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	<title>Liebe Archive - artedea</title>
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	<description>Göttinnen-Geschichten</description>
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	<title>Liebe Archive - artedea</title>
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		<title>Vesna &#8211; Slawische Göttin des Frühlings und des Erwachens</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Nov 2023 09:30:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Frühling]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vesna ist die liebliche und süße Göttin des erwachenden Frühlings, der Jugend und des Lebens sowie der ungezügelten Liebe in der slawischen Mythologie. Sie ist auch ganz allgemein eine Göttin des Erwachens und der Intuition. Sie hat Macht über die Wärme der Sonne, die die Natur erneuert, in der im Frühling alles wächst und gedeiht. ... <a title="Vesna &#8211; Slawische Göttin des Frühlings und des Erwachens" class="read-more" href="https://artedea.net/12982-2/" aria-label="Mehr Informationen über Vesna &#8211; Slawische Göttin des Frühlings und des Erwachens">Weiterlesen ...</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/12982-2/">Vesna &#8211; Slawische Göttin des Frühlings und des Erwachens</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Vesna ist die liebliche und süße Göttin des <strong>erwachenden Frühlings</strong>, der Jugend und des Lebens sowie der <strong>ungezügelten Liebe</strong> in der slawischen Mythologie. Sie ist auch ganz allgemein eine Göttin des Erwachens und der Intuition. Sie hat Macht über die Wärme der Sonne, die die Natur erneuert, in der im Frühling alles wächst und gedeiht.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Die lebendige Frühlingfreude</strong></h2>
<p>Vesna ist die liebliche und süße Göttin des <strong>erwachenden Frühlings</strong>, der Jugend und des Lebens sowie der <strong>ungezügelten Liebe</strong> in der slawischen Mythologie. Sie ist auch ganz allgemein eine Göttin des <strong>Erwachens</strong> und der <strong>Intuition</strong>.<br />
Sie hat Macht über die <strong>Wärme der Sonne</strong>, die die Natur erneuert, in der im Frühling alles wächst und gedeiht.<br />
Vesna bringt nach dem kalten Winter <strong>Frühlingsfreude</strong>.<br />
Sobald die Natur grün wurde, entzündete man früher Freudenfeuer und tanzte um diese herum, um die Freude über Vesna, der Göttin, die der personifizierte Frühling ist, zu feiern.</p>
<p>Es war die Befreiung von <strong><a href="https://artedea.net/morana-slawische-goettin-des-winters-und-des-todes/">Morana</a></strong>, der gefürchteten Göttin des Winters und des Todes, deren Puppe ins Feuer geworfen oder ertränkt wurde.<br />
Moranas Tod bedeutet daher Vesnas Leben und die eine kann nicht ohne die andere existieren, da sie miteinander verwoben sind und den <strong>Wechsel der Jahreszeiten</strong> und einen <strong>kontinuierlichen Kreislauf</strong> von Tod und Wiedergeburt darstellen.</p>
<p>Vesna repräsentiert alles, was <a href="https://artedea.net/morana-slawische-goettin-des-winters-und-des-todes/">Morana</a> nicht ist. Sie ist die Göttin des Frühlings, die aus dem Tod von <a href="https://artedea.net/morana-slawische-goettin-des-winters-und-des-todes/">Morana</a> und dem Winter geboren wird. Als solche ist sie eng mit den Ritualen verbunden, die mit <a href="https://artedea.net/morana-slawische-goettin-des-winters-und-des-todes/">Moranas</a> Tod einhergingen, da sie ohne sie nicht existieren könnte.<br />
Noch 19. Jahrhundert feierte die bäuerliche Bevölkerung Russland die Rückkehr des Frühlings am 1. März, indem sie auf die Felder gingen und Lieder sangen, in denen sie die Frühlingssaison Vesna nannten.</p>
<p>Das Wort<em> „vesna“</em> ist immer noch das poetische Wort für „Frühling“ im Slowenischen, sowie im Tschechischen und Slowakischen. Im Russischen, Polnischen, Ukrainischen und Weißrussischen ist <em>„vesna/wiosna“</em> das eigentliche Wort für „Frühling“.<br />
Die indische Wurzel ihres Namens ist Vas und bedeutet „Solar“, „erleuchtet“ und „hell“.</p><div id="arted-2311758497" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div>
<h2>Großzügig und strahlend</h2>
<p>Vesna ist ein weiblicher Vorname, der häufig in slawischen Gebieten vorkommt. In alten Zeiten sah man in Vesna eine Verbündete, verehrte sie wegen ihrer <strong>Schönheit und Großzügigkeit</strong> und glaubte, dass die Benennung der Töchter nach ihr bedeuten würde, dass auch diese so großzügig und strahlend sein würden wie die Göttin selbst.<br />
Ihre Pflanze ist der <strong>Löwenzahn</strong>, der mit seinen gelben, strahlenförmigen Blütenblättern an die Sonne erinnert. Da der Frühling durch Frühlingsblumen wie Schneeglöckchen, Primeln, Veilchen und Palmkätzchen angekündigt wird, ist Vesna auf bildlichen Darstellungen oft von diesen Blumen umgeben. Man stellte sich Vesna oft als ein schönes, lächelndes junges Mädchen vor, das barfuß über die Wiesen geht, mit langen, hellen Haaren und rosigen Wangen. Zu Ehren der Göttin Vesna trugen Mädchen bei den Ritualen zu Frühlingsbeginn Kleidung aus Gras und Blumen. Um sie herum fliegen auf Bildern oft auch <strong>Schwalben</strong>, die ja bekanntlich den Frühling ankündigen. Sie wird auch mit der <strong>Birke</strong> in Verbindung gebracht, die von allen Waldbäumen zuerst sprießt.</p>
<h2>Aus der Unterwelt auferstanden</h2>
<p>Die Mythen erzählen, dass <a href="https://artedea.net/morana-slawische-goettin-des-winters-und-des-todes/">Morana</a>, die Wintergöttin, in die Unterwelt entführt wurde. Zu Frühlingsbeginn öffnet sich die Erde und es entsteht eine lebendige Verbindung zwischen der Pflanzenwelt und der Unterwelt, in der der ganze <strong>Reichtum der Pflanzenschätze</strong> verborgen ist. <a href="https://artedea.net/morana-slawische-goettin-des-winters-und-des-todes/">Morana</a> steigt in ihrer verwandelten Gestalt als Frühlingsgöttin Vesna empor und man erkennt diese in jeder Blume und Blüte.</p>
<p>Vesnas Kräfte erreichen ihren Höhepunkt im Frühling, wenn alles um sie herum grün ist, gedeiht und blüht – dann regiert sie. Die Menschen glaubten, dass sie für ein <strong>natürliches Gleichgewicht</strong> und damit für ein harmonisches und fruchtbares Leben sorgen könne, weshalb sie auch als Göttin der <strong>Fruchtbarkeit</strong> galt.<br />
Sie vertrauten darauf, dass Vesna im Gegensatz zur gefährlichen <a href="https://artedea.net/morana-slawische-goettin-des-winters-und-des-todes/">Morana</a> den Menschen hilft, und dass sie im Frühling die im Winter geschädigte Gesundheit der Menschen wiederherstellt und deren Herz und Geist harmonisiert. Dadurch macht sie mit der Ankunft des Frühlings die Menschen <strong>gut und sanft</strong>, sodass sie nichts daran hindere, Respekt und Harmonie untereinander zu pflegen.<br />
Sie fesselt, inspiriert und berauscht mit ihrer Stimme und Musik, erwidert die <strong>Liebe</strong> in den Herzen der Menschen und ruft zur Zusammenarbeit auf.<br />
Sie lehrt uns eine kraftvolle Lektion darüber, wie wir <strong>Begeisterung und Optimismus</strong> wiedererlangen und nach dem Winter oder nach dunklen, schweren Zeiten wieder in den Fluss des Lebens eintauchen können, wie in die Bäche, die im Frühling vom Eis befreit wieder zu fließen beginnen.</p><div id="arted-2613543607" class="arted-raeucher-ebook arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<p>Die slawischen Mythen erzählen, dass dereinst schöne Frauen namens „Vesnas“ in Palästen auf Berggipfeln lebten, wo sie über das <strong>Schicksal</strong> der Ernte und der Menschen unten im Tal diskutierten. Ein magischer Kreis um ihre Paläste hielt sie davon ab, den Berggipfel zu verlassen, außer im <strong>Februar</strong>, wenn sie in Holzkarren ins Tal hinunter fuhren. Nur bestimmte Menschen waren in der Lage, sie singen zu hören. Menschen, die sich zu ihren Bergpalästen schlichen, erfuhren vielleicht ihr Schicksal, riskierten jedoch ein unangenehmes Ende, wenn sie von den Vesnas erwischt wurden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="arted-694118956" class="arted-nach-dem-inhalt-2 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782446" aria-label="lammas banner2022-schmal"><img decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal.jpg 1026w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-800x222.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-1024x284.jpg 1024w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-400x111.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-768x213.jpg 768w" sizes="(max-width: 1026px) 100vw, 1026px" width="1026" height="285"   /></a></div><div id="arted-3694626560" class="arted-nach-dem-inhalt-4 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><div id="arted-3810627104" class="arted-nach-dem-inhalt-6 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div><p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/12982-2/">Vesna &#8211; Slawische Göttin des Frühlings und des Erwachens</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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		<title>Išḫara – Syrisch-hurritische Göttin der Eide, der Medizin und der Erotik</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Jan 2019 09:05:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erotik]]></category>
		<category><![CDATA[Heilung]]></category>
		<category><![CDATA[Himmel]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
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		<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In hurrischen und semitischen Traditionen ist Išḫara eine Liebesgöttin, die häufig mit Ischtar identifiziert wird. Išḫara war auch die „Göttin der Medizin“ und wurde auch „Gebieterin des Eides“ genannt. Die allumfassende Skorpion-Göttin Išḫara war ursprünglich eine syrische Göttin, deren Kult sich nach Sumer und Anatolien ausbreitete. Sie wurde vor allem in Ebla, einer antiken Stadt im Norden Syriens ab der ... <a title="Išḫara – Syrisch-hurritische Göttin der Eide, der Medizin und der Erotik" class="read-more" href="https://artedea.net/is%e1%b8%abara-syrisch-hurritische-goettin-der-eide-der-medizin-und-der-erotik/" aria-label="Mehr Informationen über Išḫara – Syrisch-hurritische Göttin der Eide, der Medizin und der Erotik">Weiterlesen ...</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/is%e1%b8%abara-syrisch-hurritische-goettin-der-eide-der-medizin-und-der-erotik/">Išḫara – Syrisch-hurritische Göttin der Eide, der Medizin und der Erotik</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In hurrischen und semitischen Traditionen ist Išḫara eine Liebesgöttin, die häufig mit Ischtar identifiziert wird. Išḫara war auch die „Göttin der Medizin“ und wurde auch „Gebieterin des Eides“ genannt.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Die allumfassende Skorpion-Göttin</strong></h2>
<p>Išḫara war ursprünglich eine <strong>syrische Göttin</strong>, deren Kult sich nach Sumer und Anatolien ausbreitete.<br />
Sie wurde vor allem in <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ebla" target="_blank" rel="noopener">Ebla</a>, einer antiken Stadt im Norden Syriens ab der Mitte des dritten Jahrtausends v.u.Z. zu einer wichtigen Göttin. Bis zum Ende des dritten Jahrtausends war ihr Kult so weit verbreitet, dass sie in mächtigen alten Städten wie Nippur, Sippar, Kish, Harbidum, Larsa und Urum Tempel hatte. Ihre Popularität wuchs und sie wurde zur großen Göttin der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hurriter" target="_blank" rel="noopener">hurritischen Zivilisation.</a></p>
<p>Im Vertrag zwischen den beiden Königen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/%C5%A0uppiluliuma_I." target="_blank" rel="noopener">Šuppiluliuma</a> und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/%C5%A0attiwazza" target="_blank" rel="noopener">Šattiwazza</a> wird sie in einer Fluchformel ausdrücklich als <strong>„Gebieterin des Eides“</strong> genannt.<br />
Ishara ist auch das hethitische Wort für <strong>„Vertrag, verbindliches Versprechen“</strong>, auch personifiziert als Göttin des Eides.<br />
Alle Eide, die ihr entgegengebracht wurden, waren heilig und sie beschützte diese und überwachte sozusagen von höchster Stelle deren Einhaltung.<br />
Bekannt ist Išḫara auch als Göttin der <strong>Omen</strong> und der <strong>Zeichendeutung</strong>.</p>
<p>Ihr Mythos erzählt, dass sie auch als <strong>Richterin</strong> in Menschenangelegenheiten angerufen wurde. Kraft ihrer festen Grundregeln hatte, wurde sie als fair und unparteiisch betrachtet.</p>
<h2>Nimmt und bringt Krankheiten</h2>
<p>Išḫara war auch die <strong>„Göttin der Medizin“</strong>. Als solche wurde sie um Hilfe und Beistand angerufen, wenn Menschen krank waren. Sie konnte aber auch mit <strong>Krankheit strafen</strong>. So verhängte sie schwerwiegende Strafen und gesundheitliche Probleme über all jene, die einen Eid brechen.<br />
Es gab sogar ein Verb, „isharis“ (von der Krankheit von Išḫara betroffen sein).<br />
Die schweren Krankheiten innerer Organe, die Išḫara zugeschrieben wurden, verliefen meist tödlich. Es ist überliefert, dass auf Grund eines Išḫara-Fluches die Gemahlin des hethitischen Großkönigs <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mur%C5%A1ili_II." target="_blank" rel="noopener">Muršili</a> II.starb. Die alte Königin hat die Göttin gegen ihren Gemahl und dessen Familie angerufen. Der Fluch traf in seinem vollen Ausmaß allerdings nur sie selbst.<br />
In den Texten wird auch beschrieben, dass die „Kinder der Išḫara“ als <strong>Krankheitsdämonen</strong> bezeichnet werden.<br />
Aufgrund der Beschreibungen kann nicht festgestellt werden, um welche Art von Krankheit es sich hier gehandelt hat. Beschreibungen wie „sein Inneres soll anschwellen“, „seine Hand hält vorne den Bauch hoch“ und „sie sollen fressen“ lassen auf <strong>Wurmbefall</strong> schließen. Möglicherweise sind die „Kinder der Išḫara“ Würmer.</p><div id="arted-2311758497" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div>
<h2>Liebe und Potenz und die Skorpion-Kraft</h2>
<p>In hurrischen und semitischen Traditionen ist Išḫara eine <strong>Liebesgöttin</strong>, die häufig mit <a href="https://artedea.net/ischtar-mutter-des-wiederwerdens/">Ischtar</a> identifiziert wird.<br />
Im <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gilgamesch-Epos" target="_blank" rel="noopener">Epos von Gilgamesh</a> (Tafel II, Spalte 28) heißt es: <em>„Für Išḫara wird das Bett gemacht“</em> und im <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Atra%E1%B8%ABasis-Epos" target="_blank" rel="noopener">Atraḫasis-Epos</a> (I 301-304) wird sie aufgerufen, Paare auf den Flitterwochen zu segnen.<br />
In einem vorsargonischen Text von Ebla kommt sie als Göttin der Liebe in alten <strong>akkaddischen Potenzbeschwörungen</strong> vor. Hier mischt sich die Liebe mit der Medizin.</p>
<p>In altbabylonischer Zeit war ihr Attribut die <strong>Schlange</strong>, in der Kassitenzeit der <strong>Skorpion</strong>.<br />
Im antiken Syrien wurde Išḫara speziell in Form eines Skorpions verehrt, besonders von jenen, die ihr <strong>sexuelles Können</strong>, die Potenz oder die <strong>Leidenschaft</strong> verbessern wollten. Sie ist als Skorpiongöttin für ihre<strong> feurige Natur</strong> bekannt und sie wurde auch in allen brennenden und heißen Gegenstände kultisch verehrt.<br />
Skorpione gelten auch als traditionelle Symbole der <strong>Romantik</strong>, deren Stich den Pfeilen Amors entspricht. Išḫara war damit die <strong>erotische Skorpionsgöttin</strong> in Mesopotamien.</p>
<h2>Unterwelt, Himmel und Erde</h2>
<p>Išḫara wird sowohl mit der <strong>Unterwelt</strong> wie mit dem <strong>Himmel</strong> in Verbindung gebracht. Ihre astrologische Verkörperung ist das <strong>Sternbild Skorpion.</strong><br />
Sie ist die Mutter der Sebitti, einer Gruppe sieben kleinerer Gottheiten in der babylonischen und akkadischen Tradition. Sebitti heißt auch ein <strong>Siebengestirn</strong>.<br />
Als „Sternengöttin“ ist Išḫara eng mit den Göttinnen <a href="https://artedea.net/ischtar-mutter-des-wiederwerdens/">Ischtar</a> und auch mit <a href="https://artedea.net/astarte-d1/">Astarte</a> verbunden. Die Mythen dieser drei Göttinnen verschmelzen oft miteinander.<br />
Als <strong>Fruchtbarkeits- und Vegetationsgöttin</strong> ist Išḫara aber auch durch und durch erdverbunden. In Ebla ist der 11. Monat, das ist der <strong>Monat der Aussaat</strong> nach ihr benannt.</p><div id="arted-2613543607" class="arted-raeucher-ebook arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<p>Etymologisch könnte sich ihr Namen vom akkadischen Wort „šeru(m) für <strong>Morgen</strong> ableiten, ugaritisch šhr und hebräisch šahar – Morgenröte.</p>
<h2>Der Reichtum ihrer Tempel</h2>
<p>Es gibt Aufzeichnungen, die sowohl <strong>Tempel</strong>, wie auch <strong>Rituale</strong> für die Göttin Išḫara belegen. Dazu gehören auch lange Bestandslisten an Material, denn zu ihren Tempeln gehörten auch Weingärten, Olivenhaine, Gemüsegärten sowie Getreidefelder und Viehherden. Die Bestandslisten umfassen auch Tempelgerätschaften, wie Kleider und Bronzegegenstände für die Göttin und auch ihre Priesterinnen und Priester wurden reichlich mit Silber und kostbaren Gewändern versorgt.<br />
Einem Kultreformtextes des Königs <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/%C5%A0uppiluliuma_I." target="_blank" rel="noopener">Šuppiluliuma</a> zufolge trägt die Statue der Išḫara von Niriša wertvolle Kleidung und ist mit <strong>Gold und Silber</strong> verziert. Im hethitischen (h)išuwa-Festritual trägt sie <strong>rotes Gewand</strong> – die Farbe der <strong>Lebenskraft</strong>.<br />
Texte aus <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ebla" target="_blank" rel="noopener">Ebla</a> führen folgenden Materialien zur Herstellung eines Išḫara-Bildnisses auf: 10 Sekel Silber, 1,5 Sekel Gold, zusätzlich 7 Sekel Silber für ihr Angesicht, ihren Gürtel und ihre Bänder, 2 große Ohrringe und feine Stoffe und Gewänder.</p>
<p><em><strong>auch: Ašhara, Ishkhara, Ishhara, Ishara, Ušḫara</strong></em></p>
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		<title>Orihime &#8211; Japanische Sternengöttin und himmlische Weberin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Jan 2019 18:59:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Himmel]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Sterne]]></category>
		<category><![CDATA[Spinnen + Weben]]></category>
		<category><![CDATA[Wolken]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Japan gibt es mehrere bekannte Mythen der Weberei, eine davon handelt von Orihime, der webenden Himmelsprinzessin. Ihre Aufgabe war es, am Ufer der Amanogawa (Milchstraße, wörtlich „himmlischer Fluss&#8220;) schöne Kleider zu weben. Die webende Himmelsprinzessin In Japan gibt es mehrere bekannte Mythen der Weberei, eine davon handelt von Orihime, der webenden Himmelsprinzessin. Orihime ist in den japanischen ... <a title="Orihime &#8211; Japanische Sternengöttin und himmlische Weberin" class="read-more" href="https://artedea.net/orihime-japanische-sternengoettin-und-himmlische-weberin/" aria-label="Mehr Informationen über Orihime &#8211; Japanische Sternengöttin und himmlische Weberin">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In Japan gibt es mehrere bekannte <strong>Mythen der Weberei</strong>, eine davon handelt von Orihime, der webenden Himmelsprinzessin. Ihre Aufgabe war es, am Ufer der Amanogawa (Milchstraße, wörtlich „himmlischer Fluss&#8220;) schöne Kleider zu weben.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Die webende Himmelsprinzessin</strong></h2>
<p>In Japan gibt es mehrere bekannte <strong>Mythen der Weberei</strong>, eine davon handelt von Orihime, der webenden Himmelsprinzessin.<br />
Orihime ist in den japanischen Mythen die Tochter des Tentei, der als Himmelskönig bzw. als das gesamte Universum angesehen wird.<br />
Ihre Aufgabe war es, am Ufer der Amanogawa (Milchstraße, wörtlich „himmlischer Fluss&#8220;) <strong>schöne Kleider</strong> zu weben. Diese bekleideten die Gottheiten und auch den Himmel in den schönsten Farben.<br />
Ihr Vater liebte das von ihr gewebte Tuch und so arbeitete sie jeden Tag hart daran, es aus Wolken zu weben.<br />
Orihime war jedoch traurig, dass sie sich aufgrund ihrer harten Arbeit niemals mit jemandem treffen und verlieben konnte.<br />
Besorgt über den Kummer seine Tochter arrangierte Tentei, dass sie Hikoboshi (einen Kuhhirten) trifft, der auf der anderen Seite der Milchstraße lebte und arbeitete. (In einer anderen Version heißt er Kengyu – wörtlich der „Zieher der Rinder“).</p>
<h2>Die vernachlässigten Pflichten der Verliebten</h2>
<p>Als sich die beiden trafen, <strong>verliebten</strong> sie sich sofort ineinander und heirateten kurz danach. Sie erfreuten sich aneinander und vergaßen darüber all ihre Pflichten. Sobald Orihime verheiratet war, webte er sie kein Tuch mehr und daher hatten die Gottheiten keine neue Kleidung mehr zur Verfügung und müssen in Fetzen herum laufen. Hikoboshi wiederum ließ die Rinder verwildern und erlaubte ihnen, den ganzen Himmel abzugrasen.<br />
Das erzürnte Tentei derart, dass er die beiden Liebenden trennte und ihnen verbot, sich zu wieder zu treffen. Fortan waren sie wieder durch die <strong>Milchstraße</strong> getrennt.<br />
Orihime war so verzweifelt über den<strong> Verlust ihres Mannes</strong> und bat ihren Vater, sie wieder treffen zu lassen.<br />
Tentei wurde von den Tränen seiner Tochter bewegt und erlaubte den beiden, sich jeweils am <strong>siebten Tag des siebten Mondmonats</strong> zu treffen, wenn sie hart arbeitete und nachdem sie ihr Weben beendet hatte.<br />
Beim ersten Treffen konnte Orihime den Fluss der Milchstraße jedoch nicht überqueren, da keine Brücke vorhanden war. Sie versuchte, mit einer Schöpfkelle den Fluss trocken zu legen, doch die Milchstraße war dafür zu breit und zu gewaltig. Orihime weinte in ihrer Verzweiflung so sehr, dass eine große Schar <strong>Elstern</strong> kam und versprach, mit ihren Flügeln eine Brücke zu bauen, damit sie den Fluss überqueren konnte. So konnte sich das Paar zumindest einmal im Jahr treffen.</p>
<h2>Die Sterne Vega und Altair</h2>
<p>Man sieht die beiden Liebenden noch immer oben am Sternenhimmel: Orihime ist <strong>Vega</strong>, der hellste Stern im Sternbild der Leier. Hikoboshi ist <strong>Altair</strong>, der hellste Stern im Aquila, dem Adler. Die beiden Sterne liegen tatsächlich an den entgegengesetzten Enden der Milchstraße.</p>
<p>Die schwarz-weißen Elstern, die die Himmelsbrücke bilden, sind <strong>Mond-Vögel</strong>, denn der Mond ist ja auch schwarz und weiß.<br />
In Japan wird zu Ehren des Himmelspaares am siebten Tag des siebten Monats im Mondkalender das <strong>Weberinnen-Fest Tanabata </strong>gefeiert (was „Abend des siebten“ bedeutet).<br />
In der Zeit der Einführung das Tanabata Festes in Japan um 1000 n.u.Z. stand die <strong>Mondsichel</strong> zwischen den beiden Sternen Vega und Altair und bildete das Boot oder die Brücke, ermöglichte also die Verbindung der beiden Liebenden.</p><div id="arted-2311758497" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div>
<p>Im heutigen Japan feiern die Menschen diesen Tag meist, indem sie auf kleinen, meist fünf-farbigen Papierstücken Wünsche schreiben, manchmal in Form von Gedichten, und diese auf Bambus hängen. Der Bambus und die Dekorationen werden oft an einem Fluss auf das Wasser gesetzt, der für den Himmelsfluss steht. Oder sie werden nach dem Festival um Mitternacht oder am nächsten Tag verbrannt. In dieser Nacht sollen Orihime und Hikoboshi die Wünsche der Menschen erfüllen. Dieser Tag ist mit unserem <strong>Valentinstag</strong> zu vergleichen.</p>
<p>Man sagt, wenn es zu Tanabata regnet, können die Elstern nicht kommen und die beiden Liebenden müssen ein weiteres Jahr warten, um sich zu sehen.<br />
Der Regen dieses Tages heißt „<strong>Die Tränen von Orihime und Hikoboshi&#8220;.</strong></p>
<h2>Yin und Yang, Niere und Herz</h2>
<p>Aber die Himmelsweberin und der Kuhhirte sind nicht nur Sterne am Himmel. Nach der daoistischen chinesischen Medizin haben sie ihren Sitz auch im <strong>menschlichen Körper:</strong><br />
Die Himmelsweberin ist in der linken <strong>Niere</strong> lokalisiert, dem Sitz der Sexualität und des wässrigen <strong>Yin</strong>. Der Kuhhirte ist die Energie der Liebe im <strong>Herzen</strong> und feuriges <strong>Yang</strong>.<br />
Aus der Verbindung der triebhafter Sexualität der Niere und der feurigen Liebe im Herzen entsteht das himmlische Kind, der Stein der Weisen oder das Reiskorn, das den gesamten Kosmos in sich birgt.<br />
So ist die Trennung der beiden die <strong>Spaltung von Liebe und Sexualität</strong>, die erst mit viel Mühe wieder zusammenfinden können.<br />
Am Tanabata-Fest ist die Trennung aufgehoben und die Liebe wird möglich.</p><div id="arted-2613543607" class="arted-raeucher-ebook arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<p>Der Ursprung dieser Geschichte liegt im chinesischen Mythos von<a href="https://artedea.net/zhi-nu-chinesische-goettin-des-spinnens-und-webens-der-wolken-und-der-liebe/"> Zhi Nu</a> und Niu Lang, der vor rund tausend Jahren nach Japan transferiert wurde.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Zhi Nu &#8211;  Chinesische Göttin des Spinnens und Webens, der Wolken und der Liebe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Jan 2019 16:08:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Himmel]]></category>
		<category><![CDATA[Sterne]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zhi Nu ist in der chinesischen Mythologie die himmlische Weberin, die aus Wolken nahtlose Brokat-Gewänder für ihren Vater, den Jadekaiser und andere Gottheiten herstellt. Aus den feinsten Dunstwolken webte sie Wandteppiche, die wahre Kunstwerke waren und im Abend- und Morgenrot noch zu sehen sind. Sie ist vor allem für ihre traurige Liebesgeschichte bekannt. Die Wolkenweberin ... <a title="Zhi Nu &#8211;  Chinesische Göttin des Spinnens und Webens, der Wolken und der Liebe" class="read-more" href="https://artedea.net/zhi-nu-chinesische-goettin-des-spinnens-und-webens-der-wolken-und-der-liebe/" aria-label="Mehr Informationen über Zhi Nu &#8211;  Chinesische Göttin des Spinnens und Webens, der Wolken und der Liebe">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Zhi Nu ist in der chinesischen Mythologie die himmlische Weberin, die aus Wolken nahtlose Brokat-Gewänder für ihren Vater, den Jadekaiser und andere Gottheiten herstellt. Aus den feinsten Dunstwolken webte sie Wandteppiche, die wahre Kunstwerke waren und im Abend- und Morgenrot noch zu sehen sind. Sie ist vor allem für ihre traurige Liebesgeschichte bekannt.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Die Wolkenweberin</strong></h2>
<p>Zhi Nu ist in der chinesischen Mythologie die himmlische Weberin, die aus <strong>Wolken</strong> nahtlose Brokat-Gewänder für ihren Vater, den Jadekaiser und andere Gottheiten herstellt. Aus den feinsten <strong>Dunstwolken</strong> webte sie Wandteppiche, die wahre Kunstwerke waren und im <strong>Abend- und Morgenrot</strong> noch zu sehen sind. Sie ist vor allem für ihre traurige <strong>Liebesgeschichte </strong>bekannt. Ihr Jahrtausende alter Mythos berührt in China noch immer sehr die Verliebten.</p>
<p>Es gibt die Geschichte in<strong> einigen Varianten:</strong></p>
<p>Der Mythos erzählt, dass in uralten Zeiten der Himmel <strong>azurblau</strong> aussah, von Wolken war damals noch nichts zu sehen. Der oberste Jadekaiser, also der Himmelsgott fand dies allzu eintönig und ließ seine <strong>sieben Töchter</strong> spinnen und weben, um eine Art <strong>Kleidung für den Himmel</strong> anzufertigen. Die Farben der Stoffe waren grau und weiß, womit der Jadekaiser immer noch nicht zufrieden war.<br />
Zhi Nu, die <strong>jüngste Tochter</strong> des Himmelsgottes aber war bedachtsam, umsichtig und kreativ. Und sie fand eines Tages im Garten eine siebenfärbige Blume und pflückte deren Blüten. Damit färbte sie das Garn bunt und wob dann farbenfrohe Stoffe. Das stimmte den Himmelsgott sehr froh und er gab den Auftrag, dass der Himmel an normalen Tagen weiße Kleider, an regnerischen Tagen graue Kleider und am Morgen bzw. Abend bunte Kleider zu tragen hat. Diese wurden von Zhi Nu gewebt. Sie arbeitete fleißig und hatte große Freude daran.</p>
<p>Um sich ihre Kunstwerke von der <strong>Erde</strong> ansehen zu können, bekam Zhi Nu eines Tages die Erlaubnis, von ihrem Wolken-Himmelsreich herabzusteigen und die Erde zu besuchen. Als sie in einem Fluss badete, wurde sie vom <strong>Kuhhirten Niu Lang</strong> entdeckt, der ihr die Kleider stahl. Er war so fasziniert von ihrer Schönheit, dass er sich sofort in sie verliebte. Ohne ihre Kleider konnte Zhi Nu nicht in ihr Wolkenreich zurückkehren, zumindest nicht ohne einige sehr peinliche Fragen beantworten zu müssen.<br />
Aber auch sie verliebte sich in ihn, weil Niu Lang süß und sanft war.<br />
Sie heiratete ihn und dachte nicht mehr an den Himmel und ihre Aufgabe als Wolkenweberin. Als sie schließlich doch in ihr himmlisches Zuhause zurückkehrte, wurde sie von ihrem Ehemann begleitet. Ihr Vater, der Jadekaiser war sehr wütend darüber, dass seine Tochter das Weben der Gewänder so lange vernachlässigt hatte. Als <strong>Strafe</strong> trennte der die Liebenden und verbannte sie jeweils auf die gegenüberliegenden Seiten der unpassierbaren <strong>Milchstraße</strong>.<br />
Dort kann oben man sie immer noch dort sehen.<br />
Sie ist <strong>Vega</strong>, der Hauptstern des Sternbildes Leier (Lyra) und er ist Altair, der auffallend helle Hauptstern im Sternbild des Adlers (Aquila). Die beiden Sterne liegen tatsächlich an den entgegengesetzten Enden der Milchstraße.</p><div id="arted-2311758497" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div>
<p>Nur einmal im Jahr, am <strong>siebten Tag des siebten Mondmonats</strong>, darf Zhi Nu ihren Mann treffen. An diesem Tag fliegen <strong>Elstern</strong> zur Milchstraße, um eine Brücke zu bilden, auf der die Liebenden hinübergehen können, um ihre unsterbliche Liebe zueinander zu erneuern. Ihre glücklichen <strong>Tränen</strong> verursachen oft <strong>Regen</strong> auf der Erde.<br />
Für den Rest des Jahres leben sie getrennt und sie ist als himmlische Spinnerin nicht mehr nur für Kleidung und Wandteppiche zuständig. Es heißt sie spinnt im Himmel auch alle<strong> glücklichen Ehen.</strong></p>
<h2>Der kluge Rat der Kuh</h2>
<p>Eine etwas <strong>andere Variante</strong> des Mythos ist folgende:<br />
Zhi Nu war die jüngste von <strong>sieben Schwestern</strong>, die alle die Enkelinnen der <strong>Himmelskönigin</strong> waren.<br />
Vor langer, langer Zeit waren Zhi Nu und Niu Lang Sterne am Nachthimmel. Sie waren sehr verliebt ineinander, aber diese Liebe hat die Himmelskönigin (aus welchen Gründen auch immer) verboten. Als diese dann doch davon erfuhr, beschloss sie, das Liebespaar zu trennen.<br />
Zhi Nu wurde vom Exil verschont, aber Niu Lang wurde aus dem Himmel geworfen und dazu verurteilt, auf der Erde als <strong>Kuhhirte</strong> zu leben. Zhi Nu sollte fortan schöne Wolken am Himmel weben.<br />
Obwohl Zhi Nu ihre Tätigkeit liebte, litt sie sehr daran, von ihrem geliebten Menschen getrennt zu sein. Ihr Gesicht war immer voller <strong>Tränen</strong>, wenn diese zu viel wurden, regnet es aus ihren Wolken. Sie hoffte, dass Niu Lang eines Tages wieder in den Himmel zurückkehren würde.<br />
Eines Tages, Jahre nachdem Zhi Nu und Niu Lang getrennt worden waren, baten sechs Schwestern von Zhi Nu die Himmelskönigin um Erlaubnis, zur Erde zu gehen und im <strong>Lotusgarten zu baden.</strong> Zum Glück war die Großmutter gut gelaunt, also ließ sie sie gehen. Bevor sie den Himmel verließen, sahen sie, wie Zhi Nu Wolken webte. Sie waren voller Mitleid für die arme Schwester und beschworen die Himmelskönigin, ihnen zu gestatten, Zhi Nu auf ihrer Reise mitzunehmen. Als sie sah, wie traurig ihre Enkelin geworden war, empfand sie ein seltenes Mitleid mit ihr und ließ Zhi Nu mit den anderen reisen, um den Lotusgarten zu besuchen.<br />
Niu Lang war die ganze Zeit als Sohn einer armen Bauernfamilie auf der Erde gewesen. Sein Leben war hart und wurde noch schwieriger, als seine neue Mutter und sein Vater starb und er zu seinem älteren Bruder geschickt wurde. Niu Lang wurde sehr schlecht behandelt und sein Bruder nahm sein gesamtes Geld und ließ ihn nur seine <strong>Kuh</strong> und einen alten Karren, bevor er ihn in die Welt schickte, um für sich selbst zu sorgen.<br />
Niu Lang und die Kuh hingen voneinander ab, um zu überleben. Zusammen bauten sie ein kleines Haus und lebten dort alleine ohne andere Gesellschaft. Sie pflügten das Land und überlebten, so gut sie konnten.<br />
Jahre vergingen in dem kleinen Haus, bis eines Tages die Kuh mit Niu Lang sprach:<em> „Heute sollst du in den Lotusgarten gehen. Dort wirst du Engel baden sehen. Du musst jene Roben finden, die rot sind, und diese stehlen und sie verstecken.“</em><br />
Als Niu Lang fragte, warum er die <strong>roten Roben</strong> stehlen müsse, sagte die Kuh: <em>„Die roten Roben gehören deiner zukünftigen Frau.&#8220;</em><br />
Also ging Niu Lang in den Lotusgarten, versteckte sich im Gras und wartete darauf, dass die Engel ankamen. Wie die Kuh vorausgesagt hatte, stiegen die schönen Engel vom Himmel herab und begannen im Bach zu baden. Niu Lang war sehr nervös, aber er tat, wie die Kuh es befohlen hatte, und stahl die roten Gewänder, die an der Seite des Flusses abgelegt worden waren. Als er sich wieder verstecken wollte, bemerkten die Engel ihn und zogen sich schnell an, bevor sie wieder in den Himmel flogen. Es blieb nur noch eine übrig, und sie konnte nicht gehen, weil Niu Lang ihre roten Roben versteckt hatte. Das war natürlich Zhi Nu. Niu Lang sagte ihr, dass er ihr ihre Gewänder nur zurückgeben würde, wenn sie versprach, seine Frau zu werden.<br />
Zhi Nu war sehr überrascht, aber merkte, dass er ihr sehr vertraut war. Zu ihrem Unglauben und großen Freude erkannte sie, dass es ihre<strong> lange verlorene Liebe</strong> war.<br />
Das Paar heiratete und lebte glücklich mit ihren beiden Kindern in ihrem kleinen Haus. Zhi Nu webte Baumwolle und Niu Lang pflügte das Land mit seiner treuen Kuh. Das Leben ging auf diese Weise weiter, bis Niu Lang eines Tages von den Feldern mit der Nachricht zurückkehrte, dass seine Kuh gestorben war. Vor seinem Tod hatte die Kuh zu Niu Lang gesagt:<em> „Nachdem ich weg bin, musst du einen Mantel aus meiner Haut machen. Du wirst diesen Mantel brauchen, um fliegen zu können, um Zhi Nu zu fangen.&#8220;</em><br />
Zu diesem Zeitpunkt hatte Niu Lang erkannt, dass seine treue Kuh auch einmal ein <strong>Sternbild am Himmel</strong> gewesen war – der <strong>Stier</strong>.<br />
Die beiden waren einst im Himmel enge Freunde gewesen und der Stier hatte die Himmelskönigin gebeten, Niu Lang nicht aus dem Himmel zu werfen. Darüber war diese so verärgert, dass sie ihn in eine Kuh verwandelte und ebenfalls auf die Erde warf, genau wie sie es mit Niu Lang getan hatte.<br />
Auf der Erde hatte der Stier nach seinem Freund Ausschau gehalten und ihn schließlich die ganze Zeit begleitet und beschützt. Nun war er tot und hatte Niu Lang angewiesen, einen Mantel aus seiner Haut zu machen. Niu Lang tat, wie sein alter Freund es wies.</p>
<h2>Trennung durch die Milchstraße</h2>
<p>Gleich am nächsten Tag schickte die Himmelskönigin einen <strong>starken Wind,</strong> um Zhi Nu und ihre Kinder in den Himmel zu fegen. Niu Lang erinnerte sich an die Worte seines Freundes, zog seinen Mantel an und flog hoch, um seine geliebte Frau und seine Kinder zu erwischen. Aber die Himmelskönigin entfernte ihre goldene Haarnadel und erzeugte mit einem einzigen Schlag einen Fluss in den Himmel, der Zhi Nu und Niu Lang für immer trennen würde. Diesen Fluss sehen wir immer noch als <strong>Milchstraße</strong>. Im Moment der Trennung schrie das Paar mit aller Leidenschaft einander seine große Liebe zu. Die Himmelskönigin war von ihrer Liebe zu einander dann doch so bewegt, dass sie sich entschied, Nu Lang wieder im Himmel aufzunehmen, aber er durfte nicht bei seiner Frau und seinen Kindern bleiben.<br />
Nur einmal im Jahr, am <strong>siebten Tag des siebten Monats im Mondkalender</strong>, wird Niu Lang mit Zhi Nu und seinen Kindern wieder vereint. Ein Schwarm <strong>Elstern</strong> bildet eine Brücke zwischen den Sternen von Vega und Altair, die es Niu Lang ermöglichen, den Fluss zu überqueren und bei seinen Lieben zu sein. Diese Brücke ist am Nachthimmel zu sehen. Diese Geschichte wurde von Generation zu Generation weitergegeben.</p><div id="arted-2613543607" class="arted-raeucher-ebook arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<p>Dies sind zwei Varianten des Mythos von der<strong> Himmelsweberin und dem Kuhhirten</strong>, der in zahlreiche anderen Varianten in Asien z.B. in Japan, Korea, Vietnam erzählt wird. Jede chinesische Provinz hat ihre <strong>eigene traurige Liebesgeschichte</strong>, wie und warum die beiden Liebenden durch die Milchstraße getrennt wurden. Allen gemeinsam ist das Treffen einmal im Jahr am siebten Tag des siebten Monats, das durch die<strong> Elstern-Brücke</strong> ermöglicht wird.</p>
<h2>Das Fest der sieben Schwestern</h2>
<p>An diesem Tag (der nach unserem Kalender in den Juli bzw. August fällt) gibt es in einigen Teilen <strong>Chinas </strong>sowie in <strong>Korea, Taiwan und Hongkong</strong> ein großes jährliches Fest, bei dem sich Liebende zu Ehren dieser astralen Gottheiten treffen. Junge Frauen beobachten den Sternenhimmel und wünschen sich für die Zukunft eine gute Ehe, Liebende halten in dieser Nacht einander an den Händen und schauen in den Nachthimmel zu den beiden leuchtenden Sternen. Dieser Tag ist mit unserem <strong>Valentinstag</strong> zu vergleichen.<br />
Es heißt auch <strong>„Seven Sisters Festival“</strong>, weil die sieben Schwestern ja am siebten Tag des siebten Mondmonats gemeinsam auf die Erde kamen. Das Festival wird traditionell mit <strong>Handarbeitswettbewerben</strong> gefeiert, da Zhi Nu ja die Göttin der Handarbeiten und des Kunsthandwerks ist.<br />
Das traditionelle Fest gibt es bereits seit 1.500 Jahren. Es wurde im Laufe der Zeit auch mit vielen auch westlich anmutenden Elementen ergänzt. Gefeiert wird mit Feuerwerk, Festmahlen, Löwen- und Drachentänzern, Weihrauch, Wahrsagen, Umzüge, die an unseren Karneval erinnern usw.</p>
<p>In <strong>Japan</strong> wird das <strong>Weberinnen-Fest Tanabata</strong> gefeiert (was „Abend des siebten&#8220; bedeutet). Die Geschichte ist die gleiche, wie der chinesische Mythos, nur dass die Wolken-Weber-Sternen-Göttin <a href="https://artedea.net/orihime-japanische-sternengoettin-und-himmlische-weberin/">Orihime</a> und ihr Mann Hikoboshi heißen. Im heutigen Japan feiern die Menschen diesen Tag meist, indem sie auf kleinen, meist fünf-farbigen Papierstücken Wünsche schreiben, manchmal in Form von Gedichten, und diese auf Bambus hängen. Der Bambus und die Dekorationen werden oft an einem Fluss auf das Wasser gesetzt, der für den Himmelsfluss steht. Oder sie werden nach dem Festival um Mitternacht oder am nächsten Tag verbrannt. In dieser Nacht sollen <a href="https://artedea.net/orihime-japanische-sternengoettin-und-himmlische-weberin/">Orihime</a> und Hikoboshi die Wünsche der Menschen erfüllen.</p>
<p>Zhi Nu ist damit auch die Sternen-Göttin der <strong>Liebe</strong>, der (unglücklichen und unerfüllten) Beziehungen, sowie der <strong>Treue</strong> und Hingabe.<br />
Ihre Symbole sind Sterne, Wolken und Silbergegenstände, die den <strong>Silberfluss der Milchstraße</strong> symbolisieren, den die Liebenden einmal im Jahr überqueren dürfen.</p>
<p><strong><em>auch: Chih Nu, Zhinü, Zhinu, Chi Nü, <a href="https://artedea.net/orihime-japanische-sternengoettin-und-himmlische-weberin/">Orihime</a> (japanisch)</em></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Amba &#8211; Indisch-hinduistische Mutter- und Erdgöttin</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Sep 2017 07:21:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Ernte]]></category>
		<category><![CDATA[Herbst]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die große Mutter Amba ist in den indischen Mythen die große Göttin des reinen Seins, der reinen Weisheit sowie der reinen Glückseligkeit. Sie ist eine durch und durch mütterliche Gestalt. Die liebevolle Mutter Natur Die große Mutter Amba ist in den indischen Mythen die große Göttin des reinen Seins, der reinen Weisheit sowie der reinen ... <a title="Amba &#8211; Indisch-hinduistische Mutter- und Erdgöttin" class="read-more" href="https://artedea.net/amba-indisch-hinduistische-mutter-und-erdgottin/" aria-label="Mehr Informationen über Amba &#8211; Indisch-hinduistische Mutter- und Erdgöttin">Weiterlesen ...</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/amba-indisch-hinduistische-mutter-und-erdgottin/">Amba &#8211; Indisch-hinduistische Mutter- und Erdgöttin</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die große Mutter Amba ist in den indischen Mythen die große Göttin des reinen Seins, der reinen Weisheit sowie der reinen Glückseligkeit. Sie ist eine durch und durch mütterliche Gestalt.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Die liebevolle Mutter Natur</strong></h2>
<p>Die große Mutter Amba ist in den indischen Mythen die große Göttin des <strong>reinen Seins</strong>, der reinen <strong>Weisheit </strong>sowie der reinen Glückseligkeit.<br />
Sie ist eine durch und durch mütterliche Gestalt. Sie ist die <strong>transformierende Kraft</strong> hinter der stetigen Kraft, die vor allem von den männlichen Gottheiten aufrecht erhalten wird. Damit ist sie auch eine <strong>Erdgöttin</strong>, denn die Erde befindet sich in einem ständigen Transformationsprozess.</p>
<p>Amba ist die reine <strong>Liebe </strong>und damit für alle Menschen auf leichte Art und Weise erreichbar.<br />
Wie eine Mutter gibt sie Leben und beschützt und verteidigt dieses auch auf heftige Art und Weise.<br />
Als mütterliche Kraft ist sie auch zuständig für das „<em>Prakruti</em>“, das ist – z.B. in der Ayurvedischen Philosophie – die einzigartige Kombination von physischen und psychologischen Merkmalen. Prakruti wird bereits bei bei der Empfängnis begründet und Amba wacht darüber.<br />
Die Kraft von Amba stärkt das <strong>Bewusstsein </strong>sowie den Glauben in die reine Liebe, die keine Hindernisse kennt.</p>
<h2>Die Herbstgöttin</h2>
<p>Als Ambika wird sie als Göttin der<strong> gesamten Natur</strong> verehrt. Ganz besonders steht sie für den <strong>Herbst </strong>und die <strong>Erntezeit</strong>, in der sich die Göttin verschenkt.<br />
Als Herbstgöttin ist sie aber auch die zerstörende Kraft, die alles vermodern lässt, damit der Humus für das nächste Frühjahr geschaffen werden kann.<br />
Gefeiert wird Amba alljährlich beim Fest <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Durga_Puja" target="_blank" rel="noopener"><strong>Durga Puja</strong></a>, das nach dem hinduistischen Mondkalender Ende September oder im Oktober stattfindet. Hier repräsentiert sie die Kraft der Erde.</p>
<p>Amba wird als Erdgöttin auch immer angerufen, bevor <strong>Brunnen </strong>gegraben werden, damit sie aus ihren Tiefen Wasser schenken möge.</p><div id="arted-2311758497" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div>
<h2>Reitet auf Tiger und sitzt auf der Stirn</h2>
<p>Amba wird oft auch als Form der Göttinnen <a href="https://artedea.net/parvati/">Parvati </a>oder <a href="https://artedea.net/durga/">Durga </a>angesehen.<br />
Es heißt auch, Amba sei einer der neun Namen der <a href="https://artedea.net/durga/">Durga</a>, diese wird vor allem in Westindien so genannt.<br />
Wie <a href="https://artedea.net/durga/">Durga </a>sieht man auch Amba auf Darstellungen, wie sie auf einem <strong>Tiger </strong>reitet. Und auch Amba kann wie <a href="https://artedea.net/durga/">Durga </a>kann <strong>Dämonen </strong>zerstören. Im menschlichen Körper ist ihr Bereich die <strong>Stirn</strong>, dort, wo der Zorn sitzt.</p>
<p>Der bekannteste Tempel der Göttin Amba befindet sich im Bundesstaat <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gujarat" target="_blank" rel="noopener">Gujarat</a>, es heißt, dieser wäre das <strong>Herz </strong>der Göttin <a href="https://artedea.net/savitri-beginn-allen-seins/">Savitri</a>, der Mutter der Zivilisation.</p>
<p>Das deutsche Wort <strong>Amme</strong> geht in seiner Wurzel auf das Sanskrit-Wort Amba zurück.</p><div id="arted-2613543607" class="arted-raeucher-ebook arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<p><strong><em>auch: Ambamata, Amba Mata, Ambika, Ambalika, Ambaji, Mahabharata, Mata Ambika, Ma Ambaji, Amba Bhavani, Arasuri </em></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="arted-694118956" class="arted-nach-dem-inhalt-2 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782446" aria-label="lammas banner2022-schmal"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal.jpg 1026w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-800x222.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-1024x284.jpg 1024w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-400x111.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-768x213.jpg 768w" sizes="(max-width: 1026px) 100vw, 1026px" width="1026" height="285"   /></a></div><div id="arted-3694626560" class="arted-nach-dem-inhalt-4 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><div id="arted-3810627104" class="arted-nach-dem-inhalt-6 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div><p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/amba-indisch-hinduistische-mutter-und-erdgottin/">Amba &#8211; Indisch-hinduistische Mutter- und Erdgöttin</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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		<title>Freya – Nordisch-germanisch-skandinavische Muttergöttin</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Sep 2017 14:58:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Freya ist die Göttin der Liebe, der Sinnlichkeit, der Sonne, der Schönheit und der Fruchtbarkeit – die Erfreuende und die Freie Frau. Freya ist wohl die bekannteste Göttin der germanischen und nordeuropäischen Völker. Urahnin aller freien Frauen Freya ist die Göttin der Liebe, der Sinnlichkeit, der Sonne, der Schönheit und der Fruchtbarkeit – die Erfreuende ... <a title="Freya – Nordisch-germanisch-skandinavische Muttergöttin" class="read-more" href="https://artedea.net/freya-germanisch-nordisch-skandinavische-muttergoettin/" aria-label="Mehr Informationen über Freya – Nordisch-germanisch-skandinavische Muttergöttin">Weiterlesen ...</a></p>
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<p class="entry-title">Freya ist die Göttin der Liebe, der Sinnlichkeit, der Sonne, der Schönheit und der Fruchtbarkeit – die Erfreuende und die Freie Frau. Freya ist wohl die bekannteste Göttin der germanischen und nordeuropäischen Völker.</p>
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<h2 style="text-align: center;"><strong>Urahnin aller freien Frauen</strong></h2>
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<p>Freya ist die Göttin der Liebe, der Sinnlichkeit, der Sonne, der Schönheit und der Fruchtbarkeit – die Erfreuende und die <strong>Freie Frau.</strong> Freya ist wohl die bekannteste Göttin der germanischen und nordeuropäischen Völker.</p>
<p>Sie stammt aus dem nordischen Geschlecht der <a title="Wanen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wanen" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vanen</a>, einer alten bäuerlichen Kultur, bei der das Mutterrecht galt. Die Vanen standen in tiefer Verbindung mit der Natur und all ihren Kräften, waren friedliebend mit hohem Sinn für Kunst, Schönheit und Reichtum. Man stellte sich Freya als die<strong> schönste Göttin</strong>, die Verkörperung des „großen Schoßes von Mutter Erde“ vor.</p>
<h2>Wunderschön und Allwissend</h2>
<p>Freya ist jedoch nicht nur schön, die <strong>Große Stamm-Mutter</strong> Nordeuropas gilt als die göttliche Kraft, die <strong>alle Informationen alles Wissens</strong> besitzt und die Heiligen Gewässer hütet. Indem sie diese mit ihrem Wissen belebt, schenkt sie Leben.</p>
<p>So wie sie Leben schenkt, so birgt sie in ihrem Leib die<strong> Seelen der Verstorbenen</strong>, um sie wieder zu gebären. Sie entspricht damit dem klassische Bild der Geburts- und Todes- und Wiedergeburtsgöttin.</p><div id="arted-2311758497" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div>
<p>Freya ist älter als die Wikingergötter, also als Odin und Thor und deren Familie. Als die Wikinger, ein patriarchal organisiertes Reitervolk, aus dem Osten in die Gegend zogen, in der Freya schon lange als unumschränkte Große Göttin verehrt wurde, brachten sie auch ihre Götter, die Asen („Asiaten“) mit – Götter der Eroberung und des Krieges. Diese traten in Konkurrenz zu den Vanen und damit auch zu Freya.</p>
<p>Freya ist die Tochter von <a href="https://artedea.net/skadi-freudige-winterfrau/">Skadi</a> und vom Meeresgott Njörd. Manche Überlieferungen sprechen allerdings von <a title="nerthus" href="https://artedea.net/nerthus/">Nerthus</a> als ihre Mutter, was darauf hindeutet, dass der Gott Njörd (= <a title="nerthus" href="https://artedea.net/nerthus/">Nerthus</a>) eigentlich eine Muttergöttin ist, von der Freya abstammt. Freya hat einen <strong>Zwillingsbruder</strong> Freyr, der sozusagen auch ihr männliches Alter Ego ist.</p>
<h2>Sie bringt das Licht in die Welt</h2>
<p>Freyr war der Gott des Julfestes, das zu Winterbeginn gefeiert wurde. An diesem <strong>Wendepunkt des Sonnenjahres</strong> wurde er von seiner Jungfrau-Mutter-Schwester-Braut Freya geboren. Mit ihm brachte sie auch wieder das<strong> Licht in die Welt</strong>, denn von da an werden die Tage wieder länger.</p><div id="arted-2613543607" class="arted-raeucher-ebook arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<p>Später verschmolz dieser Mythos mit den christlichen Weihnachten, bei dem ja auch ein Lichtgott geboren wird. Mit Freyr hatte Freya die Töchter <a title="hnoss" href="https://artedea.net/hnoss-schones-juwel/">Hnoss</a> und Gersimi (beide Namen bedeuten „Juwelen“ bzw. „Kostbarkeit“).</p>
<p>Mit ihm zusammen regierte sie ihre Heimat. Schon ihre Eltern waren Zwillinge und die Aufgaben dieser Götter waren ganz die gleichen. Sie waren zuständig für Regen und Sonnenschein, für Fruchtbarkeit und Frieden, für Liebe und Freude.</p>
<p>Ihre großen <strong>Jahresfeste</strong> wurden mit Spiel und Tanz gefeiert. Dinge, mit denen die später erschienenen Asengötter nichts zu tun hatten, sie waren eher zuständig für Mord und Totschlag, Verrat und Hinterlist.</p>
<h2>Krieg zwischen Vanen und Asen</h2>
<p>Die Verbindung zwischen den göttlichen Geschwistern und deren <strong>gemeinsame Schöpfungskraft</strong>, an die die Vanen glaubten, war in den Augen der Asen sittlich verwerflich und musste nach dem Krieg zwischen den beiden Stämmen aufgelöst werden.</p>
<p>Der Krieg zwischen den beiden göttlichen Geschlechtern <a title="Asen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Asen" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Asen</a> und <a title="Wanen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wanen" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vanen</a> wird übrigens als der erste Krieg überhaupt bezeichnet. Er soll die geschichtlichen Vorgänge wiedergeben, die vor 5000 Jahren im Nord- und Ostseeraum vor sich gingen, als wandernde Schnurkeramiker und Streitaxtleute aufeinder trafen. Hier trafen aber nicht nur Menschen sondern auch Kulturen und spirituelle Auffassungen aufeinander: die auf <strong>Landwirtschaft</strong> und Wohlergehen ausgerichteten Vanen und als Eindringlinge die <strong>kriegerischen</strong> Asen. Keine der beiden Seiten konnte einen Sieg für sich erringen, weshalb der Krieg über lange Zeit anhielt. Die blutigen Kämpfe und ein <strong>Ineinanderaufgehen der Völker</strong> nach Friedensschluss sind in den nordischen Mythen beschrieben und so sei auch die Herkunft der Germanen zu erklären.</p>
<p>Wie dem auch immer war, Freya musste einen neuen Gatten nehmen. Das war in vielen Kulturen üblich, dass die Götter der männlichen Eroberer sich die Muttergöttin der unterlegenen Stämme zur Frau nehmen (siehe z.B. auch <a href="https://artedea.net/hera-vorhellenistische-grosse-goettin-griechische-himmelskoenigin-oberste-olympische-muttergoettin/">Hera).</a></p>
<p>Freya war bei ihrer Wahl aber äußerst wählerisch. Auch Odr, der eigentlich eine Gestalt Odins ist, musste dreimal um sie werben, ehe sie ihn eines Blickes würdigte. Die Verbindung zwischen den beiden gilt jedoch danach als das <strong>Urbild aller Liebe</strong>: Sie wird als so groß beschrieben, dass Freya ohne Odr nicht leben kann und ihn, als er auf der Suche nach Weisheit die Länder durchstreift, überall sucht und Tränen um ihn weint, aus denen der Bernstein entstanden ist.</p>
<p>Trotz dieser Verbindung ist Freya immer eine <strong>freie Frau</strong> geblieben und ist damit auch die <strong>Beschützerin aller freien Frauen</strong>. Bei ihren Liebhabern war sie nicht so wählerisch, wie bei ihrem Ehegemahl. Es gibt zahlreiche Überlieferungen ihrer amourösen Abenteuer.</p>
<h2>Amouröse Abenteuer mit den Zwergen</h2>
<p>So hat Freya z.B. mit <strong>vier Zwergen</strong> (bzw. Alben) aus Swartalfheim je eine Nacht verbracht. Ihre Namen sind mit Alfrigg, Dvalin, Berling und Grervier überliefert.<br />
Warum tat sie das: Freya liebte Schmuck und Geschmeide. In ihrem Reich gab es eine Höhle, in der vier Zwerge lebten. Diese waren überaus geschickte Goldschmiede. Bei ihnen hatte sie ein Halsband aus <strong>Gold und Bernstein</strong> gesehen, das Schönstes, das je geschmiedet wurde, sein Namen war <strong>Brisingamen</strong>. Und das wollte sie unbedingt besitzen. Sie war bereit, jeden Preis zu zahlen, doch Zwerge, als Hüter aller Bodenschätze, brauchten kein Gold.<br />
Der Vorschlag der Zwerge: „Teile mit jedem von uns eine Nacht, dann bekommst du Brisingamen“.<br />
Nun könnte man meinen, Freya hätte einen oberflächlichen Charakter und sie stieg aus Gier nach dem goldenen Halsband mit jedem der Zwerge ins Bett.<br />
Doch es gibt eine viel interessantere psychologische Erklärung:<br />
Was symbolisieren die Zwerge, die in der Höhle wohnen? Sie sind die <strong>tiefsten Anteile</strong> der Göttin, die auch sie nicht angeschaut, sondern wegsperrt hat. Anteile, die wir alle nicht so gerne von uns wahrhaben wollen. Sie sind im Mythos der Freya weggesperrt ins <strong>dunkle Reich unter der Erde</strong>, wo sie weder gesehen, noch gefunden werden. Dabei befindet sich dort unten die Ur-Kraft, die<strong> tiefe Verbindung mit der Quelle.<br />
</strong>Die Göttin hat Angst davor, in die Höhle zu steigen, es graut ihr davor. Aber sie will unbedingt diesen wunderschönen Schmuck Brisingamen (der im übertragenen Sinn auch für Erkenntnis und Erleuchtung steht).<br />
Also wagt sie es und konfrontiert sich mit ihrem <strong>tiefsten Anteilen</strong> und verbindet sich damit mit ihrer Ur-Kraft.<br />
Viermal steigt sie abends in die Höhle, viermal als Zeichen, dass sie sich mit allen Elementen und allen Himmelsrichtungen verbunden hat. Am Morgen des fünften Tages kommt sie lachend mit Brisingamen an ihrem Hals wieder hervor. Dieser <strong>Flammenring</strong> kann als <strong>Sonnensymbol</strong> gedeutet werden.<br />
Die tiefe Verbindung mit den vier Zwergen könnten auch ein Symbol für ein Bewahren, nicht ein Ausbeuten der <strong>Natur</strong> sein. Freya als uralte und naturverbundene Vanen-Göttin stellt sich damit ganz klar gegen die Lebenseinstellung der Asen, die sich, wie später das Christentum, die Erde Untertan machen wollten.<br />
Brisingamen wird mit der<strong> Regenbogenbrücke <a href="https://de.metapedia.org/wiki/Bifr%C3%B6st" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bifröst</a> </strong>in Verbindung gebracht, dem Verbindungsweg von Himmel und Erde. An Freyas Hals wurde Brisingamen zu einem Symbol der Früchte des Himmels und der Erde.</p>
<p>Freya ist auch eine Göttin des Monats Februar, sie steigt nach den dunklen Wintermonaten aus der Erde empor und bringt die Sonne – die eigentliche Bedeutung des Halsschmuckes Brisingamen<strong>.<br />
</strong>Ab diesem Zeitpunkt ist Freya unwiderstehlich – nicht wegen des Schmuckstücks, sondern weil sie ganz geworden ist, weil sie sich <strong>all ihren Anteilen</strong> hingegeben und in sich vereint hat.</p>
<p>Da Brisingamen den Geist <strong>aller vier Elemente</strong> enthält (jeder Zwerg ist stellvertretend für ein Element), kann Freya damit die gesamte Natur mit ihrer Heiligkeit erfüllen und beherrscht so auch alle natürlichen Vorgänge und Zyklen.</p>
<h2>Die freie Frau und ihr Göttergatte</h2>
<p>So sehr sie sich als freie Frau mit anderen Göttern, Wesen und Männern vergnügte, das wichtigste, das sie zu geben hatte, bekam ihr Göttergatte. Sie, die <strong>mächtige Allwissende</strong> hat dem Gott Odin all ihre Weisheit und damit auch viel Macht geschenkt. Nicht bekannt ist, was sie dazu bewogen hat und ob es von Odin dafür eine Gegenleistung gab.</p>
<p>Odin bekam von Freya sehr viel, denn ihr Wesen, ihre Gaben und ihr Wirkungsbereich ist außerordentlich vielfältig: Sie ist die Gebieterin des <strong>Schicksals</strong> und des <strong>Glücks</strong>, der Nacht, der Sterne und der <strong>Magie</strong>, Himmelskönigin, Gebieterin der <strong>Katzen</strong>, Führerin der <strong>Walküren</strong>. Sie war die eigentliche <strong>Mondgöttin</strong> und damit die Göttin des Meeres und der <strong>Fruchtbarkeit</strong>. Sie liebt den Frühling und die Blumen, alle Arten der Kunst, insbesondere die Poesie und Dichtkunst und dort vor allem das <strong>Liebeslied</strong> und sie hat eine besondere Beziehung zu den Elfen. Sie nimmt die edlen Frauen nach ihrem Tode in Folkwang, ihrer himmlischen Wohnung auf.</p>
<h2>Katzen Streitwagen und Kampfschwein</h2>
<p>Freya wird als Göttin der Liebe, auch der erotischen <strong>Liebe</strong>, der <strong>Magie</strong>, wie auch als zerstörerische Göttin verehrt. Auf einem von Katzen gezogenen <strong>Streitwagen </strong>zieht sie über den Himmel und auch zu blutigen Schlachtfeldern. Als Namen der Katzen ist Bygul und Trjegul überliefert.</p>
<p>Als Kriegsgöttin handelt sie klug und überlegen, geht nach ausgeklügelten Strategien vor. Freya ist eine <strong>geschickte Kämpferin</strong> und kann vor allem mit dem Speer trefflich umgehen.</p>
<p>Zur Todesgöttin wird sie, wenn sie auf dem Schlachtfeld die Hälfte aller Gefallenen für sich beansprucht und auswählt. Die andere Hälfte gelangt zu Odin. Freya nimmt ihre Hälfte freundlich in ihrem Saal „Sessrumnir“ auf. Auf jeden Fall beansprucht sie alle gefallenen Helden, die unvermählt starben.<br />
Manchmal reitet sie auch auf einem Kampfschwein, ein Eber mit goldenen Borsten namens Hildiswini, der vielleicht ihr verwandelter Bruder Freyr ist. Sie selbst hat den Ehrennamen „Syr“, was übersetzt Sau bedeutet.</p>
<p>Vor allem aber brachte Freya den Völkern Nordeuropas das <strong>Licht</strong>. Sie schenkte ihnen damit nicht nur die<strong> Glut der erotischen Liebe</strong> sondern auch das <strong>Schmiedefeuer</strong> und jedes Jahr erneut zum Julfest, die Sonne und die Hoffnung, wenn sie Freyr neu zu Welt bringt.</p>
<p>Freya wird oft mit der Göttin <a href="https://artedea.net/frigg-gebieterin-der-heiligen-ordnung/">Frigg</a> in Verbindung gebracht, möglicher Weise ist sie <strong>zwei Aspekte</strong> ein und derselben Göttin. In manchen Auslegungen bilden Freya und <a href="https://artedea.net/frigg-gebieterin-der-heiligen-ordnung/">Frigg</a> zusammen mit <a href="https://artedea.net/idun-die-erneuernde-apfelgottin/">Idun</a> eine Göttinnen-Triade.</p>
<p>Als kosmische Göttinnen sind Freya und <a href="https://artedea.net/frigg-gebieterin-der-heiligen-ordnung/">Frigg</a> mit der Sonne verbunden – Freya jedoch weniger mit ihrer Ordnungsmacht (für die <a href="https://artedea.net/frigg-gebieterin-der-heiligen-ordnung/">Frigg</a> zuständig ist), sondern mit ihren Leben spendenden Kräften – mit Wärme, Glanz und Reichtum.</p>
<h2>Göttin der bedingungslosen und uneingeschränkten Liebe</h2>
<p>Während <a href="https://artedea.net/frigg-gebieterin-der-heiligen-ordnung/">Frigg</a> als Ordnungsgöttin nur die eheliche Liebe schützt, verteilt Freya als Göttin der bedingungslosen und uneingeschränkten Liebe ihre Gaben unterschiedslos.</p>
<p>Sie spendet allen Wesen in gleicher Weise <strong>Lebenskraft</strong> und <strong>Fruchtbarkeit</strong>: Alles Leben ist ihr Geschenk und gleich heilig. Freyas Aufgabe ist es, vor allem dafür zu sorgen, dass der <strong>Drang zur Fortpflanzung</strong> nie verloren geht. Sie verkörpert damit die <strong>kosmische Macht der Liebe</strong>, die sich in der natürlichen Sexualität und ihren schöpferischen Kräften manifestiert.</p>
<p>Sowohl <a href="https://artedea.net/frigg-gebieterin-der-heiligen-ordnung/">Frigg</a> wie Freya sind <strong>Fruchtbarkeitsgöttinnen</strong> – nur mit unterschiedlichen Ausprägungen. Während <a href="https://artedea.net/frigg-gebieterin-der-heiligen-ordnung/">Frigg</a> mehr für Schwangerschaft, Geburt und Mutterschaft zuständig ist, liegt Freyas Spezialgebiet mehr in der <strong>Sinnlichkeit</strong>, Erotik und Lust. Sie wird genauso oft gerufen, um einen <strong>Kinderwunsch</strong> zu erfüllen, wie eine Schwangerschaft vorzeitig zu beenden.</p>
<p>Damals wie heute wird – was sexuelle Aktivitäten betrifft – mit zweierlei Maß gemessen. Was bei Frauen offenbar schon zu Freyas Zeiten als unsittlich oder als „liederlicher Lebenswandel“ galt, war für Männer das Attribut, dass sie ein ganzer Kerl sind. Dem steuert die Göttin als Beschützerin und <strong>Urahnin aller „freien Frauen“</strong> entgegen.</p>
<p>Und so beantwortet Freya Lästereien oder blöde Anspielungen über ihr Sexualleben – wenn überhaupt – mit einem Achselzucken. Sie lebt die Selbstverständlichkeit, sich alle Rechte (auf dem Gebiet der Erotik und auch allen anderen) einfach zu nehmen. Diese stehen ihr und allen Frauen zu, ohne sich in irgendeiner Art rechtfertigen zu müssen.</p>
<h2>Falkenmantel und Schwanenkleid <strong><br />
</strong></h2>
<p>Freya besitzt ein Schwanenkleid und einen Mantel aus Falkenfedern. Mit beiden Gewändern kann sie <strong>fliegen</strong> und sich in die entsprechenden Vögel verwandeln, was auf <strong>schamanische Wurzeln</strong> hindeutet.</p>
<p>Wenn Freya nur mit diesem <strong>Federumhang</strong> bekleidet erscheint, unter dem sie nackt ist, und ihren <strong>magischen Halsschmuck</strong> trägt, kann ihr keiner widerstehen. Auch <a href="https://artedea.net/frigg-gebieterin-der-heiligen-ordnung/">Frigg</a> besitzt einen solchen Falkenmantel. Was diese Göttin drunter trägt, das bleibt im Verborgenen, allerdings können beide Göttinnen damit ihre Gestalt wandeln und sind so des Zaubers und der Magie mächtig.</p>
<h2>Das magische Sieden</h2>
<p>Diese Gabe der <strong>Gestaltwandlung</strong> ist ein Zeichen ihrer <strong>magischen Kraft</strong>, denn Freya ist die Gebieterin der vanischen Art der Magie, des „Seiðr“ – der Magie der Verwandlung und des „Siedens“ (das bedeutet der Name Seiðr- siehe auch <a title="gullveig" href="https://artedea.net/gullveig/">Gullveig</a>, <a title="skuld" href="https://artedea.net/skuld/">Skuld</a>, <a title="volva" href="https://artedea.net/volva-die-grose-seherin/">Völva</a>).</p>
<p>Alle Magie stammt von ihr, im heiligen Kessel braut und siedet sie aus Zutaten, die von dieser und anderen Welten sind, ihre <strong>geheimnisvollen Tränke</strong>. Ganz sicher findet sich in ihrem Kessel das ihr zugeordnete <strong>Johanniskraut</strong>, das auch als „Hexenkraut“, „Frauengliester“, „Unserer lieben Frau Gras“ bezeichnet wird.</p>
<p>Diese weiblichen Bezeichnungen zeigen, dass angenommen wurde diese Pflanze von einer Göttin kommt und besonders gut für Frauen ist. Es wird auch Sonnwendkraut genannt, weil es entweder in der Mittsommernacht oder in der Mittagsstunde der Sommersonnenwende gesammelt werden soll. Wenn man seine Blütenknospen zerreibt, tritt roter Saft hervor, der als das heilige und <strong>heilende Monatsblut</strong> der Göttin Freya gedeutet wird.</p>
<p>Sie ist auch die Göttin des magisches Heilens – sie heilt, indem sie Menschen von Seelenstörungen befreit und lehrt Frauen auch die Fähigkeit, aus dem eigenen Körper zu treten und mit der Nacht zu verschmelzen. Außerdem lehrte sie die heiligen Volvas, weibliche Prophetinnen, die ekstatische Tänze aufführen und einen Blick in die Zukunft gewähren. Damit ist Freya auch die Göttin der <strong>Weissagung</strong>.</p>
<p>Freya trägt in vielen Überlieferungen auch Züge der <a href="https://artedea.net/holla-die-frau-holle/">Holla</a> oder der Huld, die aus dem Märchen bekannten Frau Holle. Wie ihre alpenländische Verwandte kann Freya <strong>Wetter machen</strong>, d.h. es lohnt sich, für Wetterzauber eine dieser Göttinnen um Unterstützung zu bitten. Für all diese Zaubertaten der Göttin hatten die Wikinger mit ihren Asen wenig Verständnis, genauso, wie ihnen damals schon der Lebenswandel einer „Freien Frau“ fremd und unbehaglich war.</p>
<p>Aus diesem Grund bekam Freya auch oft den Beigeschmack einer Hure und <strong>Hexe</strong>, eines verführerischen, unheimlichen sexbesessenen Luders. Für die Vanen allerdings waren die Fähigkeiten der Freya Inbegriff reinster Göttlichkeit.</p>
<h2>Kein Vorbild für die typisch „Deutsche Frau“</h2>
<p>Freya soll immer noch im Innern des Berges <a title="Elbrus" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Elbrus" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Elbrus</a> im <a title="Kaukasus" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kaukasus" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kaukasus</a> wohnen. Hier hissten Soldaten der Waffen-SS 1942 die Fahne mit dem Hakenkreuz. So wie sich Freya vor Jahrtausenden schon nicht von anderen Stämmen wirklich vereinnahmen ließ, so ist ihr auch die Vereinnahmung eines nationalistisch-deutschtümelnden Regimes ganz sicher nicht Recht.</p>
<p>Sie ist und bleibt eine freie Frau, die <strong>sich selbst gehört</strong> und die sich von keiner anderen Macht auf deren Fahnen heften lässt. Auch wenn sie blond, kräftig, gesund und blauäugig war, das Vorbild für die typisch „deutsche Frau“ gibt sie mit ihrer Gesinnung und ihrem selbstbestimmten Lebenswandel sicher nicht ab.</p>
<h2>Freitag, der 13.<strong><br />
</strong></h2>
<p>Nach Freya ist der <strong>Freitag</strong> benannt. Hier ist auch ihre nahe spirituelle Verwandtschaft zur Göttin <a href="https://artedea.net/venus/">Venus</a> ersichtlich – ihr Tag, der vendredi (franz.) oder venerdì (ital.) ist ja auch der Freitag, der Tag der freien Frauen. Wenn dieser noch dazu auf einen 13. fällt, also das Symbol für das <strong>Mondjahr</strong> und die 13 Mondzyklen, dann ist das ein besonderer Festtag für Frauen (der in patriarchalen Systemen natürlich gefürchtet ist – was weiß man, was den Weibern da so einfällt …)</p>
<p>Im Übrigen wurde am Freitag seit ältesten Tagen zu Ehren der Freya Fisch gegessen. Seine <strong>aphrodisierende Wirkung</strong> wurde dem Segen der Göttin der Liebe zugesprochen. Auch das Wort „Frau“ leitet sich von ihrem Namen ab und bedeutet ursprünglich<strong> „die Freie“</strong>. Freya regiert auch den Monat Februar.</p>
<p>Freya war die <strong>Linde </strong>heilig. Unter der beschirmenden, heilenden, sich mit Hilfe ihrer Innenwurzeln immer wieder erneuernden, weiblichen Linde, wurden Feste gefeiert. Unter zahlreichen Freya-Linden wurden die Thing-Versammlungen (Volks- und Gerichtsversammlungen nach dem alten germanischen Recht) abgehalten. Es heißt, dass das Urteil meistens „lind“ ausfiel.<br />
Wie <a href="https://artedea.net/holla-die-frau-holle/">Holla</a> soll sie auch dem <strong>Holunder</strong> sehr zugetan sein. Auch Birke, Wildrose, Erdbeere, Ringelblume, Frauenmantel, Arnika, Schafgarbe, Gänseblümchen und Schlüsselblume, Pflanzen, die jetzt als „Marienblumen“ bezeichnet werden, waren ursprünglich Pflanzen der Freya.</p>
<h2>Frei Leben frei Wählen</h2>
<p>Frauen zeigt die durch und durch <strong>selbstbestimmte Göttin</strong> alle Möglichkeiten, frei zu leben und frei zu wählen. Sie schenkt Lust und Sinnlichkeit, hilft bei magischen Angelegenheiten, verleiht Flügel, bringt tiefes, uraltes Wissen.</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Energie der Freya kann dir dabei helfen, deine </span><b>wahre Natur</b><span style="font-weight: 400;"> zu entdecken, die roh und wild – tief in dir – vergraben liegt. Wenn du diesem ungezähmten Geist in dir erlaubst, sich frei und leicht zu entfalten, wirst du einen einen offenen Zugang zu deiner Lebenslust und deiner Selbstliebe erhalten.</span></p>
<p>Sie hilft bei allen <strong>Liebesdingen</strong>, in ihrem Namen werden Liebestalismane angefertigt. Allerdings ist zu bedenken, dass Freya eher mit Beziehungen verbunden ist, die auf Lust und Freude fußen, als auf Eheverträgen.</p>
<p>Wenn eine Frau sich ganz wie die Göttin fühlen will, dann hat diese auch nichts dagegen, wenn man ihren Liebeszauber nachmacht – eine leichte Federboa um den nackten Körper geschlungen, ein funkelnder Halsschmuck und die <strong>Lust auf Höhenflüge</strong> – dann kann einem erotisch-magisch-sinnlichen Abenteuer eigentlich nichts mehr im Wege stehen.</p>
<p>Nicht umsonst leiten sich deutsche Wörter wie „froh“, „Freude“, „freien“, „Freier“ (= Liebhaber) und „frei“ von ihrem Namen ab. Frauen, die von Freya gesegnet sind, sind sinnlich und sexuell und ihre Freude ist der Maßstab ihres Handelns.</p>
<p><strong><em>auch: Freyja, Freja, Freia, Frea, Fria, Frija, Vanadis (= Vanengöttin)</em></strong></p>
</div>
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		<title>Prende &#8211; Altillyrische und albanische Liebes- und Schönheitsgöttin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 May 2017 19:35:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fruchtbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Schönheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Altillyrische Völker auf der westlichen und nordwestlichen Balkanhalbinsel kannten Prende als Göttin der Morgenröte, der Liebe, der Schönheit und der Fruchtbarkeit. Unter christlichem Einfluss wurde sie in die heilige Anna umgewandelt. Prende wird als ganz besonders schön geschildert, sie ist die Göttin des strahlenden Glanzes. Frauen bitten sie, dass auch sie sich in ihrer ganzen ... <a title="Prende &#8211; Altillyrische und albanische Liebes- und Schönheitsgöttin" class="read-more" href="https://artedea.net/prende-altillyrische-und-albanische-liebes-und-schonheitsgottin/" aria-label="Mehr Informationen über Prende &#8211; Altillyrische und albanische Liebes- und Schönheitsgöttin">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Altillyrische Völker auf der westlichen und nordwestlichen Balkanhalbinsel kannten Prende als Göttin der Morgenröte, der Liebe, der Schönheit und der Fruchtbarkeit. Unter christlichem Einfluss wurde sie in die heilige Anna umgewandelt. Prende wird als ganz besonders schön geschildert, sie ist die Göttin des strahlenden Glanzes. Frauen bitten sie, dass auch sie sich in ihrer ganzen Schönheit entfalten mögen.</p>
<h1 style="text-align: center;"><strong>Göttin des strahlenden Glanzes</strong></h1>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-17226 aligncenter" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2017/05/prende-xl-800x1101.jpg" alt="" width="560" height="771" srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2017/05/prende-xl-800x1101.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2017/05/prende-xl-1024x1409.jpg 1024w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2017/05/prende-xl-400x550.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2017/05/prende-xl-768x1057.jpg 768w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2017/05/prende-xl-1116x1536.jpg 1116w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2017/05/prende-xl-1488x2048.jpg 1488w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2017/05/prende-xl-scaled.jpg 1860w" sizes="auto, (max-width: 560px) 100vw, 560px" /></p>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Illyrer" target="_blank" rel="noopener">Altillyrische </a>Völker auf der westlichen und nordwestlichen Balkanhalbinsel kannten Prende als Göttin der Morgenröte, der Liebe, der Schönheit und der Fruchtbarkeit.<br />
Im Volksmund im heutigen Albanien heißt sie <em>„Zoja e bukuris“</em>, was <strong>„Gebieterin der Schönheit“ </strong>bedeutet.<br />
Im katholischen Nordalbanien hat Prende ihren Festtag am 26. Juli. An diesem Tag<strong> schminken und schmücken </strong>sich die Frauen ihr zu Ehren ganz besonders schön und tragen ihre besten Kleider.<br />
Ebenso wie bei <a href="https://artedea.net/venus/">Venus</a> und <a href="https://artedea.net/freya-germanisch-nordisch-skandinavische-goettermutter2/">Freya</a><a href="https://artedea.net/freya-urahnin-aller-freien-frauen/"> </a>ist der Tag der Prende der <strong>Freitag</strong>. Er ist <span class="goog-text-highlight">auf Albanisch auch nach ihr benannt: </span><i><span class="goog-text-highlight">dita e premte.</span></i><br />
Es werden in ihrem Namen an Freitagen auch <strong>Liebesrituale</strong> gefeiert. Dazu holen die Frauen auch ihre Mörser heraus und stellen diese mit einem Stössel darin auf &#8211; eine Darstellung der sexuellen Vereinigung, was auf die<strong> erotische Seite </strong>der Göttin hinweist.<br />
Prende wird als ganz besonders schön geschildert, sie ist die Göttin des<strong> strahlenden Glanzes</strong>. Frauen bitten sie, dass auch sie sich in ihrer ganzen Schönheit entfalten mögen.<br />
<span class="">Sie wird auch </span><b><span class="">Afërdita</span></b><span class=""> genannt in Anlehnung an </span><i><span class="">Hylli i Dritës, Afêrdita</span></i><span class=""> „der Stern des Lichts, Afêrdita“ (d.h. <a href="https://artedea.net/venus/">Venus</a></span><span class="">, der Morgenstern) <span class="goog-text-highlight">und </span><i><span class="goog-text-highlight">Ylli i Mbrëmjes, Afërdita</span></i><span class="goog-text-highlight"> (d.h. <a href="https://artedea.net/venus/">Venus</a></span><span class="goog-text-highlight">, der Abendstern).</span></span></p>
<h2 style="text-align: left;">Halbmond und Regenbogen</h2>
<p>Das Paar Prende und ihr Göttergatte Perendi werden im illyrischen Götterhimmel auch als Mond- und Sonnensymbol dargestellt. Prende führt als <strong>Erd- und Fruchtbarkeitsgöttin</strong> die Linie der altorientalischen Magna Mater aus dem <strong>fruchtbaren Halbmond</strong> fort.<br />
Das Symbol der Prende ist neben dem Mond auch der <strong>Regenbogen</strong>, der als „Gürtel der Göttin“ in seiner ganzen Schönheit in allen Farben strahlt.<br />
Es heißt, wem es gelingt, unter einem Regenbogen hindurch zu gehen oder wer Wasser trinkt, das von einem Regenbogen berührt wurde, verändere sein Geschlecht.<br />
<span class="">Laut Volksglauben fährt Prende in einem von <strong>Schwalben</strong> gezogenen Wagen über den Himmel, die Verbindung zwischen den Schwalben und dem Wagen ist ein Regenbogen.<br />
Die <strong>Schwalben werden „</strong></span><i><span class="">Pulat e Zojës“ (</span></i><span class="">Vögel der Dame) genannt.</span></p>
<h2>Die Umwandlung in eine großmütterliche Heilige</h2>
<p>Albanien wurde bereits sehr früh christianisiert. Ab dem ersten und dem zweiten Jahrhundert n.u.Z. war das Christentum in der Region die vorherrschende Religion. Man verachtete die „heidnische Vielgötterei<i><span class="">“,</span></i><span class=""> an die die Menschen glaubten und versuchte diese zu </span>verdrängen und mit christlichen Glaubensinhalten zu füllen.</p>
<p>Besonders die schöne Prende mit ihrer <strong>erotischen <span style="font-weight: 400;"><strong>Komponente</strong> </span></strong>war den christlichen Missionaren ein Dorn im Auge. Eine reine, über alle Zweifel erhabene Heilige musste her, um die alte Göttin zu überlagern. Und das war erstaunlicher Weise nicht <a href="https://artedea.net/maria-madonna-muttergottin/">Maria</a>, sondern ihre Mutter <a href="https://artedea.net/anna-die-ahnin/">Anna</a>. Damit wollte man wohl der sinnlichen Schönheits- und Fruchtbarkeitsgöttin einen mütterlichen, ja großmütterlichen Anstrich geben und auch die ausschweifenden Liebesrituale verunmöglichen.<span style="font-weight: 400;"> Wer feiert schon solche im Zeichen einer Heiligen?</span></p><div id="arted-2311758497" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div>
<p>Wobei: Die Heilige <a href="https://artedea.net/anna-die-ahnin/">Anna </a>gilt ja auch als so etwas wie ein <strong>Fruchtbarkeitswunder</strong>, hat sie doch als bereits alternde Frau nach Jahrzehnte langer Kinderlosigkeit ihre Tochter <a href="https://artedea.net/maria-madonna-muttergottin/">Maria</a> empfangen und geboren.<br />
Und das auf ganz „natürlichem“ Wege! Vielleicht war das ein Zugeständnis oder ein schlauer Schachzug der Kirchenväter, denn eine ganz keusche und jungfräuliche <a href="https://artedea.net/maria-madonna-muttergottin/">Maria</a> wäre als Ersatz für Prende möglicherweise unglaubwürdig gewesen und damit nicht akzeptiert worden.</p>
<p>Wobei sich auch hier die Menschen wie so oft vom christlichen Deckmantel nicht davon abhalten ließen, ihre alten Göttinnen weiter in altbewährter Weise zu feiern. Und hier wurde nicht einmal der Namen der Heiligen akzeptiert. Denn nach der christlichen Überstülpung wurde Prende nicht <a href="https://artedea.net/anna-die-ahnin/">Anna</a>, sondern <strong>„Venerande“</strong> genannt. Die Sprachwurzel dafür stammt aus dem Lateinischen <em>„venerare“</em> und bedeutet soviel wie „verehren, anbeten, bewundern, hochachten“. Ganz schön schlau, denn dagegen konnten auch die christlichen Kirchenväter nichts einwenden und wer da verehrt, bewundert und angebetet wird, sei dahingestellt.<br />
In <em><strong>„Venerande“ </strong></em>erkennen wir auch eindeutig das Wort „<a href="https://artedea.net/venus/">Venus</a>“, die römische Entsprechung der Göttin Prende.<br />
Als ihr Feiertag wurde der 26. Juli, der sogenannte Annentag angesetzt. Aber oft wird dieser von den Menschen einfach auf den darauffolgenden Freitag verlegt und nach wie vor mit nicht sehr christlichen Inhalten gefeiert.</p>
<p><span class="">Prende war in Albanien so beliebt, dass von den rund 275 katholischen Kirchen, die im späten 16. und frühen 17. Jahrhundert in Albanien existierten, 33 nach ihr benannt wurden, mehr als nach jedem anderen Heiligen außer der Jungfrau <a href="https://artedea.net/maria-madonna-muttergottin/">Maria</a> und dem Heiligen Nikolaus. </span>Viele andere historische katholische und orthodoxe Kirchen wurden ihr im 18. und 19. Jahrhundert geweiht. Im Kurbin-Tal waren Wallfahrten zur Kirche der Heiligen Veneranda sowohl unter ChristInnen als auch unter MuslimInnen üblich. <span class="">Dorthin gingen Menschen auch in der Hoffnung auf Heilung von Geisteskrankheiten.</span></p><div id="arted-2613543607" class="arted-raeucher-ebook arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<p>Prende bzw. Prenne ist in Albanien ein beliebter Mädchenname. Auch noch im heutigen Albanisch, das viel von der illyrischen Sprache bewahrt hat, werden Göttinnen als <strong>„Perendesha“</strong> übersetzt. Verschliffen ausgesprochen lassen sich hier Ähnlichkeiten mit Perscht, Perschta, <a href="https://artedea.net/percht-die-ge-barmutter/">Perchta</a> erkennen. Der Wirkungsbereich der illyrischen Göttin hat sich also hier offenbar ziemlich ausgedehnt. Der Kult erstreckte sich von den altillyrischen Gebieten der westlichen und nordwestlichen Balkanhalbinsel bis hin zum römischen Reich und dehnte sich von dort über den Alpenkamm aus, wo wir in der Göttin <a href="https://artedea.net/percht-die-ge-barmutter/">Percht </a>eine Verwandte bzw. Nachfahrin der Prende finden.</p>
<p><em><strong>auch: Prenne, Zoja Prenne, <i><span class="goog-text-highlight">Prema</span></i><span class="goog-text-highlight"> , </span><i><span class="goog-text-highlight">Premte, </span></i><i><span class="goog-text-highlight">Petka, </span></i><b><span class="">Afërdita</span></b></strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="arted-694118956" class="arted-nach-dem-inhalt-2 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782446" aria-label="lammas banner2022-schmal"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal.jpg 1026w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-800x222.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-1024x284.jpg 1024w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-400x111.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-768x213.jpg 768w" sizes="(max-width: 1026px) 100vw, 1026px" width="1026" height="285"   /></a></div><div id="arted-3694626560" class="arted-nach-dem-inhalt-4 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><div id="arted-3810627104" class="arted-nach-dem-inhalt-6 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div><p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/prende-altillyrische-und-albanische-liebes-und-schonheitsgottin/">Prende &#8211; Altillyrische und albanische Liebes- und Schönheitsgöttin</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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		<title>Fornax &#8211; Römische Göttin des Brotbackens und der Öfen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Feb 2015 16:24:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Feuer]]></category>
		<category><![CDATA[Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Name dieser Göttin bedeutet einfach „Ofen“, und man beschwor sie, dass sie die Frucht und die Häuser verschonen solle. Beim jedem Backvorgang wurde sie angerufen, um die Frucht „milde zu machen“. Ovid beschreibt eine „Fornacalis dea“ – eine weibliche göttliche Macht im Ofen selbst, Das tägliche Brot Der Name dieser Göttin bedeutet einfach „Ofen“, ... <a title="Fornax &#8211; Römische Göttin des Brotbackens und der Öfen" class="read-more" href="https://artedea.net/fornax-romische-gottin-des-brotbackens-und-der-ofen/" aria-label="Mehr Informationen über Fornax &#8211; Römische Göttin des Brotbackens und der Öfen">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Name dieser Göttin bedeutet einfach „Ofen“, und man beschwor sie, dass sie die Frucht und die Häuser verschonen solle. Beim jedem Backvorgang wurde sie angerufen, um die Frucht „milde zu machen“. Ovid beschreibt eine „Fornacalis dea“ – eine weibliche göttliche Macht im Ofen selbst,</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Das tägliche Brot</strong></h2>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" class="" style="width: 285px; height: 380px;" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/09/fornax.jpg" alt="" /></p>
<p>Der Name dieser Göttin bedeutet einfach „Ofen“, und man beschwor sie, dass sie die Frucht und die Häuser verschonen solle. Bei jedem Backvorgang wurde sie angerufen, um die Frucht „milde zu machen“. Ovid beschreibt eine „Fornacalis dea“ – eine weibliche göttliche Macht im Ofen selbst,</p>
<p>Fornax war im antiken Rom dafür zuständig, dass das <strong>Getreide nicht verbrennt</strong>, wenn es — nach damaliger Weise — erst im Ofen gedörrt werden musste, ehe es gemahlen bzw. in Mörsern zerstoßen werden konnte.<br />
Dies, weil rohes, frisches Getreide die Mahlsteine verklebt und sie damit unbrauchbar gemacht hat. Durch das Dörren wurde das Mahlgut trockener und wesentlich leichter zu Mehl zu verarbeiten.</p>
<p>Das erste geerntete Getreide wurde der Göttin <a href="https://artedea.net/ceres/">Ceres </a>geweiht. Doch mit diesem konnte man wenig anfangen, es muss erst durch einen Prozess gehen, um <strong>genießbar </strong>zu werden. Dazu verwendete man Feuer, doch es war ein langer Erfahrungsweg, bis man das <strong>gewünschte Ergebnis</strong> erzielt hatte. Oft kam nichts als schwarze Asche aus den Öfen und dazu war die Gabe der <a href="https://artedea.net/ceres/">Ceres </a>zu wertvoll. Im schlimmsten Fall war das Feuer im Ofen unkontrollierbar und es brannte mit ihm gleich das ganze Haus nieder.</p>
<h2>Frucht wird „milde“ gemacht</h2>
<p>Aus Ehrfurcht vor dieser starken Qualität, die man zu besänftigen versuchte, wurde der Fornax, der Ofen, zur Göttin gemacht.<br />
Denn der Name dieser Göttin bedeutet einfach „Ofen“, und man beschwor sie, dass sie die Frucht und die Häuser verschonen solle. Bei jedem <strong>Backvorgang </strong>wurde sie angerufen, um die Frucht „milde zu machen“.</p><div id="arted-2311758497" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div>
<p>Der Backofen wurde also als eine Göttin angesehen, die aus ihrer heißen Energie <strong>Nährendes </strong>hervorbringt.<br />
Ovid beschreibt eine „Fornacalis dea“ – eine weibliche göttliche Macht im Ofen selbst (Fast.6. 314).</p>
<h2>Backhaus als Kultplatz</h2>
<p>Ihr Kultplatz waren daher die Backhäuser, vor deren Öfen ihr <strong>Weihegaben </strong>dargebracht wurden. Das Herd­feuer hatte ja immer neben seiner profanen Funktion etwas Heiliges.<br />
Es gab<strong> zwei Feste</strong> zu Ehren der Göttin Fornax: Fornacalia am 12 Kal. Martii (zwischen dem 7. und dem 17. Februar) und Fordicidia am 19. April. Das zweitere war zwar eher ein Fest für die Erdgöttin <a href="https://artedea.net/tellus-mater/">Tellus Mater</a>, bei dem aber auch Asche eine wichtige Rolle spielte, daher wurde auch Fornax geehrt, die aus ihren Öfen Asche beisteuerte.<br />
Numa Pompilius der sagenhafte zweite König von Rom (angeblich 750 &#8211; 672 v.d.Z.) soll das Fest im Februar angeordnet haben.</p>
<p>An diesem Feiertag wurde die <strong>alltägliche Handlung des Brotbackens </strong>ganz bewusst zeremoniell begangen, um die Göttin zu ehren. Jede Curie musste ihr zu Ehren 30 Brote backen.<br />
In frühen Zeiten war es üblich, dass jede Familie einen Laib ungebackenes Brot zum Gemeindebackofen brachte und dann nach dem Backen alle die verschiedenen Brotlaibe teilten.</p><div id="arted-2613543607" class="arted-raeucher-ebook arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<p>Einige Krümeln des Brotes wurden für die <strong>Vögel </strong>ausgestreut. Diese sollen die Wünsche an die Göttin in alle Himmelsrichtungen weitertragen.</p>
<h2>Brot, Liebe und Frieden</h2>
<p>Ihr Symbole sind Öfen, Feuer und Weizen. Fornax wird wahrgenommen, wenn sich der <strong>Duft von frischem Brot </strong>im Haus ausbreitet.<br />
Sie ist immer das <strong>geschützte und behütete Feuer</strong>. Im Alten Rom war man davon überzeugt, dass wenn einmal dieses Feuer ausgehen sollte, das nicht nur bedeutete, keine Nahrung mehr zu haben. Ein erloschenes Herdfeuer war auch Symbol dafür, dass der Hausfrieden und die Liebe — das warmherzige Zusammensein — entschwindet.<br />
Daher ist Fornax auch eine<strong> Liebes- und Friedensgöttin. </strong></p>
<p>Manchmal wird sie auch mit der Göttin <a href="https://artedea.net/vesta/">Vesta </a>gleichgesetzt, doch während diese eher für den Herd zuständig war, auf dem alle Speisen hergestellt werden, ist Fornax speziell für (Brot-)Backöfen zuständig.</p>
<p>Nach der Brotback-Göttin ist auch ein <strong>Sternbild </strong>des Südhimmels benannt – Fornax oder auch „der Chemische Ofen“ genannt mit dem dazugehörenden „Fornax-Galaxienhaufen“ — eine große Ansammlung von Galaxien, der in diesem Sternbild zu finden ist und wie glühende Funken in einem Backofen wirken.</p>
<p><em><strong>auch: Fornacalis dea</strong></em></p>
<div id="arted-694118956" class="arted-nach-dem-inhalt-2 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782446" aria-label="lammas banner2022-schmal"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal.jpg 1026w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-800x222.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-1024x284.jpg 1024w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-400x111.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-768x213.jpg 768w" sizes="(max-width: 1026px) 100vw, 1026px" width="1026" height="285"   /></a></div><div id="arted-3694626560" class="arted-nach-dem-inhalt-4 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><div id="arted-3810627104" class="arted-nach-dem-inhalt-6 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div><p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/fornax-romische-gottin-des-brotbackens-und-der-ofen/">Fornax &#8211; Römische Göttin des Brotbackens und der Öfen</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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		<title>Tanit &#8211; Höchste Göttin Karthagos, Göttin der Liebe und Fruchtbarkeit und Gebieterin des Mondes</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Nov 2012 20:27:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Fruchtbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Himmel]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Muttergöttin]]></category>
		<category><![CDATA[Erdgöttinnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ihr Einflussbereich und ihre Zuständigkeiten sind vielfältig: Tanit ist sowohl die Königin des Himmels und Gebieterin aller lichten Wesen, wie auch die Mutter Erde und Göttin der Natur. Die fröhliche Muttergöttin &#160; Tanit wird oft als die karthagoesche Version der phönizischen Göttin Astarte angesehen. Sie hat im Laufe der Zeit auch verschiedene Elemente fremder Muttergöttinnen &#8211; Aphrodite, Isis, Hathor, Artemis und Juno aufgenommen, wodurch ... <a title="Tanit &#8211; Höchste Göttin Karthagos, Göttin der Liebe und Fruchtbarkeit und Gebieterin des Mondes" class="read-more" href="https://artedea.net/tanit-frohliche-muttergottin/" aria-label="Mehr Informationen über Tanit &#8211; Höchste Göttin Karthagos, Göttin der Liebe und Fruchtbarkeit und Gebieterin des Mondes">Weiterlesen ...</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/tanit-frohliche-muttergottin/">Tanit &#8211; Höchste Göttin Karthagos, Göttin der Liebe und Fruchtbarkeit und Gebieterin des Mondes</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ihr Einflussbereich und ihre Zuständigkeiten sind vielfältig: Tanit ist sowohl die Königin des Himmels und Gebieterin aller lichten Wesen, wie auch die Mutter Erde und Göttin der Natur.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Die fröhliche Muttergöttin</strong></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-17111 aligncenter" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2012/11/tanit-800x1090.jpg" alt="" width="366" height="498" srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2012/11/tanit-800x1090.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2012/11/tanit-1024x1396.jpg 1024w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2012/11/tanit-400x545.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2012/11/tanit-768x1047.jpg 768w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2012/11/tanit-1127x1536.jpg 1127w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2012/11/tanit-1503x2048.jpg 1503w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2012/11/tanit-scaled.jpg 1878w" sizes="auto, (max-width: 366px) 100vw, 366px" /></p>
<p>Tanit wird oft als die karthagoesche Version der <a title="Phönizier" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ph%C3%B6nizier" target="_blank" rel="noopener">phönizischen</a> Göttin <a title="https://artedea.net/astarte/" href="https://artedea.net/astarte/">Astarte </a>angesehen.<br />
Sie hat im Laufe der Zeit auch verschiedene Elemente fremder Muttergöttinnen &#8211; <a title="Aphrodite" href="https://artedea.net/aphrodite/">Aphrodite</a>, <a title="Isis" href="https://artedea.net/isis-inbegriff-des-seins/">Isis</a>, <a title="Hathor" href="https://artedea.net/hathor/">Hathor</a>, <a title="artemis" href="https://artedea.net/artemis/">Artemis </a>und <a title="juno" href="https://artedea.net/juno-umfassende-frauen-gottin/">Juno </a>aufgenommen, wodurch sie zu einer universalen Muttergöttin wurde.</p>
<p>Aus ihr ist wiederum die Göttin <a title="fatima" href="https://artedea.net/fatima-universelle-schutzgottin/">Fatima </a>hervorgegangen.</p>
<h2>Universale Muttergöttin mit vielfältigen Zuständigkeiten</h2>
<p>Ihr Einflussbereich und ihre Zuständigkeiten sind daher vielfältig: Sie ist sowohl die Königin des <strong>Himmels</strong> und Gebieterin aller lichten Wesen, wie auch die <strong>Mutter Erde</strong> und <strong>Göttin der Natur</strong>.</p>
<p>Darüber hinaus hat Tanit auch Aspekte einer <strong>Meeresgöttin</strong>.</p><div id="arted-2311758497" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div>
<p>Eine ihrer Bezeichnungen ist „Caelistis&#8220; (&#8222;die Himmlische&#8220;). Ihr silbernes Licht als <strong>Mondgöttin</strong> bringt der Erde zusätzliche <strong>Kraft und Segen</strong> &#8211; besonders, wenn sie als voller Mond der Erde und ihren BewohnerInnen ganz zugeneigt ist.</p>
<p>Als <strong>Fruchtbarkeits- und Erdgöttin</strong> wird sie auch mit dem Jahreskreis in Verbindung gebracht: Im Herbst und zu Dürrezeiten zerstört sie und kehrt im Frühling als aufbauende Muttergöttin auf die Erde zurück, um sich mit dem Himmelsgott Baal zu verbinden.</p>
<p>Als Folge der <strong>Heiligen Hochzeit</strong> sprießt das frische Grün und alle &#8211; Menschen wie Tiere &#8211; haben nur Paarung im Sinn. Als Freude über das Wunder der neu erwachten Natur soll Tanit mit <strong>orgiastischen Riten</strong> gefeiert worden sein.</p><div id="arted-2613543607" class="arted-raeucher-ebook arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<p>Auch die sogenannte Tempelprostitution (Priesterinnen, die ihre Sexualität und damit Fruchtbarkeit als Dienst an der Göttin verstehen und leben) gehört zu ihrem Kult.</p>
<h2>Besonderer Friedhof für Kinder</h2>
<p>Tanit sagt man auch nach, dass ihr die erstgeborenen Kinder als Feueropfer dargebracht werden mussten. Nach neueren Erkenntnissen soll dies jedoch ein Gerücht gewesen sein, welches im Zuge der <a title="Punische_Kriege" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Punische_Kriege" target="_blank" rel="noopener">Punischen Kriege</a> vom Römischen Reich als Kriegspropaganda gegen Karthogo eingesetzt wurde.</p>
<p>Unter Steinstelen fanden sich tatsächlich Urnen mit verkohlten Knochen, die unzweifelhaft von Kindern stammen. Der Archäologe Fethi Chelbi vertritt jedoch die Ansicht, dass es hier um einen ganz besonderen Friedhof für Kinder handelt. Die Analyse der Asche aus den Urnen ergab nämlich, dass sie hauptsächlich von Föten und Totgeburten stammte.</p>
<p>Es herrschte damals eine hohe Kindersterblichkeit – dennoch sind Kindergräber auf den Friedhöfen Karthagos sehr selten. Wahrscheinlich wurden auf diese Weise die verstorbenen Kinder an die große Muttergöttin Tanit zurück gegeben.</p>
<h2>Mit 70 Kindern Mutter aller Gottheiten</h2>
<p>Mit Baal Hammon feierte Tanit möglicherweise nicht nur alljährlich die Heilige Hochzeit. In einigen Sagen wird sie als dessen Gattin bzw. dessen weibliche Ausprägung „BA&#8217;ALAT&#8220; bezeichnet, weshalb einer ihrer Titel<strong> „Gesicht des Baal&#8220;</strong> ist. Das „LAT&#8220; in der Bezeichnung „BA&#8217;ALAT&#8220; weist auf ihren<strong> nährenden Aspekt</strong> hin.</p>
<p>Noch heute ist die Sprachwurzel „lat&#8220; in manchen Sprachen in dem Wort für (Mutter-)Milch vorhanden (vgl. dazu auch <a title="Al-Lat" href="https://artedea.net/al-lat/">Al-Lat</a>).</p>
<p>Es wurden viele Tanit-Statuetten gefunden, die die <strong>nackte Göttin</strong> zeigen, wie sie mit ihren Händen ihre Brüste quetscht bzw. darbietet &#8211; eine alte <strong>Fruchtbarkeits- bzw. nährende Geste.</strong> Als Spenderin der Fruchtbarkeit hat Tanit auch den Namen „Nutrix&#8220; (= Amme, Ernährerin). Jedenfalls soll Tanit mit Baal Hammon 70 Kinder haben und wird daher als Mutter aller Gottheiten angesehen.</p>
<h2>Dreieck mit waagerechtem Balken und Scheibe</h2>
<p>Bemerkenswert ist ihr <a title="Tanit-Symbol" href="http://en.wikipedia.org/wiki/File:Tanit-Symbol.svg" target="_blank" rel="noopener"><strong>Symbol</strong></a>: Es stellt ein Dreieck mit einem waagerechtem Balken darüber dar, auf dem eine runde Scheibe liegt (die Spitze des Dreiecks ist oben). Also eine sehr einfache Darstellung einer Frau.</p>
<p>Dies wird oft auch mit dem ägyptischen <a title="ankh" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Anch" target="_blank" rel="noopener">Ankh</a>-Zeicheon verglichen. Häufig zu finden ist über diesem Zeichen auch die <strong>Mondsichel</strong>, in der wie in einer Schale der Vollmnd liegt. Der <strong>Querbalken</strong> wird einerseits als <strong>offene oder segnende Arme</strong> angesehen. Andererseits auch als Horizont gedeutet – der Körper der Göttin ist unterhalb (in der Erde), ihr Kopf oberhalb.</p>
<p>Das <a title="Tanit-Symbol" href="http://en.wikipedia.org/wiki/File:Tanit-Symbol.svg" target="_blank" rel="noopener">Tanit-Zeichen</a> wurde auch ornamental oder als <strong>Amulett</strong> verwendet, und es findet sich später sogar auf römischen Standarten und Amuletten wieder („Lunulae&#8220;, Mondchen).</p>
<p>Tanit wird manchmal auch als <strong>geflügelte Göttin</strong> mit dem Tierkreis um ihren Kopf herum und der Sonne in einer sowie dem Mond in der anderen Hand dargestellt.</p>
<h2>Stab mit wellenförmigen Linien</h2>
<p>Ihr Name geht möglicherweise auf eine alte <strong>Schlangengöttin</strong> zurück und wird auch mit der ägytischen Tanetu &#8211; einer Form der <a title="hathor" href="https://artedea.net/hathor/">Hathor </a>als Göttin des Lichts – in Verbindung gebracht. Tanit wird manchmal auch mit einem „Caduceus&#8220;, einem Stab, um den sich wellenförmigen Linien (Schlangen) winden, dargestellt.</p>
<p>Dieses <strong>uralte Symbol der Heilung</strong> findet sich (wenn auch mit anderer Auslegung) im Alten Testament wieder &#8211; als <strong>Baum der Erkenntnis</strong>, um den sich eine Schlange windet. Tanits heiliger Baum ist die Palme, der Lebensbaum in den Wüstengebieten. Weitere Symbole von Tanit sind Granatapfel, Feige, Ähre und die Taube.</p>
<h2>Tanit-Kult auf Ibiza</h2>
<p>Nachgewiesen wurde ihre Verehrung auch auf <a title="Malta" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Malta" target="_blank" rel="noopener">Malta</a>. Besonders lang hielt sich der Tanit-Kult allerdings auf der <a title="Balearische_Inseln" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Balearische_Inseln" target="_blank" rel="noopener">Balearen-Insel</a> <a title="Ibiza" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ibiza" target="_blank" rel="noopener">Ibiza</a>, wo die Göttin noch lange nach der Christianisierung der Inselbevölkerung im 2. Jahrhundert n.u.Z. verehrt wurde. Auf Ibiza sind mehrere Kultstätten ausgegraben worden. Die bekannteste alte Tanit-Kultstätte ist die <a title="Es_Culleram" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Es_Culleram" target="_blank" rel="noopener">Höhle Es Culleram</a> bei <a title="Sant_Vincent_de_sa_Cala" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sant_Vincent_de_sa_Cala" target="_blank" rel="noopener">Sant Joan de Labritja</a>.</p>
<p>Im Jahr 1907 wurden bei Ausgrabungen rund 600 Terrakottafiguren (vermutlich Votivbilder) gefunden, dazu rund tausend Köpfe von Figuren und Tonscherben.</p>
<h2>Weibliche Figuren in Glockenform</h2>
<p>Besonders hervorzuheben sind mehrere <strong>weibliche Figuren in Glockenform</strong>, bemalt mit diversen Symbolen. Bei einigen von ihnen ist das Gesicht mit einer feinen Goldschicht überzogen. 1929 wurde eine Bronzetafel gefunden, auf der die Namen Astraté und Tania erwähnt werden.</p>
<p>Der Insel Ibiza vorgelagert findet man das geheimnisvolle Felsen-Eiland <a title="Es Vedrà" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Es_Vedr%C3%A0" target="_blank" rel="noopener">Es Vedra</a>. Eine kleine, spitz aus dem Meer ragende Insel, ohne Pflanzen, dafür aber übersät mit unzähligen kleinen Höhlen.</p>
<p>Besonders in diesen finden sich auch heute noch unzählige Bilder der Göttin Tanit. Sie wird nach wie vor von Einheimischen als Schutzgöttin von Ibiza verehrt und es werden ihr immer noch Licht und Weihegaben in Form von Blumen dargebracht. Ihr vitaler Einfluss über die Insel Ibiza schlägt sich heute auch in Namen von Hotels, Lokalen, Drinks etc. nieder.</p>
<p>Die Bevölkerung erzählt über die <strong>magische und mysteriöse</strong> Tanit, dass sie <strong>Fröhlichkeit</strong> bringt und immer dann hilft, wenn die Sorgen und Probleme Überhand nehmen.</p>
<p><strong><em>auch: Tanith, Tent (phönizisch bzw. punitisch), Tanis (griechisch)</em></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Ziva &#8211;  Slawische Göttin der Lebenskraft, der Fruchtbarkeit, der Saat und der Ernte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Oct 2012 16:24:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernte]]></category>
		<category><![CDATA[Fruchtbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bevor die Christianisierung sich ausbreiten konnte, umfasste die Verehrung von Ziva einen großen geografischen Bereich, der das Gebiet der heutigen Länder Polen, Tschechien, Slowakei, Slowenien und Teile von Deutschland einschließt. Die personifizierte Vitalität  Bevor die Christianisierung sich ausbreiten konnte, umfasste die Verehrung von Ziva einen großen geografischen Bereich, der das Gebiet der heutigen Länder Polen, ... <a title="Ziva &#8211;  Slawische Göttin der Lebenskraft, der Fruchtbarkeit, der Saat und der Ernte" class="read-more" href="https://artedea.net/ziva-die-personifizierte-vitalitat/" aria-label="Mehr Informationen über Ziva &#8211;  Slawische Göttin der Lebenskraft, der Fruchtbarkeit, der Saat und der Ernte">Weiterlesen ...</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/ziva-die-personifizierte-vitalitat/">Ziva &#8211;  Slawische Göttin der Lebenskraft, der Fruchtbarkeit, der Saat und der Ernte</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Bevor die Christianisierung sich ausbreiten konnte, umfasste die Verehrung von Ziva einen großen geografischen Bereich, der das Gebiet der heutigen Länder Polen, Tschechien, Slowakei, Slowenien und Teile von Deutschland einschließt.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Die personifizierte Vitalität </strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-18900 aligncenter" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2012/10/ziva-800x1120.jpg" alt="" width="606" height="848" srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2012/10/ziva-800x1120.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2012/10/ziva-1024x1434.jpg 1024w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2012/10/ziva-400x560.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2012/10/ziva-768x1075.jpg 768w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2012/10/ziva-1097x1536.jpg 1097w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2012/10/ziva-1463x2048.jpg 1463w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2012/10/ziva-scaled.jpg 1828w" sizes="auto, (max-width: 606px) 100vw, 606px" /></p>
<p>Bevor die Christianisierung sich ausbreiten konnte, umfasste die Verehrung von Ziva einen <strong>großen geografischen Bereich</strong>, der das Gebiet der heutigen Länder Polen, Tschechien, Slowakei, Slowenien und Teile von Deutschland (vor allem das Gebiet um die Elbe) einschließt.</p>
<p>In späten Quellen wird sie auch „dea frumenti&#8220;, also <strong>Getreidegöttin</strong> genannt. Doch ihre <strong>Fruchtbarkeit</strong> ist weiter gehend, als nur das Gedeihen der Saat in der Landwirtschaft.</p>
<p>Sie ist die <strong>personifizierte Vitalität</strong>, aus der alles hervorgeht. Sie gebietet über alle<strong> Wachstums- und Lebenskräfte</strong> und ist damit mit der Göttin <a title="mokosch" href="https://artedea.net/mokoschmokosch-feuchte-mutter-erde/">Mokosch</a> verwandt, die eher im ostslawischen Bereich verehrt wurde. Fruchtbarkeit ist auch Ausdruck der <strong>Liebe</strong>, daher ist Ziva auch dafür zuständig.</p>
<p>Da das Gedeihen und das Wachstum auch immer wieder mit Glück zu tun hat, ist sie auch eine <strong>Glücksgöttin</strong>. Es ist überliefert, dass einer ihrer <strong>Tempel</strong> an einem Berg bei <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/%C5%BBywiec" target="_blank" rel="noopener">Ż</a><a title="Żywiec" href="http://de.wikipedia.org/wiki/%C5%BBywiec" target="_blank" rel="noopener">ywiec</a> (im heutigen Polen) stand, zu dem die Menschen pilgerten, um die Göttin um eine gute Gesundheit und ein langes Leben zu bitten.<br />
In einer Buchillustration aus dem Jahr 1740 wird sie nackt, stehend, mit einen <strong>Weinkranz</strong> auf ihren Haaren, die ihr bis zu den Kniekehlen reichen, dargestellt.</p><div id="arted-2311758497" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div>
<p>In ihrer Rechten hält Ziva einen <strong>Apfel</strong>, in der Linken <strong>Weintrauben</strong>. Überliefert ist von ihr auch, dass sie sich in einen <strong>Kuckuck</strong> verwandeln kann.<br />
Ihr Gefährte bzw. ihr männlicher Gegenpart ist Siebog.</p>
<p><strong><em>auch: Živa, Zywie, Żiwia. Zhywie, Zhywa, Zywa, Zhiva, Zivena, Šiva, Siva, Sieva, Siwa, Sivve, Shiwa, Sieba, Syeba, Syewa, Siba, Dsiva, Dziwa, Razivia</em></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="arted-694118956" class="arted-nach-dem-inhalt-2 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782446" aria-label="lammas banner2022-schmal"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal.jpg 1026w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-800x222.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-1024x284.jpg 1024w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-400x111.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-768x213.jpg 768w" sizes="(max-width: 1026px) 100vw, 1026px" width="1026" height="285"   /></a></div><div id="arted-3694626560" class="arted-nach-dem-inhalt-4 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><div id="arted-3810627104" class="arted-nach-dem-inhalt-6 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div><p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/ziva-die-personifizierte-vitalitat/">Ziva &#8211;  Slawische Göttin der Lebenskraft, der Fruchtbarkeit, der Saat und der Ernte</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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		<title>Mylitta &#8211; Babylonisch-phönizisch-sumerische Göttin des Mondes und der Fruchtbarkeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Sep 2012 14:58:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erotik]]></category>
		<category><![CDATA[Fruchtbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Mond]]></category>
		<category><![CDATA[Muttergöttin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mylitta ist für die Zeugung und die Geburt, für Wohlstand und (sexuelle) Liebe zuständig. Sie ist die weibliche Hauptgottheit Babyloniens. Die geschickte Zauberin Mylitta ist für die Zeugung und die Geburt, für Wohlstand und (sexuelle) Liebe zuständig. Sie ist die weibliche Hauptgottheit Babyloniens und ist möglicherweise identisch mit Ascherah. Ihr Heiligtum war neben der heiligen ... <a title="Mylitta &#8211; Babylonisch-phönizisch-sumerische Göttin des Mondes und der Fruchtbarkeit" class="read-more" href="https://artedea.net/mylitta-die-geschickte-zauberin/" aria-label="Mehr Informationen über Mylitta &#8211; Babylonisch-phönizisch-sumerische Göttin des Mondes und der Fruchtbarkeit">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Mylitta ist für die Zeugung und die Geburt, für Wohlstand und (sexuelle) Liebe zuständig. Sie ist die weibliche Hauptgottheit Babyloniens.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Die geschickte Zauberin</strong></h2>
<p style="text-align: left;"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-3054 alignleft" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/10/mylitta3.jpg" alt="mylitta3" width="260" height="535" />Mylitta ist für die <strong>Zeugung</strong> und die <strong>Geburt</strong>, für <strong>Wohlstand</strong> und (sexuelle) <strong>Liebe</strong> zuständig. Sie ist die <strong>weibliche Hauptgottheit Babyloniens</strong> und ist möglicherweise identisch mit <a title="asherah" href="https://artedea.net/ascherah/">Ascherah</a>.</p>
<p>Ihr Heiligtum war neben der heiligen Quelle von Afka. Es heißt, dass in diese Quelle regelmäßig Feuer fiel. Dies erneuerte die <strong>Jugendkraft</strong> der Göttin. Mylitta war damit fähig, die <strong>Kraft des strömenden Wassers</strong> mit der Energie des<strong> himmlischen Feuers</strong> zu verbinden. Dies war der Inbegriff der <strong>höchsten sexuellen Energie</strong>, der von Mylitta und ihren Tempelpriesterinnen verkörpert wurde.</p>
<p>Dieser unglaublich magische, spirituelle und alchemische Akt wurde offenbar in ihren Tempeln auf körperliche Art nachvollzogen und gefeiert. Ihr Beiname ist daher auch die <strong>„geschickte Zauberin</strong>“.</p>
<h2>Feier des Lebens und der Sexualkraft in ihren Tempeln</h2>
<p>In herkömmlichen Beschreibungen wird Mylitta daher zuallererst immer gleich mit<strong> „Tempelprostitution</strong>“ in Verbindung gebracht.</p><div id="arted-2311758497" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div>
<p>Nach den Aufzeichnungen von Herodot und nach hebräischen Schriften musste sich jede babylonische Jungfrau zu Ehren der Göttin Mylitta einmal im Leben in Tempel für „Liebesdienste“ hingeben &#8211; für eine Summe an Geld, die vom Tempel bestimmt wurde und dem Tempel zugute kam. Herodot beschreibt, wie sich babylonische Priesterinnen mit bekränzten Häuptern in Weihrauchdüften Fremde erwarteten, um mit ihnen <strong>heilige Riten</strong> <strong>der Liebe</strong> zu vollziehen. Reisende aus Griechenland und Rom, die in den Genuss dieser Tempelfreuden kamen, sahen all dies allerdings aus männlicher Sicht, und nannten Mylitta daher die <strong>Göttin des Verlangens</strong>, die sie mit <a title="aphrodite" href="https://artedea.net/aphrodite/">Aphrodite</a> und <a title="venus" href="https://artedea.net/venus/">Venus</a> gleichsetzten.</p>
<p>Der zugrunde liegende heilige Akt blieb den Männern offenbar verborgen. Es scheint sich dabei nämlich, wie bei vielen anderen Göttinnen, deren Priesterinnen „Tempelprostitution“ zugeschrieben wird, um die Feier des Lebens und der <strong>Sexualkraft</strong> gehandelt zu haben, ein <strong>Fruchtbarkeitsritual</strong> bzw. um einen Göttinnendienst, bei dem das <strong>höchste Gut der Menschheit</strong> — nämlich die <strong>Fähigkeit zur</strong> <strong>Fortpflanzung</strong> und zur Lust — zelebriert wurde. Erst in patriarchalen Gesellschaften wurde dies mit Prostitution bezeichnet und bekam eine abfällige Wertung.</p>
<p>Ihre ursprünglichen Namen sind Mulitta bzw. Mu&#8217;Allidtu, da diese Göttin besonders durch die Beschreibungen von Herodot über die Kultur des alten Phöniziens bekannt ist, kennt man vor allem ihren ins Griechische übersetzten Namen Mylitta.</p><div id="arted-2613543607" class="arted-raeucher-ebook arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<h2>Haarschnitt zu Ehren der Göttin</h2>
<p>Die Anhängerinnen der Mylitta schnitten sich bei Eintritt ihrer Geschlechtsreife ihre Haare kurz, um der Göttin ihre Jugendlocken zu opfern.</p>
<p>Die heiligen Tiere der Mylitta sind Fische und Tauben. Die Taube weist ihr auch den Status einer <strong>Muttergöttinnen</strong> zu, deren Zeichen in vielen Kulturen die Taube ist (siehe auch <a title="sophia" href="https://artedea.net/sophia-alttestamentarische-goettin-der-weisheit/">Sophia</a>, <a title="anahita" href="https://artedea.net/anahita/">Anahita</a>, <a title="aphrodite" href="https://artedea.net/aphrodite/">Aphrodite</a>, <a title="astarte" href="https://artedea.net/astarte/">Astarte</a>).</p>
<p>Manche Darstellungen zeigen sie als nackte, bärtige Frau, die auf einer Schildkröte oder einem Ziegenbock reitet.<br />
Als <strong>Mondgöttin</strong> war sie für die zyklische Kraft der Fruchtbarkeit (von Menschen, Tieren und Pflanzen) zuständig.</p>
<p><em><strong>auch: Mulitta, Mu&#8217;Allidtu, Alitta</strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="arted-694118956" class="arted-nach-dem-inhalt-2 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782446" aria-label="lammas banner2022-schmal"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal.jpg 1026w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-800x222.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-1024x284.jpg 1024w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-400x111.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-768x213.jpg 768w" sizes="(max-width: 1026px) 100vw, 1026px" width="1026" height="285"   /></a></div><div id="arted-3694626560" class="arted-nach-dem-inhalt-4 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><div id="arted-3810627104" class="arted-nach-dem-inhalt-6 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div><p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/mylitta-die-geschickte-zauberin/">Mylitta &#8211; Babylonisch-phönizisch-sumerische Göttin des Mondes und der Fruchtbarkeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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		<title>Hedone &#8211; Griechische Göttin des „guten Lebens&#034;</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Sep 2012 05:52:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hedone ist die Göttin des Wohlgefallens, der Freude, des Vergnügens, der Glückseligkeit, der Lust, des Genusses und der Sinnlichkeit — also all jener Komponenten, die für ein gutes Leben ausschlaggebend sind. Tochter der Liebe Hedone ist die Göttin des Wohlgefallens, der Freude, des Vergnügens, der Glückseligkeit, der Lust, des Genusses und der Sinnlichkeit — also all ... <a title="Hedone &#8211; Griechische Göttin des „guten Lebens&#34;" class="read-more" href="https://artedea.net/hedone-tochter-der-liebe/" aria-label="Mehr Informationen über Hedone &#8211; Griechische Göttin des „guten Lebens&#34;">Weiterlesen ...</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/hedone-tochter-der-liebe/">Hedone &#8211; Griechische Göttin des „guten Lebens&quot;</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Hedone ist die Göttin des Wohlgefallens, der Freude, des Vergnügens, der Glückseligkeit, der Lust, des Genusses und der Sinnlichkeit — also all jener Komponenten, die für ein gutes Leben ausschlaggebend sind.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Tochter der Liebe</strong></h2>
<p style="text-align: left;"><img loading="lazy" decoding="async" class=" size-full wp-image-3694 alignright" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2018/10/hedone3.jpg" alt="hedone3" width="400" height="595" />Hedone ist die Göttin des Wohlgefallens, der Freude, des Vergnügens, der Glückseligkeit, der Lust, des Genusses und der Sinnlichkeit — also all jener Komponenten, die für<strong> </strong>ein gutes Leben ausschlaggebend sind.</p>
<p>Sie ist die wunderschöne Tochter, die aus der Liebesbeziehung von <a title="psyche" href="https://artedea.net/psyche-seelenvogel-mit-schmetterlingsflugeln/">Psyche</a> und Eros hervorgegangen ist. Begleitet wird Hedone wurde von geflügelten Liebesüberbringern, den Erotes, mit deren Hilfe sie Liebe und Freude in die Welt bringt. Sie wird oft „<strong>Tochter der Liebe</strong>&#8220; bezeichnet.</p>
<p>Abgeleitet von dieser Göttin ist der <a title="Hedonismus" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hedonismus" target="_blank" rel="noopener"><strong>Hedonismus</strong></a>, jene philosophische Strömung, die materielle Lust als <strong>höchstes Gut </strong>für<strong> Glückseligkeit</strong> und gutes Leben ansieht. Als Begründer des Hedonismus gilt <a title="Aristippos_von_Kyrene" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aristippos_von_Kyrene" target="_blank" rel="noopener">Aristippos von Kyrene</a> (435 — ca. 355 v.u.Z.), er unterscheidet in seiner Philosophie zwei Zustände der menschlichen Seele: die Lust (Hedone) als sanfte und den Schmerz (Algea) als raue, ungestüme Bewegung der Seele.<br />
Er meinte, dass alles Handeln langfristig nach „Hedone&#8220; strebt. Nach Aristippos ist der Weg zum <strong>Glück</strong>, die <strong>Lust</strong> zu maximieren, ihrem Gegenspieler, dem Schmerz aber auszuweichen. Er behauptet, die körperliche Lust sei der eigentliche Sinn des Lebens. In diesem Sinne wird der Begriff Hedonismus oft abwertend gebraucht und als Zeichen der <strong>Dekadenz</strong> interpretiert.</p>
<p>Die römische Entsprechung der Göttin Hedone ist <a title="volupia" href="https://artedea.net/volupia-die-wollustige/">Volupia</a>.</p><div id="arted-2311758497" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div>
<div id="arted-694118956" class="arted-nach-dem-inhalt-2 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782446" aria-label="lammas banner2022-schmal"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal.jpg 1026w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-800x222.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-1024x284.jpg 1024w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-400x111.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/07/lammas-banner2022-schmal-768x213.jpg 768w" sizes="(max-width: 1026px) 100vw, 1026px" width="1026" height="285"   /></a></div><div id="arted-3694626560" class="arted-nach-dem-inhalt-4 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 6px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=5384235" aria-label="xr:d:DACXjiUAi3Y:766,j:1513608975030691014,t:23081215"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2024/08/Frauendreissigst-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><div id="arted-3810627104" class="arted-nach-dem-inhalt-6 arted-entity-placement" style="margin-top: 7px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782458" aria-label="heilwurz"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-400x100.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/08/heilwurz-768x192.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" width="800" height="200"   /></a></div><p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/hedone-tochter-der-liebe/">Hedone &#8211; Griechische Göttin des „guten Lebens&quot;</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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