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	<title>Unterwelt Archive - artedea</title>
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	<title>Unterwelt Archive - artedea</title>
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		<title>Morana &#8211; Slawische Göttin des Winters und des Todes</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Nov 2023 20:48:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tod]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Winter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Morana ist die Göttin des Winters, des Todes, der Wiedergeburt und der Träume in der slawischen Mythologie. Personifikation des Winters Morana ist die Göttin des Winters, des Todes, der Wiedergeburt und der Träume in der slawischen Mythologie. Sie wird mit saisonalen Riten in Verbindung gebracht, die auf der Idee von Tod und Wiedergeburt der Natur ... <a title="Morana &#8211; Slawische Göttin des Winters und des Todes" class="read-more" href="https://artedea.net/morana-slawische-goettin-des-winters-und-des-todes/" aria-label="Mehr Informationen über Morana &#8211; Slawische Göttin des Winters und des Todes">Weiterlesen ...</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/morana-slawische-goettin-des-winters-und-des-todes/">Morana &#8211; Slawische Göttin des Winters und des Todes</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: 400;">Morana ist die Göttin des Winters, des Todes, der Wiedergeburt und der Träume in der slawischen Mythologie.</span></p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Personifikation des Winters</strong></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Morana ist die Göttin des Winters, des Todes, der Wiedergeburt und der Träume in der slawischen Mythologie. Sie wird mit saisonalen Riten in Verbindung gebracht, die auf der Idee von<strong> Tod und Wiedergeburt</strong> der Natur basieren. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Als Göttin des Winters war Morana nicht wirklich beliebt, was angesichts der langen und strengen Winter, wie es sie früher gegeben hat, verständlich ist. Die Ankunft von Morana wurde immer mit Angst erwartet und ihre Abreise und damit die Ankunft des Frühlings in Gestalt der <strong>Göttin <a href="https://artedea.net/12982-2/">Vesna</a></strong> wurde mit viel Lärm und Jubel gefeiert.<br />
</span><span style="font-weight: 400;">Denn <a href="https://artedea.net/12982-2/">Vesna</a> repräsentiert alles, was Morana nicht ist. Sie ist die Göttin des Frühlings und des Lebens, die aus dem Tod von Morana und dem Winter geboren wird. Als solche ist sie eng mit den Ritualen verbunden, die mit Moranas Tod einhergingen, da sie ohne sie nicht existieren könnte. </span></p>
<h2>Ritual zu Winterende und Frühlingsbeginn</h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Traditionell verbrannte oder ertränkte man zur Feier des <strong>Winterendes</strong> ein Bildnis von Morana und feierte damit den Sieg über den Tod. Der symbolische Tod der Göttin würde dann einen <strong>raschen Frühlingsanfang</strong> und erfolgreiche Ernten im kommenden Jahr ermöglichen. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Dieses Ritual hat sich als Volksbrauch in der Tschechischen Republik, Polen, Litauen und der Slowakei nach wie vor erhalten. Allerdings haben die damit verbundenen Rituale ihren magischen Charakter verloren und sind eher ein Freizeitvergnügen zu Frühlingsbeginn.</span></p><div id="arted-3976731420" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div>
<p><span style="font-weight: 400;">Ihr Name Morana leitet sich höchstwahrscheinlich von der protoindoeuropäischen Wurzel *mar-, *mor- ab, die <strong>Tod</strong> bedeutet. Der Name ist auch mit dem vorindischen Wort „mara“ verbunden, was „durch Gewalt sterben“ bedeutet. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Im Weißrussischen, Polnischen, Ukrainischen und in einigen russischen Dialekten bedeutet das Wort „Mara“ allerdings <strong>Traum</strong>. Es könnte damit auch „Vision“ bzw. „Halluzination“ in Verbindung gebracht werden, Jedenfalls mit dem Albtraum, wie der Winter auch empfunden wurde.</span></p>
<p>Als junges Mädchen heißt diese Göttin Mara. Und es heißt, sie wäre die Tochter der Göttin <strong><a href="https://artedea.net/mokoschmokosch-feuchte-mutter-erde/">Mokosch</a></strong>.</p><div id="arted-334778591" class="arted-raeucher-ebook arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<h2>In die Unterwelt entführt</h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Es heißt, Morana kann eine <strong>Vielzahl von Formen</strong> annehmen. Die bemerkenswerteste davon ist jene als bezaubernde, schöne, dunkelhaarige, junge Frau mit extrem weißer Haut, mit Wolfszähnen und Krallen. Den meisten erscheint sie aber als eine <strong>verwelkte alte Frau</strong> mit einem hässlichen Gesicht. Wenn sie auftaucht, dann heißt es, dass sie Ärger und Liebeskummer mit sich führt. Doch denen, die keine Angst vor ihr haben, soll sie sich als schöne Jungfrau zeigen, so heißt es. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Mythen erzählen, dass die seltsam schöne Göttin von Črt, einem Doppelgänger des Schwarzen Gottes, in die <strong>Unterwelt</strong> entführt und mit einem Trank aus magischen Granatäpfel vergiftet wurde. So machte er sie zu seiner Gefährtin. In den alten Geschichten heißt es, dass die Sonne im Winter in der Unterwelt verschwindet. Damit ist auch die Göttin gefangen, bis sie schließlich als <a href="https://artedea.net/12982-2/">Vesna</a>, der Frühlingsgöttin wieder auftaucht.<br />
</span><span style="font-weight: 400;">Dies erinnert an die Geschichte der griechischen <strong><a href="https://artedea.net/persephone-die-auferstandene/">Persephone</a></strong>, die auch in die Unterwelt entführt wurde und bei dem der Granatapfel eine Rolle spielt. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Schließlich verließ Morana aber Črt und schloss sich mit dem grausamen Eisriesen Leđan zusammen, angezogen von seiner Größe und Stärke. Wo immer sich die Macht von Leđan und Morana ausbreitete, war alles trostlos, eiskalt, tot und starr. Daher bezieht sich der Name Morana auch auf schreckliche <strong>Lawinen</strong> und <strong>Gletscher.</strong> Ethymolotisch ist Morana daher auch mit dem Wort <strong>Moräne</strong> verwandt der Bezeichnung für Gletschergeröll und Gletscherschutt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Morana, anmaßend und untreu wie sie war, verließ Leđan aber wieder nach seiner ersten Niederlage gegen die Gottheiten und sagte ihm, dass sie keine Verlierer mochte, und kehrte in das Königreich der mächtigen Herrscher von Črt und Crnobog, dem Schwarzen Gott, zurück. </span></p>
<h2>Im <span style="font-weight: 400;">Kreislauf des Lebens</span></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Morana, die Göttin des Winters und des Todes, und <a href="https://artedea.net/12982-2/">Vesna</a>, die Göttin des Frühlings und der Wiedergeburt, sind für immer miteinander verbunden und könnten ohne einander nicht existieren. Allerdings könnten sie unmöglich zur gleichen Zeit am selben Ort existieren. Sie sind die Kräfte, die die alte slawische Welt in einem <strong>Kreislauf von Tod und Wiedergeburt</strong> am Laufen hielten. </span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Die eine Göttin liebten die Menschen wegen ihrer Schönheit und Großzügigkeit, die andere fürchteten sie wegen ihrer Hässlichkeit und Dunkelheit. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Während die meisten Überlieferungen auf die Rolle der Morana als Göttin des Todes hinweisen, besagt eine andere Überlieferung, dass sie nicht immer die Verkörperung des Todes war. Tatsächlich heißt es, dass sie einst eine Göttin der <strong>Fruchtbarkeit</strong> und des <strong>Lebens</strong> war, aber bald zu einer bösen, tödlichen alten Frau verdorrte. Auch das spiegelt den Kreislauf des Lebens im Zuge der Jahreszeiten wider. </span></p>
<p><strong><em>auch: <a href="https://artedea.net/marzana-weise-winterfrau/">Marzana</a> (wendisch), Marzanna (Polnisch), Morė (Litauisch), Marena (Russisch), Mara ( Weißrussisch und Ukrainisch), Morena (Slowakisch und Mazedonisch), Mora (Bulgarisch) </em></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Vanth &#8211; Etruskische Göttin des Todes und der Unterwelt</title>
		<link>https://artedea.net/vanth-etruskische-goettin-des-todes-und-der-unterwelt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Apr 2022 16:41:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tod]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vanth ist die etruskische Göttin des Todes und der Unterwelt. Sie soll dann erschienen sein, wenn bei einem Menschen der Tod naht, und sie führt auch die frisch Verstorbenen in die Unterwelt. Sie ist damit so etwas wie ein Psychopompos, dieses altgriechische Wort bedeutet wörtlich übersetzt „Seelengeleiter“: Die Göttin geleitet also die Seelen der Verstorbenen ... <a title="Vanth &#8211; Etruskische Göttin des Todes und der Unterwelt" class="read-more" href="https://artedea.net/vanth-etruskische-goettin-des-todes-und-der-unterwelt/" aria-label="Mehr Informationen über Vanth &#8211; Etruskische Göttin des Todes und der Unterwelt">Weiterlesen ...</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/vanth-etruskische-goettin-des-todes-und-der-unterwelt/">Vanth &#8211; Etruskische Göttin des Todes und der Unterwelt</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vanth ist die etruskische Göttin des Todes und der Unterwelt. Sie soll dann erschienen sein, wenn bei einem Menschen der Tod naht, und sie führt auch die frisch Verstorbenen in die Unterwelt. Sie ist damit so etwas wie ein Psychopompos, dieses altgriechische Wort bedeutet wörtlich übersetzt „Seelengeleiter“: Die Göttin geleitet also die Seelen der Verstorbenen ins Jenseits.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Die, die Tür hält</strong></h2>
<p>Vanth ist die etruskische Göttin des <strong>Todes</strong> und der <strong>Unterwelt</strong>. Sie soll dann erschienen sein, wenn bei einem Menschen der Tod naht, und sie führt auch die frisch Verstorbenen in die <strong>Unterwelt</strong>.<br />
Sie ist damit so etwas wie ein Psychopompos, dieses altgriechische Wort bedeutet wörtlich übersetzt „Seelengeleiter“: Die Göttin geleitet also die Seelen der Verstorbenen ins Jenseits.<br />
Während sie bei Sterbenden anwesend ist, nimmt Sie normalerweise keine aktive Rolle ein. Sie scheint hauptsächlich eine Beobachterin oder Zeugin der Geschehnisse rund um den Tod zu sein. Obwohl sie eine Vorbotin des Todes ist, scheint sie diesen nicht zu verursachen.<br />
Die Bedeutung Vanths könnte in einer Erleichterung (Versüßung) des <strong>Übergangs vom Leben zum Tod</strong> gelegen haben.</p>
<p>Daher wird sie sowohl als so etwas wie ein „Engel“, aber auch als „Dämonin“ angesehen. Dies sind aber Zuschreibungen aus der Gegenwart, weil über den Kult und die spirituelle Ausrichtung der EtruskerInnen wenig bekannt ist und wir daher auch nicht wissen, ob diese in den Dimensionen „Engel“ oder „DämonInnen“ gedacht haben.</p>
<h2>Geflügelte Göttin im Jagd-Outfit</h2>
<p>Vanth wird fast immer in Szenen mit einem Unterwelt- oder Todesthema dargestellt. Sie wird als <strong>geflügelte Frau</strong> dargestellt mit großen, geschwungenen Flügeln, die sich hinter ihr ausbreiten und die wahrscheinlich zur Bezeichnung „Engel“ beigetragen haben. Manchmal sind Augen auf ihren Flügeln, symbolisch für die Allgegenwart des Todes.<br />
Ihre Bekleidung ist die einer Jägerin, meist trägt sie einen kurzen gerafften oder plissierten Rock, der doppelt gegürtet ist (einmal unter und dann wieder über dem heruntergeklappten Teil). Über dem Rock sieht man meist nur gekreuzte Lederriemen über ihrer nackten Brust, die einen Köcher halten. Oft trägt sie auch kurze Jagdstiefel. Dieses „Outfit“ verleiht Vanth ein unverwechselbar aktives Aussehen.<br />
Die Gegenstände, die Vanth bei sich trägt, sind auch repräsentativ für ihre Rolle als Psychopompos bzw. Eskorte der Toten – sie trägt eine Fackel, um den Weg zu erhellen, und einen Schlüssel, um die Tore zur Unterwelt zu öffnen. Andere Gegenstände, mit denen sie manchmal gezeigt wird, sind ein Schwert, eine Schriftrolle, auf der die Taten der Verstorbenen verzeichnet sind und Schlangen – alles Symbole des Schicksals.</p>
<h2>Bewacht die Grabtüre</h2>
<p>Vanths Name wird als<strong> „eine, die die Tür hält“</strong>, interpretiert.<br />
Viele der geflügelten „Todesengel“ auf Grabdenkmäler sind vermutlich Darstellungen dieser Göttin.<br />
Vanth wird häufig als Partnerin als jugendliche Begleiterin des Totengottes Charun dargestellt, der etruskischen Version des griechischen Charon, des Wächters der Unterwelt, dessen Aufgabe es war, Seelen über den Fluss <a href="https://artedea.net/styx-griechische-unterwelts-fluss-goettin/">Styx</a> zu befördern. Sie wurde auch als die „Dienerin“ von Charon bezeichnet. Allerdings gibt es von Vanth innerhalb aller etruskischen Todes- oder Unterweltgottheiten (einschließlich Charun) die meisten Darstellungen in der etruskischen Kunst, was eher zu dem Schluss führt, dass sie zumindest gleichwertig waren, bzw. dass Vanth in ihrer Macht und Bedeutung über Charun stand.<br />
Oft sieht man das Paar Vanth-Charun jeweils auf einer Seite der Tür eines Grabes, so als würden sie von beiden Seiten den Eingang bewachen.</p><div id="arted-3976731420" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div>
<p>Vanth ist seit dem 4. Jahrhundert v.u.Z. in etruskischen Gebieten belegt, da ihre frühesten Darstellungen nur so weit zurückreichen.<br />
In der etruskischen Mythologie gibt es viele Überschneidungen zu den römischen und griechischen Gottheiten. Vanth bietet hier eine Ausnahme, da es für sie keine Entsprechung in anderen Mythologien gibt.<br />
Als eigenständige etruskische Göttin war sie offenbar sehr beliebt. Ihre Wirkungskreis erstreckte sich bis nach Kampanien, wo eine Bronzestatuette von ihr aus den Jahren 425 &#8211; 400 v.u.Z. nicht weit vom Vesuv entfernt gefunden wurde.<br />
Die Erinnerung an Vanth könnte sogar bis in die Römerzeit Bestand haben: In der Villa der Mysterien in Pompeji befindet sich ein berühmtes Fresko aus dem 1. Jahrhundert n.u.Z., das eine Art dionysisches Initiationsritual darstellt. Eine der Teilnehmerinnen ist eine geflügelte Frau mit Gerte, sie trägt Stiefel und einen kurzen Rock und wurde als Vanth identifiziert.<br />
Eine Ausprägung von Vanth ist möglicherweise die Göttin <a href="https://artedea.net/vatica-etruskische-todes-und-friedhofsgoettin/">Vatica</a>, die beschützende Todes- und Unterweltsgöttin der großen Begräbnisstätte am Hang des Hügels, des Gebietes, auf dem sich heute der Vatikan befindet.</p>
<p>Der Mond des transneptunischen <strong>Asteroiden </strong>(90482) Orcus erhielt im April 2010 den Namen Vanth nach der etruskischen Göttin.</p>
<p><em><strong>auch: Van</strong></em></p><div id="arted-334778591" class="arted-raeucher-ebook arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Mafdet &#8211; Ägyptische Schutzgöttin und Unterweltsführerin</title>
		<link>https://artedea.net/mafdet-aegyptische-schutzgoettin-und-unterweltsfuehrerin/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jan 2020 08:15:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magie]]></category>
		<category><![CDATA[Schutz]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Magie + Zauberei]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die altägyptische Göttin Mafdet erscheint in Geparden-, Leoparden- oder Panthergestalt und führt als Unterweltsführerin die Seelen durch die Verwirrungen des Totenreichs, aber auch in das Reich der Magie. Die beschützende Schlangenfeindin Die altägyptische Göttin Mafdet erscheint in Geparden-, Leoparden- oder Panthergestalt und führt als Unterweltsführerin die Seelen durch die Verwirrungen des Totenreichs, aber auch in ... <a title="Mafdet &#8211; Ägyptische Schutzgöttin und Unterweltsführerin" class="read-more" href="https://artedea.net/mafdet-aegyptische-schutzgoettin-und-unterweltsfuehrerin/" aria-label="Mehr Informationen über Mafdet &#8211; Ägyptische Schutzgöttin und Unterweltsführerin">Weiterlesen ...</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/mafdet-aegyptische-schutzgoettin-und-unterweltsfuehrerin/">Mafdet &#8211; Ägyptische Schutzgöttin und Unterweltsführerin</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die altägyptische Göttin Mafdet erscheint in Geparden-, Leoparden- oder Panthergestalt und führt als Unterweltsführerin die Seelen durch die Verwirrungen des Totenreichs, aber auch in das Reich der Magie.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Die beschützende Schlangenfeindin</strong></h2>
<p>Die altägyptische Göttin Mafdet erscheint in<strong> Geparden-, Leoparden- oder Panthergestalt</strong> und führt als <strong>Unterweltsführerin</strong> die Seelen durch die Verwirrungen des Totenreichs, aber auch in das Reich der Magie.</p>
<p>Mafdet wird zu mächtigem Zauber gerufen. Sie ist zuständig für<strong> Gericht und Strafe.</strong><br />
Sie wirkt als Wächterin gegen <strong>Schlangen und Skorpione</strong>. Man glaubte, dass die Wildheit der Großkatze, die als Energie in der Göttin steckt, gegen Angriffe von Schlangen und Skorpionen schütze. So heißt es in Pyramidentexten, dass Mafdet den König und den Gott Re schützte, indem sie bedrohliche Schlangen angegriffen hat,<br />
In diesen Texten werden Zähne und Krallen der Mafdet mit <strong>Messern</strong> und Widerhaken von <strong>Harpunen</strong> verglichen mit denen man Feinde enthaupten kann.<br />
Mafdet ist zunächst in der altägyptischen Frühzeit eine Göttin in der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Duat" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Duat</a>, in der sie als Himmelspanther tätig ist. Mit Duat wurde im Alten Ägypten das Jenseits bezeichneten, in das die Verstorbenen nach ihrer Bestattung und Wiedergeburt eintraten.<br />
Darstellungen auf <strong>„Zaubermessern“</strong> des frühen Mittleren Reiches zeigen Mafdet als Pantherkatze, in welcher sie als <strong>Schlangenfeindin</strong> und Vernichterin der Feinde des Sonnengottes Re wirkt. Insbesondere tritt sie als Schützerin des Sonnengottes Re auf und zwar in der Phase, in der er am verletzlichsten ist, dem frühen Morgen mit dem <strong>Sonnenaufgang</strong>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Chepre" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Chepre</a> genannt. Also kurz nach der alltäglich wiederkehrenden Geburt der Sonne.</p>
<h2>Göttin mit dem Zaubermesser</h2>
<p>In Pyramidentexten des Alten Reiches wird die Göttin als „Mafdet mit dem Messer in der Hand“ erwähnt und hatte damit auch die Funktion einer <strong>Schutzgöttin</strong> der Verstorbenen inne, die darüber wacht, dass sich die Schlange als Feind der Toten nicht nähern kann.<br />
Fuß und Arm der Verstorbenen galten als Fuß und Arm der Mafdet, die zu dieser Zeit den erweiterten Titel<strong> „Die inmitten des Lebenshauses ist“</strong> führte.<br />
In Grabdarstellungen des Neuen Reiches ist Mafdet in ihrer Eigenschaft als Henkerin oder Bestrafende dargestellt wenn sie in den Szenen der Halle des Jenseitsgerichtes auftaucht.<br />
Im Britischen Museum in London ist ein altägyptisches „Zaubermesser“, ausgestellt, mit einer Darstellung des solaren und himmlischen Charakter des Panthers. Dieser Panther wird mit der Göttin Mafdet in Verbindung gebracht. Das Pantherfell ist das Symbol der Mafdet und ihrer lebenserhaltenden und wiederbelebenden Kräfte.<br />
Auf diesem Zaubermesser ist die <strong>Phase eines Sonnenlaufs</strong> zu sehen. Die gesamte Komposition einschließlich des Pantherkopfes endet in den Flügeln eines nicht zu erkennenden Wesens.<br />
Auch auf zahlreichen Steingefäßen der frühdynastischen Periode ist die Göttin Mafdet zu sehen. Auf einer Abbildung aus Abydos fungiert sie als göttliche Pantherkatze, die mit der rechten Tatze ein <a href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Was-Zepter&amp;action=edit&amp;redlink=1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Was-Zepter</a> hält, das in dieser Anordnung einen Phallus symbolisieren könnte.<br />
Sie steht dabei auf einer Neb-Hieroglyphe, darunter befindet sich in einem Haus ein Anch-Zeichen. Die gesamte Darstellung spielt auf einen ihrer Beinamen an: <strong>„Gebieterin des Lebenshauses”</strong> („Nebet Hut-anch”). Daneben wird Mafdet mit dem Hinrichtungspfahl in Verbindung gebracht, wo sie die Köpfe der hingerichteten Verbrecher frisst.</p>
<h2>Versorgung mit Lebensmitteln</h2>
<p>Bereits im späten Mittleren Reich sind <strong>Wesensveränderungen</strong> der Mafdet erkennbar. Sie ändert den passiven Status ihrer alten Funktion als Schutzgöttin und greift ergänzend aktiv in den <strong>Totenkult</strong> ein. Ihre neuen Aufgabenbereiche beinhalten nun die „Vereinigung der Glieder des Osiris“ und die Versorgung der Verstorbenen, die sich fortan „von den Jungtieren der Mafdet“ ernähren.<br />
Im Neuen Reich ist die vollständige Transformation abgeschlossen, nun übernimmt Mafdet die Rolle der Verstorbenen.<br />
Der von Mafdet getragene Pantherfellumhang ist oft auf Darstellungen von <strong>Speisetischszenen</strong> und im Rahmen der rituellen Opfergaben in Form von Kleidung für Verstorbene anzutreffen. Damit ist Mafdet auch die „Gebieterin der Versorgung mit Lebensmitteln” &#8211; und zwar von jenen für die Verstorbenen wie auch für jene des Pharaos. Denn sie war für das<strong> persönliche Wohlergehen</strong> des Königs verantwortlich. Als „Gebieterin des Lebenshauses“ schützt sie alle „Versorgungsinstanzen“ des Hofes.</p><div id="arted-3976731420" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div>
<h2>Zusammenspiel mit anderen Göttinnen</h2>
<p>Im Zusammenhang mit dem <strong>Pantherfell</strong> werden die beiden Göttinnen Mafdet und <a href="https://artedea.net/seschat/">Seschat</a> genannt, da beide als einzige weibliche Gottheiten die Insignie des Pantherfells tragen.<br />
Mafdet und <a href="https://artedea.net/seschat/">Seschat</a> gelten als Zwillingsschwestern. Der Geburtstag beider Göttinnen wurde gemeinsam gefeiert. Man vermutet, dass die Verbindung durch ihre Funktionen zustande kam. Mafdet galt als eine Gerichtsgöttin und <a href="https://artedea.net/seschat/">Seschat</a> als Schriftgöttin.<br />
Oft vereint Mafdet die Attribute der <strong>Schlangengöttin</strong> <a href="https://artedea.net/wadjet/">Wadjet</a> und der <strong>Löwengöttin</strong> <a href="https://artedea.net/sekhmet/">Sekhmet</a>. Entsprechend ändert sich die Ikonografie der Mafdet, die nun als <strong>löwenköpfige Schlange</strong> dargestellt wird.<br />
Amulette zeigen sie zusätzlich als Katze, die gemeinsam mit dem Falken und Löwen den Gott Horus schützt.</p>
<p>Außer im Zusammenhang mit ihrer Schwester <a href="https://artedea.net/seschat/">Seschat</a> ist Mafdet in keinen mythischen Familienverband eingebunden und symbolisiert so auch den <strong>einsamen Weg</strong> durch Schwierigkeiten und Verwirrungen. Dieser geht sie aber nicht furchtsam, sondern mit der <strong>wachen Aufmerksamkeit</strong> des schnellen Raubtiers.<br />
Sie weckt auch die <strong>Raubtierenergien</strong> in Frauen. Auch das Einnehmen des eigenen Raumes und der Ausdruck der <strong>Eigenmacht</strong> wird von Mafdet mit Sympathie begleitet.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Išḫara – Syrisch-hurritische Göttin der Eide, der Medizin und der Erotik</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Jan 2019 09:05:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erotik]]></category>
		<category><![CDATA[Heilung]]></category>
		<category><![CDATA[Himmel]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Schlangen]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Leidenschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In hurrischen und semitischen Traditionen ist Išḫara eine Liebesgöttin, die häufig mit Ischtar identifiziert wird. Išḫara war auch die „Göttin der Medizin“ und wurde auch „Gebieterin des Eides“ genannt. Die allumfassende Skorpion-Göttin Išḫara war ursprünglich eine syrische Göttin, deren Kult sich nach Sumer und Anatolien ausbreitete. Sie wurde vor allem in Ebla, einer antiken Stadt im Norden Syriens ab der ... <a title="Išḫara – Syrisch-hurritische Göttin der Eide, der Medizin und der Erotik" class="read-more" href="https://artedea.net/is%e1%b8%abara-syrisch-hurritische-goettin-der-eide-der-medizin-und-der-erotik/" aria-label="Mehr Informationen über Išḫara – Syrisch-hurritische Göttin der Eide, der Medizin und der Erotik">Weiterlesen ...</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In hurrischen und semitischen Traditionen ist Išḫara eine Liebesgöttin, die häufig mit Ischtar identifiziert wird. Išḫara war auch die „Göttin der Medizin“ und wurde auch „Gebieterin des Eides“ genannt.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Die allumfassende Skorpion-Göttin</strong></h2>
<p>Išḫara war ursprünglich eine <strong>syrische Göttin</strong>, deren Kult sich nach Sumer und Anatolien ausbreitete.<br />
Sie wurde vor allem in <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ebla" target="_blank" rel="noopener">Ebla</a>, einer antiken Stadt im Norden Syriens ab der Mitte des dritten Jahrtausends v.u.Z. zu einer wichtigen Göttin. Bis zum Ende des dritten Jahrtausends war ihr Kult so weit verbreitet, dass sie in mächtigen alten Städten wie Nippur, Sippar, Kish, Harbidum, Larsa und Urum Tempel hatte. Ihre Popularität wuchs und sie wurde zur großen Göttin der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hurriter" target="_blank" rel="noopener">hurritischen Zivilisation.</a></p>
<p>Im Vertrag zwischen den beiden Königen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/%C5%A0uppiluliuma_I." target="_blank" rel="noopener">Šuppiluliuma</a> und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/%C5%A0attiwazza" target="_blank" rel="noopener">Šattiwazza</a> wird sie in einer Fluchformel ausdrücklich als <strong>„Gebieterin des Eides“</strong> genannt.<br />
Ishara ist auch das hethitische Wort für <strong>„Vertrag, verbindliches Versprechen“</strong>, auch personifiziert als Göttin des Eides.<br />
Alle Eide, die ihr entgegengebracht wurden, waren heilig und sie beschützte diese und überwachte sozusagen von höchster Stelle deren Einhaltung.<br />
Bekannt ist Išḫara auch als Göttin der <strong>Omen</strong> und der <strong>Zeichendeutung</strong>.</p>
<p>Ihr Mythos erzählt, dass sie auch als <strong>Richterin</strong> in Menschenangelegenheiten angerufen wurde. Kraft ihrer festen Grundregeln hatte, wurde sie als fair und unparteiisch betrachtet.</p>
<h2>Nimmt und bringt Krankheiten</h2>
<p>Išḫara war auch die <strong>„Göttin der Medizin“</strong>. Als solche wurde sie um Hilfe und Beistand angerufen, wenn Menschen krank waren. Sie konnte aber auch mit <strong>Krankheit strafen</strong>. So verhängte sie schwerwiegende Strafen und gesundheitliche Probleme über all jene, die einen Eid brechen.<br />
Es gab sogar ein Verb, „isharis“ (von der Krankheit von Išḫara betroffen sein).<br />
Die schweren Krankheiten innerer Organe, die Išḫara zugeschrieben wurden, verliefen meist tödlich. Es ist überliefert, dass auf Grund eines Išḫara-Fluches die Gemahlin des hethitischen Großkönigs <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mur%C5%A1ili_II." target="_blank" rel="noopener">Muršili</a> II.starb. Die alte Königin hat die Göttin gegen ihren Gemahl und dessen Familie angerufen. Der Fluch traf in seinem vollen Ausmaß allerdings nur sie selbst.<br />
In den Texten wird auch beschrieben, dass die „Kinder der Išḫara“ als <strong>Krankheitsdämonen</strong> bezeichnet werden.<br />
Aufgrund der Beschreibungen kann nicht festgestellt werden, um welche Art von Krankheit es sich hier gehandelt hat. Beschreibungen wie „sein Inneres soll anschwellen“, „seine Hand hält vorne den Bauch hoch“ und „sie sollen fressen“ lassen auf <strong>Wurmbefall</strong> schließen. Möglicherweise sind die „Kinder der Išḫara“ Würmer.</p><div id="arted-3976731420" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div>
<h2>Liebe und Potenz und die Skorpion-Kraft</h2>
<p>In hurrischen und semitischen Traditionen ist Išḫara eine <strong>Liebesgöttin</strong>, die häufig mit <a href="https://artedea.net/ischtar-mutter-des-wiederwerdens/">Ischtar</a> identifiziert wird.<br />
Im <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gilgamesch-Epos" target="_blank" rel="noopener">Epos von Gilgamesh</a> (Tafel II, Spalte 28) heißt es: <em>„Für Išḫara wird das Bett gemacht“</em> und im <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Atra%E1%B8%ABasis-Epos" target="_blank" rel="noopener">Atraḫasis-Epos</a> (I 301-304) wird sie aufgerufen, Paare auf den Flitterwochen zu segnen.<br />
In einem vorsargonischen Text von Ebla kommt sie als Göttin der Liebe in alten <strong>akkaddischen Potenzbeschwörungen</strong> vor. Hier mischt sich die Liebe mit der Medizin.</p>
<p>In altbabylonischer Zeit war ihr Attribut die <strong>Schlange</strong>, in der Kassitenzeit der <strong>Skorpion</strong>.<br />
Im antiken Syrien wurde Išḫara speziell in Form eines Skorpions verehrt, besonders von jenen, die ihr <strong>sexuelles Können</strong>, die Potenz oder die <strong>Leidenschaft</strong> verbessern wollten. Sie ist als Skorpiongöttin für ihre<strong> feurige Natur</strong> bekannt und sie wurde auch in allen brennenden und heißen Gegenstände kultisch verehrt.<br />
Skorpione gelten auch als traditionelle Symbole der <strong>Romantik</strong>, deren Stich den Pfeilen Amors entspricht. Išḫara war damit die <strong>erotische Skorpionsgöttin</strong> in Mesopotamien.</p>
<h2>Unterwelt, Himmel und Erde</h2>
<p>Išḫara wird sowohl mit der <strong>Unterwelt</strong> wie mit dem <strong>Himmel</strong> in Verbindung gebracht. Ihre astrologische Verkörperung ist das <strong>Sternbild Skorpion.</strong><br />
Sie ist die Mutter der Sebitti, einer Gruppe sieben kleinerer Gottheiten in der babylonischen und akkadischen Tradition. Sebitti heißt auch ein <strong>Siebengestirn</strong>.<br />
Als „Sternengöttin“ ist Išḫara eng mit den Göttinnen <a href="https://artedea.net/ischtar-mutter-des-wiederwerdens/">Ischtar</a> und auch mit <a href="https://artedea.net/astarte-d1/">Astarte</a> verbunden. Die Mythen dieser drei Göttinnen verschmelzen oft miteinander.<br />
Als <strong>Fruchtbarkeits- und Vegetationsgöttin</strong> ist Išḫara aber auch durch und durch erdverbunden. In Ebla ist der 11. Monat, das ist der <strong>Monat der Aussaat</strong> nach ihr benannt.</p><div id="arted-334778591" class="arted-raeucher-ebook arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<p>Etymologisch könnte sich ihr Namen vom akkadischen Wort „šeru(m) für <strong>Morgen</strong> ableiten, ugaritisch šhr und hebräisch šahar – Morgenröte.</p>
<h2>Der Reichtum ihrer Tempel</h2>
<p>Es gibt Aufzeichnungen, die sowohl <strong>Tempel</strong>, wie auch <strong>Rituale</strong> für die Göttin Išḫara belegen. Dazu gehören auch lange Bestandslisten an Material, denn zu ihren Tempeln gehörten auch Weingärten, Olivenhaine, Gemüsegärten sowie Getreidefelder und Viehherden. Die Bestandslisten umfassen auch Tempelgerätschaften, wie Kleider und Bronzegegenstände für die Göttin und auch ihre Priesterinnen und Priester wurden reichlich mit Silber und kostbaren Gewändern versorgt.<br />
Einem Kultreformtextes des Königs <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/%C5%A0uppiluliuma_I." target="_blank" rel="noopener">Šuppiluliuma</a> zufolge trägt die Statue der Išḫara von Niriša wertvolle Kleidung und ist mit <strong>Gold und Silber</strong> verziert. Im hethitischen (h)išuwa-Festritual trägt sie <strong>rotes Gewand</strong> – die Farbe der <strong>Lebenskraft</strong>.<br />
Texte aus <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ebla" target="_blank" rel="noopener">Ebla</a> führen folgenden Materialien zur Herstellung eines Išḫara-Bildnisses auf: 10 Sekel Silber, 1,5 Sekel Gold, zusätzlich 7 Sekel Silber für ihr Angesicht, ihren Gürtel und ihre Bänder, 2 große Ohrringe und feine Stoffe und Gewänder.</p>
<p><em><strong>auch: Ašhara, Ishkhara, Ishhara, Ishara, Ušḫara</strong></em></p>
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		<title>Styx – Griechische Unterwelts-Fluss-Göttin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Aug 2017 15:06:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heilung]]></category>
		<category><![CDATA[Menstruation]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Göttin Styx ist eine Okeanine und älteste Tochter der Thethys und des Okeanos, wird aber auch Tochter der Nyx und des Erebos erwähnt. Am bekanntesten ist sie als Göttin bzw. Nymphe, die über den nach ihr benannten Fluss Styx wacht. Es wird auch gesagt, dass Styx selbst der Fluss ist bzw. sei dieser ihr ... <a title="Styx – Griechische Unterwelts-Fluss-Göttin" class="read-more" href="https://artedea.net/styx-griechische-unterwelts-fluss-goettin/" aria-label="Mehr Informationen über Styx – Griechische Unterwelts-Fluss-Göttin">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<header class="entry-header">Die Göttin Styx ist eine Okeanine und älteste Tochter der Thethys und des Okeanos, wird aber auch Tochter der Nyx und des Erebos erwähnt. Am bekanntesten ist sie als Göttin bzw. Nymphe, die über den nach ihr benannten Fluss Styx wacht. Es wird auch gesagt, dass Styx selbst der Fluss ist bzw. sei dieser ihr Menstruationsblut.</header>
<div class="entry-content">
<h2 style="text-align: center;"><strong>Die, die Tabu ist</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-15897" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2017/08/Styx-artedea-400x380.jpg" alt="Styx - artedea Göttinnen" width="500" height="476" srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2017/08/Styx-artedea-400x380.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2017/08/Styx-artedea-800x761.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2017/08/Styx-artedea-768x730.jpg 768w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2017/08/Styx-artedea.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /></p>
<p>Die Göttin Styx ist eine Okeanine und älteste Tochter der <a title="thethys" href="https://artedea.net/thethys-urquell-allen-lebens/">Thethys</a> und des Okeanos, wird aber auch Tochter der <a title="nyx" href="https://artedea.net/nyx-ursprungliche-finsternis/">Nyx</a> und des Erebos erwähnt. Sie ist mit dem Titanen Pallas verheiratet und hat eine ganzen Reihe an Kindern:</p>
<p>Die bekannteste ihrer Töchter ist die Siegesgöttin <a title="nike" href="https://artedea.net/nike-geflugelter-erfolg/">Nike</a>, weiters ist sie Mutter von <a title="bia" href="https://artedea.net/bia-die-unglaublich-kraftige/">Bia</a> (Gewalt), Zelos (Wetteifer); Kratos (Macht), Vis (Kraft), Invidia (Neid, Missgunst, Eifersucht), Potestas (Macht, Amtsgewalt).</p>
<p>Darüber hinaus brachte sie auch noch Fontes und Lacus – und damit alle Quellen und Seen sowie das Meeresungeheuer Scylla zur Welt. Styx gilt als eine <strong>fruchtbare Göttin,</strong> die fern von den himmlischen Gottheiten in einem Palast unter hohen Felsen wohnt. Ringsum werden diese Felsen von silberne Säulen gestützt, die bis in den Himmel ragen sollen.</p>
<h2>Göttlicher Fluss, der die Lebenden von den Toten trennt</h2>
<p>Am bekanntesten ist sie als Göttin bzw. Nymphe, die über den nach ihr benannten <strong>Fluss </strong>Styx wacht. Es wird auch gesagt, dass Styx selbst der Fluss ist bzw. sei dieser ihr Menstruationsblut. Styx wird auch als das <strong>Menstruationsblut </strong>der Erde angesehen.</p>
<p>Der Fluss Styx entspringt bezeichnender Weise aus einer <strong>heiligen Höhle</strong> bei der <strong>Stadt Clitor</strong>. Nach einer anderen Auslegung des Mythos soll Styx in Arkadien von den Hängen des Chelmos über Felsen zu Tal stürzen und in die Unterwelt strömen. Er ist daher in der griechischen Mythologie neben Acheron, <a title="letho" href="https://artedea.net/letho/">Letho</a>, Kokytos, Phlegethon und Eridanus ein Fluss der Unterwelt.</p><div id="arted-3976731420" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div>
<p>Die Göttin Styx sorgt mit ihrem Fluss, der das <strong>Land der Lebenden</strong> von jenem der <strong>Toten</strong> trennt dafür, dass niemand in die Unterwelt gelangen kann, wenn er nicht zuvor die Qualen des Todes durchlitten hat. Sie wird auch als  «<strong>Die, die tabu ist»</strong> bezeichnet.</p>
<p>Laut der Theogonie, einem Werk vom altgriechischen Dichter Hesiod, (* vor 700 v.d.Z.) soll die Styx insgesamt den zehnten Teil der Gesamtwassermenge auf Erden umfassen. Im Griechischen ist der Fluss Styx weiblich, was für griechische Flussnamen selten ist.</p>
<p>Die Töchter der <a title="thethys" href="https://artedea.net/thethys-urquell-allen-lebens/">Thethys</a> und des Okeanos, die Okeaninen waren ja für die Weltmeere zuständig, während deren Söhne, die Okeaniden alle Flüsse der Erde sind. Styx als weibliche Okeanine und gleichzeitig Fluss bildet hier eine Ausnahme.</p><div id="arted-334778591" class="arted-raeucher-ebook arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<h2>Das Wasser des Grauens</h2>
<p>Jeder der <strong>Unterweltsflüsse</strong> hat eine <strong>spezielle Funktion</strong>. Styx (übersetzt: „Hass“ oder „Wasser des Grauens“) stellt die Grenze zwischen der Welt der Lebenden und dem Totenreich Hades dar, die auch von der Göttin Styx bewacht wird.</p>
<p>Acheron ist der mythologische Fluss des Leidens, <a title="letho" href="https://artedea.net/letho/">Letho</a> der Fluss des Vergessens, Kokytos ist ein Seitenarm der Styx und der Fluss des Wehklagens, im Fluss Phlegethon fließen statt Wasser Flammen, die alles verbrennen und niemals erlöschen. In einigen Darstellungen wird davon gesprochen, dass er kochendes Blut führt.</p>
<p>Und Eridanus ist der mythologische große Fluss am Ende der Welt, in den Phaeton, der Sohn des Sonnengottes Helios, stürzte, nachdem er die Kontrolle über den Sonnenwagen seines Vaters verloren hatte.</p>
<p>Der Fluss Styx umfließt<strong> neun Mal den Hades</strong>. Der Fährmann Charon bringt die Seelen der Toten über den Fluss. Damit sie diesen bezahlen konnten, wurde den Toten eine Münze (Obolus) unter die Zunge gelegt und somit in den Tod mitgegeben. An anderer Stelle heißt es auch, Styx durchfließe den Hades in sieben Windungen, ehe der Fluss als Alpha neu entspringt.</p>
<p>Die Verknüpfung des Todesflusses mit dem ersten Buchstaben des griechischen Alphabets symbolisiert den <strong>ewigen Kreislauf</strong> von Geburt, Tod und Wiedergeburt und veranschaulicht die Zyklen, die die Welt bestimmen.<br />
Das wird deutlich, wenn der Fluss Styx als Menstruationsfluss der Göttin angesehen wird. Die Menstruation ist immer das Ende eines fruchtbaren Zyklus, mit dem ein Ei abgestoßen wird und gleichermaßen der Anfang, weil sich nur durch diesen gewaltigen Akt der Blutung die Gebärmutter auf neue Fruchtbarkeit vorbereitet.</p>
<h2>Macht unverwundbar, ist giftig und zersetzt fast alles</h2>
<p>Dem Wasser des Flusses Styx wurden verschiedene Eigenschaften zugesprochen: Zum einen konnte es unverwundbar machen. So wurde Achilles, der Held der Ilias von seiner Mutter, der Göttin <a title="thetis" href="https://artedea.net/thetis/">Thetis</a> darin gebadet, was ihn unverwundbar machte.</p>
<p>Das Menstruationsblut gilt in vielen Mythen als die heiligste und <strong>heilendste Substanz</strong>, die es gibt. Sie kann <strong>unsterblich </strong>machen. <a title="thetis" href="https://artedea.net/thetis/">Thetis</a> hielt ihren Sohn an der Ferse fest. Damit war diese die einzige Stelle, die nicht gebadet wurde und daher verwundbar. Diese „Achillesferse“ wurde ihm zum Verhängnis.</p>
<p>Zum anderen gilt das Wasser der Styx als <strong>giftig</strong>. So soll Alexander der Große damit vergiftet worden sein. Darüber hinaus soll das Wasser der Styx jedes Gefäß zersetzen. Zu den wenigen Ausnahmen gehört der goldene Krug der <a title="iris" href="https://artedea.net/iris-fuhrerin-und-beraterin/">Iris</a> (siehe weiter unten), auch der Huf eines Pferdes soll unversehrt bleiben.</p>
<h2>Der Kampf der göttlichen Geschlechter</h2>
<p>Die Göttin Styx eilte mit ihren Kindern, vor allem ihrer Tochter <a title="nike" href="https://artedea.net/nike-geflugelter-erfolg/">Nike</a> dem Zeus in seinem Kampf gegen die Titanen zur Hilfe.</p>
<p>In der griechischen Mythologie gab es lange vor der Entstehung der Menschheit einen elfjährige Krieg zwischen den beiden göttlichen Geschlechtern, der Titanomachie genannt wird. Die Titanen vom Berg Othrys, angeführt von Kronos kämpften gegen die Kinder von Kronos und <a title="rheia" href="https://artedea.net/rheia/">Rheia</a>  unter der Führung des Zeus.</p>
<p>Die Partei des Zeus gewann diesen Kampf, vor allem auch durch die Hilfe der Styx und der <a title="nike" href="https://artedea.net/nike-geflugelter-erfolg/">Nike</a>. Zeus erkannte in diesem Kampf, dass er auf Styx auf jeden Fall und unumstößlich zählen kann.</p>
<p>Daher wurde sie auch zur <strong>Göttin der Eide</strong>. Seither wurde im antiken Griechenland beim Fluss und der Göttin Styx geschworen. Ein solcher Eid waren für Gottheiten wie für Menschen absolut verbindlich.</p>
<h2>Die unumstößlichen Eide der Styx</h2>
<p>Ein Gelübde war für immer und ewig besiegelt, indem man beim Schwur vom eiskalten Wasser der Styx getrunken hat. Wenn Gottheiten dennoch einen solchen Eid verletzten, dann konnte das im schlimmsten Fall zum Verlust ihrer Unsterblichkeit führen.</p>
<p>Wenn es <strong>Streit am <a title="Olymp" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Olymp" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Olymp</a></strong> gab, dann holte die Götterbotin <a title="iris" href="https://artedea.net/iris-fuhrerin-und-beraterin/">Iris</a> im goldenen Krug das Wasser des Styxflusses. Beim Ausgießen der Trankspende aus diesem Krug wurde dann erkannt, welche der Gottheiten einen Meineid geschworen hatte.</p>
<p>Das hatte schwerwiegende Folgen. Zuerst musste der oder die Betroffene ein Jahr lang ohne Atem darniederliegen. In diesem Zeitraum wurden den eidbrüchigen Gottheiten auch Ambrosia und Nektar, jene Gaben der <a title="hebe" href="https://artedea.net/hebe-jugendliche-blute/">Hebe</a> verwehrt, die den Alterungsprozess aufhielten und damit letztlich Unsterblichkeit verliehen. Darauf folgte eine tiefe neunjährige Betäubung und der Ausschluss von der göttlichen Runde für diese Zeit.</p>
<p>Das ist der Grund, warum die Styx den anderen Gottheiten verhasst war. Auch für Menschen hat der mutwillige Bruch eines Eides, der ihm Namen der Styx gesprochen wurde, schwerwiegende Folgen, nämlich den Verlust der Stimme für neun Jahre.</p>
<p>In ganz schlimmen Fällen kann bei Sterblichen, die sich nicht an ihre Schwüre gehalten haben, das einmal getrunkene Wasser der Styx das Blut erstarren lassen.</p>
<p><strong><em>auch: Stynx</em></strong></p>
</div>
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		<title>Nehalennia &#8211; Germanische bzw. keltische Handels- und Schifffahrtsgöttin, Göttin der Fruchtbarkeit und der Unterwelt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Jan 2017 18:26:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fruchtbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nehalennia wurde im zweiten und dritten Jahrhundert von römischen, keltischen und germanischen EinwohnerInnen im Gebiet der niederländischen Scheldemündung verehrt. Sie ist eine Göttin des Handels, der Kaufleute und des fahrenden Volkes sowie der Fluss- und Seeleute, eine Fruchtbarkeits- und Unterweltsgöttin. Die das Wasser nahe hat Nehalennia wurde im zweiten und dritten Jahrhundert von römischen, keltischen ... <a title="Nehalennia &#8211; Germanische bzw. keltische Handels- und Schifffahrtsgöttin, Göttin der Fruchtbarkeit und der Unterwelt" class="read-more" href="https://artedea.net/nehalennia-germanische-bzw-keltische-handels-und-schifffahrtsgottin/" aria-label="Mehr Informationen über Nehalennia &#8211; Germanische bzw. keltische Handels- und Schifffahrtsgöttin, Göttin der Fruchtbarkeit und der Unterwelt">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nehalennia wurde im zweiten und dritten Jahrhundert von römischen, keltischen und germanischen EinwohnerInnen im Gebiet der niederländischen Scheldemündung verehrt. Sie ist eine Göttin des Handels, der Kaufleute und des fahrenden Volkes sowie der Fluss- und Seeleute, eine Fruchtbarkeits- und Unterweltsgöttin.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Die das Wasser nahe hat</strong></h2>
<p>Nehalennia wurde im zweiten und dritten Jahrhundert von römischen, keltischen und germanischen EinwohnerInnen im Gebiet der niederländischen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Schelde" target="_blank" rel="noopener">Scheldemündung </a>verehrt.</p>
<p>Sie ist eine Göttin des <strong>Handels</strong>, der Kaufleute und des fahrenden Volkes sowie der Fluss- und Seeleute, vor allem jener, die zwischen Britannien und dem Festland bzw. am Niederrhein und entlang der holländischen Küste unterwegs waren.</p>
<h2>Tempel vom Dünensand freigelegt</h2>
<p>Von einer Göttin Nehalennia weiß man erst wieder seit dem 5. Januar 1647. Heftige Ost- und Nordostwinde tobten an der batavischen Insel <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Walcheren" target="_blank" rel="noopener">Walcheren </a>(an der Scheldemündung) und legten bloß, was Jahrhunderte lang unter dem Dünensande verborgen gewesen war. Es wurden 25 Weihereliefs gefunden, auf denen Nehalennia dargestellt wurde.<br />
Beim Eintritt der Ebbe fanden damals die BewohnerInnen von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Domburg" target="_blank" rel="noopener">Doomburg</a>, einem Städtchen an der Nordwestküste, 45 Trümmer von Säulen, Altären und Statuen mit Inschriften und Darstellungen. Aus ihnen ging hervor, dass es sich dabei um die Reste eines <strong>Tempels der Nehalennia</strong> handelte. Im Herbst 1870 wurde abermals bei Doomburg aus dem Flugsand des Strandes ein Altar der Nehalennia ans Tageslicht getrieben.<br />
Etwa 25 km nördlich von Domburg wurden nach 1970 aus der Oosterschelde in Höhe des Ortes <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Colijnsplaat">Colijnsplaat </a>über 100 Reliefs, Statuen und Statuetten der Göttin geborgen.<br />
Diese zeigen die Göttin stehend bzw. sitzend – dies zumeist auf einem Thronsessel. Die Darstellungsweise entspricht jener der <strong>Muttergöttinnen</strong> (Matronen) im Rheinland.<br />
Durch Zeitangaben in einigen Inschriften lässt sich der Tempelbetrieb zu Ehren der Nehalennia in die Zeit zwischen 188 und 227 n.u.Z. datieren.</p>
<h2>Äpfel, Hund und Schiff</h2>
<p>Sämtliche Bildnisse zeigen die Göttin in einen weiten, mit einem großen Kragen versehenen Mantel gehüllt, der durch eine Agraffe zusammen gehalten wird. Auf einigen trägt sie eine Kappe oder Flügelhaube, wie sie noch im 13. und 14. Jhd. in ganz Deutschland üblich war und in den Niederlanden noch heute vorkommt. Auf einigen Altären sitzt, bald zur Rechten, bald zur Linken der Göttin ein <strong>Hund </strong>mit horchend zu ihr erhobenem Kopfe. Ihr Begleiter, der Hund könnte auf den <strong>Sirius </strong>hinweisen, den sogenannten „Hundsstern“, der einst sehr bedeutend für die nächtliche Navigation von Schiffen war.</p><div id="arted-3976731420" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div>
<p>Prall gefüllt mit <strong>Äpfeln </strong>sind Körbe und Schalen auf den Weihesteinen an die Göttin Nehalennia. Oft trägt sie auf ihren Darstellungen auch <strong>Füllhörner </strong>mit anderen Früchten, die sich nebst Bäumen und Reben öfters auch an den Seitenwänden ihrer Bildnisse befinden.<br />
Die Äpfel bei Nehalennia können eine mehrfache Bedeutung haben, wahrscheinlich aber liegt der Akzent auf <strong>Fruchtbarkeit </strong>und <strong>Fülle</strong>. Obst, besonders Kulturobst wie auf den Altären abgebildet, war mit Sicherheit in jenen Zeiten ein Luxusnahrungsmittel, das sich nicht jeder leisten konnte. Der Besitz vieler Äpfel signalisiert also <strong>Reichtum</strong>.<br />
Auf bislang drei bekannten Nehalennia-Altären erscheint neben ihr ein <strong>Schiffsvorderteil</strong>, auf einem hält sie außerdem ein Ruder in ihrer Hand. Durch diese Schiff und auch eine entsprechende Inschrift wird sie als Beschirmerin der Schifffahrt und des <strong>Seehandels</strong> bezeichnet, die die Menschen und ihre Habe vor den Gefahren des Meeres schützt.<br />
Gelegentlich wurde sie auch als <strong>Galionsfigur </strong>am Bug von Schiffen abgebildet.</p>
<h2>Die im Nebel Verschwindende</h2>
<p>Einigen Quellen zufolge bedeutet ihr Namen als <strong>„Die das Wasser nahe hat“</strong>, also eine Göttin, die am Ufer wohnt. Wahrscheinlich steht der Name jedoch mit <strong>Nebel </strong>in Verbindung (idg. Nebh – Nässe, Feuchtigkeit; hel – verhehlen, verhüllen).<br />
Der zweite Namensbestandteil -lennia könnte mit gotisch linnan (verschwinden, weggehen) in Verbindung stehen. Nehalennia würde daher bedeuten: „die im Nebel Verschwindende.“<br />
Auf einem der Doomburger Altäre löst ein seefahrender Kaufmann der Göttin Nehalennia ein Gelübde für die glückliche Errettung seiner Waren.<br />
Die Verehrung der Göttin ist also für den Rhein und die Nordseeküste bezeugt.</p>
<h2>Unterwelt, die der gesamten Natur Fruchtbarkeit verleiht</h2>
<p>Sie scheint eine jener klassischen Göttinnen zu sein, die <strong>alle Bereich des Lebens </strong>abdeckt:<br />
Die Schale mit den Äpfeln sowie die Füllhörner weist sie als <strong>Fruchtbarkeitsgöttin </strong>aus. Der verhüllende Mantel der Nehalennia scheint auf eine <strong>Göttin der Unterwelt</strong> zu deuten. Die Silbe „hal“ in ihrem Namen könnte auch „hel“ – verhehlen, verhüllen bedeuten – eine verhüllende Göttin hat immer auch den Aspekt einer Unterwelts- bzw. Todesgöttin – wie z.B. die Göttinnen <a href="https://artedea.net/hel/">Hel </a>oder <a href="https://artedea.net/holla-die-frau-holle/">Holla</a>.<br />
Auch der Hund, der fast beständig als ihr Begleiter erscheint, kann als ein Symbol für eine <strong>Todesgöttin</strong> gedeutet werden.<br />
Nehalennia wird auch die „Töterin“ oder die „Totenbergerin“ genannt – ein Prädikat für Unterwelts- bzw. Erdgöttinnen.<br />
Andererseits ist sie auch die „Gewährende“ und die <strong>„Reichtum Spendende“</strong>.<br />
Nehalennia gebietet also über die Unterwelt, die der gesamten Natur Fruchtbarkeit verleiht und alles wieder in sich aufnimmt.</p><div id="arted-334778591" class="arted-raeucher-ebook arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<p>Doch sie steht mit ihren Äpfeln nicht nur für den reifen Sommer. Nehalennia war auch eine <strong>Frühlingsgöttin</strong>. Ihr Symbol ist auch der <strong>Hase</strong>, der ja bei unseren Osterbräuchen eine wichtige Rolle spielt. In der Zeit, in der im christlichen Sinn Ostern gefeiert wird, gab es in vorchristlicher Zeit Fruchtbarkeitsfeste. Diese hatten aber auch immer einen <strong>Todesaspekt</strong>, wie ja im Christentum auch: In der christlichen Mythologie steht Ostern in Verbindung mit Tod und Auferstehung.<br />
In Ritualen, wie sie vielleicht auch im Zusammenhang mit Nehalennia und anderen Frühlingsgöttinnen gefeiert wurden, stirbt der Winter, damit der Sommer beginnen kann.</p>
<h2>Die Göttin am Schiff</h2>
<p>In <strong>Köln </strong>finden sich die südlichsten Spuren ihres Kultes anhand zweier Inschriften, die später beim Bau des Deutzer Kastells als Bauglieder dienten.<br />
Noch im zwölften Jahrhundert war es üblich, dass ein Schiff durch die Niederlande zog, an dessen Bord die Göttin unsichtbar thront. Wo es einkehrte, war Freudengeschrei und Jubel, man tanzte bis in die späte Nacht um dasselbe herum, und sang festliche Lieder. Niemand durfte sich aber dem Schiffe ohne Erlaubnis nähern und dies geschah nur gegen reiche Gaben. Lange nachher, im sechzehnten Jahrhundert, dauerte ein ähnlicher Umzug mit Schiffen und Pflügen in Schwaben fort.</p>
<p><em><strong>auch:  Nenhellenia</strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Nunam &#8211; Erdgöttin der Inuit</title>
		<link>https://artedea.net/nunam-erdgottin-der-inuit/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Dec 2015 11:02:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Erdgöttinnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nunam ist die Erdgöttin der Inuit. Auf Darstellungen trägt Nunam daher einen Mantel, der ihr bis zu den Knien reicht. An diesem hängen Miniaturen aller Landtiere, die aus ihr hervorgekommen sind und die sie daher auch beschützt. Lebensquelle aller Wesen Nunam ist die Erdgöttin der Inuit. Zu Anbeginn der Zeit kam der Gott Sila vom ... <a title="Nunam &#8211; Erdgöttin der Inuit" class="read-more" href="https://artedea.net/nunam-erdgottin-der-inuit/" aria-label="Mehr Informationen über Nunam &#8211; Erdgöttin der Inuit">Weiterlesen ...</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/nunam-erdgottin-der-inuit/">Nunam &#8211; Erdgöttin der Inuit</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nunam ist die Erdgöttin der Inuit. Auf Darstellungen trägt Nunam daher einen Mantel, der ihr bis zu den Knien reicht. An diesem hängen Miniaturen aller Landtiere, die aus ihr hervorgekommen sind und die sie daher auch beschützt.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Lebensquelle aller Wesen</strong></h2>
<p>Nunam ist die Erdgöttin der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Inuit">Inuit</a>.<br />
Zu Anbeginn der Zeit kam der Gott Sila vom Himmel herunter, vermählte sich mit der Erdgöttin Nunam und sie zeugten einen Sohn namens Kallak. Anschließend zeugte Nunam mit Kallak eine Tochter. Diese beiden ersten Kinder der Nunam vermehrten sich und daraus entstanden alle Inuit.</p>
<p>Nunam hat alle <strong>Landtiere</strong> erschaffen, während für die Tiere des Wassers die Göttin <a href="https://artedea.net/sedna-grose-alte-der-meere/">Sedna</a> zuständig ist.</p>
<p>Auf Darstellungen trägt Nunam daher einen Mantel, der ihr bis zu den Knien reicht. An diesem hängen Miniaturen aller <strong>Landtiere</strong>, die aus ihr hervorgekommen sind und die sie daher auch beschützt. In manchen Versionen ist das einzige Tier, das nicht daran hängt, das Karibu – ein Rentier.<br />
Diese Tiere werden als<strong> freie Seelen</strong> erachtet, im Gegensatz zu jenen Seelen, denen ihr Göttergatte Sila das Leben eingehaucht hat.<br />
Nunam trägt außer ihrem Mantel auch Fellstiefel und Armreifen.</p>
<p>Nunam ist auch die <strong>Lebensquelle von Bäumen und Steinen</strong>, die auch freie Seelen sind, weil sie keinen eingehauchten Lebensatem brauchen.</p><div id="arted-3976731420" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div>
<h2>Kinder wachsen aus der Erdmutter</h2>
<p>Als die Erde noch jung war – so der Mythos – wuchsen alle Kinder direkt aus dem Körper der Erdmutter, so wie es heute noch die Blumen tun.<br />
Da die Inuit-Frauen damals noch <strong>keine Vagina</strong> hatten, gingen sie einfach hinaus und pflückten die Babys vom Erdboden, sobald diese reif genug waren.</p>
<p>Dann jedoch kreierte der Mondgott Tatqim die weibliche Vagina. Als nun die Inuit-Frauen hinausgingen, um ihre Babys zu pflücken, klammerten sich diese an den Knöcheln der Frauen fest, kletterten ihre Beine hoch und in ihre Vaginas hinein. Dort schlagen sie Wurzeln, so wie sie es früher in der Erdmutter getan haben. Wenn sie dann reif genug sind, kommen die Kinder aus genau dieser Körperöffnung wieder heraus.<br />
Lange dachte man, dass die Theorie, dass männliche Spermien weibliche Eier in der Frau befruchten, einfach blöder Aberglaube ist.<br />
Denn es ist klar, dass alles zuerst einmal aus der Erdmutter heraus wachsen muss.</p>
<p>So werden dem Mythos nach auch Moschusochsen in riesengroßen Eiern tief in der Erdmutter ausgebrütet.</p><div id="arted-334778591" class="arted-raeucher-ebook arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<p>In Inuit-Sprachen heißt Nunam oder auch Nuna einfach <strong>„das Land“</strong>. Nunam wird auch Nunam-Shua genannt – die, die in der Erde lebt. Damit ist sie eine<strong> Unterweltsgöttin. </strong>Sie soll in allen Steinen und Pflanzen, ganz besonders in Erlenbäumen leben. Aber sie kann auch in der Gestalt einer Frau über die Erde wandeln.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="arted-1357079870" class="arted-nach-dem-inhalt-2 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782446" aria-label="lammas banner2022-schmal"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal.jpg 1026w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-800x222.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-1024x284.jpg 1024w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-400x111.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-768x213.jpg 768w" sizes="(max-width: 1026px) 100vw, 1026px" width="1026" height="285"   /></a></div><div id="arted-2196840239" class="arted-nach-dem-inhalt-4 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><div id="arted-3552787676" class="arted-nach-dem-inhalt-6 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div><p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/nunam-erdgottin-der-inuit/">Nunam &#8211; Erdgöttin der Inuit</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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		<title>Ki &#8211; Sumerische, altbabylonische, chaldäische Erdgöttin</title>
		<link>https://artedea.net/ki-sumerische-altbabylonische-chaldaische-erdgottin/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Dec 2015 08:37:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Luft]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Erdgöttinnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ki ist die früheste sumerische, altbabylonische, chaldäische Erdgöttin, die alles aus sich hervorbringt. Damit die von ihr geborgenen und erschaffenen Wesen auch gut leben können, schenkt sie allen Nahrung in unterschiedlicher Form. Sie ist das ursprüngliche weibliche Prinzip aller Materie Das Unten Ki ist die früheste sumerische, altbabylonische, chaldäische Erdgöttin, die alles aus sich hervorbringt. ... <a title="Ki &#8211; Sumerische, altbabylonische, chaldäische Erdgöttin" class="read-more" href="https://artedea.net/ki-sumerische-altbabylonische-chaldaische-erdgottin/" aria-label="Mehr Informationen über Ki &#8211; Sumerische, altbabylonische, chaldäische Erdgöttin">Weiterlesen ...</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/ki-sumerische-altbabylonische-chaldaische-erdgottin/">Ki &#8211; Sumerische, altbabylonische, chaldäische Erdgöttin</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ki ist die früheste sumerische, altbabylonische, chaldäische Erdgöttin, die alles aus sich hervorbringt. Damit die von ihr geborgenen und erschaffenen Wesen auch gut leben können, schenkt sie allen Nahrung in unterschiedlicher Form. Sie ist das ursprüngliche weibliche Prinzip aller Materie</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Das Unten</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-5888 size-medium" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2015/12/ki-800x262.jpg" alt="Ki - artedea Göttinnen" width="800" height="262" srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2015/12/ki-800x262.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2015/12/ki-1024x335.jpg 1024w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2015/12/ki-400x131.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2015/12/ki-768x251.jpg 768w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2015/12/ki-1536x503.jpg 1536w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2015/12/ki-2048x671.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<p>Ki ist die früheste <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sumer" target="_blank" rel="noopener">sumerische</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Altbabylonische_Zeit">altbabylonische</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Chald%C3%A4er" target="_blank" rel="noopener">chaldäische </a>Erdgöttin, die alles aus sich hervorbringt. Damit die von ihr geborgenen und erschaffenen Wesen auch gut leben können, schenkt sie allen <strong>Nahrung </strong>in unterschiedlicher Form. Wie es für Erdgöttinnen üblich ist, nimmt sie alle Lebewesen am Ende ihres irdischen Daseins wieder in ihrem Leib auf. Sie ist das ursprüngliche <strong>weibliche Prinzip aller Materie.</strong></p>
<p>In der sumerischen Mythologie ist Ki die Tochter der<strong> <a href="https://artedea.net/nammu/">Nammu</a></strong>, der Göttin des Uranfangs. Das erinnert an die griechische Mythologie, in der die Erdgöttin <a href="https://artedea.net/gaia-grose-erdenmutter/"><strong>Gaia</strong> </a>auch aus der Ursprungsgöttin <strong><a href="https://artedea.net/nyx-ursprungliche-finsternis/">Nyx </a></strong>hervorgeht.</p>
<p>In der späteren babylonischen Mythologie ist Ki die Tochter von Kishar und Anshar.<br />
Kishar ist auch eine Erdgöttin, sie wird als die <strong>„ganze Erde“ </strong>bezeichnet. Daher kann man davon ausgehen, dass ihre Tochter Ki das <strong>kleinere Prinzip</strong> ist. <span style="font-weight: 400;">Also der </span><b>Landstrich </b><span style="font-weight: 400;">auf dem die Menschen leben, die Erde, die sie gerade unter ihren Füßen spüren, das Stück Erde, das sie ernährt. </span></p>
<p>Der Bruder-Gatte von Ki ist auch ein Himmelsgott, nämlich Anu – offenbar auch der „kleinere Himmel“, den wir bis zum Horizont sehen, im Gegensatz zu seinem Vater, der als Himmel die gesamte Erde umspannt.<br />
Ki ist oft einfach nur <strong>„das Unten“</strong>, während Anu „das Oben“ ist.</p><div id="arted-3976731420" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div>
<h2>Mutter von Wind und Unterwelt</h2>
<p>Ki ist die Mutter der Anunnaki, das sind in der mesopotamischen Mythologie die Gottheiten bzw. die <strong>Wesen der Unterwelt</strong>. Das erscheint für eine Erdgöttin nur allzu logisch, da ihre Kinder ja alle aus der „Unterwelt“ hervorkommen.<br />
Ein Sohn von Ki und Anu ist Enlil, der Gott des Windes. Es war damals schon klar, dass es für den Wind (und damit auch für das Klima) beides braucht – Erde und Himmel.</p>
<p>Der Mythos erzählt, dass Ki und Anu einst untrennbar miteinander in Liebe verbunden waren. Bis Ki Enlil zur Welt brachte, der die Eltern in zwei Teile spaltete.<br />
Nur so konnten seine vielen Geschwister aus der Unterwelt, dem Bauch seiner Mutter später hervorkommen.<br />
Die Göttin Ki erscheint auf sumerischen Texten des <strong>Schöpfungsmythos</strong>. Sie wird auch mit den sumerischen Göttinnen <strong><a href="https://artedea.net/ninhursanga/">Ninhursanga </a></strong>bzw. <a href="https://artedea.net/urasch-sumerische-erdgottin/"><strong>Urasch </strong></a>gleichgesetzt.</p>
<p>Ihre Verehrungsorte sind <strong>heilige Haine</strong>, ihre Schreine<strong> Mulden in der Erde</strong>.<br />
Auch die sumerische Göttin der Unterwelt <strong><a href="https://artedea.net/ereshkigal-macht-der-wiedergeburt/">Ereshkigal </a></strong>trägt die Silbe Ki in ihrem Namen.</p><div id="arted-334778591" class="arted-raeucher-ebook arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<p><em><strong>auch: Kirisha, Gi, Ge, Qi, Qe</strong></em></p>
<div id="arted-1357079870" class="arted-nach-dem-inhalt-2 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782446" aria-label="lammas banner2022-schmal"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal.jpg 1026w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-800x222.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-1024x284.jpg 1024w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-400x111.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-768x213.jpg 768w" sizes="(max-width: 1026px) 100vw, 1026px" width="1026" height="285"   /></a></div><div id="arted-2196840239" class="arted-nach-dem-inhalt-4 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><div id="arted-3552787676" class="arted-nach-dem-inhalt-6 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div><p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/ki-sumerische-altbabylonische-chaldaische-erdgottin/">Ki &#8211; Sumerische, altbabylonische, chaldäische Erdgöttin</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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		<title>Onatha &#8211; Göttin des Weizens und der Blumen der IrokesInnen</title>
		<link>https://artedea.net/onatha-gottin-des-weizens-und-der-blumen-der-irokesinnen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Feb 2015 11:58:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Frühling]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Erdgöttinnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Onatha ist die Tochter der Erdgöttin Eithinoha und ihr Name kann mit „Erdtochter“ übersetzt werden. Ihr Schicksal gleicht sehr der griechischen Persephone. Die Erd-Tochter Onatha ist die Tochter der Erdgöttin Eithinoha und ihr Name kann mit „Erdtochter“ übersetzt werden. Ihr Schicksal gleicht sehr der griechischen Persephone. Sie wird vom Dämon Hahgwehdaetgah in die Unterwelt entführt. ... <a title="Onatha &#8211; Göttin des Weizens und der Blumen der IrokesInnen" class="read-more" href="https://artedea.net/onatha-gottin-des-weizens-und-der-blumen-der-irokesinnen/" aria-label="Mehr Informationen über Onatha &#8211; Göttin des Weizens und der Blumen der IrokesInnen">Weiterlesen ...</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Onatha ist die Tochter der Erdgöttin Eithinoha und ihr Name kann mit „Erdtochter“ übersetzt werden. Ihr Schicksal gleicht sehr der griechischen Persephone.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Die Erd-Tochter</strong></h2>
<p>Onatha ist die Tochter der Erdgöttin <a href="https://artedea.net/eithinoha-erdgottin-der-irokesinnen/">Eithinoha </a>und ihr Name kann mit <strong>„Erdtochter“</strong> übersetzt werden. Ihr Schicksal gleicht sehr der griechischen <a href="https://artedea.net/persephone-die-auferstandene/">Persephone</a>. Sie wird vom Dämon Hahgwehdaetgah in die <strong>Unterwelt</strong> entführt. Ihre Mutter trauert sehr um ihre Tochter und über Wochen ist das gesamte Land unfruchtbar (siehe auch <a href="https://artedea.net/demeter-die-weise-der-erde/">Demeter</a>). Schließlich entdeckte die Sonne den Aufenthaltsort von Onatha, spaltet mit einem Strahl den Boden und das Mädchen kann aus der Unterwelt herauskommen. Das tut sie in Form eines Weizenhalms und damit ist es auch klar, dass ihre Mutter die <strong>Fruchtbarkeit</strong> und das Wachsen wieder auf die Erde zurückgebracht hat.</p>
<p>Die Geister der Unterwelt vermissen Onatah aber sehr und wann immer die Sonne schläft, holen sie sich das Mädchen zurück. Dann versuchen die Menschen mit Zeremonien und Weihegaben die Sonne wieder zu erwecken, damit Onatah wieder befreit werden kann.</p>
<p>Diese Geschichte ist offenbar symbolisch für den <strong>Winter</strong>, wo das „Kind der Erdgöttin“ in der Unterwelt, unter dem Erdboden schläft und im <strong>Frühling</strong> bei den ersten kräftigen Sonnenstrahlen wieder hervorkommt.<br />
Ein Mythos, der sich in Varianten über die ganze Erde zieht.</p>
<p>Onatha steht daher für <strong>Wiedergeburt</strong>, alle Arten von Neubeginn, Erholung nach schweren Zeiten.</p><div id="arted-3976731420" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div>
<p>Ihr Mythos erzählt auch, dass sie einst unter den Menschen lebte. Ihre <strong>Schönheit</strong> war aber für Männer so verwirrend, dass diese ihre Familien verließen, nur damit sie ein wenig von ihrem Strahlen einfangen können.<br />
Als Onatha das bemerkte, wurde sie so ärgerlich und wütend auf die Männer, dass sie die Erde verließ. Das einzige, das sie von ihrer Schönheit hinterließ, waren die <strong>Frühlingsblumen</strong>, die unter dem schmelzenden Schnee hervorkommen.</p>
<p><strong><em>auch: Oniata</em></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Cel &#8211; Etruskische Erdgöttin</title>
		<link>https://artedea.net/cel-etruskische-erdgottin/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Feb 2015 08:15:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Ernte]]></category>
		<category><![CDATA[Schicksal]]></category>
		<category><![CDATA[Sonne]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Erdgöttinnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die mythologische Vorgängerin der römischen Göttinnen Tellus Mater und Ceres ist die etruskische Erdgöttin Cel. Sie ist die, die das Getreide hoch wachsen lässt. Die „gigantische“ Mutter Die mythologische Vorgängerin der römischen Göttinnen Tellus Mater und Ceres ist die etruskische Erdgöttin Cel. Sie ist die, die das Getreide hoch wachsen lässt. Im etruskischen Kalender ist ... <a title="Cel &#8211; Etruskische Erdgöttin" class="read-more" href="https://artedea.net/cel-etruskische-erdgottin/" aria-label="Mehr Informationen über Cel &#8211; Etruskische Erdgöttin">Weiterlesen ...</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/cel-etruskische-erdgottin/">Cel &#8211; Etruskische Erdgöttin</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die mythologische Vorgängerin der römischen Göttinnen Tellus Mater und Ceres ist die etruskische Erdgöttin Cel. Sie ist die, die das Getreide hoch wachsen lässt.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Die „gigantische“ Mutter</strong></h2>
<p>Die mythologische Vorgängerin der römischen Göttinnen <a href="https://artedea.net/tellus-mater/">Tellus Mater</a> und <a href="https://artedea.net/ceres/">Ceres </a>ist die etruskische Erdgöttin Cel. Sie ist die, die das Getreide hoch wachsen lässt.<br />
Im etruskischen Kalender ist sie im Monat „Celi“ (September) verewigt. Das ist jener Monat, in dem Cel sich aus vollen Händen verschenkt, nicht von ungefähr steht dieser <strong>Ernte-Monat</strong> auch im astrologischen Zeichen der Jungfrau. Jetzt kann man die Göttin in ihrer ganzen Fülle spüren und feiern. Ihr Körper formt die<strong> gesamte Vegetation </strong>auf Erden.<br />
Cel steht auch für die <strong>Unterwelt</strong>, aus der sie alles hervorbringt. In einigen Quellen wird sie auch als <strong>Sonnengöttin </strong>beschrieben, weil die Sonne ja auch das Getreide reifen lässt.</p>
<p>Ihr Name kann auf die etruskische Sprachwurzel „kel bzw. kil“ (= wachsen) zurückgeführt werden,„cele&#8220; heißt übersetzt „groß“ und „celthi &#8220; bedeutet „Vergrößerung, Zuwachs“, „celutule“ steht für „entwickelt“. Auch das Wort „Zelebrieren“ (engl: „celebration&#8220;) hat seinen Ursprung in dieser Göttin.</p>
<h2>Die vier Bereiche der Erde</h2>
<p>Cel wurde auch als <strong>Schicksalsgöttin </strong>angesehen, in deren Namen Prophezeiungen ausgesprochen und Omen gedeutet wurden.<br />
Dazu stellte man sich in das heilige Zentrum einer gedachten Süd-Nord und einer Ost-West-Achse und beobachtete alle vier Himmelsrichtungen — die Bereiche der Erdgöttin.<br />
Aus verschiedenen Erscheinungen (Vogelflug, Blitze etc.) konnte man erkennen, was Cel vorhat oder mitteilen will.<br />
Hinter dem beobachtenden Menschen, der in die Zukunft schaut, befindet sich immer die Unterwelt. Dies nicht als bedrohlicher Aspekt sondern einfach als Reich der Cel, die als Natur und Erdgöttin immer hinter den Menschen steht, da diese ja Teil von ihr sind.<br />
Zur Rechten ist die feindliche Welt, von der Böses bzw. die Gefahr zu erwarten ist. Zur Linken befindet sich die freundliche Welt, das Glück. In einer komplizierteren Aufteilung wurden die vier Himmelrichtungen nochmals geviertelt, sodass es 16 Segmente gibt.</p>
<p>In der etruskischen Mythologie ist Cel oder „Cel Ati“ nicht nur die „Mutter Erde“, sie ist auch die Mutter der <strong>GigantInnen</strong>. Das Wort „Gigant“ bedeutet „geboren von Cel“. Und so gigantisch die Erde selbst ist, so gigantisch sind auch ihre Geschöpfe. Bekannt ist vor allem ihr Sohn Celsclan, ein wilder Felsen stemmender Riese.</p><div id="arted-3976731420" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div>
<p>Im Norden des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Trasimenischer_See" target="_blank" rel="noopener">Trasimenischen Sees</a> gab es eine Stadt, die nach der Göttin „Celthi“ benannt war.<br />
Dort wurden — vermutlich in einem Heiligtum der Göttin —  fünf weibliche sowie männliche<strong> Bronze-Statuetten</strong> gefunden, die laut ihrer Inschriften der Cel Ati gewidmet sind.</p>
<p>Wahrscheinlich ist auch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Celje" target="_blank" rel="noopener">Celje </a>(deutsch Cilli, lateinisch Celeia), die drittgrößte Stadt Sloweniens, eine ihrer heiligen Stätten.</p>
<p><em><strong>auch: Cel Ati („Mutter Erde“), Celeia </strong></em></p><div id="arted-334778591" class="arted-raeucher-ebook arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
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		<title>Itzpapalotl &#8211; Aztekische Schmetterlingsgöttin</title>
		<link>https://artedea.net/itzpapalotl-aztekische-feuer-schicksals-und-landwirtschaftsgottin/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Oct 2013 19:32:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Feuer]]></category>
		<category><![CDATA[Geburt]]></category>
		<category><![CDATA[Heilung]]></category>
		<category><![CDATA[Schicksal]]></category>
		<category><![CDATA[Schönheit]]></category>
		<category><![CDATA[Sterne]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der aztekischen Mythologie ist Itzpapalotl der &#8222;Obsidianschmetterling&#8220; &#8211; ein Mischwesen aus Frau und Schmetterling. Dämonischer Obsidianschmetterling In der aztekischen Mythologie ist Itzpapalotl der &#8222;Obsidianschmetterling&#8220; &#8211; ein Mischwesen aus Frau und Schmetterling. Da aus Obsidian Messer hergestellt werden ist sie die Gebieterin über Messer. Die Göttin ist geflügelt, ihre Flügel sind mit Messerspitzen aus Obsidian ... <a title="Itzpapalotl &#8211; Aztekische Schmetterlingsgöttin" class="read-more" href="https://artedea.net/itzpapalotl-aztekische-feuer-schicksals-und-landwirtschaftsgottin/" aria-label="Mehr Informationen über Itzpapalotl &#8211; Aztekische Schmetterlingsgöttin">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In der aztekischen Mythologie ist Itzpapalotl der &#8222;Obsidianschmetterling&#8220; &#8211; ein Mischwesen aus Frau und Schmetterling.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Dämonischer Obsidianschmetterling</strong></h2>
<p>In der aztekischen Mythologie ist Itzpapalotl der <strong>&#8222;Obsidianschmetterling&#8220;</strong> &#8211; ein <strong>Mischwesen</strong> aus Frau und Schmetterling. Da aus Obsidian Messer hergestellt werden ist sie die Gebieterin über Messer. Die Göttin ist geflügelt, ihre Flügel sind mit Messerspitzen aus Obsidian oder Tecpatl (Feuerstein) versehen.<br />
Sie ist einer der Töchter von <a title="teteoinnan" href="https://artedea.net/teteoinnan-aztekische-muttergottin/">Teteoinnan </a>und Schwester von <a title="tlazolteotl" href="https://artedea.net/tlazolteotl/">Tlazolteotl </a>und Ayauhteotl.</p>
<h2>Geschätzt wie gefürchtet</h2>
<p>Ihr Name ist auch „Klauen- oder Krallenschmetterling&#8220;. Es ist durchaus möglich, dass sich der Krallenschmetterling auf die Fledermaus bezieht und in einigen Fällen wird Itzpapalotl mit Fledermausflügeln dargestellt. Herausragend ist ihre <strong>Doppelnatur</strong> als eleganter, zarter Schmetterling und als beeindruckende krallenbehaftete Kriegerin.<br />
Sie erscheint wie ein <strong>Fabelwesen</strong> &#8211; mit Fängen eines <strong>Jaguars</strong> und auch in der Gestalt bzw. dem Kopf eines <strong>Geiers</strong>. Dies weist vor allem auf Hungersnot und Tod hin. Dies ist erstaunlich, weil sie auch eine <strong>Landwirtschaftsgöttin</strong> ist. Aber offenbar wird damit ausgedrückt, dass ihre Gaben nicht selbstverständlich sind.<br />
Ihr Schmetterlingswesen wird oft auch als <strong>Drachengestalt</strong> oder als Fledermaus interpretiert. Sie wird auch als <strong>Dämonin</strong> angesehen.</p>
<p>Der Name Itzpapalotl spiegelt die <strong>Dualität ihrer Persönlichkeit</strong> wider. Als Schmetterling repräsentiert sie <strong>Schönheit</strong>, Metamorphose und die Vergänglichkeit des Lebens. Sie wird jedoch auch mit Obsidian in Verbindung gebracht, einem vulkanischen Glas, das für seine Schärfe bekannt ist und ihre <strong>Wildheit</strong>, Stärke und Verbindung zu Tod und Krieg symbolisiert. Diese Verschmelzung von Attributen machte Itzpapalotl zu einer facettenreichen und faszinierenden Göttin, die in der aztekischen Kultur sowohl geschätzt wie gefürchtet wurde.</p>
<h2>Das Paradies der totgeborenen Kinder</h2>
<p>Die genauen Ursprünge von Itzpapalotl sind rätselhaft. Eine eine Legende besagt aber, dass sie in <strong>Tonatiuhichan</strong> lebte, einem Paradies, in dem die Seelen der Krieger ihr Leben nach dem Tod verbrachten. Tonatiuhichan war ein wunderschönes Tal voller blühender Gärten und atemberaubender Haine.<br />
Ihr Mythos erzählt, dass Itzpapalotl aufgrund ihrer rebellischen Natur aus <strong>Tonatiuhichan</strong> verbannt wurde. Sie ließen sich in Tlillan-Tlapallan nieder, einem Ort, der im Grunde ein mittleres himmlisches Reich war.<br />
Dort lernte sie Xōchipilli kennen und lieben, den Gott der Blumen, der Musik, der Liebe und des Tanzes. Doch dieser wollte Tonatiuh, den Gott des Tageshimmels töten. Er lieh sich von Itzpapalotl einen unsichtbaren Umhang und es gelang ihm, seinen mörderischen Plan in die Tat umzusetzen.</p><div id="arted-3976731420" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div>
<p>Die anderen Gottheiten entdeckten bald ihr Verbrechen und Itzpapalotl und Xociphili wurden nach Tlalocan verbannt, einem anderen himmlischen Reich, in dem Tlaloc, der Gott des Regens, herrschte. Doch íhr Glück dauerte nicht lange, da Tlaloc ermordet und Tlalocan zerstört wurde. Während der Überschwemmung und Zerstörung von Tlalocan ertrank Xōchipilli, während Itzpapalotl nach Tamoanchan, dem <strong>Unterweltparadies</strong>, floh.<br />
Dies war der Ort, an dem die Gottheiten die ersten Exemplare der heutigen Menschheit erschufen. Es war jedoch auch ein Paradies für die Seelen totgeborener Kinder und Frauen, die bei der Geburt ihres Kindes starben. Als Gebieterin von Tamoanchan herrscht sie daher auch über die Seelen aller Säuglinge und Mütter, die während der Geburt starben. Deshalb gilt sie auch die Beschützerin der Mütter, Schwangeren, Kinder und Hebammen.<br />
In Tamoanchan gab es einen sogenannten Milchbaum mit 400.000 Brustwarzen. Die Seelen verstorbener Babys könnten an diese Brustwarzen saugen und so die Kraft für die Reinkarnation und <strong>Wiedergeburt</strong> gewinnen.</p>
<p>So gewalttätig und destruktiv Itzpapalotl scheint, so warmherzig, beschützerisch und fürsorglich ist sie aber auch.<br />
Itzpapalotl ist eine <strong>komplexe Gottheit</strong>, die so viele gegensätzliche Konzepte verkörpert: Blut und Schönheit, Zerstörung und Trost, Gewalt und neue Hoffnung.<br />
Das drückt sich auch in ihrem Aussehen aus.<br />
Ihr Zuständigkeitsbereich ist weit gestreut: Sie ist Feuer- wie auch Schicksals- und Sternengöttin. Sie steht für <strong>Heilung</strong> und <strong>Schönheit</strong>.</p>
<p>Als Göttin mit Schmetterlingsflügeln steht sie natürlich auch für <strong>Transformation</strong>. So wie sich ein Schmetterling von einer Raupe in seine wunderschöne Endform verwandelt, müssen auch wir bestimmte Transformationen durchlaufen.<br />
Sie wird deshalb so geschätzt, weil sie das <strong>Potenzial für Neuanfänge</strong> verkörpert. Sie bietet <strong>Hoffnung</strong> nach dem Nichts und dem Verlust.</p><div id="arted-334778591" class="arted-raeucher-ebook arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<p>Itzpapalotl kann eine Figur großer <strong>weiblicher Stärke sein.</strong> Sie ist eine zähe und starke Kämpferin. Sie mag als <strong>Seelenfresserin</strong> bekannt sein, doch sie beschützt auch Opfer der Kindersterblichkeit und Mütter, die während der Geburt sterben.</p>
<p><em><strong>auch: Itzpzpapalotl, Itzpaplotl  </strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Rindr &#8211; Nordische Erd- und Wintergöttin</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Aug 2013 17:35:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Winter]]></category>
		<category><![CDATA[Erdgöttinnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Rindr wird entweder als Göttin oder als Riesin bzw. Walküre beschrieben. Die Herkunft ihres Name ist nicht sicher, weist aber wahrscheinlich weniger auf das deutsche Wort „Rind&#8220; an, sondern könnte an das Wort „rind&#8220; für „Efeu&#8220; anknüpfen. &#160;Winterliche Erde Rindr wird entweder als Göttin oder als Riesin bzw. Walküre beschrieben. Die Herkunft ihres Name ist ... <a title="Rindr &#8211; Nordische Erd- und Wintergöttin" class="read-more" href="https://artedea.net/rindr-winterliche-erde/" aria-label="Mehr Informationen über Rindr &#8211; Nordische Erd- und Wintergöttin">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Rindr wird entweder als Göttin oder als Riesin bzw. Walküre beschrieben. Die Herkunft ihres Name ist nicht sicher, weist aber wahrscheinlich weniger auf das deutsche Wort „Rind&#8220; an, sondern könnte an das Wort „rind&#8220; für „Efeu&#8220; anknüpfen.</p>
<h2 style="text-align: center;">&nbsp;Winterliche Erde</h2>
<p>Rindr wird entweder als Göttin oder als Riesin bzw. Walküre beschrieben. Die Herkunft ihres Name ist nicht sicher, weist aber wahrscheinlich weniger auf das deutsche Wort „Rind&#8220; an, sondern könnte&nbsp; an das Wort „rind&#8220; für <strong>„Efeu&#8220;</strong> anknüpfen.</p>
<p>Damit scheint sie eine Göttin der <strong>Wachstumskraft</strong> sein, die Hoffnung, dass nach dem Winter wieder der Frühling kommt, was in immergrünen Pflanzen versinnbildlicht ist.</p>
<h2>Die vergewaltigte Göttin</h2>
<p>In der Edda wird Rindr auch als eine Prinzessin beschrieben, um die der Gott Odin lange vergeblich warb und die er schließlich vergewaltigte. Der Hintergrund seines „Liebeswerbens&#8220; lag darin, dass Odin prophezeit worden war, dass ihr gemeinsamer Sohn den Tod seines geliebten Sohnes Balder rächen würde.</p>
<p>Er umwarb also Rindr in den unterschiedlichsten Gestalten und wurde jedes Mal von ihr abgewiesen. Schließlich versetzte sie der gekränkte Gott mit Hilfe von Runen in Krankheit und Wahn und tarnte sich darauf hin als heilkundige Frau, um sie von der Krankheit zu befreien. Man hatte sie ans Bett gebunden, um ihr heilende Kräuter einzuflößen und so kam der Gott an sein Ziel.</p><div id="arted-3976731420" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div>
<p>Dabei zeugte er gegen ihren Willen Vali, der der später tatsächlich die <strong>Prophezeiung</strong> erfüllte und Balder rächte, indem er Hödur tötete. Dass sie sich so standhaft weigerte, eine Beziehung mit Odin einzugehen, lässt auf eine Wintergöttin schließen.</p>
<p>Der Mythos von Rindr erzählt in vielen Varianten, dass sie sich weigerte, vom Gott der Fruchtbarkeit umarmt zu werden.</p>
<h2>Kargheit und Starre</h2>
<p>Sie ist damit das Sinnbild der <strong>winterlichen Erde</strong> in hohen Norden, sie steht für die Kargheit und Starre, aber auch für die <strong>strahlende</strong> <strong>Helligkeit</strong> von Schnee und Eis. Die ihr zugeordnete <strong>Rune Isa</strong> bedeutet Eis.</p><div id="arted-334778591" class="arted-raeucher-ebook arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<p>Eine ihrer Geschichten erzählt, wie Rindrs Kindermädchen Wecha das kühle Gemüt (oder das gefrorene Herz) der Prinzessin mit einem heißen Bade auftaute, da diese auf unerklärliche Weise erkrankte. Dies gilt auch als das Symbol für das <strong>Auftauen der gefrorenen Erde</strong>.</p>
<p>Der ihr zugeordnete Baum ist die <strong>Eibe</strong>. In vielen Kulturen ist die Eibe ein Symbol des Todes, der „Totenbaum&#8220;. Die Eibe und damit Rindr steht aber auch für ewiges Leben.</p>
<p>Sie gilt als Seelenführerin, die die Verstorbenen durch die <strong>Unterwelt</strong> ans Licht führt.</p>
<p><strong><em>auch: Rinda, Rind, Rindur</em></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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