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	<title>Schicksal Archive - artedea</title>
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	<title>Schicksal Archive - artedea</title>
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		<title>Sudice – Slawisch-osteuropäische Schicksalsgöttinnen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Apr 2022 10:33:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schicksal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sudice kann als einzelne oder als mehrere Göttinnen (meist in dreifacher Form) erscheinen. Es geht hier um die osteuropäische Version von Schicksalsgöttinnen. Die Schicksalsschwestern Sudice kann als einzelne oder als mehrere Göttinnen (meist in dreifacher Form) erscheinen. Es geht hier um die osteuropäische Version von Schicksalsgöttinnen. Jedes Land scheint für sie eigene Namen zu haben: ... <a title="Sudice – Slawisch-osteuropäische Schicksalsgöttinnen" class="read-more" href="https://artedea.net/sudice-slawisch-osteuropaeische-schicksalsgoettinnen/" aria-label="Mehr Informationen über Sudice – Slawisch-osteuropäische Schicksalsgöttinnen">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Sudice kann als einzelne oder als mehrere Göttinnen (meist in dreifacher Form) erscheinen. Es geht hier um die osteuropäische Version von Schicksalsgöttinnen.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Die Schicksalsschwestern</strong></h2>
<p>Sudice kann als einzelne oder als mehrere Göttinnen (meist in dreifacher Form) erscheinen.<br />
Es geht hier um die osteuropäische Version von <strong>Schicksalsgöttinnen</strong>.</p>
<p>Jedes Land scheint für sie eigene Namen zu haben: In Kroatien und Serbien sind es die Sudjenice, in Böhmen Sudicky, in Bulgarien Sudženica oder Narucnici, in Slowenien Sojenice, in Polen Sudice.<br />
Die Sprachwurzel kommt zum einen von „sudbina“ (= Schicksal) oder „Sudice“ (= richten bzw. Richter).<br />
Die Sudice in ihrer dreifachen Form ähneln den griechischen <a href="https://artedea.net/moiren/">Moiren</a>, den römischen <a href="https://artedea.net/parzen/">Parzen</a> und germanischen <a href="https://artedea.net/nornen/">Nornen</a>.</p>
<p>Sie werden als alte, aber schöne Frauengestalten ganz in <strong>Weiß</strong> beschrieben, auch ihre Haut ist weiß. Sie tragen weiße Taschentücher auf dem Kopf und viele Ketten aus Gold uns Silber um ihren Hals, manchmal auch noch Blumengirlanden. Oft tragen sie Kerzen mit sich.</p>
<h2>Erscheinen nach der Geburt</h2>
<p>Sie sind an sich unsichtbar, erscheinen nur nach der <strong>Geburt</strong> eines Menschen und sagen dann die <strong>Zukunft</strong> des Neugeborenen voraus.<br />
Traditionell erscheinen sie <strong>zu dritt</strong> um Mitternacht nach der Geburt des Babys und schicken ihre Mutter in einen tiefen Schlaf.<br />
Oft betreten sie gar nicht den Raum sondern bleiben hinter den Fenstern oder sitzen auf dem Dach und erzählen dem Kind das Schicksal der Sterne, das für dessen Leben vorgesehen ist.<br />
Zwei sprechen die<strong> guten Wünsche</strong>, doch die letzte, die Entscheidende, spricht das Schicksal für das Kind aus.<br />
Die Eltern versuchen daher vor allem die Dritte mit <strong>Gaben</strong> wie Wein, Kerzen und Brot gütig zu stimmen.</p><div id="arted-1576259373" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div>
<p>Wir kennen dieses Thema von dem <strong>Dornröschen-Märchen</strong>. Hier ist im Text übrigen nie von Feen, sondern immer nur von<strong> „weisen Frauen“</strong> die Rede.<br />
Das entspricht auch mehr dem Mythos der Sudice, der Wurzel bzw. Ur-Form der Dornröschen-Geschichte.<br />
In der slawischen Mythologie wird auch erzählt, dass <strong>drei alte Spinnerinnen</strong>, sich den Wiegen jedes neugeborenen Kindes nähern und ihr Schicksal vorhersagen. Die erste hat eine große Unterlippe, weil sie mit dieser immer den Faden befeuchtet. Die zweite hat einen Zoll breiten Daumen vom Halten des Knotens und die dritte hat einen riesigen Fuß vom Treten auf das sich drehenden Rades.<br />
Das wiederum finden wir auch im Märchen<strong> „Die drei Spinnerinnen“</strong> wieder, das sich dann auch zum <strong>Rumpelstilzchen</strong> gewandelt hat. Das Thema ist das gleiche: Einer verzweifelten jungen Frau wird dabei geholfen, Flachs bzw. Stroh zu verspinnen. Bei Rumpelstilzchen, das schon unter patriarchalen Einflüssen stand, wurden die <strong>drei gütigen Frauen</strong> in einen einzigen übelmeinenden männlichen Kobold verwandelt. Das Thema wurde also sowohl der Dreifaltigkeit (immer ein Zeichen der dreifachen Göttin), wie auch der Weiblichkeit und damit der wohlmeinenden Freundlichkeit beraubt.</p>
<p>Von Sudice wird erzählt, dass sie auch verirrten Kindern und Menschen, vor allem Frauen in Notlagen hilft.<br />
Eitle, eigennützige, gierige Absichten unterstützt sie allerdings nicht. Wer ihre Botschaften nicht versteht, wer, wie es so oft im Märchen heißt, nicht „reinen Herzens“ ist, kann durchaus schmerzhafte Erfahrungen mit Sudice machen.</p>
<p><em><strong>auch: Sudjenice, Sudicky, Sudženica, Narucnici, Sojenice</strong></em></p><div id="arted-1988896194" class="arted-raeucher-ebook arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Sreca &#8211; Kroatische bzw. serbische Schicksals- und Glücksgöttin</title>
		<link>https://artedea.net/sreca-kroatische-bzw-serbische-schicksals-und-gluecksgoettin/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Apr 2022 15:04:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Schicksal]]></category>
		<category><![CDATA[Spinnen + Weben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die kroatischen bzw. serbischen Göttinnen Sreca und ihre Schwester Nesreca sind wahrscheinlich sehr ähnliche Göttinnen wie die russischen Dolya und Nedolya. Spinnt den goldenen Faden Die kroatischen bzw. serbischen Göttinnen Sreca und ihre Schwester Nesreca sind wahrscheinlich sehr ähnliche Göttinnen wie die russischen Dolya und Nedolya. Als Göttin des Schicksals und des Spinnens ist Sreca ... <a title="Sreca &#8211; Kroatische bzw. serbische Schicksals- und Glücksgöttin" class="read-more" href="https://artedea.net/sreca-kroatische-bzw-serbische-schicksals-und-gluecksgoettin/" aria-label="Mehr Informationen über Sreca &#8211; Kroatische bzw. serbische Schicksals- und Glücksgöttin">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die kroatischen bzw. serbischen Göttinnen Sreca und ihre Schwester Nesreca sind wahrscheinlich sehr ähnliche Göttinnen wie die russischen Dolya und Nedolya.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Spinnt den goldenen Faden</strong></h2>
<p>Die kroatischen bzw. serbischen Göttinnen <strong>Sreca</strong> und ihre Schwester <strong>Nesreca</strong> sind wahrscheinlich sehr ähnliche Göttinnen wie die russischen <a href="https://artedea.net/dolya-die-gute-hausgottin/">Dolya</a> und <a href="https://artedea.net/nedolya-die-ungluck-bringende/">Nedolya</a>.</p>
<p>Als Göttin des <strong>Schicksals</strong> und des <strong>Spinnens</strong> ist Sreca eine liebliche junge Frau, das einen <strong>goldenen Faden</strong> spinnt. Quasi als Assistentin der großen <strong>Göttin <a href="https://artedea.net/mokoschmokosch-feuchte-mutter-erde/">Mokosch</a></strong> spinnt Sreca den Faden des Lebens.<br />
Das serbokroatische Wort <em>„sreća“</em> bedeutet <strong>Glück</strong> und das dazugehörige Adjektiv <em>„srećan“</em> oder <em>„sretan“</em> steht übersetzt für <strong>glücklich</strong>. Verbunden damit ist das Verb <em>„sresti“</em> und das bedeutet „treffen, begegnen“.<br />
Denn Glück ist etwas, dem wir in unserem Leben begegnen – und es dann hoffentlich auch erkennen</p>
<p>Sreca ist den Menschen wohlgesonnen und beschützt Häuser, Herden und Felder. Es heißt, sie lebt als <strong>Hausgöttin</strong> in allen Häusern. Wenn sie mit dem Geschehen im Haus einverstanden ist, wenn die Menschen zueinander freundlich sind, dann bleibt sie auch wohlwollend und freundlich. Ist dies nicht der Fall, dann verwandelt sie sich in Nesreca, was wortwörtlich übersetzt auch „Unfall“ bedeutet.<br />
Aus der lieblichen jungen Frau wird dann eine schreckliche, mürrische Alte mit blutunterlaufenen Augen, von der man sagt, dass die Missmut und schlechte Laune bringt.<br />
Damit schiebt man ihr die Verantwortung für die Stimmung im Haus zu, was eigentlich nicht stimmt, denn sie spiegelt eigentlich nur die Atmosphäre wider, die ohnehin schon vorhanden ist.</p>
<p><strong><em>auch: Sreća, Srecha, Sretja und Sretya</em></strong></p><div id="arted-1576259373" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Seschat &#8211; Ägyptische Göttin der Schreibkunst, des Bauwesens und des Schicksals</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jan 2020 20:48:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schicksal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im antiken Ägypten war Seschat die Göttin der Schreib- und Rechenkunst, der Baukunst, des Archivierens und vieler anderer Tätigkeiten und genoss als diese allgemeine Verehrung. Die zuerst geschrieben hat Im antiken Ägypten war Seschat die Göttin der Schreib- und Rechenkunst, der Baukunst, des Archivierens und vieler anderer Tätigkeiten und genoss als diese allgemeine Verehrung. Sie ... <a title="Seschat &#8211; Ägyptische Göttin der Schreibkunst, des Bauwesens und des Schicksals" class="read-more" href="https://artedea.net/seschat/" aria-label="Mehr Informationen über Seschat &#8211; Ägyptische Göttin der Schreibkunst, des Bauwesens und des Schicksals">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Im antiken Ägypten war Seschat die Göttin der Schreib- und Rechenkunst, der Baukunst, des Archivierens und vieler anderer Tätigkeiten und genoss als diese allgemeine Verehrung.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Die zuerst geschrieben hat</strong></h2>
<p>Im antiken Ägypten war Seschat die Göttin der <strong>Schreib- und Rechenkunst,</strong> der Baukunst, des Archivierens und vieler anderer Tätigkeiten und genoss als diese allgemeine Verehrung.<br />
Sie war aber auch die ganz persönliche Schutzgöttin des Königs (Pharao) bzw. der Königin (Pharaonin), Sie beschützte auch die Baumeister, die Gelehrten und Schreiber, das Lebenshaus und die Tempelbibliotheken sowie alle Sammlungen von Schriften und Dokumenten.<br />
Seschat ist die <strong>„Gebieterin der Grundpläne und Schriften“,</strong> sie hatte die Oberhoheit über alle <strong>Archive</strong>. Sie ist die Göttin der <strong>Wissenschaften</strong> und der Mathematik, ihre Zuständigskeitsbereiche lagen auch in der Buchhaltung, im Aufzeichnen der Annalen sowie im<strong> Ahnen- und Totenkult</strong><br />
Denn alle diese Aufgaben des Niederschreibens und Bewahrens, des Bauens und Berechnens haben ihren Anfang im <strong>religiösen Bestreben</strong> genommen, den menschlichen Körper nach dem Tod zu erhalten und auf Dauer zu bewahren.</p>
<p>Eine ihrer wichtigsten Auf gaben bestand darin, die <strong>jährlichen Ereignisse</strong> der Regierungsjahre eines Königs schriftlich festzuhalten. Als <strong>Gebieterin über die Schrift</strong> wird Seschat von den beiden Personifikationen für das <strong>„Hören“</strong> und das<strong> „Sehen“</strong> unterstützt, denn das sind die zwei wichtigen Grundvoraussetzungen, um überhaupt etwas aufzeichnen zu können.</p>
<h2>Die Zeremonie des Schnurspannens und die oberste Buchhalterin</h2>
<p>Der Kult der Seschat ist seit der 2. Dynastie belegt. In ihrem Namen wurde bei der Errichtung heiliger Bauwerke der Grundriss festgelegt, es hieß, sie überwache die wichtige <strong>Zeremonie des Schnurspannens</strong>. Die oft belegte Tätigkeit der Seschat bei diesem Schnurspannen ist eine zentrale Handlung der offiziellen Gründungszeremonien und ist durch ihre Funktion als „Gebieterin der Bauleute&#8217;“ begründet.<br />
Dieses Ritual ist inschriftlich erstmals in der 1. Dynastie unter dem Palermostein belegt, wo es heißt: „Spannen des Stricks für das Haus ,Sitz der Götter&#8216; durch den Priester (oder: die Priesterin?) der Seschat“.<br />
Ab dem Alten Reich schrieb man Seschat zu, dass auch <strong>buchhalterische Aufgaben</strong>, zum Beispiel die Registrierung von Kriegsbeute, der Abgaben, Tribute, Beute, Anzahl von Gefangenen in ihren Hoheitsbereich fallen.<br />
Im Neuen Reich wurde sie in verschiedenen Tempelszenen dargestellt, wie sie mit Hilfe von Einkerbungen in Stäben oder Rispen die Herrschaftsjahre und Jubiläen eines Königs verzeichnete.</p>
<h2>Die, welche den Leichnam versorgt</h2>
<p>Seschat kam auch eine Rolle im<strong> Toten- und Ahnenkult </strong>zu.<br />
Ihr Aufgabe darin bestand, die Körper der Verstorbenen zu versorgen und für die Beisetzung im Grab vorzubereiten. Zusammen mit der Göttin<a href="https://artedea.net/nephthys/"> Nephthys</a> reinigte sie rituell die <strong>Gliedmaßen</strong> der Verstorbenen, um sie für das spätere Weiterleben vorzubereiten. Der Beinamen der Göttin Seschat ist daher auch „Die, welche den Leichnam versorgt“.<br />
Dies hat wieder mit ihrer Funktion im Bauwesen zu tun. Wie ein Gebäude bereitet sie auch die Verstorbenen neu auf, damit diese in der anderen Welt alle ihre Gliedmaßen wieder einsetzen können. Als Gebieterin der Bauleute ist sie auch für den <strong>Grabbau</strong> verantwortlich.<br />
Eine Würdigung bzw. Anrufung der Seschat findet sich daher auf <strong>zahlreichen Grabinschriften.</strong><br />
Neben der Zusammenarbeit mit <a href="https://artedea.net/nephthys/">Nephthys</a> besteht auch eine enge Beziehung zu <a href="https://artedea.net/mafdet-aegyptische-schutzgoettin-und-unterweltsfuehrerin/">Mafdet</a>, die als Zwillingsschwester der Seschat gilt. <a href="https://artedea.net/mafdet-aegyptische-schutzgoettin-und-unterweltsfuehrerin/">Mafdet</a> ist die Unterweltsführerin, die die Seelen durch die Verwirrungen des Totenreichs führt.<br />
Der Geburtstag beider Göttinnen wurde gemeinsam gefeiert. Man vermutet, dass die Verbindung durch ihre Funktionen zustande kam. <a href="https://artedea.net/mafdet-aegyptische-schutzgoettin-und-unterweltsfuehrerin/">Mafdet</a> galt als eine Gerichtsgöttin und Seschat als Schriftgöttin.</p><div id="arted-1576259373" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div>
<h2>Leopardenfell und Cannabiskrone</h2>
<p>Dargestellt wird Seschat rein menschlich – als Frau. Sie hat nicht, wie viele andere ägyptische Gottheiten, einen Tieranteil. Allerdings ist sie häufig mit einem <strong>Leoparden- bzw. Pantherfell</strong> bekleidet zu sehen. Das könnte darauf hinweisen, dass sie die Schutzgöttin der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sem_(Priester)" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sem-Priesterschaft</a> des Osiris war. Das Pantherfell der Sem-­Priester war jedenfalls in ähnlicher Weise gestaltet wie jenes der Göttin Seschat.<br />
Dieses Raubtierfell wird als <strong>Schutz vor den Mächten des Bösen</strong> gewertet.</p>
<p>Interessant ist ihr <strong>Kopfschmuck</strong> bzw. ihre Krone. Der Göttin wächst eine <strong>siebenblättrige Blüte</strong> bzw. ein <strong>siebenstrahliger Stern</strong> aus dem Kopf. Obwohl altägyptischen Zeichen meist schwer zu deuten sind, kann man hier davon ausgehen, dass dieses Symbol wahrscheinlich ein siebenblättriges Cannabisblatt ist, dessen Stiel am unteren Ende mit dem Kopf von Seschat verbunden ist. Dies symbolisiert vermutlich den Zusammenhang zwischen dem Cannabiskonsum und der <strong>Bewusstseinserweiterung</strong>, da die Zirbeldrüse über den Stiel mit dem Marihuanablatt verbunden wird.</p>
<p>Über all dem spannt sich ein bogenförmiger oder halbrunder Kreis wie eine Art Kuppel. Dieser Halbkreis verbindet oft die oberen Spitzen des Blattes bzw. nochmals eine kleine Wölbung bzw. ein nach oben offenes Rohr. Dies könnte als <strong>direkter Draht zum Universum</strong> oder zu einer höher gestellten Energie oder Intelligenz gedeutet werden, die sich möglicherweise mit dem Konsum von Cannabis erschließt.<br />
Auf manchen Abbildungen befindet sich darauf ein <strong>Federpaar.</strong> Dieses wurde später zu einem nach unten gerichteten Hörnerpaar.<br />
Thutmose III. (regierte von 1479 bis 1425 v.d.Z.) bezeichnete sie als <strong>„Sie der sieben Spitzen”</strong>, während die Sargtexte, eine Sammlung von Begräbnissprüchen, die an den Wänden des Sarkophags der Pharaonen des mittleren Königreichs gemalt wurden, ihre <strong>psychoaktive Kraft</strong> offenbaren. In Spruch 10 heißt es: <em>„Seschat öffnet dir die Tür des Himmels“</em> – was auch im Symbol über ihren Kopf, das auch als Himmelsgewölbe interpretiert werden kann, zum Ausdruck kommt.<br />
Dieses Symbol könnte allerdings auch eine <strong>archaische Hüttenkonstruktion</strong> mit Mittelsäule, Schilfdach und Chekerfries sein.</p><div id="arted-1988896194" class="arted-raeucher-ebook arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<p>Meist hält die Göttin in ihrer linken Hand einen <strong>eingekerbten Palmstab</strong>, worauf sie die Herrschaftsjahre und Jubiläen des Pharaos notiert hat. Die Palmrispe war die Hieroglyphe für das Wort „Jahr“ und stand symbolisch für die gemessene Zeit. Der Stab endet in einer <strong>Kaulquappe</strong> – das Zeichen für <strong>„unendlich“.</strong><br />
Wenn sie als Schutzgöttin über ein Bauvorhaben wachte, konnte sie auch Hammer und Pflock für die Schnurspannzeremonie in Händen halten.</p>
<h2>Die oberste Baumeisterin</h2>
<p>Außerhalb ihrer Tätigkeiten als Göttin der Schreib- und Bauvorhaben kam der Göttin im Alten Reich eine bedeutende Rolle im Königskult zu. Gemeinsam mit dem Gott Min wachte sie über die Ausrichtung des Sedfestes, das für den herrschenden König Wiedergeburtscharakter besaß.<br />
Dargestellt findet man sie auf den Bildern von Krönungsfeierlichkeiten in vielen Tempeln, wo sie auch leicht an ihrem <strong>Schreibzeug</strong> erkannt werden kann.<br />
Sie spielte auch bei der <strong>Einweihung von Bauwerken</strong> eine bedeutende Rolle, und das Ritual bei der Gründung eines Tempels im alten Ägypten war sehr komplex und nur möglich unter der Mitwirkung des Pharaos oder der Pharaonin und einer Reihe von Gottheiten.<br />
Den Überlieferungen zufolge beriet Seschat den Pharao oder die Pharaonin während der Planung des Heiligtums. Auch überwachte sie die <strong>Grundrisslegung,</strong> welche in der Nacht stattfand um die richtige geografische Orientierung des Bauwerks zu gewährleisten. Bei einer Zeremonie spricht Seschat (bzw. eine deren Vertreterinnen) dann folgende Worte:<br />
<em>„Dein Bauwerk wird so sicher auf seinen Fundamenten stehen, wie der Himmel auf den seinen, und dein Werk bei seinem Meister ruhen wie die Erde bei den Gottheiten … es wird auf Erden der Zerstörung widerstehen in Ewigkeit …“</em></p>
<h2>Die Schreibkunst und das Schicksal</h2>
<p>Das Wort „Sesch“ heißt soviel wie Schreiber, die weibliche Form ist Sesch<em>et</em>. Damit ist klar, dass dem bedeutenden altägyptischen Berufsstand der (meist als männlich überlieferten) Schreiber eine weibliche Göttin vorstand. Wichtig in diesem Zusammenhang: Im antiken Ägypten tritt eine Frau als <strong>erste Schreiberin</strong> auf der Narmer-Palette in Erscheinung.</p>
<p>Die Funktion der Seschat als Schreiberin macht allerdings nur einen Teilaspekt ihres Wesens aus, der sich gewiss nicht in einem einzigen Begriff ausdrücken lässt.<br />
Eine weitere Bedeutung ihres Namens ist etymologisch auch vom Vokabel für<strong> „das Schicksal festsetzen“</strong> abzuleiten, etwa im Sinne von: „Die, welche das Schicksal festsetzt“.<br />
Einige Theorien gehen davon aus, dass die Beziehung zum Schreiben eher sekundär sei und dass Seschat primär eine Göttin bezeichne, welche <strong>„die Bestimmung herbeiführt“</strong> bzw.<strong> „welche die Lebenszeit festsetzt“. </strong>All das wird von ihr wiederum niedergeschrieben.</p>
<p>Die Verbindung zwischen dem <strong>Versorgen der Verstorbenen</strong> und der Schreibkunst sowie des Archivierens liegt auch auf der Hand: Seschat schreibt die <strong>Ereignisse der Vergangenheit</strong> nieder, um diese für die <strong>Zukunft</strong> in der Erneuerung der Vergangenheit zu sichern und festzuschreiben. Diese steht somit in voller Übereinstimmung mit der Tätigkeit der Seschat beim Bewahren und Konservieren des Leichnams. Das Bewusstsein für die Vergangenheit und für das vergangene Leben äußert sich im Archivieren, für das Seschat steht.</p>
<p>Im Mythos der Seschat wird berichtet, dass sie alle wichtigen Ereignisse und <strong>Fakten jeder Regierungsperiode</strong> festhält und die „Königlichen Listen“ immer auf dem aktuellen Stand hält.<br />
In der Tat gibt es eine Mehrzahl dieser Listen aus der ramessidischen Epoche und diese enthalten die Namen aller legitimer Pharaonen, die als Vorgänger bekannt sind, bis hin zur ersten Reichseinigung.<br />
Seschat besaß keinen eigenen Tempel, sie wurde aber wegen ihrer Rolle bei der Gründungszeremonie und ihrer Verbindung zum Königtum auf vielen Tempeln des Landes abgebildet.</p>
<p><strong>Beinamen der Göttin Seschat:</strong><br />
Die dem Bücherhaus (oder auch dem Lebenshaus) vorsteht<br />
Die zuerst geschrieben hat<br />
Die Gebieterin der Grundpläne und Schriften<br />
Sie der sieben Spitzen<br />
Die, welche das Schicksal festsetzt<br />
Die, welche den Leichnam versorgartedt</p>
<p><strong> </strong><br />
<em><strong>auch:</strong> Seschet, Seshat, Sefchet-Abwi (hier ist man sich nicht sicher, ob dies eine eigenständige andere Göttin ist, da sie aber in Bedeutung und Darstellung der Seschat gleicht, ist dies vermutlich eine andere Form ihres Namens.)</em></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Gefjon &#8211; Germanisch-dänische Glücks- und Muttergöttin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Dec 2018 17:20:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fruchtbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Meer]]></category>
		<category><![CDATA[Muttergöttin]]></category>
		<category><![CDATA[Schicksal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gefjon ist eine nordische Göttin des Glücks und der Familie, der Fruchtbarkeit, des Ackerbaus und ganz allgemein eine Segensspenderin. Sie ist die Urmutter Dänemarks, aus der das königliche dänische Geschlecht hervorging. Die pflügende Glückbringende Gefjon ist eine nordische Göttin des Glücks und der Familie, der Fruchtbarkeit, des Ackerbaus und ganz allgemein eine Segensspenderin. Sie ist die ... <a title="Gefjon &#8211; Germanisch-dänische Glücks- und Muttergöttin" class="read-more" href="https://artedea.net/gefjon-germanisch-daenische-gluecks-und-muttergoettin/" aria-label="Mehr Informationen über Gefjon &#8211; Germanisch-dänische Glücks- und Muttergöttin">Weiterlesen ...</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/gefjon-germanisch-daenische-gluecks-und-muttergoettin/">Gefjon &#8211; Germanisch-dänische Glücks- und Muttergöttin</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Gefjon ist eine nordische Göttin des <strong>Glücks</strong> und der Familie, der <strong>Fruchtbarkeit</strong>, des <strong>Ackerbaus</strong> und ganz allgemein eine Segensspenderin. Sie ist die <strong>Urmutter Dänemarks</strong>, aus der das königliche dänische Geschlecht hervorging.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Die pflügende Glückbringende</strong></h2>
<p>Gefjon ist eine nordische Göttin des <strong>Glücks</strong> und der Familie, der <strong>Fruchtbarkeit</strong>, des <strong>Ackerbaus</strong> und ganz allgemein eine Segensspenderin. Sie ist die <strong>Urmutter Dänemarks</strong>, aus der das königliche dänische Geschlecht hervorging.<br />
In der germanischen Mythologie ist sie eine <strong>Asenjungfrau</strong>. Als diese beschützt sie alle Jungfrauen und alle, die unvermählt sterben, kommen zu ihr.<br />
Sie gilt so rein wie der Morgentau.<br />
In ihrem Namen Gefjon steckt das nordische Wort für <strong>„geben&#8220;</strong>, sie wird daher auch als <strong>„großzügig Gebende“</strong> bzw. Glückbringende bezeichnet.<br />
Damit wird sie oft auch mit der <strong>Göttin <a href="https://artedea.net/garmangabis-germanische-goettin-des-gebens-und-schenkens/">Garmangabis </a></strong>gleichgesetzt.</p>
<h2>Göttin oder Riesin?</h2>
<p>Unter dem Namen Gefjon ist auch eine<strong> nordgermanische Riesin</strong> bekannt, die vier Riesensöhne hat. Es ist in den Mythen nicht ganz klar, ob die altnordische Riesin und die jungfräuliche Göttin selben Namens identisch sind.<br />
Es gibt da ja auch eine gewisse Diskrepanz – einerseits ist sie <strong>jungfräulich</strong>, andererseits soll sie vier <strong>Söhne</strong> haben.<br />
Diese Trennung findet aber schon in der patriarchalen Denkweise statt.<br />
Es heißt, Gefjon hätte ihr Hymen für einen <strong>Edelstein</strong> verkauft, behielt aber wunderbarer Weise ihre Jungfräulichkeit. Abgesehen davon, dass es so etwas wie ein „Jungfernhäutchen“ gar nicht gibt (siehe<a href="https://www.emma.de/artikel/mythos-gibt-es-das-jungfernhaeutchen-265541" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> „Mythos: Gibt es das Jungfernhäutchen?“</a>), kommt es ja in vielen Mythen rund um die Erde immer wieder vor, das „jungfräuliche“ Göttinnen Kinder gebären.<br />
Eine <strong>Jungfrau</strong> ist daher nicht eine Frau, die noch nie Geschlechtsverkehr hatte, sondern der Ausdruck für eine „junge Frau“ für eine Frau, die keinem Mann angehört oder angehören will. Es gibt in verschiedenen Mythen eine ganze Menge dieser eigenständigen, selbstbestimmten Frauengestalten, die durchaus auch Kinder haben.</p>
<p>Gefjon wird oft mit den Göttinnen<strong> <a href="https://artedea.net/freya-germanisch-nordisch-skandinavische-goettermutter-ok/">Freya</a> </strong>und<strong> <a href="https://artedea.net/frigg-gebieterin-der-heiligen-ordnung/">Frigg</a> </strong>in Verbindung gebracht. Es heißt, sie wäre deren Gefährtin oder Dienerin oder sogar eine der beiden Göttinnen selbst unter einem anderem Namen. So lautet ein Beiname der <a href="https://artedea.net/freya-germanisch-nordisch-skandinavische-goettermutter-ok/">Freya</a> „Gefn“.</p>
<h2>Das abgetrennte Land</h2>
<p>Vor allem ist von Gefjon folgende <strong>Geschichte</strong> in die Mythen eingegangen, die ausführlich in der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gylfaginning" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gylfaginning</a> (Gylfis Täuschung), einem Hauptteil der prosaischen Snorra-Edda beschrieben wird:<br />
Als der Stamm der AsInnen auf <strong>Landsuche</strong> nach Norden zog, ging ihnen Gefjon voraus und so gelangten sie in das Reich des Königs Gylfi (jenes Land, das heute Schweden ist).<br />
Als Bettlerin verkleidet erfreute bzw. bezauberte Gefjon den König mit ihrem <strong>Gesang</strong> und er versprach ihr dafür so viel Land, wie sie an einem Tag und in einer Nacht <strong>pflügen</strong> konnte. Darauf hin verwandelte sie ihre <strong>vier Riesensöhne in Ochsen</strong> und pflügte auf diese Weise einen riesigen Teil Schwedens. Der Pflug, an dem die vier Riesenochsen gespannt waren, grub sich so tief ein, dass sich das Land von Schweden losriss, worauf die Ochsen es fort durchs Meer zogen in den Süden, wo es zur <strong>dänischen Insel <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Seeland_(D%C3%A4nemark)" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Seeland&#8220;</a></strong> wurde. In Schweden blieb von dem herausgerissenen Land ein großer See, der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%A4laren" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mälarensee</a> über, dessen Buchten genau mit den Vorgebirgen der Insel Seeland zusammenpassen.</p><div id="arted-1576259373" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div>
<p>Es mag in den Mythen wohl ein gewaltiges <strong>Erdbeben</strong> beschrieben worden sein, so kraftvoll, dass man es nur der Tat einer Göttin und ihren riesigen Söhnen zuschreiben konnte.<br />
Deshalb gilt Gefjon als <strong>Beschützerin von Dänemark</strong> und hier speziell als jene aller pflügenden Bäuerinnen und Bauern.</p>
<p><strong><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Seeland_(D%C3%A4nemark)" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Seeland</a> </strong>(dän.: Sjælland) ist heute mit 7.031 Quadratkilometern die größte Ostseeinsel Dänemarks. Auf ihr leben rund 2,2 Mio EinwohnerInnen, die meisten davon in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen.<br />
Ihr zu Ehren gibt es am am Hafen von Kopenhagen den <strong><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gefion-Brunnen_(Kopenhagen)" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gefjon-Brunnen</a> </strong>(dänisch Gefionspringvandet), der große Springbrunnen ist das wichtigste Denkmal in Kopenhagen und wird als <strong>Wunschbrunnen</strong> genutzt, da die stärkste Magie der Göttin ja immer noch in <strong>Glück</strong> und <strong>Wunscherfüllung</strong> liegt.</p>
<p>In <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Lokasenna" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Lokis Zankreden“</a> erwähnte der Gott Loki Gefjon folgendermaßen:<br />
<em>„Schmuck schenkte dir der schöne Knabe,</em><br />
<em>mit den Schenkeln umschlangst du ihn.“</em><br />
(Edda, Lokis Zankreden 20)<br />
Das ist wahrscheinlich eine Anspielung auf das <strong>Gegengeschäft</strong> zwischen Gefjon und dem König Gylfi. Sie scheint also nicht nur gesungen zu haben. Der <strong>„Edelstein“</strong>, den sie vermutlich für eine Liebesnacht erhielt, ist damit das Land, das sie sich erpflügt und dem König entrissen hatte. Für eine Riesin ist ein großer Landstrich ja so klein, wie ein Edelstein für Menschen.</p><div id="arted-1988896194" class="arted-raeucher-ebook arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<p>Der Mythos erzählt, dass Gefjon später Skiolldr, einen Sohn des Gottes Odin geheiratet und sich mit ihm in der Hauptstadt Seelands Hleidra angesiedelt hat. Von ihnen soll das<strong> dänische königliche Geschlecht</strong> abstammen.</p>
<h2>Gebieterin über das Meer oder das Meer selbst</h2>
<p>Wahrscheinlich auch, weil sie das abgetrennte Land über das Meer zog, wird Gefjon auch als <strong>Meeresgöttin</strong> angesehen. Gefjon wir dabei einerseits als<strong> Meer selbst</strong> (das im angelsächsischen Raum „geofen“ bezeichnet wurde) sowie andererseits auch als <strong>Gebieterin über das Meer</strong> aufgefasst.<br />
Sie ist dabei sowohl der <strong>bedrohliche</strong> Aspekt des Meeres, der wogende Ozean wie auch die <strong>besänftigende</strong> Kraft der Göttin.</p>
<p>Gefjon ist sehr <strong>weise</strong>, es heißt sie kennt sie das gesamte <strong>Schicksal</strong> der Welt.</p>
<p><em><strong>auch: Gefion, Gefjun, Gefinn</strong></em></p>
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		<title>Mes-Chenet &#8211; Altägyptische Geburtsgöttin, die auch beim Totengericht anwesend ist</title>
		<link>https://artedea.net/mes-chenet-altagyptische-geburtsgottin-die-auch-beim-totengericht-anwesend-ist/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2015 15:53:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geburt]]></category>
		<category><![CDATA[Schicksal]]></category>
		<category><![CDATA[Schutz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mes-Chenet ist vor allem Schutzgöttin der Geburt und der Neugeborenen bekannt. Als Geburtsgöttin überwacht sie nicht nur die Geburt eines Kindes, sondern bestimmt auch über dessen Schicksal. Die Ziegelgöttin Mes-Chenet ist vor allem Schutzgöttin der Geburt und der Neugeborenen bekannt. Als Geburtsgöttin überwacht sie nicht nur die Geburt eines Kindes, sondern bestimmt auch über dessen ... <a title="Mes-Chenet &#8211; Altägyptische Geburtsgöttin, die auch beim Totengericht anwesend ist" class="read-more" href="https://artedea.net/mes-chenet-altagyptische-geburtsgottin-die-auch-beim-totengericht-anwesend-ist/" aria-label="Mehr Informationen über Mes-Chenet &#8211; Altägyptische Geburtsgöttin, die auch beim Totengericht anwesend ist">Weiterlesen ...</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mes-Chenet ist vor allem Schutzgöttin der Geburt und der Neugeborenen bekannt. Als Geburtsgöttin überwacht sie nicht nur die Geburt eines Kindes, sondern bestimmt auch über dessen Schicksal.</p>
<h1 style="text-align: center;"><strong>Die Ziegelgöttin</strong></h1>
<p>Mes-Chenet ist vor allem <strong>Schutzgöttin der Geburt </strong>und der Neugeborenen bekannt.<br />
Als <strong>Geburtsgöttin </strong>überwacht sie nicht nur die Geburt eines Kindes, sondern bestimmt auch über dessen Schicksal.</p>
<p>Als <strong>Totengöttin</strong> verhilft sie mit dem Schicksalsgott Schai und der Fruchtbarkeits- und Schicksalsgöttin <a href="https://artedea.net/renenutet/">Renenutet </a>zur Wiedergeburt, daher war sie auch beim Totengericht anwesend.</p>
<p>Meist wird Mes-Chenet mit einem <strong>Kopfschmuck </strong>dargestellt, der wie ein Rohr nach oben geht und sich dann zu beiden Seiten spiralig einrollt. Überlieferungen sprechen davon, dass dieses Gebilde entweder den <strong>Uterus einer Kuh</strong> oder <strong>Palmenschößlinge </strong>darstellen soll.<br />
Auch Abbildungen dieser Göttin mit der <strong>Hieroglyphe für Vagina/Gebärmutter</strong> auf ihrem Kopf sind bekannt.<br />
Ebenso bekannt ist die Darstellung dieser Göttin als<strong> Ziegel mit Frauenkopf</strong>. Das hat seine besondere Bewandtnis:<br />
Die meisten Geburten in Ägypten fanden in hockender Stellung statt. Die Gebärende stellte ihre Füße auf die sogenannten <strong>Geburtsziegeln</strong>, damit unter ihr mehr Platz war, wenn das Kind herauskommt.<br />
In seltenen Fällen benutzte man einen Gebärstuhl. Die Ziegel und der Stuhl galten als Verkörperung der Mes-Chenet. In Abbildungen wird die Göttin daher als ein solcher Ziegelstein mit einem weiblichen Kopf an einem Ende oder seltener als Frauengestalt mit einem Ziegelstein auf ihrem Haupt dargestellt.</p>
<h2>Gemeinschaftssegen der Göttinnen</h2>
<p>Als Verkörperung des Geburtsziegels tritt sie immer in Verschmelzung mit einer der anderen ägyptischen Geburtsgöttinnen auf, die auch für den <strong>Segen der vier Himmelsrichtungen</strong> bei der Geburt stehen und dem Neugeborenen die vier <strong>wichtigsten Gaben</strong> für sein Leben verleihen sollen:</p><div id="arted-1576259373" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div>
<ul>
<li>Mes-Chenet-weret — die große Mes-Chenet: Göttin <a href="https://artedea.net/tefnut/">Tefnut </a>als erster Geburtsziegel</li>
<li>Mes-Chenet-aachet — die gute Mes-Chenet:  Göttin <a href="https://artedea.net/nut/">Nut </a>als zweiter Geburtsziegel</li>
<li>Mes-Chenet-neferet — die schöne Mes-Chenet:  Göttin <a href="https://artedea.net/isis-inbegriff-des-seins/">Isis </a>als dritter Geburtsziegel</li>
<li>Mes-Chenet-menchet — die gedeihende Mes-Chenet: Göttin <a href="https://artedea.net/nephthys/">Nephthys </a>als vierter Geburtsziegel</li>
</ul>
<p>Diese Ziegel wurden sorgfältig verwahrt, denn darauf notierte der Gott Thot die Lebensdauer des Neugeborenen.</p>
<h2>Ort, an dem man sich niederlässt</h2>
<p>Der Name der Göttin bedeutet auch „Ort, an dem man sich niederlässt“, also den Platz, den die werdende Mutter aufsucht, sobald die Geburt einsetzt.<br />
Vor der Geburt wurden bei diesen Ziegeln <strong>Weihegaben </strong>für die Göttin hinterlegt. Bisweilen trug die Gebärende zusätzlich auch noch ein<strong> ziegelförmiges Amulett.</strong><br />
Neben den vielfältigen möglichen Geburtskomplikationen fürchtete man im alten Ägypten auch Dämonen und andere negative Einflüsse auf Mutter und Neugeborenes.</p>
<p>Wenn man all diese Risiken betrachtet, versteht man das Bedürfnis der Gebärenden und deren Angehörigen nach Schutz und dem <strong>Beistand einer Göttin</strong>.</p><div id="arted-1988896194" class="arted-raeucher-ebook arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<p>Die magischen Kräfte, die den Geburtsziegeln zugeschrieben wurden, führten schließlich zur Personifizierung dieser Fähigkeiten in Form der Göttin Mes-Chenet.<br />
Diese soll, sobald die Gebärende ihre Füße auf den Geburtsziegel setzt – also dann, wann die Wehen einsetzen – erscheinen und während der ganzen Geburt anwesend sein, um anschließend das <strong>Schicksal </strong>des Neugeborenen vorherzusagen.</p>
<h2>Der seelische „Doppelgänger“</h2>
<p>Ihr Wirkungskreis beschränkte sich aber nicht auf den Geburtsvorgang.<br />
Mes-Chenet bildete bereits im Mutterleib das Ka — den seelischen „Doppelgänger“ des Menschen. Dieses Ka wird neben dem Ba und dem Ach einer der drei seelischen Aspekte eines Menschen bzw. als<strong> personifizierte Lebenskraft </strong>des Menschen oder auch als Schutzgeist verstanden.<br />
Wenn der Mensch stirbt, lebt sein Ka ewig weiter. Es handelt sich also hier um einen unsterblichen Teil des Menschen.</p>
<p>Doch damit er unsterblich bleibt, bedarf er der Nahrung, genau wie der Körper des Menschen zu Lebzeiten Nahrung brauchte.<br />
Die Nahrung wird ihm in Form von Weihegaben und magischen Handlungen gegeben, welche durch den Totenkult übermittelt wird.</p>
<p><em><strong>auch: Mesechenet, Mesechen, Meschen, Mes-chen, Mesenet, Meskhent, Meshkent</strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Antevorta &#8211; Römische Zukunftsgöttin</title>
		<link>https://artedea.net/antevorta-romische-zukunftsgottin/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2015 06:43:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geburt]]></category>
		<category><![CDATA[Schicksal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Antevorta ist die römische Göttin der Zukunft bzw. das personifizierte „Vorauswissen der Zukunft“. Das Vorauswissen Antevorta ist die römische Göttin der Zukunft bzw. das personifizierte „Vorauswissen der Zukunft“. Sie und ihre Schwester Postvorta sind Begleiterinnen bzw. Schwestern oder Töchter der weissagenden und magischen Göttin Carmenta, zuweilen auch als Personifikationen zweier Eigenschaften derselben aufgefasst. Gemeinsam wurden sie ... <a title="Antevorta &#8211; Römische Zukunftsgöttin" class="read-more" href="https://artedea.net/antevorta-romische-zukunftsgottin/" aria-label="Mehr Informationen über Antevorta &#8211; Römische Zukunftsgöttin">Weiterlesen ...</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/antevorta-romische-zukunftsgottin/">Antevorta &#8211; Römische Zukunftsgöttin</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Antevorta ist die römische Göttin der Zukunft bzw. das personifizierte „Vorauswissen der Zukunft“.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Das Vorauswissen</strong></h2>
<p>Antevorta ist die römische <strong>Göttin der Zukunft</strong> bzw. das personifizierte „Vorauswissen der Zukunft“.<br />
Sie und ihre Schwester <a href="https://artedea.net/postvorta-romische-gottin-der-vergangenheit/">Postvorta </a>sind Begleiterinnen bzw. Schwestern oder Töchter der weissagenden und magischen Göttin <a href="https://artedea.net/carmenta/">Carmenta</a>, zuweilen auch als Personifikationen zweier Eigenschaften derselben aufgefasst. Gemeinsam wurden sie auch die „Carmentae” genannt.<br />
Das „Vorta“ in ihrem Namen bezieht sich auf das Verb „vertere“ für „wenden“. An einer Schwelle wendet sich die Göttin und schaut in die Zukunft. Damit wird sie zur weissagenden <strong>Schicksalsgöttin</strong>.<br />
Durch das Wissen ihrer Schwester <a href="https://artedea.net/postvorta-romische-gottin-der-vergangenheit/">Postvorta </a>über die Vergangenheit kann sie Schlüsse ziehen, die die Zukunft betreffen. So wie wir alle an Schwellen unseres Lebens stehen und Erfahrungen aus der Vergangenheit dafür heranziehen, um Zukunftsprognosen zu stellen.</p>
<h2>Vor und nach der Wende</h2>
<p>Allerdings können diese beiden Göttinnen auch anders interpretiert werden: Antevorta ist jene, die vor einer (Lebens-)Wende steht und <a href="https://artedea.net/postvorta-romische-gottin-der-vergangenheit/">Postvorta </a>ist die Göttin nach dem erfolgten Wandel hinein in etwas Neues. Damit vertauschen sie eigentlich ihre Rollen und Antevorta wird zur Vergangenheitsgöttin und <a href="https://artedea.net/postvorta-romische-gottin-der-vergangenheit/">Postvorta </a>zur Zukunftsgöttin.</p>
<p>Diese Schwelle der Antevorte wird unterschiedlich interpretiert. Sie kann die „Pforte“ des Jahres sein.<br />
Anfang Januar wurden in Rom Feierlichkeiten zu Ehren der Göttin <a href="https://artedea.net/juno-umfassende-frauen-gottin/">Juno</a> abgehalten, bei denen diese auch Antevorta bzw. <a href="https://artedea.net/postvorta-romische-gottin-der-vergangenheit/">Postvorta </a>genannt wurde, weil sie an diesem Punkt des Jahres nach vorne und zurück blickt.</p>
<h2>Göttin der Kopfgeburt</h2>
<p>Diese Schwelle ist aber auch das <strong>„Tor ins Leben“</strong>, durch das Kinder geboren werden.<br />
Antevorta und <a href="https://artedea.net/postvorta-romische-gottin-der-vergangenheit/">Postvorta </a>hatten im antiken Rom zwei Altäre, sie wurden von schwangeren Frauen angerufen als <strong>Beschützerinnen gegen die Gefahren der Geburt.</strong><br />
<a href="https://artedea.net/carmenta/">Carmenta</a> war für die Lage des Kindes im Mutterleib verantwortlich – als Antevorta ist sie die Göttin der „Kopfgeburt”, bei der das Baby mit dem Kopf voran zur Welt kommt, als <a href="https://artedea.net/postvorta-romische-gottin-der-vergangenheit/">Postvorta </a>ist sie die Göttin der Steißgeburt.</p><div id="arted-1576259373" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div>
<p><em><strong>auch: Anteverta, Anterverta, Porrima  </strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Cel &#8211; Etruskische Erdgöttin</title>
		<link>https://artedea.net/cel-etruskische-erdgottin/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Feb 2015 08:15:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Ernte]]></category>
		<category><![CDATA[Schicksal]]></category>
		<category><![CDATA[Sonne]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Erdgöttinnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die mythologische Vorgängerin der römischen Göttinnen Tellus Mater und Ceres ist die etruskische Erdgöttin Cel. Sie ist die, die das Getreide hoch wachsen lässt. Die „gigantische“ Mutter Die mythologische Vorgängerin der römischen Göttinnen Tellus Mater und Ceres ist die etruskische Erdgöttin Cel. Sie ist die, die das Getreide hoch wachsen lässt. Im etruskischen Kalender ist ... <a title="Cel &#8211; Etruskische Erdgöttin" class="read-more" href="https://artedea.net/cel-etruskische-erdgottin/" aria-label="Mehr Informationen über Cel &#8211; Etruskische Erdgöttin">Weiterlesen ...</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/cel-etruskische-erdgottin/">Cel &#8211; Etruskische Erdgöttin</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die mythologische Vorgängerin der römischen Göttinnen Tellus Mater und Ceres ist die etruskische Erdgöttin Cel. Sie ist die, die das Getreide hoch wachsen lässt.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Die „gigantische“ Mutter</strong></h2>
<p>Die mythologische Vorgängerin der römischen Göttinnen <a href="https://artedea.net/tellus-mater/">Tellus Mater</a> und <a href="https://artedea.net/ceres/">Ceres </a>ist die etruskische Erdgöttin Cel. Sie ist die, die das Getreide hoch wachsen lässt.<br />
Im etruskischen Kalender ist sie im Monat „Celi“ (September) verewigt. Das ist jener Monat, in dem Cel sich aus vollen Händen verschenkt, nicht von ungefähr steht dieser <strong>Ernte-Monat</strong> auch im astrologischen Zeichen der Jungfrau. Jetzt kann man die Göttin in ihrer ganzen Fülle spüren und feiern. Ihr Körper formt die<strong> gesamte Vegetation </strong>auf Erden.<br />
Cel steht auch für die <strong>Unterwelt</strong>, aus der sie alles hervorbringt. In einigen Quellen wird sie auch als <strong>Sonnengöttin </strong>beschrieben, weil die Sonne ja auch das Getreide reifen lässt.</p>
<p>Ihr Name kann auf die etruskische Sprachwurzel „kel bzw. kil“ (= wachsen) zurückgeführt werden,„cele&#8220; heißt übersetzt „groß“ und „celthi &#8220; bedeutet „Vergrößerung, Zuwachs“, „celutule“ steht für „entwickelt“. Auch das Wort „Zelebrieren“ (engl: „celebration&#8220;) hat seinen Ursprung in dieser Göttin.</p>
<h2>Die vier Bereiche der Erde</h2>
<p>Cel wurde auch als <strong>Schicksalsgöttin </strong>angesehen, in deren Namen Prophezeiungen ausgesprochen und Omen gedeutet wurden.<br />
Dazu stellte man sich in das heilige Zentrum einer gedachten Süd-Nord und einer Ost-West-Achse und beobachtete alle vier Himmelsrichtungen — die Bereiche der Erdgöttin.<br />
Aus verschiedenen Erscheinungen (Vogelflug, Blitze etc.) konnte man erkennen, was Cel vorhat oder mitteilen will.<br />
Hinter dem beobachtenden Menschen, der in die Zukunft schaut, befindet sich immer die Unterwelt. Dies nicht als bedrohlicher Aspekt sondern einfach als Reich der Cel, die als Natur und Erdgöttin immer hinter den Menschen steht, da diese ja Teil von ihr sind.<br />
Zur Rechten ist die feindliche Welt, von der Böses bzw. die Gefahr zu erwarten ist. Zur Linken befindet sich die freundliche Welt, das Glück. In einer komplizierteren Aufteilung wurden die vier Himmelrichtungen nochmals geviertelt, sodass es 16 Segmente gibt.</p>
<p>In der etruskischen Mythologie ist Cel oder „Cel Ati“ nicht nur die „Mutter Erde“, sie ist auch die Mutter der <strong>GigantInnen</strong>. Das Wort „Gigant“ bedeutet „geboren von Cel“. Und so gigantisch die Erde selbst ist, so gigantisch sind auch ihre Geschöpfe. Bekannt ist vor allem ihr Sohn Celsclan, ein wilder Felsen stemmender Riese.</p><div id="arted-1576259373" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div>
<p>Im Norden des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Trasimenischer_See" target="_blank" rel="noopener">Trasimenischen Sees</a> gab es eine Stadt, die nach der Göttin „Celthi“ benannt war.<br />
Dort wurden — vermutlich in einem Heiligtum der Göttin —  fünf weibliche sowie männliche<strong> Bronze-Statuetten</strong> gefunden, die laut ihrer Inschriften der Cel Ati gewidmet sind.</p>
<p>Wahrscheinlich ist auch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Celje" target="_blank" rel="noopener">Celje </a>(deutsch Cilli, lateinisch Celeia), die drittgrößte Stadt Sloweniens, eine ihrer heiligen Stätten.</p>
<p><em><strong>auch: Cel Ati („Mutter Erde“), Celeia </strong></em></p><div id="arted-1988896194" class="arted-raeucher-ebook arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
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		<title>Disen &#8211; Nordische Fruchtbarkeits- und Schicksalsgöttinnen</title>
		<link>https://artedea.net/disen-nordische-fruchtbarkeits-und-schicksalsgottinnen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Jan 2014 13:01:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fruchtbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Schicksal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Disen kommen meist in der Mehrzahl vor und sind Schicksalsgöttinnen, die über Leben und Tod sowie über Rätsel und Fragen, Geheimnisse und Verborgenes gebieten. Zu ihnen gehören die Walküren und Nornen. Die Walküren werden auch als „Odins Disen&#8220; geschildert. Bewahrerinnen der Geheimnisse Die Disen kommen meist in der Mehrzahl vor und sind Schicksalsgöttinnen, die ... <a title="Disen &#8211; Nordische Fruchtbarkeits- und Schicksalsgöttinnen" class="read-more" href="https://artedea.net/disen-nordische-fruchtbarkeits-und-schicksalsgottinnen/" aria-label="Mehr Informationen über Disen &#8211; Nordische Fruchtbarkeits- und Schicksalsgöttinnen">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Disen kommen meist in der Mehrzahl vor und sind Schicksalsgöttinnen, die über Leben und Tod sowie über Rätsel und Fragen, Geheimnisse und Verborgenes gebieten. Zu ihnen gehören die Walküren und Nornen. Die Walküren werden auch als „Odins Disen&#8220; geschildert.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Bewahrerinnen der Geheimnisse</strong></h2>
<p>Die Disen kommen meist in der Mehrzahl vor und sind <strong>Schicksalsgöttinnen</strong>, die über <strong>Leben und Tod</strong> sowie über Rätsel und Fragen, Geheimnisse und <strong>Verborgenes</strong> gebieten. Zu ihnen gehören die Walküren und <a title="nornen" href="https://artedea.net/nornen/">Nornen</a>. Die Walküren werden auch als „Odins Disen&#8220; geschildert.</p>
<p>Die Disen gehören zu den ältesten weibliche Gottheiten im europäischen Kulturraum. Sie tragen das <strong>magische Wissen</strong>, in das die asischen Gottheiten erst eingeweiht werden mussten. So musste Odin ein Ritual der Selbstopferung vollziehen, ehe ihm die Disen das <strong>Geheimnis der Runen</strong> zuteil werden ließen. Wie für Schicksalsgöttinnen üblich, treten sie bald als gütige, <strong>beschützende</strong> Wesen, bald als <strong>feindliche</strong> Elemente auf.</p>
<p>Einige Quellen aus der <a title="Edda" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Edda" target="_blank" rel="noopener">Edda</a> beschreiben die Disen als <strong>Totenführerinnen</strong>. Eines der Fundamente des isländischen Volksglaubens, ist es, in den Disen die Seelen verstorbener Frauen zu sehen. Sie gelten aber auch als <strong>Geburtshelferinnen</strong>. Das sind keine sich ausschließenden Gegensätze, denn das Leben ist in matriarchalen Kulturen, in denen es Göttinnen gibt, immer der Zyklus von Geburt, Tod und Wiedergeburt.</p>
<p>Die Disen stehen als Göttinnen den <strong>Hebammen</strong> und auch den <strong>Heilkundigen</strong> hilfreich zur Seite. Bekannt sind die Hage-Disen, bzw. Hage-Zussen. Daraus entstand das Wort Hagazussa, das später Grundlage für das Wort <strong>Hexe</strong> wurde. Hebammen, die ja auch in anderen Angelegenheiten heilkundig waren, wurden ja oft als Hexen bezeichnet und als diese diffamiert. Was vielen dieser weisen Frauen mit dem Leben bezahlen mussten.</p><div id="arted-1576259373" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div>
<h2>Weihegaben bei Festessen</h2>
<p>Um sie für sich zu gewinnen, bzw. zu besänftigen, wurden ihnen Weihegaben dargebracht, die sogenannten „Disenopfer&#8220;.</p>
<p>Nach den alten Sagen soll in Norwegen ein <strong>Disenfest</strong> mit dem Disenopfer zu Winterbeginn gefeiert worden sein, in Schweden aber erst im Februar (der Zeitpunkt, der in anderen Traditionen das Brigid- oder Imbolc-Fest gefeiert wird).</p>
<p>Gelten „Opfer&#8220; für männliche Gottheiten als Zeichen der großen Entbehrung, der Selbstgeißelung, des schmerzlichen Verlustes, so sind können wir diese in Zusammenhang mit Göttinnen grundsätzlich eher als Weihegaben verstehen &#8211; als Zeichen der Freude über die Fülle des Lebens.<br />
Diese Weihegaben für die Disen wurden vermutlich in Form von einem <strong>Festessen</strong> dargebracht. Es wird für die Göttinnen ein Gedeck mit aufgetragen. Das Mahl besteht vor allem aus hellen, weißen Speisen, die das neue, stärker werdende Licht symbolisieren, oder &#8211; traditionell &#8211; aus getrockneten, eingemachten oder anders auf natürliche Weise konservierten Nahrungsmittel, so wie man sie früher zu dieser Jahreszeit hatte.</p><div id="arted-1988896194" class="arted-raeucher-ebook arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<h2>Fesselnd und Fessel lösend</h2>
<p>Aber auch in der <strong>Einzahl</strong> ist eine Göttin Disa, Diese auch Dis oder Disir (vermutlich die Mehrzahl von Dis) bekannt. Nach Jakob Grimm verweist Disir auf „Idisi&#8220; (altsächsisches Wort für „Frau&#8220;) (Quelle: Deutsche Mythologie, Bd.I, S. 333). Nach dem ersten <a title="Merseburger_Zaubersprueche" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Merseburger_Zauberspr%C3%BCche" target="_blank" rel="noopener">Merseburger Zauberspruch</a> ist die Idisi im <strong>Kampf</strong> zugegen, sie bereitet einerseits die <strong>Fesseln für Gefangene</strong>, andererseits löst sie Gefangenen die Fesseln.</p>
<p>Die moderne Hexenforschung sieht auch einen Zusammenhang mit Hagazussa, bzw. <strong>Hagedise</strong>.</p>
<h2>Der Tag der Disen</h2>
<p>Viele norwegische und schwedische <strong>Ortsnamen</strong> gehen auf die Disentradition zurück, so etwa Disin (abgeleitet von Disenwiese), Diseberg, Disevid, Disasen.</p>
<p>Auch nachdem das Christentum den Glauben an die alten Gottheiten verdrängt hatte, erfreuen sich die Disen in Skandinavien nach wie vor großer Bekannt- und Beliebtheit. Sie werden in der nordischen Prosaliteratur jedenfalls oft erwähnt.</p>
<p>Unser <strong>Dienstag</strong>, in dänischer Sprache Tüsdag, soll den Namen von ihnen tragen. Die Disen werden um Klärung von Rätsel gebeten. Frauen, die einem Geheimnis auf die Spur kommen wollen, wenden sich an Disa.</p>
<p><strong><em>auch: Disa, Diese, Dis, Disir, Idisi, Hagedise</em></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Itzpapalotl &#8211; Aztekische Schmetterlingsgöttin</title>
		<link>https://artedea.net/itzpapalotl-aztekische-feuer-schicksals-und-landwirtschaftsgottin/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Oct 2013 19:32:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Feuer]]></category>
		<category><![CDATA[Geburt]]></category>
		<category><![CDATA[Heilung]]></category>
		<category><![CDATA[Schicksal]]></category>
		<category><![CDATA[Schönheit]]></category>
		<category><![CDATA[Sterne]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der aztekischen Mythologie ist Itzpapalotl der &#8222;Obsidianschmetterling&#8220; &#8211; ein Mischwesen aus Frau und Schmetterling. Dämonischer Obsidianschmetterling In der aztekischen Mythologie ist Itzpapalotl der &#8222;Obsidianschmetterling&#8220; &#8211; ein Mischwesen aus Frau und Schmetterling. Da aus Obsidian Messer hergestellt werden ist sie die Gebieterin über Messer. Die Göttin ist geflügelt, ihre Flügel sind mit Messerspitzen aus Obsidian ... <a title="Itzpapalotl &#8211; Aztekische Schmetterlingsgöttin" class="read-more" href="https://artedea.net/itzpapalotl-aztekische-feuer-schicksals-und-landwirtschaftsgottin/" aria-label="Mehr Informationen über Itzpapalotl &#8211; Aztekische Schmetterlingsgöttin">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In der aztekischen Mythologie ist Itzpapalotl der &#8222;Obsidianschmetterling&#8220; &#8211; ein Mischwesen aus Frau und Schmetterling.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Dämonischer Obsidianschmetterling</strong></h2>
<p>In der aztekischen Mythologie ist Itzpapalotl der <strong>&#8222;Obsidianschmetterling&#8220;</strong> &#8211; ein <strong>Mischwesen</strong> aus Frau und Schmetterling. Da aus Obsidian Messer hergestellt werden ist sie die Gebieterin über Messer. Die Göttin ist geflügelt, ihre Flügel sind mit Messerspitzen aus Obsidian oder Tecpatl (Feuerstein) versehen.<br />
Sie ist einer der Töchter von <a title="teteoinnan" href="https://artedea.net/teteoinnan-aztekische-muttergottin/">Teteoinnan </a>und Schwester von <a title="tlazolteotl" href="https://artedea.net/tlazolteotl/">Tlazolteotl </a>und Ayauhteotl.</p>
<h2>Geschätzt wie gefürchtet</h2>
<p>Ihr Name ist auch „Klauen- oder Krallenschmetterling&#8220;. Es ist durchaus möglich, dass sich der Krallenschmetterling auf die Fledermaus bezieht und in einigen Fällen wird Itzpapalotl mit Fledermausflügeln dargestellt. Herausragend ist ihre <strong>Doppelnatur</strong> als eleganter, zarter Schmetterling und als beeindruckende krallenbehaftete Kriegerin.<br />
Sie erscheint wie ein <strong>Fabelwesen</strong> &#8211; mit Fängen eines <strong>Jaguars</strong> und auch in der Gestalt bzw. dem Kopf eines <strong>Geiers</strong>. Dies weist vor allem auf Hungersnot und Tod hin. Dies ist erstaunlich, weil sie auch eine <strong>Landwirtschaftsgöttin</strong> ist. Aber offenbar wird damit ausgedrückt, dass ihre Gaben nicht selbstverständlich sind.<br />
Ihr Schmetterlingswesen wird oft auch als <strong>Drachengestalt</strong> oder als Fledermaus interpretiert. Sie wird auch als <strong>Dämonin</strong> angesehen.</p>
<p>Der Name Itzpapalotl spiegelt die <strong>Dualität ihrer Persönlichkeit</strong> wider. Als Schmetterling repräsentiert sie <strong>Schönheit</strong>, Metamorphose und die Vergänglichkeit des Lebens. Sie wird jedoch auch mit Obsidian in Verbindung gebracht, einem vulkanischen Glas, das für seine Schärfe bekannt ist und ihre <strong>Wildheit</strong>, Stärke und Verbindung zu Tod und Krieg symbolisiert. Diese Verschmelzung von Attributen machte Itzpapalotl zu einer facettenreichen und faszinierenden Göttin, die in der aztekischen Kultur sowohl geschätzt wie gefürchtet wurde.</p>
<h2>Das Paradies der totgeborenen Kinder</h2>
<p>Die genauen Ursprünge von Itzpapalotl sind rätselhaft. Eine eine Legende besagt aber, dass sie in <strong>Tonatiuhichan</strong> lebte, einem Paradies, in dem die Seelen der Krieger ihr Leben nach dem Tod verbrachten. Tonatiuhichan war ein wunderschönes Tal voller blühender Gärten und atemberaubender Haine.<br />
Ihr Mythos erzählt, dass Itzpapalotl aufgrund ihrer rebellischen Natur aus <strong>Tonatiuhichan</strong> verbannt wurde. Sie ließen sich in Tlillan-Tlapallan nieder, einem Ort, der im Grunde ein mittleres himmlisches Reich war.<br />
Dort lernte sie Xōchipilli kennen und lieben, den Gott der Blumen, der Musik, der Liebe und des Tanzes. Doch dieser wollte Tonatiuh, den Gott des Tageshimmels töten. Er lieh sich von Itzpapalotl einen unsichtbaren Umhang und es gelang ihm, seinen mörderischen Plan in die Tat umzusetzen.</p><div id="arted-1576259373" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div>
<p>Die anderen Gottheiten entdeckten bald ihr Verbrechen und Itzpapalotl und Xociphili wurden nach Tlalocan verbannt, einem anderen himmlischen Reich, in dem Tlaloc, der Gott des Regens, herrschte. Doch íhr Glück dauerte nicht lange, da Tlaloc ermordet und Tlalocan zerstört wurde. Während der Überschwemmung und Zerstörung von Tlalocan ertrank Xōchipilli, während Itzpapalotl nach Tamoanchan, dem <strong>Unterweltparadies</strong>, floh.<br />
Dies war der Ort, an dem die Gottheiten die ersten Exemplare der heutigen Menschheit erschufen. Es war jedoch auch ein Paradies für die Seelen totgeborener Kinder und Frauen, die bei der Geburt ihres Kindes starben. Als Gebieterin von Tamoanchan herrscht sie daher auch über die Seelen aller Säuglinge und Mütter, die während der Geburt starben. Deshalb gilt sie auch die Beschützerin der Mütter, Schwangeren, Kinder und Hebammen.<br />
In Tamoanchan gab es einen sogenannten Milchbaum mit 400.000 Brustwarzen. Die Seelen verstorbener Babys könnten an diese Brustwarzen saugen und so die Kraft für die Reinkarnation und <strong>Wiedergeburt</strong> gewinnen.</p>
<p>So gewalttätig und destruktiv Itzpapalotl scheint, so warmherzig, beschützerisch und fürsorglich ist sie aber auch.<br />
Itzpapalotl ist eine <strong>komplexe Gottheit</strong>, die so viele gegensätzliche Konzepte verkörpert: Blut und Schönheit, Zerstörung und Trost, Gewalt und neue Hoffnung.<br />
Das drückt sich auch in ihrem Aussehen aus.<br />
Ihr Zuständigkeitsbereich ist weit gestreut: Sie ist Feuer- wie auch Schicksals- und Sternengöttin. Sie steht für <strong>Heilung</strong> und <strong>Schönheit</strong>.</p>
<p>Als Göttin mit Schmetterlingsflügeln steht sie natürlich auch für <strong>Transformation</strong>. So wie sich ein Schmetterling von einer Raupe in seine wunderschöne Endform verwandelt, müssen auch wir bestimmte Transformationen durchlaufen.<br />
Sie wird deshalb so geschätzt, weil sie das <strong>Potenzial für Neuanfänge</strong> verkörpert. Sie bietet <strong>Hoffnung</strong> nach dem Nichts und dem Verlust.</p><div id="arted-1988896194" class="arted-raeucher-ebook arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<p>Itzpapalotl kann eine Figur großer <strong>weiblicher Stärke sein.</strong> Sie ist eine zähe und starke Kämpferin. Sie mag als <strong>Seelenfresserin</strong> bekannt sein, doch sie beschützt auch Opfer der Kindersterblichkeit und Mütter, die während der Geburt sterben.</p>
<p><em><strong>auch: Itzpzpapalotl, Itzpaplotl  </strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="arted-2040461453" class="arted-nach-dem-inhalt-2 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782446" aria-label="lammas banner2022-schmal"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal.jpg 1026w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-800x222.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-1024x284.jpg 1024w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-400x111.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-768x213.jpg 768w" sizes="(max-width: 1026px) 100vw, 1026px" width="1026" height="285"   /></a></div><div id="arted-900313232" class="arted-nach-dem-inhalt-4 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><div id="arted-3577469648" class="arted-nach-dem-inhalt-6 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div><p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/itzpapalotl-aztekische-feuer-schicksals-und-landwirtschaftsgottin/">Itzpapalotl &#8211; Aztekische Schmetterlingsgöttin</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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		<title>Noreia &#8211; Schutz- und Schicksalsgöttin der keltischen NorikerInnen, frühkeltische Lebensgöttin, die auch als „Urgöttin&#8220; Österreichs gilt</title>
		<link>https://artedea.net/noreia-allmutter-der-natur/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jan 2013 20:56:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heilung]]></category>
		<category><![CDATA[Muttergöttin]]></category>
		<category><![CDATA[Schicksal]]></category>
		<category><![CDATA[Schutz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Überliefert ist, dass eine hohe keltische Göttin den Namen Noreia getragen hat. Es handelt sich dabei offensichtlich um die „Landesmutter&#8220; Noricums, einem keltischen Königreich unter der Führung des Stammes der NorikerInnen.  Allmutter der Natur Um 500 v.u.Z. schrieb der griechischer Historiograph Hekataios vom „keltischen Land&#8220; und einer Stadt „Nyrax“– das lässt vermuten, dass sich dieser ... <a title="Noreia &#8211; Schutz- und Schicksalsgöttin der keltischen NorikerInnen, frühkeltische Lebensgöttin, die auch als „Urgöttin&#8220; Österreichs gilt" class="read-more" href="https://artedea.net/noreia-allmutter-der-natur/" aria-label="Mehr Informationen über Noreia &#8211; Schutz- und Schicksalsgöttin der keltischen NorikerInnen, frühkeltische Lebensgöttin, die auch als „Urgöttin&#8220; Österreichs gilt">Weiterlesen ...</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Überliefert ist, dass eine hohe keltische Göttin den Namen Noreia getragen hat. Es handelt sich dabei offensichtlich um die „Landesmutter&#8220; Noricums, einem keltischen Königreich unter der Führung des Stammes der NorikerInnen.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong> Allmutter der Natur</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-3953 alignleft" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/10/noreia3.jpg" alt="noreia3" width="420" height="578" srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/10/noreia3.jpg 1486w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/10/noreia3-800x1103.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/10/noreia3-1024x1411.jpg 1024w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/10/noreia3-400x551.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/10/noreia3-768x1058.jpg 768w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/10/noreia3-1115x1536.jpg 1115w" sizes="auto, (max-width: 420px) 100vw, 420px" />Um 500 v.u.Z. schrieb der griechischer Historiograph <a title="Hekataios_von_Milet" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hekataios_von_Milet" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hekataios</a> vom „keltischen Land&#8220; und einer Stadt <strong>„Nyrax“</strong>– das lässt vermuten, dass sich dieser Name mit Noreia gleichsetzen lässt. Überliefert ist, dass eine hohe keltische Göttin den Namen Noreia getragen hat.</p>
<p>Es handelt sich dabei offensichtlich um die <strong>„Landesmutter“ Noricums</strong>, einem keltischen Königreich unter der Führung des Stammes der NorikerInnen. Geographisch lag dies auf einem Großteil des Gebietes des heutigen <strong>Österreich</strong> sowie angrenzender Gebiete <strong>Bayerns</strong> (östlich des Inn) und <strong>Sloweniens</strong>. Auf dem Gebiet des einstigen Noricums wurden zahlreiche Noreia-Inschriften gefunden.</p>
<h2>Die Verbindung mit der Göttin <a title="isis" href="https://artedea.net/isis-inbegriff-des-seins/">Isis</a></h2>
<p>Die Göttin Noreia wurde in der Zeit der römischen Besatzung mit der ursprünglich ägyptischen <a title="isis" href="https://artedea.net/isis-inbegriff-des-seins/">Isis</a> gleichgesetzt und daher oft auch als „<a title="isis" href="https://artedea.net/isis-inbegriff-des-seins/">Isis</a>-Noreia“ bezeichnet und verehrt. <a title="isis" href="https://artedea.net/isis-inbegriff-des-seins/">Isis</a> als das universale Sinnbild aller weiblichen Gottheiten wurde einst über Griechenland ins Römische Reich eingeführt.</p>
<p>In den Darstellungen, die sie mit ihrem Sohn Horus, den sie stillt, bzw. der auf ihrem Schoß sitzt, wurde sie auch zu so etwas wie einem Art Prototyp für die späteren <a title="maria" href="https://artedea.net/maria-madonna-muttergottin/">Marien</a>-Darstellungen des Christentums. Daher war das zu Noreia vorangestellte <a title="isis" href="https://artedea.net/isis-inbegriff-des-seins/">Isis</a> offenbar einfach schlicht die Bezeichnung für Göttin oder Muttergöttin.</p><div id="arted-1576259373" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div>
<p>Der aus Ägypten über Griechenland ins antike Rom importierten Muttergöttin <a title="isis" href="https://artedea.net/isis-inbegriff-des-seins/">Isis</a> waren die Tage zwischen 29. Oktober und 2. November geweiht. Auch hier ergibt sich eine geradezu ideale Verbindung mit dem Brauchtum in den keltischen Gebieten. Galt das <strong>Samhain-Fest</strong> am 1. November als großes Ereignis zu Ehren ihrer eigenen Großen Muttergöttin. Also was lag näher, als die Göttinnen Noreia und <a title="isis" href="https://artedea.net/isis-inbegriff-des-seins/">Isis</a> bei einem gemeinsamen Fest im Jahreskreis verschmelzen zu lassen.</p>
<p>Vor rund 2.500 Jahren war „Noreia“ auch die Bezeichnung für eine <strong>befestigte, keltische Siedlung</strong>. Sie galt als die Hauptstadt von <a title="Noricum" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Noricum" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Noricum</strong></a>. Deren Lage konnte archäologisch noch nicht mit Sicherheit festgestellt werden. Einer geographischen Berechnungen zufolge, könnte am Gebiet des heutigen <strong>Neumarkt</strong> in der <strong>Steiermark</strong> sein.</p>
<p>Andere Vermutungen deuten auf eine namenlose keltisch-römische Stadt auf dem <strong>Magdalensberg</strong> in <strong>Kärnten</strong>. In Kärnten gibt es heute noch kleines, idyllisches Gebirgsdorf, das nach Ausgrabungen im letzten Jahrhundert den berühmten Namen der alten Keltenstadt Noreia trägt. Es liegt in der Gemeinde Mühlen auf 1100 m Seehöhe und hat etwa 50 EinwohnerInnen.</p><div id="arted-1988896194" class="arted-raeucher-ebook arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<h2>In Stein gemeißelt</h2>
<p>Liegen andere Göttinnen, deren Verehrung und deren Kult oft im Be­reich der <strong>Spekulation</strong>, kön­nen wir diese nur er-ahnen, weil es in Märchen, Mythen und Legenden, in tradierten Familien­ge­schichten oder in Fragmenten von kultischen Handlungen oft nur <strong>vage Hin­weise</strong> auf sie gibt, so sind die Anhaltspunkte für eine Göttin mit dem Namen Noreia vielfach in Stein gemeißelt.</p>
<p>Denn auf dem Ge­biet des einstigen Noricums wurden zahlreiche Noreia-In­schriften gefunden. Ein Heiligtum der Noreia, das eine keltische Tempelanlage aufweist, finden wir im Glantal bei Hohenstein. Auf dem Gelände wurden mehrere Weihealtäre geborgen, sie befinden sich heute im<a title="landesmuseum_kärnten" href="http://www.landesmuseum.ktn.gv.at/210225_DE" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Landesmuseum für Kärnten</a> in Klagenfurt. Diese Widmung auf einem dieser Altäre deutet darauf hin, dass Noreia auch als „Schutzgöttin und Spenderin des Bergsegens und des norischen Metallreichtums“ verehrt wurde.</p>
<p>In der Mittelkärntner Gemeinde <strong>Liebenfels</strong> (im Bezirk St. Veit an der Glan) befindet sich ein antikes, im 2. Jahrhundert n.u.Z. erbautes Noreia-Heiligtum auf dem Schlosshügel von <strong>Hohenstein</strong>.</p>
<p>Aber nicht nur in Kärnten finden wir Hinweise auf Noreia. Bei den Grabungen im <strong>Salzburger Dom</strong> wurde ein der <a title="isis" href="https://artedea.net/isis-inbegriff-des-seins/">Isis</a>-Noreia geweihter Altar gefunden. Und auch am <strong>Frauenberg</strong> bei Leibnitz (Steiermark) befand sich ein Podiumstempel für Noreia. Hier wurde sie als „Göttliche Mutter&#8220; ab 1.500 v.u.Z. verehrt.</p>
<p>Lange Zeit glaubte man auch, dass auf dem <strong>Kärntner Ulrichs­berg</strong> eine besondere Tempelanlage zu Ehren der Noreia errich­tet wurde. Allerdings fand man heraus, dass es sich nur um eine spät­antike christliche Siedlung mit Zisterne (die vor allem für den Tempel ge­hal­ten wurde) handelt. Allerdings findet sich eine mittelalterliche Weihe-Inschrift für Noreia noch heute auf einer Kirchenruine am Ulrichsberg in Kärnten.</p>
<h2>Das „heilige Wasser“ der Noreia</h2>
<p>Auf einer weiteren stark verwittert Inschrift, kann man noch folgende Worte erkennen:<br />
<em>„Der erhabenen Noreia hat &#8230;. das Gelübde nach Verdienst (der Gottheit) eingelöst“</em>.</p>
<p>Diese Inschrift ist vor allem auch bemerkenswert, weil sich unter dem Schriftfeld ein Schaft fortsetzt, und am unteren Rand des Schriftfelds eine runde Öffnung gebohrt ist. Dieses Bohrloch lässt vermuten, dass die Inschrift am Rand eines Brunnens oder Beckens stand, und das Rohr für den Wasserzufluss durch dieses Loch führte.</p>
<p>Auch hier spielte &#8211; wie bei vielen anderen Noreia-Heiligtümern <span style="color: #000000;">– </span>das (heilige) Wasser offenbar eine Rolle. Ihr Name hängt mit einem ur-europäischen Wortstamm für Gewässer zusammen, das auch im Namen des griechischen Wassergotts Nereus vorkommt.</p>
<h2>Fundorte von Niederbayern bis Slowenien</h2>
<p>Fundorte von steinernen bzw. in Stein gemeißelten „Zeugnissen“ reichen vom Umkreis der Ostalpen von Niederbayern bis Ungarn und von Salzburg bis Slowenien.</p>
<p>Eine Votivschrift an „Noreiae sacrum&#8220; findet sich im niederbayerischen <strong>Weihmörting</strong> bei Neuhaus am Inn (Landkreis Passau) – interessant, dass diese ohne <a title="isis" href="https://artedea.net/isis-inbegriff-des-seins/">Isis</a>-Anfügung auskommt. Gehäuft wurden allerdings Funde in <strong>Kärnten</strong> und der <strong>Südsteiermark</strong> gemacht.</p>
<p>Vielfach findet man Weiheinschriften für Noreia auch gemeinsam mit anderen regionalen bzw. römischen Gottheiten. So tritt sie im slowenischen Celje gemeinsam mit der antiken Stadtgöttin <a title="keleia" href="https://artedea.net/keleia-gebieterin-uber-beide-reiche/">Keleia</a> auf.</p>
<p>Auch Verbindungen der Noreia mit den Göttern Jovenat bzw. Belenus bzw. Jupiter, Mars und Herkules oder keltischer Heroen wie Dagda und Ogmios werden durch manche Inschriften deutlich.</p>
<h2>Die umfangreiche Lebensgöttin</h2>
<p>Eine Statue, von der man vermutet, dass sie die Göttin Noreia darstellen könnte, wird im Landesmuseum für Kärnten in Klagenfurt gezeigt. Diese Figur wurde im sogenannten Bäderbezirk von Virunum ausgegraben. Sie zeigt die Göttin in norischer Frauentracht mit einem breiten herabhängenden Gürtelband und reichlich Brustschmuck mit Schulterfibeln. Nach Art einer <a title="fortuna" href="https://artedea.net/fortuna-dreht-das-gluck/">Fortuna</a> hält sie ein <strong>Füllhorn</strong> im linken Arm.</p>
<p>Die Zuständigkeiten der Noreia waren vielfältig: als <strong>Muttergöttin</strong> beschützte sie Kinder und gebärende Frauen. Sie war gleichermaßen<strong> Mond- wie Erdgöttin</strong>, letzteres äußerst sich auch in der namentlichen Verwandtschaft mit der Göttin <a title="nerthus" href="https://artedea.net/nerthus/">Nerthus</a>.</p>
<p>Ihr schrieb man den <strong>Schutz des Bergbaues</strong> und der (heiligen) <strong>Gewässer</strong>, der Bäche, Quellen und Brunnen zu. Sie gilt als Gebieterin aller <strong>heilenden Kräfte</strong>, des <strong>Schicksals</strong>, des <strong>Lebensglücks</strong> sowie der <strong>Fruchtbarkeit</strong>, Noreia findet man auch auf Grab-Inschriften, woraus man schließen kann, dass sie auch eine Todes- (und Wiedergeburts-)Göttin war.</p>
<p>Besonders bei Kinderwunsch soll Noreia noch heute behilflich sein. Sogenannte Frauenluken, durch die Frauen, die schwanger werden wollen durchkriechen oder der Noreia geweihte heilige Quellen sollen die Fruchtbarkeit positiv beeinflussen. Bis heute ist das sogenannte <strong>„Noreia-Rutschen“</strong> noch ein Begriff: Frauen setzen sich auf den Schoß einer Noreia-Statue und rutschen auf diesem herunter. Die Statuen sind von davon schon ganz glatt poliert. So gibt es z.B. in Wieting in Kärnten eine Noreia-Sitzstatue, die schon von vielen Frauen-Generationen aufgesucht wurde, um Kindersegen zu erbitten. Die Sitzstatue im kärnterischen Wutschein hat in ihrem Schoß eine kreisförmige Vertiefung, in die vermutlich Weihegaben hineingelegt wurden, wenn Frauen die Göttin um eine Schwangerschaft oder eine leichte Geburt gebeten haben.</p>
<p>Der Name eines keltischen Königreiches Noricum, dessen zentrale Göttin Noreia offenbar war, hat sich bis heute im Namen einer <strong>Pferderasse</strong>, des Norikers, erhalten. Vielfach wird Noreia heute als „die“ Ur- bzw. <strong>Muttergöttin von Österreich</strong> angesehen.</p>
<p style="text-align: left;">Mit folgenden Zeilen ließ der römische Dichter <a title="Apuleius" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Apuleius" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Lucius Apuleius</a> (125 –160) die Göttin sich selbst beschreiben:</p>
<p style="text-align: center;"><em>Ich, Allmutter der Natur;</em> <em>Beherrscherin der Elemente,</em> <em>Erstgeborenes Kind der Zeit,</em> <em>Höchste der Gottheiten, </em> <em>Königin der Seelen,</em> <em>Erste der Himmlischen, </em> <em>Ich vereine in mir die Gestalten Aller Götter und Göttinnen.</em> <em>Isis Noreia</em></p>
<p>Die Göttin wird vielfach als Gesamt­heit der Lebenskraft, die ein Land, ein Landstrich den Menschen gibt, angesehen. Noreia ist daher vor allem einfach die <strong>Natur selbst</strong> – mit ihren Ber­gen, Wäldern, Wiesen, Seen und Quellen.</p>
<p>Durch viele Inschriften bezeugt, hält aber vor allem das Land selbst, die Erde, die Gewässer, die Pflanzen und Stei­ne die Erinnerung an diese weibliche Ursprungskraft der Noreia.</p>
<p><em><strong>auch: <a title="isis" href="https://artedea.net/isis-inbegriff-des-seins/">Isis</a> Noreia</strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Fatima &#8211; Arabische Mond- und Schöpfungsgöttin</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Nov 2012 19:52:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mond]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als große Mutter des arabischen Raums existiert Fatima von Beginn der Welt an und heute ist sie im Volksglauben noch immer als die „Große Göttin“ mit allen Kräften und Eigenschaften verankert. Die universell Beschützende Als große Mutter des arabischen Raums existiert Fatima von Beginn der Welt an und heute ist sie im Volksglauben noch immer ... <a title="Fatima &#8211; Arabische Mond- und Schöpfungsgöttin" class="read-more" href="https://artedea.net/fatima-universelle-schutzgottin/" aria-label="Mehr Informationen über Fatima &#8211; Arabische Mond- und Schöpfungsgöttin">Weiterlesen ...</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/fatima-universelle-schutzgottin/">Fatima &#8211; Arabische Mond- und Schöpfungsgöttin</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Als große Mutter des arabischen Raums existiert Fatima von Beginn der Welt an und heute ist sie im Volksglauben noch immer als die „Große Göttin“ mit allen Kräften und Eigenschaften verankert.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Die universell Beschützende</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-3628 aligncenter" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/10/Fatima_web.jpg" alt="Fatima_web" width="541" height="671" srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/10/Fatima_web.jpg 600w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/10/Fatima_web-400x496.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 541px) 100vw, 541px" /></p>
<p>Als große Mutter des arabischen Raums existiert Fatima von<strong> Beginn der Welt</strong> an und heute ist sie im Volksglauben noch immer als die „Große Göttin“ mit allen Kräften und Eigenschaften verankert.</p>
<p>Bekannt ist Fatima allerdings vor allem als <strong>Tochter Mohammeds</strong>. Die Verehrung der Göttin Fatima ist aber viel älter. Sie ist <strong>Schöpfungs,- Mond-, und Schicksalsgöttin</strong>. Man nannte sie Mutter der Sonne, Paradiesbaum, Gebieterin des Wasser, der Nacht und der Verwandlung.</p>
<p>So wie in Europa und in Christentum die Kraft der verschiedenen Göttinnen hauptsächlich vom Marienkult assimiliert wurden, wandelte der Islam die arabische Göttin Fatima zur mythischen und fiktiven „Tochter“ Mohammeds und degradierte sie (wie es auch mit der christliche Gottesmutter <a title="maria" href="https://artedea.net/maria-madonna-muttergottin/">Maria </a>geschah) zur menschlichen Sterblichen, die dennoch auch als „<strong>Mutter ihres Vaters“</strong> beschrieben wird.</p>
<h2>Die Verwandtschaft zur christlichen <a title="maria" href="https://artedea.net/maria-madonna-muttergottin/">Maria</a></h2>
<p>Ihre hingebungsvolle Verehrung ist mit der christlichen Marienverehrung gleichzusetzen. Und auch sonst sind sich <a title="maria" href="https://artedea.net/maria-madonna-muttergottin/">Maria</a> und Fatima sehr nahe. Das drückt sich unter anderem darin aus, dass das erste Zentrum des christlichen Ordens der <a title="Templerorden" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Templerorden" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Tempelritter</a> in <a title="Jerusalem" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jerusalem">Jerusalem</a> an die <a title="Al-Aqsa-Moschee" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Al-Aqsa-Moschee" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Al-Aqsa-Moschee</a> grenzte, die von den Schiiten als Haupttempel der Göttin Fatima verehrt wird.</p><div id="arted-1576259373" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div>
<p>Just in dem mittelportugiesischen <a title="Fátima " href="http://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%A1tima" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dorf Fátima</a> hatten 1917 drei Hirtenkinder eine der bedeutendsten Marien-Erscheinungen. Wie <a title="maria" href="https://artedea.net/maria-madonna-muttergottin/">Maria</a><a title="maria" href="https://artedea.net/maria/"> </a>wird auch Fatima als sündenfreie Jungfrau, als „al-Batul&#8220; angesehen. Im Falle von Fatima mit der Begründung, weil ihre Kinder als einzige bis ins Erwachsenenalter am Leben blieben.</p>
<p>Sie gilt auch als die Mutter aller <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aliden" target="_blank" rel="noopener noreferrer">alidischen </a>Dynastien in der islamischen Geschichte und sie ist damit die<strong> Urmutter aller Nachkommen des Propheten.</strong> Sie wird auch als „Königin der Frauen des Paradieses“ bezeichnet.</p>
<p>In die Figur der Fatima fließen andere Göttinnen aus dem östlichen Mittelmeerraum ein: Vor allem <a title="Tanit" href="https://artedea.net/tanit-frohliche-muttergottin/">Tanit</a>, die höchste Göttin Karthagos und Gebieterin des Mondes , die ihrerseits wieder von anderen lokalen Göttinnen beeinflusst war (u.a. <a title="Astarte" href="https://artedea.net/astarte/">Astarte</a>, <a title="Isis" href="https://artedea.net/isis-inbegriff-des-seins/">Isis</a>, <a title="Hathor" href="https://artedea.net/hathor/">Hathor</a>).</p><div id="arted-1988896194" class="arted-raeucher-ebook arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<h2>Die Hand der Göttin</h2>
<p>Viele dieser mit verschiedenen Namen belegten alten <strong>Fruchtbarkeits- und Schutzgöttinnen</strong> wurden mit einem Kind im linken Arm und erhobener rechten Hand abgebildet. Auch von Fatima kennt man solche Darstellungen. Bekannt wurde die <strong>„Hand der Fatima“</strong> vor allem als kulturelles Zeichen im islamischen Volksglauben Nordafrikas und des Nahen Ostens. Fatimas Hand gilt als <strong>universell schützend</strong> und als wirksamste Abwehrmaßnahme im Kampf gegen den Bösen Blick.</p>
<p>Ihre Funktion als <strong>„Abwehrzauber“</strong> stammt höchstwahrscheinlich aus <strong>vorislamischen Stammesreligionen</strong> in Afrika. Die Fatima-Hand ist außerdem Zeichen der Vorsehung und des Großmuts, des Mitgefühl und der Vergebung. Wenn eine Gottheit die offene Hand zeigt, dann hat das universelle, schützende oder segnende Symbolkraft, entsprechende Handabdrücke finden sich bereits in steinzeitlichen Höhlen.</p>
<p>Dies ist auch in den Kult um die christliche <a title="maria" href="https://artedea.net/maria-madonna-muttergottin/">Maria</a><a title="maria" href="https://artedea.net/maria/"> </a>übergegangen, wo man die segnende Hand der <a title="maria" href="https://artedea.net/maria-madonna-muttergottin/">Maria</a><a title="maria" href="https://artedea.net/maria/"> </a>auch als Geste der <strong>Verkündigung</strong> versteht. Während andere Göttinnen mit verschiedenen Handstellungen gezeigt werden, so steht die Hand der Fatima auch für sich allein, wenn man sie sieht, wissen alle Menschen im <strong>arabisch-islamischen Kulturkreis</strong>, worum es geht.</p>
<p>Allerdings haben weder das Symbol noch die angebliche Wirkung dieser alten Geste der segnenden göttlichen Hand eine tatsächliche Rechtfertigung im Islam, sondern sind aus dem vorislamischen Volksglauben entstanden, der dann in den Islam adaptiert wurde. Deshalb wurde im Nachhinein auch versucht, der Symbolik der Göttinnen-Hand eine islamische Identität und Rechtfertigung zu geben.</p>
<p>Es wurde ihr daher unterschiedliche Bedeutung zugeschrieben: Der Daumen sei Mohammed selbst, der Zeigefinger stehe für Fatima, der Mittelfinger für ihren Mann Alis ibn Abi Talib, Ring- und kleiner Finger für deren Söhne Hasan und Husain.<br />
In einer anderen Auslegung sollen die Finger der Fatim-Hand die fünf Säulen des Islams, das sind die fünf Glaubenspflichten darstellen (Gebet, Glaubensbekenntnis, Fasten während des Monats Ramadhan, Pilgerfahrt nach Mekka und Armensteuer)</p>
<h2>Schutz, Kraft und Glück durch Fatimas Hand</h2>
<p>Egal mit welchem Hintergrund, in der arabischen Welt ist die Hand der Fatima ein sehr <strong>beliebter Talisman</strong> — vor allem für Frauen. Das Zeichen wird in seinen verschiedenen Modifikationen oft als Hautzeichnung, Talisman oder Schmuckstück getragen. Es soll Bräute, schwangere Frauen, neugeborene Kinder und alle, die besonders verletzlich oder gefährdet sind, schützen und ihnen Glück bringen.</p>
<p>Alle anderen Trägerinnen sollen so von der Göttin mit <strong>Kraft und Glück</strong> gesegnet werden. Man glaubt auch an heilende Kräfte. Daher tragen nicht nur Menschen die Fatima-Hand sondern auch dem Vieh werden derartige Halsketten zum Schutz vor Krankheiten umgehängt. Sie ist auch auf manche Trommeln gemalt, die für Besessenheitsrituale verwendet werden.</p>
<p>Man findet sie als <strong>Segens- und Schutzzeichen</strong> auch auf Türschwellen, Übergangen und vom Rückspiegel in Autos baumeln. Genannt wird die Hand der Fatima auch Hamsa, was Arabisch für „fünf“ (Finger) steht. Mit ihrer Symbolkraft der 5 stellt sie die <strong>Quintessenz aller Dinge</strong> dar und ist auch mit dem Pentagramm bzw. Trudenfuß (siehe auch unter <a title="Thrud" href="https://artedea.net/thrud-kraftvolle-eigenmacht/">Thrud</a>) vergleichbar.</p>
<p>Frauen erhoffen sich auch, dass die magischen Wirkungen der Großen Göttin, vor allem als <strong>Distanzgeste</strong> und damit als <strong>magisches Abwehrmittel</strong> und zur Erlangung der Hellsichtigkeit durch diese <strong>„Handmagie“</strong> auf sie übergeht.</p>
<p>Gerade mit der Hellsichtigkeit ist Fatima mit anderen Göttinnen sehr verbunden, die auch Namensähnlichkeiten aufweisen, wie mit der römischen <a title="fatua" href="https://artedea.net/fatua-die-die-sagt/">Fatua </a>und der Fata Morgana (siehe unter <a title="Morrigan" href="https://artedea.net/morrigan/">Morrigan</a>).</p>
<p>Wie im christlichen Regionen die <a title="maria" href="https://artedea.net/maria-madonna-muttergottin/">Maria</a><a title="maria" href="https://artedea.net/maria/"> </a>viele der alten Göttinnen und die mit ihnen verbundenen Rituale unter ihrem Mantel birgt, so ist auch Fatima im arabisch-islamischen Bereich ein eindeutiges Zeichen für die <strong>Kraft der Göttin</strong>.<br />
Wunderbar, mit welchen <strong>weiblichen Urquellen</strong> sich Frauen auch in patriarchalen, monotheistischen Religionen ganz „offiziell“ verbinden können.</p>
<div id="arted-2040461453" class="arted-nach-dem-inhalt-2 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782446" aria-label="lammas banner2022-schmal"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal.jpg 1026w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-800x222.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-1024x284.jpg 1024w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-400x111.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-768x213.jpg 768w" sizes="(max-width: 1026px) 100vw, 1026px" width="1026" height="285"   /></a></div><div id="arted-900313232" class="arted-nach-dem-inhalt-4 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><div id="arted-3577469648" class="arted-nach-dem-inhalt-6 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div><p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/fatima-universelle-schutzgottin/">Fatima &#8211; Arabische Mond- und Schöpfungsgöttin</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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		<title>Pereplut &#8211; Slawische Göttin des Trinkens</title>
		<link>https://artedea.net/pereplut-wechselhaftes-schicksal/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Sep 2012 19:03:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Schicksal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als Glücksgöttin und bestimmt Pereplut über das wechselhafte Schicksal.  Wechselhaftes Schicksal Pereplut wird geehrt, indem man mit einem Trinkhorn auf sie anstößt. Sie ist auch eine Glücksgöttin und bestimmt über das wechselhafte Schicksal, das manchmal Glück bringt und manchmal auch nicht. &#160;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Als Glücksgöttin und bestimmt Pereplut über das wechselhafte Schicksal.</p>
<h2 style="text-align: center;"> <strong>Wechselhaftes Schicksal</strong></h2>
<p style="text-align: left;">Pereplut wird geehrt, indem man mit einem <strong>Trinkhorn</strong> auf sie anstößt.</p>
<p style="text-align: left;">Sie ist auch eine <strong>Glücksgöttin</strong> und bestimmt über das <span style="color: #888888;">wechselhafte <strong>Schicksal</strong>,</span> das manchmal Glück bringt und manchmal auch nicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="arted-2040461453" class="arted-nach-dem-inhalt-2 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782446" aria-label="lammas banner2022-schmal"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal.jpg 1026w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-800x222.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-1024x284.jpg 1024w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-400x111.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-768x213.jpg 768w" sizes="(max-width: 1026px) 100vw, 1026px" width="1026" height="285"   /></a></div><div id="arted-900313232" class="arted-nach-dem-inhalt-4 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><div id="arted-3577469648" class="arted-nach-dem-inhalt-6 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div><p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/pereplut-wechselhaftes-schicksal/">Pereplut &#8211; Slawische Göttin des Trinkens</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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