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	<title>Muttergöttin Archive - artedea</title>
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	<title>Muttergöttin Archive - artedea</title>
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		<title>Eva &#8211; Die mythische Urmutter der Menschheit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Dec 2022 18:51:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Muttergöttin]]></category>
		<category><![CDATA[Schlangen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir kennen sie natürlich aus dem Alten Testament: Eva ist gemäß dem biblischen Schöpfungsbericht (Genesis) die von Gott geschaffene Urmutter der Menschheit.  Sie, die Leben gibt Wir kennen sie natürlich aus dem Alten Testament: Eva ist gemäß dem biblischen Schöpfungsbericht (Genesis) die von Gott geschaffene Urmutter der Menschheit. Interessant für die Herkunft der Eva ist, ... <a title="Eva &#8211; Die mythische Urmutter der Menschheit" class="read-more" href="https://artedea.net/eva-die-mythische-urmutter-der-menschheit/" aria-label="Mehr Informationen über Eva &#8211; Die mythische Urmutter der Menschheit">Weiterlesen ...</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/eva-die-mythische-urmutter-der-menschheit/">Eva &#8211; Die mythische Urmutter der Menschheit</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: 400;">Wir kennen sie natürlich aus dem <strong>Alten Testament</strong>: Eva ist gemäß dem biblischen Schöpfungsbericht (Genesis) die von Gott geschaffene Urmutter der Menschheit. </span></p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Sie, die Leben gibt</strong></h2>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-12082 size-full aligncenter" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2022/12/eva1.jpg" alt="Eva artedea - Göttinnen" width="297" height="782" /></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wir kennen sie natürlich aus dem <strong>Alten Testament</strong>: Eva ist gemäß dem biblischen Schöpfungsbericht (Genesis) die von Gott geschaffene Urmutter der Menschheit.<br />
</span><span style="font-weight: 400;">Interessant für die Herkunft der Eva ist, sich mit der Wurzel ihres Namens zu beschäftigen. Dazu gibt es einige Varianten:<br />
Der <strong>lateinische</strong> Name der uralten Muttergöttin entstand aus der <strong>griechischen</strong> Transliteration der <strong>hebräischen</strong> Buchstaben HWH, auch „Hawwah“. Und dieses Wort „Hawwah“ ist verwandt mit dem aramäischen „hayyatum“ (= Schlange). </span><span style="font-weight: 400;">Der <strong>Name Eva</strong> und die Wörter <strong>„Schlange“</strong> und „<strong>Leben“</strong> leiten sich also im Arabischen von derselben Wurzel ab.<br />
Der biblische Gott durfte ja nicht mit seinem Namen genannt werden. Sein „Geheimcode“ war daher JHWH und das leitet sich von der hebräischen Wurzel HWH ab, das in die lateinische Schrift übersetzt E-V-E bedeutet. Das angefügte J (yod) bezeichnet das Wort, durch das die Ursprungsgöttin ihren eigenen Namen als Schöpfungswort anrief – eine verbreitete Vorstellung in Ägypten und anderen Kulturen des Altertums. Die verborgene Kraft, die in den vier Buchstaben in Gottes Namen beinhaltet sind, waren also ursprünglich eine Anrufung Eva, bzw. der alten Muttergöttin.<br />
</span><span style="font-weight: 400;">In den Sprachen des Vorderen Orients gibt es auch die Varianten <strong>Heva</strong> und <strong>Isha</strong>. In der biblischen Schöpfungsgeschichte wird sie als<strong> „ezer“</strong> des ersten Mannes bezeichnet und das wird meist als „Gehilfin“ oder auch – etwas freundlicher – als „Gefährtin“ übersetzt.</span></p>
<p>Eine weitere Variante für die Wurzel, aus der sich der Name Eva ableitet, kommt aus dem <strong>Indischen </strong>und zwar aus in der Übersetzung von Jaganmātā.<br />
Dieses Sanskritwort ist auch eine Bezeichnung der Göttin <strong><a href="https://artedea.net/parvati/">Parvati</a></strong>, der Mutter des Universums, bzw. der Beiname der Göttin <strong><a href="https://artedea.net/kali/">Kali</a> Ma</strong>. Diese war im antiken Indien auch als <strong>Jiva</strong> oder <strong>Ieva</strong> bekannt, die als Schöpferin aller wahrnehmbaren Formen gilt.<br />
In alten assyrischen Schriften kommt sie als der große Mutterschoß vor, als jene, die das ganze Erden- und damit auch Menschenschicksal erschuf und in Händen hält und als jene, die aus Lehm die Menschen erschuf. Und zwar weibliche und männliche, die sie zu Paaren vereinte. Der erste der beiden biblischen Schöpfungsmythen leitet sich von dieser Menschheitserschaffung aus Lehm ab, allerdings erfuhr die <strong>weibliche Schöpfungskraft</strong> eine Geschlechtsumwandlung, nun war es Gott der <span style="font-weight: 400;">„</span>Herr<span style="font-weight: 400;">“</span>, der hier aus Lehm die ersten Menschen bastelte. Der Beginn des männlichen Eingottglaubens und der patriarchalen Welt &#8230;</p><div id="arted-3855440414" class="arted-raeucher-ebook arted-entity-placement" style="margin-top: 10px;margin-bottom: 10px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782340" aria-label="ostara 2023"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<div id="arted-2516855565" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef/Products/e-matriarchat" aria-label="Matriarchat Banner"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg" alt="Matriarchat Banner"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><h2><span style="font-weight: 400;">Die Mythen des Alten Testaments</span></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Da uns Eva vor allem aus der biblischen Geschichte bekannt ist und in dieser Figur stark die Menschheitsgeschichte, vor allem jene der Frauen geprägt hat, kommen wir nicht umhin, uns mit dieser biblischen Eva zu beschäftigen. Um die Geschichte bzw. die Herkunft von Eva zu verstehen, muss man ein wenig über die <strong>Entstehung des sogenannten Alten Testaments</strong> Bescheid wissen.<br />
</span><span style="font-weight: 400;">Wann wurde dieses verfasst und von wem?<br />
</span><span style="font-weight: 400;">Darüber teilen sich die Meinungen. Laut aktueller Bibelwissenschaft werden die ältesten Texte des Alten Testaments meist in das 8. Jahrhundert v.u.Z. datiert.</span></p><div id="arted-3741514394" class="arted-juni-kombi arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 8px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=23771016" aria-label="Weibliche Urkräfte zur Osterzeit"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase.jpg" alt="Weibliche Urkräfte zur Osterzeit"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<p><span style="font-weight: 400;">Klar ist: Es haben zu unterschiedlichen Zeiten die Vertreter verschiedener israelitischer Stämme ihre Erlebnisse mit Gott in Worte gefasst. (Vertreter ist hier bewusst in männlicher Form geschrieben, weil man weibliche Überlieferungen nicht kennt.) Die meisten dieser Geschichten wurden sehr lange einfach nur mündlich weitererzählt. Es hat lange gedauert, bis sie verschriftlicht wurden. In etwa <strong>500 Jahre v.u.Z.</strong> ordneten schließlich Beamte, Gelehrte und Schreiber in Jerusalem die verschiedenen alten Überlieferungen. Die ganze Geschichte von der Erschaffung der Welt bis zu ihrer Zeit sollte in einer bestimmten Reihenfolge erzählt werden. Sie einigten sich darauf, die Geschichten in neun einzelne Bücher aufzuteilen und aufzuschreiben: Die fünf Bücher Mose, Josua, Richter, Rut, Samuel und Könige.  </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Etwa um 200 v.u.Z. wurde diese ganze Sammlung noch einmal geordnet und korrigiert. Außerdem wurden noch ein paar weitere Texte hinzugefügt. Das waren die erste und zweite Chronik, Esra, Nehemia Esther und das Hohelied.<br />
</span><span style="font-weight: 400;">Daraus folgt, dass es in dieser <strong>redaktionellen Bearbeitung</strong> verschiedene, sich oft auch widersprechende Bibelstellen zu einzelnen Begebenheiten gibt. Das Auffälligste ist, dass es die biblische <strong>Schöpfungsgeschichte</strong> und damit auch die Menschheitsschöpfung in zwei sehr unterschiedliche Varianten gibt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Da finden wir in 1.Mose 1:26, dem älteren (und knapperen) Schöpfungsbericht:<em> „Und Gott sprach: Lasset uns den Menschen machen, nach unserem Bild und Gleichnis. Und so schuf Gott den Menschen nach seinem Bild, nach Gottes Abbild schuf er ihn, als Mann und Frau erschuf er sie.”</em></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Also hier ist es eindeutig klar, dass Mann und Frau <strong>gleichzeitig</strong> und wie es scheint auch <strong>gleichwertig</strong> erschaffen wurden. Möglicherweise verweist aber die Menschenerschaffung auch auf <strong><a href="https://artedea.net/lilith-autonome-widerspenstige-unbezahmbare-ahnin/">Lilith</a></strong>, die ja gemäß den <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Apokryphen" target="_blank" rel="noopener">apokryphen Schriften</a> auch als allererste Frau gilt, was folgende <strong>zweite Variante</strong> erklären könnte:</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Denn in 1.Mose 2: 7 bzw. 21-23 finden wir die Erschaffung von Adam und danach jene von Eva (die damals noch nicht so genannt wurde):</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">7 &#8211; <em>„Da machte Gott der Herr den Menschen aus Staub von der Erde und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen.”</em> (Dass dies ein Mann war und Adam genannt wurde, steht hier übrigens nicht).<br />
</span><span style="font-weight: 400;">21 &#8211; <em>„Da ließ Gott der Herr einen tiefen Schlaf fallen auf den Menschen, und er schlief ein. Und er nahm eine seiner Rippen und schloss die Stelle mit Fleisch.”<br />
</em></span><span style="font-weight: 400;">22 &#8211; <em>„Und Gott der Herr baute eine Frau aus der Rippe, die er von dem Menschen nahm, und brachte sie zu ihm.”<br />
</em></span><span style="font-weight: 400;">23 &#8211;<em> „Da sprach der Mensch: Die ist nun Bein von meinem Bein und Fleisch von meinem Fleisch; man wird sie Männin nennen, weil sie vom Manne genommen ist.”<br />
</em></span>Unmittelbar danach wir Adam übrigens sehr prophetisch, indem er sagt: „<i>Darum verlässt der Mann Vater und Mutter und bindet sich an seine Frau, und sie werden ein Fleisch“</i> (Gen 2,24). Da hätte Gottvater eigentlich schon misstrauisch werden müssen, kaum nachdem er dem Adam eine Frau erschaffen hat, phantasiert der schon davon, dass er ihretwillen seinen Vater verlassen wird. Nach dieser Aussage hätte Gott eigentlich schon ein wenig mehr darauf achten sollen, was die beiden so im Garten Eden treiben. Aber vielleicht gehörte das alles ohnehin zur göttlichen Vorsehung. Spannend auch, dass Adam auch von einer Mutter spricht. Wen meint er damit? War da vielleicht doch eine Muttergöttin mit im Spiel?</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Kommen wir nochmals zu 1.Mose 1:26 zurück. Was dieser Bibelstelle voran geht ist die Erschaffung von Licht, Wasser, Land, Pflanzen, Tiere etc. &#8211; also alles, was Gottvater an den <strong>ersten sechsTagen</strong> erschaffen hat. Diese Gotteskreationen enden immer mit dem Satz: <em>„Gott sah, dass es gut war.”<br />
</em></span><span style="font-weight: 400;">Am 6. Tag unmittelbar nach der Kriechtiererschaffung, so lesen wir in Mose 1,26, sprach Gott: <em>„Lasset uns Menschen machen als unser Abbild, uns ähnlich.” </em></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Da gibt es jetzt<strong> drei interessante Details:</strong><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Gott hat die Tiere des Feldes sowie die Kriechtiere <strong>am selben Tag erschaffen</strong> wie die Menschen, sich also für die Krone der Schöpfung, den Menschen, nicht einen eigenen Tag gegönnt wie z.B. bei den Wassertieren und Vögeln, sondern hängt die Menschheitsschöpfung gleich unmittelbar an die Kriechtiererschaffung hinten dran. Da hat er es offenbar schon ein wenig eilig gehabt, denn am 7. Tag war er von seiner ganzen Schöpfungsarbeit ja so erschöpft, dass er bekanntlich ruhen musste.<br />
</span><span style="font-weight: 400;">Das zweite bemerkenswerte Detail: Bei allen anderen Schöpfungsgedanken ist von Gott in der <strong>Einzahl</strong> die Rede. Hier plötzlich ein <strong>Plural</strong>. An wen hat Gott sich hier gewandt, den oder die Menschen zu erschaffen? Es ist naheliegend, dass dies <strong><a href="https://artedea.net/sophia-alttestamentarische-goettin-der-weisheit/">Sophia</a></strong>, die Heilige Geistin war, die er ja <em>„schon gehabt hat im Anfang seiner Wege, ehe er etwas schuf, von Anbeginn her.”</em> Und die ja auch<em> „seine Lust täglich war und vor ihm allezeit spielte.”</em> (siehe AT, Tanach, Sprüche 8,22-31)<br />
</span><span style="font-weight: 400;">Und was zum Dritten besonders auffällt: Es fehlt hier nach der Menschenschöpfung ganz offensichtlich der Satz, dass Gott sah, dass es gut war. Das hat er kurz davor bei den Tieren noch gefunden. Jetzt aber nicht mehr.<br />
</span><span style="font-weight: 400;">War er mit diesem seinem letzten Schöpfungsprodukt nicht zufrieden? Später erkennen wir auch, dass er darüber ziemlich betrübt war. In Gen 6,5-6 können wir nämlich lesen: <em>„Und es reute JHWH, dass er den Menschen gemacht hatte, und es betrübte ihn in sein Herz hinein.”</em></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Also, es gibt <strong>zwei Varianten der Schöpfungsgeschichte</strong>. Und damit auch zwei Ideen, wie vor allem Eva, bzw. das Weibliche entstanden ist. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ist das bei dieser Redaktionsarbeit, die im 3. bis 4. Jahrhundert v.u.Z. abgeschlossen war, nicht aufgefallen? Und wenn doch, warum wurde in der Endredaktion nicht die ältere Erzählung rausgekickt? Vielleicht, weil einer (oder einige) der Verfasser und Gelehrten die gleichzeitige Erschaffung des männlichen und weiblichen Menschen für so wichtig erachteten, dass es Wert war, sie in den Texten zu belassen. Aber darüber kann nur spekuliert werden.</span></p>
<h2><span style="font-weight: 400;">Erste Menschenfrau oder Göttin?</span></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Warum ist diese Kenntnis über die Entstehung des Alten Testaments für den Mythos der Eva so wichtig? Weil wir diese Figur Eva von der biblischen Geschichte nicht lösen können, sie aber in dieser kritisch beleuchten müssen. Dies aus mehreren Gründen:<br />
</span><span style="font-weight: 400;">Als der Schöpfungsbericht der Bibel verfasst wurde, gab es im <strong>Vorderen Orient</strong> bereits große Kulturen und aus diesen sind uns zahlreiche Göttinnen bekannt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Eine der Quellen, aus denen Eva entstanden ist, ist die hurritische Königin des Himmels <strong><a href="https://artedea.net/hebat-konigin-des-himmels/">Hebat</a></strong>, aus deren Bezeichnung sich auch der Name Eva ableiten könnte. Als<strong> <a href="https://artedea.net/hebe-jugendliche-blute/">Hebe</a> </strong>wurde diese Göttin später in Griechenland als Tochter der <strong><a href="https://artedea.net/hera-vorhellenistische-grosse-goettin-griechische-himmelskoenigin-oberste-olympische-muttergoettin/">Hera</a> </strong>und des Zeus betrachtet. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Und es ist klar: In den meisten Kulturen gab es eine <strong>„erste Frau“</strong>, eine Urmutter, aus der alle Wesen, Gottheiten und Menschen hervorgegangen sind. Was lag also näher, als im Alten Testament auch so eine Urmutter zu etablieren und bei dieser Figur Anleihe bei den schon bereits bekannten Göttinnen des geografischen Gebiets zu nehmen?</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ist Eva nun eine <strong>Göttin</strong> oder die <strong>„erste Menschenfrau“? </strong><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Wahrscheinlich eher Zweiteres, denn eine Göttin gab es ja bereits in Form von <strong><a href="https://artedea.net/sophia-alttestamentarische-goettin-der-weisheit/">Sophia</a></strong>, die allerdings von der gesamten Christenheit als solche nicht wirklich anerkannt wird, sonders sehr nebulös als Heiliger Geist herumschwirrt.<br />
</span><span style="font-weight: 400;">Aber können wir andererseits nicht davon ausgehen, dass jene Frau, aus deren Schoß das <strong>gesamte Menschengeschlecht</strong> entsprang, auch etwas Göttliches hat?</span></p>
<h2><span style="font-weight: 400;">Die Sache mit der Rippe </span></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Aus der Schöpfungsgeschichte 1.Mose 2: 21-23 wird in der christlichen Welt die <strong>unterlegene Stellung der Frauen</strong> abgeleitet.<br />
</span><span style="font-weight: 400;">Gemäß dieser wurde Eva von Gott (Jahwe) geschaffen, indem er sie – wie uns Übersetzungen weismachen wollen – aus einer Rippe Adams nahm. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Hier sei angemerkt, dass die gesamte Bibel nur so von <strong>Übersetzungsfehlern</strong> durchzogen ist. Von der Ursprache des Aramäischen ins Hebräische, dann ins Griechische und Lateinische holpert es nur so dahin, selten wird die ursprüngliche Bedeutung der aramäischen Sprache für Bibelübersetzungen herangezogen. Schließlich kam dann noch die Übersetzung vom Lateinischen in die lebenden Sprachen der Neuzeit hinzu, die nicht nur ungenau ist, sondern auch vom Zeitgeist, z.B. jenem, in dem Martin Luther lebte, stark beeinflusst war. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Für Generationen von Bibelauslegern galt Eva daher als das Anhängsel des Mannes, ein Mensch zweiter Klasse. Bei Adam hatte sich Gott noch richtig viel Mühe gegeben, seine ganze Kreativität eingesetzt und etwas völlig Neues erschaffen. Bei Eva variierte er nur die Vorlage. Und daraus ergibt sich, wer das Sagen hatte – damals und für alle Zeiten, in denen es Männer und Frauen gibt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Da stellt sich ganz am Rande auch die Frage: Steht Eva wirklich hierarchisch unter dem Mann, weil Gott zuerst den Mann erschaffen hat? Wenn man so denkt, dann müssten die zuvor erschaffenen Tiere ranghöher sein als der Mensch. Da sich Gott jedoch in seiner Schöpfungskunst steigerte, müsste demnach nicht die Frau die <strong>Krone der Schöpfung</strong> sein?</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Im <strong>hebräischen Bibeltext</strong> ist allerdings von einer Rippe nicht die Rede, es steht hier das hebräische<strong> „zela“.</strong> Und das heißt Seite. Es kann auch mit Brett übersetzt werden. Oder mit Seitenflügel. </span><span style="font-weight: 400;">Das hebräische Wort „zela“ kommt in der Bibel 40 Mal vor und wird sonst meistens zur Bezeichnung der Seite eines Gebäudes verwendet. „Zela“ kann auch eine Bergseite bezeichnen und dann als „Hang“ übersetzt werden oder die beiden „Flügel“ einer Türe meinen.<br />
</span><span style="font-weight: 400;">An keiner anderen Bibelstelle wird dieses Wort mit „Rippe“ übersetzt.<br />
</span><span style="font-weight: 400;">Immer geht es also um einen <strong>Teil eines Ganzen</strong>, der den anderen Teilen entspricht. Genesis 2 erzählt demnach nichts vom überflüssigen Knochen, der dann hübsch eine Frau hergibt. Vielmehr erzählt die Bibel, dass Gott aus dem ersten Menschenwesen zwei macht, aus jeder Seite eines: Eine Frau und einen Mann. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Darüber hinaus kann das hebräische Wort „zela“ auch mit „das Gekrümmte“ oder „die Kurve“ übersetzt werden und das wiederum ist ein Symbol für die <strong>Mondsichel</strong>. Mondgöttinnen galten in den alten Kulturen als „Urgrund aller Geburt“ und damit als „Mutter des irdischen Lebens“, deren monatlicher Zyklus die Menstruation der Frauen bestimmt. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Vor dieser Teilung ist „Adam“ auch nicht <strong>Mann</strong>, sondern einfach Mensch. Ein <strong>Menschenwesen. </strong></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Denn Gott formt aus der Ackererde (hebr. adama) ein Menschenwesen (adam, dasselbe Wort wird auch in Genesis 1,27 verwendet). Adam kann mit<strong> „Erdling“</strong> übersetzt werden und ist die <strong>Gattungsbezeichnung</strong> für Menschen. Interessant, dass es eine sumerisch-babylonische Urmutter-Göttin namens <strong><a href="https://artedea.net/adamu/">Adamu</a> </strong>gibt.<br />
<a href="https://artedea.net/adamu/">Adamu</a> bedeutet im Sumerischen „Menschheit“ bzw. heißt ‚adam‘ = ‚aw-dam‘: Blut zeigen. Die </span><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chald%C3%A4er" target="_blank" rel="noopener"><span style="font-weight: 400;">ChaldäerInnen</span></a><span style="font-weight: 400;"> waren eine aramäische Stammesgruppe, seit dem frühen 9. Jahrhundert v.d.Z. in Chaldäa ansässig. Offenbar handelt es sich bei Adam (als Mann) um einen Übersetzungsfehler aus dem Aramäischen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Bibel denkt den allerersten Menschen ursprünglich also als <strong>androgyn</strong>, als ein geschlechtlich nicht ausdifferenziertes Menschenwesen.<br />
</span><span style="font-weight: 400;">Erst in dem Moment, in dem aus der Hälfte des Erdlings die Frau entsteht, entsteht aus der zweiten Hälfte der Mann.</span></p>
<h2><span style="font-weight: 400;">Die Gehilfin – der nächste schwerwiegende Übersetzungsfehler</span></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Die meisten deutschen Übersetzungen beschreiben Adams Lebenspartnerin nicht als gleichwertige zweite Hälfte, sondern als „Gehilfin“. Wie konnte es dazu kommen?<br />
</span><span style="font-weight: 400;">Wir lesen in der Übersetzung von Genesis 2,18: oft:<em> „Und Gott der Herr sprach: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm eine Gehilfin machen, die um ihn sei.“<br />
</em></span><span style="font-weight: 400;">Im hebräischen Bibeltext steht dort allerdings<strong> „ezer kenegdo“.</strong> Dies als „Gehilfin“ zu übersetzen, ist nicht nur ungenau, sondern schlichtweg falsch oder eine patriarchale, bösartige und zutiefst frauenfeindlicher Auslegung (z.B. in der Übersetzung ins Deutsche von Martin Luther).</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><strong>„ezer kenegdo“:</strong> Zwei Worte, die es lohnen, genauer betrachtet zu werden.<br />
</span><span style="font-weight: 400;">Denn wenn man die hebräische Wendung עֵזֶר כְּנֶגְדּוֹ (ezer kenegdo) wörtlicher übersetzt, hat sie eine verblüffende und viel aussagekräftigere Bedeutung.<br />
</span><span style="font-weight: 400;">Je nach Aussprache hat das Wort „ezer“ im Hebräischen ursprünglich zwei Bedeutungen: <strong>retten/helfen</strong> oder<strong> stark sein.<br />
</strong></span><span style="font-weight: 400;">Dieses Wort kommt im Alten Testament 21 Mal vor. Davon steht es nur zwei Mal im Zusammenhang mit der ersten Frau. 16 Mal wird es in der hebräischen Bibel für <strong>Gottes Hilfe</strong> verwendet. Gott wird damit als Retter, Helfer, Schild und Verteidiger der Welt angerufen. Erstaunlicherweise bezeichnet Gott dieses zweite von ihm geschaffene menschliche Wesen genau mit diesem Wort, das sonst für ihn verwendet wird.<br />
</span><span style="font-weight: 400;">Im Zusammenhang mit Männern wird „ezer“ auch oft für<strong> „Lehrer“</strong> verwendet.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Das hebräische Wort<strong> „kenegdo“</strong> bedeutet „entsprechend, wenn man sich von Angesicht zu Angesicht als gleichwertig verhält“.<br />
</span><span style="font-weight: 400;">Genesis 2:18, sollte also übersetzt werden: <em>„Ich werde die Frau zu einer Macht oder Stärke machen, die dem Mann entspricht.“<br />
</em>Oder auch:<em> „Ich werde eine dem Menschen entsprechende Macht (oder Stärke) machen.“ </em></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ob also die Übersetzung mit „Gehilfin“ aus mangelndem Wissen der hebräischen Sprache oder sehr absichtlich als Herabminderung der Eva geschieht, sei an dieser Stelle dahingestellt.</span></p>
<p>Adam, der dann offenbar irgendwann aus seinem tiefen Schlaf erwachte, war ja ganz angetan von dem was er hier sah: Wir lesen in 1. Mose 2, 23-24:<br />
<em><span style="font-weight: 400;">„</span>Das ist endlich Gebein von meinem Gebein und Fleisch von meinem Fleisch! Die soll Männin heißen; denn vom Mann ist sie genommen!<span style="font-weight: 400;">“</span> </em><span style="font-weight: 400;"><br />
Und da wird Adam gleich richtig prophetisch: <em>„</em></span><em><span style="font-weight: 400;">Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhängen, und sie werden ein Fleisch sein. Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhängen.“<br />
</span></em><span style="font-weight: 400;">Da hätte Gott schon aufhorchen müssen. Gleich nachdem diese von ihm so genannte „Männin“ geschaffen wurde, phantasiert er schon davon, dass er ihretwegen seinen Vater verlassen wird. Also da gibt es eigentlich nur zwei Varianten: Entweder war das Gott ohnehin Recht und damit war der ganze sogenannte Sündenfall und die Vertreibung aus dem Paradies eigentlich vorprogrammiert. Oder Gott hätte das nicht gewollt, dann hätte er aber diese Aussage von Adam  Ernst nehmen und auch den Baum der Erkenntnis besser einzäunen müssen .<br />
Bemerkenswert auch: Was wusste Adam von einer <strong>Mutter</strong>? Vielleicht doch <strong><a href="https://artedea.net/sophia-alttestamentarische-goettin-der-weisheit/">Sophia</a></strong>, die Heilige Geistin, mit der Gott in der anderen Schöpfungsgeschichte konferiert hat?</span></p>
<h2>Die verbotene Frucht und der „Sündenfall“</h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Unmittelbar bevor Gott das <strong>zweite</strong> menschliche Wesen erschaffen hatte, können wir in Gen 2, 15-17 lesen:<br />
</span><em><span style="font-weight: 400;">„Der Herr nahm also den Menschen und setzte ihn in den Garten von Eden, damit er ihn bebaue und hüte. Dann gebot Gott, der Herr, dem Menschen: Von allen Bäumen des Gartens darfst du essen, doch vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse darfst du nicht essen; denn sobald du davon isst, wirst du sterben.“</span></em></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wer war dieser Mensch, von dem hier die Rede ist? Der allererste Mensch, den wir üblicherweise Adam nennen. Eva war, als Gott dieses Essensverbot ausgesprochen hatte, nicht anwesend, weil sie noch gar nicht erschaffen war. Ihr hat er ausdrücklich<strong> nicht verboten</strong>, vom Baum der Erkenntnis zu essen. Wir finden zumindest keine entsprechende Bibelstelle.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Früchte dieses Baumes werden übrigens entgegen späteren Traditionsbildungen (z.B. Feige, Granatapfel oder Apfel aufgrund der Doppeldeutigkeit von lat. Malum „Böses / Apfel“) nicht spezifiziert.  </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Eva beschließt, eine dieser Früchte des <strong>Baums der Erkenntnis von Gut und Böse</strong> zu essen, nachdem sie das Argument der <strong>Schlange</strong> gehört hat, dass diese sie nicht töten, sondern ihr Vorteile bringen würde. Die Schlange, das kluge Tier, hat also Eva und damit den Menschen die Erkenntnis nahe gebracht, dass es sinnvoll wäre, <strong>Gut von Böse</strong> unterscheiden zu können. Sie sagt: <em>„Nein, ihr werdet nicht sterben. Gott weiß vielmehr: Sobald ihr davon esst, gehen euch die Augen auf; ihr werdet wie Gott und erkennt Gut und Böse.“<br />
</em></span><span style="font-weight: 400;">Und? Wer hat Recht gehabt? Die Schlange!</span></p>
<p>Wir wissen, wie die Geschichte weitergeht. Die beiden werden nach allerlei <strong>Verfluchungen</strong> wie <em><span style="font-weight: 400;">„</span>Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und dem Weibe und zwischen deinem Samen und ihrem Samen<span style="font-weight: 400;">“,</span> </em>von Gott aus dem Garten Eden geworfen. Zuvor machte Gott ihnen aber noch Röcke aus Fellen (1. Mose, 21).<br />
Da stellt sich natürlich die Frage: Woher hatte Gott die Felle? Dazu musste er schon Tiere geschlachtet haben. Auch ein spannender Aspekt dieser Geschichte. Gott macht seine eigene Prophezeiung nicht wahr, dass die Menschen unmittelbar nach dem Verzehr Früchte des Baumes der Erkenntnis sterben werden, dafür mussten aber ein paar Tiere daran glauben.</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Geschichte geht erstaunlich weiter: Denn es sind nicht nur Adam und Eva <strong>nicht gestorben.</strong> Durch die <strong>Vertreibung aus dem Paradies</strong> haben die beiden einander „erkannt“, das heißt, sie hatten Geschlechtsverkehr und damit war garantiert, dass auch die<strong> gesamte Menschheit</strong> nicht ausstirbt, sondern ganz im Gegenteil, dass die Menschen immer mehr und mehr wurden.<br />
Damit haben sie eigentlich auch das erfüllt, was Gott ihnen in der anderen Schöpfungsgeschichte aufgetragen hat:<em> „Seid fruchtbar und mehret euch<strong>“</strong> </em>(</span><span style="font-weight: 400;">1.Mose, 28). Ob das Gott mit dem <strong>Feindschaftsfluch</strong> zwischen männlichen und weiblichen Samen das dann immer noch wollte, sei dahingestellt. Frei nach dem Stichwort: <em>„Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern.<strong>“</strong></em><br />
Wir können daraus auch erkennen, dass genau dieser Fluch auch nicht ganz so aufgegangen ist, wie Gott sich das vermutlich vorgestellt hat. Wie hätten die Samen der beiden sonst miteinander verschmelzen und Kinder daraus entstehen können. Da war die Liebe oder einfach die biologischen Gegebenheiten, die er vergessen hatte, umzuprogrammieren, offenbar doch stärker als die vom ihm vorprogrammierte Feindschaft.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Und natürlich sind Adam und Eva selbst irgendwann einmal gestorben, aber nicht unmittelbar nach dem Verzehr der Frucht, was man ja aus dem <em>„sobald du davon isst, wirst du sterben“</em> folgern würde.<br />
</span><span style="font-weight: 400;">In Genesis 5:5 können wir lesen, dass Adam 930 Jahre alt wurde. Der Überlieferung nach soll Eva angeblich 6 Tage nach Adam gestorben sein. Sie erreichten also ein wahrhaftig biblisches Alter.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Warum musste Gott das erste Menschenpaar nach dem sogenannten <strong>Sündenfall</strong> aus dem Garten Eden werfen? Eher nicht, weil Gott so zornig war, sondern vielmehr weil er es mit der Angst zu tun bekam. Es gab in diesem Garten nämlich noch einen zweiten wichtigen Baum: Den <strong>Baum des Lebens</strong>. Es war von Gott zwar nicht ausdrücklich verboten, dessen Früchte zu verspeisen, hätten die beiden Menschen dies aber getan, dann wären sie <strong>unsterblich</strong> geworden.<br />
</span><span style="font-weight: 400;">Also die Unterscheidung von Gut und Böse gemeinsam mit Unsterblichkeit wäre die Voraussetzung dafür, dass die ersten Menschen <strong>gottgleich</strong> gewesen wären. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Und welcher Gott will das schon? Besonders einer, der nicht imstande ist, den von ihm geschaffenen Garten so zu verwalten, dass der Baum des Lebens so eingezäunt wird, dass die Menschen an ihn nicht herankommen. Dann schon lieber Vertreibung. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Interessant ist, dass rund um den Verzehr der verbotenen Frucht und dessen Folgen Eva im Rahmen der Auslegungsgeschichte der Texte sehr schlecht wegkommt. </span><span style="font-weight: 400;">Die Ansicht, Eva sei die <strong>Verführerin</strong> und somit der Grund für das Böse in der Welt, hält sich je hartnäckig. Wiewohl, nochmals erwähnt, Gott nur dem ersten Menschen verboten hat, von den Früchten des Baums der Erkenntnis zu essen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Adam kommt hingegen irgendwie noch gut weg, ihm wurde die Frucht ja bloß von Eva gereicht.<br />
Und? Ist das gleich ein Grund, auch zuzubeißen? Hätte er Eva nicht vom Früchte-Essverbot berichten und sie warnen können? Aber nein, er ist der arme Verführte und daher weitestgehend vom Bösen entlastet. Diese Vorstellung hat das <strong>christliche Frauenbild</strong> sehr bestimmt und viele Frauen haben es leider in der Folge auch verinnerlicht.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Warum war es aber Eva, die Adam den Apfel reicht und nicht umgekehrt? Das hat wohl eher etwas damit zu tun, dass die Frau in der Entstehungswelt dieser Texte traditionell diejenige war, die für die <strong>Ernährung</strong> zuständig ist. Dass Adam Eva den Apfel anbietet, hätte wohl in dieser Zeit sehr komisch geklungen und wäre unglaubwürdig gewesen.</span></p>
<h2>Eva als Baumgöttin</h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Ein weiterer Grund, warum Eva von den Erzählenden mit der Schlange unter den Baum gestellt wurde, liegt wiederum im<strong> Motiv des Baumes.</strong> Es war im altorientalischen Raum sehr gängig, Frauen mit Bäumen in Verbindung zu bringen. Meistens handelte es sich dabei um Göttinnen, die eine enge Verbindung zu den Bäumen hatten, siehe z.B. die hebräisch-kaanaitische Urmutter <strong><a href="https://artedea.net/ascherah/">Aschera</a></strong>, die mit einem Kultpfahl, der einen<strong> stilisierten Baum</strong> darstellt, gefeiert und verehrt wurde. Diese alte Muttergöttin stand damals übrigens in großer Konkur­renz zum noch neuen jüdischen Gott. Sie wird etwa 40 Mal im Alten Testament erwähnt. Dies allerdings mit den wi</span>genldesten Warnun und Anweisungen, ihren Kult niederzumetzeln und auszurotten. Eva als „Baumgöttin“ kann also auch als eine der Nachfahrinnen der <a href="https://artedea.net/ascherah/">Aschera</a> betrachtet werden.</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Im Alten Testament ist es häufig so, dass solche Motive, wie jenes der Baumgöttinnen, die man aus den alten Traditionen kennt, in die biblischen Texte aufgenommen wurden. Damit konnten die Menschen, die ja zu Gläubigen werden sollten, an etwas anschließen, das ihnen vertraut war,</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Was sagt uns die Geschichte mit dem Baum der Erkenntnis? Wenn in 1.Mose 1:26 geschrieben steht, dass Gott den Menschen nach seinem Bild erschuf, dann können wir davon ausgehen, dass damit wahrscheinlich nur das äußere Bild gemeint war. Sein Wesen, sein Wissen, seine Unsterblichkeit war damit offenbar nicht damit gemeint.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Was in dieser Sündenfallgeschichte thematisiert wird, ist nichts anderes als das <strong>Erwachsenwerden</strong> des Menschen, sozusagen das Erwachen aus der nicht selbst verschuldeten Unmündigkeit hin zum intellektuell potenten und auch <strong>moralisch handelnden Menschen</strong>. Das war im göttlichen Plan offenbar nicht vorgesehen. Eva sei Dank, die den Worten der Schlange ihr Vertrauen geschenkt hatte.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Im übrigen nannte Adam seine Frau erst nachdem sie beide die Frucht gegessen hatten, Eva (auf hebräisch „Chue”, was „lebendig“ bedeutet) und erklärt warum: <em>„&#8230; denn sie wird Mutter aller Lebenden.” </em></span></p>
<h2><span style="font-weight: 400;">Die listige Schlange </span></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Interessant in dieser ganzen Geschichte rund um den sogenannten Sündenfall ist auch die <strong>Schlange</strong>. Warum gerade dieses Tier und wer steckte in dieser?<br />
</span><span style="font-weight: 400;">In der Bildersprache der Menschheit ist die Symbolik der Schlange ein Archetyp, also ein kollektives Grundmuster in sehr vielen Kulturen, wobei die Bedeutung als Symbol oder Metapher unterschiedlich sein kann. Als diese stehen sie gleichzeitig für Weisheit und Leben, Fruchtbarkeit und Regeneration oder aber auch für Tod und Sterben. Und natürlich ist sie auch ein <strong>Phallussymbol</strong>.</span></p>
<p>Anknüpfend an alten Mythen (siehe z.B. <span style="font-weight: 400;"><a href="https://artedea.net/jahi-die-machtig-lustvoll-menstruierende/"><strong>Jahi</strong></a>), hatte Eva keinen anderen Gefährten als die Schlange, einen lebenden Phallus, den sie sich selbst zu ihrem erotischen Vergnügen erschaffen hatte. Eine Reihe an alten Völkern sahen als ihre Ureltern eine Göttin und ihre Schlange an. Jüdische Überlieferungen aus dem 1. Jhdt.v.u.Z. sahen in Jehova eine <strong>Schlangengottheit</strong>, die die Große Mutter in ihren Garten begleitete. Sie wird in diesen Überlieferungen Eva, aber auch Nahma, Namrael oder auch Namma genannt und schenkte dem ersten Menschenpaar ganz ohne das Zutun eines Mannes, auch nicht der Schlange, das Leben. Diese <strong><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Naama_(Bibel)" target="_blank" rel="noopener">Namma</a> </strong>kommt in der Bibel auch als eine der Nachfahrinnen der Eva aus der Linie ihres ältesten Sohnes Kain vor. Bemerkenswert ist dabei, dass sie die <strong>einzige Frau</strong> in der biblischen Urgeschichte ist, die als Tochter einer anderen Person erscheint. Gewöhnlich finden nur (erstgeborene) Söhne Erwähnung. Und es fällt auch auf, dass, anders als bei ihren Brüdern, kein besonderer Grund für ihre Erwähnung genannt wird. In den Kommentaren zum Tanach des Schlomo ben Jizchak, einem bedeutenden Rabbiner des 11. und frühen 12. Jahrhunderts, erscheint Namma als <strong>Frau des Noah</strong>, deren Name in der Bibel ansonsten unbekannt ist. Da Gottvater, der seine von ihm geschaffene Menschheit gründlich satt hatte, diese mit Ausnahme der Familie des Noah ausrottete, blieb eben diese Namma als einzige fruchtbare Frau über. Das bedeutet, dass alle danach geborenen Menschen ihren Ursprung in Nammas fruchtbaren Schoß haben. Und damit sind wir wieder bei der <strong>Urmutter</strong>. Ist diese Namma die eigentliche Eva?</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Zurück zu den Schlangen: Sie wurden in vielen Kulturen des Altertums als heilige bzw. Symboltiere für Göttinnen und Götter verwendet. Darüber hinaus gibt es auch <strong>Schlangengöttinnen</strong> oder solche, die sich in Schlangen verwandeln können.<br />
</span><span style="font-weight: 400;">Als einige Beispiele genannte seien hier die ägyptische Fruchtbarkeits- und Schicksalsgöttin <strong><a href="https://artedea.net/renenutet/">Renenutet</a></strong>, auch die Nährschlange genannt, die die Menschen mit Korn und Milch versorgt und die Schutzgöttin von Säuglingen im Menschen- und Tierreich. </span><span style="font-weight: 400;">Oder auch die persische Göttin <strong><a href="https://artedea.net/qadshu-die-reine-die-geweihte/">Qadshu</a></strong>, die in ihren Händen Schlangen hält, die als Fruchtbarkeitsaspekt gedeutet werden. Und im vordynastischen Ägypten wurde die Schlangenmutter <strong><a href="https://artedea.net/wadjet/">Wadjet</a> </strong>als eine gütige und freundliche Göttin verehrt, die die Felder grünen lässt und überall Frische, Fruchtbarkeit und Wachstum gewährt.<br />
Der Mythos von Eva geht möglicherweise auf <a href="https://artedea.net/jahi-die-machtig-lustvoll-menstruierende/"><strong>Jahi</strong></a>, zurück, die in <strong>persischen Schriften</strong> als <strong>Schöpferin</strong> und Verführerin des ersten Mannes erscheint. Sie gebar die <strong>Schlange Ahriman</strong> und paarte sich dann mit ihr, was auch <strong><a title="lilith" href="https://artedea.net/lilith-autonome-widerspenstige-unbezahmbare-ahnin/">Lilith</a> </strong>oder Eva mit der biblischen Schlange getan haben soll. Die jüdischen Patriarchen übernahmen wahrscheinlich von persischen Asketen die Vorstellung der <strong>Sündhaftigkeit</strong> der Frauen, die ja alle von <a href="https://artedea.net/jahi-die-machtig-lustvoll-menstruierende/">Jahi </a>(bzw. Eva) abstammen.<br />
In der biblischen Schlange könnte auch die arabische Muttergöttin <a href="https://artedea.net/achamoth/"><strong>Achamoth</strong> </a>stecken. </span>Sie steht für das menschliche <strong>Streben nach Erkenntnis </strong>und <strong>Erleuchtung </strong>und soll ihren Geist in Form der Schlange in den Garten Eden geschickt haben, um die Menschen zu lehren, dem eifersüchtigen Gott ungehorsam zu sein.</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Im Vorderen Orient stand die Schlange ganz allgemein für <strong>Weisheit und Erleuchtung</strong>, welche die tiefen Geheimnisse des Lebens verstand. Diese Vorstellung hat offensichtlich in der biblischen Geschichte überlebt. In einigen gnostizistischen Sekten werden Eva und die Schlange daher auch für das den Menschen zur Verfügung gestellte Wissen verehrt. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Weit verbreitet ist das Motiv der <strong>Schlange am Baum</strong>. Der Baum des Lebens bzw. der Weltenbaum gehört zur Mythologie vieler Völker und ist ein altes Symbol der <strong>kosmischen Ordnung</strong>. In der Regel bevölkern mythische Tiere den Weltenbaum. Bei indogermanischen Völkern sitzt häufig ein Adler in der Krone und eine Schlange befindet sich unten am Baum. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wegen ihrer Häutung gilt die Schlange als Symbol der <strong>Regeneration</strong> und der Unsterblichkeit. Aufgrund ihrer phallischen Form kann die Schlange Lebenskraft, Vitalität und Heilungskraft symbolisieren.  </span><span style="font-weight: 400;">Die Rolle der <strong>biblischen Schlange</strong> spiegelt also verschiedene Aspekte des Bedeutungsspektrums der Schlangen im Alten Orient: </span><span style="font-weight: 400;">Sie ist einerseits mit Gefahr verbunden, andererseits mit der Frage nach dem <strong>ewigen Leben</strong>, dem Wissen um Weisheit und schließlich auch mit <strong>Sexualität</strong>, die im Alten Testament mit dem Verb „(sich) erkennen“ (ידע jd‘) umschrieben wird. </span><span style="font-weight: 400;">Denn nach der Vertreibung aus dem Paradies „erkannten“ sich Eva und Adam ja, was eine Umschreibung dafür ist, dass sie einander sexuell begegneten. Was schließlich zu Schwangerschaft, Geburt und dem Beginn des Menschengeschlechts führte. Daher wird Eva ja auch „Mutter aller Menschen“ oder „Mutter alles Lebens“ genannt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Aber die Schlange war nicht nur ein Tier, es wird in sie viel mehr hinein interpretiert. Allen voran natürlich soll natürlich der Gegenspieler Gottes, der Teufel, auch <strong>Satan</strong> genannt, in die Schlangengestalt geschlüpft sein, um Eva zu „verführen“. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Oft wird in der Schlange auch die in den Apokryphen erwähnte <strong><a href="https://artedea.net/lilith-autonome-widerspenstige-unbezahmbare-ahnin/">Lilith</a></strong> vermutet, die erste Frau Adams, die gleichzeitig mit ihm erschaffen wurde und sich dem Mann nicht unterwerfen wollte. (Die Apokryphen sind Schriften, die nicht in den Kanon der Heiligen Schrift aufgenommen wurden). Wir finden sie aber auch im Alten Testament im Buch Jesaja (Jesaya 34, 14) bei der Verwüstung Edoms:<em> „Auf den Ruinen hausten Tiere und andere Wesen, auch Lilith. Da treffen Wüstentiere mit wilden Hunden zusammen, und Bocksdämonen begegnen einander. Ja, dort rastet die Lilith und findet einen Ruheplatz für sich.“ </em></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">War <strong><a href="https://artedea.net/lilith-autonome-widerspenstige-unbezahmbare-ahnin/">Lilith</a></strong> die Schlange? Dazu folgendes Gedankenexperiment:<br />
</span><span style="font-weight: 400;">Dem Mythos von <a href="https://artedea.net/lilith-autonome-widerspenstige-unbezahmbare-ahnin/">Lilith</a> nach bestand sie auf Gleichberechtigung mit Adam, da sie gleichzeitig und gleichberechtigt geschaffen waren. Was darauf hinweist, dass sie jene Frau ist, die im älteren Schöpfungsbericht vorkommt. <a href="https://artedea.net/lilith-autonome-widerspenstige-unbezahmbare-ahnin/">Lilith</a> stellte nicht nur die Überlegenheit des Mannes in Frage, sondern auch jene von Gottvater. Denn ihre Wurzeln liegen in viel älteren Göttinnen dieses Kulturraumes. Ihr Credo lag darin, dass keine Frau auf die <strong>Macht von außen</strong> angewiesen sei und sich dieser unterordnen sollte. Schließlich wurde ihr das ganze Spiel des mächtigen Gottes und des über ihr stehenden Mannes zu dumm, sie ließ sich Flügel wachsen und floh über das Rote Meer. Dabei soll sie Gott einen Teil seiner <strong>Macht</strong> gestohlen haben. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Gottvater schuf daraufhin eine weitere Frau, eine, die brav und gefügig sein sollte. So will es uns die volkstümlich erzählte Geschichte mit der Rippe ja weismachen. Doch in schwesterlicher Verbundenheit und Frauensolidarität kehrte <a href="https://artedea.net/lilith-autonome-widerspenstige-unbezahmbare-ahnin/">Lilith</a> zurück und erinnerte in ihrer Schlangenform Eva an ihre Eigenmacht.<br />
</span><span style="font-weight: 400;">Und sie führte Eva vor Augen, dass Gottvater Adam angelogen hat. Er bedrohte diesen ja mit dem „sobaldigen Tod“, sollte er von den Früchten des Baumes der Erkenntnis essen. Was ja nicht gestimmt hat.<br />
</span><span style="font-weight: 400;">Steckt <a href="https://artedea.net/lilith-autonome-widerspenstige-unbezahmbare-ahnin/">Lilith</a> also in der „listige“ Schlange, als eine, die Gottvater schon lange durchschaut hat und die Menschen dazu anregen wollte, sich in die Unabhängigkeit zu begeben? </span><span style="font-weight: 400;">Zumindest ein interessanter Gedanke. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Es bleibt auch die Frage, warum Gott, wenn er doch alle Tiere erschaffen hatte, auch besonders schlaue (=listige) kreiert hat. </span><span style="font-weight: 400;">Sie hätten ja alle unschuldig einfältig sein können. Was sie vielleicht auch waren und was darauf hinweist, dass die Schlange gar nicht ein von Gott geschaffenes Tier war, sondern ein Wesen, das sich außerhalb seines Einflussbereiches entwickelt hat.<br />
</span><span style="font-weight: 400;">Letztendlich verfluchte Gott alle: Adam und Eva und auch die Schlange: „<em>Verflucht seist du, verstoßen aus allem Vieh und allen Tieren auf dem Felde. Auf deinem Bauch sollst du kriechen und Erde fressen“</em> (1.Mose 3,14).</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Doch was, so kann man fragen, soll an dieser Strafe schlimm sein? </span><span style="font-weight: 400;">Eine Schlange schlängelt sich halt auf dem Erdboden. Die biblische Geschichte regt die Phantasie an: Ist die Schlange früher etwa nicht gekrochen? Hatte sie einst wie die anderen „Tiere des Feldes“ Beine, ist aufrecht gegangen?<br />
</span><span style="font-weight: 400;">Unzweifelhaft war sie mit Klugheit begabt und fähig zu sprechen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Schlange finden wir übrigens viel später wieder bei <strong><a href="https://artedea.net/maria-madonna-muttergottin/">Maria</a> </strong>wieder. Es gibt zahlreiche Bildnisse, auf denen Maria auf einer Schlange steht. Meist heißt es dann zwar, dass sie diese zertritt. Doch die Bilder sprechen eine ganz andere Sprache. </span><span style="font-weight: 400;">Hier zeigt sich Maria gut ge­erdet, denn die Schlangenkraft ist auch immer ein Symbol für die <strong>Erdkraft</strong>. (Mehr dazu in diesem <a href="https://artedeablog.wordpress.com/2022/07/16/am-16-juli-werden-die-schlangen-gefeiert-und-mit-ihnen-die-schlangengottinnen/" target="_blank" rel="noopener">Blogbeitrag</a></span><span style="font-weight: 400;">)</span></p>
<h2><span style="font-weight: 400;">Eva &#8211; eng verbunden mit Leben und Tod</span></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Wie ist Eva jenseits der biblischen Geschichte einzuordnen?<br />
</span><span style="font-weight: 400;">Sie ist eine <strong>Urmutter</strong>, wie es in anderen Mythen zahlreiche Göttinnen gibt, aus denen die ganze Menschheit hervorgegangen ist. Eng mit ihr verbunden ist jedoch nicht nur das <strong>Leben</strong>, sondern auch der <strong>Tod</strong>. Denn schließlich ist sie ja tatsächlich auch irgendwann gestorben. Was vielleicht nicht der Fall gewesen wäre, hätte sie ewig mit Adam in Unschuld und Unwissenheit im Garten Eden weitergelebt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Das enge Band zwischen Leben und Tod verbindet sie mit den großen Göttinnen anderer Mythologien, allen voran mit ihrer Ahnin der <strong><a href="https://artedea.net/kali/">Kali</a> </strong>Jaganmātā. Wie diese gebar sie sowohl Leben wie Tod. Denn die Frau, bzw. die Göttin, die Leben schenkt, bringt damit gleichzeitig auch den Tod in die Welt. Denn was nicht geboren ist, kann auch nicht sterben. Das ist der Preis des Lebens.<br />
Im apokryphen Buch <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Jesus_Sirach" target="_blank" rel="noopener">Jesus Sirach </a>ist zu lesen, dass alles Böse mit der Frau (Eva) begonnen hat, denn <em>„Ihretwegen sterben wir alle“. </em>Dass wir ihretwegen auch alle geboren werden, ist dabei offenbar nebensächlich.<br />
</span>Und ein Kirchenkonzil verkündete im Jahr 418 n.u.Z., dass es Häresie sei, den <strong>Tod</strong> als natürliche Notwendigkeit zu betrachten, vielmehr wäre dieser als Folge von <strong>Evas Ungehorsam</strong> anzusehen. Das steigerte ich dann in eine die gesamte westliche Zivilisation durchziehende Ansicht, nach der die Frau(en) mit dem Tod gleichzusetzen wären. Die entgegenwirkende <strong>Kraft für die Geburt</strong> wurde ihr aber aberkannt, weil die Erschaffung des Lebens der alleinige Verdienst des Vatergottes sei.<br />
Bis heute haben sich die Theologen übrigens noch nicht mit der Frage befasst, wer Schuld am Tod von Pflanzen und Tieren ist.</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Hinter der verkümmerten und <strong>schuldbeladenen Eva</strong> der jüdisch-christlichen Geschichte finden wir in ihr eine der <strong>mächtigen Schöpfungsgöttinnen</strong>, deren Wurzeln in ihren mythologischen Ahninnen, den Stammesgöttinnen des Alten Orients liegen.<br />
</span><span style="font-weight: 400;">Auf jeden Fall ist sie ohne Zweifel die bekannteste mythische Mutter der Menschheit. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wissenschaftliche Beweise deuten darauf hin, dass wir alle von einer Frau abstammen, die als<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mitochondriale_Eva" target="_blank" rel="noopener"><strong> „mitochondriale Eva”</strong> </a>bezeichnet wird. Dies ist ein Begriff aus der Archäogenetik und bezeichnet eine Frau, aus deren mitochondrialer DNA (mtDNA) die mitochondriale DNA aller heute lebenden Menschen durch eine direkte Abstammungslinie hervorgegangen ist.<br />
</span><span style="font-weight: 400;">Also so eine „Eva” hat es tatsächlich gegeben.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Geschichte der biblischen Eva ist allerdings die Geschichte der <strong>Verdrängung</strong> <strong>der Muttergöttin</strong> durch den Vatergott.<br />
</span><span style="font-weight: 400;">Sowohl Evas Name <strong>Hawwah</strong> als auch <strong>Yahwehs</strong> Name stammen von einer Form des hebräischen Verbs <strong>„sein“</strong>, was auf eine gemeinsame Ableitung hinweist.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Bedeutung ihres Namens „Leben“ oder „Sie, die Leben gibt“ ist einer Großen Muttergöttin würdig und steht natürlich in großer Konkurrenz zu einem männlichen Gott, der es später ja nicht einmal geschafft hat, einen Sohn eigenständig in die Welt zu setzen und dazu auch eine Frau, eine der vielen Ur-ur-ur-Enkeltöchter Evas, nämlich <strong><a href="https://artedea.net/maria-madonna-muttergottin/">Maria</a> </strong>gebraucht hat.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Und natürlich musste am Ausgangspunkt dreier <strong>patriarchalen Religionen</strong> (Judentum, Christentum und Islam) die Figur der Eva entmythologisiert und von einer großen Muttergöttin zur Menschenfrau herabgestuft werden.</span></p>
<p>Bleibt die Frage, welche Berechtigung Gott überhaupt hätte, wenn Eva die ganze Story nicht durch den sogenannten „Sündenfall“ ins Rollen gebracht hätte. Die Existenz aller drei patriarchalen Religionen (Judentum, Christentum und Islam) sind von dem tradierten Eva-Mythos abhängig. Ohne ihr Tun gäbe es keine Sünde, kein Verdammnis, keinen rächenden und schließlich auch verzeihenden Gott. Alles wäre Frieden, Freude, Eierkuchen und wer hätte in dieser Welt das Bedürfnis nach einem <strong>Erlöser</strong>, auf den sich ja das Christentum bezieht? Damit wäre der ganzen christlichen Theologie der Boden entzogen.</p>
<h2><span style="font-weight: 400;">Eva &#8211; die Schutzheilige der SchneiderInnen</span></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Im katholischen Heiligenkalender hat Eva gemeinsam mit Adam auch einen „Feiertag”. Es ist dies der<strong> 24. Dezember.</strong> Das wirkt vielleicht erstaunlich, soll aber darauf hinweisen, dass der in der darauffolgenden Nacht geborene Heiland ein <strong>neues Zeitalter</strong> einleitet und die Menschheit von der „Ursünde”, die im christlichen Glauben durch Eva und die Schlange in die Welt gekommen ist, wieder aufhebt. </span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Adam und Eva also zur besseren Verdeutlichung nochmals am <strong>Vorabend der Zeitenwende. </strong></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Alle anderen Namen, die wir an den einzelnen Tagen des katholischen Kalenders finden, sind jene von Heiligen, die zum einen ein christliches Leben geführt haben und sich darüber hinaus durch ein besonderes <strong>Martyrium</strong> für den christlichen Glauben oder ein <strong>Wunder</strong> ihre Heiligkeit erworben haben. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Warum haben Eva und Adam aber den Einzug in diesen <strong>Heiligenkalender</strong> geschafft? Nun, ein christliches Leben haben sie sicherlich nicht geführt, weil vom Christentum war noch lange nicht die Rede. Ob das Martyrium der Paradiesvertreibung oder das Wunder, dass sie die gesamte Menschheit erschaffen haben, sie berechtigt, einen eigenen Feiertag zu haben, sei dahingestellt. Heilig gesprochen wurden sie bislang beide nicht. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Nach der katholischen Glaubenslehre haben die Heiligen alle auch für irgend etwas bestimmtes die „Patronanz” über, sind gerne auch Schutzheilige für Berufsgruppen, damit diese wissen, an wen sie sich im Bedarfsfall für Fürbitten und Beistand wenden können. Da machen auch die Ureltern der Menschheit keine Ausnahme. Und so ist Adam der Patron der Gärtner, weil er ja den Garten Eden bewirtschaftet hat und Eva ist für die <strong>SchneiderInnen</strong> zuständig, weil sie darum bemüht war, ihre Nacktheit nach dem Sündenfall zu bedecken.</span></p>
<p><em><strong>auch: Heva, Isha, Hawwah, Chue, Jiva, Ieva, Nahma, Namrael, Namma</strong></em></p>
<div id="arted-2029669950" class="arted-nach-dem-inhalt-11 arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 8px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=23771016" aria-label="Weibliche Urkräfte zur Osterzeit"><img decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase.jpg" alt="Weibliche Urkräfte zur Osterzeit"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><div id="arted-4267252126" class="arted-nach-dem-inhalt-10 arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef/Products/e-matriarchat" aria-label="Matriarchat Banner"><img decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg" alt="Matriarchat Banner"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><div id="arted-2058513672" class="arted-nach-dem-inhalt-9 arted-entity-placement" style="margin-top: 10px;margin-bottom: 10px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782340" aria-label="ostara 2023"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/eva-die-mythische-urmutter-der-menschheit/">Eva &#8211; Die mythische Urmutter der Menschheit</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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		<title>Māra &#8211; Lettische Landes- und Muttergöttin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Apr 2021 16:19:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Muttergöttin]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>
		<category><![CDATA[Erdgöttinnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ganz Lettland wird als Māras zeme (Māras Land) bezeichnet, was sie als Göttin des Landes auszeichnet. Sie ist die die höchste aller Gottheiten, Mutter aller Müttergöttinnen. Die schwarze Erdmutter &#160; Aus Überlieferungen der Dainas, der traditionellen lettischen Volkslieder, wird Māra als die höchste aller Gottheiten, Mutter aller Müttergöttinnen, der sogenannten mātes (siehe Gausu mate, Juras ... <a title="Māra &#8211; Lettische Landes- und Muttergöttin" class="read-more" href="https://artedea.net/mara-lettische-landes-und-muttergoettin/" aria-label="Mehr Informationen über Māra &#8211; Lettische Landes- und Muttergöttin">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ganz Lettland wird als Māras zeme (Māras Land) bezeichnet, was sie als Göttin des Landes auszeichnet. Sie ist die die höchste aller Gottheiten, Mutter aller Müttergöttinnen.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Die schwarze Erdmutter</strong></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-17131 aligncenter" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2021/04/mara-800x1009.jpg" alt="" width="470" height="593" srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2021/04/mara-800x1009.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2021/04/mara-1024x1292.jpg 1024w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2021/04/mara-400x505.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2021/04/mara-768x969.jpg 768w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2021/04/mara-1217x1536.jpg 1217w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2021/04/mara-1623x2048.jpg 1623w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2021/04/mara-scaled.jpg 2029w" sizes="auto, (max-width: 470px) 100vw, 470px" /></p>
<p>Aus Überlieferungen der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Dainas" target="_blank" rel="noopener">Dainas</a>, der traditionellen lettischen Volkslieder, wird Māra als die höchste aller Gottheiten, Mutter aller Müttergöttinnen, der sogenannten mātes (siehe <a href="https://artedea.net/gausu-mate-gebieterin-der-ruhe/">Gausu mate</a>, <a href="https://artedea.net/juras-mate-heilende-meermutter/">Juras mate</a>, <a href="https://artedea.net/lauku-mate-ackermutter/">Lauku mate</a>, <a href="https://artedea.net/meza-mate-waldmutter/">Meza mate</a>, <a href="https://artedea.net/upes-mate-die-flussmutter/">Upes mate</a>, <a href="https://artedea.net/veja-mate-windmutter/">Veja mate</a>, <a href="https://artedea.net/zemes-mate-ursprung-allen-lebens/">Zemes Mate</a>) angesehen und verehrt.<br />
Die heidnischen und vorchristlichen Religionsgemeinschaften Lettlands glauben an Māra als die <strong>Personifizierung alles Materiellem</strong> und der <strong>Natur</strong> – sie vereint in sich die „göttlichen“ Aspekte der Geburt, des Lebens und des Todes.<br />
Ganz besonders im Zusammenhang mit der <strong>Geburt</strong> wird sie immer wieder als stille Beobachterin und Behüterin von Mutter und Kind erwähnt.<br />
Sie ist überdies <strong>Erdmutter</strong>, Mutter und Behüterin der gesamten Natur und Gebieterin über die <strong>Elemente</strong>.</p><div id="arted-2163206631" class="arted-raeucher-ebook arted-entity-placement" style="margin-top: 10px;margin-bottom: 10px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782340" aria-label="ostara 2023"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<p>Außerdem wird sie als Matrona aller<strong> ökonomischen Aktivitäten</strong>, auch der Märkte, des Handels und des Geldes genannt.<br />
Ganz <strong>Lettland</strong> wird als Māras zeme (Māras Land) bezeichnet, was sie als<strong> Göttin des Landes</strong> auszeichnet.</p><div id="arted-3543798906" class="arted-juni-kombi arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 8px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=23771016" aria-label="Weibliche Urkräfte zur Osterzeit"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase.jpg" alt="Weibliche Urkräfte zur Osterzeit"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<p>Māra wird manchmal gleichgesetzt mit der „Mutter der Rinder“ (lettisch: Lopu māte).<br />
Sie beschützt <strong>alle weiblichen Aktivitäten</strong> („Kinder und Rinder“).</p>
<p>Christlichen Strömungen des 9.–11. Jahrhunderts wollten die alte Mutter- und Erdgöttin als die <strong>heilige <a href="https://artedea.net/maria-madonna-muttergottin/">Maria</a></strong> interpretieren. Dies schien vor allem wegen der Ähnlichkeit der beiden Namen naheliegend. Die Bezeichnung Māra ist allerdings bereits in vedischen Überlieferungen erwähnt und wurde von indoarischen bzw. indoiranischen Völker ca. 1.300 v.u.Z. bei ihrer Migration über Persien und Indien nach Nordeuropa mitgebracht. Māra ist also wesentlich älter als <a href="https://artedea.net/maria-madonna-muttergottin/">Maria</a>.</p>
<div id="arted-805245876" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef/Products/e-matriarchat" aria-label="Matriarchat Banner"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg" alt="Matriarchat Banner"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><h2>Die Erdgöttin in Gestalt von schwarzen Tieren</h2>
<p>In unterschiedlichen Legenden, volkstümlichen Liedern und mythischen Erzählungen der lettischen Folklore kommt Māra sehr häufig vor.<br />
Die Göttin nimmt hier meist die Gestalt einer einfach gekleideten Frau ein, die als diese den Menschen erscheint.<br />
Oft wird sie auch in <strong>schwarzen Tiere</strong> erkannt, häufig als schwarze <strong>Kuh</strong>, daher trägt sie auch den Titel „Mutter der Kühe und der Milch“. Sie gebietet über die Milch der Tiere und der Menschenfrauen.<br />
Darüber hinaus gibt es auch Erzählungen, in denen die Göttin in Gestalt einer schwarzen oder weißen <strong>Henne</strong> bzw. Hahns erscheint. Daher wurden bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts schwarze Hähne oder Hennen in neue Häuser eingenistet, um der Göttin Māra zu huldigen und sich ihrer schützenden Kraft für das Haus zu versichern.<br />
Darüber hinaus verwandelt sie sich auch in die Gestalt eines <strong>Käfers</strong>. Viele lettische Kindergeschichten und Märchen handeln vom Zweipunkt-Marienkäfer Mārīte, dessen Name eine Verkleinerungsform von Māra ist. Dieser ist sozusagen das <strong>nationale Insekt Lettlands</strong>. Er lebt draußen auf den Feldern und in der freien Natur, und in Form dieses Käfers ist die Göttin immer allgegenwärtig.<br />
Sie tritt oft auch als<strong> schwarzen Schlange</strong> auf, was wieder auf ihre Erdverbundenheit hinweist.<br />
Das schwarz ist Ausdruck ihrer Kraft als <strong>Erdgöttin</strong>. Die schwarze Erde soll ja die aller fruchtbarste sein.<br />
Oft wird Māra oft auch auf ihre Funktion als <strong>Todesgöttin</strong> reduziert und die Farbe schwarz wird auch dahingehend interpretiert.</p>
<p>Māra wird oft in Verbindung mit Dievs, dem baltischen Himmelsgott gebracht. Es heißt in einem Spruch: „Dievs schuf den Tisch, Māra – das Brot“. Als Erdgöttin ist sie für die Nahrungsmittel und für die <strong>Fruchtbarkeit</strong> ihres Landes zuständig. Als Todesgöttin kehrt alles wieder in sie zurück.<br />
Es heißt, Māra nimmt nach dem Tod eines Menschen dessen Körper zu sich, Dievs hingegen die Seele.<br />
Gemeinsam mit <a href="https://artedea.net/laima/">Laima</a> und Dievs soll Māra die <strong>Dreifaltigkeit</strong> in der lettisch-baltischen Mythologie der Gottheiten darstellen.</p>
<h2>Gewebe in Zick-Zack-Linien</h2>
<p>Das Symbol der Māra ist die<strong> Zick-Zack-Linie</strong>. Sie repräsentiert für die lettische, aber auch andere Kulturen das Wasser und kommt in verschiedenen Variationen bereits in der Antike vor.<br />
Es heißt, eine Lieblingsbeschäftigung der Māra ist die <strong>Handarbeit</strong>. Die Mythen berichten, dass je nachdem, wie die Göttin bei einzelnen Menschen die Muster webt, es Wendepunkte im Leben geben wird, daher auch die Zick-Zack-Linien. Und wenn sie den Faden abschneidet, wird die Person oder ein anderes Lebewesen aufhören zu existieren.</p>
<p>Ihr großes Fest, der <strong>Māra-Tag</strong> wird nach der Ernte, zu Herbstbeginn gefeiert. Zu Ehren der Erdmutter wird ein Mahl aus den Zutaten der neuen Ernte zubereitet.</p>
<p><em><strong>auch: Māre, Mārīte, Mārša, Māršava</strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="arted-4185449285" class="arted-nach-dem-inhalt-11 arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 8px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=23771016" aria-label="Weibliche Urkräfte zur Osterzeit"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase.jpg" alt="Weibliche Urkräfte zur Osterzeit"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><div id="arted-3500353787" class="arted-nach-dem-inhalt-10 arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef/Products/e-matriarchat" aria-label="Matriarchat Banner"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg" alt="Matriarchat Banner"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><div id="arted-2823406240" class="arted-nach-dem-inhalt-9 arted-entity-placement" style="margin-top: 10px;margin-bottom: 10px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782340" aria-label="ostara 2023"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/mara-lettische-landes-und-muttergoettin/">Māra &#8211; Lettische Landes- und Muttergöttin</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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		<title>Gefjon &#8211; Germanisch-dänische Glücks- und Muttergöttin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Dec 2018 17:20:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fruchtbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Meer]]></category>
		<category><![CDATA[Muttergöttin]]></category>
		<category><![CDATA[Schicksal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gefjon ist eine nordische Göttin des Glücks und der Familie, der Fruchtbarkeit, des Ackerbaus und ganz allgemein eine Segensspenderin. Sie ist die Urmutter Dänemarks, aus der das königliche dänische Geschlecht hervorging. Die pflügende Glückbringende Gefjon ist eine nordische Göttin des Glücks und der Familie, der Fruchtbarkeit, des Ackerbaus und ganz allgemein eine Segensspenderin. Sie ist die ... <a title="Gefjon &#8211; Germanisch-dänische Glücks- und Muttergöttin" class="read-more" href="https://artedea.net/gefjon-germanisch-daenische-gluecks-und-muttergoettin/" aria-label="Mehr Informationen über Gefjon &#8211; Germanisch-dänische Glücks- und Muttergöttin">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Gefjon ist eine nordische Göttin des <strong>Glücks</strong> und der Familie, der <strong>Fruchtbarkeit</strong>, des <strong>Ackerbaus</strong> und ganz allgemein eine Segensspenderin. Sie ist die <strong>Urmutter Dänemarks</strong>, aus der das königliche dänische Geschlecht hervorging.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Die pflügende Glückbringende</strong></h2>
<p>Gefjon ist eine nordische Göttin des <strong>Glücks</strong> und der Familie, der <strong>Fruchtbarkeit</strong>, des <strong>Ackerbaus</strong> und ganz allgemein eine Segensspenderin. Sie ist die <strong>Urmutter Dänemarks</strong>, aus der das königliche dänische Geschlecht hervorging.<br />
In der germanischen Mythologie ist sie eine <strong>Asenjungfrau</strong>. Als diese beschützt sie alle Jungfrauen und alle, die unvermählt sterben, kommen zu ihr.<br />
Sie gilt so rein wie der Morgentau.<br />
In ihrem Namen Gefjon steckt das nordische Wort für <strong>„geben&#8220;</strong>, sie wird daher auch als <strong>„großzügig Gebende“</strong> bzw. Glückbringende bezeichnet.<br />
Damit wird sie oft auch mit der <strong>Göttin <a href="https://artedea.net/garmangabis-germanische-goettin-des-gebens-und-schenkens/">Garmangabis </a></strong>gleichgesetzt.</p>
<div id="arted-1254623243" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef/Products/e-matriarchat" aria-label="Matriarchat Banner"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg" alt="Matriarchat Banner"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><h2>Göttin oder Riesin?</h2>
<p>Unter dem Namen Gefjon ist auch eine<strong> nordgermanische Riesin</strong> bekannt, die vier Riesensöhne hat. Es ist in den Mythen nicht ganz klar, ob die altnordische Riesin und die jungfräuliche Göttin selben Namens identisch sind.<br />
Es gibt da ja auch eine gewisse Diskrepanz – einerseits ist sie <strong>jungfräulich</strong>, andererseits soll sie vier <strong>Söhne</strong> haben.<br />
Diese Trennung findet aber schon in der patriarchalen Denkweise statt.<br />
Es heißt, Gefjon hätte ihr Hymen für einen <strong>Edelstein</strong> verkauft, behielt aber wunderbarer Weise ihre Jungfräulichkeit. Abgesehen davon, dass es so etwas wie ein „Jungfernhäutchen“ gar nicht gibt (siehe<a href="https://www.emma.de/artikel/mythos-gibt-es-das-jungfernhaeutchen-265541" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> „Mythos: Gibt es das Jungfernhäutchen?“</a>), kommt es ja in vielen Mythen rund um die Erde immer wieder vor, das „jungfräuliche“ Göttinnen Kinder gebären.<br />
Eine <strong>Jungfrau</strong> ist daher nicht eine Frau, die noch nie Geschlechtsverkehr hatte, sondern der Ausdruck für eine „junge Frau“ für eine Frau, die keinem Mann angehört oder angehören will. Es gibt in verschiedenen Mythen eine ganze Menge dieser eigenständigen, selbstbestimmten Frauengestalten, die durchaus auch Kinder haben.</p><div id="arted-2004140344" class="arted-raeucher-ebook arted-entity-placement" style="margin-top: 10px;margin-bottom: 10px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782340" aria-label="ostara 2023"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<p>Gefjon wird oft mit den Göttinnen<strong> <a href="https://artedea.net/freya-germanisch-nordisch-skandinavische-goettermutter-ok/">Freya</a> </strong>und<strong> <a href="https://artedea.net/frigg-gebieterin-der-heiligen-ordnung/">Frigg</a> </strong>in Verbindung gebracht. Es heißt, sie wäre deren Gefährtin oder Dienerin oder sogar eine der beiden Göttinnen selbst unter einem anderem Namen. So lautet ein Beiname der <a href="https://artedea.net/freya-germanisch-nordisch-skandinavische-goettermutter-ok/">Freya</a> „Gefn“.</p><div id="arted-1222615034" class="arted-juni-kombi arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 8px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=23771016" aria-label="Weibliche Urkräfte zur Osterzeit"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase.jpg" alt="Weibliche Urkräfte zur Osterzeit"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<h2>Das abgetrennte Land</h2>
<p>Vor allem ist von Gefjon folgende <strong>Geschichte</strong> in die Mythen eingegangen, die ausführlich in der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gylfaginning" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gylfaginning</a> (Gylfis Täuschung), einem Hauptteil der prosaischen Snorra-Edda beschrieben wird:<br />
Als der Stamm der AsInnen auf <strong>Landsuche</strong> nach Norden zog, ging ihnen Gefjon voraus und so gelangten sie in das Reich des Königs Gylfi (jenes Land, das heute Schweden ist).<br />
Als Bettlerin verkleidet erfreute bzw. bezauberte Gefjon den König mit ihrem <strong>Gesang</strong> und er versprach ihr dafür so viel Land, wie sie an einem Tag und in einer Nacht <strong>pflügen</strong> konnte. Darauf hin verwandelte sie ihre <strong>vier Riesensöhne in Ochsen</strong> und pflügte auf diese Weise einen riesigen Teil Schwedens. Der Pflug, an dem die vier Riesenochsen gespannt waren, grub sich so tief ein, dass sich das Land von Schweden losriss, worauf die Ochsen es fort durchs Meer zogen in den Süden, wo es zur <strong>dänischen Insel <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Seeland_(D%C3%A4nemark)" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Seeland&#8220;</a></strong> wurde. In Schweden blieb von dem herausgerissenen Land ein großer See, der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%A4laren" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mälarensee</a> über, dessen Buchten genau mit den Vorgebirgen der Insel Seeland zusammenpassen.</p>
<p>Es mag in den Mythen wohl ein gewaltiges <strong>Erdbeben</strong> beschrieben worden sein, so kraftvoll, dass man es nur der Tat einer Göttin und ihren riesigen Söhnen zuschreiben konnte.<br />
Deshalb gilt Gefjon als <strong>Beschützerin von Dänemark</strong> und hier speziell als jene aller pflügenden Bäuerinnen und Bauern.</p>
<p><strong><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Seeland_(D%C3%A4nemark)" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Seeland</a> </strong>(dän.: Sjælland) ist heute mit 7.031 Quadratkilometern die größte Ostseeinsel Dänemarks. Auf ihr leben rund 2,2 Mio EinwohnerInnen, die meisten davon in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen.<br />
Ihr zu Ehren gibt es am am Hafen von Kopenhagen den <strong><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gefion-Brunnen_(Kopenhagen)" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gefjon-Brunnen</a> </strong>(dänisch Gefionspringvandet), der große Springbrunnen ist das wichtigste Denkmal in Kopenhagen und wird als <strong>Wunschbrunnen</strong> genutzt, da die stärkste Magie der Göttin ja immer noch in <strong>Glück</strong> und <strong>Wunscherfüllung</strong> liegt.</p>
<p>In <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Lokasenna" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Lokis Zankreden“</a> erwähnte der Gott Loki Gefjon folgendermaßen:<br />
<em>„Schmuck schenkte dir der schöne Knabe,</em><br />
<em>mit den Schenkeln umschlangst du ihn.“</em><br />
(Edda, Lokis Zankreden 20)<br />
Das ist wahrscheinlich eine Anspielung auf das <strong>Gegengeschäft</strong> zwischen Gefjon und dem König Gylfi. Sie scheint also nicht nur gesungen zu haben. Der <strong>„Edelstein“</strong>, den sie vermutlich für eine Liebesnacht erhielt, ist damit das Land, das sie sich erpflügt und dem König entrissen hatte. Für eine Riesin ist ein großer Landstrich ja so klein, wie ein Edelstein für Menschen.</p>
<p>Der Mythos erzählt, dass Gefjon später Skiolldr, einen Sohn des Gottes Odin geheiratet und sich mit ihm in der Hauptstadt Seelands Hleidra angesiedelt hat. Von ihnen soll das<strong> dänische königliche Geschlecht</strong> abstammen.</p>
<h2>Gebieterin über das Meer oder das Meer selbst</h2>
<p>Wahrscheinlich auch, weil sie das abgetrennte Land über das Meer zog, wird Gefjon auch als <strong>Meeresgöttin</strong> angesehen. Gefjon wir dabei einerseits als<strong> Meer selbst</strong> (das im angelsächsischen Raum „geofen“ bezeichnet wurde) sowie andererseits auch als <strong>Gebieterin über das Meer</strong> aufgefasst.<br />
Sie ist dabei sowohl der <strong>bedrohliche</strong> Aspekt des Meeres, der wogende Ozean wie auch die <strong>besänftigende</strong> Kraft der Göttin.</p>
<p>Gefjon ist sehr <strong>weise</strong>, es heißt sie kennt sie das gesamte <strong>Schicksal</strong> der Welt.</p>
<p><em><strong>auch: Gefion, Gefjun, Gefinn</strong></em></p>
<div id="arted-2711005888" class="arted-nach-dem-inhalt-11 arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 8px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=23771016" aria-label="Weibliche Urkräfte zur Osterzeit"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase.jpg" alt="Weibliche Urkräfte zur Osterzeit"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><div id="arted-3930162239" class="arted-nach-dem-inhalt-10 arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef/Products/e-matriarchat" aria-label="Matriarchat Banner"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg" alt="Matriarchat Banner"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><div id="arted-408076318" class="arted-nach-dem-inhalt-9 arted-entity-placement" style="margin-top: 10px;margin-bottom: 10px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782340" aria-label="ostara 2023"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/gefjon-germanisch-daenische-gluecks-und-muttergoettin/">Gefjon &#8211; Germanisch-dänische Glücks- und Muttergöttin</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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		<title>Heq &#8211; Stammesmutter des vordynastischen Ägyptens</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Nov 2016 10:58:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geburt]]></category>
		<category><![CDATA[Magie]]></category>
		<category><![CDATA[Muttergöttin]]></category>
		<category><![CDATA[Magie + Zauberei]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Matriarchin des alten Ägyptens ist Ausdruck für die Urkraft des Weiblichen. Sie wird vor allem im Zusammenhang mit der Geburtshilfe erwähnt.Heq oder Heqet war – wie alle Hebammen – eine weise Frau und sie beherrschte die „Hekau“ &#8211; die „mütterlichen Worte der Kraft&#8220;. Urkraft des Weiblichen Die Matriarchin des alten Ägyptens ist Ausdruck für ... <a title="Heq &#8211; Stammesmutter des vordynastischen Ägyptens" class="read-more" href="https://artedea.net/heq-stammesmutter-des-vordynastischen-agyptens/" aria-label="Mehr Informationen über Heq &#8211; Stammesmutter des vordynastischen Ägyptens">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Matriarchin des alten Ägyptens ist Ausdruck für die Urkraft des Weiblichen. Sie wird vor allem im Zusammenhang mit der Geburtshilfe erwähnt.Heq oder Heqet war – wie alle Hebammen – eine weise Frau und sie beherrschte die „Hekau“ &#8211; die „mütterlichen Worte der Kraft&#8220;.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Urkraft des Weiblichen</strong></h2>
<p>Die <strong>Matriarchin</strong> des alten Ägyptens ist Ausdruck für die Urkraft des Weiblichen.<br />
Sie wird vor allem im Zusammenhang mit der <strong>Geburtshilfe </strong>erwähnt.<br />
Heq oder Heqet war – wie alle Hebammen – eine weise Frau und  sie beherrschte die „Hekau“ &#8211; die <strong>„mütterlichen Worte der Kraft&#8220;.  </strong><br />
Ursprünglich schrieb man Göttinnen die Fähigkeit zu, durch die <strong>Kraft des Wortes</strong> alles zu zerstören und wieder neu zu erschaffen zu können.<br />
Mit Zauberworten und magischen Sprüchen, die Heq den HerrscherInnen einflüsterte, verlieh sie diesen vermutlich die Macht, zu herrschen.</p>
<div id="arted-2568984259" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef/Products/e-matriarchat" aria-label="Matriarchat Banner"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg" alt="Matriarchat Banner"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><h2>Die vielen „Töchter“ der Heq</h2>
<p>Aus dieser Urmutter bzw. aus dem Wortstamm ihres Namens entwickelten sich viele weitere Göttinnen und auch Bezeichnungen für Frauen:</p><div id="arted-3121353576" class="arted-raeucher-ebook arted-entity-placement" style="margin-top: 10px;margin-bottom: 10px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782340" aria-label="ostara 2023"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<p>Das drückt sich aus in Hokhma &#8211; der althebräischen Weisen oder in der alttestamentarischen Hagia <a href="https://artedea.net/sophia-alttestamentarische-goettin-der-weisheit/">Sophia</a>. Das englisch Hag bedeutet ursprünglich heilige Frau. Hagazussa (ahd.) ist die, die auf einen „Hag“, einem Zaun zwischen den Welten reitet. Das altnordische „hagi“ bezeichnete einen heiligen Hain.<br />
Als die <strong>heiligen Haine der Göttin </strong>gerodet wurden, wurde der Vorgang der Rodung „hag“ genannt. Und die, deren Haine niedergemetzelt wurden, sind in ihrer Bedeutung gleich umgedreht und als jene hingestellt worden, die Feld und Flur schädigen. Also die „Hag“ bedeutete dann sinngemäß „die das Feld Schädigende“.<br />
Und die heilige, wissende Frau Hagazussa wurde dann im Mittelhochdeutschen in Hecse, Hexse, Hesse und schließlich <strong>Hexe</strong> mit ihrem ganzen negativen Bedeutungsspielraum umgewandelt.</p><div id="arted-1281317879" class="arted-juni-kombi arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 8px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=23771016" aria-label="Weibliche Urkräfte zur Osterzeit"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase.jpg" alt="Weibliche Urkräfte zur Osterzeit"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<p>Aus der uralten Heq ging die etwas jüngere ägyptische Göttin <a href="https://artedea.net/heket-die-grose-zauberin/">Heket </a>hervor und als diese ist sie vor allem auch die Vorläuferin der griechischen Göttin <a href="https://artedea.net/hekate/">Hekate</a>.</p>
<p><em><strong>auch: Heqet, Hequit</strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="arted-3839912724" class="arted-nach-dem-inhalt-11 arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 8px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=23771016" aria-label="Weibliche Urkräfte zur Osterzeit"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase.jpg" alt="Weibliche Urkräfte zur Osterzeit"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><div id="arted-2871589427" class="arted-nach-dem-inhalt-10 arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef/Products/e-matriarchat" aria-label="Matriarchat Banner"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg" alt="Matriarchat Banner"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><div id="arted-3198217851" class="arted-nach-dem-inhalt-9 arted-entity-placement" style="margin-top: 10px;margin-bottom: 10px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782340" aria-label="ostara 2023"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/heq-stammesmutter-des-vordynastischen-agyptens/">Heq &#8211; Stammesmutter des vordynastischen Ägyptens</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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		<title>Bharata Mata &#8211; Indische Muttergöttin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Mar 2016 11:13:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Muttergöttin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bharata ist eine Bezeichnung für Indien, auch Bharata Varsha genannt. Mata heißt Mutter. Bharata Mata ist also „Mutter Indien“. Daher sprechen die InderInnen sprechen vom Mutterland, nicht vom Vaterland. Manchmal wird die Landkarte Indiens als Murti, als Verkörperung von Bharata Mata verehrt. Göttin Mutterland Bharata ist eine Bezeichnung für Indien, auch Bharata Varsha genannt. Mata ... <a title="Bharata Mata &#8211; Indische Muttergöttin" class="read-more" href="https://artedea.net/bharata-mata-indische-muttergottin/" aria-label="Mehr Informationen über Bharata Mata &#8211; Indische Muttergöttin">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Bharata ist eine Bezeichnung für Indien, auch Bharata Varsha genannt. Mata heißt Mutter. Bharata Mata ist also „Mutter Indien“. Daher sprechen die InderInnen sprechen vom Mutterland, nicht vom Vaterland. Manchmal wird die Landkarte Indiens als Murti, als Verkörperung von Bharata Mata verehrt.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Göttin Mutterland</strong></h2>
<p>Bharata ist eine Bezeichnung für Indien, auch Bharata Varsha genannt. Mata heißt Mutter.<br />
Bharata Mata ist also<strong> „Mutter Indien“</strong>. Daher sprechen die InderInnen vom Mutterland, nicht vom Vaterland. Manchmal wird die Landkarte Indiens als Murti, als Verkörperung von Bharata Mata verehrt.</p>
<p>Bharata Mata wird als Göttin verehrt. In Indien gibt es Tempel, die Bharata Mata als Göttin gewidmet sind, in denen auch bildliche Darstellungen von Bharata Mata zu finden sind.<br />
Vor allem aber ist Bharata Mata der <strong>offizielle einheimische Name</strong> für das Staatengebilde Indien. Den Landesnamen „Indien&#8220; haben die InderInnen nämlich nicht selbst ihrem Land geben. Dieser hat seinen Ursprung im Namen des Flusses <strong>Sindhu</strong>.<br />
Der heute gebräuchlichen Namen „Indus&#8220; stammt aus der altgriechischen Kultur, die diesen nach der persischen Benennung für diesen Fluss prägten: Indūs. Die persischen und die griechi­sches Völker bezeichneten danach auch die BewohnerInnen des Landes, das der Indus durchfließt, als „hindū&#8220; bzw. „Indoi&#8220;.</p><div id="arted-3937905982" class="arted-raeucher-ebook arted-entity-placement" style="margin-top: 10px;margin-bottom: 10px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782340" aria-label="ostara 2023"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
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<p>Der ganze indische Subkontinent ist also die Göttin. In diesem Sinne ist für die InderInnen alles heilig. Wie z.B. die Flüsse <a href="https://artedea.net/ganga-heiliger-fluss/"><strong>Ganga</strong> </a>und <strong><a href="https://artedea.net/yamuna/">Yamuna</a></strong>. Genauso auch Berge wie zum Beispiel der Himalaya, der z.B. als Göttin <strong><a href="https://artedea.net/uma/">Uma </a></strong>verehrt wird. Der höchste Gipfel im Himalaya heißt <a href="https://artedea.net/annapurna/"><strong>Annapurna </strong></a>– das ist eine der Namen der Göttin <a href="https://artedea.net/parvati/"><strong>Parvati</strong></a>.<br />
Und natürlich gelten auch die Elemente Wasser, Feuer und Wind als Ausdruck der Göttin, sowie es auch die gesamte Muttererde ist.</p><div id="arted-1259510041" class="arted-juni-kombi arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 8px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=23771016" aria-label="Weibliche Urkräfte zur Osterzeit"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase.jpg" alt="Weibliche Urkräfte zur Osterzeit"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<p>Auch jeder Landesteil von Indien hat eine Göttin, die sich um diesen diesen kümmert.<br />
Bharata Mata wird als die Mutter von allen InderInnen verstanden.<br />
Selbst wenn diese nicht mehr in ihrem Mutterland leben, fühlen sie sich von ihr beschützt und getragen. Wenn sie im Ausland leben haben InderInnen daher auch weiter eine große Hingabe für ihr Land. Etwas, was man vielleicht in anderen Völkern nicht so kennt.<br />
Auch in der dritten, vierten, fünften, sechsten Generation haben im Ausland lebende InderInnen eine tiefe Ehrerbietung vor Bharata Mata.<br />
Die Mutter Indien ist weiter mit ihnen verbunden &#8211; als die Göttin der Muttererde.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Hera – Vorhellenistische Große Göttin, griechische Himmelskönigin, oberste olympische Muttergöttin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Feb 2016 18:25:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Himmel]]></category>
		<category><![CDATA[Muttergöttin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hera ist die Göttin der Erde und ihrer BewohnerInnen, besonders der Frauen und ihrer Sexualitität. Gebieterin über die Geburten, Schöpferin, Mutter aller Göttinnen, Hüterin des Paradieses, des „Apfellandes“. Die große Matriarchin Hera ist die Göttin der Erde und Beschützerin ihrer BewohnerInnen – ganz besonders der Frauen und deren Sexualitität. Sie ist Gebieterin über die Geburten, Schöpferin, Mutter ... <a title="Hera – Vorhellenistische Große Göttin, griechische Himmelskönigin, oberste olympische Muttergöttin" class="read-more" href="https://artedea.net/hera-vorhellenistische-grosse-goettin-griechische-himmelskoenigin-oberste-olympische-muttergoettin/" aria-label="Mehr Informationen über Hera – Vorhellenistische Große Göttin, griechische Himmelskönigin, oberste olympische Muttergöttin">Weiterlesen ...</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/hera-vorhellenistische-grosse-goettin-griechische-himmelskoenigin-oberste-olympische-muttergoettin/">Hera – Vorhellenistische Große Göttin, griechische Himmelskönigin, oberste olympische Muttergöttin</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Hera ist die Göttin der Erde und ihrer BewohnerInnen, besonders der Frauen und ihrer Sexualitität. Gebieterin über die Geburten, Schöpferin, Mutter aller Göttinnen, Hüterin des Paradieses, des „Apfellandes“.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Die große Matriarchin</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-17801 aligncenter" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2016/02/hera-1-800x994.jpg" alt="" width="561" height="697" srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2016/02/hera-1-800x994.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2016/02/hera-1-1024x1273.jpg 1024w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2016/02/hera-1-400x497.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2016/02/hera-1-768x955.jpg 768w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2016/02/hera-1-1236x1536.jpg 1236w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2016/02/hera-1-1648x2048.jpg 1648w" sizes="auto, (max-width: 561px) 100vw, 561px" /></p>
<p>Hera ist die <strong>Göttin der Erde</strong> und Beschützerin ihrer BewohnerInnen – ganz besonders der Frauen und deren Sexualitität. Sie ist Gebieterin über die Geburten, Schöpferin, Mutter aller Göttinnen, Hüterin des Paradieses, des „Apfellandes“.</p>
<p>Lange bevor <strong>Zeus</strong> in Griechenland bekannt war, verehrten die Menschen in der Ägäis eine <strong>kuhäugige Himmelskönigin</strong> als oberste Gottheit, die sie Hera nannten. Sie ist ursprünglich eine <strong>kretische</strong> Göttin. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Iraklio" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Heraklion</strong></a>, die Hauptstadt Kretas ist ja auch nach ihr benannt.</p><div id="arted-832770746" class="arted-raeucher-ebook arted-entity-placement" style="margin-top: 10px;margin-bottom: 10px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782340" aria-label="ostara 2023"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<p>Die kretische Hera ist in Gestalt eines Mädchens die Göttin der Berge und Gebieterin der wilden Tiere. Greife, Sphinxen und geflügelte Genien sind ihre Begleiter, vor allem aber der Löwe, ihr großer Beschützer. Hera war ständig präsent, denn sie wurde in jedem Haus auf Kreta in Gestalt einer lebenden <strong>Schlange</strong> verehrt.</p><div id="arted-3172147909" class="arted-juni-kombi arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 8px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=23771016" aria-label="Weibliche Urkräfte zur Osterzeit"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase.jpg" alt="Weibliche Urkräfte zur Osterzeit"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<p>Diese Schlange, manchmal auch mehrere, wurde in einem heiligen Schrein im Garten gehalten und gehegt und gepflegt. Die Schlange, die auch ihr (Schutz)Wappen an ihren Orakelorten war, wurde so zu ihrem Schutzgeist eines jeden Heimes.</p>
<div id="arted-4100014456" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef/Products/e-matriarchat" aria-label="Matriarchat Banner"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg" alt="Matriarchat Banner"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><h2>Die uralte Muttergottheit</h2>
<p>Auch die Umstellung der Buchstaben des Namens Hera verweist auf ihren Ursprung als eine „noch“ ältere Muttergottheit – der prähellenischen <a title="rheia" href="https://artedea.net/rheia/">Rheia</a>. Ihr Name wird auch als „Gebieterin“ oder als „He Era“ (die Erde) übersetzt, bzw. könnte er auch seinen Ursprung in „Hiera“, der <strong>Heiligen</strong> haben, einem Titel der alten Göttinnen-Königinnen. Andere Interpretationen sprechen wiederum von Hera als Vegations- und Fruchtbarkeitsgöttin der Erde, die auch die Jahreszeiten regelt. Damit kann sie mit den <a title="horen" href="https://artedea.net/horen-mutter-aller-dinge/">Horen</a> in Verbindung gebracht werfen.</p>
<p>Weitere Entsprechungen von Hera sind die babylonische <a title="erua" href="https://artedea.net/erua-schutzgottin-der-schwangerschaft/">Erua</a>, die Königin, die über die Geburt gebietet. Diese wählte die Könige aus und gab ihnen durch die Hochzeit mit ihr Souveränität und setzt sie auch wieder ab. Als namengebende Göttin des alten Irland trug sie den Namen „Lady Eire“ oder <a title="eriu" href="https://artedea.net/eriu-meisterhafte-zauberin/">Eriu</a>.</p>
<h2>Die drei göttlichen Lebensphasen</h2>
<p>Bei der Betrachtung der Figur der Hera sollte man immer zwischen der alten <strong>kretischen</strong>, vorhellenistischen und der <strong>olympischen</strong> Göttin unterscheiden. Auf jeden Fall ist Hera eine Große Göttin, die in ihren drei Aspekten als die jungfräuliche <a title="hebe" href="https://artedea.net/hebe-jugendliche-blute/">Hebe</a>, die mütterliche <strong>Hera</strong> und die Greisin <a title="hekate" href="https://artedea.net/hekate/">Hekate</a> verehrt wird. In einer anderen Version der dreifachen Göttin ist Hera die Tochter mit <a title="rheia" href="https://artedea.net/rheia/">Rheia</a> als Mutter und <a title="gaia" href="https://artedea.net/gaia-grose-erdenmutter/">Gaia</a> als Großmutter.</p>
<p>Wie sterbliche Frauen auch, geht auch Hera durch drei <strong>Lebensphasen</strong>: Jugend, Reife und Alter. Als <a title="hebe" href="https://artedea.net/hebe-jugendliche-blute/">Hebe</a>, wird sie auch als „Die Jungfräuliche“ bezeichnet. Dabei ist es nicht so, dass sie Geschlechtsverkehr meidet. Sie hat nur keine Kinder und ist damit <strong>frei von Verantwortung.</strong> Man nennt sie in dieser Phase auch <a title="antheia" href="https://artedea.net/antheia/">Antheia</a> – „Die Auf-Blühende“.</p>
<p>Hier ist Hera das Symbol der Blüte menschlicher Jugend, wie auch der <strong>knospenden Erde.</strong> Zum Zweiten ist Hera die <strong>reife Frau</strong>, die auch Nymphoeuomene: „Die einen Gefährten Suchende» oder Teileia: „<strong>Die Vollkommene»</strong> genannt wird. Als solche symbolisiert sie die Mutter, die ausgereifte Erde in sommerlicher Lebensfülle.</p>
<p>Schließlich wird sie zu <a title="hekate" href="https://artedea.net/hekate/">Hekate</a> oder auch Cheira bzw. Theira genannt, das „Alte Weib“, die „<strong>Weise Alte</strong>“, die Greisin, das „Großmütterchen“.</p>
<p>Nachdem sie durch die Mutterschaft gegangen ist und diese hinter sich ließ, lebt die vornehme prophetische Weise jetzt wieder für sich allein. Diese großen Lebensabschnitte der Hera stehen auch für kürzere <strong>Zyklen</strong> wie Halbmond, Vollmond und Neumond bzw. Frühling, Sommer und Herbst.</p>
<h2>Das große Sportfest der Hera</h2>
<p>Zu Ehren dieser drei Phasen der Hera feierten die Menschen im antiken Griechenland ein großes Fest – die nach ihr benannten „Heraia“, deren Ursprünge weiter zurück gehen als die <strong><a title="Olympische_Spiele" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Olympische_Spiele" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Olympischen Spiele</a>.</strong></p>
<p>Alle vier Jahre kamen Frauen auf einem Feld bei Heras Stadt Argos zusammen, um sich in 150-Meter-Läufen zu messen. Sie liefen mit bloßen Brüsten und wehenden Haaren. Der Lauf führte über abgeerntete Felder und spiegelte somit die <strong>universalen Wandlungs-Zyklen</strong> des Jahreskreises wider. Dies kannte man in manchen Gegenden Westeuropas noch im vergangenen Jahrhundert als „Stoppelläufe“ oder „Schäferinnenläufe“.</p>
<p>Diese Heraia waren Teil eines größeren Göttinnendienstes und wurden von 16 Frauen ausgerichtet. Es gab bei der Heraia drei Altersklassen und drei Gewinnerinnen. Jede erhielt eine <strong>Krone aus Olivenzweigen</strong> und einen Anteil von der Kuh, das bei diesem Sportfest das Schlachtopfer war.</p>
<p>Die drei Gewinnerinnen, ein junges Mädchen, eine reife und eine alte Frau, durften eine Statuette von sich in Heras Schrein aufstellen lassen. Jeweils in den Jahren zwischen diesen Heraia wurden später die großen Olympischen Spielen etabliert, bei denen nur Männer teilnahmen.</p>
<p>Die Heraia fanden am <strong>Neumond</strong> zu Beginn des Monats Parthenios statt, also in einer matriarchalen Konstellation der Festzeit von Nacht und Neumond, im Gegensatz zu den späteren patriarchalen Spielen, für die Tag und Vollmond maßgebend waren.</p>
<h2>Zurückerlangung der Jungfräulichkeit durch Quellenbad</h2>
<p>Hera durchläuft also – wie alle Frauen – immer wieder all diese Zyklen und erneuert sich jährlich im Bad in einer heiligen Quelle, in der sie auch jedes Mal ihre Jungfräulichkeit wieder zurück erlangt (siehe auch <a title="schlangengoettin" href="https://artedea.net/schlangengoettin/">Schlangengöttin</a>).</p>
<p>Mit großem Zeremoniell wurde anlässlich dieser jährlichen Erneuerung die Figurine der Göttin aus ihrem Schrein geholt und zum Wasser gebracht. Durch das Bad ihres Bildnisses wurde der Winter abgewaschen, ihre Jugend belebt und für den neuen jahreszeitlichen Zyklus von Reife und Tod vorbereitet. Es war ein Symbol für die ewige <strong>Wiedergeburt</strong> der Erde und mit ihr der Menschen.</p>
<p>Im antiken Griechenland unterschied man zwischen vier <strong>Lebensabschnitten</strong>. Zuerst die Zeit als Kind, worauf die Jugend folgt, dann die Zeit des Erwachsenseins (meist verbunden mit der Gründung und Erhaltung einer Familie) sowie zuletzt das Alter.</p>
<p>Hera steht für alle diese Abschnitte im Leben einer Frau und wird daher auch mit den Beinamen Pais (= Mädchen), Nympheuomene (= Braut), Teleia (= Erwachsene) und Khera (=Witwe) angerufen. Die <strong>olympische Göttin</strong> Hera wird als Tochter des Kronos und der <a title="rheia" href="https://artedea.net/rheia/">Rheia</a> beschrieben. Sie ist die Schwester von <a title="demeter" href="https://artedea.net/demeter-die-weise-der-erde/">Demeter</a>, Hades, <a title="hestia" href="https://artedea.net/hestia/">Hestia</a>, Poseidon und Zeus, dessen Gemahlin sie auch war.</p>
<p>Beider Kinder waren der Kriegsgott Ares, die Göttin der Jugend <a title="hebe" href="https://artedea.net/hebe/">Hebe</a> und die Geburtsgöttin <a title="eileithyia" href="https://artedea.net/eileithyia-beschutzerin-gebarender-frauen/">Eileithyia</a>. Ihr Sohn Hephaistos entstand ohne Mitwirkung von Zeus, er ist ihr aus der Hüfte gesprungen.</p>
<h2>Die „Vernunftehe“ mit dem viel jüngeren Zeus</h2>
<p>Ursprünglich hatte Hera <strong>keinen Gefährten</strong>. Als aber die <strong>patriarchalischen Stämme</strong> über Griechenland hereinbrachen, brachten sie den Himmelsgott Zeus mit. Da der Glauben an die <strong>Muttergottheit</strong> zu stark war, dass sie zerstört werden konnte, wurde eine Vernunftehe zwischen den beiden vorherrschenden Gottheiten geschmiedet.</p>
<p>Hera wollte allerdings anfänglich diese Eheschließung ganz und gar nicht. Der Mythos erzählt, dass Zeus die Hera, ganz wie es seine Art war, mit einer <strong>List </strong>eroberte. Als sie, die junge wunderschöne Göttin einmal in den Wäldern bei Argos ruhte, ließ er ein Gewitter mit dunklen Wolken und einem heftigen Platzregen aufziehen und verwandelte sich in einen jungen zerzausten <strong>Kuckuck</strong>, einen von Heras Lieblingsvögeln und flatterte Schutz suchend in ihren Schoß. Sie barg den jungen Vogel unter ihren Kleidern, um ihn vor dem Unwetter zu bewahren und sah sich plötzlich von Zeus, der wieder seine wahre Gestalt annahm, vergewaltigt.</p>
<p>Er umarmte sie und versprach ihr die Ehe. Beschämt über diese Episode erklärte sie sich bereit, die Ehe einzugehen, um ihre Würde zu wahren. Mit dieser Vereinigung der vorhellenischen Göttin der Frauen mit dem neu angekommenen Himmelsgott und Blitzeschleuderer entstand die Hera der Klassik, die keine anziehende, sondern eine eher verdrießliche Gestalt wurde.</p>
<p>Bekannt ist vor allem die <strong>Eifersucht</strong> von Hera, mit der sie die zahllosen sogenannten Liebschaften von Zeus verfolgte, die Großteils Vergewaltigungsszenarien waren. Dies ging übrigens solange, bis sich Zeus zu seiner wahren sexuellen Orientierung bekannte, nachdem er sich in den schönen Jüngling Ganymed verliebte und diesen zu sich in den Olymp holte (siehe auch bei <a href="https://artedea.net/hebe-jugendliche-blute/">Hebe</a>).<br />
Dennoch ging Hera mit Eifer- und auch Rachsucht in die Geschichte ein und damit ist sie eine der meist verkannten und missgedeuteten Göttinnen.</p>
<h2>Die verkannte und missgedeutete Göttin</h2>
<p>Sie ist eine jener Göttinnen, denen das <strong>Patriarchat</strong> am meisten zugesetzt hat. Denn im Laufe der Jahrhunderte ist sie von der Großen Göttin, der Himmelskönigin, der <strong>paradiesischen Mutter</strong> zur eifersüchtigen, ihren Gemahl verfolgenden, zänkischen Furie erniedrigt worden.</p>
<p>Sie, die berauschend schön und ebenso mächtig war, wurde zum Heimchen am Herd degradiert, zur Frau, die voll und ganz in ihrer Ehe aufgeht und dabei ihre eigene Identität, Kraft und Ausstrahlung mehr und mehr verliert. Sie ist die sprichwörtliche Frau, die hinter jedem erfolgreichen Mann steht.</p>
<p>Dieser kann immer wieder auf seinen Eroberungsfeldzügen in die Welt hinaus ziehen. Daheim erwartet ihn die treusorgende, wenn auch oft etwas moralinsaure Ehefrau, bei der er Kraft und Geborgenheit tanken kann. Hera soll besonders deshalb verehrt worden sein, weil sie viel <strong>Tugendhaftigkeit</strong> besaß. Auch das scheinen die griechischen Männern ihren Ehefrauen als Vorbild hingeknallt zu haben. Denn die alte vorolympische Hera ist als Göttin für ihre <strong>freudvolle Sinnlichkeit</strong> und manchmal auch <strong>ausschweifenden Sexualität </strong>bekannt. Der neuen olympischen Hera wurde die Bedeutung genommen und ihre Wurzeln zerstört. So fiel auch ihre Rolle als <strong>Identifikationsfigur</strong> für die Frauen.</p>
<p>Sie musste sozusagen als neue Legitimation für die <strong>„anständige“ Lebensart</strong> der Frauen herhalten. Damit wurde sie ihrer Authentizität beraubt und zum Idealbild für die patriarchale Frau und Ehe umgewandelt.</p>
<h2>Patriachale Interptretation um einen Zankapfel</h2>
<p>Eigenartig ist z.B. auch die Episode rund um die <strong>Hochzeit</strong> der Göttin <a title="thetis" href="https://artedea.net/thetis/">Thetis</a>, an der <a title="eris" href="https://artedea.net/eris-initiationsgottin/">Eris</a> einen goldenen Apfel mit der Aufschrift „Kalisti“, der Schönsten in die Hochzeitsgesellschaft rollte. Um diesen Apfel, der ja wohl der Braut, als der Schönsten der Hochzeit gegolten hat, sollen sich Hera, <a title="aphrodite" href="https://artedea.net/aphrodite/">Aphrodite</a> und <a title="athena" href="https://artedea.net/athena/">Athena</a> gestritten haben, was letztendlich den <a title="Trojanischer_Krieg" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Trojanischer_Krieg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Trojanischen</strong> <strong>Krieg</strong></a> auslöste.</p>
<p>Nun ist Hera (wie z.B. auch <a href="https://artedea.net/eva-die-mythische-urmutter-der-menschheit/">Eva</a>, <a title="morrigan" href="https://artedea.net/morrigan/">Morrigan</a>, <a title="idun" href="https://artedea.net/idun-die-erneuernde-apfelgottin/">Idun</a> oder <a title="eriu" href="https://artedea.net/eriu-meisterhafte-zauberin/">Eriu</a>) die <strong>Hüterin des </strong>„<strong>Apfellandes</strong>“. Dort wächst der <strong>Baum des Lebens.</strong> Hera hat ihn zu ihrer Hochzeit von <a title="gaia" href="https://artedea.net/gaia-grose-erdenmutter/">Gaia</a> bekommen, er schenkt mit seinen goldenen Äpfeln ewige Jugend, Unsterblichkeit, Schönheit, Klugheit und KönigInnen die göttliche Würde. Bewacht wird dieser von den <a title="hesperiden" href="https://artedea.net/hesperiden-bewacherinnen-der-goldenen-apfel/">Hesperiden</a> und vom tausendköpfigen Drache (bzw. der Schlange) Ladon, der Sohn der Göttin <a title="echidna" href="https://artedea.net/echidna/">Echidna</a>.</p>
<p>Hera, die also einen ganzer Baum voll goldener Äpfel ihr Eigen nannte und die sich als alte Muttergöttin ihrer <strong>Schönheit</strong> durch und durch bewusst war, hatte es sicher nicht notwendig, sich kleinlich um diesen einen Apfel zu streiten.</p>
<p>Man kann davon ausgehen, dass hier viel <strong>patriarchale</strong> <strong>Interpretation</strong> dahinter steckt. Immerhin aber ist Hera auch hier wie so oft nicht treue, brave und nachfolgende Ehefrau, die ihren Gemahl unterstützt. Während Zeus mit den Trojanern sympathisiert, schlägt sich Hera auf die Seiten der Griechen.</p>
<h2>Vertreterin des uralten Mutterrechts</h2>
<p>Es ist zu vermuten, dass die ständigen Streitereien zwischen Hera und Zeus die Reibung zwischen den frühen patriarchalen und matriarchalen Kulten widerspiegelt. Obwohl ihre Ehe unter den erwähnten Umständen zustande kam, ging sie selbstbewusst in dieselbe, besteht dabei auch auf ihre Rechte und scheut keine Konflikte.</p>
<p>Der zänkische Charakter kann auch als durchaus positiv gewertet werden. Hera war nun einmal keine Göttin, die sich das Macho-Gehabe ihres Göttergatten gefallen ließ. Hera ist als eine Vertreterin des <strong>uralten</strong> <strong>Mutterrechts</strong> die Beschützerin der Familie, die im Matriarchat aus der <strong>Mutterlinie</strong> und all ihren Kindern und Kindeskinder bestand.</p>
<p>Auf <a title="Kreta" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kreta" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kreta</a>, wo Hera ursprünglich herkam, galt sie als <strong>Beschützerin des Heimes und der Familie</strong>. Sie schützte Haus und Herd, genau wie später <a title="hestia" href="https://artedea.net/hestia/">Hestia</a>. Sie war damit die Göttin der <strong>Kochkunst</strong>, aber genauso war sie die Göttin des <strong>Ackerbaus</strong>, der <strong>Olivenzucht</strong>, der <strong>Weinkultur</strong>, der Töpferei, der Weberei, der Silber-Schmiedekunst, der Herstellung von Arzneien und der <strong>Heilkunst</strong>, der Wissenschaften von Wiegen, Messen und Zählen.</p>
<p>Explizit mütterliche Züge ihren eigenen Kindern gegenüber findet man allerdings nicht. Sie ist eine <strong>Schöpferin</strong> und Mutterfigur der <strong>ganzen</strong> <strong>Menschheit</strong>, ihres Volkes, ihres Clans, aber alles andere als die fürsorgliche Glucke.</p>
<p>Das alte Mutterrecht sah auch ungestraft Maßnahmen vor, die nach den heutigen Maßstäben als grausam einzustufen sind. Als sie sah, dass ihr Sohn Hephaistos, der ihr aus der Hüfte entsprang, mit einem verkrüppelten Fuß zur Welt gekommen ist, warf sie ihn kurzerhand aus dem Olymp ins Meer hinunter.</p>
<p>Andererseits sorgte sie für alle Mädchen und jungen Frauen ihres Landes. So gab es für Mädchen und junge Frauen die bereits erwähnten Wettspiele „Heraia“, die zu ihren Ehren alle vier Jahre abgehalten wurden und in einem kultischen Zusammenhang standen.</p>
<h2>Von der matriachalen Förderin zur Ehe-Beschützerin</h2>
<p>Die matriarchale Beschützerinnen- und Förderinnen-Rolle der Hera wurde später seltsamer Weise auf „Beschützerin der Ehe“ umgedeutet, einer Lebensform, die so gar nicht zum Wesen dieser Göttin passt. Denn in ihrer eigenen Ehe wirkt Hera oft anstrengend und nervig, ist eine Belastung, muss froh sein, überhaupt geduldet zu werden. Auf Gedeih und Verderb ist sie dem Wohlwollen ihres Ehemannes ausgeliefert. Er hingegen kann tun was er will, bar jeder sozialen Kompetenz und darf dafür noch auf Verständnis hoffen, von den anderen Männern sowieso, aber auch von den „braven“ Frauen.</p>
<p>Dieses gesellschaftlich anerkannte <strong>neue</strong> <strong>Frauenbild</strong> hat bis heute seine Wirkung nicht verloren. Kennen wir nicht alle Frauen, die mehr oder weniger unsolidarisch mit anderen Frauen eifersüchtig ihr kleines Ehereich bewachen? Doch genauso können Frauen auch mutig aus diesem der Hera auferlegten Schatten heraustreten und ihr eigenes, ursprüngliches Wesen suchen und wiederfinden.</p>
<p>Es geht darum, im Namen der Hera die eigene Stärke und Selbstverantwortung zu leben und die Kraft der „alten Hera“ einzufordern. Dann müssen Frauen in anderen Frauen nicht mehr eine potentielle Gefahr und Gegnerinnen sehen und können auch Männern die Chance zu eigenverantwortlichem Handeln geben. So wie es <span style="font-size: inherit;">die ursprüngliche Hera viele Jahrtausende tat.</span></p>
<h2>Hera und die Heroen</h2>
<p>Heras heiliges Tier war die <strong>Kuh</strong>. Sie wird auch die „Kuhäugige“ genannt, was ein besonderes Kompliment für ihre <strong>schönen</strong> <strong>Augen</strong> ist. Nur wer von den Brüsten Heras Milch gesaugt hatte, konnte unsterblich werden.</p>
<p>Als Zeus listenreich einen seiner unehelichen Söhne an ihre Brust legt, saugt der Junge gierig und beißt mit aller Kraft zu. Hera erwacht schreiend und stößt den untergeschobenen Säugling von sich. Dabei spritzt die Milch im Hohen Bogen über den Himmel und erzeugt die <strong>Milchstraße</strong>.</p>
<p>Der Knabe wurde dann Herakles, „der, der sich an Hera Ruhm erwarb“​ genannt. Hera wurden auch die „Heroen“​, die der „<strong>Hera geweihten Männer</strong>“ geopfert. In Griechenland des Altertums war der Begriff «Heroe» mit Geist, d.h. mit jemanden, der zur Göttin gegangen ist, synonym.</p>
<p>Oft wird Hera auch als die <strong>Luft</strong> angesehen, die sich zwischen Erde und Äther (dann Zeus) befindet. Bzw. sollen sie beide die Luft sein, Hera die dichtere untere und Zeus die dünnere obere Schicht.</p>
<p>Wenn sie bei Homer die „Weißarmichte“​ genannt wird, dann sind damit wahrscheinlich die Wolken in der lichten reinen Luft gemeint. Zu Heras Attributen zählt der <strong>Granatapfel</strong>, ein Zeichen für die <strong>Fruchtbarkeit</strong>, und das Zepter, welches ein weiteres Zeichen ihrer Königlichkeit darstellt.</p>
<p>Heilig ist ihr auch eine ganze Vogelschar: Ihr sind Gänse, Kuckucke, Dohlen, Strauße Störche und Pfauen gewidmet. Pfaue sollen es übrigens auch sein, welche den Prunkwagen der Göttin ziehen.</p>
<h2>Altersitz auf <a title="Samos" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Samos" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Samos</a></h2>
<p>Gleichgültig, ob es sich nun um die alte oder die olympische Hera handelt. Sie ist die Göttin all jener Frauen, die mit ihr an altes <strong>matriarchales</strong> <strong>Mutterrecht </strong>anknüpfen wollen. Sie lebt und lehrt die ganze – oft widersprüchlich scheinende – <strong>Weiblichkeit</strong> in all ihrer Schönheit, Hingabe, sexuellen Leidenschaft, Sprödheit und Selbstbestimmung.</p>
<p>So seltsam uns die olympische Hera auch anmuten mag, sie lässt sich nichts von ihrem Göttergatten gefallen und macht, obwohl sie die Ehe quasi aus Staatsräson aufrecht erhalten muss, ihr Ding. Auch darin unterstützt sie die Frauen der Jetztzeit.</p>
<p>Manche Legenden erzählen, dass es ihr allerdings irgendwann einmal doch zu anstrengend wurde und sie sich auf ihren Alterssitz auf der Insel Samos zurückgezogen hat. Auch ein schöner Gedanke.</p>
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		<title>Nokomis &#8211; Nordamerikanische Erdgöttin</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Dec 2015 21:58:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Mond]]></category>
		<category><![CDATA[Muttergöttin]]></category>
		<category><![CDATA[Erdgöttinnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die nordamerikanischen Stämme der Algonquin haben mit Nokomis eine gemeinsame Urgöttin. Das Wort Nokomis bedeutet einfach Großmutter. Sie ist die große Mutter, die ganz am Anfang schon da war, sie ist Beginn und Ende allen Lebens, der weibliche schöpferische Geist. Großmutter Erde Die nordamerikanischen Stämme der Algonquin haben mit Nokomis eine gemeinsame Urgöttin. Das Wort ... <a title="Nokomis &#8211; Nordamerikanische Erdgöttin" class="read-more" href="https://artedea.net/nokomis-nordamerikanische-erdgottin/" aria-label="Mehr Informationen über Nokomis &#8211; Nordamerikanische Erdgöttin">Weiterlesen ...</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/nokomis-nordamerikanische-erdgottin/">Nokomis &#8211; Nordamerikanische Erdgöttin</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die nordamerikanischen Stämme der Algonquin haben mit Nokomis eine gemeinsame Urgöttin. Das Wort Nokomis bedeutet einfach Großmutter. Sie ist die große Mutter, die ganz am Anfang schon da war, sie ist Beginn und Ende allen Lebens, der weibliche schöpferische Geist.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Großmutter Erde</strong></h2>
<p>Die nordamerikanischen Stämme der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Algonkin" target="_blank" rel="noopener">Algonquin</a> haben mit Nokomis eine gemeinsame Urgöttin.</p>
<p>Das Wort Nokomis bedeutet einfach <strong>Großmutter</strong>. Sie ist die große Mutter, die ganz am Anfang schon da war, sie ist Beginn und Ende allen Lebens, der <strong>weibliche schöpferische Geist</strong>. Nokomis erschafft alle Elemente, die Jahreszeiten, die Menschen, Tiere und Pflanzen. Als <strong>Schöpfungsgöttin</strong> gebietet sie über die Welt und alles, was darauf wächst und lebt.</p><div id="arted-2219799141" class="arted-raeucher-ebook arted-entity-placement" style="margin-top: 10px;margin-bottom: 10px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782340" aria-label="ostara 2023"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<p>Als <strong>Erdgöttin</strong> bringt sie für die von ihr geborenen Wesen alle <strong>Nahrung</strong> hervor. Die Menschen haben verstanden, dass alle Nahrung aus der <strong>tiefsten Substanz der Erde</strong> kommt und haben Nokomi für ihre <strong>Zyklen</strong> von Leben, Tod und Wiedergeburt geehrt.</p><div id="arted-1681441323" class="arted-juni-kombi arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 8px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=23771016" aria-label="Weibliche Urkräfte zur Osterzeit"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase.jpg" alt="Weibliche Urkräfte zur Osterzeit"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<div id="arted-1244437068" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef/Products/e-matriarchat" aria-label="Matriarchat Banner"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg" alt="Matriarchat Banner"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><h2>Vom Mond gefallen</h2>
<p>Für das Volk der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ojibwe_(Sprache)" target="_blank" rel="noopener">Ojibwe</a> ist Nokomis eine wichtige Figur in den Mythen und Geschichten. Es wird erzählt, dass sie eine <strong>Mondtochter</strong> ist, die eines Nachts bei Vollmond auf die Erde in das Urmeer gefallen ist.<br />
Dort erkannte sie, dass es keine Nahrung gab, daher verwandelte sie sich in die <strong>fruchtbare Erde </strong>selbst. Damit entstand das Land, das durch Nokomis bevölkert wurde. Da sie ja auch alle Nahrung aus sich hervorbringt, konnten sich die Menschen gut vermehren. Immer noch wird die Erde von der Mondmutter beschienen, die ihr den Takt der Zyklen gibt.</p>
<h2>Die Tochter in der Unterwelt</h2>
<p>Nokomis selbst bekam eine <strong>Tochter</strong> der sie den Namen Oniata gab. Sie ist das <strong>Kornmädchen</strong>, die Essenz, die in jedem Getreidekorn lebt. Der Mythos von Mutter und Tochter gleicht jenem der griechischen Göttin <strong><a href="https://artedea.net/demeter-die-weise-der-erde/">Demeter</a></strong> mit ihrer Tochter <strong><a href="https://artedea.net/persephone-die-auferstandene/">Persephone</a></strong>, der ja ein Symbol für die Phasen der Jahreszeiten ist.<br />
Als Oniata über das Land wandert, um nach Morgentau zu suchen, wird sie von Mudjekeewis, dem Geist des Westwinds ver- und in die <strong>Unterwelt</strong> entführt. Was von ihr übergeblieben ist, sind alle Wildblumen des Frühlings.<br />
Die Geschichte von Nokomi und Oniata geht nicht so gut aus wie jene von Demeter und Persephone. Die Mutter kann die Tochter nicht retten. Oniata wird schwanger und stirbt bei der Geburt ihres Sohnes Hiawatha.<br />
Nokomi kümmert sich allerdings um ihren Enkelsohn und war für seine Erziehung verantwortlich. So ging das Leben weiter.</p>
<p>Nokomis steht für Wohlstand, Fruchtbarkeit, Glück, Fürsorge, Fülle und allen Reichtum, den die Erde aus sich hervorbringt.</p>
<p>Die Irokesen kennen diese Göttin als <a href="https://artedea.net/eithinoha-erdgottin-der-irokesinnen/">Eithinoha</a>, von der ein ähnlicher Mutter-Tochter-Mythos erzählt wird.</p>
<p>Nach der Göttin Nokomis wurden mehrere Orte in den Vereinigten Staaten benannt.</p>
<p><em><strong>auch: Nokomi, Noogumee, Nok-a-mi</strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="arted-58272979" class="arted-nach-dem-inhalt-11 arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 8px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=23771016" aria-label="Weibliche Urkräfte zur Osterzeit"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase.jpg" alt="Weibliche Urkräfte zur Osterzeit"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><div id="arted-1269658201" class="arted-nach-dem-inhalt-10 arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef/Products/e-matriarchat" aria-label="Matriarchat Banner"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg" alt="Matriarchat Banner"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><div id="arted-3771507189" class="arted-nach-dem-inhalt-9 arted-entity-placement" style="margin-top: 10px;margin-bottom: 10px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782340" aria-label="ostara 2023"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/nokomis-nordamerikanische-erdgottin/">Nokomis &#8211; Nordamerikanische Erdgöttin</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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		<title>Hesat &#8211; Ägyptische Kuh- und Milchgöttin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Aug 2015 17:23:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Muttergöttin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hesat wurde als die Amme aller Gottheiten angesehen, sie bringt alle Nahrung hervor. Oft ist sie als weiße Kuh mit einem Korb von Lebensmitteln auf den Hörnern dargestellt, während Milch aus ihrem Euter fließt. Die Nährende Die altägyptische Kuhgöttin Hesat hat als Muttergottheit den König (Pharao) in der Gestalt eines goldenen Kalbes geboren und ihn ... <a title="Hesat &#8211; Ägyptische Kuh- und Milchgöttin" class="read-more" href="https://artedea.net/hesat-agyptische-kuh-und-milchgottin/" aria-label="Mehr Informationen über Hesat &#8211; Ägyptische Kuh- und Milchgöttin">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Hesat wurde als die Amme aller Gottheiten angesehen, sie bringt alle Nahrung hervor. Oft ist sie als weiße Kuh mit einem Korb von Lebensmitteln auf den Hörnern dargestellt, während Milch aus ihrem Euter fließt.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Die Nährende</strong></h2>
<p>Die altägyptische <strong>Kuhgöttin </strong>Hesat hat als <strong>Muttergottheit </strong>den König (Pharao) in der Gestalt eines goldenen Kalbes geboren und ihn anschließend genährt. Es ist daher bereits im Alten Reich ein eigenständiger Kult für sie belegt.</p>
<p>Sie wurde als „Himmlische Kuh“ verehrt. In den Pyramidentexten erscheint sie als die Mutter des Anubis und Re war ihr Göttergatte.</p><div id="arted-3433726880" class="arted-raeucher-ebook arted-entity-placement" style="margin-top: 10px;margin-bottom: 10px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782340" aria-label="ostara 2023"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<p>Hesat wurde als die <strong>Amme aller Gottheiten</strong> angesehen, sie bringt alle <strong>Nahrung </strong>hervor. Oft ist sie als weiße Kuh mit einem <strong>Korb von Lebensmitteln</strong> auf den Hörnern dargestellt, während Milch aus ihrem Euter fließt.</p><div id="arted-1391934735" class="arted-juni-kombi arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 8px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=23771016" aria-label="Weibliche Urkräfte zur Osterzeit"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase.jpg" alt="Weibliche Urkräfte zur Osterzeit"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<div id="arted-523892195" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef/Products/e-matriarchat" aria-label="Matriarchat Banner"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg" alt="Matriarchat Banner"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><h2>Eigener Friedhof für Mutterkühe</h2>
<p>Sie war zudem die <strong>Versorgerin der Verstorbenen</strong> beziehungsweise des verstorbenen Königs.<br />
In Heliopolis gab es einen speziell der Hesat gewidmeten Friedhof, auf dem <strong>Mutterkühe </strong>nach dem Tod begraben wurden.</p>
<p>Hesat galt ab dem Neuen Reich als Erscheinungsform der Göttin <a href="https://artedea.net/hathor/">Hathor</a>, in der griechisch-römischen Zeit verkörperte sie zudem ergänzend die Göttin <a href="https://artedea.net/isis-inbegriff-des-seins/">Isis</a>.</p>
<h2>Milch und Bier</h2>
<p>Hesat gilt als <strong>Milchgöttin</strong>, die den Durst der Menschheit mit ihrem göttlichen Getränk löscht, das das „Bier der Hesat“ genannt wurde. Damit steht sie in enger Verbindung zur Biergöttin <a href="https://artedea.net/tjenemit-agyptische-schopfungs-und-biergottin/">Tjenemit</a>. Hesat soll „das Bier aus den Händen der <a href="https://artedea.net/tjenemit-agyptische-schopfungs-und-biergottin/">Tjenemit </a>empfangen haben“.</p>
<p>In manchen Aufzeichnungen steht geschrieben, dass <a href="https://artedea.net/tjenemit-agyptische-schopfungs-und-biergottin/">Tjenemit </a>ein anderer Name für Hesat sei.<br />
Die <strong>„Hesatmilch“ </strong>für Erwachsene ist das „Hesatbier“. Beides – Milch wie Bier – ist sehr nahrhaft und hat die Fähigkeit, den Durst zu stillen.</p>
<p>Eine alte Hebammenweisheit ist ja auch, dass Bier die <strong>Milchproduktion </strong>anregen soll. Diesen Zusammenhang hat man offenbar auch schon im Alten Ägypten erkannt.<br />
Nach neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen weiß man, dass ein Polysaccharid in der Gerste, die für die Herstellung von Bier verwendet wird, die vermehrte Bildung des Hormons Prolactin verursacht, dass für die Milchsekretion (Laktation) während der Stillzeit verantwortlich ist.</p>
<p>Die Bedeutung ihres Namens ist nicht gesichert. Hesat könnte „Die Grimmige“ bedeuten.</p>
<div id="arted-77482921" class="arted-nach-dem-inhalt-11 arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 8px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=23771016" aria-label="Weibliche Urkräfte zur Osterzeit"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase.jpg" alt="Weibliche Urkräfte zur Osterzeit"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><div id="arted-1161784836" class="arted-nach-dem-inhalt-10 arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef/Products/e-matriarchat" aria-label="Matriarchat Banner"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg" alt="Matriarchat Banner"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><div id="arted-907494714" class="arted-nach-dem-inhalt-9 arted-entity-placement" style="margin-top: 10px;margin-bottom: 10px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782340" aria-label="ostara 2023"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/hesat-agyptische-kuh-und-milchgottin/">Hesat &#8211; Ägyptische Kuh- und Milchgöttin</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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		<title>Mami &#8211; Babylonisch-mesopotamische-sumerische Göttin der Geburt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jul 2015 20:10:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geburt]]></category>
		<category><![CDATA[Muttergöttin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In einem spätbabylonischen Text im Kontext des Atraḫasis-Epos wird die „weise Mami“ gepriesen: „Du allein bist der Mutterleib, der die Menschen erschafft“. Die Menschheitstöpferin Schon ihr Name verrät, dass sie eine Muttergöttin ist. Mama-Mami – das sind die Silben, die ein Kind als erstes formen und sprechen kann. In den sumerischen Stadtstaaten des 3. Jhdts ... <a title="Mami &#8211; Babylonisch-mesopotamische-sumerische Göttin der Geburt" class="read-more" href="https://artedea.net/mami-babylonisch-mesopotamische-sumerische-gottin-der-geburt/" aria-label="Mehr Informationen über Mami &#8211; Babylonisch-mesopotamische-sumerische Göttin der Geburt">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In einem spätbabylonischen Text im Kontext des Atraḫasis-Epos wird die „weise Mami“ gepriesen: „Du allein bist der Mutterleib, der die Menschen erschafft“.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Die Menschheitstöpferin</strong></h2>
<p>Schon ihr Name verrät, dass sie eine <strong>Muttergöttin </strong>ist. Mama-Mami – das sind die Silben, die ein Kind als erstes formen und sprechen kann.<br />
In den sumerischen Stadtstaaten des 3. Jhdts v.u.Z. wurde eine mütterliche Göttin verehrt, die keinen spezifischen Namen trägt sondern einfach nur mit „ama / amma“(=  „Mutter“) angesprochen bzw. angerufen wurde.</p>
<p>Ihre unterschiedlichen Titel und Beinamen wie Ningal, Ninmach, Nintu und <a href="https://artedea.net/ninhursanga/">Ninhursanga </a>zeigen eine weite Verbreitung, aber auch große Unterschiede in ihrer Verehrung an.<br />
Im akkadischen Kontext trägt die Muttergöttin den Titel bēlit-ilī — „Gebieterin aller Gottheiten“.<br />
Das um 1800 v.u.Z. entstandene <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Atra%E1%B8%ABasis-Epos">Atraḫasis-Epos</a> nennt die an der Erschaffung der Menschen beteiligte Göttin, die den Mutterleib öffnet, Mami oder Mama. Sie ist damit die „Gebieterin des Gebärens“.<br />
Dieses Epos kombiniert verschiedene sumerische Themen künstlerisch und beinhaltet auch ältere mythologische Vorstellungen.<br />
In einem spätbabylonischen Text im Kontext des Atraḫasis-Epos wird die „weise Mami“ gepriesen:<em> „Du allein bist der Mutterleib, der die Menschen erschafft“.</em><br />
Überlieferungen aus dem östlichen Mittelmeerraum und dem Vorderen Orient schildern den Mythos von Mami:<br />
Sie hat die Menschen aus Lehm geformt. Das erinnert an die hebräische Schöpfungslegende des Alten Testaments, die auch die Erschaffung des Menschen aus Lehm beschreibt.<br />
Nur dass hier nicht ein männlicher Gott, sondern die Allmutter Mami die Menschen „gebastelt“ hat. Was eigentlich besser nachvollziehbar ist, kommt doch alles Leben, jede Geburt aus einer Frau.</p><div id="arted-9354786" class="arted-raeucher-ebook arted-entity-placement" style="margin-top: 10px;margin-bottom: 10px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782340" aria-label="ostara 2023"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<div id="arted-2430634740" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef/Products/e-matriarchat" aria-label="Matriarchat Banner"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg" alt="Matriarchat Banner"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><h2>Vierzehn Selbstbildnisse der Göttin</h2>
<p>Mami, die „Menschheitstöpferin&#8220; hat auch nicht, wie der jüdisch-christliche Gottvater nur eine Frau und einen Mann geschaffen sondern <strong>sieben Frauen und sieben Männer</strong> – was eine weise Entscheidung war und von Beginn an Inzucht verhinderte.<br />
Die Bibel tut sich ja nach wie vor schwer mit einer Erklärung, wie aus den beiden Söhnen von Adam und<strong> <a href="https://artedea.net/eva-die-mythische-urmutter-der-menschheit/">Eva</a> </strong>weitere Menschen hervorgegangen sein sollen.<br />
Mami vermischte also Lehm über dem kosmischen Abgrund und formte vierzehn Selbstbildnisse. Sieben stellte sie zu ihrer rechten und sieben zu ihrer linken Seite auf. Zwischen die zwei Reihen stellte Mami einen <strong>gebrannten Ziegelstein</strong> auf.</p><div id="arted-290659832" class="arted-juni-kombi arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 8px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=23771016" aria-label="Weibliche Urkräfte zur Osterzeit"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase.jpg" alt="Weibliche Urkräfte zur Osterzeit"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<p>Über diese Lehmmodelle sprach sie <strong>lebensspendende Beschwörungsformeln.</strong> Ihre Ebenbilder zur Linken begannen als Frauen zu leben, die zu ihrer Rechten als Männer.<br />
Die sumerischen Frauen nahmen während der Wehen als Symbol für Mamis Ziegelstein ein Kissen, wenn sie etwas von der Macht der Allmutter in sich spürten und riefen sie an.</p>
<p>Auch bei der ägyptische Geburtsgöttin <a href="https://artedea.net/mes-chenet-altagyptische-geburtsgottin-die-auch-beim-totengericht-anwesend-ist/">Mes-Chenet </a>spielt ein Ziegelstein eine bedeutende Rolle — da die Geburten in hockender Stellung stattfanden. Die Gebärende stellte ihre Füße auf die sogenannten Geburtsziegeln, damit unter ihr mehr Platz war, wenn das Kind herauskommt. Eine ähnliche Funktion kann man sich auch bei dem Ziegelstein der Göttin Mami vorstellen.</p>
<p>Jede Frau war mit ihrer Leistung ein Abbild der Schöpfungskraft der Muttergöttin. Daher hatte Mami auch den Beinamen Nindum, was „Gebieterin der Fortpflanzung&#8220; bedeutete.</p>
<h2>Das verhängnisvolle Fest</h2>
<p>Begeistert von ihrer Schöpfung lud Mami alle anderen Gottheiten zu einem <strong>großen Fest </strong>ein. Doch die Göttin war in ihrer ausgelassenen Stimmung bald betrunken und spielte mit den<strong> Resten des Schöpfungslehms</strong> herum. In ihrem Rausch erschuf sie unfruchtbare Frauen und zeugungsunfähige Männer und noch vier andere missglückte Menschenarten.<br />
Auch der Gott der Weisheit Enki wollte seine kreative Schöpfungsgabe vorführen, allerdings war er ebenso betrunken. Das Ergebnis war ein verkrüppelter, geistig zurückgebliebener Mann, der sich schwankend vom Boden erhob. Entsetzt bat Enki die Schöpfungsgöttin dieses Geschöpf zu korrigieren, doch Mami hatte nur die Macht, Neues zu erschaffen und konnt bereits Existierendes nicht verändern. So erklärt dieser Mythos, warum es auch Menschen mit Behinderungen gibt (mehr dazu auch bei <a href="https://artedea.net/nammu/">Nammu</a>, deren Mythos sich mit Mami überschneidet).</p>
<p><strong><em>auch: Mama, Mammitum </em></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Shashthi &#8211; Hinduistische Muttergöttin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2015 11:55:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Katzen]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Muttergöttin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die indisch-hindustische Göttin Shashthi beschützt vor allem die Kinder und Mütter bei der Geburt. Sie ist auch ganz allgemein eine Göttin der Fruchtbarkeit und der Fortpflanzung – von Pflanzen, Tieren und Menschen. Die Kinder-Beschützerin Die indisch-hindustische Göttin Shashthi beschützt vor allem die Kinder und Mütter bei der Geburt. Sie ist auch ganz allgemein eine Göttin ... <a title="Shashthi &#8211; Hinduistische Muttergöttin" class="read-more" href="https://artedea.net/shashthi-hinduistische-muttergottin/" aria-label="Mehr Informationen über Shashthi &#8211; Hinduistische Muttergöttin">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die indisch-hindustische Göttin Shashthi beschützt vor allem die Kinder und Mütter bei der Geburt. Sie ist auch ganz allgemein eine Göttin der Fruchtbarkeit und der Fortpflanzung – von Pflanzen, Tieren und Menschen.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Die Kinder-Beschützerin</strong></h2>
<p>Die indisch-hindustische Göttin Shashthi beschützt vor allem die<strong> Kinder und Mütter</strong> bei der Geburt.<br />
Sie ist auch ganz allgemein eine Göttin der <strong>Fruchtbarkeit </strong>und der Fortpflanzung – von Pflanzen, Tieren und Menschen. Sie segnet Menschen mit Kindern und soll vor Fehlgeburten bewahren. Es wird angenommen, dass sie <strong>Neugeborene </strong>vor bösen Mächten, Krankheiten und anderem schützt.</p>
<p>Shashthi ist eine Volksgöttin und wird hauptsächlich in Ostindien, besonders in der Region um <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bengalen" target="_blank" rel="noopener">Bengalen </a>von den unteren Kasten, besonders von Frauen verehrt.</p><div id="arted-3943255479" class="arted-raeucher-ebook arted-entity-placement" style="margin-top: 10px;margin-bottom: 10px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782340" aria-label="ostara 2023"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<p>Als ein Aspekt der Göttin <a href="https://artedea.net/durga/">Durga </a>heißt sie auch Skandamata. Unfruchtbare verheiratete Frauen wenden sich an sie mit ihrem <strong>Kinderwunsch</strong>.</p><div id="arted-81494442" class="arted-juni-kombi arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 8px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=23771016" aria-label="Weibliche Urkräfte zur Osterzeit"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase.jpg" alt="Weibliche Urkräfte zur Osterzeit"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<p>Ihre Mythen und die Form ihrer Verehrung werden in den Shashthi-Mangal-Kabyas, einer eigener bengalischer Literatur aus dem 17. Jahrhundert, ausführlich beschrieben. Sie geht aber vermutlich bereits auf eine ältere Tradition zurück, die mündlich weitergegeben wurde.</p>
<p>Ursprünglich war Shashthi Kinder nicht so zugetan, sie wird als Entführerin, Mörderin und Verschlingerin von Neugeborenen beschrieben. Heute wird sie allerdings ausschließlich als <strong>gute und wohlmeinende Göttin</strong> angesehen, die als <strong>Retterin und Schützerin der Kinder </strong>gilt und in jedem Haushalt als Schutzgottheit des Hauses verehrt wird.</p>
<div id="arted-455433392" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef/Products/e-matriarchat" aria-label="Matriarchat Banner"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg" alt="Matriarchat Banner"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><h2>Sechster Aspekt der weiblichen Energie</h2>
<p>Ihr Name heißt wörtlich übersetzt: <strong>die Sechste</strong>.<br />
In der Brahma Vaivartha Purana, einem wichtigen religiösen Text, wird Shashthi als sechster Aspekt der Parama Prakriti (universelle weibliche Energie) angesehen.</p>
<p>Ihrem Namen entsprechend, wird Shashthi am <strong>sechsten Tag </strong>nach der Geburt eines Kindes in der „Wochenbettkammer“ (eine Art „Ruheraum“ der Frau nach der Geburt) besonders gefeiert und geehrt, da man glaubt, dass Kinder, die bis dahin überlebt haben, am Leben bleiben werden.<br />
Ein besonderer Feiertag ist auch der <strong>sechste Tag jeden Mondmonats </strong>des indischen Kalenders.<br />
In einigen Regionen wird die Göttin zusätzlich zum 6. auch am 21. Tag nach der Geburt des Kindes sowie an jedem nachfolgenden Geburtstag bis in&#8217;s Alter von sechzehn Jahren angebetet.</p>
<p>Ihre Puja, die besondere Form und Zeremonie der „Ehrerweisung“, findet in Wäldern und insbesondere unter dem Kadamba-Baum statt.<br />
<strong>Weihegaben </strong>werden ihr mit einem traditionellen Hand-Fächer dargebracht. An diesem Tag fasten die Frauen oder essen nur Obst.<br />
In einigen Regionen tragen Frauen als Zeichen der Göttin einen Faden ums Handgelenk.</p>
<p>Oft wird Shashthi auch in Form eines runden roten Steines, eines irdenen Wassertopfes oder einer Wasserschale gefüllt mit Kokosnüssen und Mangoblättern unter einem Banyan-Baum, verehrt.<br />
All dies sind Symbole für die <strong>Gebärmutter </strong>bzw. den weiblichen Schoß, aus dem alles geboren wird.<br />
Diese Banyam-Bäume sind oft mit Blumen geschmückt oder mit Reis, Süßigkeiten, Armreifen, Gold- und Silber-Stücken und anderen Gaben behängt bzw. bestreut.</p>
<h2>Göttin schreibt Glückwünsche</h2>
<p>In Bengalen werden nach einer Geburt im Haus allerlei Dinge für die Göttin platziert, so ein irdener Krug mit von einer Serviette abgedecktem Wasser, geschälter und gekochter Reis, Bananen sowie kleine Schmuckstücke.<br />
Die Mutter legt Stift und Papier auf einen Tisch, in der Hoffnung, die Göttin Shashthi werde in der Nacht, wenn alle schlafen, in&#8217;s Haus kommen und mit unsichtbarer Tinte <strong>Glückwünsche </strong>für das Neugeborene auf einen Zettel schreiben und es so für seinen weiteren Lebensweg segnen.<br />
Anderenorts wird ein Klumpen aus <strong>Kuhdung </strong>in rotem Tuch oder Papier mit Zinnober in jene Kammer gelegt, wo das Neugeborene vor seiner Namengebungszeremonie eingeölt, festlich eingekleidet und mit Schmuck versehen wird.</p>
<h2>Shashthi – die Katzengöttin</h2>
<p>Dargestellt wird Shashthi als <strong>mütterliche, oftmals stillende Göttin </strong>mit gelber Körperfarbe. Sie hat meist ein etwas älteres Kind an der Hand und ein Baby auf ihrem Arm bzw. an ihrer Brust. Es gibt auch Darstellungen von ihr, wo sie acht Kinder in ihrem Armen hält.<br />
Immer dabei ist ihr heiliges Tier, eine (schwarze) <strong>Katze</strong>.<br />
Oft steht die Göttin gemeinsam mit den Kindern auf einer überdimensional großen Katze, die aber eindeutig keine Großkatze (Tiger, Löwe etc.) sondern eine Hauskatze ist. Ältere Darstellungen zeigen sie auch selbst mit einem Katzengesicht.<br />
Es gibt auch Varianten, die die Göttin mit einem Vogelkopf zeigen.<br />
Auf ihrem Kopf trägt Shashthi meist eine <strong>Krone</strong>.</p>
<p>Auf manchen Darstellungen sitzt sitzt sie auf einer großen <strong>Lotublüte</strong>. Ihre unteren Hände halten Schwert und Schild, während ihre oberen Hände Schalen halten.</p>
<p>In der Kushan-Zeit, etwa zwischen 100 und 250 n.u.Z. wird sie auch als zweiarmige und sechsköpfige mütterliche Göttin gezeigt. Mehrere Münzen, Skulpturen zeigen sie so.</p>
<p>Sie entspricht der buddhistischen Göttin Hariti.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="arted-835203499" class="arted-nach-dem-inhalt-11 arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 8px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=23771016" aria-label="Weibliche Urkräfte zur Osterzeit"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase.jpg" alt="Weibliche Urkräfte zur Osterzeit"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><div id="arted-1824600919" class="arted-nach-dem-inhalt-10 arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef/Products/e-matriarchat" aria-label="Matriarchat Banner"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg" alt="Matriarchat Banner"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><div id="arted-1033924945" class="arted-nach-dem-inhalt-9 arted-entity-placement" style="margin-top: 10px;margin-bottom: 10px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782340" aria-label="ostara 2023"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/shashthi-hinduistische-muttergottin/">Shashthi &#8211; Hinduistische Muttergöttin</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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		<title>Brigantia &#8211; Stammes- und Muttergöttin des keltischen Stammes der BrigantInnen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Apr 2015 21:26:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Heilung]]></category>
		<category><![CDATA[Muttergöttin]]></category>
		<category><![CDATA[Erdgöttinnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Brigantia war vermutlich die Stammesgöttin des keltischen Stammes der BrigantInnen, von denen Stammesverbände sowohl in Britannien als auch in Gallien und heutigen Belgien ansässig waren. Die Erhabene Brigantia war vermutlich die Stammesgöttin des keltischen Stammes der BrigantInnen, von denen Stammesverbände sowohl in Britannien als auch in Gallien und dem heutigen Belgien ansässig waren. Die BrigantInnen ... <a title="Brigantia &#8211; Stammes- und Muttergöttin des keltischen Stammes der BrigantInnen" class="read-more" href="https://artedea.net/brigantia-stammes-und-muttergottin-des-keltischen-stammes-der-brigantinnen/" aria-label="Mehr Informationen über Brigantia &#8211; Stammes- und Muttergöttin des keltischen Stammes der BrigantInnen">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Brigantia war vermutlich die Stammesgöttin des keltischen Stammes der BrigantInnen, von denen Stammesverbände sowohl in Britannien als auch in Gallien und heutigen Belgien ansässig waren.</p>
<h1 style="text-align: center;"><strong>Die Erhabene</strong></h1>
<p>Brigantia war vermutlich die <strong>Stammesgöttin </strong>des keltischen Stammes der BrigantInnen, von denen Stammesverbände sowohl in Britannien als auch in Gallien und dem heutigen Belgien ansässig waren.</p>
<p>Die BrigantInnen siedelten schon in Südengland — Jahrhunderte bevor diese Region um 43 v.d.Z  vom Römischen Reich erobert wurde. In der Eroberungszeit regierte die <strong>Königin <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cartimandua" target="_blank" rel="noopener">Cartimandua </a></strong>diesen Verband, dessen Einigkeit in der Verehrung der Brigantia als oberste Göttin und<strong> gemeinsame Mutter</strong> lag.</p><div id="arted-560069615" class="arted-raeucher-ebook arted-entity-placement" style="margin-top: 10px;margin-bottom: 10px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782340" aria-label="ostara 2023"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<p>Der Name Brigantia bedeutet „die Leuchtende&#8220; oder „die Erhabene&#8220;. Schon das deutet darauf hin, dass eine enge Verwandschaft zwischen ihr und der irisch-keltische Lichtgöttin <a href="https://artedea.net/brigid/">Brigid </a>besteht.<br />
Möglicherweise ist „Dea Brigantia“ einfach die römische Bezeichnung oder eine lokale Ausprägung für <a href="https://artedea.net/brigid/">Brigid </a>.<br />
Manche Quellen sprechen sogar davon, dass die Göttin Brigantia die Ältere ist und die Mythen der <a href="https://artedea.net/brigid/">Brigid </a>auf sie zurückführen.</p><div id="arted-2550524692" class="arted-juni-kombi arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 8px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=23771016" aria-label="Weibliche Urkräfte zur Osterzeit"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase.jpg" alt="Weibliche Urkräfte zur Osterzeit"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<h2>Beschützt ihr Land</h2>
<p>Brigantia wird aber in zahlreichen Überlieferungen unter diesem Namen erwähnt wird und hat auch Attribute, die <a href="https://artedea.net/brigid/">Brigid </a>so nicht zugeschrieben werden,<br />
Dargestellt wurde sie meist als ernst blickende junge Frau mit Helm, Speer, Schild und Rüstung, was auf eine <strong>Schlacht- und Siegesgöttin</strong> schließen lässt. Eine, die ihr Territorium in Kriegszeiten schützt, denn sie ist eine<strong> Göttin des Landes</strong> und damit auch eine <strong>Erdgöttin</strong>.<br />
In der Friedenszeit behütet sie die Herden und Felder.</p>
<p>Das bekannteste Bildnis, das sie namentlich als Brigantia ausweist, ist das vergleichsweise junge und stark klassisch beeinflussten Relief von Birrens (heute im Besitz des National Museum of Antiquities of Scotland, Edinburgh).<br />
Es zeigt sie als<strong> gekrönte Göttin, </strong>die mit ihren den Attributen an die römische Göttin <a href="https://artedea.net/minerva/">Minerva </a>erinnert.<br />
In der linken Hand hält sie ein <strong>rundes Objekt</strong>, das als Ei, oft auch als Schlangenei, als (Reichs-)Apfel bzw.einer anderen großen Frucht aber auch als <strong>Erdkugel </strong>gedeutet wird.</p>
<div id="arted-1521157179" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef/Products/e-matriarchat" aria-label="Matriarchat Banner"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg" alt="Matriarchat Banner"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><h2>Berg, Fluss und Himmel</h2>
<p>Die Ebene Brega in Irland lässt auf Briganitia als <strong>Landschafts- und Erdgöttin </strong>schließen.<br />
Die Bezeichnung „die Erhabene“ wird auch dahingehend gedeutet, dass sie auch eine <strong>Berggöttin </strong>gewesen sein mag, was auch eine spezielle Form einer Erdgöttin ist.</p>
<p><strong>Bregenz</strong> in Vorarlberg/Österreich wurde von den KeltInnen, dem Stamm der BrigantierInnen, 400 vor unserer Zeitrechnung gegründet: Es hieß Briga (lat.: Brigantium) —  die Hoch Erhabene liegt auf dem Berg, Brigantia war die Göttin, die hier verehrt wurde und immer noch verehrt wird.</p>
<p>Brigantia wurde aber auch als <strong>Nymphe </strong>bezeichnet – wohl weil sie auch als <strong>Flussgöttin </strong>des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/River_Brent">River Brent</a>, ein Nebenfluss der Themse im Südosten Englands sowie des<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/River_Brain"> River Brain</a> in Essex, nordöstlich von London ist. Dieser gab auch der Stadt Braintree seinen Namen, die damit auch mit Briganitia in Verbindung gebracht werden kann.<br />
Flussgöttinnen sind immer auch für die <strong>Fruchtbarkeit </strong>des Bodens in der Flusslandschaft zuständig.<br />
Ein Beiname der Brigantia ist auch „Caelestis“ (die Himmlische) — womit sie zur allumfassenden Göttin von Erde, Wasser und Himmel wird.</p>
<h2>Einfluss bis auf das Festland</h2>
<p>Eine Inschrift in der Ortschaft Irthington mit einer Anrufung an die „deæ Nymphæ Brigantiæ&#8220; deutet auf ihre Funktion als <strong>Heilungsgöttin </strong>hin.<br />
Im römischen Kastell Blatobulgium im schottischen Birrens ist eine Weihestätte aus dem 2. Jahrhundert der Brigantia erhalten.<br />
Obwohl Brigantia hauptsächlich in Britannien verehrt wurde, war ihr Kult auch auf dem Festland bekannt – was zahlreiche Inschriften bezeugen.</p>
<p>Möglicherweise ist auch <a href="https://artedea.net/percht-die-ge-barmutter/">Percht </a>oder Berchta eine lokale binneneuropäische, alpenländische Ausprägung der Brigantia ebenso wie auch die gallische Muttergöttin <a href="https://artedea.net/rigani/">Rigani</a>.</p>
<p>Brigantia wird meist als spätantike keltische Göttin wahrgenommen, ihr Kult kann aber bis in die <strong>Steinzeit</strong> zurückverfolgt werden kann.</p>
<p><strong><em>auch: Brigindona, Brigan, Brigandu, Brigindo, Bricta, Brixia, Bridig, Brigit, Brighid, Bríd, Bride, Braidd</em></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="arted-3667288818" class="arted-nach-dem-inhalt-11 arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 8px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=23771016" aria-label="Weibliche Urkräfte zur Osterzeit"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase.jpg" alt="Weibliche Urkräfte zur Osterzeit"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><div id="arted-1871954613" class="arted-nach-dem-inhalt-10 arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef/Products/e-matriarchat" aria-label="Matriarchat Banner"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg" alt="Matriarchat Banner"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><div id="arted-2621467648" class="arted-nach-dem-inhalt-9 arted-entity-placement" style="margin-top: 10px;margin-bottom: 10px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782340" aria-label="ostara 2023"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/brigantia-stammes-und-muttergottin-des-keltischen-stammes-der-brigantinnen/">Brigantia &#8211; Stammes- und Muttergöttin des keltischen Stammes der BrigantInnen</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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		<title>Eingana &#8211; Australische Schöpfungsgöttin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Mar 2015 20:35:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geburt]]></category>
		<category><![CDATA[Muttergöttin]]></category>
		<category><![CDATA[Schlangen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eingana ist die australische „Traumzeit-Schlange“. Als Urmutter schuf sie alle Tiere auf der Erde und im Wasser sowie die Menschen. Die Menschen-Gebärerin Eingana ist die australische „Traumzeit-Schlange“ — nicht zu verwechseln mit der Regenbogen-Schlange (Kunapipi bzw. Julunggul). Als Urmutter schuf sie alle Tiere auf der Erde und im Wasser sowie die Menschen. Eingana war schwanger, mit ... <a title="Eingana &#8211; Australische Schöpfungsgöttin" class="read-more" href="https://artedea.net/eingana-australische-schopfungsgottin/" aria-label="Mehr Informationen über Eingana &#8211; Australische Schöpfungsgöttin">Weiterlesen ...</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/eingana-australische-schopfungsgottin/">Eingana &#8211; Australische Schöpfungsgöttin</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eingana ist die australische „Traumzeit-Schlange“. Als Urmutter schuf sie alle Tiere auf der Erde und im Wasser sowie die Menschen.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Die Menschen-Gebärerin</strong></h2>
<p>Eingana ist die australische <strong>„Traumzeit-Schlange“</strong> — nicht zu verwechseln mit der Regenbogen-Schlange (<a href="https://artedea.net/kunapipi-australische-grosse-mutter/">Kunapipi </a>bzw. <a href="https://artedea.net/julunggul-australische-schlangen-und-wassergottin/">Julunggul</a>).</p>
<p>Als <strong>Urmutter </strong>schuf sie alle Tiere auf der Erde und im Wasser sowie die Menschen. Eingana war <strong>schwanger</strong>, mit allem Leben in jener Urzeit.</p><div id="arted-1613581676" class="arted-raeucher-ebook arted-entity-placement" style="margin-top: 10px;margin-bottom: 10px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782340" aria-label="ostara 2023"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<p>Eine interessante Version gibt es hier vom Beginn einer <strong>Schwangerschaft</strong>: Eingana verschlang alle bisher dagewesenen Wesen. In ihrem Schoß nahm sie diese mit sich in das Wasser. Als sie aus diesem wieder auftauchte, war hochschwanger mit allem Leben in ihr.<br />
Doch Eingana hatte Schwierigkeiten, all diese Wesen zur Welt zu bringen konnte, denn sie hatte nämlich keine <strong>Körperöffnungen</strong>, die für eine Geburt geeignet gewesen waren.<br />
Aus dem Wasser aufgetaucht, wälzte sich Eingana stöhnte auf dem Boden. Sie schrie laut vor Schmerz in ihren Wehen. Das hörte ein alter Mann, Barraiya, der lange Zeit über Land gewandert war. Barraiya schlich sich in ihre Nähe und sah, wie sich die Riesenschlange stöhnend und schreiend herumwälzte.<br />
Barraiya legte seinen Speer in die Speerschleuder und schleuderte seinen Speer in ihren Unterleib. Darauf hin floss alles Blut aus der Speerwunde, und alle Menschen kamen nach dem Blut zum Vorschein.</p><div id="arted-1258234548" class="arted-juni-kombi arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 8px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=23771016" aria-label="Weibliche Urkräfte zur Osterzeit"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase.jpg" alt="Weibliche Urkräfte zur Osterzeit"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div>
<div id="arted-1642964554" class="arted-lammas-2024 arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef/Products/e-matriarchat" aria-label="Matriarchat Banner"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg" alt="Matriarchat Banner"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><h2>Die „natürliche“ Geburtsöffnung</h2>
<p>Bevor Barraiya seinen Speer in Eingana schleuderte, konnte kein Lebewesen auf normalem Wege geboren werden. Eingana mußte alles aus ihrem Mund speien. Auch die frühen Menschen, die Eingana in ihrem Leib mit in das Wasser nahm, mussten alles ausspeien. Kinder konnten nicht wie heute geboren werden.<br />
Dieses Ausspeien kommt immer noch in vielen Mythen über <strong>Initiationsriten </strong>statt, siehe auch <a href="https://artedea.net/kunapipi-australische-grosse-mutter/">Kunapipi </a>bzw. <a href="https://artedea.net/julunggul-australische-schlangen-und-wassergottin/">Julunggul</a>.<br />
Erst als Barraiya Eingana mit seinem Schwert ihren Leib geöffnet hatte, war eine <strong>Geburt</strong>, auf dem Weg, wie wir sie kennen, möglich.</p>
<p>Solange diese riesige Schlangen-Göttin noch lebt, so heißt es, wird sie unentwegt neue Wesen aus sich hervorbringen.<br />
Niemand kann Eingana sehen. Sie hält sich nach ihrer großen Geburt immer noch in der Wassermitte auf. Dort ist ihre Höhle. In der Regenzeit, wenn das Hochwasser ansteigt, erhebt sich Eingana inmitten des Hochwassers. Von dort setzt sie immer noch alle Vögel, Schlangen, Tiere und auch alle Kinder der Menschen frei.<br />
Bevor Menschen und Tiere von ihren Müttern geboren werden, entlässt sie Eingana aus ihrem Leib.</p>
<p>Sie hält zu allen Zeiten die <strong>Nabelschnüre </strong>aller Lebewesen in Händen. Das andere Ende dieser Schnur ist an der großen Sehne über der Ferse eines jeden Lebewesens befestigt. Daher wird sie von allen Menschen <strong>Mutter </strong>genannt.<br />
Zerschneidet sie eine Schnur, stirbt das Lebewesen. Sie waltet somit auch über <strong>Leben und Tod.</strong><br />
Das bedeutet aber auch, dass in dem Moment, in dem Eingana stirbt, alles Leben vergehen wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="arted-1675795176" class="arted-nach-dem-inhalt-11 arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 8px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=23771016" aria-label="Weibliche Urkräfte zur Osterzeit"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase.jpg" alt="Weibliche Urkräfte zur Osterzeit"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/Ei-und-Hase-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><div id="arted-1714396947" class="arted-nach-dem-inhalt-10 arted-entity-placement" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 7px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef/Products/e-matriarchat" aria-label="Matriarchat Banner"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg" alt="Matriarchat Banner"  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2026/03/matriarchat-banner-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><div id="arted-4113981230" class="arted-nach-dem-inhalt-9 arted-entity-placement" style="margin-top: 10px;margin-bottom: 10px;"><a href="https://artedea-shop.net/epages/51e23038-7656-4e03-84cb-d986f24a6aef.sf/de_DE/?ObjectID=1782340" aria-label="ostara 2023"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023.jpg" alt=""  srcset="https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023.jpg 850w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-800x226.jpg 800w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-400x113.jpg 400w, https://artedea.net/wp-content/uploads/2025/03/ostara-2023-768x217.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" width="850" height="240"   /></a></div><p>Der Beitrag <a href="https://artedea.net/eingana-australische-schopfungsgottin/">Eingana &#8211; Australische Schöpfungsgöttin</a> erschien zuerst auf <a href="https://artedea.net">artedea</a>.</p>
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