, weil die ganze Gegend übersät von versteinerten Menschen und Tieren war.</p>
<p>Er näherte sich Medusa während sie schlief. Dabei schaute er sie nicht direkt an, sondern nahm sie nur im Spiegel seines <strong>glänzenden Schilds</strong> wahr. Mit einer Diamant-Sichel gelang es ihm, Medusa mit einem Streich zu enthaupten. Er verstaute darauf hin schnell ihren abgetrennten Kopf in den Sack und machte sich von dannen.</p>
<p>Nur seiner <strong>Tarnkappe</strong> verdankte er es, dass die beiden Schwestern von Medusa, Stheno und Euryale, ihn nicht verfolgen konnten.<br />
„<em>Er selbst habe jedoch nur im spiegelnden Erz des Schildes, das er mit der Linken hielt, die Gestalt der schrecklichen Medusa erblickt und habe, während tiefer Schlaf die Schlangen und sie selbst umfangen hielt, ihr das Haupt vom Rumpf getrenn</em>t&#8220;, so erzählt der Mythos.</p>
<p>Vor ihrem Tod war Medusa von Poseidon schwanger geworden. Als Perseus ihr das Haupt abtrennte, sprangen aus ihrem Körper der Krieger Chrysaor und das geflügelte Pferd Pegasos hervor. Ihr wertvolles Blut wurde in Phiolen aufgefangen, weil es in Schlachten Tote wieder zum Leben erwecken und Lebende töten kann.</p>
<p>Den Kopf der enthaupteten Medusa bekam <a title="athena" href="https://artedea.net/athena/">Athena</a>. Diese trug es fortan zur Abschreckung auf ihrer Agis, eine Art Brustplatte oder Schutzschild.</p>
<h2>Medusenkopf auf dem Schild der Athena</h2>
<p>Angeblich ist diese ganze Geschichte frei erfunden und diente nur dem mythologischen Hintergrund, warum <a title="athena" href="https://artedea.net/athena/">Athena</a> zu ihrem Schutz den <strong>Medusenkopf</strong> auf ihrem <strong>Schild</strong> trug. Möglicherweise ist Medusa ein Aspekt der <a title="athena" href="https://artedea.net/athena/">At<br />
hena</a> selbst.</p>
<p>Zumindest gibt es Mythen, die behaupten, <a title="athena" href="https://artedea.net/athena/">Athena</a> wäre gar nicht die Kopfgeburt des Zeus, sondern von stammt von drei lybischen Königinnen, von denen <a title="metis" href="https://artedea.net/metis/">Metis</a> eine und Medusa eine andere ist. Also naheliegend, dass sie ihren stärksten Schutz aus ihrer gynokratischen Linie nimmt.</p>
<p>Ein weibliches von Schlangen umrahmtes Gesicht war nämlich ein weithin anerkanntes Symbol der <strong>Göttin in ihrer Weisheit</strong> und des „weisen Blutes&#8220;, das allen Frauen göttliche Kräfte verleiht. Es ist auch anzunehmen, dass Priesterinnen der Großen Göttin bei Ritualen <strong>wilde Masken</strong> zu ihrem Schutz getragen haben.</p>
<h2>Wilde Masken zum eigenen Schutz</h2>
<p>Medusa lehrt Frauen, sich<strong> mächtige Schutzmasken</strong> zuzulegen, grimmig zu schauen, ihre wilde, <strong>Furcht erregende Seite</strong> zu leben und sich damit vor Angriffen aller Art zur Wehr zu setzen. Mit der Kraft von Medusa, mit wilden Schlangenhaaren, Hauern wie von einem Eber, Glutaugen und einer heraushängenden Zunge kann sich eine Frau sicher sein, dass ihr &#8211; gleich der Medusa — niemand zu nahe kommen und ihr schon gar nicht ins Gesicht schauen will. Und es gibt Situationen, in denen das dringend notwendig ist.</p>
<p>Ob es ein besonders <strong>gefährlicher Gesichtsausdruck,</strong> das selbstsichere Auftreten einer <strong>Kampfkunst</strong> geschulten Frau oder ein Amulett mit einer eindeutig bedrohlichen Ausstrahlung ist, Medusa unterstützt Frauen vehement dabei, nicht nett, lieblich und gefällig zu sein.</p>
<p>Es gibt Experimente und Berichte von Frauen, die Angriffe von Männer abwehren konnten, indem sie diese einfach nur mit weit aufgerissenen Augen, herausgestreckter Zunge, knurrend, fauchend, sabbernd direkt angeschaut haben. Wer will mit so einer Wahnsinnigen schon wirklich etwas zu tun haben?</p>
<p>Und Schmuck muss auch nicht immer schön sein, verzieren, funkeln und locken. Wenn frau ihre Ruhe haben will, ist ein wildes Medusenhaupt um ihren Hals oder auf ihrer Brust schon eine <strong>gute Ablenkung</strong> und ein <strong>eindeutiges Signal</strong>. Steinerne Medusenhäupter finden sich übrigens auch heute noch an Gebäuden, um Unheil und Gefahr abzuwehren.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Man &#8211; Nordeuropäisch-skandinavische Mondgöttin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Jul 2008 11:03:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mond]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Magie + Zauberei]]></category>
		<category><![CDATA[Mondblut / Menstruation]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im ursprünglichen Altnordischen bedeutete „man&#8220; Frau. Die Sanskrit-Wurzel „man&#8220; bedeutet einerseits „Mond&#8220; und „Weisheit&#8220;, und dies waren die beiden wichtigsten Attribute der Großen Göttin. Mond-Frau Das Wort „man&#8220; bedeutete in der ursprünglichen altnordischen Sprache Frau. Während das Wort für Mann „wer&#8220; war — aus der  Sanskrit-Wurzel vir. Das zeigt sich z.B. in wer-wulf, dem Wolfsmann. Die Sanskrit-Wurzel „man&#8220; ... <a title="Man &#8211; Nordeuropäisch-skandinavische Mondgöttin" class="read-more" href="https://artedea.net/man/" aria-label="Mehr Informationen über Man &#8211; Nordeuropäisch-skandinavische Mondgöttin">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Im ursprünglichen Altnordischen bedeutete „man&#8220; Frau. Die Sanskrit-Wurzel „man&#8220; bedeutet einerseits „Mond&#8220; und „Weisheit&#8220;, und dies waren die beiden wichtigsten Attribute der Großen Göttin.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Mond-Frau</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-3835 aligncenter" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/10/Man3.jpg" alt="Man3" width="416" height="483" srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/10/Man3.jpg 558w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/10/Man3-400x465.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 416px) 100vw, 416px" /></p>
<p>Das Wort „man&#8220; bedeutete in der ursprünglichen altnordischen Sprache <strong>Frau</strong>.<br />
Während das Wort für Mann „wer&#8220; war — aus der  <a title="Sanskrit" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sanskrit" target="_blank" rel="noopener">Sanskrit</a>-Wurzel vir. Das zeigt sich z.B. in wer-wulf, dem Wolfsmann.<br />
Die <a title="Sanskrit" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sanskrit" target="_blank" rel="noopener">Sanskrit</a>-Wurzel „man&#8220; bedeutet „Mond&#8220; wie auch „Weisheit&#8220; — die beiden wichtigsten Attribute der Großen Göttin.</p>
<p>Andererseits wird damit auch das <strong>Blut aus der Gebärmutter</strong> bezeichnet, welches das Ungeborene ernährt, was als der Atem oder das<strong> Brot des Lebens</strong> angesehen wurde. Interessant, dass in der Bibel, wie auch im Koran das mit dem Wort <strong>„Manna&#8220;</strong> die Himmelsspeise oder das Himmelsbrot bezeichnet wird, das die IsraelitInnen während ihres 40-jährigen Herumirrens in der Wüste ernährt haben soll. Auch hier ist in der <strong>Silbe „Ma&#8220;</strong> der mütterlich-nährende Aspekt deutlich sichtbar.<br />
Bei den skandinavischen und anderen Stämmen Europas wurde mit „man&#8220; der <strong>Mond</strong> bezeichnet — als die <strong>Schöpferin aller Wesen</strong>, die „Große Mutter&#8220;, die Mondgöttin .</p>
<h2>Englische Insel der Mondgöttin</h2>
<p>Die englische <a title="Isle_of_Man" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Isle_of_Man" target="_blank" rel="noopener"><strong>Isle of Man</strong> </a>war früher der Mondgöttin Man geweiht. Ihr Name wurde abwechselnd mit Man, Mana, Mana-Anna oder Manannan wiedergegeben. Diese erschien manchmal auch als Seejungfrau und bewahrte die Seelen der Menschen in „umgedrehten Töpfen&#8220; auf — Grabhügeln und Bienenkorb-Grabmälern, die der Gebärmutter ähneln. Damit ist anzunehmen, dass es sich hier um eine Toteninsel handelt, zu der die Verstorbenen gebracht wurden, damit sie wieder im Schoß der großen Mutter geborgen sind. Damit ist die Göttin Man auch eine <strong>Beschützerin der Toten</strong>.<br />
In vielen Sprachen gibt es ein Wort wie „Mana&#8220; und dieses bedeutet immer<strong> „weibliche Kraft&#8220;</strong> , oft in Verbindung mit Mond-Geist, Magie und übernatürliche Kräfte. Dieses Mana gebietet oft auch über die <strong>Unterwelt</strong>, die in den finnischen Mythen „Manala&#8220; heißt.</p>
<p>Über die Isle of Man, die<strong> heilige Insel der Mondgöttin</strong>, sind einige Legenden überliefert und von ArchäologInnen bei ihren Ausgrabungen bestätigt worden.</p><div id="arted-3470548391" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div>
<p>Auf der Insel stand ein<strong> „Zauberpalast&#8220;</strong> mit einer Krypta oder Kapelle mit dreizehn Säulen. Dies war die heilige Zahl des alten <strong>Mondjahres</strong>. Es wurde von den BesucherInnen erwartet, dass sie die Säulen zählten. Eine, die die Zählzeremonie unterließ, wurde in der Krypta festgesetzt, wo sich eine dem Mond geweihte Begräbnisstätte befand.</p>
<p>Diese Stätte wurde später durch „auf den Boden geschüttetes Salz&#8220; zerstört, eine Umschreibung für die christliche Angewohnheit, heidnische Heiligtümer einzuebnen und den Boden mit Salz zu bestreuen, um ihn unfruchtbar zu machen.</p>
<h2>Das weise, vom Mond regierte Blut der Großen Mutter</h2>
<p>Etymologisch leitet sich „Mond&#8220; vom indoeuropäischen manas, mana oder men ab, was „das weise, vom Mond regierte Blut der Großen Mutter&#8220; bedeutet und treffender Weise auch Worten wie Mutter, Mensch und <strong>Menstruation</strong> zugrunde liegt. Göttin und Mond, Frau und Mutter kommen in sehr vielen Sprachen also aus demselben Stamm.</p><div id="arted-2745657009" class="arted-raeucher-ebook arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<p>Nicht von ungefähr wird <strong>„Ma“</strong> bzw. „Mama“ — die erste Silben, die ein Kind sprechen kann, in nahezu allen Sprachen als <strong>Wort für „Mutter“</strong>, also weitergehend das weibliche gebärende und nährende Prinzip verstanden.</p>
<p>Es gibt in nahezu allen Kulturen ein Wort wie man, men oder mana, das immer <strong>weibliche Kraft</strong>, Mond-Geist, Magie, übernatürliche Kräfte und Göttin bedeutet: Im Europa des Altertums war Mana die <strong>Mondmutter</strong>, die das Geschlecht der Menschen hervorbrachte. Mana oder Mania war ein gebräuchlicher Name für die Große Göttin in ihrer Gestalt als Schöpferin und Himmelskönigin, denn sie war wie der Mond selbst mit den geheimnisvollen Kräften der Frauen verbunden.</p>
<p>Die SkandinavierInnen nannten das Himmelreich der Göttin „Manavegr&#8220;, den <strong>Mondweg</strong>. Aus dem Türkischen übersetzt heißt mana „Bedeutung&#8220;. Im Spanischen besagt mana „Quelle&#8220;. Das altgriechische Wort „menos&#8220; hat mehrere Bedeutungen — Mond, Macht und Kraft, aber auch Monat und Menstruation stammen daraus. Der Mond steht in der indischen Astrologie für Manas, das die Welt „reflektierende Bewusstsein“.</p>
<p>Die AraberInnen nennen die Mondgöttin <a title="manat" href="https://artedea.net/manat/">Manat</a>. Im Rom der Kaiserzeit war Man oder Mana die Mutter aller „manes&#8220; oder Geister der AhnInnen. In Polynesien bedeutet „man&#8220; <strong>Lebensenergie</strong>, Integrität, Unangreifbarkeit, Charisma. Die heidnischen SkaldInnen dichteten Liebesliedern, die dem weiblichen Prinzip des Mondes und seiner irdischen Inkarnation, der Frau, geweiht waren — dies waren die mansongr, die „Frauenlieder&#8220;, die von der katholischen Kirche verboten wurden.</p>
<h2>Ausdrückliches Verbot der katholische Kirche</h2>
<p>Ebenso verbot die katholische Kirche die Göttin Man oder Mania ausdrücklich. Nicht von ungefähr hört sich aber <a title="maria" href="https://artedea.net/maria-madonna-muttergottin/">Maria</a> sehr ähnlich an. Die <strong>christliche Gottesmutter</strong> wird auch immer wieder auf der <strong>Mondsichel</strong> als „Himmelskönigin&#8220; dargestellt.</p>
<p><strong>„Amen</strong>&#8220; bedeutete übrigens ursprünglich der <strong>„Mond der Wiedergeburt&#8220;</strong>!</p>
<p>Die Göttin Man zwinkert Frauen immer zu, wenn im Sprachgebrauch das Wort „man&#8220; verwendet wird. In der Wurzel und eigentlichen Bedeutung geht es dabei nämlich nicht um irgendeine männliche Silbe, die ein „N&#8220; zu wenig hat, sondern um den Namen der Mondgöttin stellvertretend für allen Frauen.</p>
<p><strong><em>auch: Mana, Mana-Anna, Manavegr, Manannan</em></strong></p>
<p>Quellenangabe: Vieles zur ursprünglichen Bedeutung der Silbe „man&#8220; wurde dem Buch „Das geheime Wissen der Frauen&#8220; von Barbara G. Walker entnommen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Adamu &#8211; Sumerisch-babylonische Version des ersten Menschen &#8211; der Urmutter-Göttin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Jun 2008 15:16:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Menstruation]]></category>
		<category><![CDATA[Mond]]></category>
		<category><![CDATA[Muttergöttin]]></category>
		<category><![CDATA[Mondblut / Menstruation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Adamu bedeutet im Sumerischen „Menschheit&#8220; bzw. heißt &#8218;adam&#8216; = &#8218;aw-dam&#8216;: Blut zeigen. Offenbar handelt es sich bei Adam (als Mann) um einen Übersetzungsfehler aus dem Aramäischen. Denn in Chaldäa, dem südlichen Teil Babyloniens war Adamu der Name des weiblichen Prinzips der Materie und der bedeutete ROT. Die blutrote Göttin Adamu bedeutet im Sumerischen „Menschheit&#8220; bzw. ... <a title="Adamu &#8211; Sumerisch-babylonische Version des ersten Menschen &#8211; der Urmutter-Göttin" class="read-more" href="https://artedea.net/adamu/" aria-label="Mehr Informationen über Adamu &#8211; Sumerisch-babylonische Version des ersten Menschen &#8211; der Urmutter-Göttin">Weiterlesen ...</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/adamu/">Adamu &#8211; Sumerisch-babylonische Version des ersten Menschen &#8211; der Urmutter-Göttin</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Adamu bedeutet im Sumerischen „Menschheit&#8220; bzw. heißt &#8218;adam&#8216; = &#8218;aw-dam&#8216;: Blut zeigen. Offenbar handelt es sich bei Adam (als Mann) um einen Übersetzungsfehler aus dem Aramäischen. Denn in Chaldäa, dem südlichen Teil Babyloniens war Adamu der Name des weiblichen Prinzips der Materie und der bedeutete ROT.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Die blutrote Göttin</strong></h2>
<p><a href="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/05/adamu_2020-scaled-1-scaled1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-15445 size-thumbnail" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/05/adamu_2020-scaled-1-scaled1-400x614.jpg" alt="Adamu Göttin" width="400" height="614" srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/05/adamu_2020-scaled-1-scaled1-400x614.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/05/adamu_2020-scaled-1-scaled1-800x1228.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/05/adamu_2020-scaled-1-scaled1-768x1179.jpg 768w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/05/adamu_2020-scaled-1-scaled1.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a></p>
<p>Adamu bedeutet im Sumerischen „Menschheit&#8220; bzw. heißt &#8218;adam&#8216; = &#8218;aw-dam&#8216;: Blut zeigen. Die <a title="Chaldäer" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chald%C3%A4er" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ChaldäerInnen</a> waren eine aramäische Stammesgruppe, seit dem frühen 9. Jahrhundert v.d.Z. in Chaldäa ansässig. Offenbar handelt es sich bei Adam (als Mann) um einen Übersetzungsfehler aus dem Aramäischen.</p>
<p>Denn in Chaldäa, dem südlichen Teil Babyloniens war Adamu der Name des weiblichen Prinzips der Materie und der bedeutete ROT. Adamu verkörpert daher die <strong>sexuell reife Frau</strong>, die mitten im Leben steht.</p>
<h2>Universum ist ihr Bauchkessel</h2>
<p>Für sie steht der <strong>Vollmond</strong>. Sie repräsentiert das volle Leben, das <strong>Blut der Gebärmutter</strong> und die Menstruation.</p>
<p>Ihr Bauchkessel gleicht dem Universum, hier entsteht alles, hier kann alles wachsen und wird mit Blut genährt. Hier wird alles in der großen Lebensspirale gedreht und gewendet, gemessen und gewogen, in das Leben oder in den Tod geschickt. Adamu kennt und bewacht die Zyklen des Lebens &#8211; die monatlichen Zyklen der Frauen, die Lebenszyklen von Zeugung bis Tod, die großen Zyklen der Menschheit.</p><div id="arted-3470548391" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div>
<p>Sie ist es, die Wärme und Geborgenheit ausstrahlt. Von ihr kommen wir her, zu ihr sehnen wir uns zurück. Frauen verbinden sich mit Adamu, wenn sie das <strong>Gefühl von Geborgenheit</strong>, Eingebunden-Sein, den Schoß der großen Urmutter brauchen.</p>
<p>In „roten Ritualen&#8220; &#8211; Festen, in den Frauen rot gekleidet, geschmückt oder bemalt sind, rote Speisen und Getränke zu sich nehmen, kann Adamu besonders gut gerufen werden. In auf den Boden gelegte oder gestreute Spiralen können Frauen dabei zu ihrem Ursprung zurück tanzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="arted-3209176980" class="arted-nach-dem-inhalt-2 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782446" aria-label="lammas banner2022-schmal"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal.jpg 1026w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-800x222.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-1024x284.jpg 1024w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-400x111.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-768x213.jpg 768w" sizes="(max-width: 1026px) 100vw, 1026px" width="1026" height="285"   /></a></div><div id="arted-90294469" class="arted-nach-dem-inhalt-4 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><div id="arted-3096445278" class="arted-nach-dem-inhalt-6 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div><p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/adamu/">Adamu &#8211; Sumerisch-babylonische Version des ersten Menschen &#8211; der Urmutter-Göttin</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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