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	<title>Schöpfung Archive - artedea</title>
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	<title>Schöpfung Archive - artedea</title>
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		<title>Tako&#8217;tsi Nakawe &#8211; Huicholen-Göttin der Vegetation und alles Lebendigen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Apr 2023 06:19:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Fruchtbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Schlangen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Mexiko beim Volk der Huicholen gilt Tako&#8217;tsi Nakawe als das weibliche Prinzip der Schöpfung. Sie ist die Vegetationsgöttin, alles Pflanzenleben, überhaupt alles Lebendige und die gesamte Erde mit all ihren Materialien gehören ihr. Wachstum der Großmutter In Mexiko beim Volk der Huicholen gilt Tako&#8217;tsi Nakawe als das weibliche Prinzip der Schöpfung. Sie ist die ... <a title="Tako&#8217;tsi Nakawe &#8211; Huicholen-Göttin der Vegetation und alles Lebendigen" class="read-more" href="https://artedea.net/takotsi-nakawe-huicholen-goettin-der-vegetation-und-alles-lebendigen/" aria-label="Mehr Informationen über Tako&#8217;tsi Nakawe &#8211; Huicholen-Göttin der Vegetation und alles Lebendigen">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: 400;">In Mexiko beim Volk der Huicholen gilt Tako&#8217;tsi Nakawe als das weibliche Prinzip der Schöpfung. Sie ist die Vegetationsgöttin, alles Pflanzenleben, überhaupt alles Lebendige und die gesamte Erde mit all ihren Materialien gehören ihr.</span></p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Wachstum der Großmutter</strong></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">In Mexiko beim Volk der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Huicholen" target="_blank" rel="noopener">Huicholen</a> gilt Tako&#8217;tsi Nakawe als das <strong>weibliche Prinzip der Schöpfung</strong>.<br />
Sie ist die <strong>Vegetationsgöttin</strong>, alles Pflanzenleben, überhaupt <strong>alles Lebendige</strong> und die gesamte Erde mit all ihren Materialien gehören ihr.<br />
Sie ist nicht nur eine <strong>Erdgöttin</strong>, sondern auch die höchste Gottheit des <strong>Wassers</strong>. Sie lebt als <strong>Regenschlange</strong> in jeder Himmelsrichtung, wo ihre Namen Tate Hautse Kupuri, Tate Kyewimoka, Tate Naaliwami und Tate Rapawiyama sind. Aus all diesen Richtungen bringt sie den Segen des Wassers.<br />
</span><span style="font-weight: 400;">Im Osten ist sie <strong>rot</strong>, die Blumen des Frühlings sind ihr Rock, im Westen ist sie <strong>weiß</strong>, wie eine weiße Wolke, <strong>blau</strong> ist die Regenschlangengöttin des Südens und ihr gehören die Samen und singende SchamanInnen und im Norden wird sie als <strong>bunt gefleckt</strong> wahrgenommen und als Regen und Nebel, die in den Bäumen und im Gras hängen. Sie kontrolliert die generative, belebende Kraft des Wassers, das die Sonnenhitze ausgleicht, ihr entgegenwirkt und sie lindert und so erst Leben ermöglicht. Damit mildert sie im heißen Mexiko die Energie der als männlich wahrgenommenen Sonne, sowie jene ihres Sohnes, des Feuergottes Tatevali.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Huicholen" target="_blank" rel="noopener">Huicholen</a> sind ein indigenes Volk Mexikos mit etwa 15.000 bis 20.000 Angehörigen, das berühmt für seine komplexe, schamanische Religion sowie für wunderschöne Kunstwerke ist, die begehrte Sammelobjekte sind.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Nakawé oder Tako&#8217;tsi Nakawe (phonetisch) ist ein Wort aus der<strong> Wixarika-Sprache</strong>. Es bedeutet „Wachstum der Großmutter“ oder „Göttin der Schöpfung und Fruchtbarkeit“.<br />
</span><span style="font-weight: 400;">Sie gilt auch als Mutter aller Gottheiten, insbesondere des Feuergottes Tatevali. Sie wird immer als sehr alte Frau dargestellt und angerufen, damit sie auch Menschen den <strong>Segen der Langlebigkeit</strong> gewährt.</span></p><div id="arted-3258157826" class="arted-juni-kombi arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1784170" aria-label="800&#215;250 beltane"><img decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane.png" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane.png 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane-800x226.png 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane-400x113.png 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane-768x217.png 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<p><span style="font-weight: 400;">Ihr Mythos erzählt, dass Tako&#8217;tsi Nakawe, die mächtige Magierin, die ursprüngliche Schamanin war, die am Anbeginn der Zeit die Welt mit ihrem magischen Bambusstab und ihrem Medizinkorb erschaffen hat. Von da an ist sie verantwortlich für die <strong>gesamte Vegetation</strong> und den landwirtschaftlichen Reichtum.<br />
</span><span style="font-weight: 400;">Sie gab den Menschen auch <strong>heilende und spirituelle Rituale</strong>.</span></p>
<div id="arted-1461910798" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef/Products/e-matriarchat" aria-label="Matriarchat Banner"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg" alt="Matriarchat Banner"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><h2>Blumen aus <span style="font-weight: 400;"> ihrem Menstruationsblut</span></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Aus ihrer eigenen blutigen Unterwäsche, die von ihrem <strong>Menstruationsblut</strong> durchdrungen ist, formte sie rote Blumen und warf diese Blumen in eine Wüstenquelle. Daraufhin sprossen Früchte und Blumen aus dem Boden – ebenso wie ihre Tochter, die Huichol-Göttin der Geburt.<br />
</span><span style="font-weight: 400;">Sie beeinflusst auch die persönliche <strong>Fruchtbarkeit</strong>, gewährt eine sichere und einfache <strong>Geburt</strong>.<br />
</span>Sie ist es auch, die Neugeborene bis zu ihrer erwachsenen Statur bringt. Damit gewährt sie überall <strong>Expansion</strong> und <strong>Wachstum</strong>.</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Sie, die <strong>Uralte</strong>, hat verworrene Strähnen aus grünem und silbernem Haar, die im Kosmos wirbeln. Ihr Rock wird kaleidoskopisch im Sternenhimmel wahrgenommen, sie lebt in <strong>Hohlräumen</strong> unter dem Erdboden, auch in jenen von Häusern, von wo aus sie die Menschen beschützt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Es heißt, dass sie unter der Erde die Bäume webt und mit einer geheimen Praxis deren Wurzeln verbindet. Über der Erde singt sie die Blätter der Wälder der Sonne entgegen.<br />
</span><span style="font-weight: 400;">Besonders eng ist die Göttin mit den Pflanzen<strong> Mais, Bohnen und Kürbissen</strong> verbunden – wichtige Nahrungsmittel ihres Landes. Ihr heiliger Baum ist der Feigenbaum.</span></p>
<h2><span style="font-weight: 400;">Der mexikanische Sintflut-Mythos</span></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Es gibt eine Huichol-Version des <strong>Sintflut-Mythos</strong>. Darin sah Tako&#8217;tsi Nakawe die kommende Flut voraus. Möglicherweise hat sie diese auch verursacht. Sie warnte den einzigen Überlebenden und riet ihm, ein Kanu zu bauen und es mit Mais, Kürbissen und Bohnen zu bestücken. Dann führte sie ihn zu dem Ort, der sein Zuhause sein würde, nachdem das Wasser zurückgegangen war, und lehrte ihn, die Samen zu pflanzen und zu kultivieren, die er bewahrt hatte.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Es heißt, dass Tako&#8217;tsi Nakawe immer mit einem <strong>Stab</strong> geht. Wie beim biblischen Moses kann sich ihr Stab in eine <strong>Schlange</strong> verwandeln. Daher sind Schlangen, insbesondere Wasserschlangen, ihre heiligen Tiere. Sie wird oft von einem Javelina (Wildschwein) begleitet, in dessen Form sie sich auch manifestieren kann.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Eifersüchtige Männer planten, die Macht der Göttin zu stehlen. Da sie zu mächtig war, um sie direkt anzugreifen, haben sie sie ausgetrickst und zu einer Heilungszeremonie eingeladen. Inzwischen stahlen sie ihren Stab, in dem ihr <strong>Herz</strong> verborgen war. Sie pflanzten ihr Herz in die Felder, worauf Mais in fünf verschiedenen Farben aus der Erde spross. Aus ihrem Herzensblut entsprang ein <strong>Pfefferbaum</strong>, der im Huichol-Territorium als Pirulbaum bekannt ist und dessen Produkte bei vielen traditionellen <strong>medizinischen Anwendungen</strong> verwendet werden.<br />
</span><span style="font-weight: 400;">Tako&#8217;tsi Nakawe entkam schließlich aus dem Untergrund, in dem sie festgehalten wurde, die Männer allerdings wurden die ersten männlichen Schamanen, die sich ihre Macht und Position aneigneten.</span></p>
<h2><span style="font-weight: 400;">Sehnsüchte nach Erweiterung und Erneuerung</span></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Göttin hört die <strong>geflüsterten Sehnsüchte</strong> der Menschen nach<strong> Erweiterung und Erneuerung</strong>.<br />
Es heißt, dass man, wenn man mit ihr in Kontakt tritt, dann auch ihrer Führung vertrauen und sich nicht dem <strong>Schmerz der Veränderung</strong> widersetzen soll. Denn sie dehnt dich zu deiner wahren und heiligen Größe! </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Holzbilder von Nakawé dienen als Schutzamulette, die Kinder, gefährdete Landschaften und/oder Wasserquellen schützen sollen.<br />
</span><span style="font-weight: 400;">Ein Medizinkorb und ihr Schlangenstab namens Iwaitsu (oft ein Bambusstab mit Schlangenhautmuster) symbolisieren ihre hohe Autorität.</span></p>
<p><em><strong>auch: Takutsi Nakawé, Takotsi Nakawe </strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="arted-3244010466" class="arted-nach-dem-inhalt-12 arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1784170" aria-label="800&#215;250 beltane"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane.png" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane.png 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane-800x226.png 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane-400x113.png 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane-768x217.png 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><div id="arted-2188607260" class="arted-nach-dem-inhalt-10 arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef/Products/e-matriarchat" aria-label="Matriarchat Banner"><img decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg" alt="Matriarchat Banner"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/takotsi-nakawe-huicholen-goettin-der-vegetation-und-alles-lebendigen/">Tako&#8217;tsi Nakawe &#8211; Huicholen-Göttin der Vegetation und alles Lebendigen</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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		<title>Kunapipi &#8211; Australische Große Mutter</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Jul 2017 17:18:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Schlangen]]></category>
		<category><![CDATA[Schöpfung]]></category>
		<category><![CDATA[Erdgöttinnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kunapipi wird von den Alawa im Arnhem-Land verehrt. Sie ist die große Regenbogenschlange, die Ewig-Schwangere, eine Erdgöttin. Sie gilt als die Urmutter die seit Anbeginn der Schöpfung — von den Aborigines Dreamtime genannt — existiert.  Die Ewig-Schwangere Kunapipi wird von den Alawa im Arnhem-Land verehrt. Sie ist die große Regenbogenschlange, die Ewig-Schwangere, dies, weil sie als ... <a title="Kunapipi &#8211; Australische Große Mutter" class="read-more" href="https://artedea.net/kunapipi-australische-grosse-mutter/" aria-label="Mehr Informationen über Kunapipi &#8211; Australische Große Mutter">Weiterlesen ...</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/kunapipi-australische-grosse-mutter/">Kunapipi &#8211; Australische Große Mutter</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Kunapipi wird von den Alawa im Arnhem-Land verehrt. Sie ist die große Regenbogenschlange, die Ewig-Schwangere, eine Erdgöttin. Sie gilt als die Urmutter die seit Anbeginn der Schöpfung — von den Aborigines Dreamtime genannt — existiert.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong> Die Ewig-Schwangere</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-3790" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/10/Kunapipi-fuerkarte.jpg" alt="Kunapipi - artedea Göttinnen" width="498" height="594" srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/10/Kunapipi-fuerkarte.jpg 503w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/10/Kunapipi-fuerkarte-400x477.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 498px) 100vw, 498px" />Kunapipi wird von den Alawa im <a title="Arnhemland" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Arnhemland" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Arnhem-Land </a>verehrt. Sie ist die große <strong>Regenbogenschlange</strong>, die Ewig-Schwangere, d<span style="font-weight: 400;">ies, weil sie als Erdgöttin ständig neue Nahrung aus sich hervorbringt.</span></p>
<p>Im Mittelpunkt der australischen <strong>Traumzeitgeschichte </strong>steht die zentrale Figur – die Regenbogenschlange.<br />
Dieses mächtige Wesen, das auch als Göttin interpretiert und oft als kolossale und lebhafte Schlange dargestellt wird, verkörpert die <strong>kreative Lebenskraft</strong>, die die Welt geformt hat. In der Traumzeit durchstreifte die Regenbogenschlange das Land, ihr gewaltiger Körper formte Flüsse, schuf Wasserlöcher, formte Landschaften und hauchte Pflanzen, Tieren und Menschen Leben ein und bereitete so die Bühne für das komplexe Netz der Existenz.</p>
<p>Auch wenn die australischen UreinwohnerInnen — die <strong>Aborigines</strong> — viele unterschiedliche religiöse Kulte leben, so haben die meisten eines gemein: den Glauben an die Regenbogenschlange Kunapipi.<br />
Die Regenbogenschlange ist eines der <strong>ältesten spirituellen Symbole</strong>, das wir auf der Erde kennen. Man hat Darstellungen gefunden, die 8.000 Jahre alt sind.<br />
Oft ist die Regenbogenschlange eine <strong>Mischung aus verschiedenen Tieren</strong>: mit dem Kopf eines Känguruhs, dem Körper einer Python und dem Schwanz eines Krokodils</p><div id="arted-3395635566" class="arted-juni-kombi arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1784170" aria-label="800&#215;250 beltane"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane.png" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane.png 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane-800x226.png 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane-400x113.png 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane-768x217.png 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<p>Sie gilt als die Urmutter die seit <strong>Anbeginn der Schöpfung</strong> — von den Aborigines „Traumzeit“ genannt — existiert.<br />
Während der <strong>Ur-Zeit</strong> gebar sie die Frauen und Männern sowie die meisten Tiere und Pflanzen. Darüber hinaus ist sie die bedeutendste Schöpfungsgöttin von den so wichtigen <strong>tiefen Gewässern</strong>.<br />
<span style="font-weight: 400;">Sie wird oft als </span><b>zweigeschlechtlich </b><span style="font-weight: 400;">interpretiert. Die Regenbogenschlange formt mit ihrem Körper in ihrer Erscheinung als </span><b>weiblicher Erdgeist</b><span style="font-weight: 400;"> am Anfang der Zeit Seen, Flüsse,Wasserlöcher, Berge und Täler auf der Erde. In ihrer männlichen Erscheinung als </span><b>Sonne </b><span style="font-weight: 400;">schafft sie den </span><b>Regenbogen</b><span style="font-weight: 400;">.</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Sie wird auch mit dem Regenbogen selbst assoziiert. Denn ihr Werk hat sich nicht am Anfang der Zeit beendet. Immer noch sorgt sie als wichtige und sehr präsente Kraft für <b>Regen</b>, der in der kargen australischen Landschaft die Flüsse und Wasserlöcher füllt. Die Regenbogenschlange besitzt<strong> außergewöhnliche Macht</strong> und kann heftige Stürme, wilde Orkane und sintflutartige Regenfälle heraufbeschwören.<br />
</span>Wer sich ihr nicht mit der gebotenen Ehrerbietung nähert, riskiert ihre rasche Vergeltung. Als <strong>Wächterin des Wassers</strong> herrscht sie über Leben und Tod in den dürren Weiten der Wüste. Im <a title="Arnhemland" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Arnhemland" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Arnhem-Land</a> im Northern Territory verkörpert die Regenbogenschlange <strong>Wohlstand und Fruchtbarkeit</strong>, sowohl in der Natur als auch in der menschlichen Gesellschaft. Sie besitzt die Autorität, Wasserlöchern Empfängnisgeister zu verleihen und gleichzeitig Übertreter uralter Sitten und Gesetze zu strafen.</p>
<p><span style="font-weight: 400;">In ihrer Erscheinungsform als Regenbogen stellt sie eine <strong>Verbindung</strong> zwischen Himmel und Erde her und kann so für (spirituellen) </span><b>Ausgleich </b><span style="font-weight: 400;">sorgen. </span><span style="font-weight: 400;">Sie hat aber auch die <strong>Schlangenkraft</strong> in sich: Das Abwerfen ihrer Haut, wie es für Schlangen üblich ist, symbolisiert die </span><b>Essenz der Erneuerung</b><span style="font-weight: 400;"> und die Fähigkeit, den ewigen Kreislauf des Lebens zu erneuern. So steht sie in zweifacher Weise für den Wandel &#8211; als Regenbogen, der immer den Übergang zwischen Regen und Sonnenschein anzeigt und als sich häutende Schlange, die sich zu einer neuen, größeren Kraft verwandelt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Den Mythen zufolge bewohnt sie während der <strong>Trockenzeit</strong> die wenigen verbliebenen Wasserlöcher und kontrolliert mithin die kostbarste Ressource überhaupt.</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Als unberechenbare Gegenspielerin der stets verlässlichen <strong>Sonne</strong> bringt sie den erhofften Regen. Sie steht deshalb als Symbol für das beginnende Leben. </span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Ihr segensbringendes Werk tut sich unaufhörlich, daher wird sie auch als die </span><b>Ewig-Schwangere </b><span style="font-weight: 400;">genannt. Dies auch, weil sie als Erdgöttin ständig neue Nahrung aus sich hervorbringt.<br />
</span><span style="font-weight: 400;">In den vom Monsun geprägten Gegenden Australiens erzählen die Legenden von heroischen Kämpfen zwischen der Sonne, der Regenbogenschlange und dem Wind.</span></p>
<p>Der Mythos erzählt, dass sie über das Meer gekommen ist und die Ahninnen und Ahnen mitgebracht hat.<span style="font-weight: 400;"> Es heißt, sie sei immer noch in den</span><b> Tiefen der Meere</b><span style="font-weight: 400;"> verborgen und erscheint manchmal an ihren Ufern. Immer dann, wenn sich ein Regenbogen über den Himmel zieht, kann man sie sehen.</span></p>
<p>Als erstes zog Kunapipi als Regenbogenschlange über das Land die <strong>Linien der Traumzeit</strong>, später lehrte sie die Menschen, diese Linien zu sehen, die immer noch in den Liedern besungen werden. ​Immer noch folgen die Menschen diesen Linien, um zu den heiligen Plätzen ihres Körpers zu kommen, der die Mutter-Erde ist.<br />
Die „Traum-Geschichten“, die in Sprache, Gesang und Tanz immer noch weitergegeben werden, bilden auch die Regeln des Zusammenlebens.</p>
<p>Für die Aborigines ist es ein Akt tiefer <strong>Ehrerbietung</strong>, sich einer Wasserstelle zu nähern. Die Regenbogenschlange wird nicht nur als Gestalterin der physischen Welt verehrt, sondern auch als spirituelle Wächterin. Die Aborigines haben großen Respekt vor diesem <strong>uralten Wesen</strong> und erkennen seine anhaltende Präsenz im Land an. Die Aborigines glauben, dass der Geist der Regenbogenschlange die natürliche Umwelt und ihre BewohnerInnen weiterhin leitet und schützt. Durch Rituale, Zeremonien und Respekt für heilige Stätten pflegen die Aborigines eine harmonische Beziehung zur Regenbogenschlange und erfüllen ihre Verantwortung als HüterInnen des Landes.</p>
<div id="arted-3889477771" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef/Products/e-matriarchat" aria-label="Matriarchat Banner"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg" alt="Matriarchat Banner"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><h2>Begegnung mit der Zwillings-Seele</h2>
<p>Jeder Mensch der australischen Urbevölkerung geht einmal im Leben in eine der <strong>heiligen Höhlen</strong>, schlüpft also in den Körper der Erdmutter, um ihren Gesang zu vernehmen. Sie macht die Menschen bei dieser Initiation mit ihrer „Zwillings-Seele“ bekannt. Jene, die immer tief verbunden mit Kunapipi ist. Nach dem Tod verschmilzt man mit dieser Zwillings-Seele und folgt den Ahnenlinien zurück in die Traumzeit.</p>
<p>Über Kunapipi wird auch erzählt, dass sie so viele Wesen aus sich hervorgebracht hat, dass sie dies alleine gar nicht geschafft haben konnte, daher malten die Menschen ihr Bild als das Bild von <strong>Zwillings-Schwestern</strong>. Baumrindenbilder aus dem Ost-Arnhem-Land in Australien zeigen, wie aus zwei roten weiblichen Gestalten, die einander gegenüber liegen, unzählige Menschen hervorkommen.</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Sie wird auch als die aseitätische – aus sich selbst Leben schöpfende – Mutter der <a href="https://artedea.net/wawalag-schwestern-australische-schopfungsgottinnen/">Wawalag-Schwestern </a>verstanden. Auf Ocker-Malereien sind diese Ur-Schwestern gemeinsam mit ihrer Mutter zu sehen sind – diese Dreiheit wird als die Urahninnen-Generation der Aborigines verstanden. </span>Die Töchter der Kunapipi haben dem Mythos nach den gesamten Kosmos geboren. Sie werden in den Mythen auch von ihrer Mutter verschlungen, um wiedergeboren zu werden (näheres dazu bei: <a href="https://artedea.net/wawalag-schwestern-australische-schopfungsgottinnen/">Wawalag-Schwestern</a>).</p>
<p>Wie in vielen anderen uralten Schöpfungsmythen auch, gibt es auch in den australischen Urgeschichten dieses Schöpferinnenverständnis. Am Anfang steht die aseitätische, also die <strong>aus sich selbst Leben schöpfende Mutter</strong>, denn der Sexualakt wurde kausal gar nicht mit Empfängnis verbunden.</p>
<p>Denn auffällig an all diesen Mythen rund um Zwillingsschwestern und Dual-Seelen ist, dass es offenbar keinen männlichen Gegenpart zur Schöpfung gebraucht hat, wie es in anderen Mythen der Erde der Fall war. Entweder hat sich Kunapipi selbst verdoppelt oder aus sich heraus zwei Töchter hervorgebracht, die die <strong>Schöpfungsgeschichte </strong>fortsetzten.</p>
<h2>Wichtig bei der Initiation von Männern</h2>
<p>Ihr positiver Aspekt ist über die Jahrhunderte verloren gegangen, Kunapipi wird heute oft  dämonisiert. So wird sie als<strong> dämonische Muttergöttin</strong> in der australischen Mythologie dargestellt.<br />
Sie soll mit dem Liebreiz ihrer dämonischen Töchter versuchen, junge Männer anzulocken um sie zu töten und zu fressen.</p>
<p>Tatsache ist aber, dass in den alten Mythen gerade Männer von der Erdgöttin <strong>initiiert </strong>werden. Es heißt, dass Buben von ihr verschluckt werden, verdaut werden und dass sie diese dann wieder als erwachsene Männer ausspeit. (Dieser Initiations-Rituale werden auch im Zusammenhang mit der Göttin und Regenbogenschlange <a href="https://artedea.net/julunggul-australische-schlangen-und-wassergottin/">Julunggul </a>erzählt. Über die Hintergründe dieses Ausspeiens gibt es interessante Details bei der Göttin <a href="https://artedea.net/eingana-australische-schopfungsgottin/">Eingana</a>).</p>
<p>Männer legen sich im Zuge von Ritualen auch in ihren Schoss (eine Rinne auf dem Kultplatz). Damit symbolisieren sie eine Art Tod und bitten die <strong>Erdmutter</strong> um Wiederaufnahme in ihrem Leib, um später mit neuen Kräften und neu belebt „wiedergeboren&#8220; zu werden.<br />
Von Frauen sind diese Rituale nicht bekannt. Entweder werden sie sehr geheim gehalten oder für Frauen sind solche Zeremonien gar nicht notwendig, weil sie ohnehin ständig mit der Erde und ihren Zyklen verbunden sind.</p>
<h2>Dreieck als genitale Zentrum der Mutter</h2>
<p>Kunapipi wird nach ihrem Schöpfungsakt vor allem mit allen Geschehnissen der Natur in Verbindung gebracht, die sie ja immerfort schöpft. Sie ist zuständig für den Wechsel der Jahreszeiten, für das Wachsen der Pflanzen.</p>
<p>Verehrt und gefeiert wird Kunapipi auf einer dreieckigen Tanzfläche, die das <strong>genitale Zentrum </strong>der Mutter symbolisiert.<br />
Durch ein Schwirrholz wird ihr geheimer Name in Ritualen wieder hörbar.</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Der Reiz der Traumzeitgeschichte der Regenbogenschlange hat die mündliche Überlieferung überdauert und findet Ausdruck in verschiedenen Formen der </span><b>Aborigine-Kunst</b><span style="font-weight: 400;">. Aborigine-KünstlerInnen fangen die leuchtenden Farben und die gewundene Form der Regenbogenschlange gekonnt auf Leinwänden, Rindenmalereien und Felskunst ein. Diese eindrucksvollen Darstellungen vermitteln nicht nur die Schönheit der Erzählung, sondern dienen auch als Mittel zur Bewahrung der Kultur und als Möglichkeit, die </span><b>spirituelle Bedeutung</b><span style="font-weight: 400;"> der Regenbogenschlange mit der Welt zu teilen.</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Die Traumzeitgeschichte der Regenbogenschlange lädt uns in ein Reich tiefer Schönheit, Weisheit und Verbundenheit ein. Sie enthüllt das <strong>überlieferte Wissen</strong>, die spirituellen Überzeugungen und die ökologische Harmonie, die die Kulturen der australischen UreinwohnerInnen seit Jahrtausenden geprägt haben. </span></p>
<p><em><strong>auch: Gunapipi, Yingarna, Kliarin-Kliara, Mumuna, Eagentci, Komokyatsiky</strong></em></p>
<div id="arted-3936010317" class="arted-nach-dem-inhalt-12 arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1784170" aria-label="800&#215;250 beltane"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane.png" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane.png 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane-800x226.png 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane-400x113.png 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane-768x217.png 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><div id="arted-728216335" class="arted-nach-dem-inhalt-10 arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef/Products/e-matriarchat" aria-label="Matriarchat Banner"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg" alt="Matriarchat Banner"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/kunapipi-australische-grosse-mutter/">Kunapipi &#8211; Australische Große Mutter</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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		<title>Khaos &#8211; Griechische Ursprungs- und Schöpfungsgöttin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Oct 2016 09:15:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dunkelheit]]></category>
		<category><![CDATA[Luft]]></category>
		<category><![CDATA[Schöpfung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die griechische Khaos ist nicht nur die Göttin des Urzustandes und der Leere, sondern auch ein Luftgöttin. Es scheint alles aus dem Luftwirbelwind der Göttin entstanden zu sein. Im Innersten ihres Bauchraumes hat sie ein gewaltiges kosmisches Ei geformt und ausgebrütet hat. Sie ist also die Ur-Gebärmutter. Gebärmutter der Dunkelheit Das Chaos ist der Urzustand, ... <a title="Khaos &#8211; Griechische Ursprungs- und Schöpfungsgöttin" class="read-more" href="https://artedea.net/khaos-griechische-ursprungs-und-schopfungsgottin/" aria-label="Mehr Informationen über Khaos &#8211; Griechische Ursprungs- und Schöpfungsgöttin">Weiterlesen ...</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/khaos-griechische-ursprungs-und-schopfungsgottin/">Khaos &#8211; Griechische Ursprungs- und Schöpfungsgöttin</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die griechische Khaos ist nicht nur die Göttin des Urzustandes und der Leere, sondern auch ein Luftgöttin. Es scheint alles aus dem Luftwirbelwind der Göttin entstanden zu sein. Im Innersten ihres Bauchraumes hat sie ein gewaltiges kosmisches Ei geformt und ausgebrütet hat. Sie ist also die Ur-Gebärmutter.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Gebärmutter der Dunkelheit</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-18431 aligncenter" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2016/10/khaos-b-800x539.jpg" alt="" width="800" height="539" srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2016/10/khaos-b-800x539.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2016/10/khaos-b-1024x690.jpg 1024w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2016/10/khaos-b-400x270.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2016/10/khaos-b-768x518.jpg 768w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2016/10/khaos-b-1536x1035.jpg 1536w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2016/10/khaos-b-2048x1380.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<p>Das Chaos ist der <strong>Urzustand</strong>, aus dem alles entstanden ist. Der griechische Dichter Hesiod (ca. 700 v.u.Z.) beschrieb es so: „<em>Wahrlich, zuerst entstand das Chaos und später die Erde…</em>“ (Vers 116).<br />
Bei Hesiod sind die <strong>Kinder </strong>oder Abkömmlinge des Chaos die Göttin der Erde <a href="https://artedea.net/gaia-grose-erdenmutter/">Gaia</a>, die Göttin der Finsternis und der Nacht <a href="https://artedea.net/nyx-ursprungliche-finsternis/">Nyx</a>, sowie Erebos (der Gott der Finsternis in der Unterwelt), Tartaros (die Unterwelt, Ort und Person zugleich) und Eros (der Gott der Liebe).<br />
Alle fünf Gottheiten sind zeitgleich aus dem Chaos entstanden.<br />
Das lässt aufhorchen: Wenn das Chaos Kinder oder Nachkommen hat, dann scheint es eine schöpferische, gebärfähige und damit<strong> mütterliche Kraft</strong> zu sein. Und damit sind wir bei einer <strong>Göttin</strong>.</p>
<div id="arted-636134071" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef/Products/e-matriarchat" aria-label="Matriarchat Banner"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg" alt="Matriarchat Banner"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><h2>Zwischen Himmel und Erde</h2>
<p>Tatsächlich gibt es eine griechische Göttin Khaos. Sie ist nicht nur die Göttin des Urzustandes und der Leere sondern auch ein <strong>Luftgöttin</strong>. Es scheint alles aus dem Luftwirbelwind der Göttin entstanden zu sein.<br />
Neben dem ursprünglichen „Chaos“ repräsentiert sie immer noch die dunstige „leere“ Luft zwischen der Erde und dem Himmel, bzw. jenen Teil der <strong>Atmosphäre</strong>, die dicht um die Erde herum ist. So umschließt, ja umarmt sie ständig ihre Tochter <a href="https://artedea.net/gaia-grose-erdenmutter/">Gaia</a>.<br />
Ihr Name bedeutet auch <strong>Spalt </strong>oder <strong>Kluft </strong>– jener Raum zwischen Erde und Himmel.</p>
<p>Es gibt zu Khaos zwei Auffassungen:<br />
Zum einen glaubte man, dass sie das <strong>allererste Wesen</strong> war – lang bevor alles andere da war. Diese Auffassung gab es nicht nur im antiken Griechenland. In vielen alten Kulturen gab es weibliche Figuren, die lang bevor alles andere da war, in der Leere bzw. im Chaos schwebten und träumten, wie z.B. <a href="https://artedea.net/grandmother-spiderwoman-traumende-spinnerin/">Grandmother Spiderwoman</a> bei den indigenen Völker Nordamerikas oder <a href="https://artedea.net/kunapipi-australische-grosse-mutter/">Kunapipi </a>bei den Aborigines Australiens.</p><div id="arted-519809060" class="arted-juni-kombi arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1784170" aria-label="800&#215;250 beltane"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane.png" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane.png 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane-800x226.png 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane-400x113.png 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane-768x217.png 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<p>Die zweite Auffassung zu Khaos war, dass die Tochter der Göttin <a href="https://artedea.net/ananke-unpersonliches-schicksal/">Ananke </a>und von Khronos war.</p>
<h2>Der Urknall</h2>
<p>Wie hat Khaos ihre Kinder geboren? Da gibt es den Mythos, dass sie im Innersten ihres Bauchraumes ein <strong>gewaltiges kosmisches Ei</strong> geformt und ausgebrütet hat. Sie ist also die <strong>Ur-Gebärmutter</strong>. Mit einem gewaltigen Knall sei dieses Ei explodiert und hat damit wurde das <strong>Universum </strong>geboren. Das ist ein alter griechischer Mythos, der erstaunlich an die <strong>moderne Urknall-Theorie</strong> erinnert. Aus diesem Universum heraus hat Khaos ihre ersten Kinder erschaffen.</p>
<p>In der Orphik, einer religiöse Strömung der Antike wird Khaos auch als die<strong> „Gebärmutter der Dunkelheit“ </strong>oder die <strong>„schwarze geflügelte Nacht“</strong> bezeichnet.</p>
<p><em><strong>auch: Khaeos, Chaos, Chaeus</strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: center;">Gefällt dir das Bild der Göttin Khaos?</h2>
<h2 style="text-align: center;">Du findest es im <a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectPath=Categories" target="_blank" rel="noopener">artedea-Shop</a> und kannst es dir zu dir nach Hause holen:</h2>
<h2 style="text-align: center;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef/Products/khaos-r" target="_blank" rel="noopener">Als Replik</a></h2>
<h2 style="text-align: center;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef/Products/khaos-farbr" target="_blank" rel="noopener">Als Fineart-Druck</a></h2>
<p>&nbsp;</p>
<div id="arted-785857805" class="arted-nach-dem-inhalt-12 arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1784170" aria-label="800&#215;250 beltane"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane.png" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane.png 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane-800x226.png 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane-400x113.png 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane-768x217.png 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><div id="arted-956664490" class="arted-nach-dem-inhalt-10 arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef/Products/e-matriarchat" aria-label="Matriarchat Banner"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg" alt="Matriarchat Banner"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/khaos-griechische-ursprungs-und-schopfungsgottin/">Khaos &#8211; Griechische Ursprungs- und Schöpfungsgöttin</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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		<title>Hera – Vorhellenistische Große Göttin, griechische Himmelskönigin, oberste olympische Muttergöttin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Feb 2016 18:25:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Himmel]]></category>
		<category><![CDATA[Muttergöttin]]></category>
		<category><![CDATA[Schöpfung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hera ist die Göttin der Erde und ihrer BewohnerInnen, besonders der Frauen und ihrer Sexualitität. Gebieterin über die Geburten, Schöpferin, Mutter aller Göttinnen, Hüterin des Paradieses, des „Apfellandes“. Die große Matriarchin Hera ist die Göttin der Erde und Beschützerin ihrer BewohnerInnen – ganz besonders der Frauen und deren Sexualitität. Sie ist Gebieterin über die Geburten, Schöpferin, Mutter ... <a title="Hera – Vorhellenistische Große Göttin, griechische Himmelskönigin, oberste olympische Muttergöttin" class="read-more" href="https://artedea.net/hera-vorhellenistische-grosse-goettin-griechische-himmelskoenigin-oberste-olympische-muttergoettin/" aria-label="Mehr Informationen über Hera – Vorhellenistische Große Göttin, griechische Himmelskönigin, oberste olympische Muttergöttin">Weiterlesen ...</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/hera-vorhellenistische-grosse-goettin-griechische-himmelskoenigin-oberste-olympische-muttergoettin/">Hera – Vorhellenistische Große Göttin, griechische Himmelskönigin, oberste olympische Muttergöttin</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Hera ist die Göttin der Erde und ihrer BewohnerInnen, besonders der Frauen und ihrer Sexualitität. Gebieterin über die Geburten, Schöpferin, Mutter aller Göttinnen, Hüterin des Paradieses, des „Apfellandes“.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Die große Matriarchin</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-17801 aligncenter" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2016/02/hera-1-800x994.jpg" alt="" width="561" height="697" srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2016/02/hera-1-800x994.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2016/02/hera-1-1024x1273.jpg 1024w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2016/02/hera-1-400x497.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2016/02/hera-1-768x955.jpg 768w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2016/02/hera-1-1236x1536.jpg 1236w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2016/02/hera-1-1648x2048.jpg 1648w" sizes="auto, (max-width: 561px) 100vw, 561px" /></p>
<p>Hera ist die <strong>Göttin der Erde</strong> und Beschützerin ihrer BewohnerInnen – ganz besonders der Frauen und deren Sexualitität. Sie ist Gebieterin über die Geburten, Schöpferin, Mutter aller Göttinnen, Hüterin des Paradieses, des „Apfellandes“.</p>
<p>Lange bevor <strong>Zeus</strong> in Griechenland bekannt war, verehrten die Menschen in der Ägäis eine <strong>kuhäugige Himmelskönigin</strong> als oberste Gottheit, die sie Hera nannten. Sie ist ursprünglich eine <strong>kretische</strong> Göttin. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Iraklio" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Heraklion</strong></a>, die Hauptstadt Kretas ist ja auch nach ihr benannt.</p>
<p>Die kretische Hera ist in Gestalt eines Mädchens die Göttin der Berge und Gebieterin der wilden Tiere. Greife, Sphinxen und geflügelte Genien sind ihre Begleiter, vor allem aber der Löwe, ihr großer Beschützer. Hera war ständig präsent, denn sie wurde in jedem Haus auf Kreta in Gestalt einer lebenden <strong>Schlange</strong> verehrt.</p><div id="arted-3439397712" class="arted-juni-kombi arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1784170" aria-label="800&#215;250 beltane"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane.png" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane.png 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane-800x226.png 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane-400x113.png 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane-768x217.png 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<p>Diese Schlange, manchmal auch mehrere, wurde in einem heiligen Schrein im Garten gehalten und gehegt und gepflegt. Die Schlange, die auch ihr (Schutz)Wappen an ihren Orakelorten war, wurde so zu ihrem Schutzgeist eines jeden Heimes.</p>
<div id="arted-1791646994" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef/Products/e-matriarchat" aria-label="Matriarchat Banner"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg" alt="Matriarchat Banner"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><h2>Die uralte Muttergottheit</h2>
<p>Auch die Umstellung der Buchstaben des Namens Hera verweist auf ihren Ursprung als eine „noch“ ältere Muttergottheit – der prähellenischen <a title="rheia" href="https://artedea.net/rheia/">Rheia</a>. Ihr Name wird auch als „Gebieterin“ oder als „He Era“ (die Erde) übersetzt, bzw. könnte er auch seinen Ursprung in „Hiera“, der <strong>Heiligen</strong> haben, einem Titel der alten Göttinnen-Königinnen. Andere Interpretationen sprechen wiederum von Hera als Vegations- und Fruchtbarkeitsgöttin der Erde, die auch die Jahreszeiten regelt. Damit kann sie mit den <a title="horen" href="https://artedea.net/horen-mutter-aller-dinge/">Horen</a> in Verbindung gebracht werfen.</p>
<p>Weitere Entsprechungen von Hera sind die babylonische <a title="erua" href="https://artedea.net/erua-schutzgottin-der-schwangerschaft/">Erua</a>, die Königin, die über die Geburt gebietet. Diese wählte die Könige aus und gab ihnen durch die Hochzeit mit ihr Souveränität und setzt sie auch wieder ab. Als namengebende Göttin des alten Irland trug sie den Namen „Lady Eire“ oder <a title="eriu" href="https://artedea.net/eriu-meisterhafte-zauberin/">Eriu</a>.</p>
<h2>Die drei göttlichen Lebensphasen</h2>
<p>Bei der Betrachtung der Figur der Hera sollte man immer zwischen der alten <strong>kretischen</strong>, vorhellenistischen und der <strong>olympischen</strong> Göttin unterscheiden. Auf jeden Fall ist Hera eine Große Göttin, die in ihren drei Aspekten als die jungfräuliche <a title="hebe" href="https://artedea.net/hebe-jugendliche-blute/">Hebe</a>, die mütterliche <strong>Hera</strong> und die Greisin <a title="hekate" href="https://artedea.net/hekate/">Hekate</a> verehrt wird. In einer anderen Version der dreifachen Göttin ist Hera die Tochter mit <a title="rheia" href="https://artedea.net/rheia/">Rheia</a> als Mutter und <a title="gaia" href="https://artedea.net/gaia-grose-erdenmutter/">Gaia</a> als Großmutter.</p>
<p>Wie sterbliche Frauen auch, geht auch Hera durch drei <strong>Lebensphasen</strong>: Jugend, Reife und Alter. Als <a title="hebe" href="https://artedea.net/hebe-jugendliche-blute/">Hebe</a>, wird sie auch als „Die Jungfräuliche“ bezeichnet. Dabei ist es nicht so, dass sie Geschlechtsverkehr meidet. Sie hat nur keine Kinder und ist damit <strong>frei von Verantwortung.</strong> Man nennt sie in dieser Phase auch <a title="antheia" href="https://artedea.net/antheia/">Antheia</a> – „Die Auf-Blühende“.</p>
<p>Hier ist Hera das Symbol der Blüte menschlicher Jugend, wie auch der <strong>knospenden Erde.</strong> Zum Zweiten ist Hera die <strong>reife Frau</strong>, die auch Nymphoeuomene: „Die einen Gefährten Suchende» oder Teileia: „<strong>Die Vollkommene»</strong> genannt wird. Als solche symbolisiert sie die Mutter, die ausgereifte Erde in sommerlicher Lebensfülle.</p>
<p>Schließlich wird sie zu <a title="hekate" href="https://artedea.net/hekate/">Hekate</a> oder auch Cheira bzw. Theira genannt, das „Alte Weib“, die „<strong>Weise Alte</strong>“, die Greisin, das „Großmütterchen“.</p>
<p>Nachdem sie durch die Mutterschaft gegangen ist und diese hinter sich ließ, lebt die vornehme prophetische Weise jetzt wieder für sich allein. Diese großen Lebensabschnitte der Hera stehen auch für kürzere <strong>Zyklen</strong> wie Halbmond, Vollmond und Neumond bzw. Frühling, Sommer und Herbst.</p>
<h2>Das große Sportfest der Hera</h2>
<p>Zu Ehren dieser drei Phasen der Hera feierten die Menschen im antiken Griechenland ein großes Fest – die nach ihr benannten „Heraia“, deren Ursprünge weiter zurück gehen als die <strong><a title="Olympische_Spiele" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Olympische_Spiele" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Olympischen Spiele</a>.</strong></p>
<p>Alle vier Jahre kamen Frauen auf einem Feld bei Heras Stadt Argos zusammen, um sich in 150-Meter-Läufen zu messen. Sie liefen mit bloßen Brüsten und wehenden Haaren. Der Lauf führte über abgeerntete Felder und spiegelte somit die <strong>universalen Wandlungs-Zyklen</strong> des Jahreskreises wider. Dies kannte man in manchen Gegenden Westeuropas noch im vergangenen Jahrhundert als „Stoppelläufe“ oder „Schäferinnenläufe“.</p>
<p>Diese Heraia waren Teil eines größeren Göttinnendienstes und wurden von 16 Frauen ausgerichtet. Es gab bei der Heraia drei Altersklassen und drei Gewinnerinnen. Jede erhielt eine <strong>Krone aus Olivenzweigen</strong> und einen Anteil von der Kuh, das bei diesem Sportfest das Schlachtopfer war.</p>
<p>Die drei Gewinnerinnen, ein junges Mädchen, eine reife und eine alte Frau, durften eine Statuette von sich in Heras Schrein aufstellen lassen. Jeweils in den Jahren zwischen diesen Heraia wurden später die großen Olympischen Spielen etabliert, bei denen nur Männer teilnahmen.</p>
<p>Die Heraia fanden am <strong>Neumond</strong> zu Beginn des Monats Parthenios statt, also in einer matriarchalen Konstellation der Festzeit von Nacht und Neumond, im Gegensatz zu den späteren patriarchalen Spielen, für die Tag und Vollmond maßgebend waren.</p>
<h2>Zurückerlangung der Jungfräulichkeit durch Quellenbad</h2>
<p>Hera durchläuft also – wie alle Frauen – immer wieder all diese Zyklen und erneuert sich jährlich im Bad in einer heiligen Quelle, in der sie auch jedes Mal ihre Jungfräulichkeit wieder zurück erlangt (siehe auch <a title="schlangengoettin" href="https://artedea.net/schlangengoettin/">Schlangengöttin</a>).</p>
<p>Mit großem Zeremoniell wurde anlässlich dieser jährlichen Erneuerung die Figurine der Göttin aus ihrem Schrein geholt und zum Wasser gebracht. Durch das Bad ihres Bildnisses wurde der Winter abgewaschen, ihre Jugend belebt und für den neuen jahreszeitlichen Zyklus von Reife und Tod vorbereitet. Es war ein Symbol für die ewige <strong>Wiedergeburt</strong> der Erde und mit ihr der Menschen.</p>
<p>Im antiken Griechenland unterschied man zwischen vier <strong>Lebensabschnitten</strong>. Zuerst die Zeit als Kind, worauf die Jugend folgt, dann die Zeit des Erwachsenseins (meist verbunden mit der Gründung und Erhaltung einer Familie) sowie zuletzt das Alter.</p>
<p>Hera steht für alle diese Abschnitte im Leben einer Frau und wird daher auch mit den Beinamen Pais (= Mädchen), Nympheuomene (= Braut), Teleia (= Erwachsene) und Khera (=Witwe) angerufen. Die <strong>olympische Göttin</strong> Hera wird als Tochter des Kronos und der <a title="rheia" href="https://artedea.net/rheia/">Rheia</a> beschrieben. Sie ist die Schwester von <a title="demeter" href="https://artedea.net/demeter-die-weise-der-erde/">Demeter</a>, Hades, <a title="hestia" href="https://artedea.net/hestia/">Hestia</a>, Poseidon und Zeus, dessen Gemahlin sie auch war.</p>
<p>Beider Kinder waren der Kriegsgott Ares, die Göttin der Jugend <a title="hebe" href="https://artedea.net/hebe/">Hebe</a> und die Geburtsgöttin <a title="eileithyia" href="https://artedea.net/eileithyia-beschutzerin-gebarender-frauen/">Eileithyia</a>. Ihr Sohn Hephaistos entstand ohne Mitwirkung von Zeus, er ist ihr aus der Hüfte gesprungen.</p>
<h2>Die „Vernunftehe“ mit dem viel jüngeren Zeus</h2>
<p>Ursprünglich hatte Hera <strong>keinen Gefährten</strong>. Als aber die <strong>patriarchalischen Stämme</strong> über Griechenland hereinbrachen, brachten sie den Himmelsgott Zeus mit. Da der Glauben an die <strong>Muttergottheit</strong> zu stark war, dass sie zerstört werden konnte, wurde eine Vernunftehe zwischen den beiden vorherrschenden Gottheiten geschmiedet.</p>
<p>Hera wollte allerdings anfänglich diese Eheschließung ganz und gar nicht. Der Mythos erzählt, dass Zeus die Hera, ganz wie es seine Art war, mit einer <strong>List </strong>eroberte. Als sie, die junge wunderschöne Göttin einmal in den Wäldern bei Argos ruhte, ließ er ein Gewitter mit dunklen Wolken und einem heftigen Platzregen aufziehen und verwandelte sich in einen jungen zerzausten <strong>Kuckuck</strong>, einen von Heras Lieblingsvögeln und flatterte Schutz suchend in ihren Schoß. Sie barg den jungen Vogel unter ihren Kleidern, um ihn vor dem Unwetter zu bewahren und sah sich plötzlich von Zeus, der wieder seine wahre Gestalt annahm, vergewaltigt.</p>
<p>Er umarmte sie und versprach ihr die Ehe. Beschämt über diese Episode erklärte sie sich bereit, die Ehe einzugehen, um ihre Würde zu wahren. Mit dieser Vereinigung der vorhellenischen Göttin der Frauen mit dem neu angekommenen Himmelsgott und Blitzeschleuderer entstand die Hera der Klassik, die keine anziehende, sondern eine eher verdrießliche Gestalt wurde.</p>
<p>Bekannt ist vor allem die <strong>Eifersucht</strong> von Hera, mit der sie die zahllosen sogenannten Liebschaften von Zeus verfolgte, die Großteils Vergewaltigungsszenarien waren. Dies ging übrigens solange, bis sich Zeus zu seiner wahren sexuellen Orientierung bekannte, nachdem er sich in den schönen Jüngling Ganymed verliebte und diesen zu sich in den Olymp holte (siehe auch bei <a href="https://artedea.net/hebe-jugendliche-blute/">Hebe</a>).<br />
Dennoch ging Hera mit Eifer- und auch Rachsucht in die Geschichte ein und damit ist sie eine der meist verkannten und missgedeuteten Göttinnen.</p>
<h2>Die verkannte und missgedeutete Göttin</h2>
<p>Sie ist eine jener Göttinnen, denen das <strong>Patriarchat</strong> am meisten zugesetzt hat. Denn im Laufe der Jahrhunderte ist sie von der Großen Göttin, der Himmelskönigin, der <strong>paradiesischen Mutter</strong> zur eifersüchtigen, ihren Gemahl verfolgenden, zänkischen Furie erniedrigt worden.</p>
<p>Sie, die berauschend schön und ebenso mächtig war, wurde zum Heimchen am Herd degradiert, zur Frau, die voll und ganz in ihrer Ehe aufgeht und dabei ihre eigene Identität, Kraft und Ausstrahlung mehr und mehr verliert. Sie ist die sprichwörtliche Frau, die hinter jedem erfolgreichen Mann steht.</p>
<p>Dieser kann immer wieder auf seinen Eroberungsfeldzügen in die Welt hinaus ziehen. Daheim erwartet ihn die treusorgende, wenn auch oft etwas moralinsaure Ehefrau, bei der er Kraft und Geborgenheit tanken kann. Hera soll besonders deshalb verehrt worden sein, weil sie viel <strong>Tugendhaftigkeit</strong> besaß. Auch das scheinen die griechischen Männern ihren Ehefrauen als Vorbild hingeknallt zu haben. Denn die alte vorolympische Hera ist als Göttin für ihre <strong>freudvolle Sinnlichkeit</strong> und manchmal auch <strong>ausschweifenden Sexualität </strong>bekannt. Der neuen olympischen Hera wurde die Bedeutung genommen und ihre Wurzeln zerstört. So fiel auch ihre Rolle als <strong>Identifikationsfigur</strong> für die Frauen.</p>
<p>Sie musste sozusagen als neue Legitimation für die <strong>„anständige“ Lebensart</strong> der Frauen herhalten. Damit wurde sie ihrer Authentizität beraubt und zum Idealbild für die patriarchale Frau und Ehe umgewandelt.</p>
<h2>Patriachale Interptretation um einen Zankapfel</h2>
<p>Eigenartig ist z.B. auch die Episode rund um die <strong>Hochzeit</strong> der Göttin <a title="thetis" href="https://artedea.net/thetis/">Thetis</a>, an der <a title="eris" href="https://artedea.net/eris-initiationsgottin/">Eris</a> einen goldenen Apfel mit der Aufschrift „Kalisti“, der Schönsten in die Hochzeitsgesellschaft rollte. Um diesen Apfel, der ja wohl der Braut, als der Schönsten der Hochzeit gegolten hat, sollen sich Hera, <a title="aphrodite" href="https://artedea.net/aphrodite/">Aphrodite</a> und <a title="athena" href="https://artedea.net/athena/">Athena</a> gestritten haben, was letztendlich den <a title="Trojanischer_Krieg" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Trojanischer_Krieg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Trojanischen</strong> <strong>Krieg</strong></a> auslöste.</p>
<p>Nun ist Hera (wie z.B. auch <a href="https://artedea.net/eva-die-mythische-urmutter-der-menschheit/">Eva</a>, <a title="morrigan" href="https://artedea.net/morrigan/">Morrigan</a>, <a title="idun" href="https://artedea.net/idun-die-erneuernde-apfelgottin/">Idun</a> oder <a title="eriu" href="https://artedea.net/eriu-meisterhafte-zauberin/">Eriu</a>) die <strong>Hüterin des </strong>„<strong>Apfellandes</strong>“. Dort wächst der <strong>Baum des Lebens.</strong> Hera hat ihn zu ihrer Hochzeit von <a title="gaia" href="https://artedea.net/gaia-grose-erdenmutter/">Gaia</a> bekommen, er schenkt mit seinen goldenen Äpfeln ewige Jugend, Unsterblichkeit, Schönheit, Klugheit und KönigInnen die göttliche Würde. Bewacht wird dieser von den <a title="hesperiden" href="https://artedea.net/hesperiden-bewacherinnen-der-goldenen-apfel/">Hesperiden</a> und vom tausendköpfigen Drache (bzw. der Schlange) Ladon, der Sohn der Göttin <a title="echidna" href="https://artedea.net/echidna/">Echidna</a>.</p>
<p>Hera, die also einen ganzer Baum voll goldener Äpfel ihr Eigen nannte und die sich als alte Muttergöttin ihrer <strong>Schönheit</strong> durch und durch bewusst war, hatte es sicher nicht notwendig, sich kleinlich um diesen einen Apfel zu streiten.</p>
<p>Man kann davon ausgehen, dass hier viel <strong>patriarchale</strong> <strong>Interpretation</strong> dahinter steckt. Immerhin aber ist Hera auch hier wie so oft nicht treue, brave und nachfolgende Ehefrau, die ihren Gemahl unterstützt. Während Zeus mit den Trojanern sympathisiert, schlägt sich Hera auf die Seiten der Griechen.</p>
<h2>Vertreterin des uralten Mutterrechts</h2>
<p>Es ist zu vermuten, dass die ständigen Streitereien zwischen Hera und Zeus die Reibung zwischen den frühen patriarchalen und matriarchalen Kulten widerspiegelt. Obwohl ihre Ehe unter den erwähnten Umständen zustande kam, ging sie selbstbewusst in dieselbe, besteht dabei auch auf ihre Rechte und scheut keine Konflikte.</p>
<p>Der zänkische Charakter kann auch als durchaus positiv gewertet werden. Hera war nun einmal keine Göttin, die sich das Macho-Gehabe ihres Göttergatten gefallen ließ. Hera ist als eine Vertreterin des <strong>uralten</strong> <strong>Mutterrechts</strong> die Beschützerin der Familie, die im Matriarchat aus der <strong>Mutterlinie</strong> und all ihren Kindern und Kindeskinder bestand.</p>
<p>Auf <a title="Kreta" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kreta" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kreta</a>, wo Hera ursprünglich herkam, galt sie als <strong>Beschützerin des Heimes und der Familie</strong>. Sie schützte Haus und Herd, genau wie später <a title="hestia" href="https://artedea.net/hestia/">Hestia</a>. Sie war damit die Göttin der <strong>Kochkunst</strong>, aber genauso war sie die Göttin des <strong>Ackerbaus</strong>, der <strong>Olivenzucht</strong>, der <strong>Weinkultur</strong>, der Töpferei, der Weberei, der Silber-Schmiedekunst, der Herstellung von Arzneien und der <strong>Heilkunst</strong>, der Wissenschaften von Wiegen, Messen und Zählen.</p>
<p>Explizit mütterliche Züge ihren eigenen Kindern gegenüber findet man allerdings nicht. Sie ist eine <strong>Schöpferin</strong> und Mutterfigur der <strong>ganzen</strong> <strong>Menschheit</strong>, ihres Volkes, ihres Clans, aber alles andere als die fürsorgliche Glucke.</p>
<p>Das alte Mutterrecht sah auch ungestraft Maßnahmen vor, die nach den heutigen Maßstäben als grausam einzustufen sind. Als sie sah, dass ihr Sohn Hephaistos, der ihr aus der Hüfte entsprang, mit einem verkrüppelten Fuß zur Welt gekommen ist, warf sie ihn kurzerhand aus dem Olymp ins Meer hinunter.</p>
<p>Andererseits sorgte sie für alle Mädchen und jungen Frauen ihres Landes. So gab es für Mädchen und junge Frauen die bereits erwähnten Wettspiele „Heraia“, die zu ihren Ehren alle vier Jahre abgehalten wurden und in einem kultischen Zusammenhang standen.</p>
<h2>Von der matriachalen Förderin zur Ehe-Beschützerin</h2>
<p>Die matriarchale Beschützerinnen- und Förderinnen-Rolle der Hera wurde später seltsamer Weise auf „Beschützerin der Ehe“ umgedeutet, einer Lebensform, die so gar nicht zum Wesen dieser Göttin passt. Denn in ihrer eigenen Ehe wirkt Hera oft anstrengend und nervig, ist eine Belastung, muss froh sein, überhaupt geduldet zu werden. Auf Gedeih und Verderb ist sie dem Wohlwollen ihres Ehemannes ausgeliefert. Er hingegen kann tun was er will, bar jeder sozialen Kompetenz und darf dafür noch auf Verständnis hoffen, von den anderen Männern sowieso, aber auch von den „braven“ Frauen.</p>
<p>Dieses gesellschaftlich anerkannte <strong>neue</strong> <strong>Frauenbild</strong> hat bis heute seine Wirkung nicht verloren. Kennen wir nicht alle Frauen, die mehr oder weniger unsolidarisch mit anderen Frauen eifersüchtig ihr kleines Ehereich bewachen? Doch genauso können Frauen auch mutig aus diesem der Hera auferlegten Schatten heraustreten und ihr eigenes, ursprüngliches Wesen suchen und wiederfinden.</p>
<p>Es geht darum, im Namen der Hera die eigene Stärke und Selbstverantwortung zu leben und die Kraft der „alten Hera“ einzufordern. Dann müssen Frauen in anderen Frauen nicht mehr eine potentielle Gefahr und Gegnerinnen sehen und können auch Männern die Chance zu eigenverantwortlichem Handeln geben. So wie es <span style="font-size: inherit;">die ursprüngliche Hera viele Jahrtausende tat.</span></p>
<h2>Hera und die Heroen</h2>
<p>Heras heiliges Tier war die <strong>Kuh</strong>. Sie wird auch die „Kuhäugige“ genannt, was ein besonderes Kompliment für ihre <strong>schönen</strong> <strong>Augen</strong> ist. Nur wer von den Brüsten Heras Milch gesaugt hatte, konnte unsterblich werden.</p>
<p>Als Zeus listenreich einen seiner unehelichen Söhne an ihre Brust legt, saugt der Junge gierig und beißt mit aller Kraft zu. Hera erwacht schreiend und stößt den untergeschobenen Säugling von sich. Dabei spritzt die Milch im Hohen Bogen über den Himmel und erzeugt die <strong>Milchstraße</strong>.</p>
<p>Der Knabe wurde dann Herakles, „der, der sich an Hera Ruhm erwarb“​ genannt. Hera wurden auch die „Heroen“​, die der „<strong>Hera geweihten Männer</strong>“ geopfert. In Griechenland des Altertums war der Begriff «Heroe» mit Geist, d.h. mit jemanden, der zur Göttin gegangen ist, synonym.</p>
<p>Oft wird Hera auch als die <strong>Luft</strong> angesehen, die sich zwischen Erde und Äther (dann Zeus) befindet. Bzw. sollen sie beide die Luft sein, Hera die dichtere untere und Zeus die dünnere obere Schicht.</p>
<p>Wenn sie bei Homer die „Weißarmichte“​ genannt wird, dann sind damit wahrscheinlich die Wolken in der lichten reinen Luft gemeint. Zu Heras Attributen zählt der <strong>Granatapfel</strong>, ein Zeichen für die <strong>Fruchtbarkeit</strong>, und das Zepter, welches ein weiteres Zeichen ihrer Königlichkeit darstellt.</p>
<p>Heilig ist ihr auch eine ganze Vogelschar: Ihr sind Gänse, Kuckucke, Dohlen, Strauße Störche und Pfauen gewidmet. Pfaue sollen es übrigens auch sein, welche den Prunkwagen der Göttin ziehen.</p>
<h2>Altersitz auf <a title="Samos" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Samos" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Samos</a></h2>
<p>Gleichgültig, ob es sich nun um die alte oder die olympische Hera handelt. Sie ist die Göttin all jener Frauen, die mit ihr an altes <strong>matriarchales</strong> <strong>Mutterrecht </strong>anknüpfen wollen. Sie lebt und lehrt die ganze – oft widersprüchlich scheinende – <strong>Weiblichkeit</strong> in all ihrer Schönheit, Hingabe, sexuellen Leidenschaft, Sprödheit und Selbstbestimmung.</p>
<p>So seltsam uns die olympische Hera auch anmuten mag, sie lässt sich nichts von ihrem Göttergatten gefallen und macht, obwohl sie die Ehe quasi aus Staatsräson aufrecht erhalten muss, ihr Ding. Auch darin unterstützt sie die Frauen der Jetztzeit.</p>
<p>Manche Legenden erzählen, dass es ihr allerdings irgendwann einmal doch zu anstrengend wurde und sie sich auf ihren Alterssitz auf der Insel Samos zurückgezogen hat. Auch ein schöner Gedanke.</p>
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		<title>Tabiti &#8211;  Skythische Göttin des Ur-Feuers und Gebieterin der Tiere</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Jan 2016 12:54:17 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Schöpfung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Name Tabiti bedeutete bei den SkythInnen „Große Göttin&#8220;. Als diese war sie auch die „Alles Sehende&#8220;. Sie ist die skythische Göttin des Urfeuers, das allein vor der Erschaffung des Universums existierte und die grundlegende Essenz und die Quelle aller Schöpfung war. Als „Große Göttin“ soll sie die ganze Welt erschaffen haben, danach galt ihr ... <a title="Tabiti &#8211;  Skythische Göttin des Ur-Feuers und Gebieterin der Tiere" class="read-more" href="https://artedea.net/tabiti-skythische-gottin-des-feuers-und-gebieterin-der-tiere/" aria-label="Mehr Informationen über Tabiti &#8211;  Skythische Göttin des Ur-Feuers und Gebieterin der Tiere">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Name Tabiti bedeutete bei den SkythInnen „Große Göttin&#8220;. Als diese war sie auch die „Alles Sehende&#8220;. Sie ist die skythische Göttin des Urfeuers, das allein vor der Erschaffung des Universums existierte und die grundlegende Essenz und die Quelle aller Schöpfung war. Als „Große Göttin“ soll sie die ganze Welt erschaffen haben, danach galt ihr besonderes Interesse dem Feuer und den Tieren.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Sanfte Feuerfrau</strong></h2>
<p>Der Name Tabiti bedeutete bei den SkythInnen <strong>„Große Göttin&#8220;</strong>. Als diese war sie auch die „Alles Sehende&#8220;. Ihr Name wird möglicherweise auch aus dem Türkischen hergeleitet: „tap“ bzw. „tabynu“ bedeutet „Anbetung“. Den selben Stamm hat das etruskische Wort „than“, das „um etwas bitten“ bedeutet.</p>
<p>Sie ist die skythische Göttin des <strong>Urfeuers</strong>, das allein vor der Erschaffung des Universums existierte und die grundlegende Essenz und die <strong>Quelle aller Schöpfung</strong> war und aus ihr wurden Api (die Erde) und Papaios (Himmel) geboren. Als „Große Göttin“ soll sie die ganze Welt erschaffen haben, danach galt ihr besonderes Interesse dem <strong>Feuer </strong>und den <strong>Tieren</strong>.<br />
Tabiti wird meist als <strong>geflügelte Göttin</strong> dargestellt, umgeben von Tieren. Es wurden auch kleine Tonfiguren von der Göttin gefunden, die sie als aufgerichtete <strong>schwangere Halbschlange</strong> zeigen. Auf manchen Darstellungen sieht man die Göttin dreigestaltig – in der Mitte als Schlange, auf einer Seite ein Rabe, auf der anderen Seite ein Kaninchen.</p>
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<p>Auf Tabiti wurden die<strong> heiligsten Eide</strong> geschworen. Die frühen BewohnerInnen Osteuropas schworen auf die Göttin, die auch als die <strong>Erde </strong>angesehen wird und die alles bezeugen kann. In der tschuwaschischen Sprache gibt es das Wort „tupa“, das ist möglicherweise auch auf die Göttin Tabiti zürückzuführen und es bedeutet „etwas sagen“ bzw. „beeiden“ oder „schwören“.</p><div id="arted-4054640045" class="arted-juni-kombi arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1784170" aria-label="800&#215;250 beltane"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane.png" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane.png 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane-800x226.png 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane-400x113.png 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane-768x217.png 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<p>Bevor das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Skythen">skythische Nomadenvolk</a> aus dem Gebiet des heutigen Irans nach Osteuropa kam, soll Tabiti – vor allem im südlichen Russland – bereits verehrt worden sein. Die SkythInnen haben sie dann in ihre Mythen aufgenommen. Es handelt sich bei diesem Volk um PferdenomadInnen, bei denen Frauen eine herausragende Stellung als<strong> Hüterinnen über Leben und Tod</strong> hatten. In Riten soll der Clanchef mit der Göttin Tabiti verheiratet worden sein, was ihn dazu veranlasste, alle Frauen zu ehren.</p>
<h2>Feuer und Spiegel</h2>
<p>Als Feuergöttin reiht sich Tabiti in die große Reihe der Herdgöttinnen. Viele Kulturen und Mythologien kennen eine <strong>sanfte Feuergöttin</strong>, die das behütete Feuer, die Feuerstelle repräsentiert und diese auch schützt und bewacht.</p>
<p>Ihr Bereich erstreckt sich von der Feuerstelle im Freien über die Herdstelle in Häusern und Zelten bis hin zu den heiligen und <strong>rituellen Feuern</strong>, die beim skythischen Volk eine große Rolle spielten, vor allem bei Begräbnisritualen. Sie wacht über alle Herdfeuer und auch der <strong>Herd des Königs</strong> war ganz besonders mit Tabiti verbunden und war daher ein unantastbares Symbol des Wohlstands seines Volkes und ein Zeichen königlicher Macht.<br />
Alle <strong>Feuerstellen,</strong> so heißt es in ihrem Mythos, sind ein Geschenk von Tabiti, die als flammenden Goldgegenstände vom Himmel fallen. Zeigt sich bei so einer Feuerstelle nächtens eine Schlange, um sich an dieser zu wärmen, sind die Menschen überzeugt, dass die Göttin persönlich anwesend ist.</p>
<p>Ihre<strong> heiligen Symbole</strong> sind Spiegel, vor allem ein <strong>goldener Spiegel</strong> in dessen Zentrum sie erscheint.<br />
Spiegel gelten in vielen Kulturen als <strong>magische Instrumente</strong> bzw. als Pforten hinein in andere Dimensionen und Welten. Es heißt, im Spiegelbild soll man das <strong>wahre Antlitz seiner Seele</strong> sehen können, so wie die Göttin uns gemeint hat.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Tjenemit &#8211; Ägyptische Schöpfungs- und Biergöttin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Aug 2015 16:50:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schöpfung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Besonders ist Tejenemit als Biergöttin in die Mythen eingegangen als „Die das Bier braut“ oder „Die das Bier herbeibringt“. Die das Bier braut Die altägyptische Schöpfungsgöttin Tejenemit trug eine Reihe von Titeln und Bezeichnungen: „Die Mächtige“, „Die Dienerin“,  „Die das Leben im ganzen Land schafft“, „Die Gebieterin der Bas von Heliopolis“, „Die mit erhabenen Sitz ... <a title="Tjenemit &#8211; Ägyptische Schöpfungs- und Biergöttin" class="read-more" href="https://artedea.net/tjenemit-agyptische-schopfungs-und-biergottin/" aria-label="Mehr Informationen über Tjenemit &#8211; Ägyptische Schöpfungs- und Biergöttin">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Besonders ist Tejenemit als Biergöttin in die Mythen eingegangen als „Die das Bier braut“ oder „Die das Bier herbeibringt“.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Die das Bier braut</strong></h2>
<p>Die altägyptische <strong>Schöpfungsgöttin </strong>Tejenemit trug eine Reihe von Titeln und Bezeichnungen: „Die Mächtige“, „Die Dienerin“,  „Die das Leben im ganzen Land schafft“, „Die Gebieterin der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ba_(%C3%A4gyptische_Mythologie)" target="_blank" rel="noopener">Bas </a>von Heliopolis“, „Die mit erhabenen Sitz auf der Flammeninsel“, „Die die Gebieterin von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Dendera" target="_blank" rel="noopener">Dendera </a>nach Belieben ihres Herzens trunken macht“.</p>
<p>Besonders ist sie als <strong>Biergöttin </strong>in die Mythen eingegangen als „Die das Bier braut“ oder „Die das Bier herbeibringt“.<br />
Sie wird oft auch als <a href="https://artedea.net/isis-inbegriff-des-seins/">Isis </a>in ihrer Gestalt als Biergöttin <strong>Isis-Tnmyt</strong> erwähnt. Das zeigt, wie wichtig dieses nahrhafte Getränk schon im antiken Ägypten war.<br />
Ihr Name steht in Verbindung mit dem „tnmw“-Getränk bzw. -Krug, in dem dieses Getränk serviert wurde. Aufzeichnungen belegen, dass die „tnmw“-Krüge mit Blumen bekränzt waren.</p>
<div id="arted-3727970506" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef/Products/e-matriarchat" aria-label="Matriarchat Banner"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg" alt="Matriarchat Banner"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><h2>Bier als Lohn</h2>
<p>Der <strong>Getreideanbau </strong>war einer der größten Reichtümer im alten Ägypten: Der <strong>Weizen</strong>, aus dem das Brot hergestellt wurde und die <strong>Gerste</strong>, die zur Herstellung von Bier benutzt wurde.<br />
Brot und Bier – diese beiden Lebensmittel gehörten nicht nur auf den täglichen Speiseplan sondern Bier diente auch als<strong> Lohn für Arbeit </strong>(Geld war im antiken Ägypten nicht bekannt).<br />
So erhielten Soldaten und Pyramidenarbeiter fünf Krüge Bier am Tag. Nicht jeder Liter ist da wahrscheinlich die Kehle herunter geronnen, sondern einiges wurde auch zum <strong>Tauschhandel </strong>mit anderen Waren genutzt.</p><div id="arted-1433486005" class="arted-juni-kombi arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1784170" aria-label="800&#215;250 beltane"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane.png" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane.png 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane-800x226.png 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane-400x113.png 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane-768x217.png 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<p>Aber auch in den <strong>vornehmen ägyptischen Häusern </strong>wurde viel Bier getrunken – sowohl von Herren wie von Damen. Diese schlürften das Bier entweder durch Röhrchen oder siebten es vor dem Trinken.<br />
Auch den <strong>Verstorbenen </strong>wurde Brot und Bier mit auf den Weg in die Unterwelt gegeben. Gefunden wurden auch kleine Figuren, die Menschen beim Bierbrauen darstellen sowie Korn mahlende DienerInnen, die die Bestatteten versorgen sollten.</p>
<h2>Mahlzeit ist Bier und Brot</h2>
<p>Die Bedeutung des Bier zeigt sich u.a. auch daran, dass es im anktiken Ägypten ein eigenes Zeichen für Bier in der<strong> Hieroglyphen-Schrift</strong> gab. Die Hieroglyphe für „Mahlzeit“ setzte sich aus den Symbolen für „Bier&#8220; und „Brot&#8220; zusammen.<br />
Zudem wurde das Geschenk der Göttin Tjenemit auch zur <strong>Heilung </strong>kranker Menschen verwendet. „Bierschlamm&#8220;, der im Wesentlichen dem Treber entspricht, wurde als Heilmittel verabreicht – u. a. gegen Husten, Schmerzen und Verstopfungen.<br />
Auch äußerlich wurde Bier angewandt, denn das Bad im Bier soll eine <strong>glatte und reine Haut </strong>verleihen. Damit verlieh Tjenemit wahrscheinlich Nofretete und Kleopatra ihre legendäre <strong>Schönheit</strong>.</p>
<h2>Altes Rezept der Bierherstellung</h2>
<p>Es gibt genaue Aufzeichnungen, wie das Bier im Alten Ägypten hergestellt wurde: Zunächst wurden die Gerstenkörner gemahlen, dann das Mehl wie Brot verarbeitetet.<br />
Ein Teil der Gerstenkörner wurden ein paar Tage ins Wasser gelegt, bis sie zu keimen anfingen. Durch die Hitze setzten die Hefekulturen einen Gärprozess im Gang und es entstand Malzzucker.<br />
Alles wurde zusammengemischt, geknetet und mit Honig gewürzt. Diese Masse wurde in Krüge gefüllt und der Inhalt mit Wasser begossen. Die Hefepilze aus den gekeimten Gerstenkörnern und aus der Luft bewirkten, dass die Mischung zu gären begann.<br />
Es wurde Dattelsaft und Wasser dazugefügt und mit Gewürzen wie z.B. Koriander verfeinert. War der Saft vergoren, wurde er noch einmal gesiebt und in Krüge gefüllt.<br />
Diese hat man dann mit Gips verschlossen.</p>
<p>In den einfachen Familien wurden die Krüge nicht verschlossen. An der Luft bildete sich dann der Schaum an der Oberfläche des Bieres, den man abschöpfte und im Anschluss trocknete. Damit wurde Hefe gewonnen, die dann wieder in den Brotteig gegeben wurde, damit dieser aufgehen konnte.<br />
Der <strong>ägyptische Gerstensaft </strong>war nicht so klar, wie wir es von unserem Bier kennen sondern trüb und durchsetzt mit Rückständen, die die Siebe nicht auffangen konnten.<br />
Daher war das <strong>Geschenk der Göttin Tjenemit</strong> nicht lange haltbar und musste fast täglich – unter Anrufung jener „Die das Bier herbeibringt“ – neu gebraut werden.</p>
<p>Übrigens wurde die Braukunst nicht in Ägypten erfunden, sondern aus der <strong>sumerisch-assyrisch-babylonisch-mesopotanischen</strong> Tradition übernommen, wo war <a href="https://artedea.net/ninkasi/">Ninkasi </a>die Göttin des Bieres war.</p>
<h2>Bier und Milch</h2>
<p>In enger Verbindung stand Tjenemit mit <a href="https://artedea.net/hesat-agyptische-kuh-und-milchgottin/">Hesat</a>, der <strong>Göttin der Kühe</strong>. Diese hat „das Bier empfangen aus den Händen der Tjenemit“.<br />
In manchen Aufzeichnungen steht geschrieben, dass Tjenemit ein anderer Name für <a href="https://artedea.net/hesat-agyptische-kuh-und-milchgottin/">Hesat</a> sei. Diese kümmerte sich ganz allgemein um all das Essen und als Kuhgöttin vor allem um die <strong>Milch</strong>.</p>
<p>Die „Hesatmilch“ für Erwachsene ist das „Hesatbier“. Beides – Milch wie Bier – ist sehr nahrhaft und hat die Fähigkeit, den Durst zu stillen.<br />
Eine alte <strong>Hebammenweisheit </strong>ist ja auch, dass Bier die Milchproduktion anregen soll. Diesen Zusammenhang hat man offenbar auch schon im Alten Ägypten erkannt.<br />
Nach neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen weiß man, dass ein Polysaccharid in der Gerste, die für die Herstellung von Bier verwendet wird, die vermehrte Bildung des Hormons <strong>Prolactin </strong>verursacht, dass für die Milchsekretion (Laktation) während der Stillzeit verantwortlich ist.</p>
<p><em><strong>auch: Tenemit, Tnmyt</strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="arted-3583819258" class="arted-nach-dem-inhalt-12 arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1784170" aria-label="800&#215;250 beltane"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane.png" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane.png 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane-800x226.png 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane-400x113.png 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane-768x217.png 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><div id="arted-296591155" class="arted-nach-dem-inhalt-10 arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef/Products/e-matriarchat" aria-label="Matriarchat Banner"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg" alt="Matriarchat Banner"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/tjenemit-agyptische-schopfungs-und-biergottin/">Tjenemit &#8211; Ägyptische Schöpfungs- und Biergöttin</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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		<title>Wawalag-Schwestern &#8211; Australische Schöpfungsgöttinnen</title>
		<link>https://artedea.net/wawalag-schwestern-australische-schopfungsgottinnen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Mar 2015 15:53:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schlangen]]></category>
		<category><![CDATA[Schöpfung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Schwestern gelten als mächtige Schöpferinnen aus der Urzeit. Von den Wawalag-Schwestern heißt es auch, dass sie das Land, also den gesamten australischen Kontinent kultivierten. Sie zogen durch die verschiedenen Landstriche, veredelten die Pflanzen zu Lebensmitteln und gaben ihnen die Namen. Durch sie entstanden auch Tiere und Menschen auf der Erde. Die beiden Gestalterinnen Dem ... <a title="Wawalag-Schwestern &#8211; Australische Schöpfungsgöttinnen" class="read-more" href="https://artedea.net/wawalag-schwestern-australische-schopfungsgottinnen/" aria-label="Mehr Informationen über Wawalag-Schwestern &#8211; Australische Schöpfungsgöttinnen">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Schwestern gelten als mächtige Schöpferinnen aus der Urzeit. Von den Wawalag-Schwestern heißt es auch, dass sie das Land, also den gesamten australischen Kontinent kultivierten. Sie zogen durch die verschiedenen Landstriche, veredelten die Pflanzen zu Lebensmitteln und gaben ihnen die Namen. Durch sie entstanden auch Tiere und Menschen auf der Erde.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Die beiden Gestalterinnen</strong></h2>
<p>Dem Mythos nach hatte das australische Urgeschöpf die große Regenbogen-Schlange (deren Namen entweder <a href="https://artedea.net/kunapipi-australische-grosse-mutter/">Kunapipi </a>oder Djanngawul ist) <strong>zwei aseitätische Töchter</strong>. Das heißt, dass sie diese ganz aus sich (ohne männliches Zutun) hervorbrachte. Die Schwestern gelten als mächtige Schöpferinnen aus der Urzeit. Nachdem ihre Mutter alles, was es auf der Erde gibt, erschaffen hat, sollen ihre Töchter den <strong>gesamten Kosmos</strong> geboren haben.</p>
<p>Von den Wawalag-Schwestern heißt es auch, dass sie das Land, also den gesamten australischen Kontinent kultivierten. Sie zogen durch die verschiedenen Landstriche, veredelten die Pflanzen zu Lebensmitteln und gaben ihnen die Namen. Durch sie entstanden auch Tiere und Menschen auf der Erde.<br />
Sie sind immer noch für die <strong>Fruchtbarkeit </strong>des Landes zuständig.</p>
<p>Auf Baumrinden- und Höhlenmalereien sind diese <strong>drei Frauengestalten </strong>immer wieder zu erkennen, wobei es meist eindeutig eine große Gestalt als Muttergöttin gibt und zwei kleinere, die sich aber voneinander auch durch ihre Größe unterscheiden. Sie werden entweder als Zwillinge oder als ältere und jüngere Schwester – Waimariwi, die Ältere und Boaliri, die Jüngere gedeutet.</p><div id="arted-3860839943" class="arted-juni-kombi arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1784170" aria-label="800&#215;250 beltane"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane.png" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane.png 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane-800x226.png 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane-400x113.png 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane-768x217.png 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<div id="arted-1810810023" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef/Products/e-matriarchat" aria-label="Matriarchat Banner"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg" alt="Matriarchat Banner"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><h2>Von Riesenschlange verschlungen</h2>
<p>Eine der vielen Geschichten erzählt, dass die ältere Schwester ein Kind bekommen hat. Der Blutfluss während der Geburt (möglicherweise auch das Menstruationsblut) erweckte die Aufmerksamkeit der <strong>Riesenphyton</strong>, die in einem Wasserloch lebte.<br />
Sie versuchten, den Geruch von Blut durch Waschen des Neugeborenen loszuwerden, aber es war zu spät, es war Nacht und die Schlange zeigte großes Interesse. Die beiden Schwestern fürchteten sich sehr und kauerten sich in einem Unterstand zusammen, während ein großes Unwetter niederging, das von der gefährlichen Schlange hervorgerufen wurde. In einer anderen Version der Geschichte waren die beiden Schwestern nicht alleine sondern mit ihnen waren schon viele Kinder und auch Hunde.<br />
Um die Gefahr von Sturm und Schlange zu bannen, versuchten die Schwestern, abwechselnd zu tanzen und rituell zu rufen. Erst als sie die alten Gesänge für ihre Mutter <a href="https://artedea.net/kunapipi-australische-grosse-mutter/">Kunapipi </a>anstimmten, legte sich der Sturm.</p>
<p>Dann waren sie müde und schliefen ein. Sie haben gedacht, die Schlange sei mit dem Sturm verschwunden, aber sie war da und wartete.<br />
Sie steckte ihren Kopf in die Hütte, schluckte die Schwestern, ihre Kinder und ihre Hunde, und diese schliefen dann in ihren Magen.<br />
Doch dann wurde die Schlange von einer Ameise gebissen und die Schlange spie sie alle wieder aus.</p>
<h2>Neue Menschen nach der großen Flut</h2>
<p>In den Mythen ist immer wieder von einer Riesenphyton die Rede oder von der Regenbogenschlange. Einmal heißt sie <a href="https://artedea.net/julunggul-australische-schlangen-und-wassergottin/">Julunggul</a>, ein anderes Mal ist sie <a href="https://artedea.net/kunapipi-australische-grosse-mutter/">Kunapipi</a>.<br />
In den Versionen des Mythos, in den von <a href="https://artedea.net/julunggul-australische-schlangen-und-wassergottin/">Julunggul</a> die Rede ist, wird dieser oft auch als männliche Gestalt dargestellt. Er war darüber verärgert, dass die Schwestern sein Wasserloch mit ihrem Menstruationsblut „verunreinigten“. Und schickte daher nicht nur Sturm sondern auch eine große <strong>Flut</strong>, die alles hinwegschwemmte. Das ist eines der zahlreichen <strong>„Sintflut-Mythen“</strong>, die es auf der Erde gibt.<br />
Durch das Verschlingen, Verdauen und Ausspeien wurden die ersten BewohnerInnen der <strong>neuen Welt </strong>erschaffen und mit ihnen eine neue (eventuell patriarchale) <strong>Weltordnung</strong>.</p>
<p>In den weiblich erzählten Mythen müssen die Schwestern mit ihren Kindern – die ersten Menschen des australischen Kontinents – erst durch den <strong>Körper der göttlichen Mutterschlange </strong>gehen, von ihr verdaut werden, um dann im Leben bestehen zu können.</p>
<p>Das lässt auch auf <strong>Initiationsriten </strong>schließen, die im Zusammenhang mit der Regenbogenschlange <a href="https://artedea.net/kunapipi-australische-grosse-mutter/">Kunapipi</a> bzw. <a href="https://artedea.net/julunggul-australische-schlangen-und-wassergottin/">Julunggul</a> bekannt sind. Besonders in der Pubertät werden vor allem Knaben von der alten Göttin rituell gefressen, verdaut und wieder (als erwachsene Männer) ausgespiehen.</p>
<p><em><strong>auch: Djanggawul-Schwestern, Wagilag, Wauwalak, Wagalik, Wawalik</strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="arted-1055137807" class="arted-nach-dem-inhalt-12 arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1784170" aria-label="800&#215;250 beltane"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane.png" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane.png 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane-800x226.png 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane-400x113.png 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane-768x217.png 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><div id="arted-4067967003" class="arted-nach-dem-inhalt-10 arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef/Products/e-matriarchat" aria-label="Matriarchat Banner"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg" alt="Matriarchat Banner"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/wawalag-schwestern-australische-schopfungsgottinnen/">Wawalag-Schwestern &#8211; Australische Schöpfungsgöttinnen</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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		<title>Dziva – Afrikanische Schöpfungs- und Erdgöttin</title>
		<link>https://artedea.net/dziva-afrikanische-schopfungs-und-erdgottin/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Mar 2015 10:39:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Schöpfung]]></category>
		<category><![CDATA[Erdgöttinnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Volk der Shona (Zimbabwe) verehren die gesamte Natur als Göttin Dziva. Sie ist die Erde unter den Füßen, die Seen und Flüsse, die Regenwolken, das Licht und die Dunkelheit. Vor allem bestimmt sie über Tag und Nacht. Bestimmerin von Tag und Nacht Das Volk der Shona (Zimbabwe) verehren die gesamte Natur als Göttin Dziva. ... <a title="Dziva – Afrikanische Schöpfungs- und Erdgöttin" class="read-more" href="https://artedea.net/dziva-afrikanische-schopfungs-und-erdgottin/" aria-label="Mehr Informationen über Dziva – Afrikanische Schöpfungs- und Erdgöttin">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Volk der Shona (Zimbabwe) verehren die gesamte Natur als Göttin Dziva. Sie ist die Erde unter den Füßen, die Seen und Flüsse, die Regenwolken, das Licht und die Dunkelheit. Vor allem bestimmt sie über Tag und Nacht.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Bestimmerin von Tag und Nacht</strong></h2>
<p>Das Volk der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Shona_%28Volk%29" target="_blank" rel="noopener">Shona </a>(<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Simbabwe" target="_blank" rel="noopener">Zimbabwe</a>) verehren die<strong> gesamte Natur </strong>als Göttin Dziva.</p>
<p>Sie ist die Erde unter den Füßen, die Seen und Flüsse, die Regenwolken, das Licht und die Dunkelheit. Vor allem bestimmt sie über <strong>Tag und Nacht</strong>.<br />
Denn Dviza hat zwei goldene Licht-Schwalben. Wenn sie diese am Morgen freilässt, dann bringen sie Wärme und Licht, wenn sie sie am Abend einsperrt, dann wird es dunkel und kühl.<br />
Dieser Wechsel ist wichtig für die gesamte Natur, nichts ist besser, nichts schlechter. Damit ist sie auch für <strong>Struktur und Ordnung </strong>zuständig.</p>
<p>Die Geschichte erzählt, dass Dziva einst in einem wunderschönen Palast in der Nähe eines Sees in der heutigen Gegend von Dande im Norden Zimbabwes lebte. Das Tal, das gleichzeitig der <strong>Körper der Göttin </strong>verstanden wurde, war saftig und reich an Rindern, Schafen und Ziegen.<br />
Die Menschen liebten ihre Göttin, denn sie war sehr freundlich und wohlwollend. Sie war es, die den <strong>Regen </strong>bringt, um das Land zu nähren, den <strong>Sonnenschein</strong>, um die Menschen zu wärmen sowie die <strong>Dunkelheit </strong>der Nacht, damit alles zur Ruhe kommen kann.</p><div id="arted-2367844321" class="arted-juni-kombi arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1784170" aria-label="800&#215;250 beltane"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane.png" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane.png 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane-800x226.png 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane-400x113.png 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane-768x217.png 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<div id="arted-3171501152" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef/Products/e-matriarchat" aria-label="Matriarchat Banner"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg" alt="Matriarchat Banner"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><h2>Der eifersüchtige Sonnensohn</h2>
<p>Nosenga, der Sohn des Sonnengottes sah das alles vom Himmel aus und wurde sehr eifersüchtig auf die Erdgöttin – auf ihren Reichtum und darauf, wie sehr sie von den Menschen geliebt wurde. Daher ging er hinunter auf die Erde um alles, was der Göttin gehört, an sich zu bringen.<br />
Dziva wusste aber, was Nosenga im Sinn hatte und wollte ihr Land nicht kampflos aufgeben. Daher befahl sie dem <strong>Nebel</strong>, sich über das Tal zu legen und dem Licht schaffte sie an, ihr zu folgen. Dann begab sie sich auf die <strong>Spitze eines Berges </strong>und beobachtete von dort das weitere Geschehen.<br />
Als der Sonnensohn auf der Erde ankam umgab ihn der Nebel und damit völlige Dunkelheit.<br />
Er konnte den Palast und den wunderschönen glitzernden See nicht finden.<br />
Er wusste allerdings von den beiden <strong>Licht-Schwalben </strong>der Göttin und stellte ihnen eine Falle, um sie einzufangen. Das gelang ihm. Darauf hin ließ er sie frei und sie flogen hoch und weit. So hoch und weit, dass er sie weder zurückrufen noch wieder einfangen konnte. Das allerdings war sehr, sehr schlimm. Denn mit dem ständigen Licht, das die Vögel nun ausstrahlten, entstand eine schlimme <strong>Dürre</strong>.</p>
<p>Der Sonnensohn hatte nun zwar erfolgreich das Land der Erdgöttin überfallen und eingenommen, er hatte aber nichts davon, denn durch seine Untat, ist es karg und unfruchtbar geworden, der glitzernde See ist ausgetrocknet, die saftigen Wiesen sind verdörrt und damit sind auch die Tiere gestorben oder weggezogen.<br />
Die Menschen sehnen sich noch immer nach der <strong>gütigen Erdmutter</strong>, die nach wie vor hoch auf dem Berg sitzt und ihnen dann und wann einen Gruß in Form von Regen oder Nebel schickt.</p>
<p>In der Geschichte und den Mythen von Zimbabwe spielen Schwalben eine große Rolle: In der Shona-Sprache werden sie oft für ihre Flinkheit gepriesen. Wenn sie nach dem Winter im Frühling kommen, dann wird es heller und wärmer, daher glaubten die Menschen, dass sie ursächlich etwas damit zu tun haben, bzw. von der Sonne geschickt werden.</p>
<h2>Die Sehnsucht nach der alten Erdgöttin</h2>
<p>Darstellungen zeigen Dziva oft in einem Ziegenfell als ihre eigene Haut. Sie hält ein <strong>Füllhorn </strong>in ihren Händen, das <strong>magische Substanzen</strong> enthalten soll.<br />
Sie liebt die <strong>Musik </strong>von der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Axatse" target="_blank" rel="noopener">Axatse </a>(Kürbisrassel), von der <a href="http://finearts.grinnell.edu/FMPro?-db=world_music_room.fp5&amp;-lay=entry&amp;-sortfield=name&amp;-sortfield=inventory_id&amp;use_on_web=yes&amp;collection=world&amp;category=chordophone&amp;-max=10&amp;-skip=22&amp;-find=&amp;-Format=/instruments/format_files/early/inst_record.html&amp;-max=1&amp;-skip=22" target="_blank" rel="noopener">Gonje </a>(ein Streichinstrument aus einem Kürbis hergestellt) und dem Wiik (einer Art Horn).</p>
<p>Viele Erzählungen berichten – teils sehr sehnsuchtsvoll – von der alten Erdgöttin. Ihr Herz schlägt mitten in der Erde, man kann sie im Donnergrollen hören, im Brausen der Brandung, im Heulen des Windes und im Zischen des Feuers.</p>
<p><em><strong>auch: Dzivaguru</strong></em></p>
<div id="arted-2368225575" class="arted-nach-dem-inhalt-12 arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1784170" aria-label="800&#215;250 beltane"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane.png" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane.png 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane-800x226.png 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane-400x113.png 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane-768x217.png 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><div id="arted-1961049396" class="arted-nach-dem-inhalt-10 arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef/Products/e-matriarchat" aria-label="Matriarchat Banner"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg" alt="Matriarchat Banner"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/dziva-afrikanische-schopfungs-und-erdgottin/">Dziva – Afrikanische Schöpfungs- und Erdgöttin</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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		<title>Biliku &#8211; Indische Spinnen-, Sturm- und Blitzgöttin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Feb 2015 22:31:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Feuer]]></category>
		<category><![CDATA[Schöpfung]]></category>
		<category><![CDATA[Erdgöttinnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf der Inselgruppe der Andamanen (im Golf von Bengalen im Indischen Ozean) regiert Biliku über das Wetter und die Jahreszeiten. Die Erden-Spinnerin Auf der Inselgruppe der Andamanen (im Golf von Bengalen im Indischen Ozean) regiert Biliku über das Wetter und die Jahreszeiten. Einst war sie eine riesige Spinne, die ihr Netz im Himmel webte. Doch ... <a title="Biliku &#8211; Indische Spinnen-, Sturm- und Blitzgöttin" class="read-more" href="https://artedea.net/biliku-indische-spinnen-sturm-und-blitzgottin/" aria-label="Mehr Informationen über Biliku &#8211; Indische Spinnen-, Sturm- und Blitzgöttin">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Inselgruppe der Andamanen (im Golf von Bengalen im Indischen Ozean) regiert Biliku über das Wetter und die Jahreszeiten.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Die Erden-Spinnerin</strong></h2>
<p>Auf der Inselgruppe der <a href="http://www.andamanen.eu/" target="_blank" rel="noopener">Andamanen </a>(im Golf von Bengalen im Indischen Ozean) regiert Biliku über das <strong>Wetter </strong>und die <strong>Jahreszeiten</strong>.</p>
<p>Einst war sie eine riesige <strong>Spinne</strong>, die ihr Netz im Himmel webte. Doch als ihr das Weben im leeren Himmel zu eintönig wurde, setzte sie sich und <strong>erschuf die Erde</strong>. Anschließend machte sie die Menschen, Tiere und Pflanzen. Das gefiel ihr alles so gut, dass sie beschloss, selbst auf der Erde zu leben.<br />
Dazu erachtete sie es als notwendig, auch das <strong>Feuer </strong>zu erfinden, das gelang ihr, indem sie eine Muschelschale auf einen Stein schlug. Seither besitzt und hütet sie das Feuer.<br />
Müde von ihrem Schöpfungsakt schlief sie beim warmen Feuer ein.<br />
Während ihres Schlafes kam ein Eisvogel und stahl das Feuer, um es den Menschen zu bringen. Davon wachte Biliku auf und schleuderte einen <strong>Blitz </strong>auf den Vogel.<br />
Enttäuscht von den Vorkommnissen auf der Erde kehrte sie in den Himmel zurück. Von dort aus schleudert sie immer noch Blitze auf die Erde und verursacht <strong>große Stürme</strong>, wenn sie ärgerlich ist. Sie lebt vor allem im gefürchteten Nordwest-Monsun.</p>
<p>Die indigenen Menschen auf den Andamanen glauben, dass sie die <strong>ältesten Menschen</strong> auf der Erde sind, weil Biliku ihre Inseln als allererstes Land geschaffen hat.<br />
Dafür ehren sie die Spinnengöttin, die vergleichbar mit <a href="https://artedea.net/grandmother-spiderwoman-traumende-spinnerin/">Grandmother Spiderwoman</a>, der indigenen Menschen in Nordamerika ist.</p><div id="arted-2064230853" class="arted-juni-kombi arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1784170" aria-label="800&#215;250 beltane"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane.png" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane.png 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane-800x226.png 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane-400x113.png 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane-768x217.png 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<div id="arted-3940942300" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef/Products/e-matriarchat" aria-label="Matriarchat Banner"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg" alt="Matriarchat Banner"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><h2>Das unberechenbare Temperament der Spinnengöttin</h2>
<p>Sie webt von ihrem Platz im Himmel immer noch hochkomplexe Netze der <strong>Fülle </strong>und <strong>Zeit </strong>auf denen sie durch die Dunkelheit des Universums reist.<br />
Sie versprach den Menschen sie mit <strong>Nahrung </strong>zu versorgen und sie zu schützen für alle Ewigkeit.<br />
Aber ihr Temperament ist unberechenbar und daher ist sie auch gefürchtet, denn man weiß nie, wann sie in ihrem Zorn wieder Blitze und Stürme bringt.<br />
Während der Regenzeit vermeiden es die Menschen, Bienenwachskerzen anzuzünden.<br />
Denn Bienen sind der Sturmgöttin heilig und brennendes Bienenwachs könnte sie erzürnen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="arted-1433351092" class="arted-nach-dem-inhalt-12 arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1784170" aria-label="800&#215;250 beltane"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane.png" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane.png 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane-800x226.png 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane-400x113.png 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane-768x217.png 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><div id="arted-2589856339" class="arted-nach-dem-inhalt-10 arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef/Products/e-matriarchat" aria-label="Matriarchat Banner"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg" alt="Matriarchat Banner"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/biliku-indische-spinnen-sturm-und-blitzgottin/">Biliku &#8211; Indische Spinnen-, Sturm- und Blitzgöttin</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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		<title>Durga &#8211; Indische bzw. Hindu-Göttin der schöpferischen Kraft</title>
		<link>https://artedea.net/durga/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Nov 2013 04:31:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Muttergöttin]]></category>
		<category><![CDATA[Reichtum]]></category>
		<category><![CDATA[Schöpfung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Durga ist die indische bzw. Hindu-Göttin, die die allmächtige schöpferische Kraft und das Bewusstsein der höchsten Macht verkörpert &#8211; die beste Ausdrucksform der Natur als weibliche Gottheit. Allmächtige schöpferische Kraft &#160; Durga ist die indische bzw. Hindu-Göttin, die die allmächtige schöpferische Kraft und das Bewusstsein der höchsten Macht verkörpert. Sie ist die „Mahadevi&#8220;, die Allmutter, ... <a title="Durga &#8211; Indische bzw. Hindu-Göttin der schöpferischen Kraft" class="read-more" href="https://artedea.net/durga/" aria-label="Mehr Informationen über Durga &#8211; Indische bzw. Hindu-Göttin der schöpferischen Kraft">Weiterlesen ...</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/durga/">Durga &#8211; Indische bzw. Hindu-Göttin der schöpferischen Kraft</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Durga ist die indische bzw. Hindu-Göttin, die die allmächtige schöpferische Kraft und das Bewusstsein der höchsten Macht verkörpert &#8211; die beste Ausdrucksform der Natur als weibliche Gottheit.</span></span></span></span></p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Allmächtige schöpferische Kraft</strong></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-4331 aligncenter" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/11/Durga2.jpg" alt="Durga2" width="503" height="661" srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/11/Durga2.jpg 753w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/11/Durga2-400x526.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 503px) 100vw, 503px" /></span></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Durga ist die indische bzw. Hindu-Göttin, die die <strong>allmächtige schöpferische Kraft</strong> und das Bewusstsein der höchsten Macht verkörpert. Sie ist die „Mahadevi&#8220;, die <strong>Allmutter</strong>, die göttliche Mutter-Göttin &#8211; ist machtvoll und die beste Ausdrucksform der Natur als weibliche Gottheit.<br />
Sie verkörpert Leben und Tod, Liebe und Gerechtigkeit. Alle Göttinnen Indiens sind als unterschiedliche Ausdrucksformen der Schöpfungsenergie <a href="https://artedea.net/adi-shakti/">Shakti </a>zu verstehen. Durga ist die am weitesten verbreitete Anbetungsform <a href="https://artedea.net/adi-shakti/">Shaktis</a>. Sie personifiziert die <strong>Gesamtheit der Kräfte</strong> der Gottheiten. Sie ist eins ist mit dem Absoluten.</span></span></span></span></p>
<div id="arted-3214580787" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef/Products/e-matriarchat" aria-label="Matriarchat Banner"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg" alt="Matriarchat Banner"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><h2>Der Kampf gegen die Dämonen</h2>
<p lang="de-DE"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Ihr Name kommt aus dem Sanskrit und bedeutet wörtlich: Die schwer zu Begreifende, die Unzugängliche.<br />
Als der <strong>zerstörerische Aspekt</strong> der göttlichen Mutter erscheint Durga, um Dämonen zu bekämpfen. Mit großer Leichtigkeit tötete sie Mahisha, Shumbha, Raktajiva, Nishumba &#8211; sie waren alle sehr machtvolle Dämonen. Die Legende erzählt, dass in der Schlacht der Gottheiten gegen die Dämonen niemand den Dämon Durga töten konnte. So baten die Gottheiten <a href="https://artedea.net/devi/">Devi </a>um Hilfe.<br />
<a href="https://artedea.net/devi/">Devi </a>schärfte ihre Waffen und ritt auf einem Tiger in den Kampf gegen diesen Dämon. Sie tötete ihn, als er sich in einen Wasserbüffel verwandelte. In Erinnerung an ihren Sieg in der großen Schlacht nahm sie seinen Namen – Durga – an. </span></span></span></p><div id="arted-2034797766" class="arted-juni-kombi arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1784170" aria-label="800&#215;250 beltane"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane.png" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane.png 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane-800x226.png 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane-400x113.png 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane-768x217.png 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<p lang="de-DE"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">In der Überlieferung steht die als Ausdruck ihrer gewaltigen Energie oftmals auf dem <strong>Löwen oder Tiger reitende Durga</strong> vor allem für die Zerstörung des Dämons der Unwissenheit, dabei segnet sie alle, die nach Verwirklichung des Göttlichen streben.</span></span></span></p>
<p lang="de-DE"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Durga ist freundlich, liebenswürdig und gnädig zu denen, die ihr ergeben sind. Sie erfüllt die Wünsche aller, die mit aufrichtigem Herzen zu ihr beten. Sie gewährt <strong>materiellen und spirituellen Reichtum</strong>. Suchende rufen sie mit der Bitte an, all ihre Wünsche zu zerstören, damit sie ihr <strong>höchstes Selbst</strong> entfalten können. Sie hilft bei der Vernichtung unserer inneren negativen Kräfte, Schwächen und Kleinheit. </span></span></span></p>
<h2 lang="de-DE">Verhilft Menschen zur Erleuchtung</h2>
<p lang="de-DE"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Durga wird oft mit schöner Hautfarbe und <strong>acht oder mehr Armen</strong> dargestellt. Sie trägt das <strong>dritte Auge</strong> auf der Stirn. In der Regel wird sie in Rot gekleidet dargestellt. Sie wird als überirdisch strahlend beschrieben. Ihr unermesslicher Glanz durchdringt die drei Welten, ihre Füße biegen die Erde und ihre Krone berührt den Himmel. Sie kann dem Leben das Leiden nehmen und durch ihre <strong>Strahlkraft</strong> kann sie den Menschen zur Erleuchtung verhelfen.<br />
Mit ihren tausend Armen durchdringt sie das Universum. In ihren vielen Händen trägt sie variierende Symbole, zu denen ein Diskus, ein Dreizack, eine Seemuschel, ein flammender Pfeil, Schwert und Schild, eine Glocke, ein Bogen, ein Köcher, Pfeile und eine Gebetskette zählen. Sie schwingt einen Eisenstab, einen Donner, eine Keule und einen Dolch.</span></span></span></p>
<p lang="de-DE"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Sie ist der Inbegriff für den Kampfgeist, mit dem eine Mutter ihre Jungen beschützt und steht für die fundamentalen, animalischen Instinkte der Mutterschaft. Durga trägt manchmal auch den Beinamen „Shasthi“ &#8211; die Sechste. Dies aus dem Grund, weil sie am jeweils sechsten Tag nach der Geburt eines Kindes gerufen wird, um die endlosen Beschwörungen zum Schutz der Mutter und des Kindes mit ihrem Segen zu beenden.<br />
Der siebte Tag gilt als Ruhetag. Hierin liegt im übrigen auch der Ursprung der patriarchalen Legende von den Göttern (dem persischen Ahura Mazda, dem memphischen Ptah, dem babylonischen Marduk, dem syrischen Baal sowie dem hebräischen Jehova), die die Welt in sechs Tagen schufen und am siebten Tag ausruhten.</span></span></span></p>
<h2 lang="de-DE">Klarheit, wo ein Kampf sich lohnt</h2>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Immer, wenn es darum geht, gegen „Dämonen“ im Innen und im Außen zu kämpfen, ist die Kraft Durgas gefragt.<br />
Sie bringt Menschen Klarheit darüber, wo sie kämpfen müssen, um etwas zu erreichen, und wo es sich nicht lohnt. Besonders Frauen hilft Durgas Energie dabei, <strong>Grenzen</strong> zu setzen, sich den Raum zu nehmen, der ihnen zusteht und ihre Kraft in erster Linie einmal für sich selbst einzusetzen. Erst wenn dies alles gewährleistet ist, können Frauen sich aus diesem Potential heraus entscheiden, auch etwas für andere zu tun.</span></span></span></span></p>
<p lang="de-DE"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Allerdings muss es Frauen, die die Kraft von Durga für sich nutzen wollen, klar sein, dass diese Göttin das <strong>Schwert der Wahrheit</strong> trägt. Dies zerstört zwar unerbittlich äußere Dämonen, es macht aber keinen Unterschied und holt jegliche <strong>Selbstverleugnung</strong>, Ignoranz und alle Schatten und dunklen Spiegel hervor. </span></span></span></p>
<p lang="de-DE"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Wenn Durga um Unterstützung gebeten wird, wird sie zu allererst sehr streng fragen:</span></span></span></p>
<ul>
<li lang="de-DE"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><em>Wie schützt du dich selbst, deine Arbeit, deine Ideen, deine Zeit?</em></span></span></span></li>
<li lang="de-DE"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><em>Kennst du deine Rechte und setzt du dich auch dafür ein?</em></span></span></span></li>
<li lang="de-DE"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><em>Wieviele (faule) Kompromisse gehst du ein?</em></span></span></span></li>
<li lang="de-DE"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><em>Schaffst du es, Aufgaben und Anforderungen an dich abzulehnen, nicht nur weil du keine Zeit und Kraft, sondern einfach auch, weil du keine Lust dazu hast?</em></span></span></span></li>
</ul>
<p lang="de-DE"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Erst, wenn Frauen beginnen, sich selbst und ihre <strong>Bedürfnisse</strong> wahrzunehmen, beginnen sie auch die Göttin Durga wahrzunehmen. Dann werden Frauen von ihr dabei unterstützt, ausschließlich nur mehr das an sich heran zu lassen, was für sie stärkend, nährend und liebevoll ist.</span></span></span></p>
<p lang="de-DE">
<div id="arted-457339321" class="arted-nach-dem-inhalt-12 arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1784170" aria-label="800&#215;250 beltane"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane.png" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane.png 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane-800x226.png 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane-400x113.png 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane-768x217.png 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><div id="arted-1689368459" class="arted-nach-dem-inhalt-10 arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef/Products/e-matriarchat" aria-label="Matriarchat Banner"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg" alt="Matriarchat Banner"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/durga/">Durga &#8211; Indische bzw. Hindu-Göttin der schöpferischen Kraft</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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		<title>Teteoinnan &#8211; Aztekische Muttergöttin</title>
		<link>https://artedea.net/teteoinnan-aztekische-muttergottin/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Oct 2013 18:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernte]]></category>
		<category><![CDATA[Fruchtbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Fülle]]></category>
		<category><![CDATA[Muttergöttin]]></category>
		<category><![CDATA[Schöpfung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der prekolumbianischen aztekischen Zivilisation ist Teteoinnan die Schöpfungsgöttin, die Mutter aller Gottheiten. Sie wird auch Toci genannt, was in der Sprache Nahuatl „Unsere Großmutter&#8220; bedeutet.  Herz der Erde In der prekolumbianischen aztekischen Zivilisation ist Teteoinnan die Schöpfungsgöttin, die Mutter aller Gottheiten. Sie wird auch Toci genannt, was in der Sprache Nahuatl „Unsere Großmutter&#8220; bedeutet. ... <a title="Teteoinnan &#8211; Aztekische Muttergöttin" class="read-more" href="https://artedea.net/teteoinnan-aztekische-muttergottin/" aria-label="Mehr Informationen über Teteoinnan &#8211; Aztekische Muttergöttin">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In der prekolumbianischen aztekischen Zivilisation ist Teteoinnan die Schöpfungsgöttin, die Mutter aller Gottheiten. Sie wird auch Toci genannt, was in der Sprache Nahuatl „Unsere Großmutter&#8220; bedeutet.</p>
<h2 style="text-align: center;"> <strong>Herz der Erde</strong></h2>
<p>In der prekolumbianischen aztekischen Zivilisation ist Teteoinnan die <strong>Schöpfungsgöttin</strong>, die Mutter aller Gottheiten. Sie wird auch <strong>Toci</strong> genannt, was in der Sprache <a title="Nahuatl" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nahuatl" target="_blank" rel="noopener">Nahuatl </a>„Unsere Großmutter&#8220; bedeutet.</p>
<p>Ihr Name ist auch <strong>Tlalli Iyollo</strong> – Herz der Erde, Zeremonien ihr zu Ehren werden daher auch zur <strong>Erntezeit</strong> abgehalten Sie wird oft mit schwarzen Zeichen rund um Mund und Nase dargestellt, mit einer Frisur als Baumwollrollen.</p>
<p>Diese dunklen Zeichen im Gesicht sind auch für <a title="tlazolteotl" href="https://artedea.net/tlazolteotl/">Tlazolteotl </a>charakteristisch, die ihre Tochter ist. Diese Zeichen stehen für beides &#8211; Reinheit und Schmutz.</p><div id="arted-2691038384" class="arted-juni-kombi arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1784170" aria-label="800&#215;250 beltane"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane.png" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane.png 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane-800x226.png 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane-400x113.png 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane-768x217.png 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<p>Teteoinnan war auch für <strong>Heilung</strong> zuständig, sie soll die Medizin und die Schwitzhütte erfunden haben. Daher wird sie von HeilerInnen, Kranken, Hebammen und WahrsagerInnen gleichermaßen verehrt. Sie brachte den Menschen alle Heilpflanzen und soll immer noch über diese gebieten.</p>
<p>Da sie die Mutter von allem ist, steht sie sowohl für Schönheit und Schrecken, für Zerstörung und Regeneration und sie wird auch mit <strong>Krieg</strong> identifiziert und hatte auch den Beinamen <strong>„Gebieterin der Zwietracht&#8220;</strong>.</p>
<p>Sie schenkt als Erdgöttin aber auch die <strong>Fülle der Natur</strong>, Fruchtbarkeit und vor allem den Frauen Kraft.</p>
<p><strong><em>auch: Tetoinnan, Toci, Tozi, Tlalli Iyollo</em></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="arted-3723280322" class="arted-nach-dem-inhalt-12 arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1784170" aria-label="800&#215;250 beltane"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane.png" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane.png 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane-800x226.png 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane-400x113.png 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane-768x217.png 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><div id="arted-38970208" class="arted-nach-dem-inhalt-10 arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef/Products/e-matriarchat" aria-label="Matriarchat Banner"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg" alt="Matriarchat Banner"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/teteoinnan-aztekische-muttergottin/">Teteoinnan &#8211; Aztekische Muttergöttin</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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		<title>Gonzuole &#8211; Muttergöttin und erste Frau im Mythos von Liberia</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Oct 2013 11:44:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Muttergöttin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Volk der Krahn in Liberia kennt eine Schöpfungs- und Muttergöttin mit dem Namen Gonzuole. Ihr Mythos erzählt, dass sie ohne das Zutun eines Mannes, viele wunderschöne Töchter geboren hat. Die erste Frau Das Volk der Krahn in Liberia kennt eine Schöpfungs- und Muttergöttin mit dem Namen Gonzuole. Ihr Mythos erzählt, dass sie ohne das ... <a title="Gonzuole &#8211; Muttergöttin und erste Frau im Mythos von Liberia" class="read-more" href="https://artedea.net/gonzuole/" aria-label="Mehr Informationen über Gonzuole &#8211; Muttergöttin und erste Frau im Mythos von Liberia">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Volk der Krahn in Liberia kennt eine Schöpfungs- und Muttergöttin mit dem Namen Gonzuole. Ihr Mythos erzählt, dass sie ohne das Zutun eines Mannes, viele wunderschöne Töchter geboren hat.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Die erste Frau</strong></h2>
<p>Das Volk der Krahn in Liberia kennt eine Schöpfungs- und Muttergöttin mit dem Namen Gonzuole. Ihr Mythos erzählt, dass sie <strong>ohne das Zutun eines Mannes</strong>, viele wunderschöne <strong>Töchter</strong> geboren hat. Diese sollen lange Zeit mit ihrer göttlichen Mutter glücklich miteinander in einem Stamm gelebt haben. Diese parthenogenetische Vermehrung und das Zusammenleben in einer matrilinearen Kultur blieb natürlich nicht unbemerkt.</p>
<div id="arted-2412671215" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef/Products/e-matriarchat" aria-label="Matriarchat Banner"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg" alt="Matriarchat Banner"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><h2>Die List der Männer</h2>
<p>Viele Männer schlichen um den Mutterclan, um an die Töchter von Gonzuole heranzukommen. Diese waren aber an den Männern in keinster Weise interessiert. Da die Männer einzeln nichts ausrichten konnten, schlossen sie sich zusammen, ersannen eine List und versuchten die Mädchen zu verführen, indem sie ihnen <strong>magische wohlschmeckende Pilze</strong> offerierten.</p>
<p>Die Mädchen verspeisten diese mit Genuss, doch als sie das Pilzgericht fertig aufgegessen hatten, sahen sie, dass die Männer sie eingekreist hatten, ein Entkommen war nicht mehr möglich. Gonzuole sah das und bekam große Angst um die Sicherheit ihrer Töchter. Sie wusste, dass die Männer nicht aufhören würden, um ihre Töchter zu werben und ihnen nachzustellen und sie wusste, wozu liebestolle Männer imstande sind.</p><div id="arted-3691084080" class="arted-juni-kombi arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1784170" aria-label="800&#215;250 beltane"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane.png" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane.png 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane-800x226.png 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane-400x113.png 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/04/800x250-beltane-768x217.png 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<p>Damit Frieden und Ruhe einkehren würde, entschloss sich die göttliche Mutter, jeder ihrer Töchter einen Mann zu geben. Damit dachte sie, wären klare Verhältnisse geschaffen und die Männer gäben danach Frieden.</p>
<h2>Die unterschiedlichen Lebenswelten von Frauen und Männern</h2>
<p>Doch die Töchter waren über ihre neue Lebenssituation sehr <strong>unglücklich</strong>. Viele alte Geschichten erzählen davon, in welchen unterschiedlichen Sphären die Frauen und die Männer gelebt haben.</p>
<p>Die Frauen waren vor allem Bäuerinnen und betrieben Landwirtschaft, die Männer waren draußen auf der Jagd. Sie verstanden nichts von ihren unterschiedlichen Bedürfnissen und Lebensrhythmen und so kehrte leider auch nach der Verheiratung von Gonzuoles Töchtern kein Frieden und keine Ruhe ein.</p>
<p>Im Gegenteil: Die jungen Frauen, ganz ihren matriarchalen Wurzeln verbunden waren selbstbewusst und ließen sich nichts gefallen und so war <strong>Streit</strong> an der Tagesordnung, der den Anschein hatte, bald in Aufstand und Krieg zu enden.</p>
<p>Gonzuole war sehr unglücklich über diese Situation und griff nun zu einer für sie <strong>drastischen Maßnahme</strong>: Sie, die ohne Zutun eines Mannes ihre Töchter bekommen hatte, bewirkte, dass ihre Töchter von den ihnen angetrauten Männern Kinder bekommen. Diese Nachfahren begründeten das Volk der Krahn. Schließlich &#8211; als Eltern &#8211; erkannten die Frauen und Männer, dass sie einander nicht bekämpfen sondern auch unterstützen können.</p>
<p>Dass sowohl die Arbeit in der Landwirtschaft wie die der Jagd für die Familien und den Stamm wichtig ist. Die Muttergöttin Gonzuole bewacht noch immer ihre Kinder und Kindeskinder und angeblich mischt sie sich immer wieder selbst unter ihr Volk.</p>
<p>Als einfache Frau geht sie über die Felder, durch die Steppe und die Wälder und über die Märkte und durch die Dörfer. All jene, die sehr weise oder sehr aufmerksam sind, können mitunter die „erste Frau&#8220; in ihr erkennen.</p>
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